Prophetie zum Beginn des dritten
Jahrtausends
Das
geistige
Prinzip des Antichristen
G.Mayerhofer-W.Chr.
S.62-63
.....auch stets leset ihr
vom Antichrist. Die Meisten bilden sich ein, es sei eine
Persönlichkeit. Würden
sie die Welt nur mit aufmerksamen Augen betrachten, fänden sie gar
viele
„Anti-Christen“, da die eigentlichen Nachfolger Christi oder Meiner
Lehre nur
ganz Wenige sind, und auch diese noch bei weitem nicht das, was sie
eigentlich
sein sollten.
Der „eigentliche
Antichrist“ ist die allgemein herrschende Sucht nach ganz anderen
Dingen als
Meine Lehre predigt. Es ist die herrschende Neigung so vieler Menschen,
wo der
Kopf nur arbeitet und das Herz zum Stillschweigen verdammt ist. So müßt
ihr den
„Kopf“ oder den „berechnenden Verstand“ als „Antichrist“ annehmen, der
schon
längst auf Erden sein Wesen treibt und mit verführerischen
Beweisgründen den
Menschen erklären will, daß nur was der Verstand erfassen und
beleuchten kann,
wahr sei. Was das Herz aber fühlt oder ahnt, sei nur flüchtiger
Nebeldunst
einer aufgeregten Phantasie!
Daher die Lehre der
Materialisten als letzte Stufe der Verstandesweisheit. Daher die Sucht
nach
Genuß und den Mitteln um selben befriedigen zu können. Daher die
Verachtung
alles Edlen, Guten und Erhabenen, daher „das Wissen und kein Glaube!“
Und doch
Vergessen die Menschen, was Ich einst sagte: „Euer Wissen ist alles nur
Stückwerk!“
Alle diese Bilder in der Apokalypse des Johannes sind geistige Figuren,
sind herrschende epidemische Geisteskrankheiten (Degenerationsprozeße),
die dann die Menschen
treiben und regieren.
Der eigentliche Antichrist, so wird uns
hier gesagt, ist der berechnende Kopfverstand und das aus ihm geborene
herzlose
Weltbild der Materialisten, welches für das ganze Desaster der
momentanen Erdsituation
verantwortlich ist.
Wenn hier weiter gesagt wird, wir sollen
uns den Antichrist nicht als Persönlichkeit vorstellen, so liegt der
Grund
darin, uns die Augen für die Gegenwart
dieses uns ständig umgebenden geistigen Prinzips der Versuchung zu
öffnen.
Würden wir den Antichrist alleine
als Persönlichkeit definieren und ihn
in irgendeiner Zukunft erwarten, so wären wir unachtsam und lau den
ständigen
Versuchungen der Welt gegenüber.
BD.Nr
5223 Der Geist des
Antichristen herrscht
überall dort, wo Ich nicht erkannt werde. Dort hat er sein Werk der
Verwirrung
schon angerichtet, er hat die Menschen in ihrer Erkenntniskraft
geschwächt, er
hat alles verdunkelt, er hat die Wahrheit verdrängt und die Menschen
verblendet
mit seinem Truglicht; er hat als Mein Gegner seine Macht genützt und
also wider
Mich gearbeitet. Er hat als besonderes Kampfmittel das Bild des
göttlichen
Erlösers Jesus Christus aus den Herzen der Menschen gerissen und wirkt
also
wider Christus, und das in verstärktem Maße, je näher das Ende ist.
Es ist sein Werk, daß die Menschen sich
entfernt haben von Mir, daß sie nicht mehr an Jesus Christus glauben
und daher
auch den Weg zu Mir nicht mehr finden. Und doch ist sein Wirken nur
möglich,
weil sich die Menschen nicht zur Wehr setzen seinen Angriffen und
seinem
Beginnen. Denn sie können sich wehren, wenn sie es wollen. Sie sind als
selbständige Wesen auf die Erde gesetzt worden und haben völlig freien
Willen.
Sie stehen abseits von Mir, aber auch zu Beginn ihrer Verkörperung als
Mensch
so weit abseits von Meinem Gegner, daß er sie nicht zwingen kann, ihm
Untertan
zu werden.
Von Mir aus ist dem Menschen die
Möglichkeit gegeben, mit Herz und Verstand die Eindrücke um sich
aufzunehmen
und sie im Herzen und mit dem Verstand durchzuarbeiten, denn Ich habe
keine
Maschinen geschaffen, die ihre Tätigkeit ausführen müssen nach dem
Gesetz des
Meisters. Ich habe euch Menschen frei hinausgestellt, euch Verstand und
Vernunft gegeben und wirke durch alle Geschehnisse ständig auf euch ein
im
guten Sinn. Auch er läßt seine Macht nicht ungenützt. Er sucht ebenso
auf euren
Willen einzuwirken (über die Betörung der
Sinne), doch die letzte Entscheidung bleibt bei euch Menschen selbst
(da er zwar auf die Sinne, nicht aber auf
den freien Willen der Menschen einwirken kann).
Aber es gibt ein Mittel, dessen ihr euch
nur zu bedienen braucht — euch Meines Liebegeistes, Meiner Kraft zu
versichern,
die euch zu jedem Widerstand befähigt gegen die Anfechtungen eures
Feindes.
Diese Kraft könnet ihr euch ständig erwerben, so ihr selbst nur die
Liebe übet,
also Meine Liebekraft euch aneignet, die euch ungemessen zur Verfügung
steht,
die aber nur durch Liebewirken erworben werden kann. Mein Gegner ist
ein Feind
der Liebe, und ihn werdet ihr stets besiegen können, so ihr ihm mit der
Waffe der Liebe entgegentretet.
Dann geht ihr den Weg Christi — ihr geht den Weg der Liebe, den auch Er
gegangen ist, ihr seid also dann Ihm angehörig und Er ist nun euer
Schutzherr,
euer Führer, Er ist euer Erlöser geworden durch euren Willen, der sich
Ihm
angeschlossen hat durch die Liebe. Solange aber die Menschheit ohne
Liebe ist,
erkennt sie Ihn nicht, und dies bewirkt Sein Gegner, der seine Macht zu
erhöhen glaubt, wenn er die Macht Jesu verringert.
Sein Wirken richtet sich auffällig gegen
Ihn, und jeder Mensch, der sich von Jesus Christus abwendet, der Ihn
verleugnet, der Ihn abweiset, so Er ihm im Wort entgegentritt, ist in
der
Gewalt des Antichristen. Er ist selbst ein Antichrist, der willig
ausführt,
wozu ihn der Satan antreibt. Hütet euch vor diesen Antichristen, und ob
sie
gleich edle Ziele anzustreben vorgeben, sie sind in seiner Gewalt und
daher
auch Meine Gegner und werden ihre Gegnerschaft büßen müssen am Tage des
Gerichtes, der sehr nahe ist.
JL.GEJ.10
188,6
(Jesus:) Ich werde aber Meine Lehre
schon auch ganz rein bis an das Ende der Zeiten zu erhalten verstehen.
Aber
wehe mit der Zeit allen Widerchristen (Antichristen)!
Sie sollen nicht viel länger ihr Unwesen treiben, als die Juden seit
Moses
Zeiten bis auf Mich herab ihr Unwesen mit Mir getrieben haben, und Ich
werde
sie mit einem Weltgericht
heimsuchen, das noch ärger sein wird denn das zur Zeit Noahs, Sodoms
und Gomorras und vieler
anderer Städte und Völker mehr bis auf diese Zeit. (Also ein
naturmäßiges, weltumspannendes
Gericht größten Ausmaßes.)
JL.HiG
2
S.21,10-12
(Der Herr:) Schaue an, der Wucher ist
bekleidet mit allem Schutz, Schild und Schirme, und eine ganze
Welt voll
Sachwaltern steht mit Macht ausgerüstet da, um seine “Rechte” zu
verteidigen.
Siehe an, wie sie Meine Erde zerreißen und zerstücken! Soll Ich
dazu
schweigen? Erkenne dies Zeichen, dies letzte, dies höllische!
Eigentumsrechte über Rechte! Und doch bin Ich allein der Herr! Daher
erkenne
auch dies arge Zeichen!
Siehe
an die Unzucht der Weiber dieser Zeit und die gänzliche
Gefühllosigkeit
der Jugend, die jetzt nur fürs Leibliche (Körperbewußtsein)
erzogen wird und endlich zur frühzeitigen Hurerei vor aller
Welt! Wohin
mit der Welt?! - Ja, in die Hölle mit ihr! Dies ist die letzte Zeit!
- Verstehest du sie?
Endlich
siehe, um was jetzt fast gar alle Kirchen sich streiten! Siehe, es
ist das
Gold der Welt. Gold und Tod aber ist bei Mir in Hinsicht der Welt
gleichbedeutend!
Siehe, das ist der wahre Antichrist (die
geistige Antriebskraft des alleine
auf Gewinne und Profit ausgerichteten Weltwirtschaftssystems, dessen
Pulsschlag
über die Börsen der reichen Industrienationen – mittels aufgeblähter
Scheinwerte - aufrecht erhalten wird), der große Wunder nun tut!
Aber
seine Zeit ist vor der Türe! Verstehe es, des Frevels Ende und sein letztes
Gericht ist vor dir und euch allen!
(Soweit diese aus
dem Ernst- und Ordnungsgeist Gottes gegebene
Kundgabe)
JL.GEJ.07
54,6
(Jesus:)
Es wird aber vom Untergange dieser alten Stadt Jerusalem an bis in die
Zeit
der neuen Stadt Gottes auf Erden wenig Licht unter den Menschen auf
Erden
geben; denn es werden sich nur zu bald eine Menge falscher Propheten
und
Priester in Meinem Namen erheben und werden falsche Wunder wirken und
die
Menschen betören und blind machen, ja der Antichrist (als geistiges
Prinzip) wird solche Dinge mit Hilfe der Könige der
Erde tun, daß sogar Meine Auserwählten, so Ich es zuließe, verlockt
werden
könnten, ihre Knie vor dem neuen Baal
zu beugen. Aber Ich werde dann wieder eine große Drangsal unter die
Menschen
kommen lassen, wie sie noch nicht war
unter der Sonne. Da wird der Baal
gleich der großen Hure Babels gestürzt werden, und das Licht
des
lebendigen Wortes in den Herzen vieler Menschen wird dann kommen und
aufrichten
und erlösen die Bedrängten und Gebeugten, und sie werden sich alle
freuen in
dem neuen Lichte und werden lobpreisen
Meinen Namen .
Neuer Baal: Baal
war ein phönizischer-kanaanitischer Gott, dem auch große Teile des
auserwählten
Volkes der Juden im Alten Bunde anhingen. Kennzeichnend für den
Baalsdienst
waren Zügellosigkeit und Ausschweifungen, so daß die Propheten Gottes
stets
scharfe Gegner dieses weltlichen Götzenkultes waren (siehe 1.Könige
14;24+19;18). Die Knie vor dem neuen Baal zu beugen heißt in unserer
Zeit, den
schmalen und dornigen Pfad der Christusnachfolge gegen einen bequemen,
konsumorientierten
Pseudoheilsweg (auch geistigen Anstrichs), der Lebensgenuß und
Sinnlichkeit als
Religion verkauft, zu vertauschen.
Die
große Hure Babels: Hiermit sind jene
christlichen Kirchen und Gemeinschaften angesprochen, die aus
machtpolitischen
und wirtschaftlichen Erwägungen heraus, mit dem materialistischen
Weltsinn und
Weltsystem buhlen und das Geistfeuer Christi durch ständige Kompromisse
mit der
weltliche Macht und dem Zeitgeist, fast zum erlöschen gebracht haben.

Das
geistige Prinzip des Antichristen
kann sich jedoch auch in einem Menschen auf solch dominante und
bestimmende Art
zum Ausdruck bringen, daß man in solch einem Fall auch vom
„Antichristen als Person“
sprechen kann. Hitler und Stalin waren zum Beispiel Persönlichkeiten,
die sehr
stark von diesem Geist durchdrungen waren. Aber auch schon in der
frühen Antike
können wir in solchen Herrschern wie dem römischen Kaiser Nero,
Wesenselemente
eines persönlichen Antichristen erkennen. Alle diese Negativbeispiele
von
Führungspersönlichkeiten können durchaus als Vorläufer des noch zu
erwarteten
Antichristen, der am Ende des Kapitels „Das große Völkerringen“ schon
kurz
angesprochen wurde, betrachtet werden.
