MARANATHA

Der Erlösungsplan Gottes

Teil 2

 



Prophetie zum Beginn des dritten Jahrtausends






        Wenden wir uns nun den kosmischen Geschehnissen, und deren entsprechend großen und massiven Auswirkungen auf unseren Planeten zu. Auch hier hat uns schon die Bibel eine Vielzahl von eindeutigen Hinweisen, auf ein umfassendes Weltgericht übermittelt.




Die Kräfte des Himmels werden sich bewegen

GEJ.06  150,16-17
     Es werden die Menschen auch gewarnt werden durch Seher und besondere Zeichen am Firmamente, woran sich aber nur die wenigen Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene Wirkungen der Natur ansehen werden und ausspucken werden vor allen jenen, die noch an Mich  glauben.

     Aber darauf wird geschehen eine allergrößte Offenbarung durch Meine abermalige Darniederkunft auf diese Erde; aber dieser Offenbarung wird auch schon vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf daß dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser Erde werde errichten können, die dann dauern wird bis ans Ende der Zeiten dieser Erde.

     Das, was hier in wenigen Sätzen kompakt dargestellt ist, umfaßt im realen Ablauf einen größeren und sehr komplexen Zeitraum des Endzeitgeschehens. Mit dem „allergrößten und schärfsten Gericht“ könnten hier diesmal neben den Seuchen, die gewaltigen Naturkatastrophen angesprochen sein, die sich noch vor einem hier möglich angedeuteten dritten Weltkrieg ereignen und ein hohes Maß an Menschenleben fordern werden.

     Es kann sich in dieser Aussage jedoch auch ein Aspekt des Feuergerichtes verbergen, wenn gesagt wird, daß es zu einer allgemeine Sichtung der Weltmenschen durch das Feuer und sein Geschoß kommen wird. Es könnte sich hierbei um die zahlreichen Vulkanausbrüche und deren geschoßartigen Magmaeruptionen während des Feuergerichtes handeln.

     Auf diesen Aspekt des Gerichtes und die abermalige, sichtbare Wiederkunft Christi, will ich an anderer Stelle ausführlich eingehen. Es bedarf noch einiger Vorinformationen, um dieses Geschehen richtig einordnen zu können. So wird auch das im letzten Satz angesprochene „Tausendjährige Friedensreich“, zu einem späteren Zeitpunkt noch ausreichend behandelt werden. An dieser Stelle wollen wir unser Augenmerk zuerst einmal auf die Geschehnisse am Firmament richten.



BD.Nr  4521
     Auch die kosmischen Veränderungen werden in Erscheinung treten und könnten jedem Menschen zu denken geben; und Seher und Propheten erstehen, denen die Gabe der Weissagung zur Pflicht macht, dessen Erwähnung zu tun, was sie sehen oder hören durch geistige Verbindung (hier ist festzuhalten, daß auch die Stimmen der echten Seher von Gott legitimiert sind). Doch der Willens- und Glaubensfreiheit wegen geht alles seinen naturmäßigen Gang, und auch kosmische Veränderungen werden wissenschaftlich erklärt und beunruhigen die Menschen deshalb nicht.

  Doch jegliches Geschehen, jeglicher Vorgang in der Natur kann wohl naturmäßig erklärt werden, hat aber immer eine geistige Begründung und Erklärung (Entsprechung), und diese ist wichtiger zu beachten als die rein Naturmäßige, denn die naturgemäßen Auswirkungen könnet ihr durch euer Wissen nicht aufhalten oder abschwächen, die geistige Auswirkung aber könnet ihr zu euren Gunsten auswerten und somit der naturmäßigen Auswirkung euch beruhigt ausliefern......

     Im ersten Vers ist von kosmischen Veränderungen die Rede, die aber noch keine größeren Auswirkungen auf den Planeten Erde haben, so daß sich die Menschen, durch wissenschaftliche Erklärungen beruhigt, noch nicht bedroht fühlen. Das diese kosmischen Veränderungen aber erst die Vor- oder einleitende Phase einer massiven Störung der Flugstabilität unseres Planeten ist, zeigen die folgenden Prophezeiungen.

 

BD.Nr  8781
     Es ist ein ungewöhnliches Geschehen, das Ich euch ankündige. Ihr werdet glauben, euch zu täuschen, und immer wieder werdet ihr das gleiche erleben - Erschütterungen der Erde, die nicht von Eruptionen herrühren — sondern stets dann auftreten, wenn die Erde in einer bestimmten Konstellation zu den Gestirnen steht, so daß die Erschütterungen regelmäßig erwartet werden können und nicht ausbleiben. Sie werden kaum wahrnehmbar sein und daher auch nur wenige Menschen beunruhigen, doch die Erforschungen der Wissenschaftler erst werden Grund geben zu Befürchtungen schlimmster Art, zu dem werden sich die Erscheinungen verstärken, und dann also auch den gleichgültigen Menschen aus der Ruhe bringen, ......

     Und ein solches ungewöhnliches Wirken wird die Menschheit erleben in kommender Zeit, das nicht von Menschen veranlaßt wird, sondern sich im Kosmos abspielt, in einem Gebiet, das nur dem Schöpfer Selbst untersteht, das nun scheinbar in Ungesetzmäßigkeit gerät, und doch auch dieses Geschehen einbezogen ist in dem Plan der Rückführung des Geistigen, denn es kann eine Wandlung bewirken bei vielen Menschen, weil es zu ungewöhnlich ist — ohne aber den Glauben der Menschheit zu zwingen, denn der ungläubige Mensch macht sich nicht erst die Mühe, eine Erklärung zu finden, weil er ganz verantwortungslos dahinlebt. Und der Geisteszustand der Menschen in der Endzeit ist schon so tief gesunken, daß sie auch nicht durch ungewöhnliche Naturgeschehen sich zum Glauben bewegen lassen und darum auch solche Mittel angewandt werden können, die noch für die unentschiedenen Menschen von Nutzen sein können, die starke Anstöße brauchen, um ernstlich nachzudenken und ihren Willen nun recht zu richten.

    ...... die Auswirkungen werden an den verschiedenen Orten auch verschieden sein und es wird eine gewisse Zeit brauchen, bis es der Wissenschaft gelungen ist, die rechte Aufklärung zu finden, dann aber werden auch die Anzeichen sich ständig öfter wiederholen und den Menschen den Beweis liefern, daß im Kosmos etwas vorgeht, wogegen sie selbst nicht angehen können. Und so sind sie also auch den Folgen ausgesetzt, die immer periodisch auftreten, bis zuletzt jenes große Naturgeschehen eintreten wird, das den Menschen die Macht und Größe Gottes beweisen wird, die an Ihn glauben und auch geschützt werden in jeder Not.

