Prophetie zum Beginn des dritten
Jahrtausends
Schon
in der Bibel finden sich deutliche
Aussagen über das endzeitliche Feuergericht, welches den Planeten Erde
von
allen naturmäßigen, seelischen und geistigen Belastungen und
Vergiftungen
reinigen wird. Alle Menschen, denen dieser Reinigungsprozeß zu
phantastisch und
radikal anmutet, sollten sich an dieser Stelle einmal fragen, auf
welchem Wege
wir von der durch Atomtests und AKW-Unfälle freigesetzten, uns
permanent
umgebenden Radioaktivität befreit werden können? Wie von den Atommüll
Endlagern
im inneren unser Erde, deren radioaktiver Halbzeitwert bei 140.000
Jahren
liegt. Das heißt, nach der ungeheuren Zeitspanne von 140.000 Jahren,
hat sich
die Intensität der tödlichen Strahlung gerade einmal halbiert.
Sicherlich
interessante Funde für eine, in einigen tausend Jahren grabende, neue
Archäologengeneration
oder für zukünftige Städtebauer, wenn die
Entwicklungskurve der Menschheit gradlinig, so wie in den letzten
Jahrhunderten
weiterverlaufen würde. Doch die Probleme der Menschheit werden auf eine
ganz
andere Art gelöst, wie schon angedeutet wurde.
Der Atommüll der ersten verschwiegenen
und unkritischen Pionierjahre, wurde neben hochgiftigen Chemieabfällen
ganz
einfach, in mit Beton ummantelten Fässern in die Weltmeere versenkt,
vor allen
Dingen in die Nordsee. Die alarmierenden Berichte von Tiefseetauchern
und
Forschungs U-Booten, daß einige Betonmäntel deutliche Spuren von
Zerfallserscheinungen aufweisen, wird von allen verantwortlichen Seiten
mit dem
Mantel der Verschwiegenheit bedeckt. Eine Bergung und Entsorgung dieser
Zeitbomben auf dem Meeresgrund würde Unsummen verschlingen, die
verantwortlichen Konzerne und Unternehmen finanziell stark belasten und
eine
Lawine an Nachforschungen ins Rollen bringen. An solchen unbequemen
Themen hat
in der derzeitigen, instabilen Phase der Weltwirtschaft aber niemand
ein
Interesse. Aber selbst Heute noch, wird z.B. in Rußland mit einer
kindlichen
Unbedenklichkeit das Problem des Atommülls gehandhabt, daß es einem
Angst wird.
Die ehemals so stolze, russische
Nordmeerflotte in Murmansk rottet vor sich hin, weil der Staat die
Gelder für
den kostspieligen Unterhalt nicht mehr aufbringen kann. Die geringen
Löhne und
Gehälter werden oft über Monate nicht gezahlt, so daß Offiziere und
Kommandanten dutzendweise, demoralisiert den Dienst quittieren. Unter
ihnen
auch Reaktortechniker und -ingenieure, die für die Wartung der über 250
Atom
U-Bootreaktoren zuständig sind. Im Jahre 1998 kam es bei einem vor
Anker
liegenden Atom U-Boot beinahe zu einer Kernschmelze im Atomreaktor. Man
hatte
schon über längere Zeit den Strom für die Aufrechterhaltung der
Kühlsysteme
nicht bezahlt, so daß der Stromlieferant ganz einfach den Hahn
zudrehte. Im
letzten Augenblick wurde die Stromzufuhr mit vorgehaltener Pistole
wieder
erzwungen. (Zeitbombe Rußland !!)
Im Rahmen des
Abrüstungsabkommens werden zur Zeit in Rußland 90 Atom U-Boote, samt
Reaktor
wieder demontiert. Die hochgradig verstrahlten Reaktoren stehen offen
in der
Landschaft herum, oder werden ganz einfach in einigen Metern Tiefe in
der Erde
vergraben. Einheimische berichten von mutierten Kaninchen in der
Größenordnung
eines Hundes. Umweltschützer und warnende russische Ökologen, die das
Thema an
die Öffentlichkeit bringen, müssen mit massiver Verfolgung des
russischen
Geheimdienstes FSB rechnen, oder werden inhaftiert und wegen Spionage
oder
anderer unsinniger Vorwürfe angeklagt. So
z.B. der ehemalige Marineoffizier und jetzige Umweltschützer Alexander
Nikitin,
der in einer Publikation über die radioaktive Verseuchung in der Region
von
Murmank und Archangelsk berichtet hatte, worauf er wegen Spionage und
Landesverrats angeklagt wurde. Es fehlt überall an Geld im russischen
Staat,
oder es fließt in die falschen Kanäle. Die einzigen die aus der Öffnung
Rußlands bisher Gewinnträchtig Kapital schlagen konnten, sind neben den
korrumpierten Politikern die russische Mafia, die Wirtschaft und
Politik
beherrscht. Das einfache Volk und die Armee ist jedoch desillusioniert
und in
sich zerrüttet. (Gesendet am 28.10.1999 um 20.45 in ARTE unter dem
Titel „Der
Stolz der Nation!?“)
Das größte Gefahrenpotential unserer Zeit
geht jedoch nicht von den noch zahlreich vorhandenen Atomsprengköpfen
oder
Atomreaktoren aus, sondern von den biochemischen Waffen und
Hochsicherheitslabors, in deren Tiefkühltruhen Viren und
Krankheitserreger
schlummern, die, sollten sie einmal in unsere Atmosphäre gelangen,
fähig sind,
alles menschliche Leben auf unserem Planeten lautlos in kürzester Zeit
zu
vernichten. Zwar sind diese Hochsicherheitslabors mit zahlreichen,
ausgeklügelten Sicherungssystemen versehen, doch was geschieht im Falle
einer
Naturkatastrophe oder einer unkontrollierten militärischen
Auseinandersetzung
in den entsprechenden Ländern?
Der menschliche Hochmut alles unter
Kontrolle und im Griff zu haben, hat uns nicht nur einmal in eine nicht
mehr zu
kontrollierende Katastrophe geführt!!!
Wer vermag die Weltmeere von der
Ölverschmutzung und den chemischen Giftstoffen zu reinigen, oder vor
weiterer
Verschmutzung und Ausbeutung zu bewahren? Wieviel Tier- und
Pflanzenarten
sollen noch unwiederbringlich von der Bildfläche verschwinden; geopfert
dem Profitdenken
und der Habgier der Menschen? Wieviel Naturvölker und Kulturen wollen
wir noch
beglücken mit dem „ American Way of Life“ , bis uns nur noch
Sinnentleerung und
geistige Monotonie aus den durch Alkohol und Drogen gebrochenen Augen
der
Entwurzelten entgegenstarrt?! Wir sind nicht fähig, wenn wir diese Erde
ruiniert und uns jeglicher Lebensqualität beraubt haben, gleich Gott,
eine neue
und vielfältige Schöpfung ins Leben zu rufen.
Wer soll die Atmosphäre reinigen, deren
Sauerstoff wir als das erste Lebenselixier beim betreten dieser Erde
atmen und
benötigen?Wir befördern erdweit täglich einige hundertmillionen Tonnen
an
Industriestaub und Rußpartikeln in unsere Atmosphäre und wundern uns
über
Allergien, Erkrankungen der Atemwege, ein Nachlassen der körpereigenen
Abwehrkräfte und andere Errungenschaften unserer hochtechnisierten und
zivilisierten
Welt.
Wer unterbindet oder neutralisiert den
Zerstörungsprozeß in dem uns vor den UV-Strahlen schützenden
Ozongürtel, dessen
ununterbrochene Zersetzung durch die FCKW Gase Hautkrebs und eine
Degeneration
des Pflanzenwachstums (Mißernten, Hungersnot) verursachen?
Glaubt wirklich irgend jemand bei
objektiver Betrachtung der Weltlage und des Bewußtseinsniveaus der
Menschheit,
zukünftige Wundertechnologien würden uns von all diesen
Sorgen und Problemen befreien? Das Problem sind
nicht unsere Technologien, mit denen wir uns unsere eigenen
Lebensgrundlagen
zerstören, sondern unser in der Regel egoistisch-rücksichtsloses,
primitiv-machthungriges, geldgieriges, eitles und hochmütiges Denken,
Wollen
und Tun! „Wir brauchen für die Zukunft
nicht eine höher entwickelte Technologie, sondern eine höher
entwickelte,
geistige Menschheit zur Lösung unserer Probleme !“
Die Menschheit ist auf Grund ihrer seelisch-geistigen
Beschaffenheit, in der Bewältigung der enormen ökologischen,
ökonomischen und sozialen Probleme unserer Zeit, an ihre
Grenzen gestoßen. Auch das ist ein deutlicher Hinweis für die
„Not-wendige“ Wiederkunft Christi und
der damit verbundenen Reinigung der Erde. Hören wir nun die
entsprechenden
Kundgaben aus den Offenbarungen Gottes an Seine Geschöpfe und Kinder.
JL.GEJ.03
33,4 (Jesus:) Aber
bald nach jener Zeit wird
es auf der Erde für das Leben der Menschen sehr übel auszusehen
anfangen; denn die Erde wird unfruchtbarer werden (durch Klimaveränderung und
Umweltzerstörung), große Teuerungen (auf Grund
von Mißernten), Kriege (Überlebenskriege und auch
Bürgerkriege) und
Hungersnot werden entstehen, und das
Licht des Glaubens an die ewige Wahrheit wird vielfach erlöschen, und
das Feuer
der Liebe wird verglimmen und erkalten, und es wird dann kommen das
letzte Feuergericht über die Erde!
JL.GEJ.06
76,8-10 (Jesus:) Ich
sage es dir: „Solange
nicht die wahre, reine Liebe und die ihr entsprechende Demut die Völker
ordnen
und leiten wird, so lange auch wird es im allgemeinen finster sein auf
der
Erde. Daß es immer einzelne geben wird, die im Lichte sein werden, das
ist
sicher und gewiß, aber deren wird es stets nur wenige geben.
Denn solange
es weltgroße und über alle Maßen stolze und ruhmsüchtige Herrscher (Regierungen mit Vorbildfunktion)
in der
Welt geben wird, so lange auch wird in allen Schichten der Menschheit
der Same
des Hochmuts und der Mitherrschgier fortwuchern, und es werden Nacht,
Finsternis, Selbstsucht, Neid, Geiz, Verfolgung und Verrat als die
wahren
Elemente der Hölle vom Boden der Erde nicht weichen bis zu einer Zeit
des großen Gerichtes, in der Ich die Erde von neuem
durchs Feuer reinigen werde. Nach solcher Zeit wird kein König mehr
herrschen
über ein Volk der Erde, sondern allein das Licht Gottes. Im Fleische
werdet
ihr jene Zeit nicht erleben, wohl aber hell und überklar im Geiste in
Meinem Reiche."
