Der Antichrist Teil 3
 




Der Einfluss der Illuminaten auf die Massenmedien (Fernsehen und Zeitungen) beeinflusst auch in großem Maße, wer von der Öffentlichkeit als „Held“ oder gegebenenfalls als der „Feind“ angesehen wird.
Beispiel: Vor dem 2. August 1990, während des Irak–Iran-Kriegs, war Saddam Hussein noch der von den Amerikanern herangezogene und unterstützte Gute! Saddam Hussein, ein ehemaliger Kleinkrimineller war ein Ziehkind des CIA, welcher den amerikanischen Interessen im Nahen Osten eine Tür wieder öffnen sollte, die der Iran (mit der Vertreibung des Amerikaorientierten Schah) zugeschlagen hatte. Doch auf dem Gipfel der Macht angekommen, verselbständigte sich Saddam Hussein und entwickelte sich zum nicht mehr kontrollierbaren Despoten, mit selbstverherrlichendem Personenkult. Hier bestand eine Parallele zu Adolf Hitler und ihrem damaligen Verlust der Personenkontrolle. Der Sturz dieses „orientalischen Cäsar“ wurde darum auch bald vom CIA und der amerikanischen Regierung eingefädelt. Es dauerte nach der ersten irakischen Invasion in Kuwait nicht mehr lange, bis die von den Illuminaten kontrollierten Massenmedien ein neues Image von Saddam Hussein aufbauten und ihn dann auch als neuen Adolf Hitler ausgaben. Selten gab es in der Geschichte einen von den Hintergrundmächten, über die Medien so perfekt inszenierten Konflikt, als den sogenannten „Golfkrieg“. Viele Kriege werden bekanntlich bereits lange Zeit im Voraus geplant und später dann exakt nach Plan ausgeführt. Es gab handfeste wirtschaftliche Interessen Amerikas, welche die Präsenz amerikanischer Streitmächte im nahen Osten notwendig machten. Spätestens in den achtziger Jahren, nach der ersten großen Ölkrise, war Amerika und den westlichen Ländern klar, dass ihre gesamte Funktionalität vom schwarzen Gold abhing. Amerika ist der Rohstoffverschwender Nummer 1 auf unserem Planeten. Einschränkungen des „American Way of Life“ werden nicht geduldet. Dieser Lebensstil musste also gesichert werden. Wo? natürlich dort wo das Öl fließt, im nahen Osten. Die ungeheure Motivation Amerikas, das eigene Land „im nahen Osten zu verteidigen“ wird schon aus der Mitgliederliste des CFR verständlich. Internationale Bankorganisationen, welche die Mitglieder des CFR stellen sind u.a.:

  • Lazard Freres (direkt verbunden mit Rothschild!)
  • Chase Manhattan Bank
  • Morgan Guaranty Bank
  • First National City Bank und
  • Manufacturers Hannover Trust Bank.

Führende Männer von folgenden großen Gesellschaften sind Mitglieder des CFR:

  • Standard Oil
  • IBM
  • Xerox
  • Eastman Kodak
  • Pan American
  • Firestone
  • US Steel
  • General Electric
  • American Telephone and Telegraph Company.

Sie alle stehen schon in den Startlöchern, um einen neuen Bezirk auf der Weltkarte abzustecken, abzugrasen und ihrem Imperium einzuverleiben (das sogenannte „Heuschreckenmanagment“). Doch es gibt trotz aller Planungen immer wieder Unwägbarkeiten die aus der Natur des Menschen resultieren. So haben die amerikanischen Streitkräfte zur Zeit enorme Schwierigkeiten den Irak zu befrieden und in den Griff zu bekommen. Es hat sich ein neuer Feind aufgetan, der den Illuminaten jetzt Sand ins Getriebe schmeißt: Der internationale Terrorismus! Er ist nach dem Fall des eisernen Vorhangs zwar als neues Feindbild willkommen, lässt sich zurzeit jedoch noch nicht planbar in das Geschehen einbauen. Zwar sind die Öllieferungsverträge mit dem Irak schon unterschrieben – zu außerordentlich guten Konditionen für die amerikanischen „Befreier“, aber die Versorgungswege sind noch nicht gesichert, da gerade die Ölpipelines und Raffinerien ausgesuchte Ziele der Terroristen sind. Nachdem die Amerikaner den Irak von etwas befreit haben, das sie selbst dort installiert hatten, halten sie nun die Hände auf und lassen sich ihren Einsatz in Öl bezahlen. Um dieses Öl für sich zu sichern sind die Amerikaner bemüht eine Pro–Amerika Regierung im Irak zu installieren. Die angebliche Demokratisierung des Landes geht hierbei nur so weit, wie es den amerikanischen Interessen entspricht.

Die Hintermänner hatten auf einem Geheimtreffen im April 1990, also bereits Monate bevor der Irak die Invasion Kuwaits durchführte, einen Geheimbericht veröffentlicht, in dem genau beschrieben wurde, was sie mit dem Irak vorhatten. Acht Tage vor dem Einmarsch Saddam Husseins in Kuwait, am 2. August 1990 übermittelte die amerikanische Botschafterin April Glaspie direkte Instruktionen von Präsident Georg Bush und dem amerikanischen Außenminister James Baker. Obwohl sie um die irakische Invasionsabsicht wussten, ließen sie erklären, dass die Angelegenheiten Kuwaits die Interessen der Vereinigten Staaten nicht berührten. Man ließ sogar ganz offen durchblicken, dass die Vereinigten Staaten nicht eingreifen würden, falls Saddam Hussein das Al-Rumeila Ölfeld, neben dem übrigen umstrittenen Grenzgebiet und die Golfinseln besetzen sollte. Als die irakische Invasion in Kuwait am 2. August 1990 begann, gab es nur eine begrenzte irakische Marine, keine irakischen U-Boote, nur einige wenige technische Kommunikationssysteme und relativ wenige, wirklich motivierte Soldaten in den irakischen Streitkräften. Die irakischen Truppen setzten sich in der Meinung in Bewegung, dies sei ein Spaziergang durch kuwaitisches Gebiet, ohne nennenswerte Gegenwehr. Saddam war sich der Neutralität der amerikanischen Freunde „damals“ noch sicher! Warum ließ man diesen Krieg zu, ohne eine deutliche Warnung an den irakischen Staatschef abzugeben, was sicherlich diesen Krieg bereits im Vorfeld verhindert hätte? Man ließ Saddam Hussein also in dem Glauben, es sei nichts von der westlichen Welt zu befürchten, wenn er mit seiner mittelmäßigen, den Kuwaitis jedoch weit überlegenen Armee, in Kuwait einmarschieren würde. Kann es sein, dass die Hintermänner diesen Krieg wollten, ja, sogar schon lange geplant hatten um ihre Macht im Nahen Osten auszubauen ......?? Man ließ S. Hussein ins offene Messer der amerikanischen Nahostpolitik laufen.

Nachdem der amerikanische Präsident dem irakischen Staatschef Saddam Hussein quasi grünes Licht für seinen Eroberungsfeldzug gegeben hatte, wurde der Ausdruck „Neue Weltordnung“ fast zum Fetisch derjenigen, welche die Reden des Präsidenten der Vereinigten Staaten schrieben. Gegenüber der Bevölkerung von Prag bestätigte Präsident Bush am 17. November 1990: „Die Situation im persischen Golf eröffnet die Perspektive auf eine „Neue Weltordnung“. Es ist offensichtlich, dass im nahen Osten etwas konstruiert wurde, weil man nun die Zeit gekommen sah, die Menschheit aufgrund der vielfältigen Konflikte und Spannungen, mit der Vision einer notwendigen, neuen Weltordnung zu impfen. Am 16. Januar 1991 sagte Präsident George Bush u.a.: „Dies ist ein historischer Augenblick. Wir haben im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht, die lange Ära des Konflikts und des Kalten Krieges zu beenden. Vor uns liegt die Chance, für uns und für zukünftige Generationen „eine Neue Weltordnung zu formen“. Eine Welt, in der die Herrschaft des Gesetzes und nicht die Herrschaft des Dschungels das Verhalten von Nationen leitet. (welche Gesetze dies im Einzelnen sein sollen, wissen wohl nur die Archive der eingeweihten Kreise, in denen sie schon seit Jahrzehnten auf ihre Veröffentlichung warten.) Wenn wir erfolgreich sind, und das werden wir sein, haben wir eine echte Chance für diese Neue Weltordnung. Eine Ordnung, in der glaubwürdige Vereinte Nationen ihre friedensbewahrende Rolle einsetzen können, um das Versprechen und die Vision der Gründer der Vereinten Nationen zu erfüllen.“ Welch ein Hohn und welche Falschheit in diesen Worten lag, konnte man dann in der Folge erfahren. Die gleichen Vereinten Nationen wurden nämlich beim zweiten Golfkrieg der Amerikaner, einfach in ihrem Veto gegen diesen Krieg übergangen und als Papiertiger vorgeführt. Die mahnende Stimme der UNO wurde jetzt plötzlich nicht für voll genommen, da dieser Krieg ja jetzt den Amerikanischen Interessen entsprach. Die Wörter Krieg und Frieden werden nach Belieben ausgetauscht und je nach eigenen Interessen in den Vordergrund oder in den Hintergrund gestellt. Die UNO ist offensichtlich in ihrer jetzigen Beschaffenheit auch nur ein Instrument, dessen man sich bedient, wenn man es für seine Zwecke gebrauchen kann.

Am 1. Februar 1991 sagte George Bush noch in Fort Gordon, Georgia: „Es gibt keinen Platz für Aggressionen im persischen Golf, auch nicht in der „Neuen Weltordnung“, die wir zu errichten versuchen.“
Dann nach dem Krieg, in einer Rede mit dem Titel „A Framework for Peace“ am 6. März 1991 vor dem US Kongress erklärte Bush: „Bis heute kannten wir die Welt als eine geteilte Welt. Jetzt kommt eine neue Welt in Sicht, eine Welt, in der die Hoffnung auf eine Neue Weltordnung präsent ist.“ Und in Bezugnahme auf den Krieg im Persischen Golf sagte er: „Es ist ein Test für das Funktionieren der Neuen Weltordnung.

Das hört sich für den uneingeweihten Normalbürger eigentlich positiv und verheißungsvoll an. Hier erscheint eine neues Licht am Horizont, eine neue Vision, um aus dem derzeitigen Jammertal in eine saubere, gerechte und durch gemeinsame Anstrengungen machbare Zukunft aufzusteigen. Hier werden bewusst Emotionen geweckt und Gefühle angesprochen, die jeder Mensch verborgen im innersten seines Herzens trägt. Hier wird Hoffnung geweckt für eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit. Doch das gegenwärtige Chaos muss zuvor noch eine ganz andere Dimension erreichen, um alle Menschen auf die Notwendigkeit einer neuen Weltordnung einzustimmen und auch den letzten Rest von Zweifel und Argwohn auszuräumen.

