Prophetie zum Beginn des dritten
Jahrtausends
BD.Nr 6828 Das
zutiefst Gefallene erbarmt Mich, und
immer wieder werfe Ich ihm den Rettungsanker zu, daß es wieder zur Höhe
gelangen kann. Jede Seele, die sich daran festhält, wird emporgezogen,
denn sie
beweist nun ihren Willen, der Tiefe zu entfliehen, und wird nun auch
die
Erbarmung ihres Vaters von Ewigkeit erfahren dürfen.
Es
gibt aber im Bereich dieses zutiefst
Gefallenen auch einen Grad des Widerstandes gegen Mich, der keine
Rettung mehr
zuläßt, wo der Wille noch nicht im geringsten sich gewandelt hat und wo
die
Verhärtung der geistigen Substanz fast erfolgt ist, wo es nun keine
andere
Hilfsmöglichkeit mehr gibt, als dieses Geistige erneut zu bannen in die
Materie. Auch diese Neubannung ist ein Erbarmungsakt Meinerseits, weil
ohne
diesen die Seele niemals wieder die Höhe erreichen könnte, wo ihr die
letzte
Willensprobe abverlangt wird, die ihr das ewige Leben bringen kann.
Der
Gang der Entwicklung im geistigen
Reich muß sich in Meiner göttlichen Ordnung vollziehen, es
kann keine Phase
übersprungen werden, und es ist dies im Stadium des
Ich-Bewußtseins auf
Erden oder im jenseitigen Reich (gleich).
Immer ist der Wille des Wesens selbst
bestimmend. Wird dieser nun gänzlich mißbraucht, dann muß Ich
das Geistige
wieder binden und es im Mußzustand durch die Schöpfungen der Erde gehen
lassen,
weil Ich nicht will, daß es ewig in einem Zustand verharrt, der überaus
qualvoll und unselig ist.
Immer
wieder neu erstehende Schöpfungen,
das ständige Werden und Vergehen in der Natur, ist gleichbedeutend mit
immerwährendem Wechsel der Außenformen für das in der
Aufwärtsentwicklung sich
befindliche Geistige, (geistige
Evolution) das immer näher kommt seiner letzten Verformung
als Mensch auf
dieser Erden. Doch das in die tiefsten Tiefen zurückgesunkene oder dort
sich
schon Ewigkeiten befindliche Geistige muß als Beginn seiner
Aufwärtsentwicklung
in härtester Materie eingezeugt werden. Es kann nicht in schon
bestehende
Schöpfungen einverleibt werden, die schon reiferem Geistigen zum
Aufenthalt
dienen. Es kann die erste Phase der Bannung nicht übersprungen werden,
sondern
der Entwicklungsgang muß begonnen werden in der Außenform, die dem
ungebrochenen Widerstand gegen Mich entspricht in der harten Materie, weil dies Mein Gesetz der Ordnung verlangt.
Und darum müssen nach langen Zeiträumen immer wieder Neuschöpfungen
entstehen,
die dieses Geistige aufnehmen, wie aber auch undenklich lange Zeiten
bestehende
Schöpfungen, harte Materie, einmal
aufgelöst werden müssen, um das darin sich befindliche Geistige frei zu
geben
zum weiteren Entwicklungsgang in gelockerten Formen.
Es
sind die Zeiträume sehr lang, nach
denen solche Totalzerstörungen und Neugestaltungen von Erdschöpfungen
vor sich
gehen, und zumeist ist von Menschen die Zeitdauer auch nicht beweisbar
festzustellen.
Zudem mangelt es Ihnen auch an Wissen über jenen Entwicklungsgang des
Geistigen, um die eigentliche Bestimmung aller Materie und um die
entsetzlich
qualvollen Zuständen im geistigen Reich, wenngleich das Wort Hölle
allen
Menschen bekannt ist. Was aber in Wirklichkeit darunter zu verstehen
ist,
wissen sie nicht, ansonsten ihnen auch jene Totalumwandlung der Erde
und ihrer
Schöpfungen glaubwürdiger wäre. Doch es wird auch stets den Menschen
unbeweisbar
bleiben.
Ein
liebender und erbarmender Gott aber
sucht seine Geschöpfe zu retten, Er läßt sie nicht ewig in der
Finsternis, und
Meine Liebe und Erbarmung ist Mein Urwesen, das sich ewiglich nicht
verändern
wird. Meine Liebe und Erbarmung wird ewig Meinen Geschöpfen gelten, die
zur
Tiefe abgesunken sind, und (Ich werde
auch) immer wieder Mittel und Wege finden, um sie der Tiefe
zu entreißen.
Doch bevor wieder eine Neubannung erfolgt, wird alles versucht von Mir
und
Meinen geistigen Mitarbeitern, daß die Seelen (auf
Erden und) im geistigen Reich noch den Weg zur Höhe nehmen,
damit ihnen das qualvolle Los einer Neubannung erspart bleibt.
Doch der Wille des Wesens
entscheidet selbst, und wie sein Wille ist, so ist auch sein Los. Mein
Heilsplan aber gelangt auch zur Ausführung — und er wird nicht
erfolglos sein.
Einmal werde Ich das Ziel erreichen, und einmal wird auch die
Finsternis alles
preisgegeben haben, weil Meine Liebe niemals aufhört und dieser kein
Wesen auf
ewig widerstehen kann.
JL.GEJ.03
11,1-3
(Jesus:) Man klagt noch
Gott an und
sagt: Wie konnte Gott eine alles Leben erstickende Sündflut über den
Erdboden
kommen lassen und wie vernichten die Sodomiter und Gomorrhiten!? O
nichts
leichter als das! Denn wozu belebte und gezierte Fleischklumpen auf dem
Boden
einer Erde noch länger herumwühlen lassen, deren Seelen
sich so weit von der alten Ordnung Gottes entfernt haben,
daß in ihnen aber auch die letzte Spur sogar des Bewußtseins
ihrer selbst
vor lauter Sorge ums Fleisch entflohen ist!?
Kann es
noch eine dickere Inkarnation (Verbindung
mit der Materie) der Menschenseele geben als eine, in der
die Seele nicht
nur von dem göttlichen Geiste in ihr jeder Ahnung bar geworden ist,
sondern sich am Ende selbst auch derart verliert, daß sie ihr eigenes
Dasein (als Seelenwesen) im
vollsten Ernste zu
leugnen anfängt und nicht mehr zu der Überzeugung zu bringen ist, daß
sie ist!?
(Wir kennen die hochmütige und sarkastische Aussage eines Arztes: „Nun
habe ich schon einige hundert Leichen seziert, habe aber bei keiner
eine Seele
gefunden!“)
Ja,
wenn bei der Menschheit der Welt einmal der (dieser)
Zustand eintritt, da hat dann auch der Mensch vollends aufgehört, ein
Mensch zu
sein; er ist dann nur mehr ein instinktartig vernünftiges Tier und ist
vorderhand
für jede weitere Bildung der Seele und
des Geistes total unfähig. Darum muß solch ein Fleisch
getötet werden und
verfaulen samt der zu intensiv (in ihr
Fleisch) inkarnierten Seele, auf daß vielleicht
nach vielen Jahrtausenden eine aller Inkarnation ledig gewordene Seele
wieder
den Weg ihrer Selbstbildung und Selbständigwerdung (über die Naturseelenentwicklung), entweder noch auf dieser Erde oder auf einer
andern, betreten kann.
Wenden wir uns
an dieser Stelle einem
Gebiet zu, das seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch bei uns im Westen
viele
Geister beschäftigt und viele Gemüter zu zahlreichen Spekulationen
angeregt
hat. Es ist die Frage der mehrmaligen Existenz einer Seele auf unserer
Erde. Wir
bewegen uns hier in einem Gebiet der Geistesforschung – was kommt nach
dem Tod
-?, das durch „Nah-Todeserfahrungen“, oder aber auch durch
Reinkarnationssitzungen / Reinkarnationstherapien, in den letzten
Jahrzehnten
das Interesse einer breiteren Bevölkerungsschicht auf sich gelenkt hat.
Nicht
zuletzt die zahlreichen Publikationen über dieses Thema haben hier
ihren
Beitrag geleistet. Doch wir müssen uns auch hier, wie bei den
Naturwissenschaften darüber klar sein, daß alle Erfahrungen, Einblicke
und
Fakten – so wahr sie auch sein mögen – letztlich in ihrer Auswertung
von uns
interpretiert werden. Das heißt, daß hier die einzelnen Gruppierungen
oder
Glaubensgebäude, das ihren Vorstellungen und mentalen Liebeleien
entsprechende,
aus den Informationen herausinterpretieren werden. Doch seien wir uns
darüber
bewußt, daß wir uns erst am Anfang - in den Geburtswehen - eines neuen,
geistigen Zeitalters befinden und all unsere Erkenntnisse noch vom
Schleier der
Spekulationen getrübt sind. All unser Wissen ist nur Stückwerk. Erst
durch die
Wiedergeburt unseres göttlichen Geistes sehen wir die Dinge wie sie
wirklich
sind. Bis dahin aber geben uns vor allen Dingen die Offenbarungen
Gottes an die
Menschheit – „wenn es an der Zeit ist“ - das eine oder andere Licht, an
welchem
wir unsere eigenen Gedanken messen können.
Der
Reinkarnationsgedanke
JL.HG.1
33,12
(Der
Herr:) Wer aber überhören je wird den Willen Gottes in
seinem Herzen, der
wird auch sterben, aber ewig am Leibe nimmer auferstehen. Und da werden
kommen
Würmer der Erde über sein Fleisch und werden es aufzehren samt Haaren,
Haut und
Knochen; seine Seele und Geist aber werden dann wieder zur Unterlage
der Berge
Jahrtausende als gefestete Körper dienen müssen im
finsteren Bewußtsein ihres Elends und ihrer totalen Nichtigkeit,
bis sie endlich wieder nach dem gnädigen Willen von oben irgendein Tier
aufnehmen wird, von wo sie dann von Stufe zu Stufe sich durch die ganze
Tierwelt werden elend, stumm und sprachlos durcharbeiten müssen (Naturseelenentwicklung), um endlich
wieder einmal zur Würde des Menschen gelangen zu können. Dies merket
euch wohl;
denn da werdet ihr dann „viele tausend
Male sterben“ müssen, ehe ihr wieder zum Leben aus der Liebe
und Gnade
Gottes gelangen werdet! Bedenket, was der Herr euch hier sagen läßt!
Die
alten Weisen Indiens (Rishis), hatten
auf Grund ihres seelischen Vollendungsgrades Einblick in diesen
Entwicklungsweg
der geistigen Seelensubstanz. Sie wußten um das “tausendfache
Sterben und wieder neu zum Leben erstehen“, bis die
Form der Menschenseele wieder komplettiert war. Das was sie ihren
Schülern
weitergaben, verunstaltete sich aber in einer späteren Zeitepoche
(nicht
zuletzt unter den Machtintressen der herrschenden Priesterkaste), zur
Heute
noch aktuellen Wiedergeburtslehre, in welcher die irrige Vorstellung
herrscht, der Mensch müsse
einige tausend Male
das Rad des Lebens (von Geburt und Tod) durchlaufen, bis er zur
Erlösung aus
der irdisch-materiegebundenen
Daseinsform gelangen könne. Das Vorhandensein der
jenseitigen Entwicklungs-
und Schulungswelten kommt in dieser Anschauung nicht vor, da es das
geistige
Machtmonopol der Priesterkaste untergräbt oder in Frage stellt.
Die Früchte dieser begrenzten, geistigen
Lebensanschauung sind oft geistige Monotonie bis Lethargie und eine zu
geringe
Spannkraft, um die Möglichkeiten einer in unserer Willenskraft
liegenden
Lebensveränderung zu erkennen und zu nutzen. Man findet sich
zwangsläufig in
einer Unterwürfigkeit, die nichts mit Demut zu tun hat, mit der ja
angeblich
selbstverschuldeten, karmisch bedingten Lebenssituation ab und fristet
im
schlechtesten Fall als Unberührbarer des indischen Kastensystems, ein
menschenunwürdiges Dasein. Aus den niederen Kasten rekrutieren sich
dann auch
die billigen, fast sklavischen Arbeitskräfte für die wohlhabende
Oberschicht.
