Der Antichrist Teil 7





Inhaltsverzeichnis:

Jesus der zweite Adam

Wer war Jesus Christus?

Die alte Welt zerbricht – Was können wir tun,

Und jedem Menschen liegt ein Zauber inne (Ein Wort zur Gemeinschaftsbildung)

Jesus der zweite Adam

Die Lebensfrucht der ersten geistbegabten Menschen war eine fleischliche Frucht aus der Wollust und Triebhaftigkeit – und darum in Abwesenheit Gottes gezeugt. In der Bibel wird dieser Zustand der Trennung von Gott Sünde genannt. Durch diese Ursünde bei der ersten Zeugung kam der geistige Zerfall – das Sterben der Seelen – in die Welt der Menschen. Wir würden heute sagen, dass der genetische Seelencode aller Menschen in der Folge dieses Merkmal der Ursünde/Erbsünde in sich trug. Die Frucht Marias – nämlich Jesus – war aber eine geistige Zeugung ,da Er vom Geiste Gottes gezeugt wurde und nicht vom Fleische eines Mannes! Jesus war dadurch nicht mit der Erbsünde belastet. Darum wird Jesus im Neuen Testament auch der zweite Adam genannt, der Erstgeborene einer erneuten Schöpfung und eines neuen Menschengeschlechts. Durch Ihn wird die alte, gefallene Schöpfung des Adamsmenschen langsam aufgelöst/erlöst . Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden 1.Kor 15,22. Das heißt, Jesus bricht Stück für Stück aus dem Machtbereich Satans – der gefallenen Schöpfung – heraus und führt die erlösten und freien Seelen als neue Menschen in Seine eigene Schöpfung ein. Zu dieser neuen, geistigen Schöpfung hat Satan keinen Zutritt. Es sei denn, er würde reuevoll wie der verlorene Sohn den Heimweg in des Vaters Haus antreten. Auch Luzifer, der gefallene Engel, wird von Gott geliebt und kann bei entsprechender Sinnesänderung mit der Gnade Gottes rechnen.
Jeder Mensch hätte ähnlich wie Jesus, eine geistige Zeugung sein sollen, bei dem der Körper die Funktion eines ausführenden Instrumentes oder Gehilfen gehabt hätte. Bei der durch den Sündenfall in Unordnung gekommenen Wesensstruktur des Menschen wurde aber das Instrument – der Körper – zum Herrscher erhoben und der Träger des Lebensprinzips – die Seele – zum Sklaven degradiert. Gott braucht für die Erschaffung eines Wesens diesen Umweg über den Körper nicht, bei Ihm reicht ein schöpferischer Willensakt, um Leben aus Sich frei zu stellen. Durch den Sündenfall entwickelte also der Fleischleib, ein vom Geist nicht mehr beherrschtes Eigenleben.

Im Falle des Gehorsams und Vertrauens Gott gegenüber, wäre der Geist des Menschen vollkommen in die Seele eingeflossen und das erste geistbegabte Menschenpaar hätte die Wiedergeburt des einstmals gefallenen Geistes in sich erlebt und die Naturreiche als Krone der Schöpfung regiert und beherrscht. Alle Tiere hätten den Menschen als ihren Herrn erkannt und seiner Stimme Folge geleistet. Nach dem Sündenfall wurde der Mensch aber „un-beherrscht“ und „zügel-los“, ja oft selbst zum Tier. Er entfremdete sich den Natureichen und seiner eigentlichen Natur immer mehr. Bald lebte er in Angst vor den wilden Tieren, deren Herr er einst gewesen war und wurde ein Gefangener und Sklave seines eigenen Fleisches. Heute stolpern wir auf „den Krücken der Technik“ durchs Leben, weil wir all unsere „geistigen Fähigkeiten“ verloren haben. Wir können davon ausgehen, dass das Erscheinungsbild der ersten Menschengenerationen ein vollkommen anderes war, als das unsere. Die ersten Menschen waren auch körperlich vollkommene Wesen, gesund, stark und ausdauernd. Sie kannten keine Krankheiten und hatten eine enorme Lebenskraft. Ihre Körpergröße lag weit über dem Durchschnitt von uns heutigen, schon stark degenerierten Menschen. Der Mythos und die Theorie, der Mensch stamme vom Affen ab, ist ein Gedanke, zu dem mehr „Glauben“ gehört, als zur Annahme der Jungfrauengeburt Marias. Es lebte zwar eine Art höher entwickelter Affenwesen (z.B. der sogenannte Neandertaler) annähernd 100.000 Jahre auf unserem Planeten, ohne jedoch in dieser langen Zeit irgendwelche intelligenten Entwicklungen durch zu machen. Warum blieben diese Voradamiten/Präadamiten aber hunderttausende von Jahren immer auf dem gleichen Stand ihres primitiven Lebens stehen? Weil sie keinen Geist besaßen , sondern reine Körper-Seelenwesen waren, wie ein jedes Tier! Sie waren in feste Gesetzmäßigkeiten und Grenzen gebunden, die sie aus eigenem Vermögen nicht überwinden konnten, so wie dies bei jedem Tierwesen der Fall ist. Ein Tier lebt auf der gebundenen Wahrnehmungs– und Reaktionsebene, der Mensch aber auf der freien Gedanken– und Willensebene. Erst der göttliche Geist erhebt den Menschen über alle Natureiche empor und macht ihn in einem Maße intelligent und entwicklungsfähig, wie kein anderes Lebewesen. Und dieser göttliche Geist wurde nur dem Menschen einverleibt, wodurch vor ca. 6000 Jahren – unverständlich für alle Wissenschaftler – nach hunderttausenden von Jahren langer Stagnation, plötzlich die sogenannten zivilisatorischen und kulturellen Entwicklungen begannen. Sie begannen in dem Augenblick, als Gott dem Menschen Seinen Odem (Geist) gab.

So wie aber nun Jesus als der zweite Adam in der Bibel bezeichnet wird, so kann man Maria als die zweite Eva bezeichnen, da durch sie die Geburt des neuen Menschengeschlechtes in der Gottgeburt des „ Menschensohnes Jesus“ vollzogen wurde. Als Menschensohn war Jesus gleich einem jeden von uns und hatte mit den gleichen Versuchungen zu kämpfen, welche mütterlicherseits in seiner Natur lagen! Erst durch das Verständnis des Menschensohnes mit all seinen Anfechtungen und inneren Kämpfen, kann auch der Gottessohn ganz nahe in unser Leben hineinkommen! Wäre Jesus nur ein Supermann aus einer anderen Welt gewesen, ohne jeglichen Bezug zu unserer schwachen, menschlichen Natur, wir hätten ihn vielleicht erstaunt bewundern, aber Ihm nicht nachfolgen können auf Seinem geistigen Weg. Jesus musste um uns zu erlösen, nicht nur das „Menschsein“ spielen oder vortäuschen, nein, Er musste auch vollkommen Mensch sein in einem Teil seines Wesens/seiner Natur, um uns aus unserer Verlorenheit überhaupt herausführen zu können. Es hätte gar nichts genutzt, wenn Er uns von einer hohen Warte aus zugerufen hätte: „ Kommt hier herauf, hier ist alles gut und in der göttlichen Ordnung!“ Dies ist der Weg vieler anderer Heilverkünder, nicht aber der Weg des wirklichen Christus. Nur durch Sein eigenes „Menschsein“, durch Seine eigenen Anfechtungen, wurde Er zum Bruder unserer Seelen und für uns nahbar und begreifbar. Jesus war ein Sohn des Himmels und der Erde zugleich – Gottessohn und Menschensohn. (Literaturempfehlung „Jesus Christus – Gott und Mensch zugleich“ siehe Literaturverzeichnis). Der neue Christus-Mensch der erste Mensch einer neuen geistigen Schöpfung – wurde durch die Vereinigung des Himmels (Heiliger Geist) und der Erde (Maria) geboren. Wir „Normalmenschen“ werden allerdings im Gegensatz zu Jesus, weiterhin durch das Fleisch gezeugt. Doch es ist seit der Menschwerdung des Christus etwas Wesentliches, etwas Neues passiert in Bezug auf unsere Stellung zu Gott: „Gott Selbst kann und will nun unsere „ geistige Vaterschaft“übernehmen“. Lesen wir hierzu die sehr aufschlussreichen Worte aus dem Beginn des Johannesevangeliums 1,10-13

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er das Recht Kinder Gottes zu heißen. Allen, die an seinen Namen glauben , die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind .

Diese Kindschaft kann Er uns aber nur geben, wenn wir bereit sind unser ganzes Leben wiederum an Gott zurück zu geben. Erst dann kann Er uns durch eine geistige Neu- oder Wiedergeburt aus der alten, gefallenen Schöpfung herauslösen. Ich halte nichts von manchen Missionspraktiken in denen der Anschein vermittelt wird, wir müssten keine Opfer bringen um Jesus nachzufolgen und würden nur alles aus Gnade reichlichst geschenkt bekommen. Dies ist nur die halbe Wahrheit, mit der man nur zu oft versucht einen Proselyten zu machen. Wir müssen bereit sein nicht mehr und nicht weniger zu opfern, als unser ganzes bisheriges Ego-Leben und Selbstverständnis. Dies ist die Bedingung für die Wiedergeburt im Reich Gottes, denn nichts Unreines kann in die Himmel eingehen. Das Christentum leidet heute nicht zuletzt unter den vielfältigen Anstrengungen einen Proselyten zu machen, unter einem nicht geringen Qualitätsverlust. Nicht die Masse macht’s, auch das hat uns Jesus stets vorgelebt (siehe Johannesevangelium 6,52-68).