Der
Wirt: „Herr, wann nach der Anzahl der Jahre wird jene glückliche Zeit
kommen?"
Sagte
Ich: „Darum weiß allein der Vater,
und nach Ihm weiß es nur der, dem es der Vater wird offenbaren wollen.
Mir (als dem Menschensohn) hat es bis jetzt
Mein Vater noch nicht geoffenbart, außer das, daß solches geschehen
wird. Das
aber könnet ihr alle als völlig wahr annehmen, daß nämlich nahe alle
zweitausend Jahre auf der Erde eine
große Veränderung (geistig oder
naturmäßig, oder beides zugleich) vor sich geht. Und so wird es auch,
von
jetzt an (30-33 n. Chr.) gerechnet,
werden.
2.Petr.3;3 -13 So
wisset aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spötter, des
Spottes voll, die
nach ihren eigenen Gelüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung
Seines
Kommens? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles wie es
von
Anfang der Schöpfung gewesen ist. Denn sie wollen nichts davon wissen,
daß von
alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im
Wasser
durch das Wort Gottes, durch welche die damalige Welt, vom Wasser
überschwemmt
unterging.
Die
jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch Sein Wort aufbewahrt und
für das Feuer behalten auf den Tag des
Gerichtes und des Verderbens der gottlosen Menschen. Eines sei euch
aber
nicht verborgen, ihr Lieben, das ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend
Jahre
und tausend Jahre wie ein Tag.
Der Herr
verzögert nicht die Verheißung, wie es etliche für eine Verzögerung
achten; sondern er hat Geduld mit euch und will
nicht, daß jemand verloren gehe, sondern, daß sich jedermann zur Buße
kehre. Es
wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel
zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden im
Brande aufgelöst, und die Erde und die Werke, die darauf sind werden
verbrennen.
Da nun dies alles aufgelöst wird, welche
solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit, indem ihr
erwartet
und beschleunigt die Ankunft des Tages Gottes, an welchem die Himmel
vom Feuer
zergehen und die Elemente im Brande zerschmelzen werden! Wir erwarten
aber nach
Seiner Verheißung einen neuen Himmel und
eine neue Erde in welchen Gerechtigkeit wohnt.
Mal. 3;19
Denn
siehe, der Tag kommt, brennend wie ein
Ofen und es werden alle Übermütigen und jeder Täter der Gesetzlosigkeit
zu
Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht
Jehova der
Heerscharen, so daß Er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.
Zeph. 1;2-3
Ich werde alles von
der Fläche des Erdbodens gänzlich wegraffen, spricht Jehova; Ich werde
Menschen
und Vieh wegraffen, Ich werde wegraffen die Vögel des Himmels und die
Fische
des Meeres und die Ärgernisse samt den Gesetzlosen; und Ich werde die
Menschen
ausrotten von der Fläche des Erdbodens, spricht Jehova.
Auch diese Bibelverse wurden bisher auf
Grund der Nichtvorstellbarkeit eines solchen Feuergerichtes und der
nicht
Vereinbarkeit mit einem einseitigen Gottesbild der Liebe so
interpretiert, daß
es sich bei diesen Bibelversen um reine Entsprechungsbilder für ein
geistiges
Geschehen handelt. Es liegt in der Natur des Menschen, beunruhigende
Situationen zu verdrängen oder weich zu interpretieren.
Der Einstellung, daß es sich bei den
Darstellungen zum Endgericht einer Erlösungsperiode in erster Linie um
geistige
Vorgänge handelt, widerspricht Jesus im folgenden Bibeltext, indem Er
auf
Bitten Seiner Jünger ein Endzeitgleichnis von der Ebene der geistigen
Entsprechung ins rein naturmäßige
Geschehen transportiert. Wenn Jesus dies hier auch auf einfachste Art
tut,
um die Gemüter nicht mit Einzelheiten zu überfordern, so sagt Er doch
das
Wesentliche mit wenigen Worten aus.
Matth.13; 36-43
(Die Jünger:) Deute uns das Gleichnis
vom Unkraut auf dem Acker.“
Jesus antwortete und sprach zu ihnen:
„Des Menschen Sohn ist’s, der den guten Samen sät. Der Acker ist die
Welt. Der
gute Same sind die Kinder des Reiches (Gottes).
Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der es sät, ist der
Teufel.
Die Ernte ist die Vollendung des
Zeitalters (eine
Erlösungsperiode).
Die Schnitter sind die Engel.
Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt,
so wird’s auch zur Vollendung des
Zeitalters gehen. Des Menschen
Sohn wird Seine Engel senden, und sie werden sammeln aus Seinem Reich
alle, die
Ärgernis geben und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen
werfen (ein für die
Jünger verständliches Bild für die gänzliche Vernichtung.
Die Darstellung eines globalen Feuers hätte ihr Gemüt auf Tage
erschüttert und
beschäftigt, und doch hätten sie es kaum fassen können);
da wird heulen und
Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in
Ihres
Vaters Reich.
Im Folgenden wieder eine Kundgabe durch
J.Lorber, dessen Inhalt den Zustand der Menschen Mitte des
19.Jahrhunderts
darstellt. Hier zeigt sich mit der beginnenden Industrialisierung und
dem
dominieren der Naturwissenschaften in der herrschenden Klasse, auch
schon die
geistige Ausrichtung des egoistischen, antichristlichen, rein materiell
orientierten Denkens, von welchem Sauerteig schließlich die gesamte
Menschheit
durchdrungen wurde.
JL.HzH.2
268,8-11 (Der Herr:)
Rein aber ist die Liebe, so
sie nichts von Selbstliebe in sich hat. Kommt aber zur reinen Liebe nur
etwas
Selbstliebe, so durchsäuert diese nur zu bald die reine Liebe und macht
aus ihr
dann einen sehr elenden Lebensgrund.
Und
siehe, Meine geliebte Maria (nicht
die
Mutter Jesu), von solch einem Sauerteig ist nun die ganze
Erde voll. Aus
ihm entstehen lauter böse Geschwüre und Beulen, aus deren Eiter nichts
als
schändliches Freßgewürm sich erzeugt, oft Polypen mit tausend
Saugrüsseln (ein
Entsprechungsbild für unsere
konsumorientierte, genußsüchtige Zeit). Darum wirst du
Trillionen Feuergeister entdecken, die mit aller Gewalt kaum
zurückgehalten werden können, diese Erde samt allem, was sich in ihr,
auf ihr und über ihr befindet, mit ihrem
ungerechten Grimm in Asche und Staub zu verwandeln. (Das Feuer ist das einzige
Element, welches alle Giftstoffe in der
Erde, auf der Erde und in der Atmosphäre neutralisieren kann!)
Bei den
Menschen ist keine Beständigkeit mehr. Ihre Herzen sind kalt und
finster
geworden, weil aus dem gärenden Sauerteig ihrer Herzen sich eine böse
Luft
entwickelt hat, die alles wahre Leben in Gott erdrückt. Aber Ich sage
dir, es
wird nun auch Gott dem Herrn Selbst die Geduld bald zu kurz werden.
Nur einige höchst wenige trägt die Erde
noch, um derentwillen Gott noch auf eine
Zeitlang der gänzlichen Zerstörung
dieser Erde (Oberfläche)
vorbeugen will. Sobald aber diese entweder in der
Freundlichkeit Gottes von der Erde abgehen oder am Ende selbst zum
Sauerteig
werden, was Gott nun gar nicht voraussehen will, so wird die Erde den
Feuergeistern übergeben (was
es mit diesen Feuergeistern auf sich hat, werden wir später noch
beleuchten). Diese sollen dann mit dieser Sündenträgerin
tun, was sie immer
wollen.
Wir sehen auch an dieser Kundgabe, daß
vor Gott dem Ewigen, Zeit eine andere Berechnung erfährt, als vor
unserem
ungeduldigen, kurzen Erdendasein. Wenn Gott sagt: „Eine Zeitlang werde
Ich
mich noch gedulden.“, so sind hundert
Jahre eher als Ungeduld einzustufen.
Wir Menschen lesen die Prophezeiungen,
und unterliegen fast regelmäßig der Versuchung oder dem Irrtum, es
müsse sich
in den nächsten 2-5 Jahren alles erfüllen, da es uns persönlich unter
den
geistigen Nägeln brennt. Ich erinnere mich im Jahre 1982 einen
dringenden Brief
bekommen zu haben, in welchem man mir den Rat gab, mich jetzt mit allen
nötigen
Vorräten einzudecken, da wir unmittelbar vor dem Gericht ständen. Die
ganze
Aufregung nur auf Grund der Tatsache, weil es zu einer
außergewöhnlichen
Planetenkonstelation unseres Sonnensystems kam. Keine der von den
Propheten
gegebenen Merkmale waren aber eingetreten. Oder der Anruf eines
euphorischen
Mitmenschen kurz vor der Sonnenfinsternis im Sommer 1999, welche für
ihn, nach
der Interpretation eines Nostradamusverses, das absolut sichere Zeichen
des
Weltgerichts war. Es war mir nicht möglich ein vernünftiges Wort mit
ihm zu
reden; er war regelrecht besessen von diesem Gedanken. Ich bat ihn mich
im
Frühjahr des Jahres 2000 noch einmal anzurufen, wenn er ernüchtert
wieder auf
dem Boden der Realitäten stehen würde.
Wir achten viel zu wenig auf die
konkreten Hinweise und Zeichen der Zeit, die für das unmittelbare
Gericht
angegeben sind. Und wir lassen uns zu sehr von den Vorwehen des
Endgerichts
beeindrucken, wenn sie sich in unserer direkten Nachbarschaft entladen.
Bei
Großkatastrophen oder kriegerischen Auseinandersetzungen in fernen
Ländern
bleiben wir ruhig und gelassen, und speichern es für höchstens ein oder
zwei
Tage, als bedeutend in unserem Bewußtsein ab, um uns dann wieder in den
Banalitäten des Alltags zu verlieren.
Machen wir es uns noch
einmal bewußt, es werden Naturereignisse und Katastrophen in einer Form
auftreten, die alles bisher erlebte in den Schatten stellen und mit
zunehmender
Intensität auch die rational Denkenden beunruhigen. Der geistig
Vorbereitete
wird diese Zeichen aber schon in den Anfängen erkennen und fortan
wachsam die
weiteren Entwicklungen beobachten. Die geistig Toten, abgestumpft von
den zahlreichen
Katastrophenmeldungen der letzten Jahre, werden Anfangs noch alles für
im
Rahmen des Üblichen oder Natürlichen halten und den Ereignissen keine
große
Beachtung schenken, zumal die Wissenschaftler alle Veränderungen rein
materiell
begründen werden. Man wird sich also wie zu Noahs Zeiten um das
alltägliche
Vergnügen kümmern und sehen, daß man den Bauch zu seiner Stunde gefüllt
kriegt,
bis sich die Ereignisse überschlagen und über die Schläfer hinwegrollen.

