
Vorwort Das wir in einer instabilen und von globalen
Veränderungen geprägten Zeit leben, ist heute mehr als offensichtlich.
Die nächsten 15 Jahre werden laut den Aussagen der Seher und Propheten
von gravierenden sozialen Unruhen und globalen Katastrophen geprägt
sein. Seit über 3000 Jahren wird die Menschheit durch Seher und
Propheten auf ein zukünftiges Ereignis aufmerksam gemacht, das in der
Bibel unter dem Begriff GERICHT DER WELT oder ENDGERICHT zu finden ist.
Der Autor des Buches „MARANATHA“ hat vor diesem Hintergrund
eine Vielzahl von Prophezeiungen und Kundgaben, die bisher durch die
Populärliteratur keine ausreichende Beachtung fanden, zu einer
umfassenden Darstellung des Endzeitgeschehens zusammengefasst. Er hat
es durch seine Ausführungen verstanden, das Puzzle der oft über die
Jahrtausende verstreuten Endzeitprophezeiungen, zu einem stichhaltigen
Bild der nahen Ereignisse zusammenzufügen. Wir werden es bei den
kommenden Ereignissen nicht nur mit einem partiellen Geschehen von
zunehmenden Naturkatastrophen wie Erdbeben, Orkanen, Hochwasser,
Großbränden usw. zu tun haben, wie wir es besonders seit dem Jahr 1998
beobachten können, sondern wir werden von globalen Umwälzungen und
Veränderungen solchen Ausmaßes überrascht werden, dass die Propheten
mit recht von einem “Gericht der Welt“ sprachen. Die
Statistiken der Münchner-Rückversicherung beweisen, dass die großen
Naturkatastrophen in den letzten 30 Jahren, erdweit deutlich (um 500%)
zugenommen haben, Sturmschäden sogar um den Faktor 10. Vulkanische und
seismologische Aktivitäten haben seit 1975 um über 500% zugenommen. Und
die Geowissenschaftler warnen, dass dies alles erst der Anfang einer
globalen, „unheilvollen“ Entwicklung ist. Diese unheilvolle Entwicklung
der missbrauchten menschlichen Freiheit, offenbarte Jesus Seinen
Jüngern schon vor fast 2000 Jahren in Seiner Endzeitrede !!!...
Die sich derzeit abzeichnenden
weltpolitischen Unruhen und Machtverschiebungen sind die sichtbare
Zeichen der starken Bewegungen im Kollektivbewusstsein der gesamten
Menschheit. Die islamischen
Staaten werden zunehmend fanatisiert, radikale Kräfte und
Fundamentalisten aller Glaubensrichtungen gewinnen
an Einfluss und Macht, auch auf der politischen Ebene. Wenn es zu einem
dritten Weltkrieg
kommt, so wird er ein Krieg der Ideologien sein. Die geophysischen
Unruhen in der Natur sind erst der Anfang der Wehen, durch welche
sich die Veränderungskräfte auch über die Natur Bahn brechen. Es wird
zu globalen
Katastrophen in einer Dimension kommen, die alles bisher gekannte in
den Schatten stellt. Das Endzeitgeschehen, das sich derzeit in
konzentrischen Kreisen einem Kulminationspunkt nähert, – dem biblischen
„Gericht der Welt“ -, zeigt in unseren Tagen alle von den Propheten und
Sehern geschilderten Merkmale, einer unmittelbar vor uns liegenden
Neuordnung aller Dinge. Die Zeichen der Zeit durchdringen überdeutlich
unseren Alltag. Diese grundlegende Reinigung wird
auf den drei Ebenen unseres Daseins erfolgen. 1.
Eine naturmäßige
Reinigung der Erdschöpfung von allen durch den Menschen
verursachten Belastungen wie Umweltverschmutzung, Ausbeutung der Natur,
Radioaktivität, Elektro- und Strahlungssmog usw.
2. Eine seelische Reinigung. Reinigung der Seelensphäre/des Mentalbewusstseins der Menschen durch
Not und Leid. Trennung vom destruktiven, ICH-zentrierten
Konsum- und Genussverhalten.
3. Eine geistige Reinigung durch
die Abtrennung unserer geistigen Kräfte von einer alleine
materiegebundenen und erdverhafteten Lebensauffassung. Dies wird
eine Neuorientierung und Rückbesinnung auf unsere eigentliche
Lebensbestimmung
und -aufgabe zur Folge haben.)
Von daher besteht die einzigste
Überlebenschance des Einzelnen nicht im Bunkerbau oder dem Horten von
Lebensmitteln, sondern in einer Neuformulierung und Neuorientierung des
Lebenszieles, mit allen Auswirkungen auf unser Alltagsverhalten. Wofür
setzen wir unsere Kraft und unsere Talente ein? Sind wir bereit, der
rücksichtslosen - „Lebensgenuss um jeden Preis Mentalität“
- unserer Zeit den Rücken zu kehren und das Allgemeinwohl
aller Menschen und der Natur in den Vordergrund zu
stellen? Nur hierdurch würde sich eine „Not-wendige“
Transformation unserer alten Ego-Natur vollziehen, die letztlich für
die auf uns zukommenden Katastrophen verantwortlich ist. Aber es ist
wohl ein utopischer Gedanke, dass der Mensch unserer Tage freiwillig
verzichtet, wo er doch nur auf die entsprechenden Konsumknöpfe zu drücken und zu fordern braucht. Der Mensch wurde zu "Verbraucher" degradiert und sein Konsumverhalten liegt im Sinne einer florierenden Wirtschaft. Dies haben auch die
Propheten gesehen und dementsprechend düster fielen ihre
Zukunftsprognosen aus. Wenn sich der Mensch nicht aus sich selbst, sein Leben freiwillig
in die bestehende Schöpfungsordnung eingliedern will (sich nach den
erkannten Ordnungsprinzipien aus-richtet),
sondern ihr entgegen wirkt, so zieht er früher oder später ein Gericht
von außen über sich, dass ihn gewaltsam in seine Schranken zurückweist.
Alleine auf diesem Weg ist der Fortbestand des Lebens und eine gesunde
Entwicklung auf unserem Planeten noch möglich. Die Erde
kann ohne uns Leben, wir aber nicht ohne die Erde! Das Leben überlebt,
mit oder ohne uns! Wenn sich der Mensch wie
ein Krankheitserreger auf dem lebendigen Organismus Erde verhält, so
wird er durch Antikörper – wie die zunehmenden Naturkatastrophen –
unschädlich gemacht oder durch die damit verbundenen, leidvollen
Erfahrungen neu auf das eigentliche Lebensziel aus-gerichtet.
D.h., neu auf ein Leben im Einklang mit den kosmischen Lebens- oder
Ordnungsgesetzen Gottes eingestimmt. Das Verhalten des Menschen unserer
Zeit ist leider von einem hohen Maß an Machtstreben, Genusssucht und
Lieblosigkeit geprägt. Endzeit-Wendezeit Besonders die
christliche Endzeitprophetie – in welcher oft vom Ende der Welt – die
Rede ist, gibt uns eine Vielzahl von Hinweisen auf die sich schon jetzt
abspielenden Endzeitereignisse. Wir sollten uns hier nicht an dem uns
heute fremd anmutenden Sprachstiel der Bibel stoßen oder eine Aversion
gegen die Institution Kirche zum Hemmnis bei der Auseinandersetzung mit
den Endzeitprophezeiungen werden lassen. Bei einer objektiven
Betrachtung bieten besonders die christlichen Endzeithinweise eine
Fülle an sehr interessanten Details, wenn man es versteht die vielen
verstreuten Hinweise zu einer Gesamtschau zusammenzufügen, so wie dies
im Buch –MARANATHA- umgesetzt wurde. Das biblische Ende
der Welt oder das Gericht der alten
Weltordnung, steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der
in der Bibel genannten Wiederkunft Christi, die Jesus Seinen Jüngern
vor 2000 Jahren ankündigte. (Elberf. Bibel) Matth. 24,3-8 Und
als Er auf dem Ölberg saß, traten zu Ihm Seine Jünger besonders und
sprachen: Sage uns, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen
deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Und Jesus
antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, daß euch niemand verführe!
Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der
Christus! Und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen
und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muß
geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation
gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden
Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein Alles dies aber ist der
Anfang der Wehen. Matth. 24, 37-39 Aber
wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des
Menschen sein. Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: sie aßen
und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah
in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle
wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
Apg. 2,17-21
In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von
meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter
werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und
eure Alten werden Träume haben (Joel 3,1-5). Auch über meine Knechte
und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen, und sie
werden Propheten sein. Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am
Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmenden
Rauch. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in
Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche Tag. Und es
wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet.
Viele bibelorientierte Christen geben
heute zwar unmissverständlich zu, dass wir in der Endzeit leben,
sie akzeptieren aber nicht die Gabe der Prophetie in unseren Tagen,
wenn diese neue Offenbarungen und Hinweise in sich trägt, die
nicht in der Bibel zu finden sind. Gerade aber der obige Text aus der
Bibel gibt uns die Verheißung, dass in den letzten Tagen der
alten Weltordnung der Geist der Prophetie in großem Ausmaß
unter den Menschen zu finden sein wird.
Sehr beachtenswert
auch die Aussage Jesu „...da will Ich
ausgießen von Meinem Geist auf alles Fleisch;...“.
Ein Hinweis auf die global erfolgende Einstrahlung des
Erlöserimpulses in den letzten Tagen unserer sterbenden Welt. Dies
geschieht, um auf der einen Seite alle noch Gläubigen in der
Bedrängnis zu stärken, aber auch, um noch auf alles was
irgend ansprechbar für den geistigen Erlöserimpuls ist,
anziehend einzuwirken.
MARANATHA
Prophetie zum Beginn des dritten
Jahrtausends (Im folgenden die reduzierte Webausgabe des Buches
MARANATHA.)
Gottes neue Propheten Der Herr tut nichts, er offenbare denn Sein
Geheimnis zuvor den Propheten (Amos 3,7) (Bibel NT)
Joh. 21,25
„Es sind noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber
sollten in allen Einzelheiten mitgeteilt werden, würde die Welt
(der Weltverstand) die Bücher die zu schreiben wären
(geistig) nicht fassen.“ (Dass hier nicht das räumliche Fassen von
Büchern auf unserem Planeten gemeint ist, dürfte jedem einleuchten.)
Die Bibel ist ein
verschlüsseltes Konzentrat tiefgeistiger Wahrheiten, zu denen jedoch
die meisten Menschen keinen Zugang mehr finden. Hier nehmen die „Neuen
Offenbarungen“ Gottes an die Menschen einen Großteil der Hüllen weg und
eröffnen einer in den Wissenschaften fortgeschrittenen Menschheit
vieles von dem, was die Allgemeinheit zu Jesu Erdenzeit noch nicht
hätte verdauen und fassen können. Innerhalb dieses großen
„geistig-kosmologischen Weltbildes“, das uns der Herr durch J.Lorber
gegeben hat (ein Gesamtwerk von ca. 25.000, meist großformatigen
Schreibseiten, woraus ca. 10.000 Druckseiten entstanden), finden sich
über viele Schriften verstreut auch zahlreiche Hinweise auf das
Endzeitgeschehen, mit welchem wir uns in diesem Buch auseinandersetzen
wollen. Neben den Offenbarungen durch Jakob Lorber stützt sich dieses
Buch im Wesentlichen noch auf die Aussagen der Bibel und einer erneut
zum Schreibamt berufenen Frau des ausgeklungenen letzten Jahrhunderts:
Bertha Dudde, die man wohl mit Recht als Endzeitprophetin betiteln
kann, da sich ein großer Teil der durch sie gegebenen Kundgaben, der
Dringlichkeit entsprechend, auf die Endzeit bezieht. An Bertha Dudde
(1891-1965) in Schlesien geboren, erging der Ruf Botschaften
niederzuschreiben im Jahre 1937, von welcher Zeit an sie über 9000
Kundgaben zu Papier brachte, wobei es jedoch thematisch und inhaltlich
auch eine Vielzahl von Wiederholungen gibt. Ein Großteil dieser
Kundgaben behandelt das Thema Endzeit und Gericht des Welttreibens.
Ihre Aussagen eröffnen noch weitergehende Aspekte des Endzeitgeschehens
und Endzeitgerichtes, als dies bei Jakob Lorber der Fall ist, wohl
nicht zuletzt, da näher am Kulminationspunkt des Geschehens oder
abschließenden Weltgerichtes. Was durch die Bibel oder J.Lorber
manchmal nur angedeutet ist, wird bei B.Dudde oftmals klar
ausgesprochen und ausführlicher behandelt. Oder es kommen ganz neue
Aspekte zum Tragen, was eine folgerichtige Erscheinung göttlicher
Offenbarungen ist, da sich der Geist Gottes nicht nur in ständigen
Wiederholungen kundtut........ Jak. Lorber GEJ.08 79,3 (Jesus:)
Denn Ich werde in der fernen
Zukunft auch Knechte erwecken und werde ihnen durch den Geist in ihrem
Herzen das alles zum Schreiben diktieren, was nun seit der Zeit
geschehen und gelehrt worden ist, als Ich in das Lehramt trat und euch
zu Meinen ersten Jüngern machte, und auch das, was nachkommen wird
und noch gar vieles andere dazu; .... In der Folge bezeichnet JL = Jakob Lorber und BD = Bertha Dudde 
Es
sind zur Zeit nur vereinzelte Stimmen aus den höheren Etagen der kirchlichen
Hierarchie, die sich positiv zu den „Neuen Offenbarungen“, die uns durch
J.Lorber oder B.Dudde gegeben wurden, äußern. Der Großteil der etablierten
Kirchen und Gemeinden macht sich noch nicht die Mühe, vorurteilsfrei an diese
Offenbarungen heranzugehen und sie einer objektiven Betrachtung zu unterziehen.
Schnell ist man hier nach voreingenommener, oberflächlicher Prüfung bereit, den
Bannspruch über dieses Werk auszurufen und es auf den Index zu setzen.
Während sich das Fußvolk von dieser neuen Himmelsspeisung mehr und mehr
angesprochen fühlt - da das fade schmeckende Brot kirchlicher Verkündigungen
und Predigten kaum noch jemanden zu sättigen vermag -, verharren die „Hüter der
Wahrheit und der Macht“ beschwörend in der geistlosen Formel „Die Bibel und
nichts als die Bibel“. An diese ergeht das folgende, ernste Wort des Herrn.
BD.Nr 8054
Wie irrig ist es von euch anzunehmen, daß mit der Schrift, dem Buche der Väter, Mein Wort abgeschlossen ist. Daß Ich Selbst eine
Grenze gesetzt habe insofern, als daß Ich Mich nun
nicht mehr entäußere, daß Ich nicht mehr zu den
Menschen spreche. Wer gibt euch die Berechtigung zu einer
solchen Annahme? Wer will es Mir verwehren, wenn Ich
als Vater immer wieder zu
den Kindern spreche? Wer gibt euch das Recht, eine solche Behauptung aufzustellen,
daß die Bibel alleine genüge, daß ihr Menschen kein
weiteres Wort mehr benötigt?