„In Jesus“

In der Bibel gibt es ein sehr kleines und unscheinbares Wort das heißt IN JESUS. Achten sie einmal in Bezug auf unsere Erlösung und die Unanfechtbarkeit unseres neuen Lebens bei Gott, auf dieses kleine Wort. Es heißt immer, dass wir IN Christus frei von aller Schuld und Sünde und im ewigen Leben des Geistes sind. Nicht BEI Jesus, oder MIT Jesus, sondern nur IN Jesus ist Erlösung und Befreiung! Weil dieser Punkt nicht deutlich genug herausgestellt werden kann, folgen einige Bibelauszüge, die uns dies verdeutlichen sollen.



Kol. 2,6
Ihr habt Christus Jesus als Herrn angenommen. Darum lebt auch IN ihm! Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben IN Christus ...

Röm. 3,24
Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung IN Christus Jesus.

Röm. 6,11
So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben IN Christus Jesus.

Röm. 8,1
Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die , welche IN Christus Jesus sind.

Röm. 8,2
Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens IN Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.

Röm. 15,17
IN Christus Jesus kann ich mich also vor Gott rühmen.

Röm. 12,5
So sind wir, die vielen, ein Leib IN Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.

1.Kor. 16,24
Meine Liebe ist mit euch allen IN Christus Jesus.

2.Kor. 5,17
Wenn also jemand IN Christus ist, DANN ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

Gal. 3,26
Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes IN Christus Jesus.

Gal. 3,28
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid Eins IN Christus Jesus.

Gal. 5,6
Denn IN Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe tätig ist.

Eph. 1,10
Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, IN Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.

Eph. 3,6
Daß nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung IN Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium.

Phil. 2,5
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben IN Christus Jesus entspricht

Phil. 3,14
Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis der himmlischen Berufung, die Gott uns IN Christus Jesus schenkt


Also noch einmal ganz klar gesagt: Erst wenn wir mit einem neuen Lebensbewusstsein IN Jesus leben, sind wir erlöst, sind wir im ewigen Leben, der Sünde gestorben, frei vom für uns nicht erfüllbaren Anspruch des göttlichen Gesetzes usw.. Wir erlangen ferner Vergebung und sind vereint im wahren Leib Christi, der Herzkirche der Kinder Gottes! Das heißt aber nicht, dass wir nicht wieder aus diesem Leben IN Jesus herausfallen können. Durch den noch vorhandenen Eigenwillen können wir uns auch wieder nach den Fleischtöpfen Ägyptens und damit zur Eigenliebe wenden. Die Erlösung findet nur so weit in uns statt, wie wir sie zulassen. Jesus hat zwar objektiv die Erlösung schon vor 2000 Jahren vollzogen, sie wird subjektiv in jedem Einzelnen von uns aber nur aktiv, und aktiv bleiben, wenn wir Ihm auf Seinem vorbildlichen Weg nachfolgen, bis zu unserem persönlichen Gethsemane und Golgatha. Dies ist der Ort und Zeitpunkt, wo der neue Christus–Mensch erst vollkommen Gestalt in uns angenommen hat, aufgewachsen zur vollen Mannes/Frauengröße. Und erst hier hat die Sünde jegliche Macht über den Menschen verloren. Erst hier sind wir dann wahrhaft Söhne und Töchter des Allerhöchsten und vollkommen wie der Vater im Himmel vollkommen ist. Die Erlösung und die geistige Wiedergeburt ist vor diesem Hintergrund als ein Prozess oder Weg zu betrachten, dessen ersten Schritt wir mit einer bewussten Willensentscheidung zwischen dem Weg des Christus und den Wegen der Welt machen. Hier findet erst einmal die geistige Zeugung statt, an deren Ende, wenn wir den Lauf vollenden, die Wiedergeburt des Geistes steht. Der erste Schritt ist noch nicht das Ziel, sondern der Beginn eines neuen Lebens, einer neuen Lebensschulung. Erst wenn wir es Gott hier ausdrücklich gestattet haben und auch weiterhin gestatten werden, kann Er wirksam in unser Leben eingreifen und uns zu einem ewigen Leben IN Christus führen.
Dieses „ IN CHRISTUS LEBEN“ soll also von Seinen Nachfolgern geübt werden und bedarf einer bewussten Pflege. Nehmen sie täglich immer wieder Kontakt zu Jesus auf, sei es durch das Gebet oder das Stille werden und in sich hineinhorchen. Lernen sie zuerst einmal mit Jesus zu leben, um eines Tages das Geheimnis – IN Christus zu leben – selbst lebendig zu erfahren. Doch über diesen Weg wäre ein anderes Buch zu schreiben.


Wer war Jesus Christus?

Jesus wurde in Seiner Person schon oft auf vielfältige Weise in das Weltbild religiös und sozial denkender Menschen eingeflochten. Für die einen war Er ein Sozialrevolutionär, für andere wieder, neben Krishna, Buddha und Anderen, einer der großen Avatare (Inkarnation Gottes in Menschengestalt). Andere sehen in Ihm einfach einen großen Menschheitslehrer, der seiner Zeit weit voraus war. Wieder andere sehen Ihn als einen planetarischen Boten oder Außerirdischen. Jeder entsprechend seiner eigenen geistigen Neigung und Liebelei. Kaum einer von diesen Interpreten greift jedoch auf die Quelle zurück, in welcher uns dieser Mensch überhaupt erst ins Bewusstsein trat – die Bibel. Die Frage ist, warum tut man dies nicht? Man tut es nicht, weil uns in der Bibel ein ganz anderes Bild von Jesus vorgestellt wird, das man nicht so einfach mit den eigenen Vorstellungen in Übereinstimmung bringen kann. Anstatt sich hier jedoch in seinen eigenen Begründungen zu hinterfragen, wählt man den menschlich angemessenen Schritt und wirft der Bibel Fälschungen und Auslassungen in jenen Teilen vor, wo sie nicht das eigene Denken und Philosophieren unterstützt und bestätigen will. Sei es in Fragen der Inkarnation – natürlich hat Jesus die Inkarnation gelehrt. Sei es in Fragen des Fleischessens – natürlich waren Jesus und Seine Jünger Vegetarier. Sei es in Fragen des Klassenkampfes – natürlich hat Jesus den gewaltsamen Kampf gegen die Machtstrukturen der Unterdrücker gelehrt, um die Erde zu einem Ort sozialer Gerechtigkeit umzugestalten. Und natürlich ist Jesus mindestens ein Mal in einem UFO zu Seinem Heimatplaneten gereist. Man kann die Liste noch mit all den geistigen Phantasieprodukten der menschlichen Natur fortführen. Und selbst das Christentum hat es geschafft – mit der Bibel in der Hand – aus Jesus den Begründer der Machtinstitution „Steinkirche“ zu machen. Und die Christen haben es dann noch geschafft, sich in über 500 Kirchen, Gemeinden und Sondergemeinschaften aufzuspalten und sich dabei noch auf die Bibel und den einen Herrn und Gott zu berufen. Doch Jesus hat den Menschen nur eine Religion und eine Kirche gebracht „ Die Liebe zu Gott und zum Nächsten im alleinigen Geisttempel des Herzens“! Und die einzige, vor Gott gültige Zugehörigkeit zu dieser Kirche, ist die Liebegemeinschaft IN CHRISTUS. Hier alleine ist heute das geistige Israel zu finden, das die Früchte des Reiches Gottes hervorbringt. Allen Phantasien mangelt das wesentlichste Element, um Gott und „Seinen Messias“ richtig zu erfassen und einzuordnen – die Demut. Die Demut, einmal wirklich zuzuhören, wirklich hinzuschauen und wirklich wahrzunehmen, was Gott uns sagen will, ohne immer allem gleich das Muster der eigenen geistigen Annahmen und Begründung überzustülpen. Die Demut, es Gott und dem Leben zuzutrauen, dass in unserem Dasein noch ganz andere geistige Dimensionen verborgen liegen als wir alle glauben. Geistige Dimensionen, die wir nur nicht erkennen können weil wir ständig unseren eigenen Film vor unserem inneren Auge abspulen lassen. Wir wollen das große Geschenk das Gott uns anbietet nicht wahrhaben! Er will uns nicht mehr der unnahbare und mächtige Gott sein, vor dem die Väter oft in Furcht die Augen zu Boden schlugen, sondern Er streckt die Hand „in väterlicher Liebe“ nach uns aus und will, dass wir Ihn Abba nennen. Durch Jesus Christus „wurde von Gott aus“ ein neues Zeitalter der Religion (der Beziehung zu Gott) ausgerufen. Ein NEUES TESTAMENT wurde von Gott verfasst, in welchem alle Dinge und Verhältnisse, die bis dahin Bestand hatten notwendig, richtig und gut waren, auf  einen neuen Grund gestellt wurden, welcher Jesus selbst ist. Er wurde zum tragenden Eckstein einer neuen geistigen Schöpfung und Gottesoffenbarung. Darum auch sagte Er: "Ich bin nicht gekommen das Gesetzt, das durch Mose gekommen ist aufzuheben, sondern ich bin gekommen es zu erfüllen." Erst jetzt konnte das zwar gerechte, aber durch die gefallene Natur des Menschen nicht erfüllbare, unbeugsame Gesetzes  durch ein größeres Gesetz ersetzt werden, nämlich durch die Liebe und Gnade, die uns der Vater in Jesus Christus anbietet. Während alle anderen Religionen noch in einem gesetzesgeprägten, alttestamentarischen Gottesverständnis verhaftet bleiben, hat alleine Jesus, der Messias Gottes uns vom starren Joch des für uns unerfüllbaren Gesetzes befreit und uns einen neuen Weg zum Vaterherzen Gottes gewiesen und bereitet. Lesen Sie einmal im Neuen Testament und erfahren Sie wie dieser neue Weg beschaffen ist. Sie werden mit der Zeit den lebendigen Geist in diesem Buch spüren und das große Wunder der Neuordnung aller Verhältnisse zwischen Gott und Mensch begreifen. Dies kann auch zu einer gesegneten Neuordnung aller Dinge in ihrem eigenen Leben führen.