2.Thess.2;
1-10
(Paulus) Was nun das Kommen unseres
Herrn Jesus Christus angeht und unsere Vereinigung mit Ihm, so bitten
wir euch,
liebe Brüder, daß ihr euch nicht so bald wankend machen lasset in eurem
Sinne,
noch erschrecken weder durch eine Offenbarung im Geist noch durch ein
Wort noch
durch einen Brief, wie von uns gesandt, als ob der Tag des Herrn schon
da sei.
Lasset euch von niemand verführen, in keinerlei Weise; denn er kommt
nicht, es
sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der
Sünde, der Sohn des Verderbens, der da ist der
Widersacher (Antichrist) und sich überhebt über alles, was Gott oder
Gottesdienst heißt, so daß er sich setzt in den Tempel Gottes und
vorgibt, er
sei Gott.
Erinnert
ihr euch daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war?
Und ihr
wisset, was ihn noch aufhält, bis er offenbart werde zu seiner Zeit.
Denn es
regt sich bereits das Geheimnis des Frevels, nur daß, der es jetzt
aufhält,
erst muß hinweggetan werden; und alsdann wird der Frevler offenbart
werden,
welchen der Herr Jesus umbringen wird mit dem Hauch seines Mundes und
wird ihm
ein Ende machen durch seine Erscheinung wenn Er kommt. Denn der Frevler
wird
auftreten in der Macht des Satans mit allerlei lügenhaften Kräften und
Zeichen
und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen,
die
verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben
zu
ihrer Rettung.
BD.Nr 4029
Das ist der Geist des Antichristen, der
sich zwar unter dem Deckmantel des
Heilsbringers den Menschen nähert, jedoch völlig Gott abgewandten
Willens
ist, insofern, als daß er einen Gott
der Liebe nicht anerkennt, wie er überhaupt alles Geistige als
übernatürlich
und somit nicht beweisbar, also nicht seiend, ablehnt. Und ihm wird
auch das
Wesen Christi so fremd sein, daß er an dessen Erlösungswerk und Seine
Mission
auf Erden nicht zu glauben vermag und er Ihn daher als nur
Phantasiegestalt
hinzustellen sucht und alle Vorkehrungen trifft, diese Gestalt aus den
Herzen
der Menschen zu verdrängen (wozu das
geistige Prinzip des Antichristen jetzt schon die Vorarbeit leistet).
Sein
eigenes Wesen entspricht nicht dem Wesen Christi, und darum ist es
verständlich,
daß er Ihn als geistigen Feind betrachtet und bekämpft.
Es ist der zu erwartende Antichrist eine Persönlichkeit, die aus dem
Rahmen des Natürlichen heraustritt; es ist ein außerordentlich begabter
Mensch,
dessen besondere Stärke in seiner Weltsicherheit liegt, in seinem
Auftreten
denen gegenüber, die die Verantwortung tragen für das Wohl des Volkes.
Und
darum wird er Erfolg verzeichnen können, man wird ihm die von ihm
angestrebte
Oberherrschaft zubilligen, man wird annehmen, durchgreifende Änderungen
zum
Besten der Allgemeinheit durch ihn erwarten zu können. Und sie werden
ihn alle
anerkennen, er wird diese Vorzugsstellung ausnützen zu Maßnahmen
jeglicher Art.
Sonderlich aber wird er einschreiten gegen den Geist des
übersinnlichen, gegen alle religiösen Verbindungen
sowie auch gegen Kirchen oder geistige Strömungen, die Jesus Christus
und Seine
Lehre zum Grundgedanken haben. Denn er wird die Nächstenliebe als einen
Schwächezustand hinstellen, der unter allen Umständen bekämpft werden
muß.
Und wer sich seinem Bestreben anschließt,
der gilt gleichfalls als Antichrist, er gilt als Gott-gegnerisch und
wird sich
auch als lieblos erweisen gegen seinen Nächsten und daher auch in
geistiger
Blindheit dahingehen, denn er gehört dem Reich des Satans an. Doch als
Herrscher
über viele, wird der Antichrist großen Aufruhr anstiften durch seine
Maßnahmen,
die jeder Menschlichkeit entbehren und nur dazu angetan sind, Haß und
Unfrieden
unter die Menschheit zu tragen, die Liebe zu ersticken und in größte
geistige
Not zu versinken. Und dann ist das Gegenwirken Gottes von größter
Dringlichkeit, und es erklärt dies das offensichtliche Wirken Gottes
durch
Seine Diener auf Erden, denn auch Er muß auf Erden denen erkenntlich
sein, die
Seinem Lager angehören, Er muß genauso außergewöhnlich wirken, auf daß
Er nicht
abgewiesen werden kann, sondern anerkannt werden muß, so die Menschen
willig
sind, den rechten Weg zu gehen und sich bewußt oder unbewußt dem
Schöpfer des
Himmels und der Erde zuzuwenden, von Ihm Hilfe erbittend in geistiger
Not. Und
dann ist das Ringen des Guten gegen das Böse besonders heftig, denn die
Stunde
des Endes rückt immer näher, und die
Scheidung der Geister muß sich vollziehen bis zum jüngsten Tag.
Und diese Scheidung kann nur stattfinden,
wenn die Menschen ernstlich vor die Wahl gestellt werden, Gott
anzuerkennen
oder Ihn abzuleugnen. Diese Frage wird sie zum Entscheid zwingen und
auf daß
sie akut werde, tritt der Gegner Gottes offensichtlich in Erscheinung,
indem er
seine Abgesandten auf der Erde beeinflußt, Maßnahmen zu treffen und
durchzudrücken, die gottfeindliches Denken verraten. .......
BD.Nr 5606
Das Einwirken des Antichristen in der
Endzeit wird auch das Ende
beschleunigen, denn nun steigt die Not der Meinen aufs höchste und
macht Mein
Kommen erforderlich, um dieser Not ein Ende zu bereiten. Der Antichrist
hat nur
das eine Ziel, Mich zu entthronen und sich selbst auf den Thron zu
setzen, d.h.
den Menschen gänzlich den Glauben zu nehmen an einen Gott und Schöpfer
von
Ewigkeit, um desto höher selbst zu stehen im Ansehen, um geehrt und
gefürchtet
zu werden gleich Gott.
Er will nicht die Liebe der Menschen
besitzen, nur ihre Unterwürfigkeit, er will die Macht haben über alles
und also
Allherrscher sein. Solange aber die Menschen noch gläubig sind, solange
sie
eine Macht über sich anerkennen vor der sie sich dereinst verantworten
müssen,
werden sie nicht dem zu Willen sein, der von ihnen gottwidriges
verlangt.
Und daher wird der Antichrist vorgehen
gegen jene Macht, indem er den Glauben an Mich auszurotten sucht, und
das mit
brutalen Mitteln, die es den Meinen schwer machen werden, Mir treu zu
bleiben.
Doch die Kraft dafür geht ihnen von Mir reichlich zu. Ich werde Mich
ihnen so
deutlich offenbaren, daß sie immer gestärkt werden im Glauben. Daß sie
alle
Unbill auf sich nehmen in der Erkenntnis, daß Ich allein geben und
nehmen kann
und ihnen wahrlich das vergelte, was irdisch ihnen auferlegt ist.
Des Antichristen Streben ist das Ausrotten der christlichen Lehre, das
Unterbinden jeglichen Wissens um Jesus Christus als Gottes Sohn und
Erlöser der
Welt. Er sagt Mir offene Feindschaft an und das ist sein Ende. Mein
Gegner
wird sich verkörpern in einem Menschen, der ihm voll und ganz hörig
ist, d.h. er wird dessen
Seele ganz und gar besitzen und vorerst die Menschen täuschen durch
Vorgänge
aller Art, die ihm einen übergroßen Zulauf sichern. Und sein Reden und
Handeln
wird eine Maske sein, unter der sich übelste Gesinnung verbirgt.
Überheblichkeit, Lüge, Gewinnsucht wird er meisterlich zu verstecken
verstehen,
doch die Lieblosigkeit wird ihn bald entlarven, d.h. nur vor den Augen
der
Meinen, denn seinen Anhängern gegenüber täuscht er Verständnis für alle
Leiden
vor, die er aber nicht zu mildern sucht, sondern nur zur Vermehrung
dieser
Leiden beiträgt. Der Gläubige wird ihn erkennen, denn er hat sehr zu
leiden
unter seiner Herrschaft; doch wer ihm zu Willen ist, wer sich offen
lossagt von
Mir, der wird als Freund von ihm behandelt und irdisch geehrt und
geachtet.
Und so werden sich bald zwei Parteien
bilden. Die Überzahl wird ihm anhangen, und nur eine kleine Schar wird
Mir treu
bleiben in ihrer Gesinnung und ihrem Handeln. Und diese werden ständig
gefährdet sein, weil Mein Gegner die Menschen antreibt, ihnen zu
schaden in
jeder Weise. Der Antichrist lohnt solches Vorgehen gegen die Meinen, um
auch
noch die letzten Gläubigen zum Abfall zu bringen, die ihm noch
Widerstand
leisten.
Es wird eine bittere Notzeit anbrechen
für die Meinen, und doch wird sie ertragbar sein, weil sie eine
ungewöhnliche
Gnadengabe in Empfang nehmen dürfen, weil Ich Selbst Mich zeige wo die
Menschen
schwach zu werden drohen.
Ich kenne den Willen und die
Einstellung jedes einzelnen, die Mir gilt, und Ich lasse wahrlich nicht
Meinen
Gegner Oberhand gewinnen über dessen Seele. Zudem ist das Ende nahe,
und Meine
Gläubigen sind Mir im Herzen treu ergeben, darum kann Ich auch
außergesetzlich in Erscheinung treten,
um ihnen Kraft zu schenken. Und viele werden Mich zu sehen bekommen,
und dann
kann keine Macht der Welt sie von ihrem Glauben an Mich abbringen. Dann
geben
sie auch das Leben freudig hin, wenn Ich es verlangen würde. Aber Ich
beende
das grausame Spiel Meines Gegners. Wenn er es gewonnen zu haben glaubt,
werde
Ich kommen in den Wolken und richten das Lebendige und das Tote.

Schauen
wir nun einmal, was uns die „Alten Offenbarungen“ – die Bibel -
bezüglich des Antichristen
sagen.
Der Prophet Daniel beschreibt uns im
7.Kapitel seines prophetischen Buches (Altes Testament), in der
Schauung von
vier Fabeltieren, die vier geistigen Entwicklungsperioden der
Menschheit mit
den entsprechenden Bildern ihrer materiellen Manifestationen.
Aufsteigend aus
dem „Meer der Zeit“, offenbart sich ihm im ersten Tier ein geflügelter
Löwe.
Diesem werden die Flügel genommen und er wird auf zwei Beine gestellt
und mit
einem menschlichem Herz versehen.
In diesem Entsprechungsbild sieht Daniel
den Grund für „das Auftreten des Menschen auf der Erde“. Der auf die
Erde
gestürzte, geflügelte Löwe (Stärke und geistige Freiheit) bezeichnet
den Urfall
der Engel unter Luzifer, denen ihre geistige Freiheit (Flügel) genommen
wurde.
Es eröffnet sich ihnen der Gnadenweg der Menschwerdung und der Demut,
zurück
ans Vaterherz.
Eine Ebene weiter unten in
der geistigen Betrachtung der vier Tiere, symbolisieren sie aber nach
Daniel
7;17 auch das Aufkommen von vier Königreichen/ Weltreichen /
Weltmächten auf
der Erde.
Über das vierte Tier
(Industriezeitalter) heißt es:“ ....es
war furchtbar und schrecklich und
sehr stark und hatte große eiserne Zähne. Es fraß um sich und zermalmte
und was
übrig blieb zertrat es mit seinen Füßen .... und es hatte zehn Hörner
(Daniel 7;7).