Ihr, die ihr jegliche Neuoffenbarungen
zurückweist, ihr befindet euch noch im tiefsten
Geistesdunkel ! Und in diesem
Dunkel werdet ihr auch nicht die Bibel verstehen und
so ist diese für euch auch noch ein verschlossenes Buch!
Denn ihr versteht nicht der Buchstaben
geistigen Sinn, ansonsten ihr in diesem Buche auch die Hinweise auf
Meine
immerwährenden Offenbarungen finden würdet und euch das Wirken Meines
Geistes verständlich wäre. Doch solange ihr selbst noch unerweckten
Geistes seid, fasset ihr nicht den Sinn
des Wortes, das Ich Selbst zu Meinen Jüngern
sprach, als Ich über die Erde ging. Wie arm wäret
ihr Menschen, wenn ihr euch bescheiden müßtet mit
einem Buch, das ihr selbst nicht mehr zu prüfen vermögt auf seinen
unveränderten Inhalt, wenn euch nicht immer wieder die reine
Wahrheit von Oben geboten würde, an der ihr den Maßstab anlegen könnt,
ob ihr selbst euch in der
Wahrheit bewegt. Ihr, die ihr nur dieses „Buch der Väter" gelten lassen
wollt, ihr seid selbst noch nicht eingedrungen in das „Wort“ ihr habt
es nur
mit dem Verstand gelesen, nicht aber den Geist in euch sprechen lassen,
der euch
belehrt und über den geistigen Sinn des Wortes Aufschluß gibt. Ihr
hängt am Buchstaben und versteht
nicht dessen Sinn !
Und wenn Ich euch Selbst einführen will
in die Wahrheit, dann leugnet ihr Mein Wirken, und ihr verdächtigt
Meine Diener
des Umganges mit Meinem Gegner. Ihr sprecht Mir den Willen und die
Macht ab zu
reden mit denen, die sich Mir vollgläubig zum Dienst anbieten und die
darum auch fähig sind Meine Stimme in sich zu vernehmen. Und ihr
verharret stur bei der Ansicht, daß Mein Wort
abgeschlossen sei mit der Schrift, die ihr als alleiniges Buch
anerkennt, durch das Ich Mich offenbart habe. Und das ist euer Schaden,
denn
ihr beweiset durch eure Ablehnung Meines Wortes aus der
Höhe, daß ihr nur tote Christen seid!
Denn ein lebendiges
Christentum ist ein „Wirken in Liebe" und
dieses würde euch Erhellung des Geistes eintragen und also auch
Verständnis für
Meine außergewöhnliche Hilfe zu Zeiten
geistiger Not! Ihr würdet dann auch die Worte in der Bibel verstehen,
die
Verheißungen, die Ich Selbst euch gab und die darauf hinwiesen, daß Ich
Selbst Mich offenbare denen, die Meine Gebote halten. (Joh.
14,21)
Wie also wollet ihr diese Meine
Verheißungen auslegen, wenn ihr jegliche „Neuoffenbarungen" leugnet?
Wollet ihr Mich Selbst Lügen strafen, wenn Ich euch „Meinen Tröster" ankündige,
der euch „einführet in alle Wahrheit" (Joh. 14/26)? Wie verstehet ihr
diese Worte, die sich erfüllen müssen, weil sich eine jegliche
Verheißung erfüllt, die Ich den Menschen gab zur
Zeit Meines Erdenwandels?
Und warum wollet ihr nicht glauben? Weil ihr überheblichen Geistes
seid, weil es euch an der inneren Lebendigkeit, an der Erweckung des Geistes mangelt und ihr darum
glaubet, Mich und Mein
Wirken bestimmen zu können, es selbst zu begrenzen, wie es euch gefällt!
Doch ihr irret, und ob ihr gleich durch
Studium ein Wissen erlangt
zu haben glaubt, das euch berechtigt zur Ablehnung Meines Wortes aus der Höhe, ihr
seid überheblichen Geistes und könnet daher auch niemals eine Offenbarung von
Mir empfangen, denn nur dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade, und diese Demut
mangelt euch. Und darum wandelt ihr auch noch in der Finsternis, und ihr werdet diese nicht
durchbrechen, weil ihr dem Licht ausweichet, das
euch Erkenntnis schenken könnte, wenn ihr in seinen Schein zu treten begehrtet.
Niemals höret
Meine Liebe auf zu Meinen Geschöpfen, und niemals
werde Ich daher versäumen, euch Menschen
anzusprechen, wo nur die Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Und immer wird
Mein Wort ertönen denen, die eines guten Willens sind, zu denen der VATER sprechen kann wie zu Seinen
Kindern die lebendig an Mich glauben. Und ihnen werde Ich Mich auch beweisen,
und die Meinen werden auch Meine Stimme erkennen, denn ihnen kann Ich gegenwärtig sein. Ihnen
kann Ich Mich offenbaren wie Ich es verheißen habe.
JL.Adv S.12-13 (Der Herr:) Mein zweites Kommen ist nach der Weise, wie es stattfindet,
vielen Menschen ebenso unfaßlich, wie das erstemal, weil die Herzen voll sind
von Wünschen materieller Art, (damals
erhofften sich die meisten Juden im Messias einen irdischen Regenten, der sie
vom Joch der Römer befreien und wieder zu alter Macht und Ansehen führen sollte)
da sie mit Meinem Erscheinen hoffen, daß dieselbigen erfüllt werden. Z.B viele
Sekten glauben, sie seien mit ihrer Frömmigkeit besser dran bei Mir als andere,
und hoffen so auf besondere Ehrenstellen in Meinem Reiche, nicht einsehend, daß
gerade in diesem (egoistischen)
Hoffen die Nächstenliebe und die wahre Demut am wenigsten vertreten sind,
welche zwei Stücke doch unentbehrlich sind, wenn Ich Mich mehr nähern soll.
Andere
hoffen (auf) eine bessere Lage im
Äußeren, und erkennen nicht Meine weise Anordnung in der Weltregierung wie in
den Schicksalen, welche ich verhängen muß über die Menschen, um sie womöglich doch
noch für die ewige Seligkeit zu erhalten. Es kommt alles zumeist daher, weil
durch falsche Auslegung Meiner Lehre und Nichtbeachtung derselben in der Tat,
dieselbe mit ihrem Lichte nicht mehr in den Herzen durchdringt, sondern nur ein
Tappen im Finstern stattfindet, wobei am meisten zu beklagen ist, daß nun
leider diese geistige Hungersnot gar
nicht erkannt noch gefühlt wird, im Gegenteil treten viele Gelehrte mit
ihren Ansichten so auf, daß es den Anschein hat, als ob jetzt in der Zeit der
Aufklärung das Himmelreich (durch diese)
ganz nahe sei!
Ich
aber sage euch: prüfet, ob die göttlichen Worte welche gelesen werden, ohne daß
der Geist in euch bewirkt dieselben im Leben anzuwenden, euch befriedigen. Sie
werden an euch als Schall vorübertönen, und ein Haschen nach neuen (Worten) wird die schon gelesenen wertlos
machen. Vor des gar vielen schon
Gegebenen erkennet ihr nicht dies Wenige, das alles (in sich) birgt und in dem kurzen Wort enthalten ist „Liebe gegen
Gott und die Menschen“!
Um
diese Liebe wieder mehr in die Herzen zu legen, komme Ich nun abermals zu den
Menschen, und klopfe bei ihnen Selbst an, d.h. bei allen, welche Mich im
redlichen Sinne suchen und deshalb bitten:“ Komm Herr Jesu, komme
bald!“....Jetzt muß Ich zu außerordentlichen Mitteln greifen und Vielen unter
den Suchenden Meinen Willen, den Begriff von Meinem Wesen (nicht nur ins Herz, sondern direkt ) in die Feder diktieren, und
zwar in einfacher herablassender Weise; menschlich muß ich reden und verkehren,
obgleich dieses wiederum ein Stein des Anstoßes wird, wo Viele sich lächerlich
darüber machen. Doch, fahret ihr fort, diese einfachen Worte als Geistesspeise
aus Meiner Hand, als von eurem himmlischen Nährvater, anzunehmen, und ihr
werdet die Sättigung eures Geistes verspüren, wenn Andere schmachtend nach
einem Etwas suchen, das sie doch durch ihren Verstand nicht finden können.

BD.Nr 8277 Ihr könnet
dessen gewiß sein, daß sich alles erfüllet, was Ich durch Seher und Propheten
verkündet habe, denn das Ende rückt immer näher und ihr werdet es an den
Zeichen der Zeit erkennen, in welcher Stunde ihr lebt.
Immer wieder
wird der Einwand gebracht, daß in schlimmen Zeiten stets ein Ende gefürchtet
wurde, und daß immer wieder die Erde weiter bestanden habe, daß schon Meine
Jünger mit einem baldigen Wiederkommen Meiner Selbst rechneten und daß auch sie
sich täuschten. Und so auch wollen sie nun Meinen Ankündigungen kein Gehör und
keinen Glauben schenken.
Und immer wieder
betone Ich es: daß einmal die Zukunft zur Gegenwart wird, und daß ihr Menschen
nun in einem geistigen Tiefstand angelangt seid, der ein Ende dieser Erde
bedingt, worunter jedoch nur eine
Totalumgestaltung der Erdoberfläche zu verstehen ist, nicht eine Zerstörung des Schöpfungswerkes Erde. Denn diese Erde
wird auch weiterhin ihre Aufgabe im Universum erfüllen, sie wird weiterhin
Menschen tragen zwecks Ausreifens ihrer Seelen. Doch sie muß zuvor dafür wieder
tauglich gemacht werden.
JL.BM.
169,7-10 (Der Herr:) Denn siehe, die Menschen
der kleinen Erde haben nun Meiner völlig vergessen und haben aus ihr eine
vollkommene Hölle bereitet! Nur wenige gibt es noch hie und da, die in der Tat
noch etwas auf Meinen Namen halten und bauen; den meisten andern aber ist er
zum Ärger und Ekel geworden. Du siehst daraus leicht, daß Ich fürderhin Mir
kaum mehr auf jener treulosen Erde werde Kinder ziehen können.
Denn
mit Meiner Macht kann solches nicht bewerkstelligt werden, weil sie da
gerichtet wären. Das aber darf bei Meinen Kindern ewig nie der Fall sein, da
Meine Kinder in die höchste Freiheit übergehen müssen, ansonsten sie Mir nicht
als Mein rechter Arm dienen könnten. Rühre Ich sie aber mit Meiner Macht nicht
an und lasse sie fürderhin noch tun, was sie frei wollen, werden sie zu Teufeln
und treiben miteinander solche Dinge und Taten bösester Art, daß sie damit der
tiefsten Hölle zum Muster aufgestellt werden könnten.
Sie
haben keinen Glauben, keine Liebe, keine Demut und keinen Gehorsam und somit
auch kein Vertrauen auf Mich. Wie auch könnten sie auf Mich vertrauen, da Ich
zufolge ihres dicksten Unglaubens so gut wie gar nicht bin?
Daher
bleibt Mir nun nichts anderes übrig, als die wenigen Rechten und Besseren zu
schützen und zu bewahren. Die andern aber will Ich ihrem eigenen Willen völlig freigeben und von ihnen nehmen allen Meinen
Verband (unter diesem Aspekt dürften
wir noch einiges erwarten),
wodurch sie dann „in kurzer Zeitenfolge“ gänzlich von der Erde Boden wie nichtige
Schemen verschwinden werden.
BD.Nr 4412 Auch das ist ein
Zeichen des Endes, daß sich die Menschen anfeinden und keine Liebe mehr
zueinander haben, daß ein jeder nur auf sich selbst bedacht ist und der Not des
Mitmenschen hart und teilnahmslos gegenübersteht. Die Liebe wird erkalten, und
daran erkennet ihr die Nähe des Endes. Und so auch wird Gott nicht mehr erkannt
und anerkannt, der die Liebe Selbst ist, weil die Menschen fern der Liebe sind,
weil sie Seinem Gegner als ihrem Herrn untertan sind. Und er wird auf diese
Menschen einwirken und sie zu immer größerer Lieblosigkeit antreiben, es wird
Streit sein überall, einer wird des andern Feind sein, einer wird dem andern
Schaden zufügen.
Es wird die Lieblosigkeit sich irdisch
sowohl als auch geistig auswirken, denn nebst den Mühsalen und Ärgernissen, die
durch den Menschenwillen dem Mitmenschen zugefügt werden, wird auch geistig
eine große Veränderung festzustellen sein, denn die Lieblosigkeit verfinstert
den Geisteszustand der Menschen und es wird nicht möglich sein, mit ihnen über
geistige Fragen zu sprechen, oder gar sie zu belehren. Höhnisch und überlegen
werden sie antworten, oder die Vertreter Gottes abweisen, höhnisch und
überlegen werden sie den Namen Gottes aussprechen und sich sündig machen in
einer Weise, daß der Zorn Gottes sie ereilen wird am jüngsten Tag.
Und es wird
einer des andern Feind sein. Selten werden gleichgesinnte Gläubige
zusammenhalten können, ohne von den Gegnern des Glaubens oder alles Geistigen
in jeder Weise drangsaliert zu werden, und selbst im engsten Kreise werden
Feindseligkeiten an der Tagesordnung sein, Untreue und Verrat werden die
Menschen auseinander bringen, die zusammenhalten und einander stützen sollten,
und jede Bindung steht in Gefahr gelöst zu werden. Die Liebe erkaltet, wo nicht
Gott-verbundene Menschen sind, die sich stützen und durch gemeinsames geistiges
Streben die Liebe pflegen. Es wird eine bittere Zeit sein für alle die
gemütstief sind und Liebe und Lieblosigkeit empfinden als Seligkeit oder Qual.
Und auch darauf sollet ihr achten und
euch bemühen, in der Liebe zu leben, durch Liebeswirken euch Freunde zu
schaffen, allen Feindseligkeiten aus dem Wege zu gehen oder durch verstärkte
Liebe den Gegner zu entwaffnen. Und immer sollt ihr den Blick himmelwärts
richten zu dem, der die Liebe Selbst ist und der euch Schutz und Schirm ist in
jeder irdischen Not. Denn Seine Liebe ist wahrlich nicht wandelbar, sie bleibt
immer und ewig die gleiche wie sie war von Anbeginn, und sie wird auch nie geringer
werden, nur ohne Kraft bleiben für die, welche durch ihr liebloses Wesen sich
die Liebe Gottes verscherzen, die offen sich zu Seinen Feinden erklären und
alles bekämpfen, was zu Gott hinweist, weil sie Seinem Gegner hörig sind, der
in der letzten Zeit besonders wütet, bis er von Gott seiner Macht beraubt und
in den Abgrund geworfen wird am Tage des Gerichts. Amen
2 Timoth. 3,1-5+8-9 Das sollst
du aber wissen, daß in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn
es werden die Menschen viel von sich halten, geldgierig sein, ruhmredig (angeberisch), hoffärtig (eitel), Lästerer, den Eltern
ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich (man kann nicht mehr vergeben), Verleumder, zuchtlos, wild,
ungütig, Verräter, Frevler, aufgeblasen (man
profiliert sich wo es nur geht), welche die Lüste mehr lieben als Gott.... Menschen
mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. Aber sie werden es nicht lange
treiben, denn ihre Torheit wird offenbar werden jedermann .....