Im zweiten Irakkrieg erfuhr die Medienkontrolle ihren bisherigen Höhepunkt. Es wurden nur von den Amerikanern zugelassene Journalisten, an eigens für sie ausgesuchten Operationsfeldern zugelassen. Danach wurde dann auch noch das gesamte Foto- und Filmmaterial gesichtet und zensiert. Die Welt bekam nur zu sehen, was sie sehen sollte. Nachdem der Grund für das Einmarschieren der Amerikaner in den Irak, nämlich die Vernichtung angeblicher Massenvernichtungswaffen, offensichtlich nur ein inszenierter Vorwand war, müssen wir uns doch fragen, was der wahre Grund für das Vorgehen und die Planungen der Amerikaner im Irak sind. Dies wissen scheinbar nur wenige Insider, auf keinen Fall aber die einfachen Soldaten vor Ort. Dabei werden über die Medien Feindbilder geschaffen und aufrecht erhalten, um sich selbst als den "Guten" zu präsentieren. Nachdem Deutschland nicht in die Koalition der „Armee gegen das Böse“ eingetreten war, hatte es selbst im Jahre 2005 noch schlechte Karten bei der amerikanischen Bushregierung. Als der Hurrikan RITA New Orleans verwüstete und Deutschland Soforthilfe anbot, wurde den deutschen Flugzeugen mit Hilfsmannschaften und Hilfsmaterial erst einmal die Landeerlaubnis im Katastrophengebiet verweigert. In den amerikanischen Medien war dann zum erstaunen der deutschen Hilfsmannschaften zu lesen, dass Deutschland die von der US-Regierung erbetene Unterstützung und Hilfe im Katastrophengebiet verweigere. So werden die Menschen in Stimmung für oder gegen etwas gebracht.
Ich weiß wie schwer es einem Anfangs fällt, solche Planungen und Strategiespiele für möglich zu halten, bei denen tausende von nichtsahnenden Soldaten und Zivilisten, im Glauben an eine gute Sache (oder auch im begründeten Zweifel), wie Labormäuse für die Pläne und Machtinteressen geheimer Hintertmänner geopfert werden. Dies kann man letztendlich nur richtig einordnen und erfassen wenn man weiß, dass das Leben und die Geschichte auf unserer Erde der Ausdruck eines schon seit Jahrtausenden stattfindenden Kampfes, zwischen Licht und Finsternis ist. Auch die Illuminaten sind nur Marionetten an den Fäden von geistigen Mächten, deren letzte Absichten auch sie nicht wirklich kennen. Die Mächte der Finsternis scheinen das Denken und Handeln der Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und Religion spielend zu beherrschen. Dabei machen sich Menschen aus niederen Machtbedürfnissen und für den Mammon, zu willigen Instrumenten Luzifer/Satans. Sie gestalten dabei eine Welt nach seinen Vorstellungen der absoluten Kontrolle und Unterwerfung aller Menschen.

Die Differenzen der Parteien werden sich angesichts der auflaufenden Probleme in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft zunehmend verkleinern und schließlich ganz verschwinden. Es wird zu einer großen Koalition der Problembewältigung kommen; zuerst in den einzelnen Staaten und dann in ganz Europa. Europa hat hier den Modellcharakter dessen, was dann auf die ganze Erde übertragen werden soll. Im Grunde ist das Ganze auch richtig und gut, denn das Wesen des Himmels ist die Einheit und Gemeinschaft in einem Sinn und Streben. Einen diabolischen Charakter bekommt das Ganze erst dadurch, dass man Gott entthronen und andere Mächte – welche sich der blinden Menschen bedienen – zum Lenker unserer Geschicke machen will. Letztlich geht es also darum wer dann den/die Menschen leitet, Gott oder Luzifer? Wer sich nicht ganz klar zu Gott, als oberster Instanz bekennt und sich unter Seine Lebensordnung begibt, der arbeitet – ob er will oder nicht – mit dem Widersacher und Antichristen zusammen. Denn Jesus sagte: „Wer nicht für Mich ist, der ist gegen Mich und wer nicht mit Mir sammelt, der zerstreut.“ Vor dem Angesicht Gottes gibt es im Kampf zwischen Licht und Finsternis keinen neutralen Raum und keine liberale Gesinnung, die alles mit einer humanistischen Toleranz schönredet. Man kann nicht zwei Herren dienen, lehrt uns Jesus. An einer bewusst vollzogenen und klaren Willensentscheidung für oder gegen den Christus kommt keiner von uns vorbei. Irgendwann wird jeder von uns einmal Farbe bekennen müssen. Schwarz oder weiß, kalt oder weiß, die Lauen wird Gott nicht akzeptieren.



Global Players

Multinationale Großkonzerne (englisch: Corporation) sind heute die eigentlichen Herren der Welt. 51 der 100 größten Wirtschaftseinheiten der Welt sind heute Konzerne, dagegen stehen 49  Staaten. Insbesondere seit den 90er Jahren sind durch Fusionen und Übernahmen von Firmen wahre Konzerngiganten entstanden. An erster Stelle auf der Liste der 200 größten Unternehmen der Welt steht der Ölmulti Exxon-Mobil, gefolgt von der Supermarktkette Wal-Mart, General Motors und anderen Autobauern. Der Umsatz von General Motors ist größer als die Volkswirtschaft von Dänemark.  Ford stellt  stellt Indonesien  in den Schatten und  Daimler-Chrysler   Südafrika . Die 200 größten Unternehmen der Welt vereinen rund ein 25 Prozent der Wirtschaftstätigkeit auf sich, beschäftigen aber nur ein Prozent aller Arbeitnehmer. Während zwischen 1983 und 1999 ihre Profite um 362,4 Prozent anwuchsen, stieg der Anteil der Beschäftigten nur um 14,4 Prozent. Diese Konzerngiganten sind mittlerweile so mächtig, dass sie nationale Regierungen nötigen können, im Interesse des Konzerns zu handeln. Oft reicht schon die Drohung in andere Länder abzuwandern, wo die Löhne und Steuern niedrig, die Menschenrechte nicht geachtet und die Umweltgesetze lasch sind, um die Entscheidungen der Politiker zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Wie kam es zu solch einer enormen Konzentration der Macht? Der heutige Großkonzern hat seine Wurzeln im Beginn des Industriezeitalters. Mit der Industrialisierung kamen auf den Staat gewaltige Aufgaben zu, wie z.B. die Schaffung einer zukunftsorientierten Infrastruktur (die Schaffung von Verkehrs- und Wirtschaftswegen, der Bau von Brücken usw.). Da er diese Aufgaben nicht alleine bewältigen konnte, wurden entsprechend großvolumige Aufträge an große Firmen und Konzerne weiter delegiert. Während nun aber der Staat das Wohl seiner Bürger verfolgt (verfolgen sollte!), dient der Konzern alleine der Gewinnsteigerung und Machterweiterung seiner eigenen juristischen Person. Eine juristische Person entsteht durch das Zusammenwirken verschiedener Menschen mit den gleichen Interessen und Zielen, die sogenannten Gesellschafter. Im Fall eines Konzerns ist das gemeinsame Ziel der Profit für die Firmeneigentümer. Das heißt, alle Mitglieder eines Konzerns setzen ihre Kraft für das Erreichen dieses Zieles ein. Es geht also letztlich immer um die Steigerung der Produktivität, auf wessen Kosten auch immer. Man ist einem förmlichen Wachstumszwang unterworfen, der einen zum Sklaven dieses obersten Profitzieles macht. Mehr Autos, mehr Kühlschränke, mehr Fernseher, mehr Computer, mehr Schuhe, mehr Lebensmittel usw. müssen verkauft werden. Nur das beruhigt die Geschäftsführung und die Aktionäre, sonst rollen die Köpfe. Ein hartes und unmenschliches Geschäft für jeden Menschen, der sich in der Führungsebene bewegt. Aber auch der einfache Arbeiter, ganz unten in diesem Räderwerk, verliert ganz schnell seine Bedeutung und Arbeit wenn der Gewinn nicht anders gehalten oder gesteigert werden kann als durch Entlassungen. In der frühen Phase der Industrialisierung gab es nur wenige Großkonzerne auf unserem Planeten, die vom Staat legitimiert wurden gewisse Aufgaben für die Allgemeinheit zu bewältigen. Damals war der Konzern noch stark vom Staat und seinen Gesetzen in seinen Möglichkeiten reglementiert. Zeitrahmen und Kosten waren genau vorgegeben. Bau und Wartungsaufgaben waren klar und eng von Verträgen umrahmt. Anteile an anderen Konzernen waren untersagt und die Anteilseigner standen noch unter der Haftungspflicht. Gesellschaftlich und staatlich sah man in einem Konzern noch ein dem Staat untergeordnetes Unternehmen, das dem Wohl des Volkes dienen sollte. Das ist heute nicht mehr so. Mit dem Fortschreiten der Industrie florierten Banken und Schwerindustrie und so kam es schon bald zu einem Kräftemessen, in dem die Konzerne und Aktiengesellschaften mehr Bewegungs- und Handlungsfreiheit vom Staat einforderten. In Amerika waren die Konzernanwälte ganz schlau, sie machten sich den 14. Zusatzartikel, der die Rechte und Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung regeln sollte, zunutze. Hierin heißt es: Kein Staat darf einer Person ohne ordentliche Gerichtsverhandlung Leben, Freiheit oder Eigentum nehmen. Mit diesem Zusatzartikel zogen nun die cleveren Firmenanwälte vor Gericht (im alleinigen Interesse des Konzerns und nicht des Staates) und sagten: Meine Herren, ein Konzern ist laut Gesetz eine juristische Person, daher stehen einem Konzern auch  alle Rechte  einer natürlichen Person zu. Die Richter stimmten ihnen  immer zu. Die Ironie der ganzen Geschichte ist: Der 14. Artikel, zum Schutz der befreiten Sklaven eingeführt,  wurde nun von Menschen missbraucht, die eine ganz neue Form von Versklavung  planten, nämlich die Versklavung an Konsum und Materialismus. Von den 307 Klagen vor US-Gerichten im Zeitraum von 1890-1910, die wegen eines Verstoßes gegen dieses Gesetz eingereicht wurden, kamen 288 von Konzernen und nur 19 von Afroamerikanern. In den nächsten 30 Jahren übertrugen die Richter diesen Zusatzartikel mehr und mehr auf Kapital und Eigentum. Hierdurch bekamen die Konzerne – als juristischen Personen – alle Freiheiten und Rechte eines freien Staatsbürgers und waren dadurch so gut wie vollkommen aus der staatlichen Bevormundung und Kontrolle befreit.

Aber was für eine Person ist solch ein Konzern, solch eine Corporation  eigentlich? Fleisch und Seele hat er ja nicht als solche und scheinbar auch kein Gewissen und Moralempfinden. Diese Person ist laut Gesetz nur ihren Aktionären verpflichtet, nicht aber dem Staat oder den eigenen Beschäftigten. Diese juristische Person  hat keine Seele die man retten und keinen Körper den man einsperren könnte. Ein Konzern ist per Gesetz sogar dazu verpflichtet die Interessen seiner Aktionäre über die Interessen des Staates und Allgemeinwohles zu stellen! Darum liegt es auch in der Natur eines Konzerns, andere für die Folgen des eigenen Handelns aufkommen zu lassen, da dies den eigenen Gewinn optimiert. Das heißt heute ganz praktisch:
  • Lasst doch die anderen den Dreck wegräumen, den wir verursacht haben. 
  • Lasst doch den Staat die Strassen und Verkehrswege bauen, die wir brauchen. 
  • Lasst doch das Militär für den Schutz unserer Interessen in anderen Ländern sorgen (Ölversorgung Irak). 
  • Lasst doch die Regierungen der einzelnen Länder für Gesetze sorgen, die uns den unumschränkten Raubbau an der Natur vollziehen lassen. 
  • Lasst doch die nächste Generation nach Lösungen für Probleme suchen, die wir heute verursachen. 
Es ist das Wesen eines Konzerns so zu denken und zu handeln. Kann ein Gebäude soziale Verantwortung übernehmen? Ein Konzern ist letztlich nur wie ein Gebäude, in dessen unüberschaubaren Gängen und Räumen jeder nur für seinem kleinen Bereich funktioniert, ohne ein Gefühl für die Verantwortung des ganzen Geschehens zu haben. Und die oberste Managerebene ist dazu verdammt, ohne Rücksicht nur an die Steigerung des Profites zu denken. Da diese juristische Person weder Seele noch Herz besitzt, und alle Angestellten und Arbeiter sich in einem Räderwerk von Sachzwängen bewegen, scheinen wir alle  Sklaven einer von uns erbauten, monströsen Maschinerie geworden zu sein, die wir nicht mehr zu beherrschen wissen.  Im Gegenteil werden wir von dieser Maschinerie - besser gesagt dem Geist dahinter - beherrscht.