Und analog heißt es in Vers
24 weiter: „Ein
viertes
Königreich wird auf Erden sein, welches sich von allen (bisherigen)
Königreichen unterscheiden wird; und es wird die ganze
Erde verzehren (ausbeuten) und sie zertreten und sie zermalmen (gegen
die Natur-ordnung leben und die Erde zerstören)!
In diesem vierten Tier ist als Weltmacht
unser eisernes Industriezeitalter dargestellt und zwar aus geistiger
Sicht.
Neben dem rücksichtslosen Ausbeuten der
natürlichen Ressourcen unseres Planeten und der menschlichen
Arbeitskraft, sind
in Entsprechungsbildern auch die verheerenden Auswirkungen im
Seelenbereich der
Menschen angesprochen. Wir wollen aber unser Augenmerk im folgendem
Vers nicht
auf die zehn Könige (Regierungsformen und Industrienationen) dieses
Königreiches (Weltwirtschaftssystems) richten, sondern uns auf den
letzten
Herrscher vor dem großen Gericht konzentrieren.
Dan.7;23-26
Die zehn Hörner aus jenem Königreich (Weltwirtschaftssystem)
bedeuten zehn Könige (führende
Industrienationen), die aus ihm hervorgehen werden. Nach
ihnen aber wird ein
anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird
drei
Könige erniedrigen. Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des
Höchsten
vernichten (wollen)
und wird sich
unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand
gegeben
werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit (können reale 3½ Jahre bedeuten).
Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine
Macht
genommen und ganz und gar vernichtet werden.
Wir erkennen hier unschwer die Gestalt des
Antichristen, dessen Umschreibung sich ziemlich genau mit dem folgenden
Gesicht
des Johannes, in seiner Offenbarung, Kapitel 13 deckt. Bei Johannes
wird jedoch
ab Vers 1-10 zuerst einmal „das geistige
Prinzip des Antichristen“ ,als Tier aus dem „Meer der Zeit“
aufgetaucht, dargestellt.
Es agiert mit all seinen Verführungskünsten und seiner weltumspannenden
Macht
in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Dieser Geist wird vor dem
letzten
Gericht der alten Weltordnung, für wahrscheinlich 3½ Jahre,
ungeschminkt sein
ganzes widergöttliches Sinnen und Streben offenbaren.
Offb.13;1-2+5-8
Und ich
sah „aus dem Meer“ ein Tier
aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte und auf seinen
Hörnern
zehn Diademe (Sinnbild
der
verführerischen, falschen Werte. Bannung der Sinne auf die glitzernden
Illusionen der Welt) und auf seinen Köpfen Namen der
Lästerung (dominieren
des rationalen, gottleugnenden Weltverstandes)......
Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen
redete; und es wurde ihm Gewalt gegeben, zweiundvierzig Monate (3½ Jahre demaskiert)
zu wirken. Und es
öffnete seinen Mund zu Lästerungen wider Gott, Seinen Namen zu lästern
und Sein
Haus und die im Himmel ihre Wohnung haben. Und es wurde ihm gegeben,
mit den
Heiligen (einen
geistigen) Krieg zu
führen und sie zu überwinden (verführen);
und ihm ward Macht gegeben über alle Völker und Nationen. Und alle die
auf
Erden wohnen, werden es anbeten, ein jeder, dessen Name nicht
geschrieben ist
in dem Buche des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der
Welt an.
Unter
den Heiligen im obigen Vers sind die Christen zu verstehen. Auch in den
Briefen
der Apostel begegnet uns dieser Status der Nachfolger Christi, die
durch Ihn
von der Welt abgesondert, d.h. geheiligt
wurden.
In diesem Status werden sich
auch wieder die Restbestände der Christen, in der Endzeitbedrängnis
befinden
Weiter
ab Vers 11 wird dann „die Person des Antichristen“ dargestellt, durch
den das erste Tier (das geistige Prinzip des Antichristen)
seine Macht im Kampf gegen die Heiligen Gottes ausübt.
Offb.
13,11-12 Und ich sah
ein anderes Tier „aus der Erde“ (Element
und Daseinsebene des Menschen) aufsteigen; und es hatte
zwei Hörner gleich einem Lamm (Versuch
der Täuschung), aber es redete wie ein Drache (kann seine wahre Natur nicht
verbergen). Und die ganze Gewalt des ersten Tieres (geistiges Prinzip des
Antichristen) übt es vor ihm aus und es macht, daß die
Erde und die auf ihr wohnen, das
erste Tier anbeten (reine,
materielle
Diesseitsorientierung und Konsumhörigkeit ohne geistige Inhalte und
Werte).....
Hier
tritt uns nun das geistige Prinzip des Antichristen in menschlicher
Form, als
die Person des Antichristen entgegen. Durch ihn wird es zum
Glaubenskampf und
zur Verfolgung der kleinen Schar von Endzeitchristen kommen.
BD.Nr 4029
.......Und so beginnt der letzte Kampf
auf dieser Erde — der Glaubenskampf
— der Kampf gegen Christus, der zur Folge hat, daß die Menschen sich
nun
endgültig für oder wider Ihn entscheiden. Und dann kommt das Gericht,
denn im
freiem Willen wenden sie sich Gott zu oder ab, und für den freien
Willen müssen
sie sich verantworten.
Es ist dieser
Kampf unabwendbar, bringt er doch klar das Wesen des Antichristen
zutage, wie
auch die gesamte Menschheit sich nun klar werden kann über das Denken
und
Handeln dessen, der unter der Maske eines Heilsbringers (zwei Hörner gleich einem Lamm)
auftritt, um seine schändlichen Pläne
auszuführen; der offen gegen Gott kämpft und dafür wieder auf lange
Zeit
gebunden wird in der Erde, von wo er sich nicht eher freimachen kann,
bis ihm
wieder durch Menschen geholfen wird, die durch ihre falsche Liebe zur
Materie
die Fesseln des Satans lockern (am
Ende
des Tausendjährigen Friedensreiches).
Doch Jesus Christus wird
niemals
verdrängt werden können, Er wird Sieger bleiben am Jüngsten Tage, und
Seine
Lehre wird alle (liebenden) Herzen
erfüllen und Seine Anhänger werden sie mit hinübernehmen, so sie
entrückt
werden, und also wird sie auch auf der neuen Erde als geistiges Wissen
hochgehalten, sie wird ausgelebt, und es werden die Menschen in
höchstem Wissen
stehen und in tiefster Liebe zu Gott erglühen. Und nimmermehr kann sie
verdrängt werden vom Gegner Gottes, weil ihm jegliche Macht auf lange
Zeit
genommen ist.
BD.Nr 4883
In große Trübsal wird die Menschheit
kommen, wo es auch sei, wenn die letzte Not anbricht, die dem Ende
vorangeht.
Jedes Volk wird durch Leid und Bedrängnis gehen, teils durch
Menschenwille
veranlaßt, teils durch Natureinflüsse oder schicksalsbedingte Geschehen
und
überall werden die Menschen Gelegenheit haben, sich In den Dienst der
Nächstenliebe
zu stellen, denn überall wo Not ist, wird diese gelindert werden können
durch
liebefähige und liebewillige Menschen. Von Leid werden alle Menschen
betroffen
werden bis auf die, welche Kraftempfänger von unten sind, d.h. deren
Herzen so
verhärtet sind, daß sie dem Gegner Gottes verfallen und von ihm bedacht
werden
in ungewöhnlichem Maß. Der Kontrast zwischen Gut und Böse wird überall
stark
hervortreten und also wird auch überall ein Kampf des Geistigen geführt
um die
Seelen der Menschen, bevor das Ende kommt.
Die Endzeit löst daher durch geistigen
Einfluß alle Triebe im Menschen aus, sowohl das Gute als auch das Böse
wird
sich augenfällig bemerkbar machen und daher auch eine Scheidung
erkennbar sein,
denn die Guten werden sich von den Bösen absondern und doch ständig im
Haß
verfolgt werden, weshalb die Bedrängnis der Guten, also Gott
zugewandten
Menschen stets größer wird. Es wird eine Not sein in ungewöhnlichem
Maß. Und es
werden die Worte der Seher und Propheten,
die die große Trübsal künden für die
Zeit des Endes, überall Anwendung finden, nur wird der Anlaß zur
Trübsal
nicht überall gleich sein. Doch überall scheiden sich die Geister und
daran ist
die Zeit des Endes zu erkennen.
Die Erde oder das geistige Reich werden
das Ziel sein der Bestrebungen der Menschen und wer die Erde
mit ihren Gütern sich zum Ziel setzt, der ist für
das geistige Reich verloren, er huldigt der Welt und also dem, der die
Welt
regiert. Und es wird dies die Überzahl der Menschen sein, deren Blicke
nach der
Welt gerichtet sind, das geistige Reich aber hat nur wenige Anhänger.
Es ist
nur eine kleine Herde, gemessen an der ganzen Menschheit, die Gott
anstrebt, bewußt
oder unbewußt, die das Gute will und das Böse verabscheut.
Darum werden stets die geistig Strebenden in
kleiner Anzahl unter den Menschen vertreten sein, sie werden von den
Mitmenschen
verlacht und verspottet werden anfangs, bis das Teuflische in der
Menschheit
zum Durchbruch kommt und sich in einer Weise äußert, daß man feindlich
vorgehen
wird gegen alle, die zu Gott halten und im Glauben standhaft bleiben.
Dann
beginnt eine Trübsal, wie sie nie zuvor die Welt erlebt hat.
Überall wird das Schlechte die Oberhand
gewinnen und das Gute unterdrückt werden, überall wird das Schlechte
schwelgen
und das Gute Not leiden. Und zuletzt wird auch das Leben derer
gefährdet sein,
die Gott treu bleiben und sie werden keinen rechten Schutz haben, denn
die
Menschen verkehren die Gesetze, das Recht wird nicht mehr anerkannt und
es gilt
nur noch die Macht des Stärkeren. Und diese wird bei denen sein, die
sich dem
Satan verschrieben haben durch ihre Gesinnung. Für ihr zeitliches Leben
werden
sie von ihm begünstigt sein, denn sie verkauften ihm dafür ihre Seelen,
und
darum machen sie sich zu Herren über die Schwachen, denen sie — vom
Satan
getrieben — alles Böse zufügen, denen sie alles entziehen, was sie
irdisch
benötigen.
Die Trübsal wird ein Ausmaß
annehmen, daß die Gläubigen außergewöhnliche Kraftzufuhr nötig haben
und auch
erhalten werden, auf daß sie nicht erliegen im letzten Kampf, der nur
kurze
Zeit währet, der verkürzt wird um der wenigen Auserwählten willen, auf
daß sie
nicht schwach werden angesichts der Not in den eigenen Reihen und des
Wohllebens in den Reihen des Gegners. Dann wird ihnen Erlösung werden
von Oben,
wie es verkündet ist. Dann wird der Herr Selbst kommen in den Wolken
und
Rettung bringen allen, die Ihm treu bleiben...... Truglicht
Das
Licht, das hell sich dünkt und – ohne es zu sein –
des
Lichtes Maske nimmt und borgt sich seinen Schein
und
prunkt damit:
Das
ist der Herr der Welt, der Hochmut, der euch reizt
zu
tun
was euch gefällt, und der mit Lob nicht geizt
und
nicht mit Schmeichelworten. Streckt
gierig ihr die Hand nach eitler Macht nur aus,
um
es
ihm gleich zu tun, dann baut ihr nur sein Haus
und
könnt darin nicht ruhn.
Er
hetzt euch ohne Ruh, und ihr traget ihm herzu
der
falschen Werte Flittergold,
Und
wie ihr Lügen sucht, ist euer Sold die
Lüge nur!
Die
lebt solang davon, daß sie zerstört,
bis
sie mit dem Zerstörten untergeht.
Die
Wahrheit aber schreitet durch die Lande,
sie
ist so schön, daß sie des Schmuckes nicht bedarf
und
nicht des Faltenwurfs im Lichtgewande.
Nicht
Lob, nicht Tadel spendet sie.
Sie
schweigt.