Dieses vor fast 2000 Jahren erschreckend
dargestellte Profil des Endzeitmenschen, hat in unseren Tagen noch einen
weiteren Aspekt des Wahnsinns offenbart. Immer häufiger hört man in den
Nachrichten von sogenannten juglichen AoAmerikanische Verhältnisse scheinen sich
unaufhaltsam auch in unseren Alltag einzuweben. Wir werden uns durch täglich
verabreichte kleine Dosen an Gewaltmeldungen, auch an diesen Irrsinn, und die
um sich greifenden ethischen und moralischen Zerfallserscheinungen unserer
Gesellschaft gewöhnen und nach kurzem Kopfschütteln wieder zur Tagesordnung
übergehen.
Matth. 24, 37-39 Denn wie
es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes.
Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie
freiten und ließen sich freien bis an
den Tag, da Noah in die Arche hineinging; und sie achteten es nicht, bis die
Sintflut kam und nahm sie alle dahin, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes.
BD.Nr 4575 Wie zur Zeit vor der Sündflut, so wird es
auch nun wieder werden, so es dem Ende zugeht. Der Menschen wird sich eine
erhöhte Lebenslust bemächtigen, und die Welt wird mit allen Reizen auf sie
einwirken. Die Menschen werden sich nicht mehr beherrschen können und wollen
und skrupellos das Leben genießen in Sündhaftigkeit. Denn es werden keine
reinen Freuden sein, die sie begehren, sondern die Sünde wird überall
vorherrschen, die Ichliebe wird jegliche Nächstenliebe verdrängen, und darum
werden die Menschen sündig, weil sie dem Nächsten Schaden zufügen, um nur ihrem
Körper Erfüllung der Wünsche zu verschaffen.
Es wird das Eigentum des Nächsten nicht
geachtet werden und also verstoßen gegen alle Gebote. In erhöhtem Lebensgenuß
wird die Stimme des Gewissens erstickt und in vollen Zügen genossen, was die
Welt bietet. Die Welt aber ist das Reich des Gegners von Mir, und also kann von
der Welt nur Schlechtes kommen, sie kann für die Seele nur eine Gefahr
bedeuten, denn was dem Körper erfüllt wird, muß die Seele büßen, sie muß
bezahlen, was der Körper verlangt. Scheinbar also werden die Menschen sich des
Glückes erfreuen dürfen, nur wer zu den Meinen zählt, der weiß, welche Stunde
geschlagen hat, so die Menschen sich im Taumel des Genusses zu betäuben suchen.
Dann ist das Ende ganz nahe, denn Ich
habe euch dies schon lange angekündigt, daß es sein wird wie vor der Sündflut:
Sie aßen und tranken, sie freiten und ließen sich freien und achteten nicht der
Mahnungen und Warnungen von oben. Und es wird schwer sein, diesen Menschen das
Evangelium zu predigen, denn da sie nur das irdische Leben achten und
anstreben, fehlt ihnen jegliches Verständnis für das geistige Leben, und darum
verlachen und verspotten sie jeden Wahrheitsträger,
der sie zu bekehren suchen wird.
Doch mitten in dem Freudentaumel kommt
das Letzte Gericht. Und darum wird es entsetzlich sein für alle, die in der
irdischen Welt ihren Gott sehen, denn sie werden aus der Höhe stürzen in die
Tiefe, aus der Freude in die größte Angst, sie werden aus dem Himmel (irdischer Genüsse) stürzen in die
Hölle. Denn die Welt mit ihren Reizen war ihr Himmel, sie aber wird vernichtet
werden, und schärfste Gefangenschaft ist das Los derer, die ihre Freiheit auf
Erden falsch nützten, die in der Sünde leben und auch in der Sünde sterben.
Hütet euch vor der Welt, denn sie ist
eine große Gefahr für euch, sie bietet euch wohl jetzt noch manches
Begehrenswerte, doch leistet darauf lieber Verzicht und trachtet nach den
himmlischen Freuden die nachher kommen, und entbehret, auf daß ihr dann in
aller Fülle die Freuden des Himmels genießen könnet. Gehöret nicht zu jenen,
die nur sich selbst lieben und dem Körper jeden Genuß verschaffen wollen.
Kurz ist der Freudentaumel, doch ein
entsetzliches Erwachen folgt ihm, wie es angekündigt ist in Wort und Schrift.
Die Menschheit aber ist in großer Gefahr, denn sie ist schon jetzt geblendet
von dem Truglicht der Welt, und sie bleibt nicht stehen in ihren Ansprüchen,
sondern wird sie erhöhen. Sie steuert mit Riesenschritten dem Letzten Ende entgegen,
sie sucht das Leben und wird den Tod finden,
sie sucht die Freude und geht ins Verderben.
JL.Adv S.24 (Der Herr:) Blicket auf die geistigen Zustände um euch her, und ihr
werdet erkennen, daß es nur noch durch Meine Hilfe und Mein Kommen möglich ist,
aus dem Greuel der Verwüstung (auf geist.
Gebiet ) wieder einen Garten Gottes zu machen, worin die Menschen ihren
wahren Seelenadel wiedererkennen und darnach streben, denselben zurückzugewinnen.
Und
wenn ihr dies erkennet, so glaubet fest, daß ich es auch tun will, gleich wie
zu jener Zeit, wo ebenfalls nur noch einige Seelen es waren, die um Abhilfe
dieser Finsternis seufzten und sich auf Mein Kommen freuten; aber um dieser
Wenigen willen werde Ich Mich zwar abermals aufmachen und den Weg zur
Errettung Vieler anbahnen, und zwar abermals durch Vorkehrungen im Stillen,
bis die Zeit erfüllt ist, wo ich Einzug halten will und Mir dann das ganze Volk
ein Hosianna singen wird!
BD.Nr 8542
Weltlich gesehen werdet ihr ein ständiges
Aufblühen verfolgen können, denn die Menschen streben übereifrig irdische
Verbesserungen und irdischen Wohlstand an. Ihr ganzes Sinnen und Trachten ist
nur irdisch gerichtet, und scheinbar machen sie sich alles Untertan zur
Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Und doch ist es ein ständiger Rückgang
geistig betrachtet, denn immer mehr streben sie ab von Gott, sie verlieren den
Glauben an Ihn und daher auch jegliche Bindung mit Ihm, und das bedeutet, daß
der Gegner Gottes sie gänzlich in seinen Besitz nimmt, daß er den größten
Erfolg hat bei jenen Weltmenschen, die nur sein Reich beachten und ihm daher
auch hörig sind ....
Irdischer Wohlstand, Ehre und Ruhm sind
die Ziele der Menschen, geistige Ziele kennen sie nicht, und sie empfinden auch
nicht das Gefühl der Öde und Leere in ihren Herzen, weil diese ganz erfüllt sind von irdischen Gedanken und irdischen Plänen.
Und selten nur können Erlebnisse das bisherige Denken erschüttern oder wandeln
- selten nur werden die Menschen ihres irdischen Treibens müde und suchen sich
ein anderes Ziel, für das sie sich dann einsetzen.
Dann muß das Schicksal
sie hart treffen, und es muß der Menschen Denken
gewaltsam anders gelenkt werden. Wenn sie selbst
unfähig sind, jenes Schicksal
abzuwenden von sich, und sie
nun selbst kämpfen müssen
dann besteht die Möglichkeit daß sie sich besinnen auf die
Nutzlosigkeit ihres irdischen Lebens, daß sie nun
auch eine Macht über sich erkennen, die stärker ist als ihr
Lebenswille, und die Menschen auch die eigene Schwäche erkennen läßt.
Jeder harte Schicksalsschlag aber ist nur ein Mittel die Menschen
wachzurütteln aus
der Ruhe ihres irdischen Daseins. Es ist ein Mittel, dessen Ich Mich
bediene, um einen Wandel der Gesinnung
zu schaffen, der dann wohl möglich ist, wenn sie durch Leid oder
Krankheit oder sonstiges schwere
Erleben die Nutzlosigkeit irdischen Bestrebens erkennen
müssen und dann nachzudenken beginnen über die eigene Mangelhaftigkeit
und
Schwäche, um gegenüber
solchen Schlägen Herr zu werden; wenn sie erkennen
müssen, daß sie abhängig sind von einer höheren Macht. Erst dann kann
sich ihr Denken wandeln und dann auch ihr
Streben einem anderen Ziel
gelten als zuvor. Und immer werden es nur einzelne sein, die auf ihrem
Lebensweg umkehren, die
sich zu lösen vermögen
von der Welt und ihrer Gütern, und die sich dann auch nicht mehr
beirren lassen
von dem Aufblühen und den Erfolgen weltlicherseits.
Doch die weltlichen Erfolge
werden immer staunenswerter sein, denn das ist ein Zeichen des Endes,
daß
stets größere Pläne verfolgt und auch ausgeführt werden, die jedoch
auch stets mehr von dem abweichen, was Gott von den Menschen fordert
und was Wert
hat für die Ewigkeit
Wo die irdische Materie den Vorrang hat, dort ist
auch der Gegner Gottes beteiligt, denn die
Menschen gehören ihm
schon an die nur der Materie
nachjagen und immer nur Pläne zur Verbesserung ihres Wohlstandes ausführen.
Und diese Menschen werden ihm
auch bereitwillig dienen, sie werden sich stets mehr
verketten mit der Materie,
und so auch ihr späteres Los selbst bestimmen. Denn ob auch ihr
Menschen um euch ein ständiges
Aufblühen und ständigen
Fortschritt ersehet - nur kurze Zeit werdet ihr euch noch
daran erfreuen können, denn bald fällt alles der
Vernichtung anheim und ihr verliert alle Güter, die
ihr euch irdisch erworben hattet; weil
Gott Selbst euch die Vergänglichkeit alles dessen beweisen will was eure
Gedanken bewegt und doch völlig wertlos ist. Darum
lasset euch nicht täuschen, die ihr schon auf rechten Wegen seid. Lasset euch
nicht irreführen in euren Gedanken, daß ihr glaubet, die Erde kann noch mit
einem langen Bestehen rechnen angesichts der vielen Verwirklichungen
menschlicher Pläne, die einen weltlichen Fortschritt und hohen Lebensstandard
bedeuten.
Es geht alles den Weg des Irdischen, es
wird schneller als ihr denkt sein Ende finden, und die Menschen werden in
Lebensverhältnisse geraten, die ihr euch nicht vorstellen könnt. Denn es wird
ein göttlicher Eingriff durch die Naturgewalten eine völlige Änderung schaffen,
mit der sich nun die Menschen abfinden müssen und es nur dann können, wenn sie
mit Gott so innig verbunden sind, und sich Kraft erbitten, die ihnen dann auch
sicher zugehen wird und allen denen sicher geholfen wird, die den Weg zu Ihm
finden und gehen.
Dann erst werdet ihr Menschen erkennen,
wie vergänglich irdische Materie ist - und wohl dem, der aus dieser Erkenntnis
die rechten Folgerungen zieht, der sich selbst vom Irdischen zu lösen vermag
und nun allein geistige Güter zu gewinnen sucht. Er wird stets den Segen und
die Unterstützung von Gott Selbst erwarten können, er wird sich Ihm hingeben
und hindurchgeführt werden durch alle Not.
BD.Nr 6574
Alles trägt das Zeichen des Verfalls,
selbst wenn ihr Menschen glaubet, aufbauend und fördernd tätig zu sein, selbst
wenn ihr unentwegt schaffet auf irdischem Gebiet. Ihr traget nur dazu bei, daß
das Ende immer näher rückt, denn all euer Streben gilt nur irdischen Zielen,
und dadurch machet ihr selbst die Erde untauglich für ihre eigentliche
Bestimmung, euch zum Ausreifen der
Seele zu dienen. Denn nur dem schenket ihr Beachtung, was dem Körper zum
Wohlbehagen dienet, und oft auch hindert ihr das gebundene Geistige in der
Materie am Ausreifen oder Dienen, indem ihr Schöpfungen widerrechtlich
auflöset, um sie euren irdischen Plänen dienstbar zu machen. Und was scheinbar
ein Aufblühen, ein Fortschritt ist, das ist in Wirklichkeit ein chaotischer
Zustand, weil die seelische Entwicklung allein beweiset, wieweit die göttliche
Ordnung waltet,.....
Wohl wird noch viel Materie zum Dienen
veranlaßt, wohl werden Naturschöpfungen aufgelöst zum Zwecke irdischer
Verwendung, wohl wird dadurch wieder viel Geistiges aus härtester Form erlöst
und kann den Entwicklungsweg fortsetzen in neuer Verformung, doch kein Mensch denkt daran, sondern immer nur an
den irdischen Vorteil, der ihm selbst erwächst, wenn er die Materie verwendet.
Und das Geistige in der Materie spürt
diese irdisch gerichtete Einstellung und läßt sich oft nur widerwillig zum
Dienen herbei, was sich darin äußert, daß Nachteile über Nachteile erkenntlich
werden, daß sich Schäden herausstellen, die den Menschen nun viel Ärger und
Verdruß bereiten. Denn das Geistige spürt es, wenn sein dienender Zweck nicht
als erstes berücksichtigt worden ist, und es widersetzt sich darum oft. Es sind
keine gesegneten Werke, die durch Menschenhand entstehen ohne jegliche geistige
Einstellung, und wenn sie noch so gewaltig erscheinen und den Menschen
Bewunderung abnötigen in ihrer Konstruktion. Und ihr Bestehen wird nicht von
langer Dauer sein .....
Es ist scheinbar ein Aufstieg und doch
ein Verfall, ein Absturz, wie er schlimmer sich nicht vorgestellt werden kann. Und wenige Menschen nur haben dafür ein
offenes Auge, weil sie Gott im Herzen tragen und das Erdenleben nur als einen
Durchgang betrachten zum eigentlichen Leben in der Ewigkeit. Und diese
werden auch immer darauf aufmerksam gemacht, damit sie noch auf ihre Mitmenschen
einwirken können, soweit dies möglich ist. Immer höher hinauf streben die Menschen
und immer tiefer sinken sie ab.
Und sie sollten sich warnen
lassen durch den scheinbaren Aufstieg, den sie erleben. Sie sollten nachdenken
und nicht blind in den Tag hineinleben, denn die Schöpfung ist nicht entstanden für rein irdische Zwecke,
wenngleich sie den Menschen dienet, doch ihr eigentlicher Zweck ist die
geistige Entwicklung, die aber nun völlig außer acht gelassen wird, und somit
die Erde auch nicht mehr ihren Zweck erfüllt.
BD. Nr 5305
Es wird euch ein plötzliches Ende
angekündigt. Es ist dies so zu verstehen, daß niemand den Tag bestimmen kann,
daß niemand den Tag weiß, daß nur die Meinen ihn ahnen können der großen, fast
unerträglichen (geistigen) Not wegen,
die gleichfalls angekündigt ist als dem letzten Ende vorangehend. Wohl wissen
viele, daß die Endzeit angebrochen ist und daß sie über kurz oder lang diesen
Tag bringt. Sie wissen es, weil überall davon geredet wird, aber sie glauben es
nicht so fest, daß sie sich auf diesen Tag vorbereiten.