Hier ist man in der Frage der Erhaltung des Kastensystems plötzlich
sehr
religiös, da es den eigenen, materiellen Vorteil betrifft. Ansonsten
kümmert
man sich aber im heutigen Indien, genau wie im Westen, reichlich wenig
um eine
lebendige, gelebte Spiritualität, sondern man hat auch hier den Weg der
Väter
mehr und mehr gegen den „American Way of Life“ eingetauscht.
Ist man von Geburt aus in die
Oberschichten inkarniert – natürlich als eine Folge des vorzüglichen
eigenen
Karmas – ist das vorrangige Interesse die Erhaltung des Wohlstandes und
der
Macht. Wem hier also daran gelegen ist das einfache Volk in dem
Irrglauben
einer Regel-Reinkarnationslehre zu halten, liegt auf der
Hand.
Die sich auch im Westen etabliert habende
Reinkarnationslehre scheint dagegen bei den wohlhabenden Anhängern in
den
Industrieländern die Einstellung zu fördern „Wenn nicht in diesem
Leben, dann
im nächsten“; und
man gibt sich sorglos
und geistig entspannt, den Freuden des Lebens hin und zeigt dabei wenig
Lust
sich ernsthaft einer geistigen
Disziplin zu unterwerfen,
obwohl diese ursprünglich wesentlicher Bestandteil dieser
Lebensanschauung war.
Entgegen der Situation in Indien, die Not
mit Hilfe der Glaubensvorstellung von einem besseren nächsten Leben zu
ertragen, nutzen die Wohlstandskinder des Westen diese
Reinkarnationslehre
dazu, den Lebensgenuß zu optimieren und in Rückführungsprozeßen oder
Reinkarnationstherapien
zu klären, welche große Persönlichkeit der Geschichte man einmal
gewesen ist.
Man trifft hier neben Leonardo da Vinci, den ersten Jüngern Jesu,
altägyptischen Weisheitspriestern oder gar der Inkarnation eines
Erzengels,
selten mal einen einfachen Bürger, Handwerker oder Landmann. Auch hier
scheint
mir der unbewußte Hochmut und das luziferische Streben nach Größe, sehr
oft die
Hebamme derartiger Erkenntnisse über das eigene Vorleben zu sein. Das,
was
einem Heute so oft im Bereich der Jahrmarktsmetaphysik an
Inkarnationsketten,
in gut bezahlten Rückführungsprozessen geboten wird, dürften daneben
zum
größten Teil die Äußerungen von jenseitigen, erdgebundenen Seelen sein,
die
sich in das Denken und Fühlen von bereitwilligen Menschen
einklinken. Im Westen
ist leider auch
das primäre Anliegen der meisten geistig suchenden Menschen, der
Lebensgenuß
und die Selbstdarstellung.
Trotz dieser Verunreinigungen durch den
Lauf der Geschichte und die kommerzialisierte Esoterik, ist aber auch
hier ein
wahrer Kern zu finden. Durch Jakob Lorber wissen wir, daß es mehrmalige
Reinkarnationen
von Menschenseelen gibt, daß diese jedoch nicht die Regel, sondern
Ausnahmen
sind. Es handelt sich hierbei oft um sehr vermaterialisierte,
erdgebundene
Seelen, die sich nicht mehr aus dem Bannkreis der Materie lösen können.
Hier
dürften sich auch einige Regel-Reinkarnations-Anhänger befinden, die
sich nicht
von dem „Muß“ einer erneuten Inkarnation auf der Erde abbringen lassen
wollen.
Daneben sind es oft auch Seelen von Drogensüchtigen/Drogentoten, die
auch im
Jenseits in einer Art lethargischen Dämmerbewußtseins, oder einer
Traumwelt, in
welcher sie nicht erreichbar sind für eine Weiterführung, vor sich
hinvegetieren.
Daß Reinkarnationen zum Abschluß einer
Erlösungsperiode wie der unsrigen, in
einem höherem Maße stattfinden und
zugelassen werden, dürfte jedem verständlich sein. Auf der einen Seite
inkarnieren viele Lichtseelen auf der Erde, um in der Zeit des
Überganges
helfend das Banner des Glaubens und der Gottes- und Nächstenliebe
aufrecht zu
halten; aber auch um eine ganz besondere Schulung zur Gotteskindschaft
zu
durchlaufen. Auf der anderen Seite inkarnieren viele dunkle Seelen am
Ende
einer Erlösungsperiode, die in der Gefahr einer Neubannung stehen, um
damit
eine Entwicklungschance zu bekommen die ihnen bei rechter Nutzung das
Los der
Neubannung erspart. Hierbei kann es durchaus auch zu mehrmaligen
Inkarnation
auf der Erde kommen, wie die folgende Stelle aus dem zweiten Band der
Himmelsgaben Seite 444 Vers 8 durch J.Lorber belegt.
JL.HiG 2
S.444,8
Es
leben gegenwärtig Menschen auf dieser Erde bereits das siebente Mal,
und es
geht mit ihnen nun das siebente Mal besser. Sie werden aber noch einige
Weltkörper mit einem leichten leiblichen Überwurf durchzumachen haben,
bis sie
in eine rein geistige Sphäre aufgenommen werden, welche ihr das „untere
Paradies“ nennen könnt, aus dem es noch viele Stufen (jenseitige
Entwicklungswelten) gibt bis in das innere, wahre
Himmelsreich, in welchem die Liebe des Vaters, das Licht des Sohnes und
die
Kraft des ewigen Geistes waltet und jeden Geist als Engel durch und
durch belebt.
Eines
muß hier ganz deutlich
unterstrichen werden: Eine jede Reinkarnation ist ein bewußter Akt der
Gnade
Gottes, welcher durch Seine Engel eingeleitet und begleitet wird und
keine
stumme Gesetzmäßigkeit eines bloßen Mechanismus. Das uns die Rückerinnerung an unsere
vorangegangenen Existenzen nicht sonderlich gut tun würde, sagt uns
Jesus an
anderer Stelle des zweiten Bandes der Himmelsgaben Seite 287, im
Vorspann zum
Gleichnis vom reichen Fürst.
JL.HiG
2 S.287
Frage Ans. Hüttenbrenners: „O Herr,
hatte ich schon einmal irgendwo ein Dasein? – Dachte, fühlte und
handelte ich
nicht schon, ehe mich meine Mutter empfing?“
(Der
Herr:) Höre du, Mein lieber
Freund A. H.-W., ihr saget öfter: „Das ist eine kitzlige Frage!“ – Und
siehe,
also muß da auch Ich zu dir sagen: Das
ist eine sehr kitzlige Frage!
Ein
Ja, ein Nein, beides wäre hier
gleich, denn du möchtest das eine so gut wie das andere glauben, da dir
in diesem deinem irdischen Zustande
durchaus weder für, noch gegen solche Annahme irgendein
einleuchtender Beweis gegeben werden
kann und in
Rücksicht auf dein freies geistiges Wohl
auch nicht gegeben werden darf!
Wir
würden wahrscheinlich mehr in der
Vergangenheit, als im „Hier und Jetzt“ leben, was eine freie geistige Entwicklung würde.
Jesus sagt uns darum auch an anderer Stelle, daß uns erst
mit unserer geistigen Wiedergeburt der Vorhang unser Vorexistenzen gelüftet
werden kann, ohne das wir dabei
Schaden nehmen. In diesem Zusammenhang sei auch an das Wort der Bibel
erinnert,
in dem es heißt, daß jemand, der seine Hand an den Pflug legt und dabei
nach
hinten schaut, nicht geschickt ist für das Reich Gottes. Doch auch hier
heißt
es wie in allen Dingen: Ausnahmen bestätigen die Regel. Was in der
Weisheit
Gottes begründet ist, entzieht sich in seinem ganzen Ausmaß und in
seiner
ganzen Tiefe unserem Verständnis und unserer Einsicht.
Zusammenfassend ist zu
sagen, daß auch
die sich Heute im Umlauf befindende Regel-Reinkarnationslehre einen
wahren Kern
in der Erkenntnis der Naturseelenentwicklung oder geistigen Evolution
hat. Der
Kern dieser Wahrheit, oder das Wasser dieser Quelle konnte auf ihrem
Weg durchs
Meer der Zeiten aber nicht rein bleiben, sondern wurde entsprechend dem
absinkenden
Bewußtseinsniveau der jeweiligen Epoche getrübt, verunreinigt oder
bewußt verfälscht.
Zum Abschluß noch ein
generelles Wort zum
Umgang mit den geistigen oder jenseitigen Welten: Sich selbst der
Geisterwelt
in nicht geschützten medialen Zirkeln oder okkulten Spielchen wie
Tischerücken,
Pendeln und Anrufen von Verstorbene zu öffnen, oder gar zur Verfügung
zu
stellen, ist ein Spiel mit dem Feuer (oftmals Höllenfeuer). Die naiven
Jugendlichen, aber auch Erwachsenen setzen sich hier der Gefahr der
Fremdbesetzung, oder der Umsessenheit aus. Auch hier wird dafür
gesorgt, daß
die Psychiatrien ihre Betten stets belegt haben und die freien
Therapeuten
nicht über einen mangelnden Kundenstamm klagen können. Das Problem ist
hierbei
nur, daß man von Seiten der Ärzteschaft und Psychologen in den
seltensten
Fällen einen Zugang zur geistigen Betrachtung des Problems hat und
alleine mit
dem Instrument einer materiell verhafteten Ausbildung und
Weltanschauung zu
helfen versucht. Von daher wird in den meisten Fällen, bei allem guten
Willen,
nur eine Ruhigstellung und Symptombehandlung
praktiziert.

JL.GEJ.10
188,19-25
(Jesus:) Was für die
langen Zeiten der
Zukunft vorbehalten ist, das liegt im Rate Meiner Liebe und Weisheit
verborgen;
die Zeiten aber werden noch lange dauern, bis die letzte der Sonnen
verglühen
wird. Die Menschen werden sehen viele Sterne am Himmel verlöschen und
wieder
andere an ihre Stelle treten, aber die eigentlichen Krebse (hartnäckigen Materialisten und Gottesleugner ohne
Gewissen und Empfinden
für Gut und Böse) werden noch nicht viel von ihrer häßlichen
Gestalt dabei
verloren haben (man muß sich diese enorme
Zeitspanne und diese Hartnäckigkeit einmal vor Augen stellen!).
Doch bei
Mir sind tausend Erdenjahre wie ein Augenblick; was die eine lange
dauernde
Zeit nicht zu bewirken vermag, das vermag vielleicht eine nächste oder
tausendste Zeitperiode (Erlösungsperiode).
Wer da
will, daß ihm geholfen werde, dem soll auch in Kürze geholfen werden;
wer aber
in seinem Starrsinne beharren will, der verharre, solange es ihm
beliebt, - und will
er darin ewig verharren, so steht
es ihm auch frei! Denn auch das innere Materielle der Erde, wie auch
das der endlos vielen andern Weltkörper, braucht seine
Erhaltungsnahrung (Seelensubstanzpartikel),
und es wird
gar entsetzlich lange hergehen, bis ein inneres
Erdatom wieder bis auf die Oberfläche der Erde heraufgelangen wird (um
über die Stufen der Naturseelenentwicklung zu einem übergeordneten
Dasein zu
gelangen).
Dieses
wirst du zwar nicht verstehen, was Ich damit sagen will: Der verlorene
Sohn (Luzifer)
ist wohl schon auf der Umkehr (in
seiner substanziellen Seelensubstanz), aber es wird noch nahe
endlos lange
Zeiten vonnöten haben, bis er vollends in das alte Vaterhaus
zurückgelangen
wird (die gesamte Materie vergeistigt
ist) .
Im
kleinen Maßstabe gleicht freilich jeder Sünder einem verlorenen Sohn,
über
dessen wahre Rückkehr größere Freude sein wird als über neunundneunzig
Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Aber
das Wort, das Ich zu euch rede, gilt nicht allein nur für diese Erde,
sondern entsprechenderweise für die ganze
Unendlichkeit; denn Meine Worte
sind nicht Menschenworte, sondern Gottesworte, werden auch von den
zahllosen
Myriaden von Engeln vernommen und von einem Ende Meiner endlos vielen
Schöpfungen zum andern als wirksam getragen.