Doch
wenn ihr Blick dich trifft, dann sinkst du
in die Knie ....
und
ohne Worte wird dir Wissen kund,
wenn
stumm dich grüßt der Wahrheit ernster Mund.
Ephides

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Verkündigung, Drangsale,
Verfolgung - Scheidung
der Geister
BD.Nr 1748
Es hat die Welt eine Zeitenwende zu
erwarten, die außergewöhnlich bedeutsam ist. Denn es steigt das gute
Geistige
zur Erde hernieder und bringt eine gewaltige Umwälzung des Denkens
zustande
durch außergewöhnliche Vorkommnisse, die dem Willen Gottes entsprechen.
Der Kampf der verschiedenen
Geistesrichtungen (materie- oder
geistorientiert) wird so gewaltige Ausmaße annehmen, und es wird dies
eine Trennung derer, die für und wider Gott
streiten, zur Folge haben. Es sind keine besonderen Merkmale, die
dieser
Zeit vorangehen, es wird nur der Mensch des Öfteren hingewiesen werden
auf
über-irdische Dinge, er wird gewissermaßen zum Nachdenken darüber
angeregt
werden und also veranlaßt, Stellung zu
nehmen zu Fragen, die abseits des Irdischen liegen.
Und er wird nun sich dieser oder jener
Geistesrichtung anschließen und ein Kämpfer für seine Anschauung
werden. Und so beginnt eine neue Zeit,
eine Zeit, wo Helligkeit des Geistes einerseits und tiefste geistige
Dunkelheit
andrerseits die Menschen scheiden wird voneinander, eine Zeit, wo das
geistige
Streben der einen sich deutlich bemerkbar macht an ihrer Einstellung zu
irdischem Gut, das der nur weltlich gesinnte Mensch zu vermehren sucht
mit
allem Eifer, das aber verachtet wird von jenen (die nach dem Geistigen
streben).
Und nun erlebt die Menschheit eine Umgestaltung
des Denkens. Es wird die geistige Welt sich verkörpern in den Gott
zugewandten
Menschen, und es werden diese hell und klar zu schauen vermögen und mit
vollster Überzeugung eintreten für das, was ihnen diese geistige Welt
vermittelt. Doch sie werden sich die geistige Freiheit erkämpfen müssen.
Was für Gott ist, ist geächtet und
ständiger Bedrohung ausgesetzt, denn es sind die Gottlosen in der
Überzahl, und
ihre Macht ist groß, da sie große Unterstützung finden von Seiten der
herrschenden Gewalt. Und dennoch wird das gute Geistige siegen, denn
dessen
Kraft ist groß, weil die Liebe seine Waffe ist.
Die neue Zeit soll geistigen Fortschritt
bringen, es soll die Seele große Vorteile aus ihr ziehen, es soll die
Menschheit der Wahrheit zugänglicher sein und sich mehr von der Liebe
lenken
lassen; es soll ein bewußtes Streben zu Gott die Menschen kennzeichnen,
die den
geistigen Kräften Macht über sich einräumen; es soll ein friedvoller
Zustand
die Menschen beglücken (die sich dem
geistigen Leben hingeben) trotz äußerer Bedrückung und scheinbaren
Hindernissen, denn es wissen diese Menschen, daß sie recht wandeln, und
daher
fühlen sie sich sicher und wohl geborgen im göttlichen Schutz und
achten der
Anfeindungen menschlicherseits weniger. Sie sind stark im Glauben,
zuversichtlich in der Hoffnung und mächtig in der Liebe. Und an dieser
(der Liebe) richten sich auch jene auf,
die noch im Zweifel stehen, denn der tiefe lebendige Glaube (aus und in
der Liebe) überzeugt mehr,
als vieles Reden es vermag.
Einstens rang Jesus auf Erden um die
Seelen, und auch damals setzte eine Zeit geistigen Ringens ein; auch
damals
standen die Menschen vor einer Entscheidung, sich für oder gegen
Christus zu
bekennen. Ebenso wird auch diesmal die Frage entscheidend sein. Auch
nun wird
sich der Mensch entscheiden müssen, ob er Jesus Christus anerkennt und
sich
also zu Ihm bekennt vor aller Welt, oder ob er Ihn ablehnt.
Und wieder wird die Beantwortung dieser
Frage seine Höherentwicklung bestimmen. Denn nur, der Ihn bekennt, wird
aus
seinem Erdenleben Nutzen ziehen für die Seele. Und wieder muß das
göttliche
Wort verbreitet werden, es müssen wieder eifrige Jünger das Evangelium
hinaustragen in alle Welt, und es muß
eine unvorstellbare Arbeit einsetzen zuvor, daß diese Jünger
unterwiesen werden, auf daß sie recht lehren nach
göttlichem Willen. (Angesichts der
Uneinigkeit unter den Christen eine scheinbar nicht zu bewältigende
Aufgabe.
Wahrscheinlich werden wir erst in der Anfechtung das Wesentliche vom
Unwesentlichen und Wahrheit von Irrtum zu scheiden lernen. Es geht uns
allen zu
gut und wir haben noch die Muße, uns um - Punkt oder Komma? – zu
streiten.)
Und das sind
schon die Zeichen der kommenden neuen Zeit, daß unmittelbar aus der
Höhe diese
göttliche Lehre zu den Menschen kommt, daß also die Lehre Christi ihnen
wieder
so unverbildet dargereicht wird, wie
es zu Jesu Zeiten auf Erden war, begleitet von Wundern und
außergewöhnlichen
Geschehnissen, denn auch die kommende Zeit wird Wunder bringen, aus
denen der
göttliche Wille erkennbar sprechen wird, doch erklärlich werden diese
Wunder
nur denen sein, die schon des Geistes Wirken an sich erfahren haben und
die
daher sich immer inniger an Jesus Christus anschließen und ihn bekennen
vor
aller Welt.
Die Scheidung der Geister können wir
schon Heute in Ansätzen, auf den verschiedenen Ebenen des Lebens
beobachten.
Schaut man z.B. in die Motivations- und Optimierungsseminare der
heutigen
Managementebenen, so stellt man mit Erstaunen fest, daß sich hier mehr
und mehr
eine geschickt getarnte Form von Sozialdarwinismus äußert. Den
Teilhabern
hochbezahlter Wochenendseminare wird einsuggeriert, daß alleine durch
die Kraft
des positiven Denkens alle angestrebten Ziele erreicht werden können.
Erfolg,
Gewinnsteigerung, Reichtum, Gesundheit und Schönheit wenn es sein muß.
„Das
Geld liegt auf der Straße, man braucht es nur aufzuheben“, ist eine
häufige
Aussage der Erfolgstrainer, die bis zu 2000 Euro pro Person und
Wochenende in Rechnung
stellen. Und der Zulauf ist enorm, womit sie zumindest diese These –
vom Geld
auf der Straße – glaubwürdig vermitteln können.
Die ganze
Euphorie wäre ja auch gar nicht bedenklich, wenn es hier nur darum
gehen würde,
einigen verkrampften und kopflastigen Menschen in Führungspositionen
Erlebnisräume zu schaffen, um ihnen durch entsprechende Spiele und
Übungen
wieder den Zugang zum Gemüt und zur Gefühlsebene zu öffnen. Das Problem
ist
hier jedoch viel subtiler. Durch die ständige hypnotische Wiederholung
von
solchen Sätzen wie „Ich erreiche mein Ziel – Ich schaffe was ich will –
Ich bin
Gut, Ich bin der Beste – Ich ersteige den Berg des Erfolges bis zu
seiner
Spitze – Ich bin sozial, ich bin menschlich (da dies der
Gewinnoptimierung der
Firma dient)-, ich werde immer erfolgreicher -, Ich werde immer reicher
und
glücklicher denn ich nutze mein Potential an Möglichkeiten, vermitteln
die
Erfolgstrainer und ihre Probanden, daß Mißerfolg, Armut und jegliche
Form von
Not oder Mangel, ein Versagen des Menschen durch falsches Denken ist.
Es zeigt
diese Lebensanschauung, wie reduziert der Gesichtskreis dieser Menschen
ist.
Sie sind Kinder des Wohlstandes und haben sich scheinbar nie in anderen
Kulturen,
speziell der „Dritten Welt“ bewegt. Diese Erfolgstrainer sollten ihre
Seminare
einmal in den Slums von Kalkutta oder Bogota halten, oder vor den
Obdachlosen
unserer Großstädte, um einmal die engen Grenzen ihres elitären
Positivdenkens
zu erkennen. Auch für die körperlich Behinderten und unheilbar Kranke,
sowie
für die Betroffenen von Kriegen und Katastrophen, sind solche in teuren
Maßanzügen abgegebenen Statements und wohlwollenden Lebensratschläge
ein Schlag
in die seelische Magengrube. Wenn man hier glaubt, sein Gewissen durch eine großzügige Spende für
ein
Waisenhaus in Indien oder eine Krankenstation in Afrika beruhigen zu
können, so
macht man es sich nur all zu einfach in der Frage der Verantwortung und
Wahrheit.
Ich spreche
hier nicht gegen das positive Denken an sich, sondern dagegen, es mit
einem
„keep smiling“ auf dem Gesicht, für den blanksten Egoismus zu
mißbrauchen. Das
zentrale Wort in diesen Seminaren ist das „Ich“; und hier beginnt der
Sozialdarwinismus. Unverhohlen wird in solch geprägten Seminaren zum
Ausdruck
gebracht, daß jeder, der nicht Erfolg hat, nicht reich, schön und
gesund ist,
selbst daran schuld ist, weil er sich im falschen Denken bewegt und zu
wenig
Einsatz für den Erfolg zeigt! Diese sich selbst hochpuschenden,
technikgläubigen
Apostel einer glorreichen Zukunft des Erfolges und Wohlstandes, gehen
unbeirrt
ihren Weg des Erfolges und beruhigen ihr Gewissen damit, daß jeder der
nicht
mitgeht, seine bedauernswerte Lebenssituation selbst verschuldet. Es
wird ihrer
Meinung nach ja niemandem verwehrt, man muß nur wollen und 150% Einsatz
bringen.
Ihrem Ehrgeiz entsprechend, werden
diese Menschen
mehr und mehr das Ruder in Wirtschaft und Politik in ihre Hände nehmen
und uns
unaufhaltsam in eine ökologische, ökonomische und soziale Katastrophe
führen.
Was
ist aber dann mit Jenen, die diesen
absehbaren, hochtechnisierten, sich an Entwicklungen und Veränderungen
ständig
selbst überholenden Weg - der alle Aufmerksamkeit und alle Sinne auf
das materielle
Diesseits bindet - nicht mitgehen wollen? Was ist mit den mehr
naturverbundenen,
besinnlichen Menschen, die ein einfaches Leben ohne Internet und
High-Tech
Abhängigkeiten führen wollen? Was wird aus den mehr in sich selbst
Ruhenden,
deren Lebensziel nicht die ständige Außen- und Selbstdarstellung und
das
Lechzen nach Ruhm und Ehre ist? Ja, was wird aus den anders denkenden
und
fühlenden, sind sie automatisch die Verlierer in dieser Welt der
ehrgeizigen
Machermentalität und fallen als Gestrauchelte aus dem harten Wettkampf
um
Erfolg, Karriere und die besten Positionen in unserer Gesellschaft?
Was ist mit
den Menschen, die sich noch Zeit für ihre rein menschlichen
Begegnungen,
Gespräche und Zeit für ihre Familie nehmen wollen? Die sich dagegen
wehren, in
einer „nur Funktionalität“ an ihrem Arbeitsplatz unterzugehen und
Sklave eines
Terminkalenders zu sein? Ist dies alles schon Luxus in den Sachzwängen
unserer
Zeit? Sind dies alles überholte Träumereien und Gefühlsduselei, die
schon bald
keinen Platz mehr haben in einer digital erfaßten und vernetzten Welt,
deren
Taktfrequenz und Spielregeln mehr und mehr von den Erfolgsjunkies
bestimmt wird!