BD.Nr 5339
Ihr Menschen könntet wohl das
bevorstehende Gericht abwenden, ihr könntet ein Werk der Vernichtung an
dieser
Erde aufhalten, so ihr ernstlich Mich darum bitten würdet, doch mit
einem
Gebet, das nicht nur der Mund ausspricht, sondern tief im Herzen
empfunden
wird. Ein solches Gebet aber setzt den
Glauben an Mich voraus und dieser Glaube mangelt euch. Und wohl die
meisten
Menschen müßten sich diesen Unglauben eingestehen, so sie sich
ernsthaft über
ihre Gedanken Rechenschaft ablegen würden. Mein Name ist wohl noch in
vieler Menschen
Munde, das Herz aber weiß schon lange nichts mehr davon. Und darum seid
ihr zu
einem solchen Gebet nicht fähig, das Mich bestimmen würde, das
angekündigte
Gericht aufzuheben. Zudem aber glauben die Menschen auch nicht daran,
und also
nehmen sie auch nicht die Gnade eines rechten Gebetes in Anspruch, das
allein
Meinen Willen wandeln könnte. Und wenn Ich das Kommende so bestimmt
euch
ankündige, dann darum, weil Ich um den Glaubenszustand der Menschen
weiß und
ihr Wille Mir seit Ewigkeit bekannt ist. Ich kann ihren Willen nicht
zwangsmäßig wandeln, er aber wendet sich Meinem Gegner zu und kehret
sich
völlig von Mir ab. Bis zu einer gewissen Grenze lasse Ich dem Willen
der Menschen
freien Lauf, doch sowie die Grenze überschritten wird, greife Ich ein
und nehme
den Menschen die weitere Möglichkeit, in endlose Tiefe hinabzusinken.
Ich weiß es, wann Ich Einhalt gebieten
muß, wann Ich die Macht Meines Gegners brechen muß. Und Ich weiß darum
auch,
wie Ich die Menschen seiner Macht und seinem Einfluß entziehe, Ich weiß
auch,
daß ein Bannen in der festesten Materie für das Mir abtrünnige Geistige
weit günstiger und aussichtsvoller ist, als
wenn Ich den Menschen in dieser niedrigen Geistesverfassung die alte
Erde und
also auch ihr Leben belasse, wo sie
zu völligen Teufeln werden durch seinen Einfluß.
Zudem bin Ich schon an jeden einzelnen
Menschen herangetreten, um ihn für Mich zu gewinnen. Jeder einzelne
Mensch
hatte Gelegenheiten genug, sich zu Mir zu kehren, um Mich
kennenzulernen und
Meine Vaterliebe zu erfahren, wenn er nur wollte. Unzählige Mittel
wandte Ich
an. Ich lockte mit Worten der Liebe, Ich mahnte und warnte sie durch
Leiden und
Nöte, Ich trat ihnen nahe in Freude und Schmerz, Ich sprach zu ihnen
durch
Menschenmund, Ich lenkte ihre Gedanken auf geistiges Gebiet.
Mein Gegner aber gewann sie durch die
Welt und ihre Materie für sich, und Meiner achteten sie nicht bis auf
wenige,
die Mich erkannten und liebten und die darum auch nicht das Ende zu
fürchten
brauchen. Diese aber wissen auch um die Not der Menschheit in dieser
Zeit und
ihnen ist es verständlich, daß und warum Ich eine Epoche beende, die
nur noch
einen tieferen Geisteszustand bringen kann, niemals aber einen Wandel
zum Guten, zum Glauben und zum geistigen Aufstieg.
Ihr Menschen könntet wohl durch tiefen
Glauben und inniges Gebet viel erreichen, doch euer Verlangen gilt nur
der Welt
und ihren Gütern, und darum werden diese vergehen, weil die Zeit
erfüllt ist.
An dieser
Stelle müssen wir uns einmal mit den zwei grundlegenden Formen von
Gerichten
auseinandersetzen, um das bisher gesagte in der rechten Weise einordnen
zu
können. Wenn
man auf
Grund unserer Willensfreiheit auch sagen kann, daß keine von Gott
ausgehende Prophezeiung unabwendbares Schicksal ist, so müssen wir doch
zwischen dem globalen Endgericht einer Erlösungsperiode und einem
partiellen Zwischengericht (z.B. Sodom
und Gomorra) unterscheiden. Wenn
Oben
gesagt wird, daß wir durch einen tiefen Glauben und innige Gebete viel
erreichen
können, so betrifft diese Aussage das Ausmaß oder die mögliche
Abmildern des
notwendigen Endgerichtes einer Erlösungsperiode. Ein Endgericht muß
jedoch in
von Gott bestimmten Zeitabfolgen stattfinden („weil die Zeit erfüllt
ist“),
wenn eine geistige Weiterentwicklung der Menschen und der noch in der
Materie gebannten
Seelensubstanz und Geister erfolgen soll. In einem Endgericht wird also
der
Mensch vollkommen von den Objekten seiner falsch begründeten Liebe (der
Weltsinn und die materiellen Güter mit all ihren Attributen der
Versklavung und
Abhängigkeit) getrennt. Der Grad der Gottesferne und Abhängigkeit von
der
Materie, bestimmt das persönliche, aber auch das globale Ausmaß eines
Endgerichtes. Aus
diesem
Grund wird in den alten, sowie auch neuen Offenbarungen Gottes, mit
einer
erschütternden Bestimmtheit das vor uns liegende, unabwendbare
Endgericht einer
Erlösungsperiode verkündet!
Ein
partielles Zwischengericht kann dem entgegen jedoch völlig aufgehoben
werden, wenn sich nur
ein gewisser Teil der Menschen Gott wieder vollkommen zuwendet (z.B.
Ninive).
Ein „Not-wendiges“ Endgericht kann jedoch nur abgemildert werden, aber
es wird
stattfinden!!!
JL.GEJ.06
174,2+14 (Jesus:) Es
werden dann auch
geschehen große Zeichen auf der Erde, auf
dem Meere und am Himmel, und Ich werde Knechte erwecken, die aus Meinem
Worte weissagen und mehrfach verkünden
werden das kommende Gericht. Aber der Hochmut der Menschen wird sie
nicht
anhören, und so er sie auch anhören wird, da wird er ihren Worten doch
nicht
glauben, sondern sie als Narren verlachen. Aber eben das wird ein
sicherstes
Zeichen sein, daß das große Gericht
sicher und ganz gewiß eintreffen wird, das durchs
Feuer verzehren wird alle Täter des Übels.
Ich
habe es euch aber schon zu öfteren Malen gesagt und gezeigt, wie es auf
dieser
Erde wird. Darum harret mit Geduld der sicheren Erlösung (durch den Tod oder die
Entrückung), die nicht unterm Wege bleiben
wird, und wünschet ein Weltgericht
nicht zu eilig vor der Zeit! Denn
wenn es kommen wird, dann wird es noch zu früh dasein für euch selbst (da auch wir noch mit dem
Weltgeist in
vielen Dingen liebäugeln, oder sogar mit ihm verwoben sind. Jede
gewaltsame
Loslösung durch ein Gericht, bedeutet aber für den Menschen
Seelenschmerz und
Trübsal) und noch mehr für die,
welche da gerichtet werden; denn im
Gerichte sind Liebe und Erbarmung
ferne, und jede Seele wird da ihrer Selbsthilfe übergeben werden, auf
daß
sie bitter erfahre, wie zu gar nichts nütze ihr die eitle, zeitliche
Hilfe der
puren Weltmenschen war.
JL.Ju.Je.
210,20 (Jesus:) Und
siehe, also wird es in
der Zukunft sein: Ein mächtig Feuer aus der Höhe wird kommen über
die Gebeine
der Frevler und wird sie verzehren bis zu Staub und Asche!
Der
Herr aber wird dreimal um die Brandstätte
der Welt ziehen, und es wird Ihn niemand fragen und sagen: „Herr!
was
tust Du?“ Und
beim dritten Umgange erst soll der letzte Strahl des Zornes von
der Erde
genommen werden!”
Im kommenden Feuergericht wird sich der
Geist der Liebe und Erbarmung in Gott, mit dem Geiste des Ernstes, der
Weisheit und der Gerechtigkeit
umhüllen, um über alles wider Seine Ordnung Strebende Gericht zu
halten. Das
heißt, die geschundene Erde wird wieder auf die Grundlage der
göttlichen
Schöpfungsordnung gestellt.
Ich weiß, daß auch viele Freunde der
Neuen Offenbarungen mit diesem Aspekt des Gerichts und des Wesens
Gottes große
Probleme haben. Sie sprechen dann sehr schnell von einem überholten,
alttestamentarischen
Gottesbild, das in unserer Zeit keine Gültigkeit mehr hat. Aber auch
sie
verstehen den weiblichen und männlichen Aspekt Gottes nicht ausreichend
und
akzeptieren von daher unbewußt nicht die ganze Schrift, die ganze
Wahrheit, da
sie alleine das Gottesbild der Liebe, Gnade und Barmherzigkeit (den
weiblichen
Aspekt Gottes) in sich zulassen, dabei aber den männlichen Aspekt des
Ernstes,
der Ordnung und der Weisheit in ihrer Betrachtung nicht akzeptieren.
Gerade
aber der männliche Aspekt Gottes dominiert in jedem Gericht, in der
Gestalt des
Liebeernstes das Geschehen. Es ist von daher auch verständlich, daß
gerade Frauen
Probleme mit diesen Kundgaben (das Gericht betreffend) haben,
da sich ihre eigene Seelenstruktur
oder Wesensschwingung hier nur sehr schwer wiederfinden kann. Der
Seelenschmerz,
der das Leben gebärenden Mutter (analog zur Gottesliebe), dringt hier
zu stark
in das emotionale Kleid der Seele ein und verhindert in der Regel eine
distanzierte
und objektive Auseinandersetzung mit dem Thema.
Interessant ist in diesem Zusammenhang,
daß uns gerade eine Frau (B.Dudde) jene Kundgaben übermittelte, welche
auch von
vielen Neuoffenbarungsfreunden oftmals als zu hart oder richterlich
beurteilt
werden. Ja, man geht in seinem Unverständnis sogar soweit, diese
Kundgaben als
nicht echt abzutun, weil sie der Vaterliebe Gottes entbehren! Es zeigt
sich
hier jedoch nur eine unbewußte, jedoch verständliche Abwehrreaktion des
menschlichen Gemütes, das Leid und Kreuz in diesem Ausmaß nicht
akzeptieren
will und darum auch nur einen Teilaspekt Gottes - den der Liebe -
anerkennt und
die Augen vor der ganzen Wahrheit und Wesenheit Gottes verschließt.