Dieses
verstehest du auch nicht; wenn du aber im Geiste wiedergeboren sein
wirst, so
wirst du auch in die endlose Tiefe Meiner Erbarmungen schauen können.
Vorderhand aber begnüge dich mit dem, was du vernommen hast; denn
Ähnliches,
wie Ich jetzt zu euch geredet habe, werde Ich in dieser Welt nicht
vieles mehr
reden! Darum behaltet das bei und in euch bis zur Zeit eurer inneren
Erleuchtung, nach der auch ihr mit den Verständigen und Erleuchteten
werdet
reden können von allem, was ihr von Mir vernommen habt; aber vor den
Unverständigen haltet das inne, und werfet den Schweinen Meine Perlen
nicht zum
Fraße vor!"
Dieses
behielten die Jünger bei sich,
hielten sich bei der Ausbreitung Meiner Lehre auch daran und haben auch
besonders den Juden wenig anderes von Mir geoffenbart als besonders
Mein Leiden
und Sterben und Meine Auferstehung, und daß Ich demnach wahrhaftig der
Messias
war. Aber selbst über diese letzten Begebenheiten waren sie nicht
völlig einig
miteinander,.....Ich habe zwar den Jüngern eben bei dieser Gelegenheit
gesagt, daß sie sich vor allem vor dem
Uneinswerden
hüten sollen; aber es ging bei ihnen und unter ihnen ebenso
zu wie auch bei
andern Menschen: Ihr Geist war willig, aber ihr Fleisch schwach.

BD.Nr 7996 Der
Ring schließt sich. Es geht eine
Erlösungsperiode zu Ende, die begonnen hat vor langer Zeit und die ein
ganz
bedeutungsvoller Erlösungsabschnitt genannt werden kann, weil
in dieser Periode Ich Selbst zur Erde niedergestiegen bin, um für
alles gefallene Geistige das Erlösungswerk zu vollbringen.
Und nach diesem
Erlösungswerk konnten die ersten gefallenen Geister zurückkehren (an des Vaters Brust), die Mich nun
anerkannten und die ewig bei Mir verbleiben, weil sie im freien Willen
sich
rückgestaltet haben zur Liebe.
Nun
aber beginnt eine neue
Erlösungsperiode. Und diese bedingt zuvor das Auflösen der materiellen
Schöpfungen auf, in und über der Erde und eine totale Umformung der
Erdoberfläche. Und es wird wieder
ein Richten des Geistigen in jeglichem Reifegrad stattfinden; es werden
neue
Schöpfungen erstehen, die das Geistige entsprechend seinem Reifegrad
aufnehmen
und zur weiteren Entwicklung bringen. Und es wird auch ein neues
Menschengeschlecht sein, hervorgehend aus den Mir treu gebliebenen
Menschen,
die den letzten Glaubenskampf auf dieser Erde bestehen und also die
letzte
große Glaubensprobe abgelegt haben.
Und
diese Menschen bilden den Stamm des
neuen Menschengeschlechtes, das die neue Erde bewohnen wird, während
das Mir
noch völlig Widersetzliche gebannt wird in der festen Materie und seine
Aufwärtsentwicklung aufs Neue beginnt.
Es
ist eine Erdperiode beendet und es heißt
das, daß sich auch wieder ein Kreislauf vollendet hat, daß viele Seelen
jegliche Außenform verlassen konnten und endgültig in das geistige
Reich
zurückgekehrt sind, daß sie also volle
Erlösung gefunden haben durch Jesus
Christus und sie nun im geistigen Reich ihrer Bestimmung
nachkommen, daß
sie schaffen und wirken in Meinem Willen, der jedoch auch der ihre ist,
und daß
sie immer höher und höher steigen, weil es im Lichtreich keine
Begrenzung gibt,
und weil alle Meine Kinder Mich ewig anstreben werden. Denn das erhöht
ihre
Beglückung, immer Erfüllung ihrer Liebe zu finden und niemals im
Begehren
Meiner Liebe nachzulassen.
Und
ebenso geht auch der Prozeß der
Rückführung des Geistigen auf Erden weiter. Denn endlos lange Zeiten
und
zahllose Entwicklungsperioden müssen noch vergehen, bevor alles
Geistige erlöst
ist. Ich sage euch dies, ihr Meine Diener auf Erden, weil Ich nur
wenige Menschen
in Meinem Heilsplan einweihen kann, denn es fassen nur wenige dieses
Mein
Walten und Wirken, um das gefallene Geistige zur Seligkeit
zurückzuführen.
Und
immer seltener werden die Bindungen
von der Erde zu Mir, immer seltener ist ein lebendiger Glaube zu
finden, der
Voraussetzung dafür ist, daß Ich den Menschen dieses Wissen zuleiten
kann. Wo
es Mir aber möglich ist, dort wirke Ich ständig auf die Menschen ein
durch den
Mund jener, die sich Mir erbieten zu dienender Tätigkeit. Sie finden
wenig
Glauben bei den Mitmenschen und dennoch offenbare Ich durch Meine Boten
auch
allen Menschen Meinen Heilsplan, die Meine Offenbarungen annehmen
wollen.
Und
Ich gebe ihnen kund, daß wieder ein
Erlösungsabschnitt zu Ende geht, und daß ein neuer beginnt. Und es wird
dies
ein überaus schmerzvoller Vorgang sein für jene, die nicht glauben, die
sich Meinem
Gegner ergeben haben, die in dieser Erlösungsperiode nicht ihre
Erlösung fanden
und die darum den endlosen Entwicklungsgang noch einmal gehen müssen.
Ich
möchte sie alle davor bewahren. Ich möchte sie zurückführen und in die
Gefilde
der Seligen eingehen lassen, aber Ich kann Meine Liebe nicht
widergesetzlich
wirken lassen.
Es
müssen die Menschen im letzten Stadium
ihrer Entwicklung eintreten in die ewige Ordnung, dann erst kann Ich
sie wieder
aufnehmen in Mein Reich, das sie einst freiwillig verlassen haben.
Überaus
segensreich ist diese Entwicklungsperiode gewesen, in der Ich Selbst im Menschen Jesus über die Erde wandelte.
Und es hätte
allen Menschen gelingen können, sich frei zu machen von Meinem Gegner,
weil sie
nur die Gnaden Meines Erlösungswerkes hätten zu nützen brauchen, denn Mein Erlösungswerk wurde vollbracht für
alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
Und
auch das Wissen darüber wird wieder
auf der neuen Erde den Menschen zugeführt durch Meinen Geist, denn
Meine
unermeßliche Liebe will allem Gefallenen verhelfen zur Höhe, und sowie
nur der
Mensch sich lenken läßt von Mir, sowie er nur seinen Widerstand aufgibt
und
Mich Selbst anerkennt in Jesus Christus, hat er auch den Weg der
Rückkehr zu
Mir betreten, den der Mensch Jesus ihm
vorangegangen ist.
Und
dann wird er auch in das Gesetz
ewiger Ordnung eintreten, und auch für ihn wird einmal der Gang über
die Erde
beendet sein, er wird heraustreten aus der Form und eingehen in Mein
Reich des
Lichtes und der Seligkeit. Amen
BD.Nr 8427 Wer
einmal eingedrungen ist in geistiges Wissen, der kann sich
auch ein Urteil erlauben über den Geisteszustand der Menschheit, und er
wird
erkennen, daß es auch keinen geistigen Aufstieg auf dieser Erde mehr
geben
kann. Er wird es verfolgen können, daß die Gebote der Gottes- und der
Nächstenliebe nur noch sehr selten beachtet werden, und daß das
Mißachten
dieser Gebote ständig größere Finsternis nach sich zieht. Er weiß auch,
daß der
freie Wille der Menschen selbst ausschlaggebend ist und daß auch dieser
mißbraucht wird, weil er sich in verstärktem Maße dem Gegner Gottes
zuwendet
und daher auch die Menschen in dessen Gewalt sind.
Wohl
könnte es eine Rettung geben, wenn
nur die Menschen bereit wären, Gottes Wort anzunehmen, das Er Selbst
zur Erde
leitet und das auch wahrlich die
Kraft hat eine Änderung des menschlichen
Denkens herbeizuführen. Doch gerade diese Bereitschaft fehlt,
und so geht
die Menschheit unwiderruflich dem Ende entgegen, auf daß dem
entgeisteten
Zustand ein Ende gesetzt werde und ein neuer Erlösungsabschnitt
eingeleitet
werde, der den endlosen Fall zurück in die Tiefe aufhält und das Wesen,
das
versagt hat als Mensch, wieder eingegliedert wird in den
Rückführungsprozeß
nach göttlichem Willen.
Wer
eingedrungen ist in geistiges Wissen,
dem ist auch alles Geschehen verständlich, er weiß, daß eine
Erlösungsepoche zu
Ende geht und eine neue beginnt, weil er um die Ursache des
entgeisteten Zustandes
der Menschen weiß und auch, daß Gottes Liebe immer wieder neue
Möglichkeiten
schafft, die Wesen, die aus Ihm einst hervorgegangen waren, zum Ziel zu
führen.
Und nur durch jene in geistiges Wissen
eingedrungene Menschen kann eine kleine Hilfe geleistet werden, indem
diese
auch die Mitmenschen in Kenntnis setzen von ihrem Wissen —
doch nun auch
wieder der freie Wille bereit sein muß ein solches Wissen anzunehmen.
Doch
es ist der Wille der Menschen
überaus geschwächt. Jederzeit könnte sich zwar der Mensch in den
Zustand der
Kraft versetzen und auch zu einem verstärkten Willen gelangen, doch
dazu ist
nötig, daß er selbst in der Liebe lebt und den Weg nimmt zu Jesus
Christus, Der
durch Seinen Kreuzestod Gnaden
ungemessen erwarb, also auch Stärkung des Willens. Liebewerke werden immer dem Menschen Kraft
eintragen, und ein Ruf zu
Jesus wird Stärkung des Willens bringen, denn es ist dann
auch schon der
Wille nicht mehr gänzlich Gott abgewandt, denn wer in der Liebe tätig
ist, der
stellt auch die Bindung her mit Gott als der Ewigen Liebe. Und wer
Jesus
Christus anruft, der erkennt Ihn an als Erlöser der Welt und somit auch
Gott Selbst, Der in Jesus Christus Mensch
geworden ist.
PH.
S.50 G. Mayerhofer
(Der Herr:) So werdet ihr sehen, wie sich alles nach diesen Gesetzen
und Perioden entwickeln wird.
Nach den Frühlingsjahren, der Zeit der Gärung, werden die Sommerjahre
des
Ausreifens mit ihren Stürmen und Gewittern – und dann die Herbstjahre
kommen,
in denen Ich als Schnitter die Spreu vom Weizen sondern, das Bessere in
Meine
geistigen Himmel und vergeistigten Erdkörper aufnehmen, das Schlechtere
aber in die gefestete Materie bannen werde,
in der sodann auf weitem Wege das
erreicht werden muß, was auf kürzerem verschmäht wurde
Bereitet euch also vor, im
Frühjahr des geistigen Lebens, durch den Gärungs- und Läuterungsprozeß
jedes
einzelnen in seinem Innern dasselbe zu
tun, was Ich im Großen bewirkte. Reinige ein jeder sein Herz von allem
Weltlichen soviel wie möglich, damit er die Stürme und Gewitter des
nachfolgenden Sommers mit Geistesstärke ertrage und, wie die Pflanzen
und Bäume
auf freiem Feld, siegreich aus dem Kampf hervorgehe, damit im Herbste
nicht
leere Blätter, sondern schön ausgereifte Früchte in Taten und Worten,
würdig
eines Kindes des göttlichen Vaters, das Endresultat sein mögen!
Die
Neue Erde und Das
Tausendjährige Friedensreich
Den Inhalt
dieses Kapitels möchte ich
nicht mit all zu vielen Kommentaren von meiner Seite belegen, da hier
der
Verstand wenig zu ergreifen vermag, das Herz jedoch alles. Der Leser
soll
ungestört das Wehen des Geistes in sich spüren, um die Flügel seiner
Sehnsucht
nach einem Leben in Frieden und Harmonie mit allen Geschöpfen, und mit
Gott zu
entfalten.