Und was wird
aus unseren Kindern, wenn sie schon in der Schule vernetzt und
verkabelt, auf
diese High-Tech-Hymne der technischen Raserei eingestimmt werden? Haben
sie in
der virtuellen Welt ihres elektronischen Spielzimmers überhaupt noch
die Chance
ihre Kindheit zu „er-leben“ und zu „be-greifen“? Haben sie überhaupt noch
die Chance ein anderes Wahrnehmen, Empfinden und Denken zu entwickeln
und ist das in unserer
Welt überhaupt noch
gewünscht? Die Entwicklungstendenzen unserer Zeit sprechen hier eine
deutliche Sprache und lassen Schlimmes ahnen!
Was
wird in dieser blutarmen
High-Tech-Zukunft schließlich aus den noch gläubigen Christen?
Werden sie dieses, sich raffiniert in
unser Leben einschleichende und alles durchsetzende Tier aus dem
Abgrund
erkennen, wenn es einmal unverhüllt sein Haupt in unseren Alltag erhebt
und den
unbedingten Glaubensgehorsam
an sein technisches
System von uns
einfordert? Wenn es sein Malzeichen,
das sich Heute schon in einer geistigen Form auf unserer Stirn (in unserem Denken) und auf unserer Hand (in unseren Handlungen) widerspiegelt (Joh.Offb. 13,16-17), auch in
einer technisch
manifestierten Version unseren Alltag betritt !!! Der technische
Fingerabdruck
eines jeden Menschen, mittels implantiertem Mikrochip oder unsichtbarem
Lasercode auf der Hand/Stirn, wird uns zur Eindämmung der zunehmenden
Kriminalität und zur Vereinfachung und effizienteren Abwicklung aller
digitalen
Vorgänge in Wirtschaft und Privatleben, irgendwann einmal als der
notwendige
und ganz selbstverständliche nächste (Fort) Schritt in eine sicherere
High-Tech-Zukunft präsentiert werden. Werden wir Christen dann endlich
wach und
merken, daß auch wir bisher nur eine träge Wohlstandskirche mit
Internet-anschluß auf dem Jahrmarkt der weltlichen Möglichkeiten waren?
Werden
wir uns, bestürzt über die offensichtlich werdenden gottwidrigen
Zustände
aufmachen, um wirklich nach der Lehre Jesu zu leben und dem Welttreiben
die
Stirn des lebendigen, im Geiste brennenden Glaubens bieten???
Kann eine
durch den Geist Gottes erwachende Kirche in dieser materialistisch
orientierten
Welt mit technischem Zwangskorsett und Selbstzerstörungstendenzen
überhaupt
noch etwas anderes sein, als ein Störfaktor???
Es wird dann
zu einer offensichtlichen Scheidung der Geister kommen, wenn die
Christenheit
das Geistfeuer Jesu wieder in sich zuläßt und zu den Wurzeln ihres
Glaubens
zurückkehrt!
BD.Nr 5115
Ihr werdet euch
behaupten müssen auch der Welt gegenüber, die sich gegen euch stellen
und euch
verfolgen wird. Dann ist die Kampfzeit angebrochen, die Ich euch
angekündigt
habe und die auch die letzte Phase einleitet vor dem Ende. Es wird euch
auch
weltlich keine Hilfe geleistet werden, denn die euch helfen wollten,
sind zu
schwach, die Stärkeren aber sind gegen euch.
Dennoch habt ihr einen Schutz, auf den
Ihr euch wohl verlassen könnt denn Ich Selbst bin bei euch und gebe
euch Kraft,
durchzuhalten in schwerstem Kampf. Wer Mich nur rufet, der wird auch
Meine Gegenwart
erfahren, denn Ich verlasse die Meinen nicht. Ich lasse es wohl zu, daß
sich
die Menschen kämpfend gegenüber stehen. Es muß dieser letzte
Glaubenskampf
offensichtlich sein, weil sich die Geister scheiden sollen, weil eine
Trennung
stattfinden muß zwischen denen, die
Mir, und denen, die dem Gegner angehören.
Es müssen sich auch noch die letzten
entscheiden, die vor einem offenen Bekenntnis bisher sich scheuten aus
Glaubensschwäche oder Furcht. Diese nun sollen sich an der
Glaubensstärke der
Meinen aufrichten, wenn sie nicht gänzlich abfallen um irdischen
Vorteiles
willen, den die Meinen hingeben müssen
um Ihres Glaubens willen.
Es wird eine Entscheidung sein, die nur
das Seelenleben des einzelnen betrifft, doch darum bedeutsam, weil der
Entscheid sich auswirkt auch auf das Irdische Leben und darum viele
Menschen
scheitern werden. Denn wer die Welt noch zu hoch stellt, wer das
irdische Leben
lieb hat, wer dem körperlichen Wohlbehagen noch zu viel Beachtung
schenkt, der
wird schlecht bestehen können. weil alles von ihm gefordert wird, will
er nicht
den Glauben an Mich und Mein Erlösungswerk hingeben.
Viele werden abfallen vom Glauben, weil
sie sich öffentlich bekennen müssen für Mich. Wer aber die Wahrheit
hat, wer in
der Erkenntnis vorgeschritten ist, wer durch ein Liebeleben auch Meine
Kraft in
sich hat, der wird Mir treu bleiben bis zum Ende, er wird freien Mutes
sich für
Mich bekennen, er wird reden für Mich und auch noch zu überzeugen
vermögen, die
schwachgläubig sind, doch guten Willens.
Und trotz größter irdischer Drangsal von
Seiten der Feinde wird er die Not nicht so spüren, weil Ich ihm
beistehe und
ihn versehen werde mit allem, was er benötigt für Leib und Seele. Wer
voll auf Mich vertraut, dem werden die
Maßnahmen der Feinde nichts anhaben können, denn was ihm von diesen
genommen
wird, das gebe Ich ihm zurück in anderer Form, doch Immer so, daß er
leben wird
so lange, wie Ich ihn noch benötige auf dieser Erde.
Und Meine kleine Schar soll bis zuletzt
ein Zeugnis geben vom Reich Gottes und Seiner Macht und Meine
Verheißungen
sollen sich erfüllen, daß ein starker Glaube alles vermag und daß den
Meinen
gegeben wird, was sie erbitten in diesem Glauben.
Der Kampf wird hart werden, aber doch
überstanden werden von den Meinen, denn diese haben einen Heerführer
zur Seite,
der jeden Feind besiegen wird und wer Seinem Lager angehört, wird als
Sieger
hervorgehen und keinen Feind mehr zu fürchten brauchen, so das Ende
gekommen
ist - der Tag des Gerichtes - der endgültig scheidet die Gerechten von
den
Ungerechten, die Guten von den Bösen, die Meinen von den Anhängern des
Satans.
Der Tag, da jedem vergolten wird nach seinen Werken.
JL.GEJ.10
115,8-10
(Jesus:) Ich werde am Ende auch noch
das - wie Ich dir das schon angezeigt habe - an Mir, das heißt an
diesem Meinem
Leibe geschehen lassen und werde am dritten Tage wieder auferstehen und
zu
allen Meinen Freunden kommen und sie trösten und stärken, und die
Verstockten
werden sich dennoch nicht daran kehren, sondern mit gleicher Hast
verfolgen
auch Meine Freunde, und das so lange, bis das
Maß ihrer Greuel voll wird und Ich sie von der Erde hinwegfegen werde.
Ich
werde aber fürderhin bis ans Ende der Welt Meine Boten senden aus den
Himmeln,
auf daß von den argen Kindern dieser Welt Mein Wort nicht vertilgt und
zu sehr
verunglimpft werde; aber auch diese werden um Meines Namens willen
verfolgt
werden, mehr oder weniger, bis zur Zeit, da Ich wiederkommen werde wie
ein
Blitz, der vom Aufgange bis zum Untergange alles hellst erleuchten
wird, was
auf Erden ist und gut oder böse wirkt.
In jener Zeit werde Ich eine größte Sichtung über den ganzen
Erdboden ergehen lassen, und nur die Guten und Reinen werden erhalten
werden.
Viele
aufgeklärte und liberal Denkende Menschen können sich nicht vorstellen,
daß es
einmal für ein jedes Tun und Lassen eine klare und gerechte Beurteilung
vor
Gott geben wird; sofern sie noch an einen Gott glauben. Es herrscht
hier die
selbstschützende Vorstellung von einem Gott, der für die kleinen und
großen
Schwächen der Menschen schon Verständnis hat und bei aller weltlichen
Raserei
auf jeden Fall ein, wenn nicht gar beide Augen in einer großherzigen
Geste
zudrückt. Er ist ja schließlich Gott und das Leben muß ja irgendwie
weitergehen. Sie wollen der Tatsache nicht ins Auge sehen, daß ein
jeder, der
das Erlösungswerk Jesu nicht für sich nutzt und Ihm auf Seinem Wege in
die neue
Schöpfung folgt, einmal das ernten wird, was er sich aus seinem freien
Willen
selbst bereitet hat. Und hier ist noch einmal zu betonen, daß dem
Wollenden
kein Unrecht geschieht, wenn er das ernten wird was er gesät hat und
woran er
weiterhin festhalten will.

JL.GEJ.09
94,8
(Jesus:) Zur Zeit der neuen Seher und
Propheten aber wird eine große Trübsal und Bedrängnis unter den
Menschen sein,
wie sie auf dieser Erde noch niemals da war; aber sie wird Meiner
dermaligen Auserwählten
wegen nur eine kurze
Zeit dauern,
auf daß diese an ihrer Seligwerdung nicht sollen einen Schaden erleiden.
Im
Folgendem 24.Kapitel des Matthäus Evangeliums werden zwei verschiedene
Gerichte
oder Ereignisse dargestellt und prophezeit. Einmal in den Versen
1-2+15-20 das
Gericht über Jerusalem im Jahre 70 n.Chr., und zum anderen,
übergangslos, das
bevorstehende Endzeitgericht. Der Verfasser des in die Bibel
aufgenommenen
Matthäus Evangeliums – nach der Neuoffenbarung durch J.Lorber ein Jude
Namens
L‘Rabbas – hat hier in der Zusammenstellung der vielen ihm vorliegenden
Berichte und Augenzeugendokumente, nach gutem Gewissen zwei
verschiedene
Ereignisse unbeabsichtigt vermengt. Wir beschäftigen uns hier nur mit
den
unsere Zeit betreffenden Endzeittexten.
Matth. 24,3 -14
Und als
Er auf dem Ölberg saß, traten zu Ihm Seine Jünger besonders und
sprachen: Sage
uns, wann wird das geschehen und welches wird das Zeichen sein Deines
Kommens
und der Vollendung des Zeitalters (die
Vollendung einer Erlösungsperiode)?
Jesus aber
antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe.
Denn es
werden viele kommen unter Meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus
und
werden viele verführen. Ihr werdet hören von Kriegen und
Kriegsgeschrei; sehet
zu und erschrecket nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch
nicht das
Ende, denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein
Königreich
wider das andere, und werden sein teure Zeit und Erdbeben hin und her.
Das
alles aber ist der Anfang der Wehen.
Alsdann
werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr
werdet
gehaßt werden um Meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden
viele der
Anfechtung erliegen und werden sich untereinander verraten und werden
sich
untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten
erheben und
werden viele verführen.
Und weil der Unglaube wird überhand nehmen, wird die Liebe in vielen
erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig. Und es wird
gepredigt
werden dies Evangelium vom Reich (Gottes)
in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker und dann wird das Ende
kommen.
Es wird eine weltumspannende Endzeitverkündung
geben. Das Geistfeuer Christi wird wieder in den Herzen der wahren
Nachfolger
Christi brennen, und diese werden trotz
aller Verfolgung und Drangsale, ohne Furcht das Evangelium predigen und
auf das
nahe Ende hinweisen.
JL.GEJ.06
174,5-6 Es
werden dann sein große Kriege vereinzelt unter den Völkern, und es wird
ziehen
ein Volk wider das andere; auch wird dann eine große Teuerung sein, und
es
werden entstehen allerlei pestilenzartige
Krankheiten, wie sie unter den Menschen bis jetzt noch nie bestanden
haben. Auch werden vorangehen große
Erdbeben, auf daß sich die Menschen dadurch zur Buße und zur
Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl denen, die sich danach kehren
werden!