Es muss jedoch gesagt werden, dass es durchaus auch Konzerne gibt, die sich vermehrt Gedanken um die Zukunft unseres Planeten machen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist der US-Amerikanische Konzern INTERFACE (größter Teppichhersteller erdweit) der seine Umweltbelastung seit 1995 um 1/3 gesenkt hat. Warum, weil ein Mann an der Spitze – Ray Anderson – begriffen hat, dass er zuerst vor Gott, den Menschen und der Erde eine Verantwortung mit seinem Job übernommen hat.  Doch dies ist eine Ausnahme, denn die meisten Konzerne fürchten bei der derzeitigen Entwicklung von Arbeitslosigkeit und zunehmender Verarmung immer größerer Teile der Bevölkerung und den aufkommenden Umweltschäden, eher um die Stabilität ihrer Absatzmärkte. Der amerikanische Psychologe Robert Hare hat einmal das psychologische Profil eines Konzerns entworfen, das folgendermaßen aussieht:  
  • Gleichgültigkeit und Herzlosigkeit gegenüber den Gefühlen anderer
  • Unfähigkeit  dauerhafte Beziehungen einzugehen
  • Skrupellose Gefährdung anderer
  • Täuschung und Betrug zum eigenen Vorteil
  • Unfähigkeit eines Schuldeingeständnisses
  • Widerwillen sich gesellschaftlichen Normen zu unterwerfen
  • Respektlosigkeit gegenüber dem Gesetz
Unter dem Strich kam der Psychologe zu dem Schluss, dass es sich hier um das Profil eines Psychopaten handelt. Wenn dies eine natürliche Person wäre, würde man ihn schnell  in Sicherheitsverwahrung nehmen, zum Schutze der Allgemeinheit. Unter der WTO (der Welthandelorganisation) und dem Banner der Globalisierung wird den Konzernen inzwischen erlaubt, ihr liberales Wirtschaftsmodell in aller Welt zu verbreiten. Die Finanzkraft der Global Player, der größten multinationalen Unternehmen, übersteigt inzwischen die Finanzkraft der meisten Staaten. Ihr Einfluss auf die Politik ist so groß, dass sie Maßnahmen zum Umwelt- oder auch Verbraucherschutz verhindern können. Der Staat ist schon lange nicht mehr die tonangebende Instanz in Sachen Wirtschaft  Industrie und Umwelt. Die Konzerne haben sich längst verselbständigt und arbeiten in den Nieschen zwischen den Staaten und ihren Gesetzen. Die Multinationalen Konzerne sind die heutigen Hohepriester einer geistigen Macht, die unerkannt im Hintergrund das Leben der Menschen  steuert. Der Materialismus ist  heute die weltbeherrschende Kraft! Politiker sind nur noch machtlose, administrative Marionetten, die in diesem Spiel am Tropf der Wirtschaftsgiganten hängen. Mittlerweile gibt es rund 800 Freihandelszonen auf der ganzen Erde, in denen es kaum soziale, ökologische und arbeitsrechtliche Bestimmungen gibt. Dies sind quasi Industrieterritorien, in denen die Konzerne vollkommen freie Hand haben.  Hie ist der jeweilige Staat nur Handlanger. Beispiele sind der Raubbau an unseren lebenswichtigen Urwäldern oder auch der Kampf der Mächtigen um die Wasservorräte (Wasserrechte) der Erde.

Wasser

Weltweit findet ein (noch nicht mit Waffen ausgetragener) Krieg um die lebenswichtigen Wasser-Ressourcen unseres Planeten statt.    Beispiel Bolivien: Als die bolivianische Regierung die Wasserversorgung ihrer drittgrößten Stadt refinanzieren wollte, bestand der Kreditgeber Weltbank auf Privatisierung! So kam der US-Konzern „Berchtel“ in den Besitz des Wassers von Cochabamba. Selbst der Regen wurde privatisiert und gehörte fortan diesem Konzern, denn den Bewohnern der Stadt wurde untersagt den Regen in Tonnen oder anderen Gefäßen aufzufangen. Wurden Wasserrechnungen nicht bezahlt, hatte Berchtel das staatlich sanktionierte Recht Haus und Eigentum des Schuldners zu pfänden und zwangs zu versteigern. Die ärmeren Menschen in dieser Stadt mussten sich jeden Monat zwischen weniger essen, Kinder  zur Schule schicken, Arztbesuch oder Wasser entscheiden. Von einem Tageseinkommen von ca.2 Dollar sollte ¼ für die Wasserrechnung abgeknöpft werden. Doch die Menschen gingen mit der Parole „Das Wasser gehört uns“ zu Tausenden auf die Straße. Bolivien bezahlte seine Schulden an die Weltbank bereits mit der Privatisierung seiner Ölindustrie, des Flug- und Eisenbahnverkehrs, der Strom- und Telefongesellschaft, also der Filetstücke der bolivianischen Industrie. Auch im Falle der Wasserprivatisierung wurden Berchtels transnationale Interessen von der bolivianischen Regierung mit Polizei und Armee verteidigt. Es kam zum Straßenkampf zwischen Demonstranten und Regierungsgewalt mit hunderten, vor allem jugendlichen Verletzten und einem Toten. Die Polizei ging im Interesse eines US-Konzerns brutal mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die eigenen Bürger vor. Es herrschte ein regelrechter Belagerungszustand der Stadt. Viele Jugendliche wurden zu körperlichen oder geistigen Krüppeln geschlagen. Victor Hugo Daza wurde auf der Strasse erschossen.

Was geschah weiter in Cochabamba? Nachdem das Volk selbst unter dem Druck von Polizei und Militär nicht von der Strasse und seinen Forderungen nach freiem Wasser abzubringen war, bekamen  einige Verantwortliche Regierungsleute kalte Füße oder eine Erleuchtung. Auf dem Höhepunkt des Kampfes blieb die Armee in ihren Kasernen und auch die Polizei hielt sich raus und der Gouverneur tauchte unter - die Stadt war ohne Regierung. Das Volk hatte die Macht wieder an sich gebracht und traf sich in offenen Versammlungen um die Geschicke der Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Man organisierte und verwaltete fortan die Wasserversorgung der Stadt ohne einen profitabschöpfenden, privaten Konzern. Die Menschen von Cochabamba können uns alle etwas lehren in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis: Gemeinsam sind wir stark und unüberwindbar in unserem Streben nach der Wahrheit und Gerechtigkeit.

Heiner Geißler - CDU Politiker und bekennender Christ  -  machte im Herbst 2004 in seinem Buch " Wo bleibt euer Aufschrei" folgende bemerkenswerte Aussage:
Die Angst geht um in Europa. Gepaart mit Wut, Abscheu und tiefem Misstrauen gegenüber den politischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Eliten, die ähnlich den Verantwortlichen in der Zeit des Übergangs vom Feudalismus in die Industriegesellschaft offensichtlich unfähig sind, die unausweichliche Globalisierung der Ökonomie  human zu gestalten. Unter Berufung auf angebliche Gesetze des Marktes reden sie vielmehr einer anarchischen Wirtschaftsordnung, die über Leichen geht, das Wort. Hundert Millionen von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen in Europa und den USA und drei Milliarden Arme, die zusammen ein geringeres Einkommen haben als die vierhundert reichsten Familien der Erde, klagen an:
  • Die Adepten einer Shareholder-Value-Ökonomie, die keine Werte kennt jenseits  von Angebot und Nachfrage, Spekulanten begünstigt und langfristige Investoren behindert.
  • Die Staatsmänner der westlichen Welt, die sich von den multinationalen Konzernen erpressen und gegeneinander ausspielen lassen.
  • Ein Meinungskartell von Ökonomieprofessoren und Publizisten, die meinen, die menschliche Gesellschaft müsse funktionieren wie Daimler-Chrysler, und die sich beharrlich weigern anzuerkennen, dass der Markt geordnet werden muss. Dass  globale Regeln einzuhalten sind und Lohndumping die Qualität der Arbeit und der  Produkte zerstört. 
Die Arbeiter in den Industriestaaten und ihre Gewerkschaften, die Angesichts der Massenarbeitslosigkeit  mit dem Rücken an der Wand stehen, fühlen sich anonymen Mächten ausgeliefert die von Menschen beherrscht werden, deren Gier nach Geld ihre Hirne zerfrisst.  Die Menschen leben und arbeiten in einer globalisierten Ökonomie, die  eine Welt der Anarchie ist - ohne Regeln, ohne Gesetze, ohne soziale Übereinkünfte. Eine Welt, in der Unternehmen, Großbanken und der ganze >private Sektor< unreguliert agieren können.  Die globalisierte Ökonomie ist auch eine Welt, in der Kriminelle und Drogendealer frei und ungebunden arbeiten können. Wo Terroristen Teilhaber an einer gigantischen Finanzindustrie sind und so ihre mörderischen Anschläge finanzieren. Soweit Heiner Geißler.

Multinationale Konzerne haben schon einige Terrorregime weltweit mit aufgebaut oder unterstützt. Ist es Narzissmus der sie treibt ihr Spiegelbild in faschistischen Staaten zu suchen? So unterstütze Esso, General Motors, Ford, IBM (lieferte die Rechenmaschinen für die KZ-Logistik) und Coca Cola (man kreierte Fanta als ein deutsches Getränk im dritten Reich und verdiente gut daran) weiterhin das Hitlerregime auch noch während des Krieges. Das Denken multinationaler Global-Player bewegt sich jenseits der politischen Systeme von Demokratie, Sozialismus oder Diktatur. All dies sind für sie nur wandelbare Konstellationen der einen Macht die sie vertreten. Und wie rigoros die Global Player ihren Machtbereich und ihre Interessen vor Übergriffen schützen, soll das Beispiel des ehemaligen Vorstandschefs der Deutschen Bank – Werner Blessing – zeigen. Er hatte eine gewisse Rote Linie überschritten.  Genau wie seinerzeit Olof Palme und Indira Gandhi, setzte sich auch Werner Blessing für eine Entschuldung der Dritten Welt ein. Die Länder der dritten Welt werden in der Schuldpflicht  der Gläubigerbanken gehalten, weil sich diese auf diesem Wege ihre Schuldzinsen in Form von Rohstoffen oder lukrativen Staatsfirmen auszahlen lassen können. Die Drittwelt-Länder können nicht einmal die auflaufenden Schuldzinsen begleichen, von der Tilgung der eigentlichen Schuldenlast ganz zu schweigen. Dadurch sind sie  in den Krallen der Gläubigerbanken, die solch ein Land  dann regelrecht aushöhlen und ruinieren. Was die treibende Kraft hinter Werner Blessing in seinem Bemühen um den Schuldenerlass der Dritten Welt war, weiß ich nicht zu sagen. Finanzwirtschaftliche und marktstrategische Beweggründe  dürften jedoch keine unerhebliche Rolle gespielt haben.

(Der folgende Auszug ist aus dem Buch: „Menschheit an der Schwelle“ von Stefan Mögle-Stadel . Seite 75   Urachhaus-Verlag)

Werner Blessing:

Werner Blessing war, seitdem er sich für einen Schuldenerlass zugunsten der durch Manipulationen verarmten Länder Afrikas und Lateinamerilas einsetzte, ein gern gesehener Gastredner auf Evangelischen Kirchentagen und bei Entwicklungshilfe-NGOs. Über die Massenmedien, die christlichen Kirchen und die Weitzivilgeselischaft übten Blessing und der charismatische Herrhausen einen indirekten Druck auf die US-amerikanischen Gläubigerbanken aus. Blessing war neben Uwe Barschel, Armin Gutowski und Hans Tietmeyer Referent beim 5. Malenter Symposion der Heinrich-Dräger-Stiftung vom 11.-13. November 1985. Dort wurden u.a. europäische Initiativen zur Entschuldung der Dritten Welt besprochen: zu Lasten der US-amerikanischen Großbanken. Diese hatten so genannte Drittwelt- und Schwellenländer mittels sehr wackeliger Kredite und profitabler Zinseszins- und ersatzweise Rohstoff-Ausbeutung in ihrer Hand, während die Deutsche(n) Bank(en) in diesem Machtspiel so gut wie kein Risikokapital investiert hat(ten). Eine globale Schuldenstreichung und der daraus resultierende Zinsverlust hätten also das fragile amerikanische Bankensystem schwer angeschlagen und eventuell seiner globalen Vorherrschaft beraubt. So war auch die Unterstützung des damaligen Versuches Fidel Castros, ein die US-Banken boykottierendes Kartell der Schuldnerländer zu organisieren, im Gespräch. Wer hatte Castro wohl auf diese Strategie gebracht? Zudem hätte dies für ausländisches Kapital, und damit auch für die Deutsche Bank, den Weg frei gemacht, einige der schwer angeschlagenen US-Banken preisgünstig zu übernehmen. Dieses Interesse, sich in das US-amerikanische Banken- und Wirtschaftssystem einzukaufen, kündigte Werner Blessing am 11. Juni 1987 bei einem Meeting mit New Yorker Wallstreet-Brokern an — und er meinte es ernst. In genau dieser Zeit verlor die Bank von Amerika ihre italienische Niederlassung mit über 100 Filialen an die Deutsche Bank — nicht ganz freiwillig.