Gott denkt und wirkt in anderen Dimensionen als der Mensch! Sein Erlösungsplan umfasst einen Kreis und eine Weite, die wir ohne Offenbarungen von Seiner Seite niemals erfassen, erdenken und ergründen können. Darum ist es „NOT-wendig“, dass sich Gott durch das lebendige Wort einer Offenbarungsschrift – wie der Bibel, oder neuen Offenbarungen – seinen Geschöpfen und Kindern, in allen Seinen Absichten und Plänen darstellt. Kein Mensch kann durch das Denken oder Philosophieren auch nur den Saum der ganzen Wahrheit berühren! Die Bibelkritiker sagen, dass in der Bibel einige Tausend Übersetzungsfehler, Fälschungen und Veränderungen vollzogen worden sind und man den Wahrheitsgehalt – bezüglich aller Aussagen doch stark anzweifeln muss. Hier kann ich nur sagen, der Zweifel hat noch niemanden zur Wahrheit geführt! Wir sollten uns weniger mit dem Sezieren von Textpassagen und Aussagen befassen, sondern die Lehre Jesu vielmehr im täglichen Leben anwenden, dann erst können wir verstehen, was Er uns sagen wollte und uns auch heute noch sagen will. Ein praktisch vollzogener Schritt ist mehr wert als 1000 nur geplante und durchdachte Schritte. Alleine durch das Tun nach Seiner Lehre werden wir denjenigen Geist empfangen, der uns auch Schritt für Schritt in das umfassende Verständnis seines Wortes führt. Allem was geschrieben wurde, liegt eine geistige Wahrheit zugrunde, die es für uns zu entschlüsseln gilt. Auch sind viele Darstellungen in der Bibel eben als eine Entsprechungslehre oder Bildersprache zu verstehen, wo naturmäßige Bilder für die Darstellung geistiger Inhalte in Anwendung gebracht wurden. Wer sich hier am Buchstaben festbeißt und die Wahrheit und das Leben in der äußersten Schale sucht, der hat den Zweifel und damit den geistigen Tod schon gefunden! „ Der Geist ist es der lebendig macht, der Buchstabe tötet.“

Ich lade sie zu einem Experiment ein. Lesen sie ab heute jeden Tag mindestens 10 Minuten in der Bibel (Einheitsübersetzung oder Elberfelder Bibel ist zu empfehlen) und lernen sie Jesus kennen. Fangen sie mit dem Matthäusevangelium an, alles weitere wird sich aus dem Geist der Bibel ergeben. Lernen sie Jesus erst einmal ganz historisch, als eine Gestalt kennen, die vor ca. 2000 Jahren das Weltgeschehen maßgeblich beeinflusst hat. Anfangs wird es vielleicht ein wenig schwer und mühsam sein, sich mit der fremden und andersartigen Ausdrucksweise der Bibel anzufreunden, doch das sind nur kleine, mentale Widerstände, von denen sie sich nicht abhalten lassen sollten. Hier führt Beharrlichkeit schon nach kurzer Zeit zum Erfolg. Voraussetzung ist jedoch, dass sie ihr Herz der Möglichkeit des Glaubens öffnen und sich einen ruhigen und geschützten Raum/Ort suchen, an welchem sie ungestört sind. Ich verspreche ihnen bei dieser Vorgehensweise ein kleines Wunder und den Beweis, dass in der Bibel ein Geist atmet, den sie in keinem anderen Buch auf der Erde finden werden. Dieser Geist geht über den äußeren Buchstaben hinaus, da er ihn nur als Verpackung benutzt. Er kann nicht durch historische Ungereimtheiten oder kleine Verdrehungen und Auslassungen beschränkt und geschmälert werden, da er im „ganzen Werk“ lebt und wohnt. Doch sie werden diesen lebensspendenden Geist nicht durch den Einsatz ihres sezierenden Verstandes entdecken, sondern nur durch ein demütiges Herz, dass Gott bittet, ihrem aufrichtigen Suchen die Wahrheiten zu offenbaren. Setzen sie 10 Minuten ihres Tages ein, um selbst beurteilen zu können, was es mit diesem Jesus und Seiner Lehre auf sich hat. Es könnten für sie 10 Minuten werden, die sie in die Gegenwart Gottes und in eine Ewigkeit an Seiner Seite führen könnten.
Wenn sie mit Beharrlichkeit auf diesem Weg fortfahren, garantiere ich ihnen, dass dieser historische Jesus eines Tages ganz lebendig in ihr Leben treten wird und sich ihnen als der gegenwärtige Christus offenbart. Wenn sie dann auch noch demütig auf ihre Knie gehen und dem Erlöser ihr Herz und ihr Leben darbieten, dann hat alles Zweifeln ein Ende, dann kann der ungläubige Verstand ihnen das nicht mehr nehmen, was ihr Herz lebendigst erfahren hat – Vergebung, Heilung, Tröstung, Erlösung und ein neues Leben IN Christus.

Wenn also jemand IN Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden

2.Kor 5,17





Die alte Welt zerbricht – Was können wir tun

angesichts der vielfältigen Bedrohungen unserer äußeren und inneren Existenz?

Wir leben in einer Zeit größter Veränderungen und Umwälzungen auf allen Gebieten des menschlichen Daseins. Umweltverschmutzung, Klimawandel, Überbevölkerung, zunehmende wirtschaftliche Probleme in den Industriestaaten, zunehmende Arbeitslosigkeit, zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich, zunehmende Gewaltbereitschaft und die Zerrüttung der Familien- und Sozialstrukturen (Sozialdarwinismus), sind nur einige der jetzt schon aktuellen Zeitprobleme. Diese im Sinne der Illuminaten ablaufenden Geschehnisse werden aber durch einen Faktor überrascht werden, den bis jetzt noch niemand ausreichend berücksichtigt hat. Es handelt sich um die bereits jetzt schon immer deutlicher werdenden Umwelt– und Naturkatastrophen allergrößten Ausmaßes. Für das, was wir in den nächsten Jahren erleben werden, gibt es nichts vergleichbares in der Geschichte der Menschheit. Darum werden auch ganz plötzlich Dinge über uns hereinbrechen, welche auch die Illuminaten nicht in ihren Planungsspielen berücksichtigt haben. Wenn manche Seher und Propheten davon sprechen, dass die Erde zum Ende der jetzigen Erlösungsperiode ein allgemeines Gericht erfahren wird, das es in dieser Intensität noch nicht gegeben hat seit Menschengedenken, so lässt sich nur ansatzweise erahnen, was da auf uns zukommt. Man kann das zukünftige Geschehen wohl am Treffensten mit dem Umpflügen eines Ackers vergleichen, der für eine neue Aussaat vollkommen in seiner Struktur verändert wird.