JL.HG.1
80,21 (Ein
prophetischer Segensspruch Adams an Henoch, den Gründer der
Prophetenschule)
Du,
lieber Henoch, aber sei hochgesegnet; dein Same soll nicht aussterben
bis ans
Ende aller Zeiten, und dein Name soll am
Ende aller Zeiten den Völkern so nahekommen, als wärest du mitten unter
ihnen!
Späte Sprecher des Herrn werden ihren Kindern deine Liebe zum Vater
rühmen und
sich selbst nach dir richten.
Henoch, ein Sohn Sehts, war wie kein
anderer seit den Urzeiten des geistbegabten Menschengeschlechtes der
Träger und
Verkünder der Gottesliebe. In Ihm war sowohl der geistig
Wiedergeborene, so wie
auch der zukünftige Mensch des tausendjährigen Friedensreiches
vorgebildet.
Dieser prophetische Segen Adams findet seine Erfüllung mit dem Beginn
des
Tausendjährigen Friedensreiches und einer vergeistigten Menschheit. Er
wird von
da an, bis zur vollen Blüte am Ende aller Zeiten, einen kräftigen
Zweig,
innigst mit Gott verbundener Menschen hervorbringen.
JL.GEJ.08
182,4-5
(Jesus:) Denn so Ich
zum andern Male
auf diese Erde kommen werde, um Gericht zu halten
über solche toten
Epikureer, und aber
auch, um den
Lohn des Lebens zu geben dem, der viel Elend und Not
aus Liebe zu Gott und zum
Nächsten erduldet und ertragen hat, dann soll Mir die Erde
mit keinem
Maßstabe mehr zu jemandes alleinigem Nutzen vermessen werden, sondern
da man
stehen wird, da wird man auch ernten und seine Bedürfnisse befriedigen
können;
und die Menschen werden einander wohl unterstützen, aber keiner wird
sagen: Siehe,
das ist mein Eigentum, und ich bin darüber ein Herr! Denn dann werden
die Menschen
einsehen, daß Ich allein der Herr bin, sie alle aber sind Brüder und
Schwestern.
Es sollte wohl auch jetzt also unter den
Menschen sein; allein in dieser Mittelbildungsperiode
der Menschen (der
Entwicklung des geistbegabten Menschengeschlechts), die noch
nicht durch
das große Lebensfeuer gereinigt sind, wird das zugelassen bleiben, doch
von jetzt an nicht mehr volle 2000 Jahre.
Darauf aber wird der Geist bei den
Menschen das große Übergewicht bekommen
(Tausendjähriges Reich), und man wird auf der Erde kein
gemessenes Mein und
Dein mehr sehen, noch davon reden.
Hier
gibt uns Jesus einen sehr klaren zeitlichen Hinweis, bis wann das
Feuergericht
über die Erde ergangen ist und das „Tausendjährige Reich“ seinen Anfang
genommen hat. Das ganze Endzeitgeschehen hat sich spätestens bis zum
Jahre 2024
erfüllt.

BD.Nr 6227 Wenn
durch Meinen Willen und Meine Macht
die Vernichtung dieser Erde, das heißt alles auf ihr Lebende erfolgen
wird,
dann wird es sich erweisen, wer als wahrhaft erlöst gelten kann, denn
nur diese
werden das Ende überleben und eingehen können in Mein Paradies auf der
neuen
Erde.
Denn
um dieses letzte Vernichtungswerk zu
überleben, gehört vollste Gläubigkeit an Mich in Jesus Christus und
vollste
Hingabe an Mich, also gänzliches Lösen von Meinem Gegner. Es gehört
dazu der
Zustand der Freiheit, den Jesus erkauft hat für die Menschen durch
Seinen Tod
am Kreuz. Nur ein durch Sein Blut
erlöstes Wesen kann die neue Erde bewohnen, wo der Satan
keine Gewalt mehr
hat, wo Ich Selbst unter den Meinen weilen kann, weil der Zustand
wieder
hergestellt ist, in dem sie waren im Anbeginn.
Die
Erlösung durch Jesu Christi können
zwar auch zuvor Menschen erfahren, die lch abrufe von dieser Erde, ehe
das
letzte Ende gekommen ist. Auch sie werden selige Bewohner Meines
Reiches sein,
wo ihnen keine böse Macht mehr schaden oder sie bedrängen kann, eben
weil sie
erlöst sind von ihr.
Doch
die Menschen, welche die neue Erde
bewohnen sollen, leben in gleicher Seligkeit, in völliger Freiheit,
licht- und
kraftvoll, aber doch in irdischen Sphären, weil sie den Stamm eines
neuen
Geschlechtes bilden sollen, weil sie dem
folgenden Menschengeschlecht verhelfen sollen zur restlosen Erlösung,
das noch
so lange die Erde beleben muß, bis alles restlos vergeistigt ist. Als
selbst
erlöst können die ersten Menschen auf der neuen Erde überaus
segensreich
einwirken auf ihre Nachkommen und auf alles sie umgebende Geistige, das
noch
gebunden ist in den Schöpfungen der neuen Erde.
Und
es kann also dieses Geistige einen
schnelleren Entwicklungsgang zurücklegen. Denn es muß die Zeit gut
genützt
werden, da Mein Gegner in Ketten geschlagen ist, da er keinen Zugang
hat zu den
Menschen der Erde, weil die Kraft und das Licht der „Erlösten" so stark
ist, daß ihm jede Annäherung an die Menschen verwehrt ist.
Genauso,
wie in der letzten Zeit vor dem Ende sein Wirken und
Wüten untrüglich zu erkennen war, genau wie er seinen ganzen Einfluß
anwandte,
um die Menschen in die Tiefe zu ziehen, so wird nun auf der Erde der
Einfluß
des Göttlichen vorherrschen. Es wird alles zur Höhe streben und auch
überaus
leicht zur Höhe gelangen, weil keine Gegenkraft es hindern kann, weil
aus dem
erlösten Menschengeschlecht wieder Menschen hervorgehen die voller
Liebe sind,
in denen also das göttliche Prinzip vorherrscht, und die in kürzester
Zeit
völlig ausreifen, um in Mein Lichtreich eingehen zu können, wenn ihr
Erdenleben
beendet ist.

BD.Nr 7297 Die
Erde wird bestehen bleiben, denn Ich
habe ihre totale Vernichtung nicht vorgesehen. Doch alles, was auf ihr
lebt,
sowie auch alle Naturschöpfungen werden vergehen, auf daß eine völlige Reinigung der Erde stattfinden
kann, die in ihrem derzeitigen Zustand
nicht mehr der Aufwärtsentwicklung des Geistigen dienet.
Alles
Geschöpfliche in, auf und über der
Erde verliert sein Leben, es wird frei von der es umhüllenden
Außenform, und
kann nun den Gang der Entwicklung weiter zurücklegen, der zur Zeit
gefährdet
ist für alles Wesenhafte. Denn Mein Gegner wütet in jeder Weise, und er
sucht
jene Entwicklung immer wieder zu verhindern oder zu unterbrechen. Die
Erde aber
soll noch endlose Zeiten hindurch ihre Aufgabe erfüllen, denn auf ihr
sollen
die noch unreifen Wesen zur „Gotteskindschaft" heranreifen.
Und
darum wird die Erde neu erstehen,
nachdem eine durchgreifende Reinigung stattgefunden hat, nachdem alles
Geistige
recht gerichtet, das heißt der ihm zukommenden Außenform einverleibt
worden
ist, von der festen Materie an bis zum Menschen, dem auch wieder
leichtere
Ausreifungsmöglichkeiten geboten werden müssen, um das Ziel erreichen
zu
können, wahre Kinder Gottes zu werden.
Die
Endzerstörung ist also gleich dem
Ende der alten Erde, wenn auch das Gestirn als solches bestehen bleibt,
nur
eine totale Wandlung ihrer Außenhülle erfährt. Und darum kann und muß
auch mit
Recht auf das Ende hingewiesen werden, das nicht nur das Ende jeglicher
Zivilisation
bedeutet, sondern ein Ende alles Seins für jegliches Schöpfungswerk auf
dieser
Erde.
Und
es beginnt wieder eine neue Epoche,
denn die gesamte Erdoberfläche wird von Mir wieder belebt mit
Schöpfungen
wunderbarster Art, an denen sich das menschliche Auge wieder ergötzen
kann,
denn Ich werde allen Neuschöpfungen wieder die wunderbarsten Formen
geben und
die verschiedensten Lebewesen werde Ich den Menschen beigesellen, die
diese
neue Erde wieder bewohnen und die Ich Selbst ihr zuführen werde in
Liebe,
Weisheit und Macht.
Denn
Ich bilde Mir den Stamm eines neuen
Menschengeschlechtes aus denen, die Ich zuvor entrücken konnte von der
alten
Erde, die Mir treu blieben bis zum Ende und die Ich deshalb erwähle für
die
neue Generation, aus der wieder Menschen hervorgehen sollen die in
Meinem
Willen leben und unter denen Ich Selbst weilen kann kraft ihres
Glaubens und
ihrer Liebe.
Und
es wird ein paradiesischer Zustand
sein, denn alle Neuschöpfungen werden die Menschen beglücken in nie
gekanntem
Ausmaß. Es werden die Menschen in Wahrheit ein Paradies bewohnen, eine
Erde,
die nicht mehr der alten Erde entspricht, weil sie nur von reifen
Menschen
bewohnt wird, die auch ein Maß von Seligkeit empfangen können, das
nicht auf
Erden zuvor gekannt wurde, weil die Menschheit schon dem Satan
angehörte,
weshalb eine Säuberung der Erde vor sich gehen mußte.
Und
diese Zeit liegt vor euch und ein
jeder von euch könnte sich und sein Wesen noch so umgestalten, daß ihm
das
große Glück der Entrückung zuteil werden könnte. Aber den festen
Glauben daran
kann selten ein Mensch aufbringen, und auch nur wenige Menschen sind so
liebeerfüllt,
daß sie zu der kleinen Herde gehören, die Ich abrufen werde, plötzlich
und
unerwartet. Aber zuvor wird noch eine Notzeit
über die Erde hereinbrechen,
die
euch dann ein ganz sicheres Zeichen sein sollte, daß der Tag nicht mehr
ferne
ist.
Wenn
ihr das Wirken Meines Gegners ganz
offensichtlich verfolgen könnet, wenn ihr selbst dem bösen Handeln
seiner
Vasallen werdet ausgesetzt sein, wenn die Not sich steigern wird und
kein
Ausweg daraus euch möglich erscheint, dann ist auch jenes Ende nahe,
dann werde
Ich durch Meine Macht vernichten alles Erzböse und erretten die Meinen
vor dem
sicheren Untergang.
Und
die von Mir Entrückten werden den
Untergang der alten Erde erleben, wenngleich sie selbst nicht mehr
davon
betroffen werden können. Aber sie sollen dereinst zeugen von dem
Gericht eines
gerechten Gottes, sie sollen den Zerstörungsakt schauen können und
dennoch
loben und preisen Den, Der sie errettet hat vor diesem Gericht.
Und
wieder werde Ich einen
Erschaffungsakt vollziehen, denn Mein Wille allein wird wieder eine
neue Erde
erstehen lassen, einen Wohnort für Meine kleine Herde, für Meine
Auserwählten,
die nun in Frieden und Freiheit in Glück und Seligkeit, in Licht und
Kraft das
neue Leben führen können im Paradies, wo es kein Leid und keine
Schmerzen mehr
gibt, weil der Urheber alles Bösen gefesselt ist und lange Zeit die
Menschen
nicht mehr bedrängen kann.
Denn
es hat sich eine Erdperiode erfüllt
und es beginnt wieder eine neue, die zahlloses noch gebundenes
Geistiges zur
Höhe führen soll, um einmal das endgültige Ziel, die Vereinigung mit
Mir als
Mein Kind, zu ermöglichen. Und davor steht ihr Menschen, denn die Zeit
ist
erfüllt, die euch zur endgültigen Freiwerdung aus der Form einmal
gesetzt
wurde.