Der Weltmenschen wird sich ein großer
Freudentaumel bemächtigen, immer gieriger huldigen sie dem Weltgenuß, immer
skrupelloser schaffen sie sich die Freuden auf Kosten des Nächsten. Ihre
Wünsche und Ansprüche überbieten sich und höhnisch verlachen sie, die im
Glauben an Mich an den Weltgenüssen vorübergehen, und sie tun ihnen Böses an,
wo sie nur können. Die Welt lebt in der Sünde! Und das soll euch ein ganz
sicheres Zeichen sein, denn ihr werdet Dinge erleben, die ihr nicht für möglich
haltet. Das satanische Verhalten eurer Mitmenschen verrät euch auch die Stunde
an der Weltenuhr.
Und trotzdem ihr alles verfolgen könnet und
die Zeichen der Zeit ganz offenkundig sind, werdet auch ihr überrascht sein,
denn das Ende kommt schneller, als ihr annehmt. Das Ende kommt von heut auf morgen,
d.h., das Treiben der Welt pulsiert ungewöhnlich lebhaft und läßt die Menschen
glauben, daß sie das Leben meistern, daß sie Herren sind und sich ihr Leben
gestalten können nach Belieben. Die Meinen werden dieses Treiben beobachten und
ahnend den Untergang voraussehen, doch sie selbst denken gleichfalls noch an
Aufschub des Gerichtes, angesichts der schäumenden Lebensfreude ihrer
Mitmenschen, deren Wesen aber schlecht und lieblos ist. Doch die Bedrängungen
von Seiten derer (der Weltmenschen)
wachsen an und ihnen mache Ich Selbst ein Ende. Darum werde ich kommen plötzlich und unerwartet auch für die
Meinen, denn die Sünden der Weltmenschen schreien zum Himmel. Der Satan
überschreitet seine Machtbefugnis, und darum ist seine Stunde gekommen.....
BD.Nr 2504
Es sind die Mächte der Finsternis, die nun
ihr Wesen treiben. Ihre Gewalt ist so groß, weil sich die Menschen selbst in
ihre Gewalt begeben, und darum können jene auch herrschen. Sie vergiften das
Denken der Menschen, so daß diese sich vom Guten und Wahren entfernen und also
jenen Mächten hörig sind.
Es ist dies eine völlige Abwendung von
Gott, weil Gott das Wahre, das Gute ist, was die Menschen außer acht lassen.
Die Kräfte der Unterwelt belegen somit die Menschen mit Beschlag, und darum
kann das Handeln dieser gegeneinander nicht anders als schlecht sein. Der dämonische
Einfluß geht so weit, daß völlig andere Richtlinien für den Lebenswandel der
Menschen aufgestellt werden, welche die Menschen gern und ohne Bedenken anerkennen.
Und
es wird für recht erklärt werden, was unrecht ist, es wird erlaubt sein, was wider die göttlichen Gebote verstößt, und
es wird jeder Mensch tun und lassen können, was er will, wenn es nur dem
eigenen Vorteil dient, und die Lieblosigkeit wird immer größere Ausmaße
annehmen und somit auch die Handlungen der Menschen, in denen sichtlich der
Einfluß des Bösen zum Ausdruck kommt. Und also wird das gute Geistige, die
Kräfte, die dem Willen Gottes unterstehen, einen verstärkten Kampf aufnehmen
müssen im geistigen Reich gegen die Kräfte der Unterwelt.
Und
auf Erden werden gleichfalls die von Gott erwählten Menschen, die Menschen, die
Seine Gebote zu erfüllen trachten, weil sie Ihn erkennen und Ihn lieben, in den
Kampf gehen müssen wider die Vertreter der schlechten Macht, wider die, die
Gott ableugnen und ihren Lebenswandel wider den göttlichen Willen führen. Und
es wird dieser Kampf ein heftiger sein; er wird von Seiten der letzteren mit
aller Rücksichtslosigkeit durchgeführt werden, weil es das Trachten des Bösen
ist, alles Gott Bejahende zu vernichten, den Glauben an Gott gänzlich auszurotten
und auf Erden eine andere Lehre einzuführen, die dem Denken der lieblos
gewordenen Menschheit besser entspricht.

Da viele Menschen der wohlhabenden
Nationen dazu neigen, sich über, oder bei Gott zu beklagen, wenn sie mit den
Früchten ihres Tuns in Form von Krankheit, Not oder Unglück konfrontiert
werden, möchte ich den nun folgenden Texten über das Weltgericht, einige
aufklärende Kundgaben voranstellen. Auch sind wir uns selten bewußt, daß uns im
Leid oftmals die Gnade Gottes begegnet!
BD.Nr 2312 Zeiten der Not sind auch Zeiten der
Gnade, denn Gott in Seiner Liebe ist unablässig bemüht, den Menschen Rettung zu
bringen, und Er wendet alle Mittel an, Sich ihnen erkenntlich zu machen, auf daß
sie zu Ihm finden und gerettet sind von Tod und Verderben.
Jedes Leid ist eine Gnade, denn es ist
ein Mittel, dessen Sich Gott bedient, um das Denken des Menschen zu ändern. Es
klopfet Gott an die Herzen der Menschen, Er bringt Sich Selbst ihnen nahe und wartet, daß sie Ihn anrufen, daß sie
Ihn einlassen in ihre Herzen, um dann mit Seiner Gnade und Liebe weiterwirken
zu können. Denn Gottes Liebe höret
nimmer auf, sie ist nicht begrenzt wie die Liebe des Menschen, sie ist ohne
Ende und gilt ewiglich nur Seinen Geschöpfen, die aus Ihm sind und zu Ihm
zurückkehren sollen zu ihrer eigenen Beglückung.
JL.GEJ.04
143,1-3 (Jesus:) "Ja, Gottes Weisheit kann
wohl widerwillig werden, so schon gebildete und wenigstens zur Hälfte reif
gewordene Menschen mutwillig und auch böswillig gegen die Ordnung Gottes sich
auflehnen; aber dafür ist wieder die Liebe Gottes da, die in ihrer großen
Geduld stets jene tauglichen Mittel den verkehrten Bestrebungen der Menschen
entgegenzustellen weiß und sie wieder auf den rechten Weg bringt, wodurch dann
am Ende Mein Endzweck mit der Menschheit doch immer erreicht werden muß, ohne
daß der Mensch durch irgendeine allmächtige Rache Gottes dazu gleich einer
Maschine genötigt wird.
Aber
selbst diese Mittel sind nicht als eine Folge der göttlichen Zornmacht anzusehen, sondern rein nur als eine Folge
der verkehrten Handlungsweise der Menschen. Ja, die Welt und die Natur hat von Gott aus ihre notwendigen und
unwandelbaren Mußgesetze, und zwar in der rechten Ordnung; dergleichen Gesetze
aber hat auch der Mensch seiner Form und seinem leiblichen Wesen nach. Will der
Mensch nun irgend wider diese Ordnung sich auflehnen und die Welt umgestalten,
so wird er darum nicht von einem freiwilligen (willkürlichen) Zorne Gottes gestraft, sondern von der beleidigten (gestörten), strengen und fixierten Gottesordnung in den Dingen selbst, die
so sein müssen, wie sie sind.
Du
sagst nun bei dir und fragst dich, ob die Sündflut auch als eine natürliche und
notwendige Folge der verkehrten Handlungsweise anzusehen wäre. Und Ich sage es
dir: Ja, das war sie! Mehr denn hundert
Seher und Boten habe Ich erweckt und habe die Völker vor ihren natur- und
gottesordnungswidrigen Handlungen gewarnt, und habe sie mehr denn hundert Jahre hindurch (eine Parallele zu den Neuen Offenbarungen) auf die für sie daraus
notwendig entstehenden und leiblich und seelisch schrecklichen Folgen sehr
ernstlich aufmerksam gemacht; aber ihr boshafter Mutwille ging so weit, daß sie
in ihrer Blindheit die Boten nicht nur verhöhnten, sondern viele sogar töteten
und mit Mir also einen förmlichen Kampf unternahmen. Aber darum ergrimmte Ich
dennoch nicht vor Zorn und Rache, sondern ließ sie handeln und die traurige
Erfahrung machen, daß die Unvernunft und die Unkunde - als selbst schuld an
dem, was sie sind mit der großen Natur
und Ordnung Gottes durchaus nicht alles machen dürfen, was ihnen in ihrer
Blindheit beliebt.
JL.GEJ.04
145,12 (Jesus:) Stelle dir nun eine Menge
allerlei schlechter Menschen in einer Gegend vor, oder in einem ganzen Lande,
und frage dich nach dem bereits Vernommenen, ob es da im Ernste von einem
Gotteszorne abhängt, wenn so allerlei Übel über dasselbe kommen! Ich sage es euch, und besonders dir,
Freund Stahar, daß alles das allein und lediglich von den Menschen, ihren
Handlungen und Lebensweisen abhängt, und Gottes Zorn und Seine Rache hat damit
ewig nichts zu tun, außer das, daß Ich eine solche Ordnung in die Natur der
Dinge gelegt habe, die natürlich, solange die Erde besteht, unwandelbar bleiben
muß, ansonst sich die Erde auflösen
würde und dem Menschen keine Wohnstätte für sein Probeleben bieten könnte.
Unsere Aufgabe ist es,
diese Ordnungsprinzipien oder Ordnungsgesetze Gottes, welche Er zu unserem
Besten in die Natur der Dinge gelegt hat zu erkennen und uns ihnen
unterzuordnen, ansonsten wir nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung das
Gericht, welches in der Ordnung der Dinge/der Naturgesetze liegt, auf uns
ziehen. Nachdem Jesus dem Volk in
einer Predigt einen kurzen Einblick in das Endzeitgeschehen vermittelte, kam es
zum folgenden Nachgespräch zwischen Ihm und Seinen Jüngern
Matth. 24,3-8 Und als Er
auf dem Ölberg saß, traten zu Ihm Seine Jünger besonders und sprachen: Sage
uns, wann wird das geschehen und welches
wird das Zeichen sein deines Kommens und des Endes der Welt? Jesus aber
antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe. Denn es
werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus und
werden viele verführen. Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; sehet
zu und erschrecket nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das
Ende, denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich
wider das andere, und werden sein teure Zeit und Erdbeben hin und her. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
JL.GEJ.06
150,15 (Jesus:) Gegen Ende der angezeigten
Zeit werde Ich auch stets größere Propheten
erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich mehren und
ausgedehnter werden. Da werden auch kommen große
Erderschütterungen und sehr verheerende Stürme der Elemente, große Teuerungen,
Kriege, Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel, und, wie Ich
schon vorhinein bemerket habe, der Glaube wird - außer bei höchst wenigen -
nicht unter den Menschen sein, die im
Eise des Menschenhochmutes ganz erkalten werden, und ein Volk wird ziehen wider
das andere.
Jesus gab Seinen Jüngern
auf ihre Fragen nach den Zeichen der Zeit, zu welcher das Weltgericht
stattfinden würde, zahlreiche, ihrer Aufnahmefähigkeit entsprechende Antworten.
In der Bibel wurden uns nur wenige Fragmente davon überliefert, wie der obige
Text aus dem Matthäusevangelium, der
jedoch das Wesentliche beinhaltet. Im darunter stehenden Text aus den Neuen
Offenbarungen werden uns weitere Punkte der ersten Phase des Endzeitgeschehens
vermittelt. Es zeigen sich alle Zerfallserscheinungen einer morbiden
Gesellschaftsstruktur, die ihre aggressive, egozentrische Lebensform nur auf
Kosten anderer (zweite und dritte Welt) aufrecht erhält und dabei rücksichtslos
den „Lebensorganismus Erde“ schädigt. Daß die Natur hier nach dem Gesetz von
„Ursache und Wirkung“, der Menschheit die Früchte ihres frevelhaften Tuns in
Form von Naturkatastrophen auf den
Tisch bringt, wollen wir zur Zeit noch nicht wahr haben. Die auffallende
Zunahme der Wirbelstürme, Orkane, Hurrikans, Erdbeben, Vulkanausbrüche und
Überschwemmungen, spielten die Wissenschaftler noch vor wenigen Jahren mit den
beschwichtigenden Argumenten herunter, daß es dies schon immer gegeben habe und
nur auf Grund der Bevölkerungsdichte und der erdweiten Komunikationsmöglichkeit
Heute in diesem Maße auffällig wird. Es beinhaltet diese Darstellung zwar einen
Teilaspekt der Wahrheit, jedoch ist augenscheinlich, daß hier die Öffentlichkeit
mit nur der halben Wahrheit beruhigt werden sollte. Aber gerade in letzter Zeit
mußte man auf Grund der eindeutigen Statistiken der Versicherungen zugeben, daß
sich die Anzahl der großen Naturkatastrophen in den letzen Jahren verdreifacht
hat. Ja, es hat sogar den Anschein, als wolle man die Menschen seitdem durch
die zahlreich ausgestrahlten Dokumentarsendungen mit dem Thema
„Naturkatastrophen“ sowie auch entsprechenden Spielfilmen, auf eine neue,
katastrophenträchtige Zukunft einstimmen. Ich erinnere mich an eine derartige
Sendung, in der die ganze Palette großer Katastrophen der letzten Jahre in
erschütternden Bildern dargestellt wurde, an deren Ende der Moderator sagte:
„Und das war erst der Anfang!“ Werden wir hier auf etwas vorbereitet, von dem
die Wissenschaftler und Politiker wissen, daß es nicht mehr aufzuhalten ist?
Die erdweit größte
Versicherung für Katastrophenschäden – die Münchener Rückversicherung – bietet
aus ihrem umfassenden Archiv die objektivste Statistik sämtlicher Naturkatastrophen
des letzten Jahrhunderts. Die Geowissenschaftler der Münchener Rückversicherung
prognostizieren auf Grund ihrer umfassenden Studien für die nächsten Jahre ein
noch häufigeres und heftigeres Auftreten von Naturkatastrophen, besonders von
Stürmen, Orkanen, Hurrikans und Überschwemmungen, so wie dies auch durch
J.Lorber prophezeit wurde. Dazu sagt der Leiter der „Forschungsgruppe
Geowissenschaften“ bei der Münchener Rück, Dr. Gerhard Bertz in einem
ZDF-Interview: „Wir haben hier bei der Münchener Rück, anhand unserer
Statistiken festgestellt, daß die Sturmschäden in den letzten Jahrzehnten
dramatisch gestiegen sind. Wenn man zum Beispiel die letzten zehn Jahre mit den
Sechzigern vergleicht, dann zeigt sich, daß die Zunahme bei den versicherten
Schäden um den Faktor 10 stattgefunden hat. Wir haben untersucht was die Gründe
dafür sind und konnten feststellen, daß gerade bei uns hier in Europa mit einer
außerordentliche Häufigkeit und Intensität Stürme in den letzten zehn Jahren
aufgetreten sind, wie man sie früher nur von der Karibik und anderen tropischen
Gebieten her kannte!“(Zitat Ende)
Ein Hauptgrund für die Störungen der
planetarischen Ordnungssysteme, ist die globale Erwärmung der Erde. Man rechnet
in den nächsten zwanzig Jahren mit einer Erwärmung um 3° C . Die nachgewiesene
Erwärmung der Atmosphäre und der Meere wird den Stürmen immer mehr Energie für
ihre Entstehung zur Verfügung stellen, wodurch auch bisher nur mäßig betroffene
Gebiete in Zukunft zu Katastrophengebieten werden dürften, was wir in
Deutschland zur Zeit schon in den Anfängen erleben. Eine Erwärmung um 3°
definiert beim menschlichen Organismus einen fiebrigen Zustand und eine enorm
hohe Tätigkeit und Belastung in den Funktionsbereichen des Körpers. Der Körper
produziert Antikörper und versucht sich wieder in die Balance zu bringen.