Wir werden die großen Geschehnisse und notwendigen Veränderungen, welche in den nächsten Jahren über die Menschheit hereinbrechen werden nicht mehr aufhalten können oder in ihr Gegenteil verkehren. Dazu ist die Schar der Gottgetreuen viel zu klein. Der Tanz um das goldene Kalb von Macht, Profitgier und ungestörtem Lebensgenuss wird die Menschheit blind in das Verderben führen. Wir gehen viel zu blauäugig mit den jetzt schon bestehenden Lebensbedrohungen um und verschieben alles was Gestern schon hätte getan werden müssen, weiterhin auf Morgen. Zu sehr bestimmt der Antichrist das Geschehen auf allen Ebenen von Politik, Wirtschaft, Religion und Privatleben. Das von Jesus schon vor 2000 Jahren angekündigte „Gericht der Welt“ Matth. 24 wird und muss sogar unweigerlich kommen, damit eine geistige Entwicklung auf unserem Planeten überhaupt noch stattfinden kann. Es wird dabei zu einer allergrößten Sichtung der Menschheit kommen, mit allem was dies an Leid und Not mit sich bringen wird. Und keiner kann hier Gott anklagen für das, was wir selbst in die Wege geleitet haben. Gott macht uns immer wieder das Angebot, unser Leben in Einklang mit Seiner Schöpfungsordnung zu bringen, damit unser aller Leben in die Fülle aller Seiner Segens-Verheißungen kommen kann. Dazu hat Er uns in den zehn Geboten und in der Lehre Jesu so etwas wie eine Formel oder ein Handbuch zum Glück gegeben. Wenn wir aber weiterhin Seine Ratschläge ignorieren und nur unseren Egokopf durchsetzen wollen, dann müssen wir auch mit dem – nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung – unweigerlich über uns hereinbrechenden Geschehnissen einverstanden sein und die Verantwortung dafür alleine tragen. Wir können aber das Ausmaß des Gerichtes noch beeinflussen, wenn jeder einzelne von uns sich bemüht, ein Leben nach den 10 Geboten der göttlichen Schöpfungsordnung zu führen und dabei die zwei Liebesgebote Jesu in den Mittelpunkt stellt. An dieser Stelle sei noch einmal auf das Buch „Maranatha“ hingewiesen, welches die Endzeitereignisse umfassend beschreibt.

Ganz Persönlich

Ein jeder von uns ist ein ganz besonderer Schöpfungsgedanke Gottes mit einer ganz individuellen Ausprägung. So haben die Menschen von Gott auch die unterschiedlichsten Talente und Veranlagungen bekommen, damit wir erst in der Gemeinschaft einen homogenen Wirkungskörper bilden können. Isoliert und als Einzelkämpfer kommt man immer an seine Grenzen und Möglichkeiten und das ist gut so, denn nur auf diesem Wege werden wir uns neben der Notwendigkeit auch zu einem menschlichen Bedürfnis. Der einzigartige Ton oder Klang eines jeden Menschen wird erst durch das Einswerden mit dem Christus seinen wirklichen Ausdruck finden. Was wir im Inneren sind das sehen wir jetzt noch nicht, was wir sehen, das ist unser Schatten. Auch wenn der Einzelne unter uns noch in menschlichem Unvermögen, in Schwachheit, in Ungeduld oder in Hochmut gefangen ist, so glauben wir doch, dass alle diese Dinge von uns fallen werden, wenn wir das Gute in uns festhalten und unseren Blick nicht ablenken lassen von unserer hohen Berufung. Galater 2,20

Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat

Im Folgenden möchte ich ihnen einige Starthilfen aufzeigen, durch welche sie ihrem Leben eine neue Kraft und Qualität geben können. Es sind auch hier nicht die spektakulären Dinge, welche das Leben nachhaltig verändern können, sondern ganz praktische, kleine Schritte. Auf der geistigen Ebene müssen es Dinge sein, die für jeden realisierbar sind. Man muss keine geheimnisvolle oder hochgeistige Einweihung in einem Tempel der Weisheit erfahren, um im täglichen Leben dem Christus zu folgen und Spiritualität im Alltag zu verwirklichen. Ich gebe den Anstoß für eine Reise, bei der sie das Ruder selbst in die Hand nehmen und das Boot vom Ufer abstoßen müssen. Mit der Zeit werden sie aber merken, dass sie nicht alleine im Boot sitzen, sondern dass sie von einem unsichtbaren Steuermann an ihrer Seite, auf dieser Reise begleitet werden. 

Was können sie also als einen ersten Schritt tun?  Es genügt nicht, wenn wir uns als Christen alleine auf den geistigen Bereich konzentrieren oder denken, alleine durch beten können wir die Welt retten.  Wir sollen auch ganz praktisch die Dinge, die uns schon alleine die Vernunft  als zu vollziehende NOT-WENDIGKEIT vor Augen stellt, in unserem Haushalt und Alltag, weit möglichst  verwirklichen.  Nur wenn wir den Willen haben unsere lieb gewonnenen Gewohnheiten zu hinterfragen  und bereit sind unser Leben grundlegend zu verändern,  werden wir der Ordnung Gottes auf allen Ebenen entsprechen. Die Natur und unser Planet ist die äußere Grundlage unseres Lebens, der wir  nach den Geboten Gottes Rechnung tragen müssen.

       Ganz Praktisch!

  • Verweigern sie sich dem Konsumwahn und reduzieren sie ihre scheinbaren Bedürfnisse, die ihnen durch die Werbungen und Medien einsuggeriert werden und sie nur zu einem Verbraucher degradieren. Sie sind ein Mensch aus dem Herzen Gottes und einer Seiner größten Gedanken.
  • Kaufen sie – solange dies noch möglich ist – keine Genmanipulierten Lebensmittel. Auch um jene zu unterstützen, die sich für die Erhaltung der Schöpfung Gottes einsetzen. Macht- und Profitgier sind die wahren Triebkräfte hinter dieser Forschung, welche mit den Bausteinen der Schöpfung russisches Roulette spielt. Hier spielt der Mensch Gott. Von Greenpeace gibt es eine kleines Heft mit Firmen und Produkten die noch nicht Genmanipuliert sind (siehe Literaturhinweis).
  • Kaufen sie vorwiegend biologisch angebaute Lebensmittel, da diese mit der Natur und nicht gegen sie hergestellt werden. Inzwischen haben auch Supermärkte ihre Bioecke oder eine Bio-Produktpalette eingerichtet, weil der „Verbraucher“ danach fragt! Wem es möglich ist, der kann die Produkte direkt beim Erzeuger kaufen, dem damit am meisten geholfen ist. Reduzieren oder verzichten sie lieber auf einige Genussmittel, wie Tabak, Alkohol und ähnliches, oder fahren sie nicht unnötig (und auch noch oft alleine) mit dem Auto spazieren wenn sie meinen, Bio-Produkte seien doch etwas teurer. Hier sollten sie sparen und nicht bei den Mitteln, die sie zum Leben brauchen – eben den Lebensmitteln. Die gute Qualität ihrer „Lebensvermittler“ ist wichtiger als eine Wochenendspazierfahrt mit dem Energiefresser und Luftverschmutzer Auto. Wir nehmen die Nahrungsmittel in unser Wesen auf und sie werden zu unserem Fleisch und Blut und beeinflussen so unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Darum ist es nicht egal was sie essen. Sind sie Landwirt und gläubiger Christ?, dann sollten sie sich fragen was Jesus von ihren Anbaumethoden hält. Wird durch ihre Anbaumethoden das Grundwasser durch Kunstdünger und Pestizide belastet oder vergiftet? Fördern sie das Eigenleben ihres Bodens oder zerstören sie es? Denken sie in Verantwortung über die Schöpfung Gottes nach und ziehen sie ihre eigenen Schlüsse. Lassen Sie ihre Landwirtschaft nicht von den Mächtigen diktieren und degradieren Sie sich nicht zu einem Subventionsempfänger und Sklaven von Brüssel. Nur weil in der Bibel nichts gegen die unnatürlichen Anbau- und Tierhaltungsmethoden unserer Zeit steht, sind sie von Gott nicht automatisch legitimiert! Zu Jesu Zeiten bestanden diese Probleme noch nicht, aber was meinen Sie, wen Jesus unterstützt und bestärkt hätte! Steigen sie mit ihrem Hof um, auf den von Gott gewollten, natürlichen Landbau und werden sie wieder zum Erhalter und Pfleger der Schöpfungen Gottes und nicht zu deren Verderber.  
  • Kaufen sie kein Fleisch von Tieren aus der KZ-Haltung (Massentierhaltung auf engem Raum ohne Sonnenlicht). Diese Tiere und ihre Produkte sind krank und machen auch Sie folglich krank. Nicht direkt, sondern schleichend über die Jahre wird ihr ganzer Organismus ständig belastet und irgendwann wird er an einer Schwachstelle zusammenbrechen. Doch dann ist es meist zu spät und sie müssen mit einem Handicap oder Schlimmerem weiterleben. Auch viele gläubige Christen stopfen oft wahllos in sich hinein, wonach ihnen verlangt. Die Fast–Food Mentalität hat auch die Nachfolger Christi im Griff. Sie berufen sich dabei auf die Aussage Jesu in Markus 7,15-23, dass nicht das was ein Mensch mit dem Mund isst ihn verunreinigt, sondern das was herauskommt. „ Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Hurerei, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit; alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.“ Hier wurde im Vorfeld von den Pharisäern über die Nahrung ein Bezug zur Sünde und Verunreinigung der Seele hergestellt, dem Jesus klar widerspricht und auf die eigentliche Verunreinigung der Seele hinweist. Natürlich sündigt niemand, der sich einen Monat lang von Hamburgern und Coca Cola ernährt, aber er tut seinem Körper damit auch nichts gutes und muss bei Beibehaltung seiner Essensgewohnheiten mit schweren Gesundheitsschäden rechnen, weil er gegen die Ordnung Gottes lebt. Da können sie als gläubiger Christ Gott jeden Tag um Gesundheit bitten, nach 1 Monat Fast Food wird ihnen ihr Körper signalisieren, dass Gott ihnen auch ein Hirn – einen Verstand – gegeben hat, den Sie durchaus in ihrem Alltag gebrauchen dürfen. Wenn Sie aber glauben, dass Sie mit ihren Gebeten um Gesundheit und anderen Zaubermitteln, die Ordnung Gottes aushebeln und Ihn für ihre nicht reflektierten Bedürfnisse einspannen können, müssen Sie eine enttäuschende Erfahrung mit Gott machen. Sie werden entsprechend dem Gesetz von Ursache und Wirkung auch hier das über ihren Körper ernten, was Sie in ihn gesät haben. Paulus fragt uns: „ Wisst ihr nicht dass euer Körper eine Wohnstätte oder ein Tempel des Geistes Gottes ist?“ und so sollten wir auch mit ihm umgehen. Wir haben von Gott zu unserem Leben auf der Erde auch einen Verstand bekommen, den wir vorrangig für die weltlichen Angelegenheiten benutzen sollen. Auch wenn der Verstand bei den geistigen Fragen des Lebens und des Glaubens schnell an seine Grenzen stößt, so gebietet uns doch schon die reine Vernunft einen sorgsamen Umgang mit unserem Land, unserem Wasser, unserer Luft und auch unserem Körper. Und alles was für den Einzelnen, so wie auch für die Menschheit vernünftig und gut ist, deckt sich auf jeden Fall eher mit den Geboten Gottes, als das, was offensichtlich unvernünftig ist! Viele Christen tun sich schwer damit, angemessen auf Dinge zu reagieren, die unser heutiges Leben zwar dominieren, für die in der Bibel jedoch keine Verhaltensmaßregeln zu finden sind. Fernseher, Computer, Handys und viele andere technischen Errungenschaften werden oft kritiklos und wahllos angenommen und man merkt gar nicht, wie hier auf eine sehr schlaue und subtile Art nach unseren Seelen gegriffen wird, um uns in den Bann einer Scheinwelt voller Ablenkungen und falschen Göttern zu ziehen.
  • Verwenden sie möglichst nur umweltschonende Wasch- und Reinigungsmittel. Und wie wäre es – aller Bequemlichkeit zum Trotz – ihr Geschirr wieder mit der Hand (und mit den Händen ihrer Kinder) abzuspülen? Geschirrspüler sind Energie- und Wasserverschwender und die Reinigungsmittel und das Salz belasten unser Abwasser. Es wird immer schwerer unsere Abwässer wieder einigermaßen kostengünstig zu reinigen. Die Wasserpreise schnellen für die Verbraucher dementsprechend in die Höhe, wofür wir zum Teil selbst verantwortlich sind. Der pädagogische Aspekt des Abspülens ist für die Beteiligten auch nicht zu unterschätzen! Jede Form der Tätigkeit zum Wohl einer Gemeinschaft – so klein sie auch sein mag – ist dem Leben dienlicher, als z.B. das passive anstarren des magischen Auges (sprich Fernseher).
  • Leben sie einfach und bewusster in ihren eigenen vier Wänden. Die reine Vernunft und das Gewissen (soweit noch nicht verschüttet) verbieten so manche Verhaltensweisen, die inzwischen schon gar nicht mehr hinterfragt werden und selbstverständlich für uns sind. Seien sie kreativ und lebendig , wenn es um die Gestaltung ihres eigenen Lebensraumes geht und folgen sie nicht dumpf dem Tross der Masse. Glauben sie mir, der Glaube ist eine absolut vernünftige und praktische Sache , er hat zu jedem Lebensbereich etwas zu sagen und beizusteuern. Das man den Glauben aus dem Alltag verbannt hat und ihm bestenfalls eine Stunde am Sonntagmorgen zugesteht, liegt alleine im Interesse derjenigen Kräfte, welche den Menschen entwurzeln möchten, um ihn dadurch in eine leicht lenkbaren Masse zu integrieren. Noch einmal möchte ich hier sagen, nichts stört die dunklen Mächte mehr in ihren Bestrebungen, als ein wacher und willensstarker Mensch, der die Verantwortung für das Leben selbstbestimmend übernommen hat und sich nicht immer nur auf den Staat oder irgendwelche Institutionen verlässt.