Aber auch
hier offenbart sich die Weisheit Gottes darin, daß sie uns zumindest
die Hürde
eines männlichen Übermittlers, der uns zu hart anmutenden
Endgerichtbotschaften
nimmt.
Ich
hoffe an dieser Stelle auch den einen
oder anderen Neuoffenbarungsfreund in seinem gewohnten Denkmuster
aufgeschreckt
zu haben, was die Beurteilung des Endzeitgeschehens anbelangt.
JL.GEJ.09
30,5-7 (Jesus:) So
aber einmal gar zu viele
Menschen sich im Vollmaße ihres Bösen befinden, so wird von
Mir aus, der noch wenigen Guten und Auserwählten wegen,
die Zeit ihres ungestraften argen
Waltens abgekürzt, und ihr eigenes
Gericht und ihr Tod verschlingt sie vor den Augen der wenigen
Gerechten, wie
das zu Noahs und zu Abrahams und Lots Zeiten und auch zur Zeit Josuas
teilweise
der Fall war und von nun an auch
fürderhin noch zu öfteren Malen der Fall sein wird (bei partiellen Gerichten).
Den
Anfang werden die Juden bald erleben (70
n.Chr.) und später auch andere Reiche mit ihren Fürsten
und Völkern. Nach
etwa nicht völlig 2000 Jahren (also
bis
etwa zum Jahre 2020, da die Geburt Jesu auf das Jahr 6-7 v. Chr.
anzulegen
ist.) aber wird abermals kommen ein größtes
und allgemeinstes Gericht (Endgericht)
zum Heile der Guten und zum Verderben der
Weltgroßen und völlig Lieblosen.
Wie
aber das Gericht aussehen und worin es bestehen wird, das habe Ich
schon allen
Meinen hier mit Mir anwesenden Jüngern mehrere Male geoffenbart, und
sie werden
es nach Mir den Völkern der Erde verkünden. Wohl dem, der es beherzigen
und
sein Leben danach einrichten wird, auf daß er nicht ergriffen werde von
dem
Gerichte!

Reinigung
der Erde
BD.Nr
8112 Ich
will die Erde reinigen und aus ihr
wieder eine Stätte des Friedens machen, wo die Liebe regiert, wo Ich
Selbst
mitten unter den Meinen weilen kann, weil ihre Liebe zu Mir dies
zuläßt. Aber
es muß zuvor eine Reinigung stattfinden, es muß Meinem Gegner das
Wirken
unterbunden werden und darum muß er selbst in Ketten gelegt werden samt
seinem
Anhang. Das heißt, alles ihm Hörige Geistige muß wieder gebannt werden
in der
harten Materie, alles auf dem Weg der Aufwärtsentwicklung befindliche
Geistige
muß in die seinem Reifezustand entsprechenden Formen versetzt werden,
und so
also hat Mein Gegner jegliche Macht verloren, denn das Geistige ist ihm
entwunden, das im Mußzustand nun wieder den Weg über die Erde geht. Und
die Menschen,
auf deren Wille er Einfluß ausüben konnte, haben sich von ihm abgewandt
und
sind endgültig zu Mir zurückgekehrt, so daß sie also als Stamm des
neuen
Menschengeschlechts von ihm nicht mehr bedrängt werden können.
Ihm ist jegliche Macht genommen, die er
in seinem Anhang sieht, denn über das in der Materie, in den
Schöpfungen der
Erde gebundene Geistige, hat er keine Gewalt. Und es wird wieder Friede
sein
auf Erden auf lange Zeit. Eine Reinigung muß also erst vorangehen, und
diese
findet statt, durch ein Zerstörungswerk von unvorstellbarem Ausmaß. Es
findet
eine Totalumgestaltung der gesamten
Erdoberfläche statt, es werden alle Schöpfungen aufgelöst und wieder
neu
verformt, was auch einen Untergang aller Menschen und lebenden Wesen
bedeutet —
ein Vergehen alles dessen, was Geistiges in sich birgt.
Das
Schöpfungswerk Erde bleibt wohl bestehen, doch bis weit in das Innere
wird die
Gewalt von Naturkräften dringen, die feste Materie auflösen und allem
Gebundenen die Möglichkeit neuer Verformungen geben. Denn es ist alles
aus
der Ordnung getreten, weil die Menschen völlig Meiner Ordnung von
Ewigkeit zuwider
leben und handeln. Und darum muß alles eine Neueinordnung erfahren, was
zuvor
eine Auflösung von Schöpfungswerken bedingt, die für euch Menschen
gleich ist
dem Untergang, denn außer denen, die Ich vor dem Ende entrücken werde,
wird
niemand das Ende überleben.
Doch nur für den Menschen ist dieses
letzte Geschehen entsetzlich, dessen Seele wieder aufs neue in die
feste
Materie gebannt wird (diejenigen,
die im
Feuergericht auf der Erde ums Leben kommen. Der absolut harte Kern der
Bosheit
und Gottwidrigkeit, der nach der Aussage
Jesu sogar dem Satan noch einen Lehrmeister abgeben kann)
während alles
andere Geistige nur einen Aufstieg in
seiner Entwicklung verzeichnen kann, denn für alles Geistige werden
neue
Formen geschaffen, die dieses aufnehmen. Und es werden die Schöpfungen
auf der
neuen Erde unvergleichlich reizvoll sein. Und wieder ist dem Geistigen
die
Möglichkeit zu dienender Tätigkeit gegeben, durch welche alles Geistige
höher
steigt und immer wieder seine derzeitige Form wechseln kann. Dieses
Umgestaltungswerk der alten Erde steht euch Menschen nahe bevor. Und
wenngleich
ihr nicht um Tag und Stunde wisset, so sollt ihr euch vorbereiten auf
das Ende,
die ihr nicht dem Verderben verfallen wollt, die ihr Mir angehören
wollt und
nicht unter das schrecklichen Gericht einer Neubannung fallen möchtet.
Glaubt es, daß ihr in der Zeit des Endes
lebt und befaßt euch mit diesem Gedanken, daß ihr selbst euch das Los
schafft,
das Wisset also, daß ihr überselig ein herrliches Leben führen könnet
im
Paradies der neuen Erde, daß ihr aber auch absinken könnt in tiefste
Finsternis, wenn ihr nicht die Gnade habt, noch vorher abgerufen zu
werden, um im Jenseits noch eine Möglichkeit zu
finden aufwärts zu steigen. Aber nehmt es also ernst mit der Arbeit an
euren Seele, das heißt, führt ein Leben in uneigennütziger
Nächstenliebe, und
ihr werdet dadurch auch die Bindung herstellen mit Mir und dann auch
sicher
gerettet vor jenem Verderben. Immer wieder werde Ich euch Menschen
Mahner und
Warner zusenden, immer wieder werdet ihr von Schicksalsschlägen und
Katastrophen
aller Art hören oder heimgesucht werden, denn alles das sind Mahnungen
an euch,
eines plötzlichen Abrufs zu gedenken ....
Vor dem Feuergericht
werden unzählig viele Seelen durch Naturkatastrophen,
Krankheitsepidemien und
kriegerische Auseinandersetzungen von ihrem Leib gelöst. Diese werden
in den
jenseitigen Entwicklungswelten ihre weitere Schulung und Möglichkeiten
für eine
Aufwärtsentwicklung oder Vergeistigung erhalten. Aber auch aus den
jenseitigen
Reichen werden die ganz verstockten Gotteshasser eine erneute Chance
für ihre
Aufwärtsentwicklung bekommen und in die Neubannung einbezogen.
Es muß entgegen dem Bild eines
Rachegottes noch einmal gesagt werden, daß vom himmlischen Vater alles
gottmögliche getan und versucht wird, um eine jede Seele zu Ihm zu
ziehen und
vor dem schrecklichen Los einer Neubannung zu bewahren. Jedoch kann
auch Er
niemanden zwingen, der Stimme des eigenen Gewissens Beachtung zu
schenken und
gegen die niedere Natur anzukämpfen. Denn ein solcher Zwang käme der
Vernichtung des freien Individuums gleich, welches dadurch nur zu einem
„guten
Roboter“, ohne jegliche Erkenntnis Gottes und seiner selbst würde.
Durch die im nächsten Kapitel behandelte
Neubannung, wird auch einem Wesen mit gottwidrigster Natur noch einmal
die
Möglichkeit gegeben, einen hohen Grad der geistigen Vollkommenheit zu
erreichen.
Von daher ist auch dieses Gericht mit der anschließenden Neubannung,
ein außerordentlicher Akt der Gnade Gottes!
Sehen wir dem ganz klar ins Angesicht,
es wird sich ab einem gewissen Zeitpunkt, nämlich unmittelbar vor dem
Feuergericht, nur noch der harte Kern der Bosheit und bewußten
Gottfeindlichkeit auf der Erde befinden.

BD.Nr
8304 Das
eine ist gewiß, daß Mein Wort
Wahrheit ist und bleibt und daß ihr Menschen nicht anzuzweifeln
braucht, was
von Mir seinen Ausgang genommen hat. Da nun die Zeit immer näher rückt,
die
eine Erlösungsperiode beendet, auf daß eine neue ihren Anfang nehmen
kann,
werden euch auch die Aufklärungen immer
unverhüllter zugehen, und Ich werde euch kurz vor dem Ende einweihen
in Meinen Heilsplan von Ewigkeit und
euch Kenntnis geben über Dinge, die euch bisher noch verborgen blieben,
weil
das Wissen darum nicht nötig war für euer Seelenheil.
Nun aber ist die Zeit gekommen, wo Mein
Heilsplan zur Ausführung kommt, soweit er die Umwandlung der Erde
betrifft, die
als Schulungsstation für das Geistige untauglich geworden ist und die
darum
erneuert werden muß, um ihrer Bestimmung wieder nachkommen zu können.
Ihr müßt
bedenken, daß auch dem noch in den
Schöpfungswerken gebundenen Geistigen Meine Liebe gilt und daß Ich auch
diesem Geistigen neue Formen geben will, um ihm die Aufwärtsentwicklung
zu
ermöglichen. Denn endlos lange Zeiten schon schmachtet das gebundene
Geistige
in der harten Materie, aus der die Erde, d.h. alle Schöpfungen auf ihr,
besteht. Und diese harte Materie, so wie das im Inneren der Erde
gebundene Geistige,
muß einmal zur Auflösung kommen, das heißt, frei werden, um in neue
Verformungen übergehen zu können, und darum wird das Vernichtungswerk
für euch
Menschen von unfaßbarem Ausmaß sein,
und es kann folglich von einer Totalauflösung
aller Erdschöpfungen gesprochen werden. Wobei aber nicht zu übersehen
ist,
daß die materiellen Bestandteile
erhalten bleiben, nur so lange gewissermaßen ungebunden bis Ich sie
wieder
zu Formen werden lasse, die dem Geistigen wieder zur Hülle dienen.