BD.Nr
4692
Der Akt der Umgestaltung der Erde ist für
euch Menschen unfaßbar, denn er geht nicht
im Rahmen der Gesetzmäßigkeit vor sich, wie bisher jegliches
irdische
Schöpfungswerk auf dem Wege einer langsamen Aufwärtsentwicklung
entstand,
sondern es wird das Werk eines
Augenblickes sein, abgesehen von der Vernichtung zuvor, die
alle
Schöpfungen auf der alten Erde betrifft und die, weil sie sich vor den
Augen
der Entrückten abspielt und auch anfänglich noch von den der
Vernichtung
anheimfallenden Menschen beobachtet werden kann, ihre Zeit erfordert,
wie es
Naturgesetz ist.
Es
können also Menschen den Ablauf des
Vernichtungswerkes verfolgen, und darum wirkt Gott nicht
widergesetzlich,
während die Neugestaltung der Erde ein Wirken Gottes im Universum ist,
das
keinem Menschenauge sichtbar wird und darum Gott auch keine Zeit
benötigt,
sondern Er im Augenblick alles entstehen lassen kann, was Seine
Liebekraft und
Seine Weisheit zur Ausführung bringen will.
Die
der neuen Erde zugeführten Menschen
finden also eine fertige Schöpfung vor von ungemein reizvoller
Vielseitigkeit,
Schöpfungen, die ihre Augen nie gesehen haben, werden sie in Staunen
versetzen,
zumal sie die Schöpfungen der alten Erde noch in Erinnerung haben und
ständig
Vergleiche ziehen. Sie werden sich wirklich im Paradiese wiederfinden,
in
vollster Harmonie mit ihrem göttlichen Schöpfer und Vater stehend, von
Seiner
Liebe betreut und geführt und unterwiesen in allem, was ihnen fremd ist.
Wie
eine große Familie wird das
Verhältnis der Menschen zueinander sein, und aller Bestreben wird sein,
sich
die Liebe des himmlischen Vaters zu erringen. Ihm zum Wohlgefallen zu
leben und
sich in dienender Nächstenliebe zu betätigen. Die Zeitdauer ihrer
Abwesenheit
von der alten Erde und den Aufenthalt nach ihrer Entrückung können sie
nicht
schätzen, denn der Zeitbegriff ist ihnen genommen bis zu ihrer
Rückversetzung
auf die Erde, weshalb sie auch keinen Anhalt haben, in welchem Zeitraum
die
neue Erde entstanden ist.
Sie
wissen aber auch, daß bei Gott kein
Ding unmöglich ist und halten sonach auch ein plötzliches Erschaffen
für
wahrscheinlich, weshalb ihre Liebe und Verehrung zu Gott stets zunimmt
und ihre
Seligkeit sich steigert beim Betrachten der Wunderwerke, die Gottes
Liebe,
Weisheit und Allmacht bezeugen und den Menschen tausendfache
Entschädigung
bieten für die Trübsal und das Leid in der letzten Zeit des Bestehens
der alten
Erde.
Gott
erprobt die Menschen wohl schwer,
aber Er belohnt ihre Treue auch und selig, wer zu jenen gehört, die das
Ende
auf dieser Erde erleben als Schafe Seiner Herde.
Selig,
die das Schlimmste ertragen und
bestehen müssen und dafür das Schönste eintauschen, das Paradies auf
der neuen
Erde mit der ständigen Gegenwart des Vaters unter Seinen Kindern.
Selig, die ausharren
bis zum Ende, wo Gott Selbst kommen wird in den Wolken, um sie zu holen
in Sein
Reich, in das Reich des Friedens, bis Er sie zurückversetzt auf die
Erde, die
wahrlich Wunderwerke enthüllen wird, von denen sich kein Mensch etwas
träumen
läßt, weil es auf der alten Erde nichts gibt, was als Vergleich
angeführt werden
könnte.
Doch
Gottes Liebe kennt keine Grenzen, und Sein
Gestaltungswille ist
unerschöpflich und bringt immer wieder neue Werke zustande, die alle
vergangenen übertreffen, um Seine Kinder zu beglücken und ihre Treue zu
belohnen. Amen

JL.HzH.2
207,4
(Ein Engel:) Ebenso
wird der Herr auch
kommen auf die Erde, und zwar zuerst auch nur durchs Wort aus dem
Herzen und
Munde der Weisen, die Er erweckt hat und deren Er noch mehrere erwecken
wird.
Dann aber, so die Erde wird geläutert
sein, wird Er auch kommen in Seiner allerheiligsten Person zu
all denen,
die Ihn lieben und eines reinen, erbarmenden Herzens sind!
JL.GEJ.08
186,8
(Jesus:) Weil die also
geläuterten Menschen in Meinem
Lichte
stehen und lebendig und wahr die Gebote der Liebe für immerdar beachten
werden,
so wird der irdische Grundbesitz auch so verteilt sein unter den
Menschen, daß
da jedermann so viel haben wird, daß er bei einem rechten Fleiße nie
eine Not
zu leiden haben wird; und die Vorsteher der Gemeinden sowie die Könige
werden,
als völlig unter Meinem Willen und Lichte stehend, dafür sorgen, daß in
einem
Lande bei einem Volke nie ein Mangel eintreten soll.
Und Ich
Selbst werde bald da und bald dort die Menschen besuchen und sie
stärken und
aufrichten, wo immer die Menschen die größte Sehnsucht nach und die
meiste
Liebe zu Mir haben werden.
JL.GEJ.07
184,9-10
(Jesus:) Und also wird
es denn auch
geschehen in jenen Zeiten. Alles, was da hoch sein
wird, wird erniedrigt werden (der
Herrschaftsdünkel wird entthront). Die Spitzen der Berge (Hierarchien) werden zu einem ebenen und
fruchtbaren Lande werden müssen (die
Führer der Menschen werden für das Wohlergehen des Volkes sorgen).
Da wird
man nicht fragen und sagen: Wer ist der König über dieses Land?,
sondern: Wer
ist der erste und größte Wohltäter dieses glücklichen Volkes? Lasset
uns
hinziehen zu ihm, auf daß auch wir kennenlernen seine Weisheit nach der
Ordnung
Gottes!
Wenn
diese glückliche Zeit kommen wird, da werden Wölfe, Bären, Lämmer und
Hasen
friedlich miteinander aus einer Quelle trinken. Habt ihr das alles nun
wohl
verstanden?"

Wenden wir uns an dieser
Stelle einmal den
noch sehr bildreichen und oft verschlüsselten Aussagen der biblischen
Alt-Offenbarungen zu.
Der erste Text aus der
biblischen
Johannes Offenbarung vermittelt uns wieder mit wenigen Worten die
wesentlichen
Elemente des Übergangs in die neue Erlösungsperiode. Auch hier müssen
wir uns
auf die bildreiche und ausgreifende Sprachmelodie des Orientalen
einstimmen, um
mit unserer, sich mehr im Abstrakten bewegenden Gedankenwelt den
geistigen
Sinn, des zum Ausdruck gebrachten richtig zu erfassen. Ein Mensch der
einmal in
den Orient gereist ist und sich auf dessen Gebräuche und Sitten
eingelassen
hat, wird in der Regel einen schnelleren Zugang zu den oft blumig
verpackten,
geistigen Wahrheiten der Bibel finden.
Offb.
21,1-7+10+22
Und ich sah einen neuen Himmel und
eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde vergingen, und
das
Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,
von
Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet wie eine geschmückte Braut
ihrem
Mann.
Und ich
hörte eine große Stimme von dem Thron. Die sprach: Siehe da die Hütte
Gottes
bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen
wohnen, und sie werden Sein Volk sein und Er Selbst, Gott
wird mit ihnen
sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und der Tod
wird
nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.
Und der
auf dem Thron saß sprach: Siehe Ich
mache alles neu! Und er spricht: „Schreibe, denn diese Worte
sind
wahrhaftig und gewiß! Und Er sprach zu mir:“ Es ist geschehen. Ich bin
das A
und das Ω,
der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen
geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.“
Und er
führte mich hin im Geiste auf einen großen und hohen Berg und zeigte
mir die
heilige Stadt Jerusalem herniederfahren aus dem Himmel von Gott.
Und ich
sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr
Tempel,
und das Lamm.
Jer.
31,31-34
Siehe, es
kommt die Zeit, spricht der Herr, da will Ich mit dem Hause Israel und
mit dem
Hause Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist,
den Ich
mit ihren Vätern schloß, als Ich sie bei der Hand nahm, um sie aus
Ägyptenland
zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, obgleich Ich ihr
Herr war,
spricht der Herr; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause
Israel (dem Volk Gottes, dem geistigen
Israel) schließen
will nach dieser Zeit: Ich will Mein
Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen
Mein Volk
sein, und Ich will ihr Gott sein.
Und es
wird keiner den anderen noch ein Bruder den anderen lehren und sagen:
Erkenne
den Herrn, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und groß (alle werden in der Liebe den Vater
erkennen), spricht der Herr; denn Ich will ihnen ihre
Missetat vergeben und
ihrer Sünde nimmermehr gedenken.
Jes. 54,
7-10+13-14
Ich habe dich einen kleinen
Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will Ich dich
sammeln. Ich
habe Mein Angesicht im Augenblick des Zorns (des
Gerichts) ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade
will Ich Mich
deiner erbarmen, spricht der Herr, dein Erlöser. Ich halte es wie zur
Zeit
Noahs, als Ich schwor, daß die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde
gehen
sollten. So habe Ich geschworen, daß Ich nicht mehr über dich zürnen
und dich
nicht mehr schelten will.
Denn es
werden wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber Meine Gnade soll
nicht von
dir weichen und der Bund Meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht
der
Herr, dein Erbarmer.
Und alle
deine Kinder werden von Gott gelehrt (durch
das lebendige, innere Wort Gottes, im eigenen Geistherzen),
und der Friede
deiner Kinder wird groß sein. Durch Gerechtigkeit wirst du befestigt
werden. Du
wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu
fürchten und zu
Schrecken.......
Jes.
35, 1-10
Die Wüste und Einöde wird frohlocken,
und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird
blühen und
jubeln in aller Lust und Freude. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr
gegeben,
die Pracht von Karmel und Saron. Sie sehen die Herrlichkeit des Herrn,
die
Pracht unseres Gottes.
Stärket
die müden Hände und machet fest die wankenden Knie! Saget den verzagten
Herzen (in der Verfolgung): Seid
getrost, fürchtet
euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache (zum
Gericht); Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.
Dann (im Tausendjährigen Reich)
werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben werden
geöffnet
werden. Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge
der Stummen
wird frohlocken.
Denn es
werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.
Und wo es
zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre
gewesen ist,
sollen Brunnenquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll
Gras und
Rohr und Schilf stehen (eine vollkommen
umgestaltete Erde. Entsprechungsmäßig ist hier aber auch die
Umgestaltung des
Inneren, die Geist- und Seelensphäre des Menschen, angesprochen).
Und es
wird dort ein Weg sein, und er wird der
heilige Weg genannt werden. Kein Unreiner
wird über ihn hinziehen; sondern er wird für sie (die Erlösten) sein. Wer auf diesem Wege
wandelt, (wird nicht straucheln) –
selbst
Einfältige werden nicht in die irre gehen. Es wird da kein Löwe sein
und kein
reißendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die
Erlösten werden dort gehen. Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen
und nach
Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein.
Freude und
Wonne werden sie erlangen, und Schmerz und Seufzen werden entfliehen.
Im folgenden Vers aus den
Neuen Offenbarungen durch J.Lorber könnte uns ein Hinweis für das
Verständnis
dieses heiligen Weges gegeben sein.
JL.GEJ.07
54,7-8
(Jesus:) In jener Zeit werden die
Menschen vielfach Umgang haben mit den reinen Geistern Meines Himmels,
und
diese werden ihre Lehrer sein und sie unterweisen in allen Geheimnissen
des
ewigen Lebens in Gott, wie euch solches in der dritten Erscheinung auch
dadurch
gezeigt wurde, daß ihr durch die zwölf Tore Menschen aus- und eingehen
sahet.
Die
zwölf Tore bezeugten nun aber nicht mehr, daß die neue Stadt erbaut sei
aus den
zwölf Stämmen Israels, sondern aus den zwölf Hauptgrundsätzen Meiner
Lehre, und
diese sind enthalten in den zehn Geboten Mosis und in Meinen neuen zwei
Geboten
der Liebe. Denn diese sind die Tore,
durch die künftig die Menschen in die neue, licht- und lebensvolle
Stadt Gottes
eingehen werden.