Die Erde ist nach den Offenbarungen durch
J.Lorber auch ein lebendiger, tellurischer Organismus, mit inneren Organen und
Stoffwechselfunktionen. Der Mensch des Industriezeitalters stört in gravierender
Weise die Lebensfunktionen des Organismus Erde in allen seinen Bereichen, was
eine zunehmende Destabilisierung des gesamten Funktionsorganismus zur Folge
hat. Man könnte bei den Naturkatastrophen auch von Antikörpern sprechen, mit
welchen sich die Erde des Virus oder Störfaktors - Mensch - entledigen will.
Wir hatten in den Jahren von 1990-2000
erdweit mehr schwere Naturkatastrophen, als in den ganzen neunzig Jahren davor!
Doch man hütet sich auf Seiten der Regierungen noch davor, das Kind beim Namen
zu nennen und öffentlich das Fehlverhalten der Menschen, konkret und mit dem
nötigen Ernst, für die derzeitigen ökologischen Probleme verantwortlich zu
machen. Denn was wäre die logische Konsequenz, so man Umweltverschmutzung und
-vergiftung durch Auto und Industrie, Umweltbelastung durch die chemische
Landwirtschaft, permanent erhöhte Radioaktivität in der Atmosphäre durch
Atomversuche und Atomunfälle, Vernichtung des Ozongürtels durch Industrie und
Luftverkehr (Düsenflugzeuge) und Abholzung der Urwälder in einem unverantwortlichem
Maße (wir haben in den letzten 40 Jahren 50% der Regenwälder vernichtet!), für
die Klimaveränderungen und andere Naturkatastrophen, wie auch Mißernten
verantwortlich machen würde? Die UN müßte durch eine Resolution den Ausnahmezustand
über die Erde ausrufen, um auch gegen den Willen der Großindustrie und den
anerzogenen, konsumorientierten Willen der Mehrheiten, das für den Planeten und
uns alle „Not- wendige“ in die Wege
zu leiten.
Die Regierungen der einzelnen Industrieländer
handeln hier aber gegen ihr besseres Wissen, da ihnen durch die globale
Vernetzung der Wirtschaft (die geheime, nicht greifbare Regierung aller Staaten
und Menschen) die Hände gebunden sind und daher die Mahnrufe von
Umweltschutzorganisationen effektlos verhallen müssen. In solch medienwirksamen
Veranstaltungen wie „Global 2000“, auf höchster Ebene den guten Willen zu
zeigen, endete im Nachfeld in der Peinlichkeit, daß man theoretisch das Problem
erkannt hat und guten Willen zeigt, aber praktisch auf Grund der
wirtschaftlichen Sachzwänge (fast) nichtn kann. Seitdem erfolgen jährlich neue internationale Konferenzen, in
denen die Umweltprobleme theoretisch behandelt werden, ohne jedoch zu einer
praktisch greifenden Umsetzungsmöglichkeit zu gelangen. Profitdenken der
Industrie und wirtschaftliches Wachstum, hat neben der Erhaltung des
Wohlstandes und der Arbeitsplätze Priorität. Keine Partei wird an die Macht
kommen, so sie nicht die Sicherung des Wohlstandes garantiert und das Bild
einer blühenden Zukunft vermittelt. Oder wer würde eine Partei unterstützen,
die gerade im Hinblick auf die Zukunft anderer Generationen, von Verzicht und
Vernunft spricht. Deutschland hat einen
Schuldenberg von einigen Billionen Euro, für den die
Bundesrepublik Deutschland (letztlich der Steuerzahler) im Jahr 2000 täglich 112 Millionen Euro an Schuldzinsen zu zahlen hatte. Man versucht aber leider nur dem verwöhnten Volk
eine neue Kultur der Sparsamkeit und des Tragens neuer Lasten nahe zu bringen,
geht aber nicht mit gutem Beispiel voran. Es vergeht kaum ein viertel Jahr, in
welchem die Politiker nicht für skandalöse Meldungen in den Medien sorgen und
den Eindruck erwecken, es gehe ihnen vorrangig um den Machterhalt und den
persönlichen Ruhm und nicht um das Wohl des Staates/ des Volkes.
Welche Partei hätte davon abgesehen eine
Chance, die zu Moral, Anstand und Ehrlichkeit aufrufen würde. Die Vermittlung
dieser christlichen Tugenden zum wesentlichen Punkt eines Wahlprogrammes zu
machen und sie vor allen Dingen selbst vorzuleben, ist ein utopischer Gedanke.
Und jeder regierenden Partei würde doch in einem demokratischem Land, in
Windeseile von der Opposition der Stuhl angesägt, so sie dem Volke mit
derartigen Zumutungen käme. Statt dessen gehen hier viele Politiker mit
schlechtem Beispiel voran und verwechseln das Parlament mit einem
Selbstbedienungsladen, in welchem man sich zu äußerst günstigen Konditionen
Wohlstand und schon nach kurzer Amtszeit eine lebenslange Rente sichern kann,
und das oft in einer desinteressierten, schläfrigen und unkonzentrierten
Arbeitshaltung, die für einen jeden ehrlichen Arbeiter und Steuerzahler eine
hohnlachende Ohrfeige darstellt. Viele nehmen es so Ernst mit ihrem Wahlmandat,
daß man sie überhaupt selten bei den parlamentarischen Sitzungen zu Gesicht bekommt,
da ihnen scheinbar ihre Nebenjobs in Aufsichtsräten oder Vorstandsgremien
industrieller Konzerne, näher am Herzen liegen. Daß hier das einfache Volk
schnell lernt nach dem Motto zu handeln „Jeder ist sich selbst der Nächste“,
und selbst wiederum Anstand und Ehrlichkeit in ihrem Berufsleben, wie auch in
ihrer Privatsphäre hintenan stellt, „wie betrüge ich am besten Staat und
Kunde“, sollte eigentlich keinen mehr verwundern. Die hierdurch verursachte
Instabilität der Volkswirtschaft, wodurch letztlich das ganze Sozial- und
Staatsgefüge mit der Zeit ins wackeln kommt (Schuldenberg, Korruption,
Wirtschaftskriminalität, Inflation und teure Zeiten), läßt die aus dem Ärger
des Volkes entstehenden, bürgerkriegsähnlichen Zustände die uns prophezeit
sind, nicht absurd erscheinen. Leben Heute nicht fast alle Menschen erdweit
nach dem Motto „Lebensgenuß mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen
(legal oder illegal) und nach mir die Sündflut“! Und ist nicht letztlich dieser
Genußwille des Volkes, welches durch die Wahlzettel die Macht in den Händen
hält, die hemmende Barriere für eine grundlegende Veränderung. Diese anerzogene
Konsum- und Genußsucht des Volkes ist, so zynisch es auch klingt, mit
demokratischen Mitteln nicht mehr zu durchbrechen. Vor diesem Hintergrund ist
das Abwenden des Weltgerichtes, durch einen grundlegenden Sinneswandel des
Einzelnen, wie auch der gesamten Menschheit, nur noch eine theoretische Größe.
Ein umfassendes Eingreifen Gottes scheint „Not-wendig“, um die Erde als
Schulungsstätte zur Kindschaft Gottes zu erhalten.
Ein Blick nach Rußland,
welches nur durch die Geldinfusionen des Westens künstlich am Leben gehalten
wird genügt, um mit Unbehagen festzustellen, welche Zeitbombe hier tickt! Man
stelle sich einmal vor, daß man diesen kranken Riesen nicht mehr ausreichend füttern
kann, weil es einem selbst mit der Zeit an Brot mangelt. Eines wird er nicht
tun, ruhig in seinem Haus bleiben und den letzten Atemzug abwarten. Der
wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenbruch dieses jetzt schon von
der Mafia und korrupten Politikern unterminierten, nicht mehr regierbaren
Riesenreiches, macht es für den Rest der Welt genauso gefährlich, wie es einst
in seiner waffenstarrenden und militärischen Stärke war! Doch es ist damit zu
rechnen, daß schon in naher Zukunft ein willensstarker Mann, ein Patriot auf
der politischen Bühne Rußlands erscheinen wird, um die Geschicke Rußlands
wieder in andere Bahnen zu lenken. Er wird vor allen Dingen bemüht sein,
Rußland wieder zu einem ernst zu nehmenden Machtfaktor in der Weltpolitik zu
machen, um das Volk auch über den Nationalstolz wieder zu einen. Die
vernachlässigte Armee wird wieder zu einem zentralen Instrument der Politik
(Macht) werden und von daher auch wieder über die notwendigen Geldmittel
verfügen können, um sich aus ihrem derzeitigen, desolaten Zustand zu befreien. (Nachtrag Januar 2008).
Der jetzt seit fast 8 Jahren regierende russischen Staatspräsident
Putin hat Russland inzwischen - wenn auch mit antidemokratischen
und mafiosen Methoden - vor dem wirtschaftlichen Kollaps bewahrt und
sich selbst über das Parlament mit einer ungewöhnlichen Machtfülle
ausgestattet. Er hat auch das Militär wieder zu einem ernst zu
nehmenden Faktor für den Westen gemacht. Aber er hat eine viel
effektivere Waffe entdeckt, mit der er den Westen in Abhängigkeit zu
Russland bringen und in die Knie zwingen kann - Energie!" Er beliefert
inzwischen ganz Europa mit Erdgas und baut gerade eine neue Pipeline
nach Europa, um die derzeitigen Anteile russischen Gases von 50% in
Deutschland und Frankreich, und 45% in Italien und Spanien noch zu
steigern. Der gesamte Balkan, so wie
Polen, Weissrussland und die Ukraine beziehen schon zu 100% sein Gas
aus Russland.
China steht gerade mit Russland in Verhandlungen, um seinen stets
wachsenden Energiebedarf auch über Lieferverträge mit Russland zu
sichern. Energie ist zur mächtigsten Waffe der Gegenwart geworden, das
hat er begriffen. Warten wir ab, welche Abhängigkeiten der der
russische Bär noch schaffen wird, um in der
Weltpolitik die Fäden zu seinen Gunsten zu ziehen!)
Es gibt
natürlich auch ehrliche und von Idealismus geprägte Bemühungen, die
voraussehbaren ökologischen und ökonomischen Katastrophen noch von der
Menschheit und vom Planeten Erde abzuwenden. Sei es die Bewegung des ökologischen
Landbaus, Umweltschutzorganisationen wie Green-Peace oder der WWF
(World-Wildlife-Found); oder auch die sich für die Einhaltung der
Menschenrechte einsetzende Amnesty International, um nur einige der
bekanntesten zu nennen. Daneben aber auch die in kleineren Gruppen
organisierten, oder als Einzelkämpfer wirkenden Menschen die noch eines guten
Willens sind. Sie alle hören mit ihren Herzen noch den Ruf der leidenden
Menschen oder der leidenden Kreatur und Pflanzenwelt. Sie sind noch empfänglich
für den Trauergesang von Mutter Erde, oder sie hungert und dürstet nach
Gerechtigkeit. Und darum werden sie auch zu den Seligen gehören, die nach der
Verheißung Jesu in der Bergpredigt, gesättigt werden, wenn sie ihren Idealen
bis zum Ende treu bleiben.
Doch auch diese Menschen können der Welt nicht etwas geben, das
sie selbst nicht besitzen. Wenn sie glauben, alleine durch ihre Willenskraft,
durch ihr eigenes Bemühen, Besserungen zu schaffen ohne das Übel an der Wurzel
zu packen, werden sie letztlich an sich selbst scheitern. Das Übel und die
Ursache der ganzen Disharmonie und Not aber ist die Sünde im eigenen Herzen,
und im Herzen eines jeden Menschen. Wir können nichts wirklich dauerhaft zum
Guten verändern, wenn wir nicht bereit sind, auch uns selbst zu einem neuen
Menschen durch den Glauben umgestalten zu lassen und wenn wir nicht bereit
sind, nach den Ordnungsprinzipien und Lebensgeboten Gottes, bis in den letzten
Winkel unserer Privatsphäre zu leben.
Alle Mißstände die wir beseitigen, jeden
Frieden den wir allein aus unserer alten Natur schaffen wollen, ist nur ein
Scheinfrieden von kurzer Dauer, da wir nur ein Symptom der Krankheit beseitigt
haben, ohne jedoch die Ursache des Übels anzugehen. Die gleiche Krankheit wird
erneut wieder an anderer Stelle hervorbrechenund Not, Krieg und Elend über die
Menschheit bringen! Ich will ganz deutlich sprechen, wir werden weder der Erde,
noch den Menschen, noch uns selbst wirklich helfen können, so wir selbst nicht
nach den Geboten Gottes leben, sondern unseren Begierden und Lüsten freien Lauf
lassen. Krieg und Friede beginnt immer in der eigenen Brust. Hier liegt der
Ursprung aller Disharmonie und Unordnung auf der Erde, je nachdem wir bereit
sind uns unter die zwölf Lebens- und Ordnungsprinzipien Gottes zu stellen oder
nicht. Man sollte jedoch das Eine (die äußeren Bemühungen) nicht lassen, um das
Andere (einen geistigen Weg einschlagen) zu tun! Wenden wir uns aber nun wieder
dem eigentlichen Thema dieses Kapitels zu, den Endzeitkatastrophen.
Man kann sich das gesamte
Endzeitgeschehen in mehreren, konzentrisch ineinanderliegenden Kreisen, mit
fließenden Übergängen vorstellen. Die erste, oder einleitende Phase hat schon
zu Ende des 19.Jahrhunderts, mit der um sich greifenden Technisierung und Industrialisierung
begonnen. Erst hierdurch wurde das Augenmerk der Menschen mehr und mehr an die
Materie gebunden, mit allen Folgen der Verstrickungen. Die Abwendung von
geistigen Tugenden und Werten, und das Entstehen eines industriellen Heidentums
von Namenchristen, war nur noch eine Frage der Zeit. Erst die Errungenschaften
von Wissenschaft und Technik machten es dem antichristlichen, dem Gott entgegen
wirkenden Geist auch möglich, die Menschheit in ein Jahrhundert des Krieges zu
stürzen. Seit Beginn des ersten Weltkrieges mußte unser Planet über 400 Kriege,
kriegerische Auseinandersetzungen und Waffenkonflikte über sich ergehen lassen.