Aber
gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den
blinden
Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger
gescholten
werden, und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen
und
ihnen unter großen Strafandrohungen
verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu verkünden ein kommendes
Gericht.
Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure Babels tun wird, der wird
seine
große Not haben.
Matth. 24,21-22
Denn es
wird alsdann eine große Trübsal sein, wie sie nicht gewesen ist von
Anfang der
Welt bisher und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage
nicht würden
verkürzt, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen
werden
die Tage verkürzt.
BD.Nr 3209
......Es geht dem letzten Gericht die (letzte Phase der) Endzeit
voraus, und
diese umfasst eine Zeitspanne von nur wenigen Monaten, die durch einen
außergewöhnlich rigorosen Glaubenskampf gekennzeichnet ist. Sowie der
Glaubenskampf ganz offensichtlich geführt wird, sowie man alle
Heimlichkeiten
außer acht läßt, und offen und rücksichtslos gegen alle geistigen
Bestrebungen
vorgehen wird, sowie Gebote und Verfügungen erlassen werden, die den
Menschen jegliches geistige Streben untersagen,
sowie man keines der göttlichen Gebote mehr achten wird, sowie eine
Verfolgung
einsetzen wird, gegen alle gläubige Menschen und diesen kein Recht mehr
zugebilligt wird, ist die Endzeit in die letzte Phase eingetreten und
das
letzte Gericht täglich und stündlich zu erwarten......
BD.Nr 330
Beuget euch der richterlichen Gewalt und
sehet in ihr immer den Abgesandten Meines Willens. Doch wo das Gesetz
euch
verkündet, daß ihr den Glauben verleugnen sollt, dort gehorchet der
Stimme
eures Herzens, denn Ich gab euch diese, auf daß ihr erkennen sollt, was
recht
oder unrecht ist......
.....Und so läßt
der Herr auch ohne Ausnahme die richterliche Gewalt gelten, so sie
nicht der
göttlichen Ordnung zuwiderläuft. Was Gott als herrschend setzet über
das Volk,
das soll anerkannt werden jederzeit. Denn dieses Volk zu führen
beauftragt der
Herr die höhere Gewalt und gab ihr alles Recht und alle Macht auf Erden
über
das Volk. Darum seid Untertan dieser Macht, und ihr werdet den Willen
des Herrn
erfüllen.
Doch wenn diese Macht genützt wird, um
gegen Gottes Gebote aufzutreten, so hat sich der Herrscher eine Macht
angeeignet, die ihm nimmermehr von Gott erteilt wurde, und er lehnt
sich
gleichsam auf gegen die allerhöchste Macht, der er selbst untersteht.
Dann
vergißt er seine Pflicht, die zu erfüllen ihm bestimmt wurde. Er lenkt
das Volk
nicht weise und gerecht, sondern führt es abseits von der rechten Bahn.
Er ist
dem Volk kein Vertreter der göttlichen Macht, sondern vielmehr im
Dienst der
finsteren Mächte stehend.
Dann muß ein jeder aus sich selbst heraus
den rechten Weg finden, er muß in erster
Linie bestrebt sein, Gott zu dienen, Gottes Willen zu erfüllen und
Gottes
Gebote zu halten. Und wird er daran gehindert durch die richterliche
Gewalt, so wird er kämpfen müssen, aber immer unterstützt werden vom
Geist
Gottes, vom Herrn und Heiland Selbst. Für diese und jene Welt gilt nur
ein
Wille, den zu befolgen die einzige Aufgabe eines jeden Wesens ist und
bleiben
wird bis in alle Ewigkeit.
Die Dämonen suchen zwar einzuwirken und
alles aufzuhetzen gegen das Wort Gottes, doch ergreifen sie auch von
den Herzen
der ein Volk Führenden Besitz, dann hört das
Recht auf, Recht zu sein, dann verwandelt sich alle Wahrhaftigkeit in
Lug und Trug, dann muß leiden der Gerechte, und zu Ehren wird gelangen
der
Unehrenhafte. Dann kann nimmermehr ein Volk gedeihen, sondern es wird
mißgestaltet
sein im Denken und Handeln, .....
BD.Nr 6758
Je näher das Ende ist, desto heftiger
wird der Kampf entbrennen zwischen Licht und Finsternis. Alle Schrecken
des
Kampfes aber werdet ihr erst erleben, wenn er sich richtet gegen Meine
Anhänger, wenn der Glaube verdrängt werden soll an Mich in Jesus
Christus, wenn
das Erlösungswerk zum Angriffsziel
Meines Gegners werden wird wenn die Menschen zum offenen Bekennen ihres
Glaubens aufgefordert und ein Abschwören des Glaubens mit brutalsten
Mitteln
erzwungen werden wird.
Dann erst bricht die Not und Trübsal an,
die Zeit, die zu verkürzen Ich den Meinen verheißen habe. Und dann wird
das
Wüten Meines Gegners offenbar, denn die Menschen kennen keine Hemmungen
mehr,
sie scheuen vor nichts zurück, weil sie angetrieben werden vom Satan
und sie
sich seinem Willen gänzlich unterstellen. Lasset es euch gesagt sein,
daß nicht
mehr viel Zeit vergeht bis zu diesem Glaubenskampf, daß aber zuvor noch
große
Not über die Erde kommt, die aber einen anderen Ausgang hat, die durch
Meinen
Willen die Menschen treffen wird, damit sich auch in dieser Not schon
ihr
Glaube beweisen oder auch stärken kann. Zuvor werden viele Menschen
gerade
diese Not, die durch ein Naturgeschehen von größtem Ausmaß die Menschen
betrifft, zum Anlaß nehmen, um gegen den Glauben vorzugehen, weil sie
nun erst
recht einen Gott und Schöpfer anzweifeln, Der Selbst zerstört, was Er
geschaffen hat.
Wer aber in der Wahrheit unterrichtet
ist, der hat auch für alles eine rechte Erklärung, und kann er nun
diese Wahrheit
auch den Mitmenschen zutragen, dann kann auch unter ihnen der
darauffolgende
Glaubenskampf eher einen starken Glauben zeitigen, der dann auch
standhält
allen Bedrängungen gegenüber, denen die Gläubigen ausgesetzt sind. Daß
aber die
Mehrzahl der Menschen keinen lebendigen Glauben mehr hat, ist das Werk
Meines
Gegners, der darum auch nicht aufhören wird, gegen Mich und die
Wahrheit zu
arbeiten und mehr Erfolg bei den Menschen haben wird wie die Vertreter
der
reinen Wahrheit, die rechten Vertreter der Lehre Christi. Denn ihnen
wird
selten nur Glauben geschenkt, der Gegner aber kann den Menschen
darbieten, was
er will, es wird angenommen. Und darum muß zuvor schon eine Klärung
kommen, es
muß ein jeder sich offen und frei bekennen für oder gegen Mich.....
.....Ein ungewöhnlicher Mensch wird sich
Meinem Gegner zur sichtbaren Hülle anbieten, und dieser Mensch leitet
dann auch
den letzten Kampf auf dieser Erde ein. Dessen achtet, und ihr werdet
wissen,
daß nun auch die Stunde des Endes ganz nahe ist. Aber achtet auch
Meiner Sendboten von Oben, die zu gleicher
Zeit auftreten, um euch Menschen mit einem Licht voranzugehen, dem ihr
folgen sollet.
Achtet aller, die lebendig Mein Wort verkünden, und schließet euch
diesen an, auf daß die kleine Schar zusammengeht,
auf daß sie immer wieder Licht sich holen können, und ihr Glaube stets
anwachse. Aber allen diesen verheiße Ich Meinen Schutz, Meine
väterliche Fürsorge,
und Meinen Segen. Und sie brauchen nicht zu fürchten, Opfer jener
brutalen
Gewalt zu werden, denn Ich Selbst werde kommen und sie holen, sowie das
Maß
Meines Gegners voll ist, sowie ärgste Gefahr droht den Meinen.
Darum auch werde Ich diese Tage verkürzen, auf daß die Meinen Mir
standhalten können und
nicht schwach werden angesichts der Verfolgungsmaßnahmen......
JL.GEJ.01
72,1-2
(Jesus:) Ich aber gehe unter den sieben
Töchtern Jonaels und dessen Weibe. Diese befragen Mich auch um so
manches, was
da etwa in Kürze über die Welt, über Jerusalem und über Rom kommen
werde. Und
ich gebe ihnen gütige Antworten und zeige ihnen, wie in Kürze der
geheime Fürst
der Welt gerichtet werde und kurz darauf alles, was seines Anhanges
ist.
Zugleich zeige Ich ihnen auch das Ende der Welt und ein allgemeines
Gericht gleich dem zu den Zeiten Noahs, und sie fragen
Mich voll tiefen Staunens, wann und wie solches geschehen werde.
Ich
aber sage zu ihnen: „Meine lieben Töchter! So wie es zu Noahs Zeiten
war, so
wird es auch dann sein; die Liebe wird abnehmen und völlig erkalten,
der Glaube
an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte reine Lebenslehre
und
Gotteserkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug
und Trug
verwandelt werden, und die Machthaber werden sich der Menschen abermals
wie der
Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest
hinschlachten
lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden
Macht
fügen werden!
Die
Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden jeden
freieren Geist mit allen Mitteln
verfolgen und unterdrücken, und dadurch wird eine Trübsal unter die
Menschen kommen,
wie auf der Erde noch nie eine war! Aber dann werden die Tage verkürzt
werden der vielen Auserwählten wegen, die unter den Armen sich
vorfinden
werden; denn wo dies nicht geschähe, könnten sogar die Auserwählten
zugrunde
gehen!

BD.Nr 7023
Je tiefer Ich euch einführe in Meinen
Heilsplan von Ewigkeit, desto wertvollere Arbeit könnet ihr leisten,
weil ihr
dann erst fähig seid, euren Mitmenschen als Lehrer zu dienen, wenn ihr
selbst
ein großes Wissen besitzet. Und Ich bildete Mir Meine ersten Jünger
selbst aus
und werde auch Meine letzten Jünger so belehren, daß sie für Mich und
Mein
Reich eintreten können, wenn dies gefordert wird; daß sie dann
hervortreten
können, wenn es gilt den Glauben zu verteidigen an solche Lehren, die
nicht
beweisbar sind.
Denn es wird die
Zeit kommen, wo gegen jegliche Glaubenslehre angegangen wird; es wird
die Zeit
kommen, wo man allem Geistigen den Kampf ansagen wird, wo keine
bestehende Geistesrichtung davon verschont bleibt, daß sie angefeindet
und verlästert wird.
Und es wird auch nicht schwer sein für Meine Gegner, das Fundament zu
zerstören, denn viele haben nur auf leichten Sand gebaut, das heißt,
ihre Lehren
werden keinen Gegenreden standhalten, sie werden zerpflückt werden
können und
ihre Anhänger werden selbst zu zweifeln beginnen und sehr leicht sich
zu
trennen vermögen, wenn sie nicht in Fanatismus ihrer Geistesrichtung
treu
bleiben, ohne jedoch innerlich überzeugt sie vertreten zu können.
Und dann wird auch gegen die Wahrheit
angekämpft werden, und es wird auch gegen euch vorgegangen werden, die
ihr von
Mir Selbst erwählt und ausgebildet
wurdet als Vertreter der Wahrheit,
die Ich Selbst euch zuleite. Auch ihr werdet in jenen Kampf einbezogen
werden,
aber es wird euren Gegnern schwerfallen euch zur Strecke zu bringen,
weil ihr
fähig seid eurer Erkenntnis gemäß auch die Wahrheit zu verfechten und
auch
jeden Einwand zu widerlegen, weil ihr logisch zu begründen vermögt die
tieferen
Zusammenhänge. Und darum führe Ich euch in Meinen ewigen Heilsplan ein
und
schenke euch also ein Wissen, das euch auch berechtigt, den Kampf
aufzunehmen
mit euren Feinden. Und dann sollet ihr kämpfen mit dem "Schwert des
Mundes"!