          Ganz herzlich! (weil es die innere Veränderung betrifft)

  • Wenn Sie morgens aufstehen, denken Sie nicht zuerst an das Badezimmer oder den Frühstückstisch. Denken Sie zuerst an Gott und denken Sie, dass auch Sie im Grunde ein geistiges Wesen sind. Der Leib und die Welt werden das Recht auf Ihr Leben noch früh genug einfordern und den ganzen Tag über Sie dominieren. Duschen Sie vor allen weltlichen Tätigkeiten ihre Seele in der Liebe Jesu und in Seinem Gnadenstrom, mit dem Er Sie täglich versorgen will (lesen Sie hierzu einmal die Bergpredigt Matth. 5,25-34). Frühstücken Sie zuerst bei und mit Gott, um den Rest des Tages geistig gestärkt zu sein. Reden Sie mit Gott wie ein Kind, ganz natürlich und unbefangen. Legen Sie Ihm den Tag vor die Füße, mit der Bitte um Führung und Bewahrung. Bitten Sie um Beistand, den Tag nicht nur mit Jesus, sondern möglichst IN Jesus vollbringen zu können. Beten Sie auch für den Schutz ihrer Kinder, ihres Ehepartners und Lebensgefährten und ihrer Freunde. Segnen Sie ihre „Lieben“ im Geiste und wenn möglich, legen Sie ihnen auch ganz physisch Ihre Hände auf, wenn alle in die Welt hinausströmen. Eine Welt mit tausend Gefahren und Versuchungen.
  • Versuchen Sie über den Tag verteilt immer wieder eine Auszeit zu nehmen, in welcher Sie sich wieder IN Jesus einbetten und geistige Nahrung erhalten. Hier reichen oft 10 15 Minuten aus, um unsere Seele wieder in die Wirklichkeit des Geistes zu erheben. Schweigen Sie dabei in stillem Herzensgebet oder in der Meditation. Hören Sie in sich hinein. Nachdem Gott Ihnen am Morgen Seine Aufmerksamkeit geschenkt hat, als Sie zu Ihm gebetet haben, sollen nun Sie Ihm einmal zuhören, im Schweigen ihrer Seele. Vielleicht werden Sie eines Tages so Seine Stimme erkennen, dennn Er spricht jeden Tag mit ihnen.
  • Nehmen sie eine wohlwollende Haltung ihren Mitmenschen – vor allem ihrem Ehepartner – gegenüber ein. Sie können Menschen nur durch ihre eigene Veränderung verändern. Wenn es keine Harmonie und Einigkeit zwischen Eheleuten gibt, schwimmt ihre ganze Familie auf Treibsand und droht zu versinken. Besonders Kinder leiden unter der Uneinigkeit der Eltern, welche sich dann oft in Erziehungsfragen offenbart. Seien sie konsequent in dem was sie sagen und tun. Es erschüttert die Kinder wenn zwischen dem was man sagt und dem was man tut, keine Übereinstimmung besteht. Sie verlieren das Vertrauen zu ihren Eltern und leiden dann selbst darunter. Satan versucht vor allem die kleinste Zelle des himmlischen Prinzips – die Ehe und Familie – krank, schwach und entzweit zu machen und sie zu zerstören. Jesus sammelt, Satan zerstreut. Jesus bildet Gemeinschaften, Satan isoliert und vereinsamt den Menschen. Das Prinzip des Himmels ist das uneigennützige Dienen in der Liebe. Das Prinzip der Hölle ist das egoistische Herrschen in Stolz und Hochmut. Wenn wir heute in die Familien schauen, sehen wir wie reichlich der geistige Tod hier seine Ernte hält. Die Ehen sind in der Regel nur noch Wirtschafts- und Zweckgemeinschaften, ohne wirkliche Liebe und Vertrauen. Den Kindern fehlt das Vorbild für ihr eigenes Leben und das Gefühl von Sicherheit, Wärme und Geborgenheit und sie vermögen später in ihren eigenen Beziehungen das nicht weiter zu geben, was sie selbst nicht kennen gelernt haben. Viele Menschen sind heute bestimmt nicht begeisterte Singles, sondern würden gerne eine tragfähige Beziehung eingehen. Aber eine häufige Erfahrung  in der Praxis besteht dann in einem Aufreiben innerhalb der Beziehung, weil man scheinbar nicht mehr gewillt ist die grundlegendsten sozialen Verhaltensweisen zu praktizieren, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Die Politiker, Soziologen und Pädagogen geraten mehr und mehr in Unruhe, bis in verhaltene Panik über die Entwicklungen in der Gesellschaft und versuchen das Problem nach „menschlicher Art“ in den Griff zu bekommen. Ihnen sei aber hier gesagt: Nehmt Abstand zu euren menschlichen Eitelkeiten und Bemühungen und findet zurück zu einem Glaubensleben in Gott, dann erst könnt ihr den Staat und auch die Menschen „ mit Gottes Hilfe“ aus dieser Misere  führen. Doch was kann ein Volk von seinen Führern erwarten, so diese sich im Atheismus befinden und öffentlich gegen die Gebote Gottes leben?
  • Wir gläubigen Menschen hingegen sollten den Mut haben, öffentlich unseren Glauben zu vertreten und von jenen Menschen einfordern, die unsere Geschicke leiten wollen. Wenn man uns eine Europäische Verfassung präsentiert hat, in der jeglicher Gottesbezug und der Hinweis auf den Glauben des christlichen Abendlandes fehlt, dann steht dieses Europa unter einem dunklen Stern und nicht unter der schützenden und segnenden Hand Gottes. Ich prophezeie uns schon bald eine dunkle, gesetzlose und leidvolle Zeit, in welcher wir durch Not und Elend wieder lernen werden, unsere Hände zum Himmel auszustrecken.
  • Sucht Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und arbeitet gegen die Spaltung und Zerteilung der Gläubigen und des Leibes Christi. Es liegt alleine im Sinne Satans uns zu entzweien und zu trennen! Während wir in eitler Selbstumkreisung die Grabenkämpfe unter Gläubigen pflegen und uns über „Punkt oder Komma“ streiten, sterben draußen tausende von Seelen unter dem Joch der Sünde und der Finsternis, ohne je etwas substanzielles über das eigentliche, hohe Ziel ihres Lebens gehört zu haben. Rechthaberei und Richten, Streit, üble Nachrede, Verdächtigungen und Verurteilung, geistige Überheblichkeit, Stolz und Hochmut sind nicht die Merkmale der Kinder Gottes, sondern der Kinder der Teufels! Da können wir zehnmal mit der Bibel in der Hand wedeln oder uns Tag ein Tag aus, andere geistige Bücher zu Gemüte führen. Wenn wir es nicht schaffen in den kleinen, unscheinbaren Dingen des Lebens gerecht und liebevoll zu sein, werden wir kaum zu Größerem herangezogen werden können. Wir Christen sind selbst schuld an der Misere der Entzweiung und daher kraftlosen Verkündung. Wir bitten Gott ständig um Seine Geistesgaben oder Sein Geistfeuer für eine weltumspannende Erweckung. Wir bitten um Seinen Segen, Seine Gnade und um Seine Kraft. Wir bitten so, als würde es an Gott liegen, dass wir dies alles nicht im ausreichenden Maß haben. Ja glauben wir denn wirklich wir müssten Gott erst bitten, weil Er uns dies alles sonst vorenthält? Alles, worum wir ständig bitten: Kraft, Vollmacht, Geistfeuer, Segen, Heiliger Geist in der Fülle, dies alles schwebt ja immer über unseren Häuptern und wartet nur darauf, dass wir durch unser richtiges Verhalten die Segensschleusen des Himmels endlich öffnen. Es liegt nicht an Gott dass wir ohnmächtig sind, es liegt an uns. Darum noch einmal: Legt alle Besserwisserei und alle eitlen Streitigkeiten beiseite und nutzt diese vergeudete Energie lieber um dem Gebot Jesu gerecht zu werden, den Nächsten so zu lieben wie sich selbst.
  • Eine der wichtigsten Tugenden eines Gottsuchers ist die Wahrhaftigkeit! Seien sie authentisch und mimen sie nicht den Heiligen oder den geistig begnadeten Alleswisser. Üben sie sich vielmehr in der demütigen Zurückhaltung wenn ihre Zunge meint, zu allem etwas beitragen zu müssen. Hören sie zuerst einmal zu, wenn sie wirklich verstehen wollen, es geht erst in zweiter Linie um Richtigstellungen. In erster Linie geht es um die Liebe untereinander und eine wohlwollende Einstellung zu allen Menschen! Verabschieden sie sich vor allem von dem Richtergeist und hüten sie sich davor, unqualifiziert über Dinge zu urteilen, von denen sie im Grunde nicht viel oder gar nichts verstehen und wissen. Wir alle können uns nur in einem zusammenfinden und einig – also eines Sinnes – werden „ IN DER LIEBE“. Alleine die Liebe zu Gott, der Selbst aus Liebe zu uns in Jesus Christus Mensch geworden ist, kann das Wunder der Einheit vollbringen, nicht unsere vermeintlichen Wahrheiten und Erkenntnisse. Wenn wir also schon eifern wollen, dann in der Liebe. Nur dann hat unsere Welt noch einen Funken Hoffnung, dass das Schlimmste von uns abgewendet werden kann. Erst dann werden wir Christen zu einer himmlischen GmbH auf Erden: „Eine Gemeinschaft mit berechtigter Hoffnung“! Und erst dann sind wir auch fähig, diese Hoffnung anderen Menschen zu bringen und lebendig zu vermitteln.