An den verheerendsten waren ausnahmslos Völker aus der sogenannten
zivilisierten Welt beteiligt. Größenwahn, Machthunger und machtpolitische
Interessen waren und sind die Triebkraft für das Unheil, das hunderte Millionen
von Menschen, mit Phrasen von Heldentum, Ehre und dem bösen Feind, in ein Tal
der Tränen und des Leidens gestürzt haben. Und nach den Neuen Offenbarungen
Gottes scheint es so, als hätten wir dieses Kapitel des Krieges noch nicht abgeschlossen.
Während dieser erste konzentrische Kreis
noch nicht ganz durchschritten ist, hat sich seit kurzem schon der zweite
geöffnet. Er besteht in der seit einigen Jahren zu beobachtenden deutlichen
Zunahme an verschiedensten Naturkatastrophen, mit allen Folgen für die Menschen
und Wirtschaft der betroffenen Länder. Die Jahrtausendwende war auch hier
wiederum ein deutlicher Eckpunkt im Ablauf des Endzeitgeschehens. Brach laut
Statistik schon das Jahr 1998 alle Katastrophenrekorde des letzten
Jahrhunderts, so erfuhr die Menschheit 1999 noch einmal eine Steigerung von
verheerenden Naturkatastrophen. Dadurch bedingt, registrierte man im Jahr 1999
zum erstenmal mehr katastrophenbedingte Umweltflüchtlinge als Kriegsflüchtlinge
auf unserem Planeten und das trotz der zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen
in diesem Jahr. Die Abwanderung oder
Flucht, aus durch Umweltkatastrophen zerstörten Lebensräumen, wird neben der
Flucht aus der Armut der Zweit- und Drittweltstaaten, ein zentrales Konfliktthema
des angebrochenen dritten Jahrtausends werden. Das letzte Jahr des
vergangenen Jahrtausends gab uns einen Vorgeschmack auf das, womit sich für uns
das neue Jahrtausend eröffnen wird. Erinnern wir uns an die Worte Jesus: „Achtet
auf die Zeichen der Zeit!“
In Matthäus 24;32-34 sagt
uns Jesus, nachdem Er die Endzeitereignisse wie Kriege, Katastrophen, falsche
Propheten und Sektentum, Unglaube und Erkalten der Liebe, Christenverfolgung usw.
umschrieben hat, folgendes:
„An dem Feigenbaum lernet ein
Gleichnis; wenn seine Zweige jetzt treiben und die Blätter kommen (die Endzeitmerkmale deutlich sichtbar
werden), so wißt ihr, daß der Sommer (das
Gericht der Welt) nahe ist. So ist
es auch, wenn ihr das alles sehet (die
Endzeitmerkmale). Ihr wisset dann, daß es (das Gericht der Welt) nahe vor der Tür ist. Wahrlich Ich sage euch: „Dieses
Geschlecht (die Generation der
angebrochenen Endzeitendphase) wird
nicht vergehen, (sterben) bis daß
dies alles geschehen wird.“ (Es wird sich
also alles innerhalb einer Generation, die mit 30 Jahren berechnet wird, abspielen). Alle welche die Zeichen der
Zeit lesen können wissen, wir sind in einen neuen Abschnitt der großen
Endzeitkatastrophen eingetreten, in einen neuen Kreis der Endphase. Bisher hat
es vornehmlich Länder der zweiten und dritten Welt getroffen, denken wir an die
großen Überschwemmungen 1999 in Venezuela mit 20.000 Toten. Aber auch die
reichen Nationen werden in Zukunft vermehrt mit Naturkatastrophen konfrontiert
werden, siehe die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre in Deutschland
(Jahrhunderthochwasser), Frankreich, Schweiz und in Amerika und die zunehmende
Anzahl der Hurrikans in den USA und Mittelamerika. Daneben die Zunahme von
Orkanen in Mitteleuropa, mit immer größerer Zerstörungskraft. Oder die Schnee-
und Lawinenkatastrophen im Winter 1998/99 in den Alpen. Dieser Kreis der Katastrophen
scheint sich mit zunehmender Intensität
wie ein Teppich unter alle anderen Endzeitgeschehnisse zu legen.
Im Sommer 2000 brannte
über Wochen die gesamte Westküste Amerikas von Kalifornien bis an die
kanadische Grenze. Man zählte über 90 Brandherde in den betroffenen
Bundesstaaten, in denen der Notstand ausgerufen wurde. Aber auch im
Mittelmeerraum brannte es ungewöhnlich heftig. Von Griechenland über Italien,
Frankreich bis nach Spanien verursachten Brände einen großen Schaden in den
betroffenen Gebieten. Wie auch in Amerika trieben anhaltende Winde und
Stürme die Feuersbrunst voran.
JL.GEJ 05. 109,1 (Jesus:) Sehet an die Berge voll Wälder
und Gesträuche! Sehet diese saugen alle die ihnen zusagenden Naturgeister (Elektrizität, magnetisches Fluidum) im
entsprechend gerechten Maße auf! Gehet hin und entwaldet alle die Berge, und
ihr werdet die Folgen davon gar sehr bitter schmeckend allerjüngstens schon
verspüren! Es werden dadurch gar große Massen von freien und rohesten
Naturgeistern die über die ganze Erde lagernde Luft stets mehr und mehr zu
erfüllen anfangen (Energetisierung der
Atmosphäre). Diese werden, weil sie keine für sie entsprechend tauglichen
Wohn- und Tätigkeitsstätten finden, anfangen sich massenhaft zu ergreifen und
werden durch ihre Unruhe und durch ihren Hunger und Durst (Assimilationstrieb) die bösesten und alles verheerenden Stürme
verursachen (was wir Heute bereits in den
Anfängen erleben) und ganze Länder derart gänzlich zugrunde richten, daß
darauf in hundert, oft tausend Jahren nichts als hier und da ein Moospflänzchen
zum Vorscheine kommen wird, wie es auf der weiten Erde noch heutzutage solche
viele Tagesreisen weit gedehnten Plätze und Flächen gibt, die ebenso
vegetationsleer dastehen wie ein wüster und tauber Kalkstein an den Ufern des
Toten Meeres in Unterpalästina.
Was geschieht, wenn auch einmal ein
dominierendes Industrieland wie die USA, Japan oder Deutschland empfindlich
getroffen wird, ist leicht einzuschätzen. Die Gelder werden für den Aufbau im
eigenen Land gebraucht und vom internationalen Finanzmarkt abgezogen. Bei
gleichzeitigem Betroffensein mehrerer Industrieländer ist ein Zusammenbruch der
Finanzmärkte und der Börse vorprogrammiert. Das Herz der amerikanischen
Computer- und Mikroshipindustrie hat sich im Silikon-Valley Kalifornien
angesiedelt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum San Andreas Bruch, eines der
unruhigsten und erdbebengefährdetsten Gebiete auf unserem Planet. Auch ein
anderer Hauptmotor der Weltindustrie, Japan, wird bei zunehmender Vulkan- und
Erdbebentätigkeit einer schweren Katastrophe kaum entgehen können.
Bedenkt man, daß zur Zeit (1999) erdweit
440 Atomkraftwerke in Betrieb sind, (51 davon in so erdbebengefährdeten Ländern
wie Japan, wo noch 20 weitere in Planung sind), so kann man sich einer gewissen
Unruhe nicht erwehren. Aber auch ohne Erdbeben geht von jedem Atomkraftwerk,
oder jeder Wiederaufbereitungsanlage eine potentielle Gefahr aus, wie der
Unfall am 30 September 1999 in der Wiederaufbereitungsanlage Tokaimura in Japan
zeigt. Hier kam es durch menschliches Versagen (ein Faktor, der viel zu wenig
in den Sicherheitsanalysen berücksichtigt wird) zu einer unkontrollierten
Kettenreaktion, mit starker radioaktiver Strahlung und einer dadurch bedingten
Verseuchung von Arbeitern und Umwelt. Auch hier werden sich neben den aktuellen
Opfern (nach offiziellen Angaben 79 verstrahlte Arbeiter), wie in Tschernobyl,
erst nach Jahren oder Jahrzehnten die Spätfolgen des Unfalls zeigen (Blutkrebs,
Mißbildungen bei Mensch und Tier usw.). Schlimmere Auswirkungen konnten in
Tokaimura nur verhindert werden, weil eine Gruppe Arbeiter ihre Gesundheit
opferte und in einer Kamikatzeaktion in das strahlenverseuchte Kernfeld des
Unfalls eindrang, um das die Kettenreaktion unterstützende Kühlwasser abzulassen.
Sie waren dabei einer Strahlung ausgesetzt, die um das 15.000 fache über dem
zulässigen Unbedenklichkeitswert lag. Dieser Aufopferungswille für Firma und
Nation ist scheinbar eine Eigenart der japanischen Mentalität.
Man rechnet bei den Atomkraftwerken mit
einer statistischen Unfallwahrscheinlichkeit von 5% ; das heißt, daß wir bei
der Anzahl von derzeit 440 AKW’s, ca. alle 20 Jahre mit einem größeren Unfall
rechnen müssen. Da aber bei diesen
wohlwollenden 5% , solch außergewöhnlichen Ereignisse wie Naturkatastrophen
nicht ausreichend berücksichtigt wurden, dürften uns die kommenden Jahre noch
eine andere Rechnung vor Augen halten. Jedoch müßte nach den großen
AKW-Unfällen 1979 in Harrisburg-USA, 1986 in Tschernobyl-Rußland und 1999 in
Tokaimura-Japan, die 5% tige Unfallwahrscheinlichkeit jetzt schon nach oben
korrigiert werden. Sie liegt eher bei 10%.
JL.GEJ 04.
144,2-3 (Jesus:)
Alle Kalamitäten, Seuchen, allerlei Krankheiten unter Menschen und Tieren,
schlechte Witterung, magere und unfruchtbare Jahre, verheerender Hagelschlag,
große, alles zerstörende Überschwemmungen, Orkane, große Stürme, große
Heuschreckenzüge und dergleichen mehr sind lauter Folgen der unordentlichen
Handlungsweise der Menschen!
Würden die Menschen möglichst in der gegebenen Ordnung leben, so hätten sie
alles das nicht zu gewärtigen. Die Jahre würden wie die Perlen auf einer Schnur
verlaufen, eines so gesegnet wie das andere. Es würde den bewohnbaren Teil der
Erde nie eine zu große Kälte oder eine zu große Hitze plagen. Aber da die
gescheiten und überaus klugen Menschen aus sich allerlei bei weitem über ihren
Bedarf hinaus unternehmen, wenn sie auf der Erde zu große Bauten und zu
übertriebene Verbesserungen vornehmen, ganze Berge abgraben um Heerstraßen
anzulegen, wenn sie viele Hunderttausende von Morgen der schönsten Waldungen
zerstören, wenn sie des Goldes und des Silbers (Bodenschätze) wegen zu tiefe Löcher in die Berge schlagen, wenn
sie endlich untereinander selbst im beständigen Zank und Hader leben, während
sie doch zu jeder Zeit von einer großen Menge der intelligenten Naturgeister
umgeben sind, von denen alle Witterung der Erde herrührt, sowie die Reinheit
und Gesundheit der Luft, des Wassers und des Erdreiches, - ist es da denn
hernach zu verwundern, wenn diese Erde von einer Unzahl von Übeln aller Art und
Gattung stets mehr und mehr heimgesucht wird?!
BD.Nr 6855 ..... Ihr sollet nicht mit verschiedenem
Maß messen und glauben, selbst größere Anrechte zu haben als eure Mitmenschen,
wenn es sich darum handelt, daß ihr Nutznießer seid dessen, was euch von Mir
aus frei geschenkt worden ist. Was ihr euch nicht selbst erworben habt, sondern
was allen Menschen gleicherweise zur Verfügung steht, worunter geistige und
irdische Güter zu verstehen sind, die Meine Liebe und Mein Schöpferwille für
euch immer bereithält. Dazu also gehören alle Gaben, die ihr aus Meiner Hand
empfanget, die ihr euch nicht selbst herstellen könnet, die ohne euer Zutun da
sind und die zu eurem Bestehen beitragen, die also euer natürliches Leben
bedingen und die keinem Menschen entzogen werden dürfen, wenn nicht dessen
Leben gefährdet werden soll. Es sind die Lebensgüter, die jeder Mensch zu
beanspruchen hat und die von Seiten der Mitmenschen ihm auch nicht entzogen
werden dürfen, ansonsten ein Vergehen wider Meine ewige Ordnung weittragende
Folgen nach sich zieht, die sich nicht nur an den schuldigen Menschen
auswirken, sondern auch die Schöpfungen betreffen und somit auch zur Auflösung
dieser führen können.
Ihr werdet dies verstehen, wenn ihr nur
darüber nachdenkt, welche Lebenselemente ihr benötigt, und euch die
Verschiedenheit dieser vorstellt. Wenn ihr Luft und Wasser und deren
Beschaffenheit und Wirkung an euch selbst feststellt, die dem Menschen vollste
Gesundheit schenken, aber auch zu Siechtum und Zerstörung der Körperorgane
führen können, wo durch Menschenwillen eine Verseuchung der Luft und des
Wassers stattfindet, die unübersehbaren Schaden bringt. Luft und Wasser sind
Gottesgaben, die ein jeder Mensch benötigt und darum auch aus Meiner Hand
empfängt. Und die Sündhaftigkeit der Menschen kommt schon allein darin zum
Ausdruck, daß sie sich nicht scheuen, diese überaus wichtigen Lebensgüter in
einer Weise zu verunreinigen, daß den Mitmenschen lebensbedrohender Schaden
daraus erwächst.
Und so, wie einem jeden Menschen sein
eigenes Leben lieb ist, versündigt er sich, wenn er dem Mitmenschen die
nötigsten Lebensbedürfnisse schmälert, wenn er dazu beiträgt, daß das Leben des
Mitmenschen gefährdet ist. Und unter Gefährdung des Lebens ist auch zu
verstehen, wenn das, was die Erde hervorbringt an Nahrung für Mensch und Tier,
seiner natürlichen Beschaffenheit beraubt wird, wenn der Boden, auf dem es
gedeihen soll, durch künstliche Mittel eine andere Beschaffenheit erhält und
nun auch die darin erzeugten Produkte Stoffe enthalten, die keineswegs dem
menschlichen Körper zuträglich sind.
Es greifen die Menschen ein in
Naturgesetze, sie wollen gleichsam verbessern, also Meine Schöpfungen als
mangelhaft hinstellen. Sie wollen dem Boden höhere Ertragsfähigkeit
verschaffen, und sie bedienen sich dazu falscher Mittel. Denn sie brauchten nur
Mich um Meinen Segen anzugehen, um wahrlich auch gesegnete Ernten erzielen zu
dürfen.