Jes.
65,17-24
Denn
siehe, Ich will einen neuen Himmel und
eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr
gedenken und sie
nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freuet
euch und seit fröhlich immerdar über das, was Ich schaffe.
Denn siehe
Ich will Jerusalem zur Wonne machen und sein Volk zur Freude, und Ich
will
fröhlich sein über Jerusalem und Mich freuen über Mein Volk. Man soll
in ihm
nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
Es sollen
keine Kinder mehr da sein, die nur einige Tage leben, oder Alte, die
ihre Jahre
nicht erfüllen, sondern als Knabe gilt wer hundert Jahre alt stirbt und
wer die
hundert Jahre nicht erreicht, gilt als verflucht.
Sie werden
Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre
Früchte
essen. Sie sollen nicht bauen was ein anderer bewohne und nicht
pflanzen was
ein anderer esse.
Denn die
Tage Meines Volkes werden sein wie die Tage eines Baumes und ihrer
Hände Werk
werden meine Auserwählten genießen. Sie sollen nicht umsonst arbeiten
und keine
Kinder für einen frühen Tod zeugen; denn sie sind das Geschlecht der
Gesegneten
des Herrn und ihre Nachkommen sind bei ihnen.
Hieraus und aus dem folgenden Text geht
hervor, daß die Menschen im Tausendjährigen Reich wieder in
vollkommener,
physischer Gesundheit lebend, gleich den ersten geistbegabten Menschen
zur Zeit
Adams, ein sehr hohes Alter erreichen werden. Kindstod, Krankheit und
das
Gebrechen des Alters, wird es für lange Zeit nicht mehr geben, bis der
Eigennutz und das Verheimlichen unguter Gedanken und Taten vor dem
anderen,
Disharmonien in der eigenen Seele und der Gemeinschaft hervorruft.
Dadurch wird
dann auch wieder die Grundlage für einen schleichenden Verfall der
inneren und
äußeren Ordnung gelegt, was nach vielen Generationen auch wieder
Krankheit, Not
und Streit unter den Menschen hervorbringen wird. Die Menschen werden
dadurch,
wenn auch nur für kurze Zeit, dem Fürsten der Finsternis und der Lüge,
erneut
die Fesseln lösen.
JL.GEJ.08
48,9-11
Da in
jener Zeit (im Tausendjährigen Reich) die
Menschen nicht mehr nach irdischen und vergänglichen Schätzen gieren
und geizen
werden, so werden auf der Erde auch hunderttausendmal so viele Menschen
als nun
(zu Jesu Zeiten) auf derselben
leben,
gar wohl versorgt und glücklich leben können. Zugleich aber werden in
jener
Zeit auch alle die bösen, das Fleisch mächtig quälenden Krankheiten von
der
Erde verschwinden. Die Menschen werden ein heiteres und hohes Alter
erreichen
und viel Gutes wirken können, und niemand wird eine Furcht vor dem Tode
des
Leibes haben, weil er mit klaren Blicken das ewige Leben der Seele vor
sich
sehen wird.
Die
Hauptsache im Wohltun wird in jener Zeit in der rechten Erziehung der
Kinder
bestehen und das der Starke mit aller Liebe das physisch schwächere
Alter nach
allen Kräften unterstützen wird.
Es
werden aber auf der neuen, glücklichen Erde auch Ehen geschlossen
werden, aber
also wie im Himmel nach Meiner Ordnung, und es werden auch Kinder
gezeugt
werden in großer Anzahl, aber nicht auf dem Wege der puren Geilsucht,
sondern
auf dem Wege des wahren Liebeernstes, und das bis ans Ende aller Zeiten
dieser
Erde.

Ein letztes Wort an Meine
Kinder
JL.Adv. S.54 (Der Vater:) ...Du sollst den Brüdern und
Schwestern sagen, daß
Alle jetzt recht eifrig im Gebet sein sollten, und sich im Herzen zu
Mir
wenden; denn es wird bald eine sehr schwere Zeit hereinbrechen, wo nur
die
Kraft von Oben alle aufrecht zu erhalten imstande sein wird; denn Ich
will, daß
bald Ordnung werde auf Erden, sonst
gehen Meine Kinder zu Grunde.
Schreibe weiter, was Ich noch für gut finde, euch zu
sagen: Ich der
Herr, Jesus Jehova Zebaoth, habe
Meine Kinder gezählt, und die Zahl gefunden, welche Ich retten will,
deshalb
muß zum Ende geschritten werden. Wohl werden viele noch gerettet,
allein selbe
werden erst durch Trübsal und Not zu Mir zurückzukehren gezwungen
werden, dann
erst kann Ich sie annehmen. Ihr habt zwar auch nichts voraus vor Jenen,
als nur
allein Meine Gnade und Barmherzigkeit; doch weil Ich Meine Kinder
ziehen will,
welche all Meinen Willen in Vollzug zu setzen haben, so wählte Ich
euch, und
deshalb seid auf der Hut und habet Acht, daß ihr nicht durch
Selbstüberschätzung und Hochmut Meiner Gnade verlustig werdet!
Denn
wehe euch, es würde Euch schlechter ergehen, als denen, welche Meine
Gnade
nicht in dem Maße besitzen! Seid einig
untereinander! Seid
Sanftmütig und Demütig von Herzen! Habt Geduld mit den
Schwächen eurer Mitbrüder und Schwestern; traget alles mit Geduld, was
über
euch kommt und kommen muß, eurer Reinigung wegen, damit ihr als Führer
und
Leiter fähig seid, die neue Pflanzschule zu leiten; und als brauchbare
Arbeiter
in Meinem Weinberge die Aufgabe löset, welche Ich von euch, als Meinen
Erstlingen verlange.
JL.HiG.1
S.139,30
(Der Vater:) Sehet
daher, so ihr Mich
wahrhaft liebet, sollet ihr gar nichts fürchten, und würde die Erde
auch unter
euren Füßen in Trümmer zerbröckelt werden!
Wahrlich, Ich sage euch: Auch auf den dampfenden Trümmern
einer zerstörten
Welt würdet ihr erfahren, daß Ich die Ewige Liebe bin, und ein wahrer,
einzig
guter Vater denen, die Mich im Geiste und in der Wahrheit der Liebe
ihres
Herzens erkannt haben! Amen.
JL.GEJ.09
57,7-8
(Jesus:) Der Pfad zum
wahren und
lebendigen Reich Gottes ist ein schmaler und oft mit allerlei
Dornengestrüpp
überwachsener. Demut und vollste Selbstverleugnung ist sein Name. Für
den
Weltmenschen ist er völlig ungangbar.
Wer
aber an Mich glaubt und Meine Gebote hält, dem werden die Dornen auf
dem Pfade
zum Reiche Gottes nicht die Füße verwunden. Nur ein ernster Anfang ist
schwer;
wenn der Ernst aber bleibt und nicht durch allerlei Weltrücksichten
geschwächt
wird, so ist die volle Erreichung des Reiches Gottes in sich etwas ganz
Leichtes. Denn solch einem stets vollernstlichen Bestreber nach dem
Gottesreiche in sich ist Mein Joch sanft und leicht zu tragen die ihm
von Mir
aufgelegte Bürde, und Ich werde den ernsten Suchern des wahren Reiches
Gottes
stets laut in ihren Herzen zurufen:
„Kommt
alle zu Mir, die ihr
mühselig und belastet seid! Ich Selbst komme euch
schon mehr denn auf dem
halben Weg entgegen und will euch vollauf kräftigen und
erquicken.“

Es wird dem Einen
oder
Anderen im Verlaufe des Buches aufgefallen sein, daß ich bei den
Kundgaben
durch J.Lorber, zwischen drei verschiedenen Text-Voranstellungen
variiert habe:
(Jesus:) Diese
Voranstellung erfolgte ausschließlich bei den Texten, die Jesus während
Seines
Erdenlebens vor 2000 Jahren an die Menschheit richtete.
Jesus weil ich hiermit den
Menschensohn bezeichnen will, der sich in einem „beispielhaften“ Leben,
wie
jeder von uns durch die Einhaltung der göttlichen Gebote erst zum
Gottessohn
entwickeln mußte. Dies tat er unbeirrbar in Beharrlichkeit und
Disziplin. In Jesus von Nazareth,
dem
Menschensohn, drückt sich
von daher
der göttliche Aspekt des Willens und der Weisheit aus.
(Der Herr:) Diese
Bezeichnung erfolgte bei jenen
Kundgaben, die Jesus nach Seiner Auferstehung und vollkommenen
Vereinigung mit
Gott an uns richtet.
Nach der Einswerdung mit
Gott ist Er gleichsam Herr über Leben und Tod
und alle materiellen und geistigen Schöpfungen. Vor Ihm wird sich
beugen müssen
ein jedes Knie. Ihm steht in dieser Stellung auch das Gericht der Welt
zu. „Und
Er wird kommen zu richten die Lebendigen und die Toten!“, heißt es in
der Bibel.
Der Herr
zeigt
uns auch den Ernst der Lage und spricht uns immer dort mit
eindringlichen
Worten an, wo unsere Seele in Gefahr ist dem Welttum und Hochmut zu
erliegen.
Er spricht immer dort mit ernster Stimme, wo die göttliche Ordnung
wieder zum
Maß der Dinge werden soll und nicht unser Eigendünkel, unsere eitle
Selbstumkreisung und unsere Selbstherrlichkeit. Im Herrn drückt sich der
göttliche Aspekt des Ernstes und der Ordnung aus.
(Der Vater:) Im
Vater offenbart sich Gott Seinen Kindern in all Seiner fürsorglichen Liebe und den noch ferne
stehenden Geschöpfen in Seinem
Liebewerben. Im Vater begegnet uns Gott daher auch
in Seiner ganzen Emotionalität. Er
alleine vermag alle Gesetzlichkeit und jeden berechtigten Anspruch der
göttlichen Heiligkeit zu überwinden und durch ein höheres Gesetz
auszugleichen
– nämlich durch das Gesetz der freien Liebe. Diese Liebe allein vermag
die Distanz
zwischen dem gefallenen Sünder und der Heiligkeit Gottes in ein Nichts
aufzulösen
und den Sünder an die Vaterbrust zu ziehen. Und an den Vater alleine
sollen wir
uns wenden, denn vor der Heiligkeit und Allmacht Gottes können nicht
einmal die
Besten von uns bestehen. Im
Vater drückt sich der göttliche
Aspekt der Liebe
und Barmherzigkeit aus.

Da
Heute die wenigsten
Menschen christlichen Glaubens noch in der Bibel lesen, oder fähig sind
die „Zehn Gebote“
zu nennen, habe ich die Lehrsäulen des Christentums in diesem
Kapitel dem Buch angegliedert. Es sind dies neben den „Zehn
Geboten“, die von Jesus ausgesprochenen „zwei
Liebegebote “ und zu Beginn „die Bergpredigt “.
Die meisten Namen-Christen versetzt der
erste intensive Kontakt mit den Grundlagen ihres Glaubens in Erstaunen
bis
Verwirrung. In der Regel versucht man sich dann durch ein „wenn“ und
„aber“ vor
den Glaubens- und Lebenskonsequenzen zu bewahren, die bei einer
ernsthaften
Auseinandersetzung mit dem Evangelium nicht ausbleiben können. Oder
aber, man
interpretiert alles mal wieder butterweich, um sich der Umsetzung und
Verwirklichung der Lehre im Lebensalltag zu entziehen.
Ganz sicher beinhalten gerade die Zehn
Gebote auch eine reingeistige Auslegungsebene, wie ein jedes Wort
Gottes.
Jedoch sollten wir hier nicht wieder versuchen den zweiten Schritt
(eine reingeistige
Interpretation) vor dem ersten zu tun, da dies kaum nennenswerte
geistige
Früchte hervorbringt. Erst die Verwirklichung auf der
Körper-Seelenebene, also
vor allem in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, eröffnet uns
auch eine
gesunde geistige Entwicklung und ein Erfassen oder ein Verständnis der
geistigen Ebene. Aus diesem Grunde beschränke ich mich hier in der
Betrachtung
der Bergpredigt und der zehn Gebote auf die Ebene unseres Alltags- oder
Seelenbewußtseins,
da hier die „Not-wendigkeit“ für
die
meisten Menschen liegt.