Das
Schöpfungswerk Erde vergeht also nicht, weil Mein Wille alles
Aufgelöste
wieder festigt und (daraus)
neue
Formen schafft, weshalb von einer „Neuen Erde" gesprochen werden kann.
Das
Beenden dieser Erlösungsperiode ist ein
Akt größter Barmherzigkeit an allem auf der Erde befindlichen und in
den
Schöpfungswerken gebundenen Geistigen, und es bedeutet eine völlige
Umgestaltung, aber kein Vergehen
des Gestirns Erde! Erkenntlich wird diese Umgestaltung aber nur an der
Erdoberfläche sein, weil die Menschen den Prozeß der inneren Wandlung
nicht
feststellen oder verfolgen könnten, auch wenn sie die Umgestaltung
bewußt
schauen würden. Doch letzteres ist nicht der Fall, denn es wird ein
Werk des Augenblickes sein, weil
alle Voraussetzungen vorhanden sind, Neuschöpfungen mit dem Geistigen
zu
beleben, das auch den Reifegrad dafür erreicht hat. Denn alle diese
Partikelchen (substanzielle
Seelenpartikel oder Intelligenzspezifika) sind vorhanden,
die nur wieder in
die ihnen zuträglichen Außenformen versetzt zu werden brauchen.
Ihr Menschen könnt euch aber keine
Vorstellung machen von diesem letzten Zerstörungswerk, obgleich ihr
selbst den
Anlaß dazu gebt und durch eure widergöttlichen Versuche in das
Erdinnere einzudringen und Kräfte zu entfalten, die ihr noch
nicht beherrscht und deren Auswirkungen ihr nicht kennt. Ich aber
hindere euch
auch nicht daran, weil auch die Zeit abgelaufen ist, die Ich für die
vergangene
Erlösungsperiode gesetzt habe.
Doch das will Ich immer wieder betonen,
daß Ich nichts im alten Zustand belasse und daß kein lebendes Wesen
bestehen
bleibt, wie Ich auch allem noch gebundenen Geistigen für kurze Zeit die
Freiheit gebe, was also bedeutet, daß auch die festeste Materie einmal
das
Geistige freigeben muß und zu diesem Zweck auch selbst aufgelöst wird,
um nun sich
aufs neue zu festigen und wieder Geistiges aufzunehmen, wie es Mein
Wille ist.
Da die Materie selbst auch wieder nur das
im Anfang der Entwicklung stehende Geistige ist, kann es also auch
nicht
vergehen, und so wird auch das Schöpfungswerk Erde nicht vergehen,
sondern nur
umgewandelt werden. Ihr könnt diesen Worten Glauben schenken, auch wenn
euch
der ganze Vorgang des Endes der alten Erde noch unbegreiflich ist. Mir
aber ist alles möglich und in Meiner
endlosen Liebe hat alles seine Begründung. Wenn ihr also in Meinem
Zerstörungswerk
nur eine Lieblosigkeit Meinerseits
sehet, so seid ihr noch weit von der rechten Erkenntnis entfernt. Doch
ihr
wollt immer nur das Schicksal der Menschen sehen, gedenket aber nicht
des noch
in der harten Materie gebundenen Geistigen, für das auch einmal der
Zeitpunkt
der Befreiung aus der derzeitigen Form kommen muß, damit auch seine
Aufwärtsentwicklung vor sich geht nach Meinem Plan von Ewigkeit. Und
weil
dieses Ende immer näher rückt, deshalb gebe Ich euch auch Meinen
Heilsplan
kund, auf daß ihr selbst nicht zu jenen gehöret, die die Gnaden des
Menschseins
auf der Erde verscherzen und Gefahr laufen, wieder in die Schöpfungen
gebannt
zu werden.
Ich unterweise euch wahrlich in aller
Wahrheit, doch annehmen wird sie nur der, der in der Wahrheit stehen
will und
der den ernsten Willen hat, sein Ziel auf dieser Erde zu erreichen.
JL.GEJ.05
108,4 (Jesus:) Fasset
dieses wohl! Denket
aber ja nicht, „daß Ich das alles also haben wolle, und es
wäre darum etwa das alles schon also bestimmt!“ Das alles sei ferne von
Mir und
euch! „Aber es wird also sein, wie vor
den Zeiten Noahs.“
Die
Menschen werden von ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen
Fertigkeiten
einen stets böseren Gebrauch machen und werden ganz freiwillig allerlei
Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung (hier
sind die Tiefenbohrungen angesprochen, durch welche das Feuer/Erdmagma
aus dem
Erdinneren auf die Oberfläche gelangt) über sich und am Ende über die
ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich
dann mit euch, Meinen biederen Römern: VOLENTI NON FIT INIURIA! (Dem Wollenden geschieht kein
Unrecht!)
Bisher ließ sich ein ziemlich klares und
eindeutiges Bild des Feuergerichtes aus den drei Offenbarungsquellen
Bibel,
Lorber und Dudde herauslesen. Doch es gibt in den Endzeitdarstellungen
durch
J.Lorber auch einige Texte, die eine andere, nicht ganz so radikale
Variante
des letzten Gerichts offenlassen.
Bei dieser Variante kommt es scheinbar
nicht zur vollkommenen Vernichtung aller Menschen auf der Erde und es
wird auch
nicht ausdrücklich von der Entrückung der Gläubigen gesprochen, sondern
es hat
den Anschein, als würden diese von Gott
während des Gerichtes auf der Erde bewahrt. Auch gibt es in diesen
Darstellungen Landstriche, die scheinbar nicht vom Feuer berührt
werden. Es
sind dies jedoch alles Texte aus dem Großen Evangelium Johannes. Das
heißt, es
sind diese Aussagen vor fast 2000 Jahren über die
Menschheitsentwicklung gemacht
worden, als, wie schon gesagt, deren mögliche Entwicklung ein noch
größeres
Spektrum an Möglichkeiten offen ließ. Auch sind diese Texte nur in sehr
groben
Zügen dargestellt, so daß man zwischen die Zeilen einiges
hineininterpretieren
kann.
Aus dem
bisherigen Buchverlauf haben wir
gesehen, daß es aus der Zeit von Jesus Erdenleben aber auch eindeutige
Aussagen
über ein alles umfassendes Feuergericht mit Auflösung der
Erdschöpfungen und
der von daher notwendigen Entrückung der Gläubigen gibt, wie in der
folgenden
markanten Stelle aus dem Großen Evangelium Johannes.
JL.GEJ.10
156,5. (Jesus:) Denn
wer da erweckt wird durch die Posaune (den Anruf des Geistes vernimmt,
berufen wird zur Kindschaft Gottes),
der wird nicht erweckt zum Tode, sondern zum Leben; wer aber den Schall
der
Posaune nicht wird hören wollen, der wird auch nicht erweckt werden,
sondern
verbleiben in der Nacht seines Grabes und in der Gefangenschaft des
Meeres bis
zur Zeit, in der diese ganze Erde
aufgelöst wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie
freien
und sich freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner
Erweckten;
diese werde Ich aber dann gleich in
einem Augenblick von dieser Erde entrücken und jene mit allen ihren
Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer
preisgeben, zu dessen Entstehung die dermaligen unbußfertigen
Weltmenschen selbst das allermeiste
beitragen werden.
Die Kundgaben, die uns durch B.Dudde
gegeben sind, haben für uns neben den direkten Endzeitprophezeiungen
aus den
Schreibjahren J.Lorbers, einen noch aktuelleren Wert, da neueren
Datums. Und
auch sie sprechen sehr deutlich von einem großen Feuergericht.
Sowohl durch J.Lorber, als auch durch
B.Dudde, läßt Jesus aber auf Grund unserer Willensfreiheit ausdrücklich
die
theoretische Möglichkeit offen, daß wir das Gericht selbst Heute noch
durch
eine radikale Umkehr zu Gott in seinen Ausmaßen stark reduzieren und
abmildern
können. Da aber keiner die Entwicklungstendenzen der Menschen besser
kennt als
Jesus, fügt Er des öfteren den vorausblickenden Zusatz an: „Doch es
wird so
kommen wie zu Nohas Zeiten.“
Ich will der Ordnung halber aber auch
diese, sich etwas anders darstellenden Endzeittexte an dieser Stelle
aufführen,
da sie uns auch Hinweise auf die Entstehung des Feuergerichtes geben
können.
JL.GEJ.06
207,12-14 (Jesus:)
Und zu Ende dieser Weltmenschenzeit
– „nicht etwa auch dieser Erde“ -
wird es eben also gehen: Die Menschen werden in selbiger Zeit zwar
keine Berge
bis zu ihren tiefsten Grundlagen abgraben, wie es die Gold und
Edelsteine
suchenden Hanochiten getan haben, (die
dadurch den Grundstein für die aufkommende Sündflut zu Zeiten Nohas
legten)
auch werden sie keine Römer mehr in Harnisch zu bringen vermögen; aber
sie
werden durch allerlei Maschinen, durch Feuerkraft getrieben, anfangen,
mittels unglaublich tiefer Schächte und Löcher ins
Innere der Erde zu dringen, durch die die höchst brennbaren Gase in
großen
Massen auf die Oberfläche der Erde dringen werden. Und wird einmal die
atmosphärische Luft mit solchen Gasen zu sehr gesättigt sein, so werden
sich
diese beinahe um die ganze Erde
entzünden und alles zu Asche verbrennen. Nur „wenige Menschen werden
dabei
am Leben bleiben“ (wie
und wo wird hier
nicht gesagt). Doch die da bleiben werden, die werden aber
dann auch
Menschen von echtem Schrot und Korne sein. Diese werden dann wahrhaft
eine ganz erneute (erneuerte)
Erde
bewohnen (also auch
hier eine globale Großkatastrophe),
und ihr und viele, die nach euch in Meinem Namen kommen und erweckt
werden,
werden ihre Lehrer und Führer sein (Dies
ist dann die Zeit des Tausendjährigen Friedensreiches).
Von da
an erst wird Mein Reich auf dieser Erde vollends ausgebreitet sein, und
die
Menschen der Sonne werden mit Meinen Kindern dieser erneuten Erde in
eine
vollste und gleichberechtigte Gemeinschaft treten und großwachsen in
der Liebe
Meiner vollwahren Kinder.
Das
was Ich euch jetzt gesagt habe, aber, behaltet für euch; denn in dieser
Zeit
würde das wohl niemandem zu seinem Heile
etwas nützen, so er auch davon alles klar wüßte. (Ein Grund, warum Jesus
dieses Thema während Seines Erdenlebens nur in groben Zügen behandelt
hat). Zur rechten Zeit aber werde schon Ich
Selbst den Menschen, wenn sie Tieferes werden vertragen können, solche
Dinge
umständlich (ausführlich)
kundmachen. (Was bis
jetzt vor allen Dingen durch B.Dudde geschehen ist).