     Doch ob den Menschen auch immer wieder ein nahes Ende angekündigt wird, ob sie immer wieder hingewiesen werden auf die vorangehenden Naturkatastrophen - sie glauben nicht und ändern nicht im geringsten ihren Lebenswandel, sie tun nichts, um sich vorzubereiten, sie leben der Welt und lieben sie und sehen in der Welt ihren Gott. Und darum werden sie auch verhaftet bleiben mit der Materie, wenn das Ende gekommen ist. Doch ihr sollet zuvor in Kenntnis gesetzt werden, auf daß euer Glaube gestärkt werde, weil alles so kommt, wie es vorhergesagt ist, und weil ihr stets mehr die Wahrheit dessen erkennet, was euch direkt von Oben zugeleitet wird. Denn ihr sollet die Verbindung herstellen von Gott mit der Welt, mit euren Mitmenschen, die ungläubig und gedankenlos dahingehen. Ihr werdet zwar erst dann darüber sprechen können, wenn die ersten Vorgänge stattgefunden haben, denn zuvor wird kein Mensch eure Rede anhören wollen. Ihr werdet erst dann offene Ohren und Herzen finden, wenn eine Erschütterung vorangegangen ist, die die Menschen fragen läßt, und dann erst sollet ihr reden und von der Willigkeit der Menschen wird es abhängen, welchen Nutzen sie aus jenen Geschehen ziehen.

 

Luk. 21,25 -26
      Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, denn das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die kommen sollen „über die ganze Erde“; denn auch der „Himmel Kräfte werden ins Wanken kommen.“

     Hier ist eine Verknüpfung zu erkennen zwischen einer Veränderung der kosmischen Ordnung und einer daraus resultierenden Bewegung/Beunruhigung der irdischen Elemente. Dieser, wie auch die folgenden Texte aus den „Altoffenbarungen“ (der Bibel), wurden in der Regel immer nur als reingeistige Vorgänge interpretiert.

     Es waren für die Menschen bisher zu gewaltige, unfaßbare Darstellungen, welche sie nicht in ihr Weltbild einordnen konnten. Erst durch die „Neuoffenbarungen Gottes“ wissen wir, daß wir es bei diesen Bibelversen neben ihren geistigen Entsprechungen, aber auch mit ganz realen irdischen / kosmischen Geschehnissen zu tun haben. Wir bewegen uns also auch hier auf der Ebene des naturmäßig/geistigen, in seinem kausalen Zusammenhang.

 

Matth.  24,29
      Bald aber nach der Trübsal jener Zeit werden Sonne und Mond  den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.

     Der Eindruck, daß die Sterne vom Himmel fallen entsteht für einen Beobachter, wenn die Erde eine plötzliche und heftige Dreh- oder Schlingerbewegung ausführt.

     Der den Himmel beobachtende Erdenbürger würde in diesem Falle die eigene Planetenbewegung, als eine Bewegung des gesamten, von ihm überschaubaren Firmamentes registrieren. Es entsteht der optische Eindruck, als würden „die Kräfte des Himmels ins Wanken kommen“, und als würden „die Sterne vom Himmel fallen.“

 

Amos  9,5
     Denn Gott, der Herr Zebaoth, ist es, der die Erde anrührt, daß sie bebt und alle ihre Bewohner trauern müssen, und das sie sich hebt wie die Wasser des Nils und sich senkt wie der Strom Ägyptens

Jes.  24,18-20
     Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben..... die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte;...

      In diesen beiden Bibelversen aus dem Alten Testament wird uns in der bildhaften Sprache des Orientalen mitgeteilt, daß die Erde „sich hebt und senkt“ und „taumelt wie ein Trunkener“ ,also eine instabile Phase auf ihrer Umlaufbahn durchmachen wird. Neben den dargelegten kosmisch-planetaren Einwirkungen ist es noch ein anderes kosmisches Großereignis, durch welches unser Planet erschüttert werden wird. In den folgenden Kundgaben setzen wir uns mit diesem, für die Erde kosmischen Großereignis auseinander.

 Offb.  8,10
     Und der dritte Engel posaunte; und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und über die Wasserbrunnen.

 
Joel  3,3-4
  Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf. Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des Herrn kommt.

Offb. 6,12 -16
  Und ich sah, als es das sechste Siegel auftat, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward finster wie ein schwarzer Sack, und der Mond ward wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleich wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird. Und der Himmel entwich, wie eine Schriftrolle zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden bewegt von ihrer Stätte. Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet über uns und verberget uns vor dem Angesichte des, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!

 

      Hier schildert uns der Apostel Johannes nach bestem Vermögen ein Ereignis, das er in einem seiner Endzeitgesichte, vor ca. 2000 Jahren auf der Verbannungsinsel Patmos empfing. „Ich war im Geiste (entrückt), an den Tag des Herrn (an den Tag des Weltgerichtes)!“ sagt er uns zu Beginn der Johannes-Offenbarung Kapitel 1, Vers 10.

  Die gewaltigen Offenbarungen, die er über den Verlauf der weiteren – vor allen Dingen geistigen - Menschheitsentwicklung empfing, brachten ihn nach eigenen Worten an die Grenzen seiner physischen und seelischen Belastbarkeit.

     Man muß sich einmal diese Situation vor das geistige Auge stellen; ein Mann bekommt vor ca. 2000 Jahren, ohne jegliches Verständnis von Technik und globaler Industrialisierung, Momenteinblicke in den Geschichtsablauf der Menschheit und versucht dieses Geschehen mit den Worten seiner Zeit zum Ausdruck zu bringen. Er sieht hierbei die Kriegsereignisse unserer Zeit und beschreibt z.B. das Aufsteigen eines Kampfhubschrauber-Geschwaders, das er aus seinem eigenen Erfahrungsbereich nur mit einem Heuschreckenschwarm vergleichen konnte, auf folgende Art: „Und die Heuschrecken (Hubschrauber) sind gleich den Rossen, die zum Krieg gerüstet sind (waffenstarrend). Und auf ihrem Haupte ist’s wie Kronen, dem Golde gleich (die sich schnell drehenden, glänzenden Rotorblätter) und ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz (diese Wahrnehmung hatte Johannes, bei den auf ihn zufliegenden, ihn anstarrenden Kampfhubschraubern. Vielleicht sah er sogar in einer Nahaufnahme einen Piloten); und hatten Haare wie Weiberhaare (könnten die hängender Rotorblätter, einiger sich noch am Boden befindender Hubschrauber sein) und ihre Zähne waren wie die der Löwen (Landekufen, oder Raketenbestückung) und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen usw. (Joh.Offb. 9,7-9).

  An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, daß die in der Johannes-Offenbarung dargestellten Ereignisse, nicht in chronologischer Reihenfolge aufgeführt oder geordnet sind. Johannes schrieb die Gesichte so nieder, wie er sie empfing.