Versteht ihr nun, warum Ich immer wieder
euch ein Wissen von oben zuleite, warum Ich euch Einblick nehmen lasse
in ein
geistiges Wissen, das nicht Allgemeingut ist, das zu besitzen
aber keinem Menschen versagt ist, wenn er nur sich
selbst so herrichtet daß auch er von Meinem Geist erleuchtet werden
kann?
Es ist wahrlich das Denken der Menschen
in Verwirrung geraten, ein Netz von Irrtum und Lüge umstrickt sie, und
sie
finden nicht hindurch, weil sie nicht den Willen dazu haben. Und gerade
diese
Verfinsterung wird sich erweisen, wenn sie ernstlich Stellung nehmen
sollen zum
Glauben, zu ihrem Verhältnis zu Mir und zu dem Erlösungswerk.
Dann wird alles wie ein Kartenhaus
zusammenfallen, denn der Gegner wird erbarmungslos vorgehen und jede
einzelne
Lehre zerpflücken oder alles verlachen und verspotten, was den Menschen
bisher
heilig war.
Meine Jünger aber werden sich nicht
fürchten, sie werden mutig den Kampf aufnehmen, Rede und Antwort stehen
und
dies wahrlich mit großer Überlegenheit, weil nicht sie es dann sind die
reden,
sondern Ich Selbst. Aber dennoch müssen diese Meine rechten Kämpfer von
Mir Selbst gelehrt worden sein,
denn sie müssen aus eigenem Antrieb und in ihrer Sprache reden, um die
Mitmenschen nicht zum Glauben zu zwingen.
Aber es werden sich doch auch aus den Reihen des Gegners ihnen Streiter
anschließen, die beeindruckt sind von ihren Worten und ihre
Stichhaltigkeit
nicht zu leugnen vermögen. Und so wird einmal die Zeit kommen, wo ihr
all euer Wissen werdet verwerten können,
und für diese Zeit bilde ich euch aus und versorge euch mit einem
Lehrgut, das
nicht jeder aufweisen kann und das, weil es von Mir ausgeht auch nicht
ohne
Wirkung bleibt. Denn Ich will noch vielen Menschen helfen, doch ob sie
die
Hilfe annehmen, ist ihrem freien Willen überlassen, denn Ich lasse wohl
Ungewöhnliches geschehen, doch immer in einer Form, daß es nicht zum
Glauben
zwingt. Ich schütte noch viele Gnaden aus, doch sie müssen genützt
werden im
freien Willen.
BD.Nr 5080
Nicht
der Verstand wird euch Aufklärung geben können über den Wert der
Glaubenslehren,
so ihr euch dafür entscheiden müsset Mich anzuerkennen oder abzulehnen,
sondern nur ein liebewilliges Herz ist dazu
fähig, zu urteilen, was der Wahrheit entspricht.
Am Ende aber werden nur wenige Menschen
von der Liebe zu Mir und zum Nächsten erfüllt sein, denn die Liebe ist
unter
den Menschen erkaltet. Und ebenso werden nur wenige Mich bekennen vor
der Welt,
weil der Verstand derer, die ohne Liebe dahinleben, alles zerpflücken
wird und
jede Lehre angreifen die auf Mich als ihren Schöpfer und Erhalter
hinweiset.
Und da bisher die Glaubenslehren den
Menschen nur unklar dargeboten wurden,
wird es ein leichtes sein, sie als unhaltbar hinzustellen und die
Menschen zur
Ablehnung zu bestimmen. Nur die Liebe allein kann ihnen die Überzeugung
geben,
im rechten Wissen zu stehen, denn der liebende Mensch hat von Mir aus
den
Beistand. Ich erhelle seinen Geist, und er hat auch den Willen, seinem
Gott und
Vater von Ewigkeit treu zu bleiben, weil er Ihn erkannt hat als Ausgang
seiner
selbst und auch als Endziel, dem er eifrigst nachstrebt.
Mich vor der Welt bekennen heißt also
gleichzeitig ein Leben in Liebe führen, ansonsten auch dem Menschen die
Kraft
fehlt zum Widerstand. Wer Mich erkannt hat, der bekennt Mich auch
seinen Mitmenschen
gegenüber, weil die Liebe gleichzeitig das Erkennen Meiner Selbst und
Widerstandskraft zur Folge hat. Für ihn wird es keine ungeklärten
Probleme
geben, ihm erscheint alles sonnenhell und klar, was andere als
unverständlich
nicht vertreten zu können glauben. Darum wird ein großer Abfall sein
vom
Glauben überhaupt, weil jeder Mensch Stellung dazu nehmen muß und sich
öffentlich entscheiden für oder wider Glaubenslehren, die Mich zum
Inhalt haben
und darum ausgerottet werden sollen. Es wird ein schwerer Kampf geführt
werden
gegen die Meinen, gegen alle, die Mich nicht aufgeben wollen und doch
nicht
tief genug eingedrungen sind in die Wahrheit; und nur ein Liebeleben
wird ihnen
den Entscheid leichtfallen lassen. Die Liebe aber ist erkaltet unter
den
Menschen, und entsprechend ist auch der Glaube leblos geworden.
Ein toter Glaube aber behauptet sich
nicht, er wird sehr schnell ausgerottet werden, und es wird die Herde
immer
kleiner werden, deren Hirt Ich Selbst bin. Doch Meine Schafe erkennen
Meine
Stimme, sie folgen ihrem Hirten nach. Wohl denen, die Mir angehören
wollen, die
alle Verfolgungen auf sich nehmen und standhalten aus Liebe zu Mir. Ich
werde
sie führen wie ein guter Hirt dem rechten Stall zu, Ich werde keines
verlorengehen lassen, aber auch gern die Schafe in Meine Herde
aufnehmen, die
Meinem Ruf folgten, weil sie Meine Stimme erkannten, die den Glauben
annehmen
oder aufleben lassen, so sie der Meinen Glaubenskraft ersehen.
Wer sich Mir zuwendet noch in der letzten
Zeit vor dem Ende, den nehme Ich mit Freuden an und erhelle auch seinen
Geist,
auf daß er erkenne die Liebe, Weisheit und Allmacht dessen, der
verleugnet werden
soll, den der Verstand der Verständigen nicht gelten lassen will, der
aber Sich
offenbart den Seinen, die an Ihn glauben und durch den Glauben selig
werden.
BD.Nr 5719
Eine kräftige Gegenarbeit muß geleistet
werden, wenn der Antichrist sein letztes Werk beginnt, nämlich,
jegliches
geistiges Streben zu unterbinden; wenn er offensichtlich arbeitet gegen
Gott,
wenn er jeglichen Glauben auszurotten sucht, und so seine Gesinnung
also
deutlich erkenntlich ist, als gegen Christus gerichtet. Dann müssen
alle Kräfte
tätig werden, im Himmel und auf Erden, denn dann setzt der schwerste
Kampf ein,
den die Gemeinde Jesu Christi je erlebt hat.
Dann beginnt der letzte Glaubenskampf,
der das Ende einleitet und der mit aller Härte und Brutalität geführt
wird,
weil der Satan selbst sich gegen Gott erhebt, um Ihn zu stürzen und
sich auf Seinen
Thron zu erheben. Dann aber werden auch alle Diener Gottes auf Erden
größte Unterstützung finden von Seiten der
Lichtwelt. Denn dann muß emsige Arbeit geleistet werden, um alle
Angriffe
des Feindes zu entkräften, um Jesus Christus offen zu verkünden und zu
bekennen
vor der Welt.
Dann gibt es kein verstecktes Spiel mehr,
und dann wird es sich zeigen, wer den Glauben und die Liebe hat zu
Gott, wer so
stark ist, daß er Jesus Christus als seinen einzigen Herrn anerkennt
und die
Anordnungen der Gegenmacht nicht fürchtet. Dann wird jeder Verkünder
der
göttlichen Liebelehre — des Wortes Gottes — doppelt gesegnet sein, denn
dann
leistet er eine gar dringliche Arbeit. Er kündet von Gott mit
Überzeugung, Der
verleugnet werden soll, er streitet für Ihn und fürchtet nicht, die ihn
dafür
mit dem Tode bedrohen.
Eine solche Arbeit aber kann nur der
leisten, der in der Erkenntnis steht, der um alles weiß und auch um die
Anzeichen des Endes und der darum nicht anders kann, als für Jesus
Christus und
Sein Erlösungswerk einzutreten, weil er von Seiner Liebe und Gnade
erfaßt ist
und Sein Wirken spürt, und weil ihm dies eine Kraft gibt, die ihn zu
allem
fähig macht, auch zum offenen Bekenntnis seines Glaubens, das ihm das
bitterste
Erdenlos einträgt.
Er achtet des Schweren nicht, weil er
wissend geworden ist und nichts mehr fürchtet auf dieser Welt, weil er
den
rechten Herrn erkannt hat und für Ihn, wenn nötig, auch freudig sein
irdisches
Leben hingibt. Die Gegenarbeit, die von den Streitern Gottes gefordert
wird
ist, aufklärend zu wirken wo Zweifel bestehen, zu werben um die Seelen,
daß sie sich Jesus Christus verschreiben
möchten, Der ihrer aller Retter und Heiland ist und Der sie auch aus
irdischer Not und Drangsal befreien wird wenn das Ende gekommen ist.
Ihre Arbeit besteht darin, die erkannte Wahrheit zu
verbreiten
und mutig aufzutreten gegen Verleumder und Lästerer, gegen Vertreter
von
Irrlehren, gegen alle, die der Lehre Christi feindlich gesinnt sind.
Ihre
Aufgabe besteht darin, Licht zu verbreiten, weil dunkle Geistesnacht
die
Menschen umfängt. Und es wird auch dann noch Menschen geben, die
unschlüssig
sind, wohin sie sich wenden sollen; und denen Gott so hinzustellen, wie
Er wirklich ist, gehört gleichfalls zu der
Arbeit für das Reich Gottes, denn die reine Wahrheit kann und wird auf
ein wahrheitsverlangendes
Herz auch ihre Wirkung nicht verfehlen. Und es geht um die wenigen
Unschlüssigen, die besonders liebevoll behandelt werden müssen, um sich
in euer
Lager zu schlagen, und euch Freunde zu werden, statt Feinde.
Der Antichrist wird Waffen anwenden im
letzten Glaubenskampf, die jegliche Liebe vermissen lassen, ihr aber
sollet
auch kämpfen mit allem Eifer, jedoch mit Waffen der Liebe. Ihr sollet
ihnen das
zu vermitteln suchen, was ihr selbst besitzet, was ihr von Gott
empfangen habt;
Sein Wort, das wirken wird auf jeden nach seinem (des Menschen) Willen.
Wer ernstlich Licht begehrt, dem wird es
werden und wer Licht besitzet, der weiß auch wie er sich verhalten muß
in den
Tagen, da der Gegner Gottes wütet und alle Seelen an sich zu reißen
sucht. Der
Kampf wird wohl sehr ungleich sein, denn ihr seid nur eine kleine
Schar, eure Gegner aber sind in Massen. Doch ihr habet
wahrlich mehr Kraft, denn ihr empfanget sie von Gott direkt, und diese
Kraft kann
die ärgsten Feinde besiegen. Ihr könnet durch starken Glauben auch dem
Gegner
ein Zeugnis ablegen von Mir und Meiner Macht und ihr könnet dadurch
auch die
fein durchdachten Pläne des Gegners von Gott zunichte machen. Denn die
Kraft
des Glaubens bezeuget Gott offensichtlich; die Kraft des Glaubens kann
auch
noch vor dem Ende eure Feinde besiegen, und sie können sich euch
freiwillig
gefangen geben. Sie können in euer Lager überwechseln und gerettet sein
auf
ewig. Amen.
JL.GEJ.10
152,6-7 Von
nun an werde Ich Meine wahren Bekenner
bis ans Ende der Zeiten schon derart zu beschützen und zu erhalten
verstehen,
daß ihnen die Macht des Satans wenig oder nichts wird anhaben können.
Sehet
aber ihr zu, daß ihr nach Mir untereinander nicht uneins werdet, da Ich
auch euch den freien Willen und die freie Erkenntnis belassen muß!