JL.GEJ.08
051,4-6
(Jesus:) Aber auch ein natürliches
Feuer wird in jener Zeit viele Orte verwüsten; denn es werden in jener
Zeit die
Menschen aus zu hoch übertriebener irdischer Gewinnsucht gleich bösen
Würmern in die Tiefen der Erde dringen und darin
allerlei Schätze suchen und auch finden. Wenn sie aber an die mächtigen
Lager
begrabener Urwälder (Erdöl)
der Erde
kommen werden und sie zur Feuerung und Schmelzung der Metalle und noch
zu
vielen anderen Dingen gebrauchen werden, so wird auch das letzte
Gericht, das sie
sich selbst bereiten werden, vor der
Türe sein. (Hier
haben wir einen sehr deutlichen Hinweis, daß das letzte Gericht
in der erdölfördernden Zeit zu erwarten ist).
Am
meisten aber werden die zu leiden haben, die da wohnen werden in den
großen
Städten der Könige und der dermaligen Mächtigen der Erde. Darum bleibet
alle
stets in der Sanftmut und Demut und dadurch in der wahren
Nächstenliebe, so
wird kein Gericht unter euch erzeugt werden; denn wo in jener Zeit die
Menschen in Meiner Ordnung leben werden,
dort wird auch kein letztes Gericht
zum Vorschein kommen. Ich habe euch das nun deshalb zum voraus gesagt,
auf
daß ihr es auch den andern Menschen sagen und verkünden sollet, damit
sich am
Ende niemand entschuldigen kann, daß er nicht vor der Gefahr gewarnt
worden sei."
(Wo
leben Heute noch Menschen in der
Ordnung Gottes, in allem was dieses Wort bedeutet?)
JL.GEJ.08
186,6-7 (Jesus:) Wenn
solches Tun und Treiben (der
Industrie) durch die Gewalt des
Feuers einmal seinen höchsten Punkt wird erreicht haben, da wird denn
auf
solchen Punkten die Erdluft auch zu mächtig mit den brennbaren
Ätherarten
erfüllt werden, die sich dann bald da und dort entzünden und solche
Städte und
Gegenden in Schutt und Asche verwandeln werden samt vielen ihrer
Bewohner; und
das wird dann wohl auch eine große und wirksame Läuterung sein.
Was
aber das auf diese Art bewirkte Feuer nicht erreichen wird, das werden
andere
große Erdstürme aller Art und Gattung dort erreichen, wo es von selbst
verständlich nötig sein wird; denn ohne
Not wird da nichts verbrannt und zerstört werden.
Dadurch
aber wird dann auch die Erdluft von ihren bösen Dünsten und
Naturgeistern
befreit werden, was dann auf alle andere Kreatur der Erde einen
segensreichen
Einfluß ausüben wird, und was dann auch der natürlichen Gesundheit der
Menschen
dahin dienen wird, daß alle die vielen und bösen
Leibeskrankheiten aufhören werden und die Menschen ein gesundes,
kräftiges und hohes Alter werden erreichen können (Beginn des Tausendjährigen
Reiches).
JL.GEJ.07
172,8-10 (Jesus:) Wie
es aber war zu den Zeiten
Noahs, da die Menschen freiten und sich freien
ließen, große Feste und Gastmähler hielten, sich groß ehren ließen und
gegen jene verheerende Kriege führten, die sich vor ihren Götzen nicht
beugen
wollten, wo dann bald die große Flut kam und die Täter des Übels alle
ersäufte,
eben also wird es auch sein in jener
künftigen Zeit (ein
größtes, naturmäßig, materielles Gericht!).
Aber dann wird der Herr mit dem Feuer
Seines Eifers und Seines Zornes kommen und alle solche Täter des Übels
hinwegfegen von der Erde.
Da wird
es kommen, daß die verschonten
Reinen und Guten und die wahren Freunde der Wahrheit und des Lichtes
aus Gott
aus den Schwertern Pflugscharen, aus den Spießen Sicheln machen und die
Kunst
Krieg zu führen vollends aufgeben werden (Tausendjähriges
Reich), und es wird dann fürder kein wahres gesalbtes Volk
wider das andere
mehr ein Schwert erheben, außer den noch irgend in den Wüsten der Erde
übriggebliebene Heiden; aber auch diese
werden ermahnt und dann von der Erde gefegt werden. (Wie ist hier nicht zu erkennen).
Da wird die Erde gesegnet werden von
neuem. Ihr Boden wird tragen hundertfältige Frucht von allem, und den
Ältesten
wird die Macht gegeben sein über alle Elemente.
Soweit diese von Jesus vor 2000 Jahren ausgesprochenen
Endzeitprognosen,
in denen es aber auch zu einer globalen Großkatastrophe, also einem
Endgericht
vor dem Tausendjährigen Friedensreich
kommt.
Wenden wir uns jetzt wieder den aktuellen Endzeitkundgaben von B.Dudde
zu. Durch diese im letzten Jahrhundert gegebenen Kundgaben, wird uns
auf Grund
unserer negativen, kollektiven Entwicklung, sehr deutlich ein alles
umfassendes
Feuergericht angekündigt.

BD.Nr 8624
Das letzte Werk der Zerstörung dieser
Erde bringt ihr Menschen selbst zur Auslösung. Und Ich hindere euch
nicht, weil
Ich auch des Geistigen gedenke, das durch dieses Zerstörungswerk frei
wird aus
der Materie und in neuer Verformung auf der neuen Erde wieder seinen
Entwicklungsgang fortsetzen kann. (Mit
dieser sogenannten „Naturseelenentwicklung“ wollen wir uns zu Beginn
des
nächsten Kapitels auseinandersetzen. Hier nur so viel: Da alle Materie
aus dem
Urfall der Geister hervorgegangen ist, beinhaltet auch alle Materie -
vom Stein
bis zum höchst entwickelten Tier - geistige Seelensubstanz. Diese
befindet
sich, noch gebunden in den Verkörperungen der verschiedenen
Naturreiche, schon
in einem Erlösungs- und Entwicklungsprozeß. Alle Materie ist beseelt,
wußten
schon die Indianer und andere Naturvölker unserer Erde zu sagen. Die
Neuen
Offenbarungen sprechen hier in der Aufwärtsentwicklung allen gefallenen
Lebens
bis zur Stufe des Menschen, von der Naturseelenentwicklung).
Es ist euch dies schon des öfters gesagt
worden, und dennoch ist euer Glaube daran sehr gering, denn das ganze
Geschehen
ist euch einfach unvorstellbar. Es bildet aber den Abschluß einer
Entwicklungsperiode,
der dann eine neue Periode folgt, auf daß sich das Rückführungswerk
wieder in
gesetzlicher Ordnung vollziehen kann und ein Erfolg wieder zu
verzeichnen ist,
der vor der Zerstörung der alten Erde nicht mehr ersichtlich war.
Es führt Mein Gegner sein letztes
satanisches Werk aus, indem er die Menschen dazu verleitet, das zu tun,
wozu er
selbst nicht die Macht hat: Schöpfungswerke zu vernichten im Glauben,
dadurch
das gebundene Geistige zu befreien und in seine Macht zu bekommen. Er
bestimmt
die Menschen und veranlaßt sie zu
Versuchen aller Art, die aber an der Unkenntnis der Menschen scheitern
und
eine verheerende Wirkung auslösen. Denn die Menschen wagen sich an
Experimente,
ohne deren Ausgang erforscht zu haben. Sie lösen Kräfte aus, die sie
nicht
beherrschen und sie sind dadurch dem Untergang geweiht. Und mit ihnen
wird auch
das Schöpfungswerk Erde den gewaltigsten Zerstörungen ausgesetzt sein.
Es wird
sich die ganze Erdoberfläche total
verändern, es werden alle Schöpfungswerke auf
der Erde der Vernichtung anheimfallen. Bis in das Erdinnere werden die
Auswirkungen dringen, und es kann
von einer Zerstörung von größtem Ausmaß gesprochen werden, die zwar die
Menschen selbst nicht mehr verfolgen können, bis auf die kleine Schar,
die Ich
zuvor von der Erde hinwegführe in ein Gebiet des Friedens.
Ich Selbst würde niemals eine solche
Zerstörung zulassen, wenn Ich nicht auch neue Heilsmöglichkeiten
dadurch
gewinnen würde für das noch gebundene Geistige, das schon endlos lange
Zeiten
schmachtet in der härtesten Materie. Doch es würde auch für jenes
Geistige eine
Weiterentwicklung möglich sein, wenn die Menschen nicht die gesetzliche
Ordnung umstoßen würden, und immer nur ihre dienende
Aufgabe auf Erden erfüllten. (Wir
rotten
Pflanzen und Tierarten aus, halten
unsere Nutztiere in KZ ähnlichen Fleischfabriken, belasten die
Pflanzenwelt mit
Pestiziden und Industriegiften und versuchen uns - mittels
Genmanipulation -
als Götter in der Kreierung neuer Arten und Sorten. Wir wissen in
unserer
blinden Dummheit aber nicht, daß wir die aus Gottes Weisheit so und
nicht
anders geschaffene Erlösungsanstalt Erde langsam aber sicher zu einem
unbrauchbaren Instrument der Erlösung alles Geistigen machen.)
Die Menschen leben aber nicht mehr in
göttlicher Ordnung, und dadurch hat Mein Gegner großen Einfluß auf
diese, und
er treibt sie an zu einem Beginnen, von dem er sich einen Gewinn
erhofft, von
dem er sich die Rückkehr des gebundenen Geistigen zu ihm erhofft. Und
Ich wehre
ihm nicht, weil es immer noch am freien Willen des Menschen selbst
liegt, ob er
das ausführt, wozu Mein Gegner ihn veranlassen will.
Doch was auch die Menschen tun, immer
werde Ich die Auswirkung ihres Handelns recht zu verwerten wissen. Denn
Mir und
Meiner Macht untersteht wahrlich auch die finstere Welt, und sie muß
Mir dienen
und gleichsam sich mitbeteiligen an Meinem Rückführungswerk - wenn auch
unbewußt. Ich aber weiß seit Ewigkeit um die Richtung des Willens der
Menschen
und konnte daher auch auf diesem Willen Meinen Heilsplan aufbauen. Ich
weiß es,
wann der Zeitpunkt gekommen ist, daß ein geistiger Fortschritt auf der
Erde
nicht mehr zu erwarten ist.