Am 21. August 1987, also etwa zwei Monate nach Bekanntgabe der Expansion auf dem US-Kapitalmarkt, verstarb der kerngesunde und erfolgsverwöhnte Blessing »völlig unerwartet«, wie die Frankfurter Rundschau berichtete, angeblich an einem Herzversagen im Chiemgau. Eine offizielle gerichtsmedizinische Untersuchung des Leichnams des erst 56-Jährigen wurde nicht durchgeführt. Beim Poker um die Weltherrschaft blieben Werner Blessing und der sozialdemokratische Entschuldungspolitiker Olof Palme, der am 28. Februar 1986 auf offener Straße erschossen wurde, nicht die einzigen Opfer. Sieben Wochen nach Blessing verstarb am 11. Oktober 1987 ein weiterer Referent des 5. Malenter Symposiums auf mysteriöse Weise: der Ministerpräsident und Verwaltungsratsvorsitzende der Schleswig-holsteinischen Landesbank Uwe Barschel, der inkognito zu einem Geheimtreffen mit ausländischen Bankiers in die Schweiz gereist war. Dort traf ihn der Tod. Die offizielle Darstellung eines so genannten Bilanzselbstmordes als Schuldgeständnis hinsichtlich innenpolitischer Affären konnten sich indes nicht lange halten. Wiederum sieben Wochen später, am 29. November 1987, verstarb »völlig überraschend« (NZZ) der 57-jährige Wirtschaftswissenschaftler und Regierungsberater Armin Gutowski in Hamburg. Gemäß der ZEIT vom 4.12.1987 wussten die Ehefrau und einflussreiche Freunde eine Obduktion zu verhindern. Ebenso wie Gutowski gehörte auch Staatssekretär Hans Tietmeyer (er war stelivertretender deutscher Gouverneur bei der Weltbank in Washington) zum Kreis des Symposiums in Malente. Tietmeyer überlebte am 20. September 1988 einige Warnschüsse. Dies waren deutliche Menetekel, Zeichen der amerikanischen Geschäftsfreunde, nicht zu weit zu gehen und das US-dominierte Nachkriegssystem nicht in Frage zu stellen.

Am 30.März1989 titelt die WELT: »Die Deutsche Bank bläst zum Angriff — weltweit«. Herrhausen sucht nach einer internationalen, anglo-amerikanischen Investmentbank, um mit dieser Speerspitze in die Reihe der zu dieser Zeit geschwächten US-amerikanischen Global Players einzudringen. Er sucht einen Übernahmekandidaten. Herrhausen philosophiert: »Die Macht der Banken, das ist die Macht der Bankiers, und das bin ich. Und bei einer Finanzinstitution wie der Deutschen Bank mit über 400 Aufsichtsratsmandaten, über 400 Milliarden D-Mark Geschäftsvolumen sowie entscheidender Industriebeteiligung (z.B. bei den Konzernen Bertelsmann, Hapag-Lloyd, Hoesch und Daimler-Benz) könnte der Vorstandsvorsitzende bzw. Vorstandssprecher Alfred Herrhausen schlicht Recht haben. So gilt der Daimler Konzern als »Industriefiliale« der Deutschen Bank, was ein interessantes Licht auf seine spätere Fusion mit dem angeschlagenen US-Konzern Chrysler wirft. »Die Zeit ist reif — Schuldenkrise am Wendepunkt«. Unter dieser Überschrift hatte Herrhausen am 30. Juni 1989 im Handelsblatt die rhetorische Frage gestellt: »Ist ein Aderlass der Gläubigerbanken nötig? Die Antwort lautet: Ja«. Und dann setzte er hinzu: »Die Zeit ist reif für einen neuen Versuch.« Der Aderlass der US-amerikanischen Siegerbanken, die intern mit den Folgen ihrer imperialen Überdehnung zu kämpfen hatten. Der Aderlass der ehemaligen Geschäftsfreunde der Nationalsozialisten, der Co-Finanziers der Regierung Papen und Hitler. Die Zeit, reif für einen erneuten Versuch gegen die großen Brüder in den USA, um nach der wirtschaftspolitischen und ideologischen Hegemonie über die Welt zu greifen? Ein lebensgefährliches Unternehmen. Hat dieser Herrhausen denn keine Angst zu sterben? Welche Berufung treibt ihn, treibt ihn über die Schwelle des Selbsterhaltungstriebes hinaus? Welche Freunde und Zirkel, glaubte er, schützen ihn? Was ist überhaupt sein spirituelles Selbst-Verständnis?  

Ein verbrämtes Gralsrittermotiv taucht in der Juni-Ausgabe 1989 des Manager-Magazin auf. Wie ein »weißer Ritter« habe die Deutsche Bank unter der Führung Alfred Herrhausens die Über­nahmeschlacht gewonnen. Für 2,7 Milliarden D-Mark erwarb sie die internationale Investmentbankgruppe Morgan Grenfell (MG) mit Hauptsitz Great Winchester Street in der Londoner City. Morgan Grenfell ist keine gewöhnliche Investmentbank. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gehörte dieses Bankhaus, damals noch Mitglied der internationalen Bankengruppe des US-amerikanischen Bankiers John Piermont Morgan, zu den Finanziers des militärisch-industriellen Komplexes zwischen Großbritannien und Frankreich. (C.E. Grenfell war zeitweilig Direktor der Bank von England.) MG hatte eine geostrategische Schlüsselposition inne. Mit ihrer Übernahme war Herrhausen auf dem Weg zum Global Player. Die Unterzeichnung des komplexen Übernahmevertrages fand Ende November 1989 statt. Wie die Journalisten Gerhard Wisnewski, Wolfgang Landgraeber und andere mutige Fragesteller mittlerweile recherchieren konnten (siehe u.a.: Das RAF-Phantom), gibt es Hinweise darauf, dass ein Attentat auf Alfred Herrhausen bereits am 23. November 1989, kurz vor der Unterschrift unter den MG-Kaufvertrag, hätte stattfinden sollen. Der Vertrag wurde am 27.11. unterzeichnet. Alfred Herrhausen starb kurz danach, am 30. November 1989, durch ein mysteriöses Bombenattentat auf seinem morgendlichen Weg zur Zentrale der Deutschen Bank. Das Attentat wurde der RAF unterschoben. Es gibt genügend besser informierte Menschen, die dies bis heute nicht glauben. Das gut informierte Wall Street Journal schrieb am 1. Dezember 1989 in seinem Nachruf: »Als Herrhausen 1985 stellvertretender Sprecher der Deutschen Bank wurde, führte er eine Vision mit sich — eine Vision, in der die Deutsche Bank West-Deutschlands Aufstieg zu einem Global Player anführen und finanzieren würde.« In derselben Ausgabe wird einer der Konkurrenten um die Weltfinanzmacht zitiert, Robert Hormats, der Vizepräsident der Investmentgruppe Goldman Sachs International: »Seine Ermordung ist nicht weniger bedeutend als der Mord an einem europäschen Staatschef. Sowohl was sein Eintreten für die Europäische Einigung als auch sein Engagement für enge Ost-West-Wirtschaftsbeziehungen angeht, war Alfred Herrhausen Europas angesehenster Finanz-Staatsmann.« 


Wiedervereinigung

Am 9. November 1989 fiel die Mauer; Deutschlands Wiedervereinigung stand kurz bevor. Viele Länder Osteuropas suchten die Anbindung an Mitteleuropa. Was für ein Machtpotential tat sich da für einen Menschen wie Herrhausen auf. Für seine angloamerikanischen Geschäftsfreunde starb Herrhausen gerade rechtzeitig. Die Journalisten des Wall Street Journal wussten, warum sie schrieben, der Tod Alfred Herrhausens habe »nicht nur die Deutsche Bank, sondern auch Deutschland einer visionären Führerschaft beraubt«.

Am 1. April 1991, eine halbe Stunde vor Mitternacht, wurde Deutschland einer weiteren Führungspersönlichkeit beraubt. Detlev Carsten Rohwedder, ein alter Freund Herrhausens und mittlerweile als Chef der Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums (kurz Treuhandanstalt) der Vorstandsvorsitzende der weltgrößten Industrie-Holding, hatte sich bislang den anglo-amerikanischen Forderungen nach einer schnellen Privatisierung der ehemaligen DDR-Betriebe erfolgreich widersetzt. Rohwedder, ein renommierter Unternehmenssanierer (Hoesch AG) wollte Betriebe sanieren und Arbeitsplätze retten. Die britischen und amerikanischen Geschäftsfreunde forderten den raschen Ausverkauf, sie waren auf Schnäppchenjagd. Laut Stellungnahmen im Handelsblatt vom 26. November 1990 befürchteten die anglo-amerikanischen Chefmanager, dass »zuviel Zeit zur Rettung der angeschlagenen Ost-Firmen« vergeudet würde. »Ganz offen klingt dabei die Vermutung an, dass die Deutschen ... Interessenten aus dem Ausland fernhalten wollen«, kommentiert die Handelsblatt-Redaktion. Kurz vor Mitternacht trifft Rohwedder in seinem Düsseldorfer Arbeitszimmer mit chirurgischer Perfektion die Kugel eines Profis in den Rücken, zerbricht seine Wirbelsäule, durchschlägt Aorta, Speise- und Luftröhre. Wie fast schon üblich, wird in den Medien ein angeblicher RAF-Bekennerbrief platziert, in welchem Rohwedder als Vertreter von »Deutschlands Groß­machtplänen« angeklagt wird.




Die Eroberung der Kirchen durch den Antichrist

Die Katholische Kirche

Ende des zweiten Weltkriegs waren die meisten Monarchien endgültig aus den Angeln gehoben. Ein Teil des Planes der Illuminaten war vollbracht. Aber was war mit der immer noch mächtigen Katholischen Kirche? Siebzehn Jahrhunderte einer relativen Stabilität und dominanten politischen Macht sind nicht so leicht aus den Angeln zu heben, zumal die Kirche in ihrem Kern selbst eine  Geheimorganisation birgt. Es gab/gibt eine Lehre fürs einfache Volk und daneben eine Lehre für die Eingeweihten und Träger der Macht. Schauen wir also auch hier einmal zuerst hinter den offiziellen Vorhang der Kath. Kirche.

Der Geheimdienst des Vatikans war seit jeher der Jesuitenorden. Denjenigen, die glauben, die Jesuiten seien nur eine weitere harmlose, religiöse Organisation gewesen, möchte ich etwas auf die Sprünge helfen. Der Einweihungsschwur in den 2. Grad des Ordens verlangte den Tod aller Protestanten und Freimaurer, welche die eigene Macht der Kirche unterminierten. Die Jesuiten waren z.B. die leitende Kraft hinter dem Massaker an den Hugenotten und waren auch für das Köpfen der zahllosen Protestanten und Freimaurer im 16. und 17. Jahrhundert in England verantwortlich. Daneben standen sie auch immer in forderster Front bei der Eroberung und Zwangsmissionierung der neuen Welt (Amerika und Asien). Hier haben sie immer nahe an den Häusern der Macht gebaut und waren nicht selten die Ratgeber jener Regierungen oder Könige, welche sie unter die Macht ihrer Kirche bringen wollten. Der Jesuitenorden wurde im Jahre 1534 von Ignatius von Loyola gegründet, der, wie auch die drei ersten Ordensgeneräle, jüdischer Abstammung war. Die Macht des Generals der Jesuiten (des Leiters) ist so stark, dass man ihn den „SCHWARZEN PAPST“ nennt. Doch längst sind die Freimaurer nicht mehr die Feinde der Kirche und die Kirche nicht mehr der erklärte Feind der Freimaurerlogen.