Eine weitere Versündigung auf diesem
Gebiet ist es auch, wenn die Früchte geerntet werden vor ihrer Reife, wenn Habgier und materialistisches Denken dem
natürlichen Reifeprozeß vorgreifen und wenn dadurch der menschliche Körper
gezwungen wird, den Kampf aufzunehmen mit noch unausgereiften Substanzen, was
nicht nur eine rein körperliche, sondern auch eine geistige Angelegenheit ist,
die euch Menschen oft nicht bekannt ist. Es gehört aber alles unter das Mißachten
des Gesetzes Meiner ewigen Ordnung......; es benötigt jeder Mensch reine Luft,
reines Wasser und eine gute Nahrung für sein körperliches Leben und es hat kein Mensch das Recht, dem Mitmenschen
einen Schaden zuzufügen, den er für sich selbst auch nicht wünscht.
In der letzten Zeit vor dem Ende aber
wird keinerlei Rücksicht mehr genommen auf das Leben des Mitmenschen; es wird
bedenkenlos experimentiert in jeder Weise (z.B.
Genmanipulation) und immer nur aus Ehrgeiz, Habgier oder Machthunger, und
es wird das Leben in Gesundheit
gefährdet.....
BD.Nr 8717 Ungewöhnlich wird die kommende Zeit euch
belasten; denn das Weltgeschehen tritt in eine neue Phase ein. Die Unruhen unter
den Völkern nehmen zu. Ein jeder sieht in dem andern den Feind, und es wird
nichts Ernstliches unternommen, um einen Frieden herzustellen, obwohl die
Menschen alle ihn ersehnen.
Aber der Materialismus ist Triebkraft
aller Pläne und Vorhaben, und jeder sucht die größten Vorteile zu erringen.
Doch keiner ist in seinem Denken und seiner Gesinnung gerecht und von guten
Gefühlen getrieben, und Schicksalsschläge verstärken die Angst und Unruhe.
Denn in jeder Weise sucht Gott Selbst
Sich noch den Menschen erkenntlich zu machen, weil allein nur der Glaube an Ihn und Seine Macht das rechte
Gegengewicht ist für alle Nöte und Leiden, denen ihr Menschen entgegengeht.
Und darum werden sich auch die
Naturkatastrophen mehren, auf daß eine höhere Macht anerkannt wird. Denn was (selbstsüchtig)
von Menschen ausgeht, wird immer nur den Haß verstärken gegeneinander, nicht
aber zu einer geistigen Besinnung führen.
Die
Lieblosigkeit nimmt Formen an, die bald unübertrefflich sind, und der
Kampfzustand der Menschen gegeneinander wird daher immer mehr sich festsetzen. (Wie können wir uns der Illusion Hingeben,
daß wir einen äußeren, dauerhaften Frieden unter den Völkern aufrichten können,
wenn fast jeder Mensch, jede Familie und jedes Volk in sich entzweit und uneins
ist?) Es wird alles andere als Frieden (im
Menschen und daher auch) unter den Menschen sein, wenngleich noch nicht der große Brand entfacht ist, der aber
nicht ausbleibt. Die Menschen selbst gehen mit einer Gleichgültigkeit durch das
Leben und nur wenige denken darüber nach, daß dieser Zustand nicht lange wird
bestehen können.
Doch es sind zumeist die Verantwortlichen verblendeten Geistes! Es wird viel geredet,
und doch sind es nur leere Redensarten, denen keine Taten folgen (Klimaschutzprotokolle), denn die
irdische Not wird nicht behoben, wo sie deutlich erkennbar ist, und da das
Gebot der Nächstenliebe offensichtlich unerfüllt bleibt, kann auch der
Geisteszustand nicht gut sein, wenngleich jene sich irdisch im Wohlstand
bewegen und scheinbar nichts zu entbehren brauchen.
Die Seelen aber darben, und doch sind die Menschen nicht ansprechbar für geistige
Belehrungen, die den Seelen zur rechten Nahrung dienen würden. Die Menschen
sollten offenen Auges um sich schauen
und ihr eigenes Leben einer ernsten Kritik unterziehen. Dann werden sie
auch das Kommende verstehen lernen und auch mit rechter Erkenntnis die
Ereignisse verfolgen können, die zwar schon immer angekündigt wurden, nun aber
erst an Bedeutung gewinnen angesichts der schweren Notlage derer, die direkt
davon (Kriege und Katastrophen) betroffen
werden.
Doch
es ist die Zeit des Endes, und da die Menschen keinen Glauben mehr haben, sind
übergroße Schicksalsschläge notwendig, um sie noch wachzurütteln, daß einige
wenige zum Glauben zurückfinden an einen Gott und Schöpfer, Dem sie ihr
Dasein zu verdanken haben, um sie zum Nachdenken zu veranlassen, was diesen
Gott und Schöpfer wohl dazu bewogen und welchen Zweck Er damit verfolgt hat,
sie zu erschaffen.
Für euch Menschen geht es um Leben oder
Tod, um übergroße Seligkeit oder Qual und Pein, um höchstes Licht, oder tiefste
Finsternis! Und wer also leben will, wer selig sein will und im Licht stehen
ewiglich, der muß den Willen seines Gottes und Schöpfers erfüllen; er muß diesen
Willen zu erfahren suchen und also ein Leben in Liebe zu Gott und zum Nächsten
führen.
Glaubt er aber nicht an einen Gott, so
ist sein ganzes Erdenleben zwecklos. Er verstößt immerwährend gegen das Gesetz
göttlicher Ordnung. Und die Gesetze göttlicher Ordnung umzustoßen, zieht immer
ein Chaos nach sich und diesem Chaos geht ihr Menschen nun unwiderruflich entgegen.
Es wird sich nicht nur geistig an euch
auswirken, sondern auch die irdische
Welt wird aus allen Fugen geraten. Immer wieder werden euch Berichte
zugehen von Naturkatastrophen, Unglücksfällen und anderem Unheil. Denn es wird keine Ruhe und kein Friede mehr sein
in einer Welt, die bar jeder Liebe und
jeden Glaubens ist.
BD.Nr 6970 Und darum störe Ich die Menschen immer
wieder aus ihrer Ruhe auf, um sie wach zu halten. Und es wird darum auch noch
viel geschehen, es wird immer wieder der Blick der Menschen gerichtet werden
auf Unglücksfälle und Katastrophen aller Art. Sie sollen neben dem scheinbaren
Aufbau und dem irdischen Wohlstand auch teilnehmen müssen an solchen Geschehen,
wo die Kraft der Menschen nicht ausreicht, um sie zu verhindern, sie sollen
erkennen lernen, daß kein Mensch sicher ist vor solchen Schicksalsschlägen, und
ob sein irdisches Leben noch so gesichert scheint.
Ihr sollet euch nicht täuschen lassen von
der Weltlage, die sich zu beruhigen scheint, denn es sind alles trügerische
Machinationen, und es kann für euch ein schlimmes Erwachen geben, wenn ihr euch
dieser Ruhe hingebt und jede auf das Ende hinweisende Mahnung unbeachtet
lasset. Die Wende wird plötzlich
kommen, und dann sollet ihr alle vorbereitet sein und darum glauben, daß die
Wende kommen wird. Ihr könnet viele Zeichen der Endzeit verfolgen, aber ebenso
wird der Gegner dafür sorgen, daß er euch Sand in die Augen streut, denn er
will nicht, daß ihr an ein Ende glaubet und euch ernstlich besinnet und
wandelt. Darum wirket auch er auf seine Diener ein, daß sie die Menschen
glauben machen, einer neuen herrlichen Zeit entgegenzugehen in Frieden und
Freude.
Und es gelingt ihm auch, denn die
Menschen werden immer eher das glauben, was sie selbst verfolgen können, als
das, was ihnen als vom geistigen Reich ausgehend verkündet wird. Und zudem
wollen sie auch lieber glauben an eine für sie schöne und glückliche Zukunft im
irdischen Sinn als an ein Ende dieser Erde.
Aber
Ich höre nicht auf, euch zu
warnen und zu mahnen, denn es
geht nicht nur um die kurzen Jahre eures Erdendaseins, sondern es geht um die
Ewigkeit. Und Meine Mahnungen werden immer dringlicher werden, je ersichtlicher
sich über die Erde eine "Ruhe" breitet, je mehr sich die Menschen mit
einem scheinbaren Frieden vertraut machen und ihre guten Vorsätze vergessen,
die vielleicht schon gefaßt wurden durch die immerwährenden Hinweise auf das
nahe Ende. Durch die irdische Welt wird Mein Gegner noch einmal seine Fangarme
ausstrecken nach den Menschen und es gehört eine große Glaubensstärke dazu,
nicht in seine Gewalt zu geraten.
Darum mache Ich euch immer wieder darauf
aufmerksam, was euch noch erwartet. Lasset euch nicht täuschen! Mein Wort ist
Wahrheit, und es wird sich erfüllen, und Mein Wort kündet euch ein nahes Ende
an, dem ein deutlicher Eingriff von Mir vorausgeht, eine Naturkatastrophe
größten Ausmaßes. Und diese Katastrophe wird die Friedensgläubigen überraschen,
und sie könnten auch dann noch umkehren und den kurzen Weg bis zum Ende
zurücklegen in stetem Streben nach Vollendung.
BD.Nr 1538 Die wenigsten Menschen beachten die
Anzeichen der kommenden Zeit. Sie
verwundern sich wohl über Abwechslungen oder Unregelmäßigkeiten, die sich in
der Natur bemerkbar machen, gehen jedoch mit Leichtfertigkeit darüber hinweg.
Sie sehen darin keine Äußerung des göttlichen Willens, sondern eben nur eine
Zufälligkeit.
Und also werden sie auch anfänglich den
Erscheinungen keine Beachtung schenken, so das Naturgeschehen im Anzuge ist. Es
werden durch Windhosen zuerst die Menschen aufmerksam gemacht auf ein
heranziehendes Unwetter. Es wird dies so plötzlich kommen, daß Mensch und Tier
in größte Bedrängnis kommen, denn sie vermögen kaum dem heftigen Sturm
Widerstand zu bieten, und dies wird der Anfang sein.
In kleinen Abständen werden heftige
Erdstöße spürbar sein, und es wird sich der Himmel verdunkeln, ein Donnergetöse
wird vernehmbar sein, und es ist dies so furchtbar, daß unter Mensch und Tier
eine Panik ausbricht, daß diese in der Flucht ihre Rettung suchen. Doch die Dunkelheit
hindert sie, und die Not wird immer größer, das Getöse wird immer lauter, die
Erderschütterungen immer heftiger, die Erde öffnet sich und gewaltige
Wassermassen brechen sich Bahn aus dem Erdinnern.
Und wohin das Auge sieht, Wasser und
Finsternis, und ein unbeschreibliches Chaos unter den Menschen, die ihre
entsetzliche Lage erkennen und in ärgster Bedrängnis sind. Es werden die Tage
zuvor so strahlend sein, daß eine gewisse Sorglosigkeit die Menschen ergriffen
hat, und es wird der Umsturz so plötzlich kommen, daß niemand Vorsorge treffen
kann in irdischer Beziehung, diese aber auch völlig unnütz wäre, denn es
widersteht diesen Elementen keine irdische Macht.
Nur der gläubige Mensch spürt nun die
göttliche Allmacht und vertraut sich seinem Schöpfer an. Und ob auch sein Herz
bangt und zagt, so er das Treiben der Elemente sieht, er harrt doch geduldig
bis ihm Hilfe kommt, denn er sendet seine Gedanken hinauf zu Ihm. Wer des
Lebens Sinn und Zweck erfaßt hat, weiß, daß nun die Stunde der Entscheidung
gekommen ist für einen jeden Menschen. Und er wird versuchen, geistige Hilfe zu
bringen, wo es nur möglich ist. Er wird die Unglücklichen trösten und sie zu
Gott hinweisen; er wird helfen, indem er ein Lichtlein anzündet in tiefster
Dunkelheit.
Denn Gott wird jenen die Möglichkeit
geben, zu wirken für Ihn. Jenen, die Ihn erkannt haben und sich Ihm zum Dienst
anbieten. Ihnen wird ein reiches Betätigungsfeld zugewiesen werden, und der
Samen wird auf guten Boden fallen, denn Gott verschonet, die Seiner achten oder
in größter Not zu Ihm finden.
Dieses hier
beschriebene Ereignis einer Großkatastrophe vermittelt sehr plastisch, wie die
Menschen sorglos eingelullt, Veränderungen in der Natur ignorieren, bis es zu
spät ist und sie von der ganzen Wucht der entfesselten Elemente getroffen
werden. Das aber diese Erwecker für das Heil der Seelen „Not-wendig“ sind, weil
viele Menschen sich erst in der Not wieder auf Gott besinnen, widerstrebt in
der Regel unserem noch zu sehr materiell gebundenen Denken.
Der
wissenschaftliche und technische Hochmut der Menschheit bedarf jedoch einer
Demonstration von Kräften/Mächten, welche dem Menschen seine Nichtigkeit,
Verlorenheit und Hilfebedürftigkeit, angesichts solcher Gewalten vor Augen
führt.
JL.GEJ.06
174,1-7 (Jesus:) "Wie es aber gehen wird
mit dem Gerichte Jerusalems, so wird es
auch gehen mit einem künftigen,
großen Weltgerichte, wenn Ich der großen Hure Babels ein völliges Ende
machen werde. Es wird aber das sein ein Gericht wie zu der Zeit Noahs und wie zu der Zeit Sodoms und Gomorras.
Es
werden dann auch geschehen große Zeichen auf der Erde, auf dem Meere und
am Himmel, und Ich werde Knechte
erwecken, die aus Meinem Worte weissagen und mehrfach verkünden werden das kommende
Gericht. Aber der Hochmut der Menschen
wird sie nicht anhören, und so er sie auch anhören wird, da wird er ihren
Worten doch nicht glauben, sondern sie als Narren verlachen. Aber eben das wird
ein sicherstes Zeichen sein, daß das große
Gericht sicher und ganz gewiß eintreffen wird, das durchs Feuer verzehren wird alle Täter des Übels.
Also
werden in derselben Zeit auch so manche Jünglinge Gesichte bekommen und so
manche Mägde weissagen von den Dingen, die da kommen werden. Wohl denen, die
sich dadurch bessern und wahrhaft bekehren werden!
Es wird
aber das also leicht zu erkennen sein, wie man an einem Feigenbaum erkennt, daß
das Frühjahr nahe ist, wenn seine Triebe saftig werden und aufzubrechen anfangen.
Es
werden dann sein große Kriege vereinzelt unter den Völkern, und es wird ziehen
ein Volk wider das andere; auch wird dann eine große Teuerung sein, und es
werden entstehen allerlei pestilenzartige Krankheiten, wie sie unter den
Menschen bis jetzt noch nie bestanden. (Jährlich
erkranken alleine in Deutschland 300.000 Menschen an Krebs. Aids, eine andere
Seuche unserer Zeit - 1999 waren erdweit 33,6 Millionen Menschen an Aids
erkrankt - droht einen ganzen Kontinent (Afrika) zu entvölkern. Alleine in
Nigeria sind 2 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, der schon 700.000
Tote in diesem Land gefordert hat. Es gibt Landstriche, in denen Kinder und
Jugendliche auf der Suche nach Nahrung, sich selbst überlassen, in
Nomadenhorden das Land durchstreifen, da es kaum noch gesunde Erwachsene gibt.