    In der Offenbarung 6,12-16 können wir ohne Probleme sämtliche Begleiterscheinungen des sich schon in unmittelbarer Erdnähe befindenden Sternes herauslesen. Der mitgeführte riesige Staubschweif verfinstert die Sonne wie ein schwarzer Sack. Da der Stern aber gleichzeitig „brennt wie eine Fackel“ (Offb.8,10), wird dieses rote Feuerlicht vom Mond reflektiert, der „ward wie Blut“. Sich ablösende, glühende Materie- oder Sternpartikel fallen in großen Mengen wie Sterne vom Himmel. Einhergehend mit der Annäherung, oder der Beinahekollision des Sterns, sind wellenartige Energiestürme (der Himmel entwich wie eine Schriftrolle) und gewaltige Erdbeben durch die Verschiebung der Kontinentalplatten zu erwarten. Es kommt zu einer gewaltigen Erschütterung des Planeten! Eine riesige Wolke mitgeführten kosmischen Staubes dringt in die Erdatmosphäre ein, welche die Sonne für einige Tage total verfinstern wird. Durch das Gesicht eines noch zu Worte kommenden Sehers wird von drei Tagen totaler Finsternis gesprochen und davon, daß der mit dem Stern eindringende kosmische Staub, beim einatmen vielen Menschen den Tod bringen wird.
     So in den vorangegangenen Texten von einem „Stern“ gesprochen wird, so müssen wir uns vor Augen halten, daß ein jeglicher Himmelskörper zur Zeit Jesu, und auch Heute noch, im Volksmund als Stern bezeichnet wird. Es ist daher auch möglich, daß es sich bei dem erwähnten Stern um einen großen Asteroiden handelt.

     Da aber ein größeres Gestirn, oder ein großer Asteroid die Erde bei einem Frontalaufprall vollkommen vernichten, oder aus ihrer Umlaufbahn katapultieren würde, ist davon auszugehen, daß der Anflugwinkel des Sternes so beschaffen ist, daß es nur zu einer Beinahekollision kommt. Hier ist auch von wesentlicher Auswirkung ob sich der Stern mit der Flugrichtung der Erde bewegt oder gegenläufig zu ihr ist. Im Vers Offb. 8;10, ist ein möglicher Hinweis, daß 1/3 der Erdfläche – nämlich diejenige welche der Anflugbahn zugewandt ist, direkt betroffen sein wird. Wahrscheinlich die nördliche Erdhalbkugel im Bereich Eurasien bis Amerika. Hier dürfte es durch elektrodynamische Energiestürme zum Ausfall aller technischen und elektrischen Anlagen kommen. Daneben werden sich nach der Verabschiedung des Sternes, wohl kaum noch Satelliten auf ihrer vorgeschriebenen Umlaufbahn um die Erde befinden. Auch dürfte sich die Erdachse nach der Beinahekollision in einer anderen Position wiederfinden. Glaubwürdige Seher sprechen von einem wärmeren Klima in unseren Breitengraden, in welchem dann auch Südfrüchte wie Zitronen und Orangen angebaut werden können .


 



Meteoriteneinschläge

      Die Erde hat im Verlaufe ihrer Entwicklungsgeschichte schon eine Vielzahl von kosmischen Katastrophen, in Form von Meteoriteneinschlägen erlebt. Wir alle kennen Aufnahmen von der kraterüberzogenen Mondlandschaft unseres Erdtrabanten. Der Mond zeigt uns ungeschminkt von jeglicher Flora, sein kahles, von unzähligen Einschlägen geprägtes Gesicht. Selten sind wir uns dabei bewußt, daß auch unsere Erde unter ihrem grünen Mantel zahlreiche Narben solcher Einschläge verbirgt. Es sind derzeit etwa 130 Einschlagskrater auf der Erde bekannt. Davon haben aber nur 17 einem Durchmesser der zwischen 1-200 Kilometer variiert. Viele kleinere Krater, aber auch einige sehr alte, große Krater, dürften im Verlaufe der Erdgeschichte erfolgreich von der Zeit manikürt worden sein. Aber auch jene Meteoriten, welche in die Ozeane einschlugen und verheerenden Tsunamis (im Küstenbereich bis zu 100 Meter hohe Flutwellen) auslösten, haben für uns keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Der Anteil der in den Ozeanen eingeschlagenen Meteoriten dürfte entsprechend der Fläche sogar größer sein, als derjenigen, die auf den Kontinenten einschlugen.  

  

  Die größten Einschlagskrater auf der Erde    

 


Lage Durchmesser   Alter  (Million.Jahre)
Sudbury (Kanada) 200 km1850
Aeamann (Australien)   160 km 570
Vredefort (Südafrika)  140 km  1970
Manicouagan (Kanada) 100 km  210
Popigai (Rußland)   100 km      35
Nördlinger Ries (Deutschland)   20 km   15

 Man geht davon aus, daß es sich bei den größten Kratern um stark eisenhaltige Asteroiden, in der Größenordnung von bis zu 20 Kilometern Durchmessern gehandelt hat. Meteoriten in dieser Größenordnung verursachten eine unbeschreibliche Katastrophe auf unserem Planeten und hatten verheerende Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt. Die Auslöschung vieler prähistorischer Tier- und Pflanzenarten dürfte die Folge solcher Katastrophen gewesen sein.
 

Kometen      = Objekte geringer Dichte und innerer Kohäsion/Festigkeit (z.B. Basaltgestein) 

Asteroiden  = Objekte mit höherer Dichte und größerer innerer Kohäsion bis zur Beschaffenheit von Schwermetall.

 

     Selbst Diamanten wurden schon in Meteoriten gefunden, die wahrscheinlich durch den ungeheuren Kompressionsdruck und die enorme Hitze, nebst dem entsprechenden Kohlenstoff entstanden sind. Man geht derzeit von einem Verhältnis von 4:1 Kometen zu Asteroiden aus.
      Die Größe eines einschlagenden Himmelskörpers ist nicht gleichzusetzen mit der Größe des entstandenen Kraters, der je nach Beschaffenheit des Himmelskörpers variiert. Der bekannte Arizona-Krater zum Beispiel (Alter ca. 50.000 Jahre), mit einem Durchmesser von 1,2 Kilometern und einer Tiefe von 170 Metern, wurde sehr wahrscheinlich von einem Eisenasteroiden, von etwa 60 Metern Durchmesser, aber einem Gewicht von annähernd 1 Millionen Tonnen geschlagen. Bei einer Aufschlaggeschwindigkeit von 15 km/s (ein relativ geringer Wertbereich, der Durchschnitt liegt bei 25 km/s) entspricht das einer Energie von ca. 20 Millionen Tonnen TNT Sprengstoff. Eine für uns kaum vorstellbare Freiwerdung von Energie, innerhalb eines kurzen Augenblicks.
     Der in der folgenden  Abbildung so friedlich und ruhig erscheinende Arizona-Krater, brachte in diesem kurzen Augenblick Tod und Zerstörung über den gesamten amerikanischen Kontinent und weite Teile unserer Erde. Die Auswirkungen waren noch lange Zeit, in Form einer Klimaveränderung, auf dem gesamten Planeten spürbar.



Abb. 1.0: Der Arizona-Krater mit einem Durchmesser von 1.2 Kilometer.

Man kann das Prinzip des Materieauswurfs an der Einschlagstelle mit einem Stein veranschaulichen, den man unter großer Kraftaufwendung in einen Haufen Sand schmeißt. Der Auswurfbereich ist um einiges größer als die Masse und das Volumen des Steines. Wissenschaftler haben das Verhältnis in Computersimulationen berechnet und dargestellt. Viele Meteoriten haben aber eine lockere, basaltähnliche Konsistenz und verlieren schon beim Eintritt in die Erdatmosphäre ein Beträchtliches ihrer Masse. Sie zerplatzen meist in viele Teile, mit weniger katastrophalen Auswirkungen. Viele verglühen auch vollkommen in unserer Atmosphäre (Sternschnuppen). 