Im Jahre 1917 feierten die Freimaurer das Jubiläum ihres 200. jährigen Bestehens. In provozierender Weise trugen sie ein Bild vor den Vatikan, auf dem zu sehen war, wie Luzifer den Erzengel Michael unter den Füßen hatte. Ferner trugen sie ein Transparent zur Schau, auf dem man lesen konnte: „Satan muss im Vatikan regieren und der Papst wird sein Diener sein“ (Die antichristliche Eroberung des Stuhles Petri S.4). Aber nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel der Freimaurer, sondern man sucht in sie einzudringen und sie zu benutzen. Wie gingen die Freimaurer dabei vor? Der erste markante Versuch den Vatikan über einen Marionettenpapst zu beherrschen, erfolgte bei der Papstwahl im Jahre 1903. Kardinal Rampolla – ein Hochgradfreimaurer – war durch geschickte Politik der Hintermänner schon zum Papst gewählt. Er scheiterte aber doch noch am Vetorecht des Österreichischen Kaisers, der durch den polnischen Kardinal Puzyna (Krakau) über die Hintergründe und die damit verbundene Gefahr für die Katholische Kirche informiert wurde. Damit war der erste Versuch einer Machtübernahme abgewehrt.

Am 3 August wurde dann PlUS X. 1903 –1914 zum Papst gewählt. Dieser warnte in seiner Antrittsenzyklika vom 4 Oktober 1903 in folgenden Worten vor der Gefahr der dunklen Mächte.
Der Antichrist setzt sich in den Tempel Gottes und gibt sich selbst als Gott aus. ....Auf tausend Wegen verfolgen sie ihren unseligen Plan, und nichts ist so hinterlistig, so perfide wie ihre Taktik. Sie verschmelzen in sich den Rationalisten und den Katholiken und dies mit so einer raffinierten Geschicklichkeit, dass sie die schlecht unterrichteten Köpfe, mit Leichtigkeit täuschen.“
Die Kirche war durch diesen Fehlversuch wachsam geworden und vermochte es über die nächsten 25 Jahre, die Übernahmeversuche der Illuminaten abzuwehren. Doch bereits in den Geheimakten der ALTA VENTA (italienische Geheimloge) offenbart sich, dass man für die Verwirklichung dieses Planes einen langen Atem hat. Es heißt dort:
Diese Arbeit ist nicht das Werk eines Tages, noch eines Monats, noch eines Jahres.  Wir haben nicht vor, die Päpste für unsere Sache zu gewinnen. . Was wir verlangen, was wir suchen und erwarten müssen, wie die Juden den Messias erwarten, ist ein Papst nach unseren Bedürfnissen. ..... . Nun aber handelt es sich  zunächst darum,  diesem Papst die Generation heranzubilden, die der Herrschaft die wir erträumen, würdig ist. Lasst das Alter und die reifen Jahre beiseite, haltet euch an die Jugend. (Wir kommen später noch zu dem Papst, der genau dem erwünschten Profil entsprach.)
Dieser Ruf wird unseren Doktrinen Zugang mitten hinein in den jungen Klerus und in die Tiefen der Klöster verschaffen und dieser Papst wird wie der größte Teil seiner Zeitgenossen notwendigerweise mehr oder weniger von den italienischen und humanitären Prinzipien durchdrungen sein, die wir jetzt in Umlauf zu setzen beginnen. Sorgt, dass der Klerus unter eurer Fahne marschiert und dabei immer noch glaubt, er marschiere unter dem Banner der apostolischen Schlüssel... Ihr werdet eine Revolution in Tiara und Chorrock in eurem Netz haben, die mit dem Kreuz und der Kirchenfahne marschiert... Wir müssen die unmoralische Erziehung der Kirche durchführen und zum Triumph der revolutionären Idee (der neuen Weltordnung) durch einen Papst gelangen.“ (Die antichristliche Eroberung des Stuhles Petri S.3)

Erst unter PlUS XII. 1939 –1958 wurde die Kirche wieder sichtbar von Freimaurern und Geheimdiensten unterminiert, wodurch in der Folge die Idee eines ökumenischen Konzils den Papst beschäftigte. Aber erst durch Papst Johannes XXIII 1958 –1963, sollte dieser Wunsch Wirklichkeit werden. Er griff die Idee, ein ökumenisches Konzil einzuberufen, unmittelbar nach seiner Amtseinführung auf. Er war gerade erst 3 Monate im Amt, als er am 25.1.1959 im Benediktinerkloster neben der Basilika San Paolo flori le mura, siebzehn erstaunten Kardinälen seine Absicht offenbarte, ein ökumenisches Konzil einzuberufen. Das sogenannte“ Zweite Vatikanische Konzil“ 11.10.1962 – 8.12.1965). Es ist offensichtlich, dass die Papiere für dieses Konzil schon lange in der Schublade der Illuminaten lag und nur auf die Besetzung des Vatikans durch einen der ihren harrten.

Wenn es einen Papst gab, der für die Pläne der Illuminaten in der römisch-katholischen Kirche offiziell die Türen öffnete, dann war es Papst Johannes XXIII. Gegen das Bestreben nach Einheit und Vereinigung aller Christen will ich hier auf keinen Fall argumentieren, dies ist auch meine Sehnsucht. Wenn aber die kirchliche Ökumene der Zersetzung der Lehre Jesu und der Aufweichung des messianischen Erlöseranspruches dienen soll und als Vorstufe für ein interreligiöses Gebilde dienen soll, das als letzte Konsequenz die „Welteinheitskirche“ mit sich bringt, dann müssen wir laut unsere Stimme erheben. Denn dann schleicht hier ein Wolf im Schaafspelz durch die Herde. Unter dem Titel „Einheit in der Vielheit“, herausgegeben von der Initiative UNITA DIE CHRISTIANI e.V., findet sich ein angestrebter Zeitplan für die Verwirklichung des ökumenischen Gedanken oder Zusammenschluss aller Christen. Für das Jahr 2010 strebt man dieses Ziel unter dem Slogan „Einheit in der Vielfalt und Vielfalt in der Einheit“ an. Die nächste Jahreszahl – 2020 – in diesem Zeitplan ist zwar genannt, aber nicht der Slogan unter welchem sie steht. Ich erahne vor dem Hintergrund der zahlreichen interreligiösen Dialoge der Kath. Kirche jedoch die Zielrichtung „die Universale Welteinheitskirche“. Nähere Infos unter www.initiative-unita-die-christiani.com. Nicht die Grundfesten der Kath. Kirche sind bedroht, wie viele katholische Traditionalisten meinen – sie sind hier wahrlich zu kurz gesprungen – es ist das Christentum an sich, das zerstört werden soll.

Papst Johannes XXIII. unternahm alles, damit das „Zweite Vatikanische Konzil“ zu Erfolg gebracht wurde. Das Zweite Vatikanische Konzil ist ein Meilenstein im Bereich „der Toleranz“ und der Beginn des interreligiösen Dialoges. Ab hier beginnen die urchristlichen Bezugspunkte schwammig und unscharf zu werden. Es ist der Grundstein auf dem in den folgenden Jahrzehnten bis heute, eine Art religiöser Gleichmacherei vorangetrieben wird. Es steht dadurch auf der Linie der freimaurerischen Doktrin und hat mitgeholfen, die offizielle Religion der Katholischen Kirche an die „Freimaurer-Religion“ anzugleichen. Zur Bestätigung schrieb Carl Jakob Burckhardt, ein Hochgradfreimaurer im Journal de Geneve: „Ich kenne den Kardinal Roncalli sehr gut. Er war ein Deist und Rationalist, dessen Stärke nicht die Fähigkeit an Wunder zu glauben und die Hochachtung vor dem Heiligen war.“ Bei einem Blick in das Buch Resurgence du Temple, ein Werk, das von den Templern 1975 verfasst wurde, ist zu lesen: „Die Richtung unserer Aktion ist: Fortsetzung des Werkes Johannes XXIII. und aller, die ihm auf dem Wege des templerischen Universalismus (die Universale Kirche) gefolgt sind.“ Während der Zeit seiner Nuntiatur in Paris besuchte Kardinal Roncalli zum größten Erstaunen der Polizei (die ihn zu seinem Schutze als Diplomat begleitete), in Zivil die „Große Loge“, wo er den Jesuiten Riquet wiedertraf. 

Wir besitzen die wichtigsten Belege und Details über die Tätigkeit der prominentesten jüdischen Führer auf dem Pseudo-Konzil, wie man sie in Rom bei den Kommissionen des „Zweiten–Vatikanischen–Konzils“ aus- und eingehen sah, hauptsächlich die Mitglieder der B‘nai B‘rith, der jüdischen Freimaurerloge. Aus bisher in Deutschland nicht veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass führende Vertreter des Weltkongresses und der Loge B‘nai B‘rith vor und während des Konzils versucht haben, im Vatikan Einfluss auf den Konzilstext zu nehmen. Die Hauptwortführer waren der franz. Schriftsteller Jules Isaac, der B‘nai B‘rith-Präsident Label Katz und der Präsident des Jüdischen–Weltkongresses Nahum Goldmann. Isaac sprach danach mit den Kardinälen Tisserant, Ottaviani und Bea und wurde am 13. Juni 1960 von Papst JOHANNES XXIII. empfangen. Vom Konzil forderte Jules Isaac im Namen der mächtigen Loge folgende Punkte zu verabschieden:

1. Die Verurteilung und Unterdrückung aller rassischen Diskriminierung und aller religiösen und nationalen  Diskriminierung.

2.   Die Änderung oder Streichung der liturgischen Gebete, welche die Juden betreffen, besonders die des Karfreitags (perfidi Judaei). 

3. Erklärung, dass die Juden in keiner Weise verantwortlich sind für den Tod Jesu, sondern das ganze Menschengeschlecht.

4. Ausklammerung oder Streichung der Textstellen in den Evangelien (Passionsbericht), welche die Juden diskriminieren.

5.  Bekenntnis, dass die römische Kirche an dem latenten Krieg, der seit 2000 Jahren zwischen Juden und Christen herrscht, schuld ist .

6.  Versprechen der Kirche, ihre Haltung in einem Akt der Reue, der Demut und der Bitte um Vergebung zu ändern und alle Anstrengungen zu unternehmen, um alles Unrecht wieder gut zu machen, das die Kirche den Juden angetan hat, indem sie Unterricht (und Lehre) reinigt, gemäß den jüdischen Forderungen.

Nur wenige Kurienprälaten und Konzilsväter vermochten den Hintergrund des Spiels zu durchschauen, bei dem B‘nai B‘rith und der Weltkongress eine geschickte Regie führten.“
„Freimaurer, was wollt ihr? Was verlangt ihr von uns ?“ Das war die Frage, die Kardinal Bea alles durchschauend, vor Beginn des Konzils den B’nai B‘rith stellte. Die Zusammenkunft wurde von allen Zeitungen in New York, wo sie stattfand, gemeldet. Und die Freimaurer teilten mit, was sie verlangten: „die Religionsfreiheit“. (Das heißt, alle Religionen sollen auf die selbe Stufe gestellt werden und der Erlösungsanspruch durch den Messias Jesus Christus soll fallen gelassen werden). Aus:Die antichristl. Eroberung des Stuhles Petri S.6–8.