Zu all der euphorischen Erwartung vieler heutiger Christen in Bezug auf eine weltweite Erweckung muss hier einmal gesagt werden, dass uns der Herr für die Endzeit einen großen Glaubensabfall vorausgesagt hat und nicht eine weltweite, plötzliche Erweckung. Ja, wir haben den Auftrag das Evangelium gerade vor dem letzten Gericht noch einmal weltweit zu verkünden, doch wir werden in dieser lieblosen und gottlosen Zeit keine großen Massen mehr bewegen siehe Matth. 24, 9-14. Es geht bei dieser Verkündung mehr darum, allen Menschen ein Zeugnis und eine letzte, bewusste Entscheidungsmöglichkeit zu geben. Keiner soll dereinst sagen können, er habe von nichts gewusst. Darum werden die Endzeitchristen auch angefeindet werden, weil sie nicht lieblich säuselnd den Menschen das Blaue vom Himmel versprechen, sondern mit ernsten, sehr ernsten Worten das nahe Gericht der Welt und allem Widergöttlichen verkünden.

Um die Vorgehensweise der Negativkräfte in diesem Kampf zum Abschluss noch einmal zu verdeutlichen und in unserem Alltag aufzudecken, eine kleine Geschichte, die den Hauptangriffspunkt des Antichristen und seine Strategie aufdecken soll.


Ein unheimliche Auftrag: Stehlt die Zeit!

Der Fürst der Lüge hatte eine weltweite Versammlung einberufen. In der Eröffnungsansprache sagte er zu seinen Helfern: „Wir können die Christen nicht davon abhalten, den Menschen das Evangelium von der Erlösung zu verkünden. Wir können sie auch nicht davon abhalten die Bibel zu lesen und für andere, unter unserer Macht stehende Menschen zu beten. Wir können die Menschen aber davon abhalten, dass sie eine persönliche Beziehung zu Jesus entwickeln und mit Ihm leben wollen. Denn wenn sie dieses Verhältnis zu Ihm gewinnen ist unsere Macht über sie gebrochen, sie werden uns entgleiten. Also lasst auch die Christen ruhig in ihre Gemeinden gehen. Aber impft sie mit dem weltlichen und bequemen Lebensstil, impft auch sie mit dem Konsumdenken und stehlt ihre Zeit. Bindet sie so in einen Aktionismus ein – wegen mir auch im Namen ihrer Kirche – dass sie diese Liebebeziehung zu Jesus Christus nicht aufbauen und pflegen können. So werden sie unglaubwürdig mit ihrer Botschaft von der Erlösung. Wenn die Liebe sich erst einmal wie die Pest unter den Menschen ausbreitet, haben wir verloren und unser Reich wird untergehen. Wenn aber auch die Christen nicht anders leben als die Weltmenschen, so werden ihre Predigten auf taube Ohren stoßen! Das ist mein Auftrag an Euch ihr Engel der Unterwelt. Lenkt sie alle ab, Christen und Weltmenschen, mit allen Mitteln!“

"Wie sollen wir das anstellen?" fragten seine Helfer.

„Beschäftigt sie ständig mit der ganzen Fülle unwichtiger Nebensächlichkeiten des alltäglichen Lebens und denkt euch immer wieder etwas Neues aus, um ihre Gedanken zu beherrschen“, antwortete Satan. „Verleitet sie dazu, dass sie viel ausgeben, viel verbrauchen und verschwenden und viel ausleihen, lasst sie Schulden machen, dass sich ihre Gedanken Tag und Nacht nur um den Mammon drehen. Überredet die Ehefrauen sich ganz auf ihren Job zu konzentrieren, Karriere zu machen und Überstunden an ihrem Arbeitsplatz zu leisten; es ist die Zeit, die sie eigentlich mit ihren Familien verbringen sollten. Lasst sie ihre Eitelkeiten kultivieren und in eine harte Schönheitskonkurrenz zueinander treten. Überzeugt die Ehemänner davon, jede Woche sechs, am besten sieben Tage zu arbeiten, jeden Tag 10 bis 12 Stunden. Nur so können sie sich ihren sinnlosen Lebensstil leisten. So entwurzeln und isolieren wir die Menschen.

Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und für sie zu beten. Wenn ihre Familien schließlich auseinandergebrochen sind, wird ihr Zuhause ihnen keinen Schutz mehr bieten und sie werden halt- und orientierungslos einem Leben ausgesetzt sein, das sie nicht bewältigen können. So werden sie überfordert nach einer Möglichkeit des Vergessens suchen und sich dem Alkohol und anderen Drogen zuwenden. Stopft ihre Köpfe so voll, dass sie die sanfte und leise Stimme dieses Gottes, der sie laufend anredet, nicht mehr hören können. Verführt sie dazu, ständig das Radio oder den Fernseher laufen zu lassen. Seht zu, dass sie genügend Ablenkung durch elektronisches Spielzeug wie Handys und Computer besitzen, um sich zuzudröhnen. Und passt auf, dass sie nicht auf die Idee kommen, etwa eine schöne und harmonische Musik zu hören. Bombardiert sie vielmehr mit zotiger und aufpeitschender Musik, so laut ihr könnt. Gebt ihnen Rauschmittel für das Gefühl und die Illusion frei zu sein. Macht alles laut, bunt, bizarr und unruhig, das wird sie allmählich stumpf und öde machen und ihre Gedankenwelt vergiften. Täuscht hier die jugendlichen Christen dadurch, das ihr ihnen seelenzerstörende Musik mit frommen Texten präsentiert, dann werden diese Narren tatsächlich glauben, dass es so etwas wie gottgewollte Rockmusik gäbe, die ihre Seelen zum Licht führt. Sie verstehen nicht, dass sie durch die Musik beherrscht werden und nicht durch die Texte. Sie werden sich dadurch einen Messias kreieren, der ihren Vorstellungen und Bedürfnissen nach Action und Party entspricht. Das harmonische Reich Gottes und der wirkliche Messias werden dadurch zu einer dünnen und langweiligen Suppe werden. 

Überschwemmt die Frühstückstische mit Zeitungen und Zeitschriften, so dass sie schon hier kopfüber ins Weltgetümmel springen und sich nicht besinnen können. Hämmert ihnen 24 Stunden lang am Tag die neuesten Nachrichten ein. Bedeckt die Straßen mit Schildern und Plakaten für irgendwelche Produkte und redet ihnen ein, dass sie diese unbedingt zum Glücklich sein brauchen. Überflutet ihre Briefkästen mit Werbung, mit Angeboten von Gratis-Produkten und Diensten, die falsche Hoffnungen hervorrufen. Bildet in den Zeitschriften und auf den Titelseiten schöne, gut geformte und aufreizende Frauen ab, am besten spärlich bekleidet oder ganz nackt. Die Männer werden immer mehr glauben, dass äußere Schönheit entscheidend ist und ihre eigenen Frauen unattraktiv finden. Auch das wird dazu beitragen, die Ehen und Familien ganz schnell zu zerstören

Lasst sie auch im Urlaub nicht zur Ruhe kommen, sondern gebt euch alle Mühe sie ständig abzulenken und in irgendeinem Vergnügungsrausch zu halten. So werden sie zurück kommen und ihr Leben langweilig finden und auf die Suche nach immer mehr Vergnügungen gehen. Seht zu, dass sie sich nicht durch Spaziergänge und Wanderungen an der Natur erfreuen und auf keinen Fall etwa Gottes Schöpfung bewundern. Schickt sie stattdessen auf Rockkonzerte  und ins Kino. Euer Ziel muss sein, dass sie in Vergnügungsparks, Discos, auf Partys und in Sportveranstaltungen, beschäftigt und noch einmal beschäftigt sind. Oder lasst sie wenigstens sinnentleert rumhängen und sich anöden. Wichtig ist, dass sie nur ja keine Zeit mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und mit Gott verbringen. Denn machen sie sich erst einmal mit der Ruhe und Stille vertraut, werden sie wohlmöglich noch gefallen daran finden und die Stimme Gottes hören und erkennen, dass es noch ein ganz anderes Leben in ihnen gibt. Verhindert es mit allen Mitteln, dass eine Seele aus ihrem Traum und ihrer Illusion erwacht und die Wahrheit erkennt

Und wenn sich die Christen treffen, dann lasst sie nicht über Gott und unsere Versuchungen sprechen, sondern füllt ihre Gespräche mit weltlicher Psychologie, christlicher Esoterik, Klatsch und Small Talk. Lasst sie nur nach Selbstverwirklichung, Freude und Spaß suchen und das Kreuz und das Leiden um Jesu willen als etwas nicht mehr zeitgemäßes empfinden, so werden sie mit der Zeit ausgehöhlt sein und nach immer neuen Äußerlichkeiten und Aktivitäten verlangen. Sie werden sich trotz ihres Aktionismus immer leerer fühlen und sich gegenseitig zwar anöden, jedoch eine Maske der Freude und Harmonie zur Schau tragen. So wird die Heuchelei und üble Nachrede ihre Kreise vergiften und Spaltungen und Abkehr hervorbringen. Redet ihnen ein, dass sie sich vor den Weltmenschen immer gut in Szene setzen müssen, um überzeugend zu wirken und den Eindruck zu vermitteln, dass es eine einzige Lust und Freude ist Christ zu sein. Denn dann werden auch immer mehr Genussmenschen in ihre Gemeinde kommen und das Leiden und das Kreuz um Jesu willen wird nicht mehr angesprochen und angenommen werden!“ So werden die Gemeinden immer mehr verweltlicht werden und die Nachfolge Christi wird nicht mehr über Gethsemane und Golgatha gehen, sondern über die christlichen Events und Freudenfeste. Alles wird zu einem reinen Lustwandeln werden. Und damit haben wir dann die sogenannten “Nachfolger Jesu“ vom wahren Christus, der sie erlösen könnte, isoliert.

 Lasst ja nicht ab in Euren Bemühungen. Sie müssen immerzu überbeschäftigt sein, damit sie keine Zeit haben und selbst nicht mehr zur Ruhe finden. Liefert ihnen für diesen angeblichen Mangel an Zeit so viele gute und logische Entschuldigungen, dass sie glauben alles in der besten Ordnung zu vollbringen. Bald werden sie aus ihrer eigenen Kraft leben und ihre Gesundheit, ihre Familie und Gott für eine „Schein-Sicherheit, das Ansehen vor der Welt, einen guten Job und ein gutes Gehalt“ opfern. Denn sie werden glauben alles für Gott zu tun. Glaubt mir, es wird funktionieren!"
 

Es war ein tolles Treffen. Die Dämonen gingen eifrig an ihren Auftrag, die Menschen überall auf der Welt noch mehr als bisher zu beschäftigen und zu jagen. Ihnen noch mehr einzuflüstern, dass sie zuerst für ihr leibliches und weltliches Wohl zu sorgen haben und dass ein genussvolles Leben das höchste aller weltlichen und geistigen Ziele ist. Beruhigt ihr Gewissen mit der Erkenntnis, dass sie ihre religiöse Pflicht erfüllen, wenn sie einmal in der Woche in die Kirche gehen oder einen Hauskreis besuchen.



Bei wem war und ist der Teufel mit diesem Konzept erfolgreich? Vielleicht auch bei ihnen? Sie schütteln empört mit dem Kopf! Oder bedrückt Sie doch die Erkenntnis, dass auch Sie im Grunde ein versklavter Mensch oder gar ein versklavter Christ sind. Fragen wir uns einmal ehrlich, wem dienen wir wirklich mit unserem Leben, mit unseren Anstrengungen, mit unserer Geschäftigkeit? Welchem Christus folgen wir wirklich? Dem der tausend weltlichen Kompromisse – was wir dann als moderne und zeitgemäße Verkündigung verkaufen; laut, bunt, grell, technisch-genial und mitreißend? Oder folgen wir noch immer dem demütigen, einfachen und schlichten Mann, der jenseits des Zeitgeistes und der weltlichen Werbepsychologie seinen Weg ging und demütig auf einem Esel ritt (während seine Anhänger heute bildlich gesprochen, auf einem stolzen Araberhengst/Mercedes daherkommen). Dieser besitzlose Wanderprediger spielte nicht in einer Effekthascherei mit den Emotionen seiner Zuhörer, redete sie nicht in euphorische Stimmung und verkaufte das Ganze dann als Offenbarung des Heiligen Geistes.

Wir können nicht zwei Herren dienen und auch nicht zwei grundverschiedene Lieder zugleich singen. Besinnen wir uns wieder auf den Jesus, der uns erst einmal aus der Welt heraus ruft, bevor Er uns wieder in sie hinein schickt. Erst dann werden wir begreifen, dass das Evangelium nicht alleine in Worten vermittelt werden kann, sondern vor allem in geistiger Kraft besteht und seine Wirkung tut

Die weitere Entwicklung der Menschheit würde ein ständiges aktualisieren dieses Buches erfordern, um über den neuesten Stand informiert zu sein. Doch ich glaube, dass ich nun nicht mehr verantwortlich dafür bin, sie wach und sehend zu halten. Es liegt nun an jedem Einzelnen, ob er aufmerksam die Zeichen der Zeit beobachten und verstehen will, oder ob er sich wieder in seine alten Denkgewohnheiten und den Konsumsessel plumpsen lassen will, um eingelullt als Verbrauchersklave sein Leben zu fristen.