Tritt ein Meteorit mit fester innerer Kohäsion in unsere Atmosphäre ein, kommt es durch den atmosphärischen Widerstand zur Reibung und starker Erhitzung des Gesteins. Die stark komprimierte Luft vor dem Meteoritengeschoß verstärkt noch den Druck auf die Aufschlagsfläche. Die Temperaturen im Aufschlagsbereich steigen leicht auf einige tausend Grad, je nach Beschaffenheit des Untergrundes und des Einschlagwinkels. Eine sich schnell ausbreitende Druck- und Hitzewelle vernichtet alles Leben in weitem Umkreis und könnte beim Einschlag eines großen Meteoriten, das gesamte Leben auf der Erde stark gefährden. Eine ungeheure Stoßwelle setzt sich durch die Erdkruste bis in die tieferen Ordnungssysteme unseres Planeten fort und verursacht Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen. Große Mengen an Gestein und Wasser verdampfen durch die Hitze im Aufschlagbereich und bilden mit den aufgeworfenen Staubwolken eine lichtundurchlässige, dunkle Wand in der Atmosphäre. Die Oberflächentemperatur sinkt rapide nach unten und Pflanzenwachstum und Nahrungsmittelproduktion werden in der Folge für lange Zeit stark beeinträchtigt oder gar „auf Eis gelegt“. Es kann zu einem mehrmonatigen oder mehrjährigen Wintereinbruch kommen. Die einzelnen Katastrophenszenarien unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch die Größe und Konsistenz des einschlagenden Himmelskörpers und die Beschaffenheit des Untergrundes am Einschlagsort.

     Auch in Deutschland gibt es im Nordosten der Schwäbischen Alp, unweit dem Städtchen Nördlingen einen beträchtlichen Einschlagskrater, das Nördlinger Ries. In der Mitte des Kraters liegt Heute das Dorf Klosterzimmern. Der Kraterdurchmesser zeigt noch ein ungleichmäßiges Rund von 20-24 Kilometer und ist ca. Hundert Meter in die Juraablagerungen eingesenkt. Man geht jedoch von einer ursprünglichen Tiefe von einigen hundert Metern aus, die im Laufe der Zeit durch Erosionsprozesse bis auf die heutigen Abmessungen reduziert wurden. Der Einschlag des ca. 3 Kilometer im Durchmesser aufweisenden Asteroiden, erfolgte vor ca. 15 Millionen Jahren. Der Einflugwinkel läßt sich  aus den zahlreichen Absplitterungen des Hauptkörpers, der immer am weitesten fliegt, noch sehr gut herauslesen. So finden sich in der Tschechei zahlreiche Absplitterungen entsprechenden Alters, die man Heute als Moldavite bezeichnet. Ein großes abgplatztes Teilstück schuf das gleichaltrige Steinheimer Becken nahe bei Heidenheim. Der Himmelskörper drang also aus östlicher Richtung in unsere Atmosphäre ein. 

     In der Vorzeit kam es einigemal zu einer drastischen Verminderung, oder gar einem Aussterben der Arten (z.B. Sauriere), welches mit größter Wahrscheinlichkeit durch solch einen Meteoriteneinschlag verursacht wurde. Auch die nachweisbare, schon öfters erfolgte Verschiebung der Erdachse, dürfte durch den Einschlag von Großmeteoriten verursacht, oder ausgelöst worden sein. Daneben gibt es aber wie gesagt eine Vielzahl kleinerer Einschlagskrater zwischen 100 und 1200 Metern, deren geschätztes Alter zwischen 5.000 bis 100.000 Jahren liegt. Sie sind also im Vergleich zu den „großen Alten“ relativ jung.

 Seit Beginn der modernen astronomischen Himmelserforschung und technisch hoch aufgerüsteter Beobachtungsstationen, haben ca. 700 Meteoriten von mehr als 800 Metern Durchmesser die Erdbahn gekreuzt aber von nur 48 kennt man die genaue Flugbahn. Planeten ohne eine periodische Flugbahn durchkreuzen unser Sonnensystem nur einmal und verlieren sich dann in den Weiten des Weltalls. Daneben gibt es noch die wenigen, sich auf einer elliptischen Bahn bewegenden, periodischen Planeten. Der bekannteste dürfte wohl der Halleysche Komet, mit seinen 86 Jahren Umlaufzeit um unsere Sonne sein. Der 1997 an unserem Firmament erschienene Komet Hale-Bopp dagegen wird uns erst in 2000 Jahren wieder einen kurzen Besuch abstatten, so Gott will!






Annäherung eines Sternes

BD.Nr  6324
     Machet eure Herzen weit auf, machet euch empfangsbereit für Meinen Liebestrahl von Oben und höret, was Ich euch sagen will: Ein sicheres Anzeichen des nahen Endes ist das Sichtbarwerden eines Sternes, der sich in der Richtung auf eure Erde zubewegt und doch eine sonderbare Bahn einschlägt. Der oft sich euren Blicken entziehen und dann plötzlich wieder auftauchen wird, denn er ist von undurchdringlichen Nebeln (oder kosmischen Staub) begleitet, die sich ab und zu auflösen, um sich immer wieder aufs neue zu verdichten.

     Ihr Menschen erlebet etwas euch bisher Unbekanntes, denn die Auswirkung dieses Gestirns auf eurer Erde ist solcherart, daß euch ein Bangen befallen wird, weil ihr glaubet, daß die Erde ein Opfer dieses unbekannten Gestirnes werden könnte, das merkliche Störungen auf der Erde hervorruft, die euch jedoch unerklärlich sind.

     Es gibt Menschen auf der Erde, die sich durch nichts erschüttern lassen, was auch über sie hereinbricht. Die nun aber ihre Ruhe verlieren, weil sie sich so wie die ganze Erde Naturkräften ausgeliefert sehen, die sie fürchten, weil sie ihnen nicht begegnen können. Und um dieser Menschen willen „bewegen sich die Kräfte des Himmels". Diese Menschen will Ich im besonderen ansprechen, um es zu erreichen, daß sie sich einem Gott und Schöpfer anvertrauen, sowie sie selbst sich völlig machtlos sehen.

     Was Menschenwille veranlaßt, und sei es noch so schrecklich in seiner Auswirkung, erschüttert solche Menschen nicht. Doch klein und schwach werden sie, wenn sie sich Naturgewalten ausgeliefert sehen. Und dann ist es möglich, daß sie zu Dem Zuflucht nehmen, der Herr ist jeglicher Schöpfung. Dann ist es möglich, daß sie zu Mir finden in höchster Not.

     Und dieses Naturschauspiel wird ungeheuren Aufruhr unter den Menschen auslösen und die Angst wird auch nicht unberechtigt sein, denn so sonderbare Erscheinungen auch den Stern begleiten, er kommt der Erde stets näher und ein Zusammenprall scheint unvermeidlich nach den Berechnungen derer, die sein Erscheinen entdeckten und seinen Lauf verfolgen. Doch Ich habe auch dies vorausgesagt lange zuvor (durch J.Lorber), daß Ich euch einen Feind aus den Lüften sende, daß eine Naturkatastrophe von größtem Ausmaß euch Menschen noch bevorsteht, die dem letzten Ende, d.h. der Totalumgestaltung der Erdoberfläche vorangeht und zahllos viele Opfer kosten wird. Ich weise euch immer wieder darauf hin.