Im Januar 1966 veröffentlichte das Look-Magazin den Artikel: „Wie die Juden das Denken der katholischen Kirche veränderten“. Darin beschreibt man im Detail die geheimen Beratungen zwischen der jüdischen B‘NAI BRITH-LOGE und Kardinal Bea, der die Katholischen Kirche repräsentierte. Der Vatikan ist neben den Bankimperien der Rothschilds, vermutlich die reichste Organisation der Welt. Ein Großteil des Vermögens wird durch Rothschild-Banken gehalten. Es gibt keinen Zweifel, dass der Vatikan über die Jahre hinweg vom Komitee der 300 unterminiert oder gar übernommen wurde. Diese wenigen Beispiele sind auch nur die Spitze des Vatikan-Eisbergs. Doch von all diesen Veröffentlichungen, der dunklen Seite der Kirche, ist das einfache Kirchenvolk wenig beeindruckt und hält in einer Art hypnotischem Zustand einer Kirche weiterhin „die Treue“, die es in der nach außen dargestellten Form so gar nicht mehr gibt. Hier zeigt sich überdeutlich die anerzogene, kritiklose Unterwürfigkeit gegenüber der kirchlichen Obrigkeit. Bei näherer Betrachtung der Kath. Kirche erkennt man, dass sie sich mit zweierlei geistigem Gewand kleidet, eines für die Außendarstellung und ein geheimes, das sie nur in den eigenen Mauern trägt. Doch leider dringen immer mehr Aspekte dieses Gewandes in die Öffentlichkeit und werfen schwerwiegende Fragen auf. Leider wenden sich diejenigen, welche einen Blick hinter die Kulissen werfen können oft ganz vom Christentum ab, anstatt sich in Eigenverantwortung einmal mit der Lehre Jesu auseinander zu setzen (die Lehre Jesu und die Lehre der Kath. Kirche sind nicht deckungsgleich). Sie unterscheiden nicht zwischen Christus und der Kircheninstitution, zwischen der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche. Eine kritische Haltung der Kirche gegenüber wird auch heute noch von vielen Traditions-Gläubigen, mit Ketzerei oder etwas Verbotenem gleichgesetzt.

 Unter Papst Paul VI. wurde die Katholische Kirche schließlich noch weiter auf die Ziele der „Neuen Weltordnung“ eingestimmt. In der Folge begannen die katholischen Ritter des Columbus und die Freimaurer mit ihrer Zusammenarbeit. Im Jahre 1967 sprachen die Führer der Ritter des Columbus mit den Führern der „Northern Jurisdiction“ des Schottischen Ritus der Freimaurerei und versuchten eine Einigung zu erzielen, wie sie ihre beiden Bruderschaftsorden zusammenschließen könnten. Dieser „Brüderliche Zusammenschluss“ oder „Pakt der Zusammenarbeit“ ist nur ein weiterer Schritt eines größeren Planes: Der Plan der Übernahme der Katholischen Kirche durch die Illuminaten/den Antichrist!

Eine der besonderen Entwicklungen unter Paul VI. ist die sogenannte „Befreiungstheologie“. Sie ist sowohl revolutionär als auch sozialistisch. Die „Befreiungstheologie“ spricht nur über die „Menschlichkeit Christi“, und sie versucht, eine sozialistische „Neue Ordnung“ zu installieren. (Das heißt, der messianisch-göttliche Aspekt Jesu, wird hier schon zugunsten eines rein irdisch-paradiesischen Heilsgedankens in den Hintergrund gestellt. Jesus wird hier zum vor allem die irdischen Verhältnisse verändernden Sozialreformer). Befreiungstheologen haben schon früh aufgrund der irdischen Ungerechtigkeiten nach einer „Neuen Weltordnung“ verlangt. Man muss hier jedoch sagen, dass jene Priester und Bischöfe (vor allem in Lateinamerika) mit den Armen und Unterdrückten gelitten haben und sich nicht alleine mit der Vertröstung auf eine zukünftige Welt, „in der Gerechtigkeit herrscht“, abfinden wollten. Sie gaben der christlichen Lehre von der Erlösung, unter Verweis auf gesellschaftspolitische und wirtschaftliche „Not-wendigkeiten“, auch eine soziale und politische Dimension. Doch haben die Illuminaten schon in den Anfängen dieser Bewegung erkannt, dass sie sich diese Strömung für ihre Ziele nutzbar machen können. Von dieser aus dem Mitgefühl und echter Nächstenliebe geborenen Anstrengung für eine bessere und gerechtere Welt im Geiste der Liebe, benutzen die Illuminaten nur noch den äußeren Korpus im Ruf nach einer neuen Weltordnung. Denn ihre neue Weltordnung basiert nicht auf dem Geist der Nächstenliebe, sondern auf Macht, Herrschaft und Kontrolle. Papst Paul VI. erlaubte außerdem die Handkommunion! Die Handkommunion ist für die Satanisten und ihre schwarzen Messen sehr wichtig, weil sie so die Hostie verbergen und aufbewahren können, um sie später in ihren gottverachtenden Ritualen, missbräuchlich zu verwenden.

Die Katholische Kirche wurde zu dieser Zeit schon stark durch Mitglieder anderer Geheimlogen infiltriert. Das waren unter anderen die MI 6, Mitglieder der italienischen Black Nobility Freimaurer und die P2-Loge (Propaganda Due), welche alle unter dem Schirm des Komitees der 300 stehen. Die P2-Loge ist die stärkste italienische Freimaurerloge. In ihr eingegliedert ist die „Große Vatikan-Loge“, welche den Anlass zum P2-Skandal 1976 gab, als im Vatikan eine Liste der Loge mit den Namen und Eintrittsdaten von 121 hohen Würdenträgern der Kirche auftauchte, darunter Kurienkardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Prälaten und Laien. Anstatt die Personen auf der Liste zur Rechenschaft zu ziehen, wurde eine regelrechte Hexenjagdauf die Publizisten dieser Liste gemacht, wie im übrigen auch gegen den Autor des enthüllenden Buches „Im Namen Gottes“, David A. Yallop. Hierdurch wird offensichtlich, welche Kräfte das Sagen im Vatikan haben. Unter den Namen der Logenliste waren die von Kardinalstaatssekretär Jean Villot, Vatikanaußenminister Agostino Casaroli, Kardinal Sebastiano Baggio, Kardinal Ugo Poletti und dem Leiter der Vatikanbank, Bischof Paul Marcinkus, der auch im Zusammenhang mit dem schnellen und mysteriösen Tod von Papst Johannes Paul I. eine undurchsichtige Rolle gespielt hat.

Papst Johannes Paul l. 1978 wäre wohl der erste Papst in der neueren Kirchengeschichte gewesen, der den Namen – Stellvertreter Christi – verdient hätte. Er kam nach einer nur 34 tägigen Amtszeit am 28. September auf mysteriöse Weise zu Tode, nachdem er begonnen hatte den Vatikan in seinen Machtstrukturen wieder auf ein christliches Fundament zu stellen und die Finanzpolitik zu ändern. Eine der vielen Peinlichkeiten im Zusammenhang mit seinem Tod war seine Todesanzeige in der mexikanischen Tageszeitung »El Informador«, die von der westmexikanischen Großloge der Freimaurer aus Versehen einen Tag zu früh aufgegeben wurde! Am 4. Okt. 1978 stürmten 40 Polizisten in den nächtlichen Petersdom, um die Leiche des Papstes für eine überhastete ärztliche Untersuchung abzuschirmen, die hinter vier roten Wandschirmen stattfand. Die von katholischen Traditionalisten beim Vatikangericht verlangte Untersuchung der Todesursache fand wohlweislich nicht statt. Sie hätte wohl einen weltweiten Skandal ausgelöst und der Kath. Kirche ein Erdbeben beschert, das im oberen Bereich der Skala gelegen hätte.

Einer der Freimaurer mit größerem Einfluss in der katholischen Kirche war Kardinal Speilman. Er machte Paul Marcinkus aus Chicago mit dem Papst bekannt. 1971 wurde Marcinkus Erzbischof und Chef der Vatikanbank. Marcinkus entwickelte auch enge Bindungen zu dem freimaurerischen P2-Logen-Mitglied Michele Sindona und zu Roberto Calvi. Der Großmeister der P2-Loge war Licio Gelli. Calvi, Chef der Ambrosiano Bank, half dem Vatikan, über 100 Mio.$. für die Polnische Solidaritätsbewegung zu transferieren. Dieser war auch später in den großen Ambrosiano-Bank-Skandal verwickelt. 1982 fand man Calvis Leiche von der Blackfriars Brücke in London hängend. Er hatte zwei Ziegelsteine rechts und links in der Tasche und hatte die Beine zu einem rechten Winkel zusammengeschnürt. Das war ein Ritualmord der Freimaurer. Dieses besondere Merkmal wurde jedoch in den Zeitungen verschwiegen. Sindona wurde Berater in der Vatikanbank. Die P2-Loge hatte viele Verbindungen zum Vatikan, zu Opus Dei (ein radikal konservativer Orden der kath. Kirche) und dem CIA. Die P2-Loge hatte ebenfalls viele Mitglieder, die hohe Positionen in der italienischen Regierung einnahmen.

Johannes Paul l. war sich über das Ausmaß des Vatikansumpfes und der Machtstrukturen im Hintergrund nicht im Klaren, als er daran ging, die anrüchigen finanziellen Transaktionen zwischen Marcinkus (Vatikanbank) und Calvi (Illuminatenbank) ein Ende zu bereiten. Bei seinem gewünschten und geplanten Tod reichten sich politische, kirchliche, wirtschaftliche und freimaurerische Interessen die Hände. Durch den Vatikanaußenminister Agostino Casaroli, Mitglied der Loge P2, war man stets Herr der Lage. Überraschend war der „merkwürdige Tod“ von Johannes Paul 1 nur für die „blinde Masse“ der Gläubigen.

Kommen wir nun aber zu jenem Papst, auf den man bei den Illuminaten schon lange gewartet hat – den Papst der Jugend –. Ein Papst, der es vermochte die Massen zu bewegen und die Gläubigen auf das neue Zeitalter der „Universalen Kirche“ einzustimmen. Papst Johannes Paul ll. Erinnern wir uns an die Geheimakten der ALTA VENTA wo es heißt:
Diese Arbeit ist nicht das Werk eines Tages, noch eines Monats, noch eines Jahres.  Wir haben nicht vor, die Päpste für unsere Sache zu gewinnen.  Was wir verlangen, was wir suchen und erwarten müssen, wie die Juden den Messias erwarten, ist ein Papst nach unseren Bedürfnissen. ..... . Nun aber handelt es sich zunächst darum,  diesem Papst die Generation heranzubilden, die der Herrschaft die wir erträumen, würdig ist. Lasst das Alter und die reifen Jahre beiseite, haltet euch an die Jugend.
In Papst Johannes Paul II. ist dieser von den Illuminaten erwartete Papst dann endlich zum Oberhaupt der Kath. Kirche gewählt worden. Er ließ dann auch schnell den Vorhang fallen und machte es offiziell, indem er am 27. November 1983 die im Codex Tuns Canonici weltweit ausgesprochene Exkommunikation der Freimaurer aufhob. Am 18. April 1983 empfing er die gesamte, etwa 200-köpfige TRILATERALE KOMMISSION in einer öffentlichen Audienz. Diese Geheimorganisation wurde im Juni 1973 von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski gegründet und in Anbetracht der Tatsache eingesetzt, dass so etablierte Organisationen wie z.B. die UNO viel zu langsam daran arbeiten, eine Weltregierung zustande zu bringen. Diese elitäre Organisation hat zum Ziel, die Spitzenkräfte der Industrie- und Wirtschaftsgiganten, d.h. der Trilateralen Nationen – USA, Japan und Westeuropa – in einem Pool zu vereinen und die endgültige Schaffung der „Neuen Weltordnung“ zu forcieren. Alles was sie derzeit als Globalisierungsbestrebungen in den Medien verfolgen können, wird von dieser Kommission gesteuert. Sie bietet der aus verschiedenen Richtungen der Freimaurerei kommenden politischen und wirtschaftlichen Elite weltumspannende Treffmöglichkeiten ihrer geheimen Zusammenarbeit und soll dem Einfluss der Bilderberger eine breitere politische Basis geben. 
Am 2. März 1984 empfing Johannes Paul ll. in offizieller Audienz die Loge B‘nai B‘rith... Er nennt sie während seiner liebevollen Ansprache dreimal „meine teuren Freunde“. Nach Betonung des brüderlichen Interesses fuhr Johannes Paul ll. weiter fort: „Wir sind aufgerufen (von wem?), uns zu vereinigen... Ich bin wahrhaft glücklich, Sie zu empfangen. Ich danke Ihnen. Ich bin Ihnen erkenntlich.“ 


Betrachten wir einmal das Leben und Wirken von Johannes Paul ll.