Ich weiß auch, wann für das
noch gebundene Geistige die Zeit seiner Freiwerdung gekommen ist, und
Ich wehre
daher dem Tun der Menschen nicht, wenn sie ein ungeheures
Zerstörungswerk in
die Wege leiten durch ihren verkehrt gerichteten Willen, der sich
Meinem Gegner
zuwendet und der Mensch Ihm ein williges Werkzeug ist. Denn er selbst
kann kein
Schöpfungswerk zugrunde richten, er kann keinerlei Materie auflösen,
und
jegliches Geistige ist seiner Macht entwunden. Darum sucht er es wieder
zurückzugewinnen, und die Menschen sind ihm hörig, daß sie selbst zur
Auflösung
der Materie beitragen. Zuerst durch zahllose (kleinere)
Versuche, die
aber dann Ausmaße annehmen, denen die Materie nicht mehr standhält.
Doch Ich
lasse es zu, daß das in der Materie gebundene Geistige frei wird, wenn
auch auf
Kosten des gesamten Menschengeschlechts, das selbst auf einem geistigen
Tiefstand angelangt ist, der eine Neubannung in der Materie
erforderlich macht.
Und was auch Mein Gegner und die ihm hörigen Menschen unternehmen, es
wird
letzten Endes doch wieder der Aufwärtsentwicklung des Geistigen dienen,
das
einmal zur Vollendung gelangen soll. Und es wird darum auch Mein
Heilsplan zur
Ausführung kommen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift.
Wir
wollen aus dieser Kundgabe festhalten, daß von einer Zerstörung der
Erdoberfläche gesprochen wird, dessen Auswirkungen bis in das Erdinnere
dringen. Verursacht durch Anfangs noch kleine Experimente/Versuche, die
scheinbar der Erschließung neuer Energieressourcen dienen sollen.
Eines
dieser Forschungsfelder sind die geothermischen Energiequellen, wie
Erdwärme
und das Erdmagma des Erdinneren. Wer
nun glaubt, diese Tiefenbohrungen wären Zukunftsmusik, der
täuscht sich. Die folgende Werbeseite eines Energiekonzerns erschien
schon im
Jahre 1980 in „Bild der Wissenschaft“ und im „Stern“ und zeigt uns, daß
an der
Erschließung neuer Energiequellen schon lange gearbeitet wird. Die zur
Zeit noch
bedingt eingesetzten, alternativen Energieformen, wie z.B. Windkraft
und
Sonnenenergie, können den hohen Bedarf der Industrie bei einem Rückzug
aus der
gefährlichen Atomenergie, jedoch niemals ausreichend decken. Es ist nur
eine
Frage der Zeit, bis man sich vermehrt der Erforschung der
geothermischen Energiequellen
zuwenden wird.
„Magma
im inneren der Erde“
- Mehr
Energie als alle Vorräte an
Kohle, Erdgas und Erdöl zusammen.
- Ein
Energieträger der Zukunft?“
- Die
Pioniere des Ölzeitalters im 19.
Jahrhundert bohrten nur 20m tief, und das Öl sprudelte nach Oben.
- Heute
dringen die Bohrmeißel in Tiefen bis
8000m vor.
- Aber
irgendwann läuft auch der beste Bohrmeißel heiß, ganz zu schweigen von
den
Kosten.
- Wo
liegt die Lösung unserer Energieprobleme?
- Eine
Lösung läge tief im Inneren unserer Erde.
- Das
Zauberwort heißt Magma glühende, flüssige Masse.
- Mehr
Energie als alle Vorräte an Kohle, Erdgas und Erdöl zusammen. Aber nach
menschlichen Ermessen werden wir diese Energie nie bändigen (ein prophetisches Wort)
und uns nutzbar
machen können (Stand
1980). Allenfalls
einen winzigen Bruchteil als geothermische Energie.
Waren
es 1980
noch 8000m Bohrtiefe, so lag die erreichte Tiefe 1992 bei Bohrungen in
Sapoljarij-Rußland, schon bei 15.000m! Die
uns bekannten Ölvorkommen könnten noch einige Jahzehnte einen
erheblichen Teil unseres Energiebedarfs decken. Allerdings wird die
Förderung schon heute zunehmend kostenintensiver, da die leicht
erreichbaren Vorkommen langsam ausgeschöpft sind. Das bedeutet
erhebliche Preissteigerungen für den Barrel Rohöl, der schon heute
(2008) bei 100 Dollar liegt. Die Industrieländer werden also
forciert nach
neuen Energiequellen suchen müssen, wenn der Rohölpreis nicht ihr
Wirtschaftswachstum und ihren Wohlstand strangulieren soll.
Hier kommen im wesentlichen
drei Faktoren zum
Tragen:
1. Der
rasant anwachsende Energiebedarf der dritten Welt. Insbesondere
solch bevölkerungsreicher Länder wie China und Indien mit ihrer stark
voranschreitenden Industrialisierung und des damit verbundenen
steigenden
Energiebedarfs. Hier muß auch an die zunehmende, globale
Umweltbelastung
gedacht werden.
2.
Der durch Seher und Propheten erwähnte Konflikt im Nahen
Osten, welcher zu einem einheitlich operierenden
Staatenbündnis der islamischer Länder führen wird. Die
erdölfördernden islamischen Staaten werden in Zukunft, bei zunehmender
Destabilisierung des Westens, ihre Ölvorräte als politisches
Machtinstrument
einsetzen, um auch ihren weltpolitischen Intressen Nachdruck zu
verleihen. 3. Durch
große Naturkatastrophen und politische Unruhen in den
entsprechenden Fördergebieten, werden massive Energieengpässe
und daraus Wirtschaftsprobleme in den Industrienationen
entstehen. Die entstehenden Energieprobleme werden schließlich
über die menschliche Vernunft siegen, so daß man sich auch
auf waghalsige Experimente mit dem Erdmagma einläßt und heute noch
scheinbar
Unmögliches versuchen wird.

|
BD.Nr
4731 Den Menschen ist
eine Grenze gesetzt in ihrem
Verhalten dem gegenüber, was Mein Schöpfergeist erstehen ließ. Sowie
sie
sich also anmaßen, Naturschöpfungen
verändern zu wollen, die eine jede von Mir ihre Bestimmung haben, (nämlich als weise und wohl
durchdachte
Durchgangsstufen für die Naturseelenentwicklung) dann ist
auch die
Einstellung der Menschen zu Mir vernunftwidrig. Sie unterschätzen Meine
Weisheit und Meine Macht, glauben, sie ausschalten zu können, und
versündigen
sich somit gegen Mich Selbst, wie auch gegen das, was Ich erschaffen
habe. Und
dann wird die Grenze überschritten, die Ich gesetzt habe, und die
Menschheit
zerstört somit sich selbst, weil ihre Weisen falsche Schlüsse ziehen
und die
Auswirkung ihrer Experimente katastrophal ist.
Die Menschen glauben, alles erforschen zu
können, was Ich ihnen verborgen hielt in Erkenntnis ihrer Unreife für
derartiges Wissen (selbst
den Code für
die Bausteine des Lebens, die Gene, die man nun den Bedürfnissen des
Zeitgeistes entsprechend manipulieren will). Die Erde in
ihrem Kern ist für
die Menschen unerforschlich und wird es bleiben bis zum Ende. Zudem
sind im
Kern der Erde Kräfte gebunden von ungeheurer Stärke, die Ich gebunden
halte, um
die Erde in ihrem Bestehen nicht zu gefährden. Nur daß von Zeit zu Zeit
Eruptionen erfolgen, wo diesen Kräften ein kurzer Ausbruch gestattet
ist, um
entwicklungsfähigem Geistigen Gelegenheit zu geben, sich über der Erde
zu
verformen und also seine Aufwärtsentwicklung zu beginnen.
Diese Kräfte entfesseln sich mit Meiner
Zustimmung, und daher sind die Auswirkungen in Meinem ewigen Heilsplan
vorgesehen. Eine Eruption, die also nach Meinem Willen stattfindet,
wird auch
immer in ihrem Umfang bemessen sein, doch niemals kann menschlicher
Wille
Einhalt gebieten, niemals kann menschlicher Wille Anlaß dazu sein, weil
Ursache
und Wirkung kein Mensch erforschen kann. Dennoch maßen sich die
Menschen in der
letzten Zeit an, forschungsmäßig so weit in die Erde einzudringen, um
ihnen unbekannte Kräfte auszulösen, die sie gewinnbringend nützen
wollen, und sie bedenken nicht, daß ihr
Wissen und ihre Verstandestätigkeit für solche Experimente nicht
ausreichend
ist. (Dieses
„gewinnbringend“ war stets die treibende Kraft für alle
wissenschaftlich-technischen Abenteuer der Menschheit, besonders der
letzten
hundert Jahre.)
Sie haben also keine Achtung vor Meinen
Schöpfungswerken, sie dringen in ein Gebiet ein, das ihnen rein
naturmäßig
verschlossen ist und das erforschen zu wollen eine Vermessenheit
genannt werden
kann, rein irdisch gesehen. Vom geistigen Standpunkt aus betrachtet
aber,
bedeutet es ein Eindringen in das Reich der untersten Geister, deren
Bannung
von Mir als nötig erkannt und von den Menschen nun widergesetzlich
aufgehoben
wird, weshalb es sich auch unvorstellbar auswirkt, so Meine ewige
Ordnung
umgestoßen wird.
Die Manipulationen gehen darauf aus, Erdkräfte auszuwerten, denen jeder
Widerstand nachgibt, und die darum (als
Energiequelle) zu allen Experimenten verwendet werden
können. Die Menschen
aber bedenken nicht, daß diese Kräfte alles aufzulösen imstande sind,
was in
ihren Bereich kommt. Sie rechnen nicht mit ihrer Gewalt, gegen die
Menschenwille
und Verstand nichts ausrichten können. Sie
öffnen Schleusen, die nie wieder geschlossen werden können, so sie
einmal
durchbrochen worden sind, denn das Gebiet, das die Menschen nun
betreten
wollen, ist ihnen fremd, und seine Gesetze kennen sie nicht. Der Kern
der Erde
ist nicht zu erforschen auf diesem Wege, und unweigerlich ist jeder
derartige
Versuch rückwirkend, und zwar nicht nur auf die Experimentierenden,
sondern auf
die gesamte Menschheit. Denn die Grenzen, die Ich gesetzt habe, dürfen
nicht
überschritten werden laut Meiner ewigen Ordnung, die stets Aufbau,
niemals aber
Zerstörung begünstigt, und deren Zuwiderhandeln sich also auch
gegensätzlich
auswirken muß!
Der Satan selbst legt in die Menschen der
letzten Zeit diese Gedanken, er treibt sie an zu diesem Plan, weil er
weiß, daß
das Zerstören der Schöpfung die Aufwärtsentwicklung des Geistigen
abbricht, was
er anstrebt in seinem blinden Haß gegen Mich und alles Mir zustrebende
Geistige. Doch auch dieser Plan ist, obgleich teuflisch, ein
ungewolltes
Dienen. Er gliedert sich Meinem Heilsplan von Ewigkeit an. Es entsteht
eine
neue Erde, wo die Entwicklung ihren Fortgang nimmt, während alles
Teuflische
erneut in ihren Schöpfungen gebannt
wird.