      .....Es kommt ein Unheil über euch. Doch für jeden einzelnen kann es auch von Segen sein, wenn er dadurch das Leben seiner Seele gewinnt, selbst wenn irdisch ihm der Tod beschieden ist - wenn er zu Mir rufet in seiner Not.

 

BD.Nr  7421 
     Ein gewaltiges Beben wird die Erde erschüttern, geistig sowohl als auch irdisch wird die Erde vor einer Erschütterung stehen, wie die Menschen eine solche noch nicht erlebt haben seit Beginn dieser Epoche. Aber es ist dies vorausgesagt, denn es ist die Einleitung zum Ende, das nicht lange danach folgen wird. Es ist keine lange Frist mehr, und immer dringender werdet ihr darauf hingewiesen, weil ihr jeden Tag noch ausnützen sollet, eurer Seele zur Reife zu verhelfen.

     Denn es eilet die Zeit, und ihr geht mit Riesenschritten dem letzten Ende entgegen. Und dann folgt eine lange Nacht für alle, die den Tag nicht genützt haben, um zu arbeiten für das Seelenheil. Denn nur wenige werden dieses letzte Ende überleben und die neue Erde bewohnen dürfen, nur wenige werden standhalten im letzten Kampf auf dieser Erde. Immer wieder werden euch Menschen die Zeichen des Endes unterbreitet, und das letzte gewaltige Zeichen ist das große Beben.

     Wie es zustande kommt, das ist euch schon gesagt worden, daß ein Stern sich aus seiner Bahn löset und mit Riesengeschwindigkeit auf die Erde zustrebt. Und daß ihr noch nichts davon wisset, liegt an der großen Entfernung, die dieser  Stern noch zurückzulegen hat, ehe er in den Sehbereich derer kommt, die ihn wahrnehmen werden. Dann aber wird auch die Aufregung groß sein, denn jeder erkennt die Gefahr, in der sich das Gestirn Erde nun befindet, aber keiner kann etwas dazu tun, um die Gefahr zu bannen. (Das die Wissenschaftler trotz aller Technik nicht immer alles mitbekommen was sich im Weltraum abspielt, zeigt ein Ereignis, das sich am 23. März 1989 abspielte. Ein Asteroid mit einem Durchmesser von 800 Metern, flog in einer Entfernung von nur 760.000 Kilometern an der Erde vorbei - in kosmischen Dimensionen dem Stehen vor der Haustür vergleichbar. Er wurde erst entdeckt, als er uns schon das Rücklicht zeigte.)

     Denket nicht leichtfertig über alle diese Voraussagen, lasset euch nicht beirren durch das scheinbare Aufbauwerk, das ihr weltlich beobachten könnet, sondern wisset, daß schon die Schatten der Vernichtung auftauchen, daß keine lange Zeit mehr vergeht, bis ihr Kenntnis erhalten werdet von jenem Unheil, das sich euch naht in Form eines Sternes, der aus seiner Bahn geschleudert wird, weil es Gottes Wille ist, daß die Erde von einer Erschütterung heimgesucht werde, die noch Menschen retten soll und kann, deren Wille gut ist.

     An Anzeichen für das nahe Ende wird es wahrlich nicht fehlen, aber dieses Anzeichen ist von gewaltiger Auswirkung und viele Menschen werden ihr Leben dabei verlieren. Und Keiner wird sich taub stellen können, denn es ist zu gewaltig, als daß es nicht alle Menschen berühren würde. Nur ist der Erfolg verschieden, denn die Menschen werden teils ihren schwachen Glauben aufleben lassen und sich Gott wieder zu eigen geben, teils aber auch den schwachen Glauben noch verlieren und sich gänzlich dem Gegner zuwenden, was in vermehrtem Jagen nach materiellem Besitz, zumeist in unrechtmäßiger Weise, zum Ausdruck kommen wird. Und es wird viel Not unter den Menschen sein. Und dann beweiset sich die rechte Glaubenskraft, die Hilfe bedeutet für jeden Menschen, der sich Gott gläubig anvertraut. Denn Er wird helfen allen denen, die Ihm angehören wollen, die auch in ihrer größten Not dessen gedenken, der allein ihnen helfen kann. Und es wird die Zeit beginnen, da noch rechte Weinbergsarbeit geleistet werden muß, um allen denen zu Hilfe zu kommen, die noch schwach sind im Geist und die Stärkung ihres Glaubens erfahren sollen. Denn dann folget die Zeit des letzten Glaubenskampfes, die noch eine letzte Entscheidung fordert von den Gläubigen, doch wer ausharrt bis zum Ende der wird selig werden.

 

 
 

Das große Völkerringen

     So ich das Kapitel „Das große Völkerringen“, in chronologischer Reihenfolge, hinter das Kapitel „Die Kräfte des Himmels werden sich bewegen“ gesetzt habe, so tat ich dies nur, um einer Verwirrung des Lesers vorzubeugen. Eigentlich müßte ich die beiden Inhalte mischen, da die hier nacheinander dargestellten Ereignisse zumindest in der Endphase Parallel ablaufen. Wir haben es hier wiederum mit einem fließendem Übergang zweier konzentrischer Kreise zu tun, die uns dem scheinbar unaufhaltsamen Menschheitsschicksal näher bringen.

 

BD.Nr  3420
  Es wird sich keine Macht eines vermeintlichen Sieges erfreuen, es wird auch keine klare Entscheidung zustande kommen in dem Ringen der Völker gegeneinander, sondern es wird eine Lösung erfolgen von dritter Seite. Gott Selbst wird das letzte Wort sprechen in diesem Kampf, der allein irdische Ziele zum Anlaß hatte. Gott wird die Pläne der Menschen zunichte machen und Seinen Willen in Aktion treten lassen. Es ist aber zuvor noch eine harte Prüfung nötig, es muß der Kampf noch einen Höhepunkt erreichen, der fast unmöglich erscheint, der aber von ganz kurzer Dauer ist, jedoch die Verworfenheit der Menschen so recht erkennbar werden läßt.
 

BD.Nr  4493
     So euch Kunde zugehen wird vom Hinscheiden eines irdischen Machthabers, dann seid ihr an dem Zeitpunkt angelangt, den ihr den Anfang des Endes benennen könnt. Dann wird die Welt zu einem Brandherd werden, die Flammen werden auflodern, hemmungslos wird der Haß wüten, und die Menschheit wird von Grauen erfaßt werden, denn sie ersieht sich keinen Ausweg mehr aus der Gefahr, die unabwendbar ist.

     Und nun werdet ihr von Mir gedrängt zum Reden, denn wenn alles in Aufruhr ist, wird eurer sich eine große Ruhe bemächtigen, weil ihr klar erkennet, daß die Zeit nahe ist, da Ich Selbst in Erscheinung trete, und ihr dies also den Menschen kundtut, die euch anhören. Es werden die Menschen nach allen Seiten hin sich von Feinden umgeben sehen und daher keine Hoffnung haben auf eine friedliche Lösung. Und darum wird die Angst riesengroß sein, wo kein Glaube vorhanden ist an den Einen, der allein helfen kann.