Mit ihm trat eine neue Papstfigur auf die Weltbühne. Er avancierte regelrecht zu einem Medienstar und einer Kultfigur, vor allem für die junge Generation der Gläubigen. Medienwirksam wurde Papst Johannes Paul ll. für die Pläne eingesetzt, die neue „UNIVERSALE RELIGION“ in das Bewusstsein der Gläubigen zu projizieren, damit der Weltfrieden durch die Einheit der Religionen Wirklichkeit werden kann. Leider sind heute die Massen, vor allem die Jugend, mit einfachsten Mitteln zu begeistern und zu beeinflussen. Inwieweit z.B. die fast. 1Millionen Besucher des Weltkirchentages 2005 in Köln sich selbst über die Inhalte des katholischen Glaubens und die Zielrichtung dieser Kirche Auskunft geben können, bleibt dahingestellt. Ich glaube nicht, dass auch nur 5% annähernd wissen, welche Politik die Kath. Kirche zur Zeit verfolgt und wohin sie ihre Schafe führen will. Vielen Jugendlichen geht es heute mehr um „good Vibration“ und gemeinsame Erlebnisse. Hier soll die Sehnsucht der Jugend nach christlicher Orientierung nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Die Anbindung an den Glauben ist natürlich der beste Schritt den ein Mensch tun kann. Wenn diese Jugend allerdings nicht vom Animations- und Genussbedürfnis unserer Zeit zum Kreuzweg und dem schmalen Pfad zurückfindet oder hingeleitet wird, dann sind solche Spaß-Events fragwürdig in Bezug auf die Nachfolge Christi.

Kein Papst hat es wohl so verstanden den Menschen das Gefühl von Aufbruch und Hoffnung zu geben, wie J.P ll.; aber auch kein anderer Papst hat unbemerkt so viele Weichen gestellt, die uns alle in Zukunft einmal vor vollendete Tatsachen stellen sollen. Aber dann wird die Erkenntnis zu spät kommen. Die Medien haben uns diesen Papst genau in dem Bild präsentiert und dargestellt, wie wir ihn sehen sollten. Dies war der Papst auf den die Illuminaten lange Zeit gewartet haben, um ihre Pläne mit der Kirche in Richtung „Universale Weltreligion“ weiterzuführen. Doch eines wissen die Befürworter dieser interreligiösen Anstrengungen nicht: Die einzelnen Religionen werden in der ersten Phase zwar als nebeneinander und gleichberechtigt zugelassen sein (ist bereits Inhalt der Europäischen Verfassung), doch werden alle gesonderten Religionsgemeinschaften, die sich unter Ablegung ihrer Identität nicht in die zukünftige Welteinheitskirche integrieren (assimilieren) lassen wollen, VERBOTEN werden!

Dieses Dpa-Pressefoto zeigt Papst Johannes Paul II. bei einem Gottesdienst am 24.März 2000, am Ufer des Sees Genezareth. Achten sie auf die Rückenlehne mit dem umgedrehten Kreuz! Nur das weitere Werk eines unwissenden oder von geistigen Mächten inspirierten Designers? Ich glaube nicht, dass dem Vatikan dieses Symbol fremd ist, da es hier doch einen Fachmann für jeden Bereich gibt, auch für den Bereich des Okkultismus. Das umgedrehte Kreuz benutzen Satanisten, um damit den Sturz des Erlöseranspruchs Jesu über die Menschen zu demonstrieren. Sie verhöhnen gerne öffentlich die Kirche und die Orte des Glaubens, wie ich in noch folgenden Bildern zeigen werde. War der Papst hier schon so von seiner Krankheit (Parkinson) gezeichnet, dass er seine Umwelt nicht mehr richtig wahrgenommen hat? Wenn ja, wer zieht hier im Hintergrund die Fäden, an denen auch dieser Papst in solchen Situationen scheinbar hing?
Rechts sehen Sie ein Satanskreuz, mit welchem sich Satanisten gerne schmücken.
Es wurden überschwängliche Lobeshymnen nach dem Tod des Papstes J.Paul ll. aus allen Richtungen von Politik und Kirche gesungen z.B.:
Er war eine Symbolfigur für die Veränderungen unserer Zeit“. oder „Er war Prophet eines neuen Europas“ tituliert ihn der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen. (Ein neues Europa ohne Bezug zu seinen christlichen Wurzeln). Ja, er hat sich sogar so sehr für dieses „neue Europa und die neue Weltordnung“ eingesetzt, dass Virgilio Gaito, der Großmeister des Großorients von Italien (Geheimloge), Papst Johannes Paul ll. 1996 den „Galileo Galilei Preis“ – die höchste Auszeichnung der Italienischen Logenbrüder für Nicht-Freimaurer – verleihen wollte, was dieser jedoch ablehnte. Man sollte es öffentlich nicht übertreiben.
Der neue Papst – Joseph Ratzinger – skizzierte 1995 in einem Pressegespräch die Vision von Johannes Paul ll. wie folgt:
Johannes Paul habe es begrüßt, dass nun alle Deutschen zusammen in Freiheit ihren Staat bauen können, um so auch gemeinsam am europäischen Haus mitzubauen, das dem Heiligen Vater sehr am Herzen liegt. Der Gedanke der Nation muss durch den europäischen Gedanken ergänzt und erweitert werden, der wiederum in die weltweite Verantwortung aller Kulturen füreinander in der einen Welt einzufügen ist.“
(Deutsche Tagespost 18.05.1995)

Derartige Aussagen kann man in vielen Verlautbarungen und Kundgaben J. Paul ll. finden, ohne zu begreifen, was hier eigentlich gemeint ist. Hier muss noch einmal deutlich gesagt werden, dass der im Sommer 2005 gescheiterte Entwurf der europäischen Verfassung, der keinerlei Gottesbezug oder Bezug zu den religiösen, christlichen Wurzeln Europas beinhaltete, von Papst Johannes Paul ll., in dieser atheistischen Form abgesegnet wurde. Das heißt, es kam keinerlei Einwand oder Widerspruch vom sogenannten Vertreter Christi zu dieser gottlosen Zukunftsvision des neuen Europas! Und auch bei diesem Versuch der geistigen Austrocknung des christlichen Europas, hörten die frommen und blinden Lämmer in den Kirchen und Gemeinden noch immer nicht die himmlischen Alarmglocken läuten. „Wer will schon päpstlicher sein als der Papst?“ wurde den wenigen Skeptikern entgegen gehalten! Papst Johannes Paul ll. hat über 20 Jahre lang in einer Doppeldeutigkeit keinen Hehl aus seinem freimaurerischen Gedankengut einer neuen Weltordnung gemacht, nur hat es kaum einer begriffen, der nicht eingeweiht war. Man interpretierte seine Zurückhaltung in Fragen der christlichen Heilsbotschaft als Großherzigkeit allen Religionen und Kulturen gegenüber. Man verstand es als Friedensbemühungen, die ich ihm auch nicht absprechen will. Ich glaube, er war wirklich davon überzeugt, etwas zum Guten der Menschheit beizutragen, so wie dies ja der Fall bei vielen Menschen in den unteren Graden der Logen oder auch in verantwortlicher Position ist. Sie wissen meist nicht, dass sie von den Illuminaten für deren Pläne benutzt werden. Er war zweifellos ein Visionär der großen Räume und weiten Grenzen, wie folgende Aussagen belegen. Schon 1991 schärfte er den italienischen Bischöfen ein:

Die Aufnahme der Einwanderer, die andere Religionen und Kulturen haben, der ökumenische (interreligiöse) Dialog, die gemeinsame Bemühung des Ostens und des Westens um einen globalen Fortschritt durch eine „neue Kultur des Zusammenlebens“ sind Aufgaben, die nicht umgangen werden dürfen. (L Osservatore Romano 24.05.1991 S.11.)
Doch schauen wir uns einmal die verschiedenen Stationen “seiner Weltmission” an und erkennen wir, dass hier nicht für den Messias Jesus Christus gereist wird, sondern für die Errichtung einer “Universalen Weltreligion”.

10.Mai 1984: In Thailland verbeugt sich der Papst ganz tief vor dem höchsten Würdenträger des Buddhismus. Dieser bleibt dabei herrschaftlich auf seinem Thron sitzen.

11.Dezember 1984: Zur Grundsteinlegung einer Moschee in Rom – welche die größte in Europa werden soll – entsendet der Papst einen Vertreter mit allen Segnungen. In den muslimischen Ländern bleibt dagegen das Verbot christliche Kirchen zu bauen bestehen. In die arabischen Länder dürfen keinerlei christliche Symbole eingeführt, noch Gottesdienste gefeiert werden. Bibeln werden am Flughafen konfisziert. Weihnachten darf gegen Gefängnisstrafe nicht gefeiert werden.

24.Juni 1985: In Togo (Westafrika), nahe bei Lome wohnt der Papst im „heiligen Wald“ heidnischen Zeremonien bei. Und einige Tage später nimmt er in Kara und Togoville an okkulten Riten teil, wohl um seiner Dialogbereitschaft mit allen Formen des Glaubens Ausdruck zu verleihen.

20.August 1985: Der Papst bezeugt in Casablanca vor islamischen Marokkanern folgendes Evangelium „seiner neuen Kirche“:
„Die Katholische Kirche blickt mit Hochachtung auf euren religiösen Weg und erkennt seine Qualität an, den Reichtum eurer geistigen Tradition. Auch wir Christen sind stolz auf unsere religiöse Tradition. Ich glaube, dass wir Christen und Muslime, mit Freude die religiösen Werte, die wir gemeinsam haben, anerkennen und Gott dafür danken sollten. Wir glauben beide an einen Gott, den einzigen Gott, der voll Gerechtigkeit und Erbarmen ist. (Zitat nach SAKA-Informationen, Sept./1986)

2.Februar 1986: In Indien empfängt er durch eine hinduistische Priesterin das Zeichen des TILAK – im Ornat –.

5.Februar 1986: In Madras erhält er durch die Hand einer Priesterin auf seiner Stirn geweihte Asche des Götzen Shiva aufgetragen. Auch im Ornat.

Anlässlich der letzten USA  Reise des  Papstes im Jahre 1987 wurde in New Orleans eine zentrale Auskunftsstelle für technische Anfragen installiert. Die Nummer des Telefons lautete: „666 Pope“. Zu dieser Zahl später noch weitere Aufschlüsse. Wir sehen, dieser Papst suchte unmissverständlich den Kontakt zu allen Religionen und hatte für alles ein offenes Herz. Dabei war er durchaus bereit in ein jedes Gewand zu schlüpfen und vor jedem seine Knie zu beugen, um für die Universale Religion den Weg zu bereiten.
So handelt aber nur jemand der entweder naiv, unwissend oder überaus romantisch veranlagt ist. Doch dass gerade diese, der Wirklichkeit des Lebens und der Natur des Menschen etwas entrückte Haltung, ein geeigneter Nährboden für die Indoktrination mit den Zukunftsplänen der Illuminaten ist, braucht nicht weiter verdeutlicht werden. So war er auch unermüdlich unterwegs, um vor allem die unvoreingenommene und unwissende Jugend für seine neue „Universale Welteinheitskirche“ zu gewinnen. „Ihr selbst sollt die Bausteine einer lebendigen und menschenfreundlichen Kirche sein, die allen Raum bietet für Brüderlichkeit und Frieden“ (Deutsche Tagespost 12.09.95). Wenn die Jugend hier die Bausteine sind, wer sind dann die (Frei) Maurer? Diese Welteinheits- oder Feigenblattkirche ist schon lange von den Illuminaten entworfen und wird gerade durch die großen Kirchen auf den Weg gebracht. Doch müssen wir uns über eines im Klaren sein: Für diese „universale Schein-Kirche“ müssen die Christen alle Sonderansprüche auf die Erlösung der Menschheit durch den Messias ablegen, um für diese Einheitskirche kompatibel zu sein. Genau dies erleben wir zur Zeit in den Bemühungen der Kirchenführung, und kein anderer als die Kath. und Evang. Kirche selbst, macht sich hier zum Missionar für die Aufweichung des eigenen, urchristlichen Fundamentes! Und um dem Ganzen noch einen Anflug von Hohn beizumischen und die noch am urchristlichen festhaltenden Gläubigen bis an die Schmerzgrenze vorzuführen, äußerte Johannes Paul ll. in einem Gebet für den März 2001:
Wir beten, dass der Heroismus der Märtyrer und aller im Heiligen Jahr besonders herausgestellter Glaubenszeugen, die ökumenische Gesinnung und den interreligiösen Dialog fördere." Osservatore Romano 02.03.2001

Das muss man sich noch einmal genau anschauen und auf der Zunge zergehen lassen, um es richtig verstehen zu können. Es heißt hier mit anderen Worten: Wie konnten diese fanatischen Christen der Urgemeinde nur so dumm sein und sich für ihren Glauben kreuzigen, foltern und von wilden Tieren in den Freiluftkinos der Römer zerreißen lassen. Anstatt sich hier sinn- und nutzlos zum alleinigen Glauben an den Messias zu bekennen, hätten sie doch nur ein wenig mehr ökumenischen Geist offenbaren brauchen und sich auf einen interreligiösen Dialog mit den Götzenpriestern einlassen sollen. Diese Narren hätten doch mit allen Menschen im allerbesten Frieden leben können und noch ein langes, glückliches Leben hier auf Erden gehabt. Doch dies war und ist leider nicht ihr Auftrag und ihr Ziel, und das sollten gerade ein Papst, der das Evangelium doch kennt, wissen! Johannes Paul ll. war laut Nachruf des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller „Immer ein Zeuge des leidenden und verherrlichten Christus“.