Beginnen wir also mit der Bergpredigt,
diesem kompromißlosen Juwel der Lehre Jesu, welche uns ein gutes Gefühl
für das
Ausmaß unseres Gottgetrenntseins und
daraus unserer Lebensängste geben kann.
Die
Bergpredigt
Matth.
5;1 - 7;29
Als Er aber die Volksmengen sah, stieg Er auf den Berg;
und
als Er sich gesetzt hatte, traten Seine Jünger zu Ihm. Und Er tat
Seinen Mund
auf, und lehrte sie alle und sprach: • Glückselig
die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der
Himmel.
• Glückselig
die Trauernden,
denn sie werden getröstet werden.
• Glückselig
die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.
• Glückselig
die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten,
denn sie werden
gesättigt werden.
• Glückselig
sind die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit
widerfahren.
• Glückselig
die reinen Herzens sind denn sie werden Gott schauen.
• Glückselig
die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes
heißen.
• Glückselig
die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn
ihrer ist das
Reich der Himmel.
• Glückselig
seid ihr, wenn die Menschen euch schmähen und
verfolgen
und jedes böse
Wort lügnerisch wider euch reden werden um einetwillen.
Freuet euch und
frohlocket, denn euer
Lohn ist groß in den Himmeln; denn also haben sie die Propheten
verfolgt, die
vor euch waren.
|
Ihr
seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden
ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, aIs
hinausgeworfen
und von den Menschen zertreten zu werden.
Ihr
seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem
Berge liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine
Lampe an und
setzt sie unter den Schemel, sondern auf das Lampengestell und sie
leuchtet
allen, die im Hause sind. Also lasset euer Licht leuchten vor den
Menschen,
damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln
ist,
verherrlichen.
Wähnet
nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten
aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern (das
Gesetz) zu erfüllen.
Denn wahrlich Ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll
auch
nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles
geschehen
ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also
anders die
Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel. Wer
irgend aber
sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel. Denn
ich sage
euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der
Schrittgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der
Himmel
eingehen.
Ihr
habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht
töten; wer aber irgend töten wird, wird dem Gericht verfallen sein. Ich
aber
sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen
sein wird;
wer aber irgend zu seinem Bruder sagt: Raka (ein
Ausdruck der Verachtung)! dem Synedrium (der
Hohe Rat) verfallen sein wird; wer aber irgend sagt: Du
Irrer! wird der
Hölle des Feuers verfallen sein.
Wenn
du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich daselbst
erinnerst, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laß daselbst deine
Gabe
vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und
dann komm
und bringe deine Gabe dar. Willfahre (Verständige
dich mit) deiner Gegenpartei bald, solange du noch mit ihr
auf dem Wege
bist; damit nicht etwa die Gegenpartei dich dem Richter überliefere,
und der
Richter dich dem Diener überliefere, und du ins Gefängnis geworfen
werdest.
Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du
auch den
letzten Pfennig bezahlt hast. (Auch in
diesen Worten ist das Entsprechungsbild mit den Händen zu greifen.)
Ihr habt
gehört, daß gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch,
daß jeder, der ein Weib ansieht ihrer zu
begehren,
schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. Wenn
aber dein
rechtes Auge dich ärgerte, so reiß es aus und wirf es von dir; denn es
ist dir
nütze, daß eines deiner Glieder umkomme und nicht dein ganzer Leib in
die Hölle
geworfen werde. Und wenn deine rechte Hand dich ärgerte, so haue sie ab
und
wirf sie von dir; denn es ist besser, daß eines deiner Glieder umkomme
und
nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde.
(Durch J.Lorber sagt uns
Jesus, daß dies geistige Entsprechungen sind, die uns sagen, daß wir
unseren
sündigen Gedanken und Begehren mit der Kraft unseres Willens Gewalt
antun
sollen, um uns in der göttlichen Ordnung zu erhalten. Denn was ist, so
du dir
eine Hand schon abgeschlagen hast und die andere wird dir zum Ärgernis?
Niemand
wird hier glauben, Jesus hätte zur Selbstverstümmelung aufgerufen, um
in das
Reich der Himmel zu kommen! Es geht hier um einen bewußten Willensakt
der
Neuorientierung nach den Geboten Gottes)
Es ist
aber gesagt: Wer irgend sein Weib entlassen wird, gebe ihr einen
Scheidebrief.
Ich aber sage euch: Wer irgend sich von seinem Weib/Mann scheiden läßt,
außer
auf Grund von Hurerei, macht dadurch, daß sie/er
Ehebruch begeht; und
wer irgend eine Geschiedene/Geschiedenen heiratet, begeht Ehebruch.
(Ich glaube, hätte Jesus
die Bergpredigt in der heutigen Endzeit gehalten, so hätte er neben der
Hurerei
auch die Bedrohung und Gewalt gegen das leibliche und seelische Leben
von
Seiten des Ehepartners als legitimen Scheidungsgrund genannt. Davon
abgesehen
ist der leichtfüßige Umgang mit Eheschließungen und Ehescheidungen ein
Zeichen
unser morbiden Endzeitgesellschaft.)
Wiederum
habt ihr gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht
fälschlich
schwören, du sollst aber dem Herrn deine Eide erfüllen. Ich aber sage
euch:
Schwöret überhaupt nicht; weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes
Thron; noch
bei der Erde, denn sie ist Seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem,
denn sie
ist des großen Königs Stadt, noch sollst du bei deinem Haupte schwören,
denn du
vermagst nicht ein Haar weiß oder schwarz zu machen. Es sei aber eure
Rede: Ja ist ja; nein ist nein; was aber
darüber
ist, ist von Übel. (Auch unsere
Richter scheinen die Bibel nicht zu kennen, da das schwören auf die
Bibel
gewichtigen Zeugenaussagen vorausgeht. Welch eine Paradoxie!)
Ihr habt
gehört, daß gesagt ist: Auge um Auge, und Zahn um Zahn. Ich aber sage
euch:
Widerstehet nicht dem Bösen, sondern wer irgend, dich auf deinen
rechten Backen
schlagen wird, dem biete auch den anderen dar; und dem, der mit dir vor
Gericht
gehen und deinen Leibrock nehmen will, dem laß auch den Mantel. Und wer
irgend
dich zwingen wird, eine Meile zu gehen, mit dem geh zwei. Gib dem, der
dich
bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will.
(Einschränkend sagt uns
Jesus durch die Neuoffenbarungen, daß hiermit nicht gemeint ist, daß
man sich
als gottgläubiger Mensch totschlagen lassen soll, da sonst bald nur
noch die
„aggressive Gewalt“ auf Erden herrschen würde. Das
Selbstverteidigungsrecht -
wo es um das eigene Leben oder das des Nächsten geht - legitimiert
Jesus
ausdrücklich zur Selbstverteidigungspflicht und zu einem Gebot der
Nächstenliebe.
Solange es unter unseren Mitmenschen noch solche gibt, die sich in
ihrem Denken
und Handeln im Sozialdarwinismus - das Recht ist bei den Stärkeren –
bewegen,
ist es eines Christen Pflicht, auch hier entschieden im Liebeernst zu
handeln.
Solche grobartigen Menschen sind in ihrer Entwicklungsstufe noch mehr
dem
Tierreich verbunden als den Menschen und müssen von daher auch mit der
ganzen
Strenge des Gesetzes behandelt werden, ansonsten ihnen aus geistiger
Sicht
nicht wirklich geholfen ist. Aber jegliche Gewalt soll hier stets aus
dem
Liebeernst zum geistig Besten der Menschen erfolgen. Auch Jesus trieb
die
Händler und Geldwechsler mit der Knute aus dem Tempel, um den
göttlichen
Ordnungsprinzipien Ausdruck zu verleihen! Eine falsch verstandene Liebe
und Demut
treibt solche Menschen nur tiefer in ihr Verderben und leistet der
teuflischen
Gewalt Vorschub.)
Ihr
habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten
lieben und deinen Feind hassen. Ich aber, sage euch:
Liebet eure Feinde, segnet die euch fluchen, tut wohl denen, die euch
hassen und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen, damit
ihr Söhne/Töchter
eures Vaters seid, der in den Himmeln ist. Denn er läßt seine Sonne
aufgehen
über Böse und Gute und läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
Denn wenn
ihr nur liebet die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch
die
Zöllner dasselbe? Und wenn ihr eure Brüder allein grüßet, was tut ihr
Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen (die
Gottlosen, die Götzendiener) dasselbe? Ihr
aber sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen
ist.
Habet
acht, daß ihr euer Almosen nicht gebet vor den Menschen,
um von ihnen gesehen zu werden; wenn aber nicht, so habt ihr keinen
Lohn bei
eurem Vater der in den Himmeln ist. Wenn du nun Almosen gibst, sollst
du es
nicht vor dir herposaunen lassen, wie die Heuchler tun in den Synagogen
und auf
den Straßen, damit sie von den Menschen geehrt werden. Wahrlich, ich
sage euch,
sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du Almosen gibst, so laß
deine Linke
nicht wissen, was deine Rechte tut (und
man lasse sich auch keine Spendenquittung ausstellen, um sich einen
Teil der
Spende vom Staat zurück zu holen. Entweder ich
spende, oder ich spende nicht); damit dein Almosen im
Verborgenen sei, und
dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten.
Und
wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler;
denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen
stehend zu
beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage
euch, sie
haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer
(in dein Herz) und, nachdem du deine
Tür
(Sinne) geschlossen hast (vor der Welt), bete zu deinem Vater,
der im Verborgenen (in deinem
Geistesherz) ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht,
wird dir
vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von
den
Nationen (Heiden/Namenchristen);
denn
sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid
ihnen nun
nicht gleich; denn euer Vater weiß was ihr bedürfet, ehe ihr ihn
bittet. Betet
ihr darum so:
Vater unser, Der Du bist in
den Himmeln,
geheiligt werde Dein Name
Dein Reich komme Dein Wille
geschehe,
wie im Himmel also auch auf
Erden.
Unser tägliches Brot gib uns
Heute; und vergib uns
unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren
Schuldnern.
Führe
uns durch die
Versuchungen, und erlöse uns von
dem Bösen. Amen

|
(Die gebräuchliche Form
des
letzten Satzes:
„und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns
...., dürfte aus einer nicht korrekten
Übersetzung hervorgegangen sein. Ich habe ihn so zum Ausdruck gebracht,
daß er
einen der Wahrheit entsprechenden Sinn ergibt. Denn Gott führt keines
seiner
Geschöpfe in die Versuchung zum Bösen oder zur Sünde, wie dies auch
schon im
Jakobus Brief 1;13 deutlichst gesagt wird. er führt uns jedoch durch
alle Versuchungen und Anfechtungen, wenn wir Ihn darum bitten.)
Denn
wenn ihr den Menschen ihre Übertretungen vergebet, so
wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den
Menschen ihre
Übertretungen nicht vergebet, so wird euer Vater auch eure
Übertretungen nicht
vergeben.
Wenn
ihr aber fastet, so sehet nicht leidend aus wie die Heuchler;
denn sie verstellen ihre Angesichter, damit sie den Menschen als
Fastende
erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du
aber, wenn
du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht, damit du
nicht den
Menschen als ein Fastender erscheinest, sondern deinem Vater, der im
Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir
vergelten.
Sammelt
euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost
zerstört, und wo Diebe einbrechen und stehlen; sammelt euch aber
Schätze im
Himmel, wo weder Motten noch Rost sie zerstören, und wo Diebe nicht
einbrechen
noch stehlen; denn wo dein Schatz ist, da ist dein Herz.
Das
Licht des Körpers (des
Menschen) ist das Auge; wenn nun dein Auge (deine
Sinne) einfältig ist (nach
innen gerichtet sind), so wird dein ganzer Körper (der ganze Mensch) licht sein (vergeistigt
werden); wenn aber dein Auge böse (Sinne
nur nach außen gerichtet sind) ist, so wird dein ganzer Leib (der ganze Mensch) finster sein. Wenn
nun das Licht (des Geistes), das in
dir ist, Finsternis ist (der Seele
verschlossen bleibt), wie groß ist dann die Finsternis (in deiner Seele)!