Werdet ihr
aber uneins, und wird der eine dies und der andere jenes als vorzüglich
anpreisen, so werdet ihr selbst den ersten Grundstein zum falschen
Prophetentum
legen und mannigfache Spaltungen in Meiner euch gepredigten Lehre
verursachen."
(Leider führen die Freunde der Neuen Offenbarungen, die lange
christliche Tradition der Uneinigkeit auch in ihren Reihen fort, was
einer der
Hauptgründe für die schleppende Verbreitung dieses, für die Menschheit
so
wichtigen Schrifttums sein dürfte. Denn was sagte Jesus schon vor 2000
Jahren
zu Seinen Jüngern:„ Wie will ein Reich, das in sich uneins ist
bestehen?“ und in Meinem Geiste wirken, möchte ich hier
hinzufügen! )

BD.Nr 3947
Die verschiedenen Geistesrichtungen
werden durch ihre Abweichung voneinander auch immer im stillen Kampf
miteinander liegen insofern, als daß eine jede den Anspruch auf
Wahrheit zu
machen sucht und die andere daher nicht gelten lassen will. Und dennoch
werden
sie in der letzten Zeit zusammengehen,
sofern sie nur die Lehre Jesu Christi als Grundprinzip haben und Seinen
Namen
bekennen, dann treten alle sonstigen Unterschiede in den Hintergrund,
denn
alles geistige Streben wird bekämpft werden und jeder geistig Strebende
daher
Anschluß suchen am Nächsten, der gleichgesinnt ist.
Und also wird sich dann aus jeder Geistesrichtung die Lehre Christi
herausschälen, und ihre Anhänger werden zu der Gemeinde Gottes zu
zählen
sein, zu Seiner Kirche, die Er Selbst gegründet hat. Sie werden durch
ihren
Glauben an Jesus Christus dieser Kirche angehören, wenngleich sie
verschiedene
Geistesrichtungen haben. Eine jede wird abstoßen an äußeren Handlungen
und
Gebräuchen (was trennend ist) und nur
die innere Bindung mit Jesus Christus anstreben, eine jede wird die
Liebe
pflegen, Liebe lehren und Liebe üben. (Die
wahre Herzkirche Christi!)
Der Kampf gegen alle Geistesrichtungen
wird besonders brutal durchgeführt werden, so daß die lauen,
glaubensschwachen
Menschen abfallen, so sie nicht im tiefen lebendigen Glauben stehen,
denn sie
können keinen Widerstand leisten, sie brechen unter der Last zusammen,
die
ihnen von weltlicher Seite auferlegt wird. Und Ursache davon ist der
Irrtum,
den eine jede Geistesrichtung aufzuweisen hat, an dem sie scheitern, so
sie
durch das ernste Vorgehen gegen sie zum Nachdenken darüber (Irrtum)
gezwungen werden.
Wer in der Wahrheit steht „durch Wirken in Liebe und rechte
Unterweisung“ von Seiten der erwählten Diener Gottes, der wird auch die
Glaubensstärke aufbringen, und er wird in keiner Not wankend werden,
denn die
Wahrheit vermittelt ihm Kraft und die Wahrheit gibt ihm auch
Erkenntnis. Und so
weiß er um das nahe Ende und die Rettung aus tiefster Not durch Gott
Selbst. Durch irrige Lehren aber kann er diese
Erkenntnis nicht finden und er wird wankend werden im Glauben und
abfallen,
so er vor die ernsthafte Wahl gestellt wird, Jesus Christus zu bekennen
vor der
Welt oder Ihn zu verleugnen.
Dann wird stark sein, der durch Liebeswirken sich aufnahmefähig
für die Wahrheit aus Gott gemacht hat, er wird Widerstand leisten und
keine
weltlichen Maßnahmen zu fürchten brauchen, denn er hofft auf die Hilfe
Gottes
und sie wird ihm werden in jeder Not des Leibes und der Seele. Dann
wird die
Kirche Christi nur klein sein und Anhänger jeder Geistesrichtung werden
sich in
ihr bergen, und jeder Streit wird begraben sein, wie auch alle
Äußerlichkeiten
und zeremoniellen Handlungen wegfallen werden angesichts der großen
Verfolgung,
die alle Anhänger zu fürchten haben.
Und auch dies ist gut für die seelische
Entwicklung des Einzelnen, daß er nur den Kern beachtet, daß er nur die
christliche Liebelehre als diesen Kern
erkennt und sein Glaube also gefestigt wird, je eifriger er diese Lehre
befolgt. Die Schar der Gläubigen wird zusammenschmelzen, es wird nur
eine
kleine Herde sein, diese aber (wird) stehen
in der Wahrheit, in der rechten Erkenntnis, und sie werden die letzten
Tage
härtester Prüfungen überstehen und als Sieger hervorgehen, denn die
Kirche
Christi wird siegen, und sie umfasset
alle, die in der Liebe und im Glauben stehen, die Ihn anerkennen vor
der
Welt und von Seinem Geist erfüllt sind als Folge
unausgesetzten Liebewirkens.
Und aus allen Geistesrichtungen werden
sich die Streiter für Christi
einreihen und sich stellen zum letzten Kampf, und Gott Selbst wird ihr
Heerführer sein, Gott Selbst wird sie schützen und das Schild des
Glaubens wird
sie decken und sie unverwundbar machen, sie werden kämpfen für Christi
Namen
und der Sieg wird auf ihrer Seite sein.
JL.GEJ.09
40,11 (Jesus:) Doch -
das merket euch wohl! -
so die Not am größten sein wird, dann werde Ich der wenigen Gerechten
wegen
kommen, und werde das Elend vertilgen von der Erde und Mein reines
Lebenslicht
leuchten lassen in den Herzen der Menschen.
JL.GEJ.05
238,06 (Jesus:) Ja,
Meine Lieben, das noch so
reine Wissen und Glauben hat keine festen Wände, die euch schützeten
zur Zeit
der Stürme; wohl aber sind und haben das die Werke der wahren
Nächstenliebe.
Sie sind der wahre, bleibende Leib der Seele, ihr Wohnhaus, ihr Land
und ihre
rechte Welt. Dieses merket euch wohl, nicht allein euretwegen, sondern
auch vor
allem deretwegen, denen ihr das Evangelium predigen werdet nach Mir! So
sie
einmal wissen und glauben werden das Wort des Heils, so ermahnet sie zu
tun die
wahren Werke der von Mir so oft gebotenen Nächstenliebe!
Die folgenden Zeilen stützen sich in
einer von mir erweiterten
Form auf eine Prophezeiung, welche die letzten Katharer hinterließen,
bevor sie
1244 durch die Inquisition auf der Burg Montsegur im Languedoc
(Südfrankreich)
verbrannt wurden. Sie besagt u.a. daß im Jahre 1986 die "Kirche der
Liebe" ausgerufen werde. Diese Kirche ist existent und nicht nur ein
Wunschgebilde frommer Menschen.
Ich
möchte an dieser Stelle alle Menschen die eines guten Willens sind
aufrufen,
sich geistig - und wo immer auch möglich leiblich - bei den Händen zu
fassen,
um in gemeinsamer Liebe und Anstrengung das Reich Gottes in unserer
Mitte zu
verwirklichen.
Sie lebt
nicht als feste
Form - sondern nur im Einvernehmen und der Liebe der Menschen untereinander.
Sie hat
keine Mitglieder -
außer jenen, die sich ihr zugehörig fühlen.
Sie hat
keine Konkurrenz -
denn sie wetteifert nicht.
Sie hat
keinen Ehrgeiz -
denn sie wünscht nur zu dienen.
Sie
zieht keine Grenzen und kapselt sich nicht ab, denn sie sucht alle
Gruppen und
Religionen zu bereichern und sie weist jegliche Form der
Selbstumkreisung von
sich.
Wer ihr
angehört, übt die
Wahrheit der Liebe nach seinen Möglichkeiten, mit seinem ganzen Sein.
Weder
gesellschaftliche Schicht noch Volkszugehörigkeit bedeuten für sie eine
Schranke.
Sie
achtet alle Großen
Lehrer aller Zeiten, welche die Wahrheit der Liebe
offenbarten. Sie
verneigt sich vor allen, die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und
dafür ihr
Leben gaben. Alleine Gott, und wem es die Liebe
gibt, weiß, wer
dazugehört.
Jeder
trachtet danach, der Verbreitung des göttlichen Heilsplanes zu dienen,
in aller
Demut Gutes zu wirken und durch das eigene Beispiel zu lehren.
Sie
trachtet aber nicht andere fanatisch zu belehren; sie trachtet vielmehr
dem
Sucher eine Hoffnung zu sein und die wahre Erkenntnis aus dem Geiste
Gottes und
nicht aus dem eigenen philosophieren
zu
geben. Sie
lebt
in dem Wissen, daß jeder ein Teil des großen Schöpfungsmenschen ist und
durch
sein Verhalten zur Gesundung oder Erkrankung des Ganzen
beiträgt. Sie
lebt
in der Erkenntnis, daß der gesamte Planet ein lebender Organismus ist,
und wir
ein verantwortungstragender Teil von ihm.
Sie
macht sich nicht mit lauter Stimme auf dem geistigen Jahrmarkt der
bunten
Glasperlen und Truglichter bekannt, sondern sie wirkt meist unerkannt
von der
Welt, an dem großen Heilsplan der Erlösung aller gefallenen Wesen und
Welten
mit. Dies
tut
sie unscheinbar in den Bereichen des alltäglichen Lebens und des
inneren Seins.
Sie
läßt
in ihren Reihen keine Rangfolge und keine starren Strukturen zu, denn
der
Größte in ihr ist aller anderen demütiger Diener.
Es gibt
keine hohen und niedrigen Arbeiten. Gott allein beurteilt was groß ist. Ihre
Mitglieder erkennen einander an der Liebe, welche die Nahrung ihres
Herzens
ist. Sie
erkennen sich an der Art wahrhaftig
zu
sein und an der Art in Demut zu handeln.
Sie
erkennen sich an den Augen, welche die Liebesflamme widerspiegeln und
an keiner
anderen äußeren Geste als der, der aufrichtigen geschwisterlichen
Umarmung.
Jeder
einzelne weiht sein Leben dem geduldigen und liebevollen Umgang mit dem
Nächsten, der Umwelt und dem Planeten, während er seine täglichen
Pflichten
erfüllt, wie anspruchsvoll oder wie bescheiden sie auch sein mögen.
Sie
weiß
um die absolute Gültigkeit der Großen Wahrheit, die nur dann
verwirklicht wird,
wenn die Menschheit aus dem obersten Gebot der Liebe handelt.
Sie
verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben - nur die
unsagbare
Freude des Seins an der Brust des Vaters. Die
zur
Kirche der Liebe gehören, bringen Heilung ihren Nächsten, ihrer
Gemeinschaft
und unserem Planeten. Sie
kennen weder Furcht noch Scham, und ihr Zeugnis wird in guten wie in
schlechten
Zeiten immer gültig
sein, denn sie suchen
nicht die Ehre vor den Menschen.
Sie
sind
kompromißlos in der Wahrheit, möge sie den Menschen schmecken oder
nicht; aber
geduldig und voller Mitgefühl mit den Gutwilligen. Wahrhaftigkeit
und Aufrichtigkeit sind ihr Schild und ihr Schwert.
Die
Kirche der Liebe hat kein Geheimnis, kein Mysterium und keine
Einweihung –
außer der, durch die Macht der Liebe.
Sie
weiß, daß die Welt sich zum Guten ändern kann, wenn wir Menschen dies
wollen;
aber nur indem wir uns zuerst
ändern. Sie
weiß, daß die große Zeit der Umwandlung für die ganze Menschheit
gekommen ist.
Die Zeit der Entscheidung. Fort von der Ichhaftigkeit und
Selbstumkreisung, hin
in die göttliche Ordnung und Einheit. Wenn
nicht aus unserem freiem Willen, dann durch ein umfassendes Gericht
Gottes. Alle,
die es anstreben sich die Liebe zu Gott und zum Nächsten zum einzigen
Lebensbedürfnis zu machen, „Sie
gehören zur Kirche der Liebe.“
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