An dieser Stelle wollen wir uns einmal,
soweit es uns möglich ist, mit der geophysischen Beschaffenheit der
Erde
auseinandersetzen. Denn erstaunlicherweise wissen wir Heute mehr über
das
Universum, als über den Planeten auf dem wir leben. Es ist für die
Forschung
leichter in die Unendlichkeit des Alls zu blicken, als in das Innere
der Erde.
Die Wissenschaftler bewegen sich hier
darum in ihren Vorstellungen über das Erdinnere im Wesentlichen in
Hypothesen
und Denkmodellen, jedoch ohne sichere Erkenntnisse. Dies liegt wie
gesagt an
der technischen Schwierigkeit, ausreichend tief in das heiße Erdinnere
vorzudringen.
Die derzeitige Vorstellung vom Erdinneren ist vergleichbar mit der
Situation im
Mittelalter, als man in Mutmaßungen davon ausging, daß die Erde eine
Art
Scheibe sei, auf der sich das gesamte Leben abspielt. Alles was
jenseits der
großen Meere lag war ein Fragezeichen. Beim Erforschen des Erdinneren
kann sich
die Wissenschaft bis Heute alleine an den Werten seismischer Messungen
orientieren, die dann in verschiedenen Denkmodellen und Ansätzen auch
für
unterschiedliche Theorien herangezogen werden. Die sich mehr oder
weniger
voneinander unterscheidende Interpretation von gelieferten Daten, ist
hinreichend
aus allen naturwissenschaftlichen Disziplinen bekannt.
In der Seismologie analysiert man das
Wesen und die Auswirkungen von Erdbeben mittels der Erdbebenwellen, die
sich
durch die Erde fortpflanzen und von verschieden dichten Erdstrukturen,
auch
verschieden umgeleitet oder zurückgeworfen werden. Man arbeitet hier
also mit
den physikalischen Gesetzen der Resonanz, die jedoch nur ein sehr
begrenztes
Bild vom Inneren der Erde zeichnen können.
Auch
die bisher erfolgten Tiefenbohrungen, sind gemessen am Gesamtvolumen
der Erde nur ein Kratzen an der Oberfläche. Wir werden aber im weiteren
Verlauf
sehen, daß man nicht in ungeheure Tiefen vordringen muß, um eine
globale
Katastrophe hervor zu rufen. | Man sieht
im
Querschnitt, daß die Kruste im Verhältnis zur Erde nicht viel dicker
ist, als
die Schale eines Apfels. Die Stärke der Erdkruste oder Lithosphäre
liegt
zwischen 50-150 Kilometern. Unter Gebirgen ist sie dicker als unter
flachen
Landformationen. Die geringste Stärke befindet sich unter der
ozeanischen
Kruste, hier mißt sie im Durchschnitt nur 8 Kilometer. So finden sich
auch 80%
der Magma- oder Lavaauswürfe unter der Wasseroberfläche auf dem
Meeresgrund,
zumal sich hier auch die Kontinentalplatten begegnen, die wir später
bei der
Behandlung von Erdbeben noch näher betrachten werden. | 
1.0:
Anschnitt der vereinfachten Erdstruktur nach
derzeitigem wissenschaftlichem
Stand. (modifizierte Grafik aus: Erdbeben - Schlüssel zur
Geodynamik.) |
Hier
nur soviel: Die
Erdkruste ist kein zusammenhängendes, starres Gebilde, sondern die
Lithosphäre
besteht im Wesentlichen aus sieben großen Kontinentalplatten, die
praktisch auf
der oberen Mantelschicht (der Asthenosphäre) schwimmen. Die Temperatur nimmt innerhalb der
Erdkruste, im für uns meßbaren Bereich, pro Kilometer um 30°
Celsius zu, wovon jeder Grubenarbeiter etwas erzählen
kann. Man schätzt die Temperatur in der Asthenosphäre auf 550° -750°
Celsius.
Die Schätzungen der Wissenschaftler für den äußeren, flüssigen Kern,
gehen bis
6000° Celsius. Die
Konsistenz der oberen Mantelschicht stellen sich die
Wissenschaftler
als ein zähflüssiges Silikatgestein, mit aus der Erdkruste
aufgeschmolzenen
Eisenlegierungen vor. Der dünnflüssige äußere Magmakern soll dagegen
die
Konsistenz von Wasser haben. Die Annahme eines festen Erdkerns
begründen die
Wissenschaftler mit der Vorstellung, daß alle Schwermetalle aus dem
Erdmantelbereich, in aufgeschmolzenem Zustand dem Körpermittelpunkt
zufließen,
wo sie sich unter dem Kompressionsdruck der Planetenmasse wieder zu
einem
harten Kern verfestigt haben.
Die Driftbewegungen der
Kontinentalplatten führen die Geowissenschaftler auf die sogenannte
Mantelkonvektion zurück. Das Entstehen von Konvektionen läßt sich am
anschaulichsten durch einen mit Wasser gefüllten Kochtopf erklären.
Wird das
Wasser erhitzt, so wird die Wärme zunächst durch Wärmeleitung im
gesamten
Volumen verteilt. Reicht dies jedoch nicht mehr aus, so steigen im
Zentrum des
Gefäßes Kochblasen (Konvektionszellen) zur Abkühlung an die Oberfläche.
Diese
Konvektionsströme haben enorme Auftriebskräfte, was man beim Kochen
eines
Frühstückeies beobachten kann. Obwohl ein Ei durch seine geometrische
Form sehr
wenig Angriffsfläche bietet, hüpft es doch durch die Konvektionsströme
angetrieben durch den Topf. In den Randbereichen sinkt die kühlere
Flüssigkeit
dann wieder nach unten ab, wodurch ein Zirkulationsvorgang aufrecht
erhalten
wird. Heißes Material steigt also zur Abkühlung ständig an die
Oberfläche und
sinkt abgekühlt wieder nach unten, wo es erneut in den
Konvektionsprozeß
eingegliedert wird. Hierdurch werden - auf die Erde bezogen - heiße
Magmaströme
aus den unteren Schichten immer wieder in die Asthenosphäre
transportiert und
tragen zu der Fließbewegung der zähflüssigen oberen Mantelschicht bei.
Die
Erdkruste kann sich auf der weichen Asthenosphäre, wie auf einem
Gleitlager hin
und her bewegen. Diese Bewegungen vollziehen sich jedoch nicht in
gleichen
Verhältnissen der Platten zueinander, sondern es kommt durch die
verschiedenartigen Driftrichtungen zu einem ständigen Stauchen,
Schieben und
Spreizen der Platten. Hierdurch bauen sich in den einzelnen
Kontinentalplatten
Spannungen auf, die sich immer wieder einmal in Erdbeben entladen. Die
Konvektionsströme
sind also im Wesentlichen der Motor für die Bewegungen, oder die Drift
der
Kontinentalplatten.
| Oft
sammeln sich die Magmaströme über lange Zeiträume unter der
Erdkruste zu sogenannten kleineren, stationären Magmakammern
(Durchmesser 5-10
Kilometer), oder zu den großen Hot Spots (50 bis über 100 Kilometer),
auf
welche ich später noch zurück komme. Durch diese Magmakammern erfährt
die
Erdkruste (Lithosphäre) eine gewisse Abschmelzung und Porösität in
ihrer
Beschaffenheit. Hier bahnen sich die unter Druck aufsteigenden
Lavaströme mit
der Zeit einen Weg ins Freie. Der Druck kann jedoch durch eine
veränderte Strömung
des Magmazuflusses auch wieder zusammenbrechen, was dann z.B. das
erlöschen
eines Vulkans zur Folge hat. Es bildet sich dann mit der Zeit eine
Verschlußkappe über dem alten Schlot. Kann die poröse Verschlußkappe
über solch
einer Magmakammer dem erneuten, vielleicht nach Jahrhunderten, oder
Jahrtausenden wieder entstehenden Druck nicht mehr widerstehen, kommt
es an
diesen Stellen dann zu den explosionsartigen Vulkanausbrüchen. |
Abb.
1.1: Aufsteigende
Konvektionsströme
mit Magmakammer in der Asthenosphäre. (Grafik
aus Vulkane
– Abbild der
Erddynamik 1998 Robert u. Barbara Decker).
|
Lenken
wir unsere Aufmerksamkeit nun wieder auf die sich ständig in Bewegung
befindenden
Kontinentalplatten, die sich im Jahr um einige Zentimeter auf der
Asthenosphäre
aufeinander zubewegen, voneinander wegdriften und aneinander
vorbeischieben.
Die aus diesen Bewegungen resultierenden Verspannungen in der
Erdkruste, sind
zu 90% die Ursache für die sich mehr oder weniger katastrophal
auswirkenden
Erdbeben (tektonische Beben) auf unserem Planeten.
Neben
den
Konvektionsströmungen sind die sogenannten Bruchzonen der
mittelozeanischen
Rücken eine weitere Triebkraft für die ständigen Bewegungen der
Erdkruste. Hier
quillt, getrieben von der Mantelkonvektion, ständig heißes Magma aus
den Tiefen
der Erde hervor und führt längst der mittelozeanischen Rücken (auf
jedem guten
Weltatlas zu sehen), zur Aufspreizung des Meeresbodens. Durch das
Auseinanderdriften
der Platten erfolgt eine Druckminderung auf das tiefer liegende
Gestein,
wodurch das Magma leichter nach oben dringen kann. Unter der Kruste
sammelt es
sich in Kammern, wo es zusätzlich noch weiteres Gestein aufschmilzt,
was zu
einem Druckanstieg in den Magmakammern führt. Von hier aus gelangt es
in vielen
kleinen Kanälen schließlich an die Oberfläche, wo es durch das
Meerwasser
gekühlt, relativ schnell zu Basaltgestein erstarrt. Der
Erstarrungsprozeß setzt
aber auch schon in den vertikalen Magmakanälen ein und das zu
Basaltgestein
erstarrende Magma wirkt sich wie ein Keil zwischen den Platten aus. So
kommt es
zur weiteren Spreizung und Drift der Platten. Die so entstehenden
unterseeischen Rücken entwickeln sich unterschiedlich schnell. Im
Ostpazifik
trennen sich die Platten z.B. mit der relativ hohen Geschwindigkeit von
6-17 cm
pro Jahr. Der mittelatlantische Rücken dagegen nur mit etwa 3 cm pro
Jahr. Hier
entstehen in großen Zeiträumen wieder neue Bodenerhebungen und Gebirge,
bis es
schließlich zu einem größeren Magmaaustritt, oder sogar einem
Vulkanausbruch,
als Vorbote eines neu entstehenden Eilandes kommt.
| |