Auch dieser Nachruf hat, wie alle glorifizierenden Nachrufe, keinen wirklichen Wahrheitsgehalt und wirkt fast peinlich, wenn man die wahren Sachverhalte kennt. Johannes Paul ll. war auf keinen Fall ein Zeuge Christi, wenn er interreligiös dialogisierte. Denn den Mohammedanern, Juden, Buddhisten, Hindus und Animisten war dieser Jesus mit Seinem Erlösungsanspruch, seiner Meinung nach scheinbar ganz einfach nicht zumutbar. Dies steht ja auch so in der Bibel, im 1. Paulusbrief an die Korinther 1,23. „Christus der Gekreuzigte ist den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit.“ Darum sollte man auf allen interreligiösen Dialogen möglichst nicht auf den Messias und seinen Erlösungsanspruch verweisen, man würde nur die friedliche Atmosphäre stören und Jesus ist ja schließlich nicht gekommen um das Schwert zu bringen, sondern den Frieden! Wenn sie ein wenig im christlichen Glauben und der Bibel bewandert sind, haben sie aber wahrscheinlich schon die ganze Zeit das Gefühl, dass hier etwas so nicht richtig ist und Sie haben recht, denn es heißt im Korintherbrief wirklich:
Wir aber verkünden einen gekreuzigten (und auferstandenen) Christus, den Juden zum Ärgernis und den Heiden eine Torheit.“ 
Und auch das mit dem falsch verstandenen Frieden um jeden Preis steht unter Matthäus 10,34-39 anders in der Bibel, gerade weil Jesus Seinen Jüngern einen Missionsauftrag gegeben hat, im Kampf gegen die Finsternis.

Es wird für viele, die sich eingehender mit dem Leben dies Papstes beschäftigt haben wohl immer ein kleines Fragezeichen bleiben, wozu er sich im innersten seines Herzens bekannt hat. Ich persönlich glaube, dass sein Verhalten und seine Friedensbemühungen „um jeden Preis“ unmittelbar etwas mit der dritten Botschaft von Fatima zu tun hatten. Diese dritte Botschaft kennen selbst im Vatikan nur wenige. Das was da als dritte Botschaft vom Vatikan selbst in Umlauf gebracht wurde ist eine Finte, aber nicht der Originaltext. In der dritten Botschaft sind eindeutige Aussagen über einen dritten Weltkrieg und seine Vorzeichen gegeben, vor allem ein erwähnter Konflikt zwischen der islamischen, jüdischen und christlichen Religion. Der Papst nahm diese dritte Botschaft, nach dem auf ihn 1981 verübten Attentat, sehr ernst. Alle seine Anstrengungen für den Weltfrieden und für die Versöhnung zwischen den Religionen, sind von seiner Seite aus nur vor dem Hintergrund der großen Gefahr eines dritten Weltkrieges (eines Glaubenskrieges) zu begründen und zu verstehen. Möge ihm dieser, sein guter Wille mit in die Waagschale gelegt werden, bei der Beurteilung seines Lebens. In der Papstweissagung des Maleachie hat dieser Papst den symbolischen Namen – De labore solis – erhalten. Das heißt: VON DER VERFINSTERUNG DER SONNE. Man hat sich viele Gedanken gemacht, was dieser Titel wohl zu bedeuten hat. Setzen sie vor das Wort Sonne das Wort Glauben (Glaubenssonne), dies trifft bei allen medienwirksamen Auftritten und Äußerlichkeiten das eigentliche, geistige Geschehen während seines Pontifikats am Besten. Im urchristlichen Sinne hat sich die Glaubenssonne unter seinem Pontifikat stark verfinstert.



Ein Wort zum Satanskult

Das Böse und Satanische lebt sich in unserer Welt in einer unverhohlenen Art und Weise aus, weil die meisten Menschen weder an Gott noch an den Teufel glauben. Für die aufgeklärten Denker des 21. Jahrhunderts sind dies alles nur Phantasieprodukte. Anders kann ich mir den naiven Umgang mit den finsteren Mächten nicht erklären. Ich habe mir selbst einen ca. hundertseitigen Bestellkatalog für Okkultes und Satanisches angesehen, um einmal einen Einblick in die Abgründe dieser Szene zu bekommen. Schmuck, Dekorationen, Kleidung, Poster, Musik CD's und vieles mehr. All diese Dinge kann man sich inzwischen per Katalog oder Internet bestellen, was von einer profitablen Nachfrage zeugt. Schauen sie sich die folgenden Bilder aus diesem Katalog einmal an, um ein Gespür dafür zu bekommen wie präsent die dunklen Mächte schon in unserer Welt wirken und etabliert sind. Ich habe mich dabei auf Bilder aus dem Mittelfeld des Dämonischen beschränkt, die wirklich krassen Sachen möchte ich hier keinem zumuten.

Dies sind so die üblichen CD-Covers in der satanistischen Musikszene. Viele Eltern sind sich über den Ernst der Lage nicht bewusst, wenn ihre Kinder aus einer Art pubertären Aufbegehrens gegen die Eltern oder die Werte der Gesellschaft in der Form protestieren, dass sie sich bewusst mit dem Hässlichen schmücken. Wenn sie sich mit okkulten oder gar satanischen Symbolen umgeben und Musik aus dieser Szene konsumieren, öffnen sie sich bewusst oder unbewusst ganz real existierenden geistigen Wesen, welche nur das eine Ziel haben: Chaos, Hässlichkeit und Verderben zu verbreiten. Texte wie: " Wir scheißen auf euren Gott!" sind hier noch harmlos. Bei dieser in den Ohren schmerzenden Form von Musik tun sich alle Abgründe eines diabolischen Geistes auf, der sich der Menschen bedient, um es finstere Nacht werden zu lassen in den Seelen der Menschen. Schauen Sie sich das Bild solch einer Krawall -(Musik) Gruppe einmal im Detail an. Haben Sie den Mut. Ob sich diese "noch Menschen" über die Tragweite ihres Verhaltens im Klaren sind oder ob sie nur Supercool sein wollen, ist für die geistigen Mächte im Hintergrund vollkommen belanglos.

Diese Musik und diese Bilder machen etwas mit unseren Kindern (und mit jedem anderen Menschen auch, der sich dieser Sphäre öffnet) über dessen Tragweite wir uns scheinbar nicht im Klaren sind. Die Sinneseindrücke sind so etwas wie die Nahrung der Seele. Je nachdem womit man sich umgibt (nährt), wird aus diesen Baustoffen auch unser Seelenraum gebildet, in welchem wir uns tagtäglich aufhalten und aus dessen Bildern wir wiederum unsere Gedanken entwickeln. Aus unseren Gedanken aber werden letztlich unsere Taten geboren. Auf diese Weise gestalten wir dann unsere Beziehungen, unser Familienleben, unsere Gesellschaft, unser Volk und letztlich die gesamte Menschheit. Alles wird aus dem Gedanken geboren, jedes Wort, jede Tat. Und wovon unsere Gedankenwelt dann durchdrungen wird, das treibt uns dann auch aus dem sogenannten Unterbewusstsein zu Taten an. Wenn Sie einmal die 10 Gebote der Bibel lesen, werden Sie merken, dass viele der Gebote etwas mit Gedankenkontrolle zu tun haben.

Unbegreifliche Gewalttaten junger Menschen ziehen mehr und mehr die Aufmerksamkeit der Psychologen und Pädagogen auf sich. Ein Schüler schießt wahllos und eiskalt einige Klassenkameraden und den Lehrer über den Haufen. Oder man prügelt und tritt so lange auf einen anderen ein, bis er sich nicht mehr rührt. Ja, es rührt sich nichts mehr in solchen Seelen, denn sie sind kalt und tot. Erfroren und gestorben unter dem Einfluss satanischer Mächte, welche sich bei ihrem Vorgehen solcher Dinge wie Gewalt-Videospiele, satanischer Rock-Musik, dämonischer Bilder usw. bedienen. Was glauben Sie, was mit dem seelischen Innenraum eines (jungen) Menschen passiert, der sein Zimmer mit solchen Utensilien schmückt?

Oder der sich mit solchen Kleidern bedeckt. Schwarz die angesagte Farbe der Satanisten, auch die tut ihre Wirkung.



Doch wenden wir uns  wieder dem Wirken der dunklen Mächte in den Kirchen zu. Das antichristliche Wirken in den großen Kirchen tritt heute unverblümt zu Tage und wird von den nichts ahnenden und blind gehaltenen Gläubigen geduldet oder eben gar nicht erkannt. Was geschieht da mit unseren Kirchen, kann man sich hier nur fragen? Beispiel


Ökumenischer Kirchentag Berlin 2003


Man hatte scheinbar kein Problem damit und keinerlei Bedenken, 20.000 Kondome mit der Aufschrift „Glaub dran“ an die Besucher des Kirchentages zu verteilen, im Hintergrund das Gestöhne einer Pornodarstellerin via Lautsprecher. Selbst junge Menschen taten sich dabei schwer und reagierten geschockt bis belustigt, wobei das Letztere eher ein Ausweg war, mit der peinlichen Situation progressiv umzugehen. Sollen hierdurch moralische Hemmungen und christliche Grundwerte in den letzten noch Gläubigen beseitigt werden? Welcher Boden wird durch solche Aktionen für die Zukunft vorbereitet? Wer sich heute noch getraut, mit biblischen Zitaten auf die Sündhaftigkeit der gleichgeschlechtlichen Beziehung zwischen Schwulen und Lesben hinzuweisen, wird besonders in der Evang. Kirche ganz schnell vom Rednerpult entfernt. Wer ist die treibende Kraft hinter dieser modern sein wollenden Kirche? Eine Kirche, die sich der Zustimmung ihrer Schafe scheinbar so sicher ist, dass sie es im Falle der Evang. Kirche wagen kann, offen die gleichgeschlechtliche Ehe zu segnen. Doch man geht auch einen weitaus subtileren Weg, um an das eine große Ziel „der wertefreien Gesellschaft“ zu gelangen. Der Antichrist hat tausend Gesichter in unserer Zeit. Von der Fratze des hässlichen und offensichtlich Dämonischen, wie in den obigen Bildern gezeigt, bis zu einem scheinhumanitären Weltethos in religiösem Gewand. Er zieht sich einen jeden Mantel an, wenn er ihn seinem Ziele näher bringt.