     Und so wird man nur achten auf die Vorgänge in der Welt. Die Menschen werden sich ängstlich zu versorgen suchen, weil sie die große irdische Not hereinbrechen sehen, sie werden ängstlich irdische Güter zu sichern suchen und Anstalten treffen zur Flucht, wenngleich es ihnen aussichtslos erscheint. Und nur die Gläubigen bleiben besonnen, und ihrer bediene Ich Mich nun, um einzuwirken auf die Mitmenschen, die in ihrem Unglauben unglücklich und verzweifelt sind.

     Und Ich suche noch einmal, Mich ihnen nahezubringen, Ich lasse Meine Diener auf sie einreden und spreche Selbst durch sie zu ihnen Worte der Liebe und des Zuspruchs. Ich warne sie, zu fliehen und nur ihres körperlichen Wohles zu gedenken; Ich stelle ihnen das Aussichtslose ihres Vorhabens vor und ermahne sie, auszuharren und ihr Schicksal in Meine Hände zu legen, und also geht alles seinen Lauf.

     Der Brand ist entfacht und wird nicht mehr gelöscht werden durch Menschen, doch Ich Selbst werde ihn zum Erlöschen bringen, indem ich andere Elemente ihm entgegensetze, indem Ich Selbst denen entgegentrete, die gegenseitig sich zu zerfleischen suchen. Und es ertönet Meine Stimme von oben.

    Eine Naturkatastrophe wird die Erde heimsuchen und die Kämpfenden auseinanderreißen; es wird ihnen eine Macht gegenübertreten, der keiner der Streitenden gewachsen ist. Stunden nur wird dieser Vorgang dauern, aber eine völlig veränderte Weltlage schaffen, völlig veränderte Verhältnisse und ein anfangs unübersichtliches Chaos, größte irdische Not und unsagbar viel Trauer und Not unter den Menschen.

     Doch ihr müsset dieses alles ertragen, denn es geht auf das Ende zu und viele Läuterungsmöglichkeiten müssen noch geschaffen werden, weil die Menschen alle nur noch eine kurze Lebensdauer haben und ausreifen sollen in kürzester Zeit. Das Ende ist nahe, und sowie diese Zeit einsetzt, könnet ihr mit Sicherheit auch bald den letzten Tag erwarten und das Letzte Gericht, auf daß sich erfüllt, was verkündet ist durch Wort und Schrift.

 

JL.GEJ.05  108,2-3
     (Jesus:) Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird, dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre  Krämer- und Wechslerzeit. (Konsumrausch, Finanzmärkte und Aktienbörsen)

     Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und  Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden und Wechselbuden (Konsumindustrie, Finanzmärkte) durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!  

Es gehört nicht viel Kombinationsgeist dazu, um in diesem „Feind aus den Lüften“, den von B.Dudde und den Altoffenbarungen beschriebenen, sich der Erde nahenden „Stern“ zu erkennen. Dieser wird aller menschlichen Aggression und Eitelkeit ein Ende machen, und ein bis dahin nicht gekanntes Chaos verursachen.

      An dieser Stelle möchte ich auf die Seherstimmen, der im vorigen Kapitel zitierten Kundgabe Nr. 4521 von B.Dudde eingehen, da diese uns weitere Einblicke in diese Endzeitphase gewähren. Auch wenn in der Kundgabe Nr. 4521 von zukünftigen Sehern die Rede ist, so ist es nicht gegen den Sinn der Aussage, auch die Seher der Vergangenheit zu Wort kommen zu lassen.


 Alois Irlmaier

  Alois Irlmaier - 1894 in Bayern geboren -, war eine sensitive Seele, die schon in ihrer Jugend Wasseradern mit der Wünschelrute oder den bloßen Händen aufspüren konnte. Seine Hellsichtigkeit, oder das sogenannte „zweite Gesicht“, nahm er zum erstenmal im Alter von 34 Jahren an sich wahr. Ausschlaggebend für diese Fähigkeit dürfte ein Nervenzusammenbruch gewesen sein, den er durch eine Verschüttung im ersten Weltkrieg erlitten hatte. Er wurde zu einem der bekanntesten Hellseher des letzten Jahrhunderts, dessen Fähigkeiten sich sogar die Kriminalpolizei bei der Aufklärung eines Mordes zu nutzen machte. Er konnte sich schon bald nicht mehr vor den Rat- und Hilfesuchenden retten, denen er besonders in der Zeit des zweiten Weltkrieges Auskunft über das Schicksal von Vermißten und Soldaten erteilte. Nie hat er Geld für diese Dienste angenommen. Mit der Zeit  wurde er jedoch so sehr bedrängt, daß er ein Schild mit folgender Aufschrift an seiner Türe befestigte „Bin nur noch in Sachen des Brunnensuchens zu sprechen“. Alois Irlmaier starb 1959 in den bescheidenen Verhältnissen, in denen er immer gelebt hatte.

   In einem seiner Gesichte beschreibt Irlmaier eine kosmische Katastrophe, bei der es sich um die Auswirkungen jenes „Schicksalssternes“ der vorangegangenen Texte handeln dürfte.

 

Alois Irlmaier

     „Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner, und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geht nicht hinaus aus dem Haus.

     Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom hört auf. Wer den (kosmischen) Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, hängt sie mit schwarzem Papier zu.

     Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab.

  Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viele Menschen. Nach 72 Stunden ist alles wieder vorbei.....Über Nacht sterben mehr Menschen, als in den zwei Weltkriegen (d.h. bei dem erwähnten Krieg, kann es sich nur um ein drittes großes Kriegsgeschehen handeln)

 .....Das Vieh fällt um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb und schwarz.

 

     Ein anderes aufschlußreiches Dokument über die Zukunft Deutschlands, wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts in dem hohlen Stamm einer uralten Linde gefunden. Der Verfasser ist nicht bekannt, zeigt aber eine poetische Seelenstruktur. Die Gesichte sind bekannt geworden unter dem Titel „Das Lied der Linde“.

 Im Folgenden, ein unsere Zeit und die nähere Zukunft betreffender Auszug des Lindenliedes .



Das Lied der Linde (Auszug)


Alte Linde die du alles weißt
Teil uns gütig mit von deinem Geist
Send ins Werden deinen Seherblick
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Zehre Magen zehr vom deutschen Saft
Bis mit einmal endet deine Kraft

Krankt das Herz (Motor und Zahlmeister der europ. Wirtschaft), siecht ganzer Körper hin (europ. Wirtschaftskrise)
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin (auslösender Faktor einer Weltwirtschaftskrise?)