 Und jedem Menschen liegt ein Zauber inne

(Ein Wort zur Gemeinschaftsbildung)

Alle Menschen lassen sich grob in drei Grundtypen einteilen. Die Talente und Charaktereigenschaften dieser Typen äußern sich auf zweierlei Art und Weise. Bei einer irdisch-materiellen Verhaftung und entsprechenden, egoistischen Zügen, drücken sich die einzelnen Veranlagungen wie folgt aus:


  • Der Genießer = polypenartig, dumpf, körperbezogen, bequem, antriebsarm
  • Der Erhalter =     engstirnig, eigenbrödlerisch, isoliert, ängstlich bis gereizt.
  • Der Veränderer = ungeduldig, besserwisserisch, ungestüm,  selbstherrlich,    rücksichtslos

Aber alles Licht, das der Widersacher Gottes in Finsternis verkehrt hat, kann auch wieder verwandelt/transformiert werden. Alles – auch wenn es uns jetzt noch so dunkel, böse oder verloren entgegen tritt – ist einstmals von Gott ausgegangen und von daher auch  noch mit dem Göttlichen verbunden. Wäre es nicht so, könnte Gott keinen Einfluss mehr auf das Verlorene nehmen und es ansprechen. So ist auch im Innersten eines jede Menschen noch ein Raum, der für die Botschaft von der Erlösung zugänglich ist. Diesen Raum gilt es zu finden und frei zu legen, damit der gute Samen des Wortes und der erlösenden Barmliebe Gottes dort in das Erdreich gelegt werden kann. Gott gibt nichts verloren, auch Satan/Luzifer nicht. Der Vatergott wird einem jeden Seiner Geschöpfe nachgehen und es letztlich wieder in Sein Reich führen. Auf keinen Fall wird Er irgendwo in Seiner Schöpfung einen Schrottplatz anlegen, für Seine Fehlversuche in Bezug auf die Schöpfung. Gott ist und bleibt in allem Vollkommen was Er tut. Alles was verloren oder verkehrt wurde, kann also wiederum ins Geistige erhoben werden, hier oder im Jenseits stehen dafür die Schulstätten und Entwicklungswelten Gottes offen.

Bei geistig strebenden Menschen äußern sich die oben genannten Eigenschaften wie folgt:


  • Der Genießer = liebevoll, gütig, einfühlsam, aufmerksam und konzentriert. (gleich Johannes)
  • Der Erhalter = ruhevoll, aufrichtig, bedacht, weisheitsvoll, ausgeglichen. (gleich Petrus)
  • Der Veränderer = kraftvoll, beweglich, mutig, visionär, neue Räume erschließend. (gleich Paulus)

Neben der Reinform gibt es auch noch die verschiedenen Überstrahlungen und Variationen, entsprechend der Biografie eines Menschen und seinem Vollendungsgrad. Wenn Sie sich hier in einem Bild wiedererkannt haben, das sich im noch mehr irdisch-weltlichen verhaftet bewegt, so sollten sie wissen, dass ein erhabeneres, größeres Bild von Ihnen schon seit Beginn ihrer Existenz in Gott vorhanden ist. Es liegt an ihnen, sich diesem Bilde, wie Gott Sie gedacht hat zu nähern und anzugleichen. Alle drei Charaktere haben ihren Platz in der Bildung des Reiches Gottes auf Erden und sind wichtiger Bestandteil des Leibes Christi und einer jeden Gemeinschaft. Jeder dieser Eigenschaftsträger ist wertvoll in seiner Art und Beschaffenheit und verhilft den anderen beiden erst zu ihrer vollen Entfaltung! Den Geschwistern in Jesus sage ich darum: "Erkennt also die Kostbarkeit, die in der Andersartigkeit eurer Mitmenschen und Glaubensgeschwister liegt und ergänzt euch in eurem Wirken mit eurer „ Eigen–Art“! Jeder besitzt eine Gabe oder ein Talent, das kein anderer in dieser Ausprägung hat! Und jeder von uns hat seinen Platz im Erlösungsplan Gottes, den kein anderer so gut ausfüllen kann, wie er selbst. Wir Menschen guten Willens sollten uns darum alle in geschwisterlicher Verbundenheit die Hände reichen, wenn wir dies nicht schaffen, was erwarten wir von den Weltmenschen und welches Evangelium wollen wir dann noch verkünden?





 

Lassen Sie sich keinen Sand in die Augen streuen.

Das antichristliche Weltsystem wird nichts unversucht lassen, Sie mit allen Mitteln der Kunst (Druckmedien, Fernsehen, Internet und Rundfunk) zu kontrollieren und im Denken zu manipulieren.

Der antichristliche Geist hinter allen Geschehnissen wird die unleugbare Notwendigkeit seiner Existenz über die Versorgung mit Konsumgütern, Spielflächen, Lebensgenuss und die Absicherung Ihrer kleinen Egowelt, tief in Ihrem Denken und Ihrem Herz verankern.

Er wird Sie dabei der Ahnung Ihres Herzens und der Hoffnung Ihres Geistes berauben, dass es da noch ein anderes, ein freies Leben gibt. Und am Ende wird er Sie nur noch als vollkommen versklavtes und kontrolliertes Funktionsteilchen in seiner toten Welt akzeptieren.

 

Wollen Sie das???

 

Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Leben

JETZT





Alle Gläubigen und aufrechten Menschen werden in naher Zukunft mit Repressalien und Anfeindungen zu rechnen haben. Und ich glaube, dass unserer christlicher Wohlstandsglaube erst durch diese Erschütterung erwachen und sich von dem materialistischen Ungeziefer und Genussleben in unseren Seelen verabschieden wird. Erst dann werden wir wieder das Erbe des Urchristentums aufnehmen und voller Kraft und Glaubensstärke durch die letzte Zeit dieser alten Welt tragen. Doch uns wird durch die Offenbarungen Gottes auch gesagt, dass die letzten Gläubigen in dieser - einem alles umfassenden Gericht zustrebenden Welt - eine kleine Herde sein werden. Doch am Horizont erstrahlt uns schon jetzt eine neue Zeit, eine neue Zukunft und eine vollkommen erneuerte Erde, welche ihre Geburtsstunde durch die Wiederkunft des Heilandes und Messias Jesus Christus erleben wird. Dort wird kein Leid mehr sein und keine Tränen der Verzweiflung. Die Not wird nicht mehr sein und keine Furcht, denn wir werden alle Brüder und Schwestern sein in gegenseitiger Liebe zu uns und unserem himmlischen Vater. Und es wird sein ein Hirte und eine Herde. Und die Engel des Himmels werden bei den Menschen sein, denn es wird eine offene, geistige Brücke sein von hier nach dort und von dort nach hier. Und es wird Glück und Frieden sein auf Erden und die Lande werden voll sein des Segens Gottes.  Amen.

 

 

Gott erleuchte und segne Sie. Gott führe sie durch alle Fallstricke der Illusionen.

Jeremia








Inhalte aus folgenden Büchern und Schriften wurden in dieser Ausarbeitung zur Anwendung gebracht.

Quellennachweis:

Aktion „Kinder in Gefahr
Emil von Behring-Str.43 D-60439 Frankfurt Tel: 069-9578050

Das neue Weltwährungs-System
Willert Cantalan

Das Große Evangelium Johannes
Jakob Lorber. Lorber Verlag 74308 Bietigheim

Das Wirken des Antichristen in unseren Kirchen
Schriftenmission Neue Erde

Der Prophet Jakob Lorber
Kurt Eggenstein

Der Islam und seine Ziele
Schriftenmission Neue Erde

Die Absteiger
Des Griffin

Die antichristliche Eroberung des Stuhles Petri
Christen – Initiative e.V. Am Hessring 4, D- 83457 Bayerisch Gmain,

Diktatur der Humanität oder die Herrschaft des Antichristen
J. Rothkranz. Verlag Anton A. Schmid. Postfach 22, D-87467 Durach

Die Herrscher
Des Griffin

Die 13 satanischen Blutlinien
Robin de Ruiter

Die Insider
Gary Allen

Fatima – bald ein Heiligtum aller Religionen
KSA. Kath. Schriftenapostolat Postfach 1247 D-- 88412 Ochsenhausen

Genfreie Lebensmittel Info
www.einkaufsnetz.org

666 die Zahl des Tieres im Internet
Frank Sunn, Goldmann/Arkana Verlag

Jesus Christus – Gott und Mensch zugleich
E. Gaiduk Schriftenmission Neue Erde

Los Amos del Socialismo“ (Die Herren des Sozialismus, Bogota 1986
Manuel Bonilla Sauras 

Maranatha - Das Gericht der Welt
Erhard Gaiduk Schriftenmission Neue Erde, Wiesenstr. 3, D-78351 Bodman-Ludwigshafen

Menschheit an der Schwelle - Globalisierung-Kriese und Weltwirtschaftsdiktatur
Stephan Mögle-Stadel (Urachhaus-Verlag)

The Corporation - DVD  von Mark Achbar, Jennifer Abbott und J Bakan.
Zweitausendeins Postfach, D-60381 Frankfurt
www.zweitausendeins.de

Zeitfalle
Grazyna Fosar und Franz Bludorf

Zeugenaussagen John Todd
Tonbandaufzeichnungen