Tod geglaubte Seuchenkrankheiten breiten sich schleichend über die dritte Welt
wieder auf der ganzen Erde aus! Aber auch die Tierwelt ist davon betroffen; Rinderwahn, Vogelgrippe
und Schweinepest gehören zu unserem „ganz normalen Alltag“. Doch scheint dies
alles erst der Anfang eines unheilvollen Szenarios zu sein.) Auch werden vorangehen große Erdbeben, auf daß sich
die Menschen dadurch zur Buße und zur Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl
denen, die sich danach kehren werden!
Aber gar viele werden sich nicht daran
kehren und werden das alles den blinden
Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten
werden, und viele wird man um Meines Namens
willen in die Kerker werfen und
ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu
verkünden ein kommendes Gericht (nur
keine Unruhe und Panik verbreiten). Wer da nicht nach dem Willen der großen
Hure Babels tun wird, der wird seine große Not haben.
Unter
der großen Hure Babel ist hier der Weltgeist oder Weltsinn im Allgemeinen
angesprochen, der nur die Befriedigung der Sinne und das Genußstreben als
Lebensmaxime vermittelt. Wer sich nicht diesem Zeitgeist der Konsumverblendung
und des Sinnenrausches hingibt, sondern diese Un-Werte öffentlich als Ursache
für ein kommendes Weltgericht anprangert, der wird schon jetzt den Volkszorn
und aggressive Handlungen auf sich ziehen. Daß man sich in einer zunehmend aus
den Fugen geratenden Gesellschaftsstruktur in Zukunft auch von staatlicher
Seite mit solchen Unruhe stiftenden Predigern auseinander setzen wird, liegt nahe.
Der obige Endzeittext
beinhaltet in aller Kürze alle wesentlichen Merkmale des näheren Endzeitgeschehens.
> Es handelt sich
beim Weltgericht nicht nur um ein geistiges Geschehen, sondern wie zu den
Zeiten Nohas und Sodoms und Gomorras um eine ganz reale Großkatastrophe auf der naturmäßigen
Ebene der materiellen Schöpfung.
> Es werden sich
große (außergewöhnliche) Zeichen (Geschehnisse) zu Land, auf dem Wasser und
am Himmel (in der Atmosphäre, im
Kosmos) zeigen. Zu den großen Katastrophen kommt es durch Veränderungen in der inneren Ordnung der drei erwähnten Elemente.
> In einer Zeit des
Krieges, der Naturkatastrophen, der wirtschaftlichen Instabilität und allerlei
pestilenzartiger Krankheiten registriert man eine Zunahme der Tätigkeit von
Sehern und Propheten, die ein nahes Gericht verkünden, durch welches die Erde
mit dem vierten Element - dem Feuer -
gereinigt werden soll.
> Ignoranz der
Weltweisen und Naturwissenschaftler, die für alles eine ganz natürliche
Erklärung haben, gegenüber den Aussagen der Propheten.
> Verachtung,
Anfeindung und später auch Verfolgung der Endzeitverkünder und der noch
gläubigen und bekennenden Christen.
Neben dem natürlichem Feuer, wird
entsprechend auch ein geistiges
Reinigungsfeuer (Not und Trübsal)
die Menschen aus ihrer Geistesnacht aufzurütteln suchen, um die Seelensphäre
für geistige Einflüsse und die Botschaft des Reiches Gottes zu öffnen. Von
dieser Art des Feuers spricht Jesus im folgenden Text zu Seinen Jüngern. Daneben finden wir aber auch wieder
deutliche Hinweise auf die außerordentliche Zunahme von Naturkatastrophen,
neben Krankheitsepidemien unter den Menschen und Pflanzen.
JL.GEJ.08
185,1-5 (Ein Jünger) O Herr und Meister, wie
wird es denn in jener Zeit aussehen, von der Du gesagt hast, daß in ihr die
Menschen vor Deiner abermaligen Ankunft durchs Feuer würden geläutert werden,
und was für ein Feuer wird das wohl sein?"
Sagte Ich: „Ja, Freund, das Feuer wird
heißen große und allgemeine Not,
Elend und Trübsal, wie die Erde eine größere noch nie gesehen hat. Der Glaube
wird erlöschen und die Liebe erkalten, und alle armen Geschlechter werden
klagen und verschmachten, aber die Großen und Mächtigen und die Könige dieser
Welt werden den Bittenden dennoch nicht helfen ob des zu großen Hochmutes
und daraus auch ob der zu großen Härte
ihres Herzens!
Also
wird auch ein Volk sich erheben wider das andere und wird es bekriegen mit
Feuerwaffen. Dadurch werden die Herrscher in große, unerschwingbare Schulden
geraten und werden ihre Untertanen mit unerschwingbaren Steuern (wegen hoher Staatsverschuldung) quälen.
Es wird dadurch entstehen eine übermäßige Teuerung, Hungersnot, viele böse
Krankheiten und Seuchen und Pestilenz unter
den Menschen, Tieren und sogar Pflanzen!
Auch
werden da sein große Stürme auf dem
trockenen Lande und auf dem Meere, und Erdbeben,
und das Meer wird an vielen Orten die
Ufer überfluten (durch Hurrikans,
aber auch Ansteigen des Meeresspiegels durch schmelzen des Polareises, bedingt
durch Treibhausefekt und eine mögliche Strömungsänderung des Golfstromes) und da werden die Menschen in große Furcht und Angst versetzt werden
vor Erwartung der Dinge, die da über die Erde kommen werden!
Das alles wird darum zugelassen werden,
um die Menschen von ihrem Hochmut und von ihrer Selbstsucht und von ihrer
großen Trägheit abzuwenden.....Und siehe das ist die erste Gattung des Feuers, durch das die
Menschen für Meine abermalige Ankunft werden geläutert werden.
Im weiteren Verlauf des Gespräches
umschreibt Jesus Seinen Jüngern in einfachsten Worten, entsprechend dem
Aufnahmevermögen der damaligen Zeit, die technischen Errungenschaften des 20.
Jahrhunderts mit all seinen Möglichkeiten, auch der, der modernen Kriegführung.
Die nicht immer zum Wohl der Menschen nutzbar gemachten Energien nennt Jesus
eine zweite Art des Feuers.
Als die dritte Art des Feuers bezeichnet
Jesus die Seher und Propheten, die schon etliche hundert Jahre vor dem Gericht,
die Völker in einem immer hellerem Licht über das Wesen Gottes und Seiner Schöpfungsordnung belehrten.
GEJ.08
186,4-6 (Jesus:) Ich habe dir nun die dritte
Art des auf die Finsternis der Menschen höchst zerstörend einwirkenden Feuers
gezeigt, und so will Ich dir denn auch noch eine vierte Art des Feuers zeigen,
durch das die Erde und die Menschen und die gesamte Kreatur bei Meiner zweiten Ankunft geläutert werden
sollen; und diese Art Feuer wird bestehen in großen natürlichen Erdrevolutionen
(Naturkatastrophen) aller Art und
Gattung, und zwar namentlich an jenen Punkten der Erde, auf denen sich die
Menschen zu große und prachtvolle Städte werden erbaut haben, darinnen
herrschen wird der größte Hochmut, die Lieblosigkeit, böse Sitten, falsche
Gerichte, Macht, Ansehen, Trägheit, dabei die größte Armut, allerlei Not und
Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene Epikureertum (Genußleben) der Großen und Mächtigen.
In solchen
Städten werden aus übertriebener Gewinnsucht auch allerlei Fabriken im größten
Maßstabe errichtet werden, und es werden in ihnen an Stelle der Menschenhände
arbeiten Feuer und Wasser im Verbande von tausenderlei kunstvollen, aus Erz angefertigten Maschinen.
Die Feuerung wird mittels der uralten Erdkohlen (Erdöl) bewerkstelligt werden, welche die derzeitigen Menschen sich
in übergroßen Massen aus den Tiefen der Erde verschaffen werden.
Wenn
solches Tun und Treiben durch die Gewalt des Feuers einmal seinen höchsten Punkt wird erreicht haben, da wird
denn auf solchen Punkten die Erdluft auch zu mächtig mit den brennbaren
Ätherarten erfüllt werden, die sich dann bald da und dort entzünden und solche Städte und Gegenden in Schutt und Asche
verwandeln werden samt vielen ihrer Bewohner; und das wird dann wohl auch eine
große und wirksame Läuterung sein. Was aber das auf diese Art bewirkte Feuer
nicht erreichen wird, das werden andere große Erdstürme aller Art und Gattung
dort erreichen, wo es von selbst verständlich nötig sein wird; denn ohne Not
wird da nichts verbrannt und zerstört werden.
Diesen letzten Satz, daß es nur zu einem
äußeren Gericht dort kommen wird wo es nötig sein wird, sprach Jesus vor
ca. 2000 Jahren zu seinen Jüngern, als wie gesagt die Möglichkeit einer
positiven Menschheitsentwicklung noch weit mehr offen stand, als dies Heute der
Fall ist. Jesus gab jedoch auch schon damals Seinen Jüngern sehr deutliche
Hinweise auf ein mögliches, allumfassendes Endgericht, wie wir später noch
sehen werden. Fragmente hiervon sind uns auch in den Evangelien der Bibel
überliefert. Bei den Äußerungen Jesu über die Endzeit war oftmals die aktuelle
Situation, neben dem Fassungsvermögen der jeweiligen Menschen ausschlaggebend
für das, was Jesus ihnen anvertraute. Vergessen wir auch nicht das grundlegende
Gesetz der menschlichen Willensfreiheit, nach welchem sich das Eintreffen oder
Ausbleiben einer Prophezeiung, so wie auch das
Ausmaß des Gerichtes - in diesem Fall der Läuterungsfeuer - richtet.
Durch die neueren Prophezeiungen, die J.Lorber zur aktuellen
Menschheitsentwicklung im 19.Jahrhundert gegeben wurden, vor allem aber durch
B.Dudde im 20.Jahrhundert erfahren wir, daß wir auf Grund unserer Fehlentwicklung
und unseres Fehlverhaltens mit einer größten
und alles umfassenden Reinigung der Erde zu rechnen haben (erinnern wir uns
an die Aussagen aus den Himmelsgaben Band 1 Seite 101 Vers 8, daß die Materie
vernichtet werden wird im Feuer Seines gerechten Zorns, so Seine in den „Neuen
Offenbarungen“ gegebenen Mahnworte sollten unbeachtet im Schlamme der Welt
verfaulen. So auch Bischof Martin 169,7-11). Es gibt jedoch wie gesagt, auch
schon aus der Zeit des Erdenlebens Jesu klare Aussagen, von einem zu erwartenden,
allerschärfsten Weltgericht. Doch dieses Kapitel werden wir später noch
ausreichend beleuchten.
Sach. 13,8-9 Und es
soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der Herr, daß zwei Teile darin
ausgerottet werden sollen und untergehen, und nur der dritte Teil soll darin
übrigbleiben. Und ich will den dritten Teil durchs Feuer gehen lassen und
läutern wie man Silber läutert, und ihn prüfen, wie man Gold prüft. (Schon im Alten Testament finden sich also
Hinweise auf ein umfassendes Läuterungsgericht. Nach dieser Aussage des
Propheten Sacharias sieht es so aus, als würden durch Katastrophen, Seuchen und
einen noch zu erwähnenden dritten Weltkrieg, 2/3 der Menschheit noch vor der
allerletzten Läuterungs- oder Gerichtsphase den Tod finden.)
Im
Folgenden eine Kundgabe, die J.Lorber im Jahre 1849 in die Feder diktiert
wurde. Bezugnehmend auf den Entwicklungsstand der Menschheit im 19.Jahrhundert,
zeichnet sich scheinbar schon damals das abzusehende Maß einer notwendig
werdenden, größten Sichtung der Menschheit ab.
JL.Adv. S.51 (Der Herr:) Aber das sage Ich euch nun auch, daß vor Meiner Ankunft
auf dieser Erde noch sehr viel Unkraut und dürres Gras und allerlei
untaugliches und unfruchtbares Gestrippe wird mit der größten Gerichtsschärfe vertilgt werden; denn wo Zwei sind, wird
schier Einer angenommen und der Andere ausgeschieden werden; also eine gewaltige Sichtung bis über die Hälfte!
Noch einmal warne Ich euch gar ernstlich, daß ihr Mir in dieser Zeit ja nicht,
weder links noch rechts, Parteigänger machet; denn wer zum Kampf gerufen wird,
der kämpfe dort, wo er gerufen ist nicht auf eigene Faust etwa gar
verräterisch, sondern auf die Faust dessen getreu, der ihn in den Kampf
gerufen; aber wer da siegen soll, und wer da siegen wird, das steht allein in
Meiner Hand!
Niemand
aus euch sage: Dieser kämpft mit Recht, Jener mit Unrecht, also verräterisch an
Jenem, der nach eurem Urteile das Recht haben solle; sondern euere Sache sei,
zu beten für Freund und Feind; was darüber ist, ist Sünde; denn durch solche
Parteigängerei zieht ihr den Hochmut derjenigen Partei, die nach eurem Wunsche
siegen solle, in euch, und wünschet dann aus diesem Hochmute dem Widerpart den
vollen Untergang.
Fraget
aber dabei euer Herz, ob die, welche untergehen sollen, nicht ebenso gut eure
Brüder sind, wie jene, denen ihr den Sieg wünschet?
Wie
verträgt sich aber solch ein Wunsch, der voll geheimer Rachgier und
Schadenfreude ist, mit Meinem Worte; da Ich Selbst alle Menschen doch
ausdrücklichst lehrte, für die zu beten, die euch hassen, die zu segnen, die
euch fluchen, und denen Gutes zu tun, die euch Übles wollen?
Daher
noch einmal gesagt: Lasset sie kämpfen, die da kämpfen; betet für Alle, und
habet nie Freude weder an der einen noch an der anderen Niederlage; so werdet
ihr Meinen Engeln im Himmel gleichen, die ihr Antlitz verhüllen, so ihre Brüder
auf der Erde sich erwürgen; denn die Gefallenen sind ja doch ebensogut eure
Brüder als wie die Sieger, welcher Partei sie auch immer angehören mögen.
Das
merket euch aber: Dies Morgenrot vor Meiner
Ankunft wird noch viel röter werden, als es jetzt (1849) ist (hier ist vor allem das kriegerische letzte
Jahrhundert angesprochen; nach den Kundgaben durch B.Dudde steht aber noch ein
letztes „Völkerringen“ aus); und es wird sich erst am Ende alles Würgens
zeigen, daß weder die eine, noch die andere Partei der nun Kämpfenden einen
eigentlichen Sieg erkämpfen wird; denn der rechte Sieger wird erst kommen.
Denn
wo nun der Hochmut kämpft, da wird dann die Demut (des rechten Glaubens mit dem Schwert der Wahrheit) zu kämpfen
anfangen, und ihrem Schwerte wird kein Wüterich entrinnen, und kein Richter,
der sein Ansehen mit dem Blute harmloser Gefangener auf den größten Glanz
herzustellen bemüht war. (Hier wird die
noch ausstehende Zeit der intensiven Endzeitverkündung und das Auftreten des
Vorläufers Christi, mit allen Begleiterscheinungen der Christenverfolgung angesprochen).
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