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht
Und der Bruder gegen Bruder ficht
Mit der Sens‘ und Schaufel sich bewehrt
Wenn verloren gingen Flint und Schwert (Kriegswerkzeug)

Arme werden Reich des Geldes rasch
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch (galoppierende Inflation)
Ärmer alle mit dem größerm Schatz (des Glaubens)
Minder Menschen, enger noch der Platz (Wirtschaftsflüchtlinge, Umweltflüchtlinge, es kommen die sozialen Unterschichten mit all den Folgeproblemen)

Da die Herrscherthrone (Monarchie) abgeschafft
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft (Parlamentarismus)
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt
Wer berufen wird zu einem Amt (die Probleme sind nicht mehr in den Griff zu bekommen, alles läuft aus dem Ruder. Ist aktuell, zeichnet sich jetzt schon ab)

Bauer heuert bis zum Wendetag
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag (Mißernten , Umweltkatastrophen)
Mahnwort fällt auf Wüstensand (Konflikt im nahen Osten , Israel, Irak, Iran?)
Hörer findet nur der Unverstand (der Fanatiker und religiösen Fundamentalisten)

 
Wer die meisten Sünden hat
Fühlt als Richter sich und höchster Rat
(es regiert die Gottlosigkeit und Unvernunft)
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier

(Bürgerkrieg und Anarchie. Alle moralischen und ethischen Werte sind gefallen. Den niedersten Gelüsten und Trieben wird freier Lauf gelassen.)

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar
Schoned nicht den Greis im Silberhaar
(Bürgerkrieg in Italien, Raub und Verfolgung  in der kath. Kirche)
Unter Leichen muß der Höchste fliehen (Papst auf der Flucht)
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Winter kommt drei Tage Finsternis (Winter ist wahrscheinlich eine dichterische Umschreibung, des wie Schnee fallenden kosmischen Staubes)
Blitz und Donner und der Erde Riß (der Stern verursacht ein gewaltiges Erdbeben, Verschiebung der Kontinentalplatten oder der Erdachse, Erdkippen. Die Erde taumelt wie ein Trunkener!)  
Bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein

Wofern sie brennen will, dir Schein
Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht
(giftiger kosmischer Staub)
Schwarze  Seuche, schlimmste Menschenschlacht

Gleiches allen Erdgebor’nen droht

Doch die Guten sterben sel’gen Tod
Viel Getreue
(im Glauben) bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt

Eine andere mit dem Feuer ringt
(das Angesicht der Erde wird umgestaltet. Austretendes Erdmagma - der Erde Riß–vernichtet Städte und Landstriche. Städte versinken in vulkanisch bedingten Schlammfluten und Asche)
Alle Städte werden totenstill
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Zählst du alle Menschen auf der Welt

Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt  
Was noch übrig, schau in jedes Land
Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff

Preisgegeben einem jeden Riff
Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm
Macht die Bürger ärmer noch als arm
.






 

     Unmittelbar nach der Katastrophe herrscht in den stark betroffenen Gebieten, wozu scheinbar auch Europa gehört, das Chaos. Die Menschen sind benommen und hoffnungslos. Da es in der ersten Zeit wohl kaum noch funktionierende, technische Kommunikationsmöglichkeiten gibt, reduziert sich das Leben erst einmal auf kleine Überlebensgemeinschaften und den unmittelbaren Gesichtskreis. Kurze Versuche, von nicht berufenen Menschen (Eintags-Herrscher), die Situation wieder in den Griff zu kriegen und zu organisieren, enden in der Regel in einer noch größeren Hoffnungs- und Ratlosigkeit (macht die Bürger ärmer noch als arm.)

      Daneben nehmen sich aber auch im Glauben willensstarke Menschen, für welche die Katastrophe nicht unvorbereitet kam, der Menschen an und bemühen sich Ordnung zu schaffen, wie die folgende Kundgabe von B.Dudde zeigt.
 

BD.Nr  4441
     In welchem Ausmaß der Zerstörungsakt im Willen Gottes vor sich gehen wird, davon könnet ihr Menschen euch noch keine Vorstellung machen, denn es wird alles übertroffen, was je gewesen ist. Länder und Meere werden sich verändern, Flüsse werden aus den Ufern treten und so Bilder geschaffen werden, daß die Menschen sich in andere Gegenden versetzt glauben und dadurch schon ein unbeschreibliches Chaos entsteht, weil die Menschen einander nicht mehr finden. Ohne Ruhe werden sie umherirren, bis sich willensstarke Menschen finden, die Ordnung zu schaffen suchen und sich der schwachen Menschen annehmen.

     Es wird die Not so groß sein, daß nur allein Liebe sie ertragen läßt und wo einer für den anderen tätig ist, wird auch bald Erleichterung und Hilfe zu spüren sein, die ihnen sichtlich von Oben zuteil wird. Wer sich nun an Gott wendet und Ihn im Herzen anruft, dem wird geholfen werden, denn nun zeigt Sich Gott mit Seiner Liebe und Allmacht so deutlich, daß es den Schwachgläubigen leicht wird, einen festen Glauben zu erlangen. Und diese Zeit ist für den Ungläubigen eine Gnadenzeit, wo er sich noch leicht wandeln kann angesichts der Erscheinungen, die in der Kraft des Glaubens begründet sind.

     Diese Erscheinungen werden allen zu denken geben, doch nur allein der Glaubenswillige wird seinen Nutzen daraus ziehen, während die anderen stets nur von Zufall sprechen und verbittert der großen Not gegenüberstehen, einen Schöpfer ablehnen oder Sein Handeln verurteilen. Die Größe des Unglücks kann sie nicht zur Besinnung bringen, alles suchen sie sich natürlich zu erklären, und geistige Zusammenhänge lehnen sie gänzlich ab. Sie bleiben auch hart und gefühllos dem Erleben des Mitmenschen gegenüber und scheuen sich nicht, sich selbst die Lage zu verbessern auf Kosten der Mitmenschen, die zu schwach sind sich zu wehren....
 

BD.Nr 3209
     .....Bevor jedoch dieser Glaubenskampf entbrennen wird, wird die Menschheit sich in einem geistigen und irdischen Chaos befinden; es wird überall nur ein Rückgang zu erkennen sein, was auch in Betracht gezogen wird. Und dieser Rückgang wird veranlaßt werden durch Menschen, die vom Satan beherrscht sind. Er wird sich äußern in irdischen Vernichtungen und Zerstörungen, in lieblosen Verfügungen, in einem gottwidrigen Lebenswandel, in Aufruhr und Empörung wider die herrschende Gewalt und brutale Unterdrückung durch diese, in Freiheitsbeschränkung und Umgehung von Recht und Gerechtigkeit.

     Diese Zustände aber werden eintreten nach einer gewaltigen Erderschütterung, die durch den Willen Gottes stattfinden wird, um ein Völkerringen (Krieg) zum Abschluß zu bringen, das menschlicher Wille nicht beendet. Es wird diese Erderschütterung für die davon betroffenen Menschen eine Umänderung ihres gewohnten Lebens bedeuten, eine Zeit größter Entsagungen und schwieriger Lebensverhältnisse, und es wird diese Zeit wohl geeignet sein für die Verbreitung des göttlichen Wortes, doch nimmermehr für eine weltlich-kirchliche Macht einen Aufschwung bedeuten.

     Es werden die Menschen zwar eifrig bestrebt sein, eine irdische Besserung ihrer Lebensverhältnisse zu erzielen. Doch diese Bestrebungen werden sich nicht vertragen mit geistigem Streben, mit dem Glauben an eine Macht, die sie zur Verantwortung zieht und mit den göttlichen Geboten, die Liebe fordern (die Menschen werden also nach der ersten Zeit der Ohnmacht all ihre Energie wieder darauf verwenden, sich eine materielle Lebensgrundlage  allein aus eigener Kraft zu schaffen). Und darum wird alles angegriffen werden was hinderlich ist, um das alte Wohlleben wieder herzustellen. Und darum setzet der Glaubenskampf nicht lange nach dem göttlichen Eingriff ein, der das Weltgeschehen in andere Bahnen lenkt. 

     Dieser Zustand der Erde und der Menschen ist der geeignete Nährboden für das Auftreten eines charismatischen Mannes, der es versteht, den Menschen wieder Hoffnung und Selbstvertrauen (Vertrauen auf die eigene Kraft) zu vermitteln. Die Menschen sind in ihrer Notlage nur zu bereit, dieser Führerpersönlichkeit zu folgen und sich unter ihr Banner zu stellen. Dieser Mann spricht von gemeinsamer Stärke und der Macht des menschlichen Willens und lenkt damit das Bewußtsein der Menschen weg von Gott, zu welchem in der Not wieder mehr und mehr Menschen ihre Gedanken erheben. Er jedoch weist sie an, wieder auf das eigene Vermögen zu vertrauen und er versteht es auch, funktionierende Strukturen aufzubauen und das Bewußtsein der Menschen wieder an die Materie und den Wiederaufbau zu binden. Sein Sinnen ist, die Menschen wieder in die gleiche gottlose, materialistische Lebensweise zurückzuführen, durch welche letztlich das ganze Chaos entstanden ist.
 

BD.Nr  8734
  Es wird keine lange Zeit mehr vergehen, bis Mein Gegner seine letzte Herrschaft auf dieser Erde antreten wird. Doch zuvor werde Ich Selbst noch sprechen mit Donnerstimme, auf daß noch einige wenige zu Mir finden in äußerster Not und diese dann auch Mir treu verbleiben werden, weil die offensichtliche Hilfeleistung sie Mich erkennen ließ, und sie nun auch ihren Glauben an Mich nicht mehr hingeben.

     Doch es werden dies nur wenige sein, und daher wird Mein Gegner große Macht haben, denn es sind die Menschen durch das große Naturgeschehen in eine Not geraten, daß sie sich jedem anschließen, der ihnen Hilfe aus dieser Not zusichert.

  Und das wird einer tun, und er wird alle für sich gewinnen, die nicht sich Mir hingegeben haben, denn die Meinen werden sich zurückhalten von ihm, weil sie Meiner Mahnungen und Warnungen gedenken, daß ihnen der große Glaubenskampf bevorsteht, der durch Meinen Gegner entbrennen wird. Die Weltmenschen aber werden ihm zujubeln, denn er wird es verstehen, sie zu blenden, und er wird Dinge vollbringen, daß sie bereit sind an eine übernatürliche Macht zu glauben. Und gerade, daß alle ungläubigen Menschen ihn anerkennen als Herrscher und Erretter aus ihrer irdischen Not, beweiset, daß Mein Gegner selbst im Spiel ist, daß er sich als Mein Gegner einer irdischen Außenhülle bedient, um nun frei schalten und walten zu können. Und ihr, die ihr zu den Meinen gehöret, ihr werdet euch fragen, warum Ich diese seine Herrschaft dulde und ihn nicht zu Fall bringe.

  Es ist seine letzte große Aktion auf dieser Erde, die auch das letzte Ende (Gericht) herbeizieht, er läßt den letzten Kampf entbrennen, den ihr Menschen bestehen müßt, weil er die letzte Entscheidung ist, bevor Ich Selbst komme, um die Meinen zu retten.

     Die Naturkatastrophe zuvor hat in den Menschen einen erhöhten Lebenswillen hervorgerufen (nachdem die ersten Schrecken, die erste Lähmung vergangen ist), und wer sie nun überstanden hat, der sucht mit allen Mitteln wieder zu irdischen Gütern, zu irdischem Wohlstand zu gelangen, und dieses Bemühen wird Mein Gegner unterstützen, und darum findet er einen übergroßen Anhang. Und er versteht auch, die Menschen zu täuschen über sein wahres Gesicht, sie sehen ihn als einen mit ungewöhnlicher Kraft ausgestatteten Menschen an, dem sie bedenkenlos vertrauen und ihm das Recht geben, Verfügungen zu treffen, und ihm blind gehorchen.

     Und sein Anhang wird so groß sein, daß die kleine Schar der Gläubigen, die ihn und sein wahres Gesicht erkennen, sich nicht wird wehren können gegen seine Angriffe; aber gerade dadurch erkennen sie ihn, daß er den Menschen den Glauben an Jesus Christus nehmen will, daß er selbst sich auf den höchsten Thron setzen will und die Menschen ihn anbeten sollen. Und sie werden es auch tun, weil er wahre Wunderdinge vollbringt aus seiner ihm verbliebenen Macht heraus.

     Und ihr werdet Ihn erkennen, wenn er auftreten wird, aber zuvor wird die Welt erst in Schrecken versetzt werden durch das Ausmaß einer Naturkatastrophe, durch die Ich Selbst Mich den Menschen zu erkennen gebe. Und gleich danach wird er in Erscheinung treten und Hilfe und Rettung versprechen aus jenem Chaos. Und darum wird er viel Anhang finden, weil die Menschen schon reif sind zum Untergang, ansonsten sie ihn erkennen würden und sie Mich bitten würden um Schutz vor ihm und seinen Machenschaften.

     Nicht lange Zeit mehr wird vergehen, bis er in Erscheinung tritt, der vorerst unter dem Deckmantel der Frömmigkeit auftreten wird und doch sehr bald sein wahres Gesicht zum Vorschein kommen läßt. Die Menschen aber sind verblendet, und er hat bei ihnen ein leichtes Spiel. Den Glauben an einen Gott geben sie leicht dahin, weil sie durch das Naturgeschehen hart betroffen wurden und bereit sind, den auf den höchsten Thron zu setzen, der ihnen alles verspricht, der Mein größter Feind und Gegner ist, und der sich selbst in seinem Wesen in einem Menschen verkörpert, um den letzten Akt auf dieser Erde zum Ablauf zu bringen; den offenen Kampf zu führen gegen Mich und die Meinen, gegen allen Glauben und gegen alle Gerechtigkeit. Denn nur sein Anhang wird von ihm aus Lebensmöglichkeit haben, während den Meinen der Tod angesagt ist.

     Doch er findet in Mir seinen Herrn, sowie seine Zeit um ist und um der Meinen willen werde Ich diese Zeit verkürzen. Ich werde Selbst kommen, sie zu retten aus größter Not, und es wird seine Herrschaft ein Ende haben, er wird gebunden werden mit samt seinem Anhang wieder auf lange Zeit. Und es wird eine neue Zeit beginnen, wo wieder Friede und Eintracht ist, wo die Liebe regiert und wo Meinem Gegner sein Wirken verwehrt ist, wie es verkündet ist in Wort und Schrift.