Niemand
kann zwei Herren dienen (treu sein);
denn entweder wird er den einen hassen (betrügen/hintergehen)
und den anderen
lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem
Mammon. Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt um euer
Leben, was ihr
essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen
sollt.
Ist nicht das Leben mehr als die Speise, und der Leib mehr als die
Kleidung?
Sehet hin auf die Vögel des Himmels daß sie nicht säen noch ernten,
noch in
Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr
nicht
viel vorzüglicher als sie? Wer aber unter euch vermag mit Sorgen, sein
Leben um
eine Elle zu verlängern?
Und warum
seid Ihr um die Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie
sie
wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch
aber, daß
selbst Salomon in all seiner Herrlichkeit nicht bekleidet war wie eine
von
diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das Heute ist und Morgen in
den
Ofen geworfen wird also kleidet, um wieviel mehr wird er für euch
sorgen, ihr
Kleingläubigen?
Seid
auch nicht besorgt,
indem ihr saget: Was sollen wir essen? oder: Was sollen wir trinken?
oder: Was
sollen wir anziehen? denn nach allem diesem trachten die Heiden; euer
himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles bedürfet.
„Trachtet
aber
zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und
dies alles
wird euch hinzugefügt werden.“
So seid
nun nicht besorgt auf den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für
sich selbst
sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug zu tragen.
(Ich weiß, daß viele Menschen hier nun wieder
sagen: „Wir können ja einmal sehen, was passiert, wenn ich meine Hände
in den
Schoß lege und alles dem lieben Gott überlasse!“ „Da werde ich eher in
der
Gosse landen und mein Leben als Penner beenden.“ Da kann ich nur sagen,
das
würde ganz sicher so eintreten! Es heißt ja auch nicht, bleibe der
alte, sich
selbst umkreisende Mensch, der sich in erster Linie um das leibliche
Wohl und
die Befriedigung seiner seelischen und leiblichen Bedürfnisse kümmert,
sondern
es heißt: Gebe dein Leben durch einen bewußten Willensakt in die Hände
Gottes
und trachte fortan nur noch nach den geistigen Schätzen des Reiches
Gottes und
wandle in Gerechtigkeit, dann wird
dir alles zum Leben Notwendige von Gott gegeben werden.
Das wir hierfür nicht Haus und Familie verlassen müssen,
braucht
nicht weiter betont zu werden. Es geht hier im Wesentlichen darum im
Gottvertrauen und in der Gegenwart Gottes zu leben und zu wirken und
sich stets
Seiner Fürsorge bewußt zu sein.
Auch ist vor dem
Hintergrund der Bergpredigt der Verzicht auf die gängigen Statussymbole
und den
Konsumwahn kein Grund, Minderwertigkeitsgefühle zu entwickeln oder
einen
sozialen Absturz zu fürchten. Dies alles sind Ängste und Denkirrtümer
einer
kranken Gesellschafts- und Lebensnorm. Die alleine auf das Diesseits
ausgerichtete
materielle Orientierung, verursacht in der Regel Ängste und Panik, wenn
man den
Versuch wagt, für sich einen spirituellen/geistigen Lebensstandpunkt zu
ergreifen und zu verwirklichen.)
Richtet
nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet; denn mit welchem
Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße
ihr
messet, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der
in
deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht
wahr?
Oder warum willst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den
Splitter aus
deinem Auge ziehen; und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Heuchler,
ziehe zuerst
den Balken aus deinem Auge, dann wirst du klar sehen können um den
Splitter aus
deines Bruders Auge zu ziehen.
Gebet
nicht das Heilige den Hunden; werfet auch nicht eure Perlen
vor die Schweine, damit sie dieselben nicht mit ihren Füßen zertreten
und sich
umwenden und euch bekämpfen.
Bittet,
und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr
werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder
Bittende
empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan
werden.
Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot
bitten
würde, ihm einen Stein geben wird? Und wenn er um einen Fisch bitten
würde, ihm
eine Schlange geben wird? Wenn nun ihr, die ihr arg in euren Herzen
seid, euren
Kindern gute Gaben zukommen lasset, wieviel mehr wird euer Vater, der
in den
Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten.
„Alles
nun, was immer ihr wollt daß euch die Menschen tun sollen, tut
ihr ihnen zuvor; denn
darin besteht das Gesetz und die Propheten“
Gehet
ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und
breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch
dieselbe
eingehen. Aber eng ist die Pforte und schmal der Weg der zum Leben
führt, und
wenige sind es, die ihn finden. Hütet euch aber vor den falschen
Propheten, die
in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende
Wölfe. An
ihren Früchten werdet
ihr sie erkennen.
Liest man etwa vom Dornbusch eine Traube, oder von Disteln Feigen? Also
bringt
jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte
Früchte. Ein
guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum
gute
Früchte. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und
ins Feuer
geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Nicht
jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Reich
der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in
den
Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben
wir nicht
in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben,
und durch
deinen Namen viel Wunderwerke getan? Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich
habe
euch nie erkannt; weichet von Mir ihr Übeltäter (die
ihr nur euren Ruhm und eure Ehre gesucht habt)!
Jeder nun,
der irgend diese Meine Worte hört und tut danach, den werde Ich einem
klugen
Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Regen
fiel
hernieder und die Ströme kamen und die Wind wehten und stürmten wider
jenes
Haus und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Jeder
aber, der
diese Meine Worte hört und nicht danach tut, der wird einem törichten
Manne
verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute. Als aber der Regen
und die
Ströme kamen, und die Winde an jenes Haus stießen, fiel es, und sein
Fall war
groß.
Als
Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunte die Volksmenge
sehr über Seine Lehre; denn Er lehrte wie einer der Macht hat und nicht
wie
ihre Schriftgelehrten.

Die zwei Liebegebote
Jesu
„Sage
uns, welches ist das größte Gebot im Gesetz?“ Jesus
aber antwortete ihnen:
Du sollst
den Herrn deinen
Gott lieben, mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und
mit deinem
ganzen Verstande!“

Dieses
ist das größte und erste Gebot. Ein
zweites ist ihm aber gleich:
Du
sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst! 
„An
diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten!“ Matth.
22;36-40
|
Ich
bin Jahwe/Jehova, dein Gott,
der
Ich dich herausgeführt habe aus dem Lande Ägypten, aus
dem Hause
der Knechtschaft 
Du
sollst keine
anderen Götter haben neben Mir. 
Du
sollst den Namen
des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen, denn der Herr wird den nicht
ungestraft lassen, der
Seinen Namen mißbraucht. 
Gedenke des
Sabbathtages daß du ihn
heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten
und alle deine Werke tun. Am
siebenten Tage aber ist
der Sabbath des Herrn,
deines Gottes, welcher von Gott gesegnet und geheiligt ist.

Du sollst
deinen
Vater und deine Mutter achten auf
daß du lange lebst, und es dir wohlergehe auf Erden. 
Du
sollst nicht
töten. 
Du
sollst nicht
ehebrechen. 
Du
sollst nicht
stehlen. 
Du
sollst kein
falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten. 
Du
sollst nicht
begehren deines Nächsten Hab und Gut 
Du
sollst nicht
begehren deines Nächsten Weib noch seinen Knecht, noch
seine Magd, noch alles
lebendige was sein ist.
|
•
Ich bin Jahwe/Jehova, dein Gott,
der
Ich dich herausgeführt habe aus dem Lande Ägypten (dem
Reich
der Verführung), aus
dem Hause
der
Knechtschaft (der
Sünde).
• Du
sollst keine
anderen Götter haben neben Mir.
(Hier könnte
man neben den falschen Gottbildern, auch alle Formen des Materialismus
auflisten, an denen unsere
Liebe/unser Herz hängt.) • Du
sollst den Namen
des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen, denn
der Herr wird den nicht ungestraft
lassen, der
Seinen Namen mißbraucht.
(Der Name
„Gott “ so wie auch der Name „Jesus “ wird Heute ohne Scham und
Gewissen, mit
dem Arsenal
gebräuchlicher Schimpf- und Fluchwörter verbunden.)
• Gedenke des
Sabbathtages
daß
du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten
und alle deine Werke tun; aber am siebenten Tage ist der Sabbath des
Herrn,
deines Gottes. Welcher von Gott gesegnet und geheiligt ist.
• Du sollst
deinen
Vater und deine Mutter achten
auf
daß du lange lebst, und es dir wohlergehe auf Erden.
(Wem oder was
wird Heute überhaupt noch Achtung entgegen gebracht? Einen noch
weitreichenderen Aspekt dieses
Gebotes finden wir bei J.Lorber im folgenden
Text.)
JL.GEJ.03
211,9 Damit
(dem vierten Gebot) bezeichnete
Moses nicht nur den Zeugevater und
die gebärende Mutter, sondern ebensogut auch die Erde und ihre stets
neues
Leben gebärende Kraft. Dieser soll der Mensch auch nicht den Rücken
zukehren (Naturentfremdung der Menschen durch
die
alles beherrschende Technik), sondern sie tatsächlich in
hohen Ehren
halten.
• Du
sollst nicht
töten.
• Du
sollst nicht
ehebrechen.
• Du
sollst nicht
stehlen.
• Du
sollst kein
falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.
(Hinter
diesem Gebot verbirgt sich mehr, als nur der Aufruf nicht zu
lügen. Es geht hier um die Wahrhaftigkeit auf allen Ebenen der
zwischenmenschlichen Begegnung. Wir lügen nicht nur mit Worten, sondern
auch
durch Gestik, Mimik, durch unsere Kleidung und die ganze Schauspielerei
der
Außendarstellung; und das nur um unser Image aufrecht zu erhalten, oder
gar
eine vermeintliche Geistigkeit vorzuführen. Wir müssen zuerst einmal
aufrichtig
zu uns selbst sein. Im eitlen Selbstbetrug und im Streben nach Größe
liegt die
Wurzel allen Übels.)
• Du
sollst nicht
begehren deines Nächsten Hab und Gut
• Du
sollst nicht
begehren deines Nächsten Weib noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch
alles
lebendige was sein ist.
Das Glück des Lebens liegt in
einem
zufriedenen Herzen!!! Auffällig ist hier, daß neben dem
siebten Gebot – Du
sollst nicht stehlen - noch einmal zwei Gebote gegeben sind,
nämlich keinen begehrenden Gedanken an das tot-Materielle noch an das
lebend-Geschöpfliche eines anderen Menschen in sich aufkommen zu
lassen. Denn
erst durch das Einnisten solcher Gedanken können wir uns auch zur (Un)
Tat
verleiten lassen. Die Kontrolle der Gedanken ist
die
entscheidende Übung im Leben eines Menschen, darum ihr hier auch die
Aufmerksamkeit von zwei Geboten gewidmet ist.
Der Gedanke ist stets ein Angebot an
den freien Willen und der Vater der Tat. Bewegen sich unsere Gedanken
in der
Sphäre der göttlichen Ordnung, so
werden auch die Werke oder Taten einen
entsprechenden Ausdruck finden und das Leben des Geistes nähren und
vollenden. Bewegen wir uns aber alleine im
Vorteilsdenken, im
Anhäufen von irdischem Reichtum, im Erwerb von Macht, Ehre und
Anerkennung, und
dadurch bedingt auch oft in den niederen Sphären der Leidenschaften und
sinnlichen Begierden, so
werden unsere Taten - in uns und außer uns -, den Tod
hervorbringen.
Die Menschheit wird sich bei einer
linearen Entwicklung in den nächsten Jahren zusehends in zwei Lager
spalten. In
Jene, die sich am Nasenring des Genuß- Technik- und Konsumrausches, in
einer veräußerten
Lebenshaltung, in eine für sie „unheilvolle“ Zukunft ziehen lassen. Und
in
Jene, die in einer inneren spirituellen Haltung freiwillig Verzicht üben
und
bemüht sind, entgegen der Philosophie des „Laufen lassens“, ihr Leben
mehr und
mehr in die Hände zu nehmen und unter
die Ordnungsgebote Gottes zu stellen. Mit dem zunehmenden Zerfall der
moralischen Werte und dadurch der Zerrüttung der Gesellschaftsstruktur,
bei
einer kontinuierlichen Zunahme an Umwelt- und Naturkatastrophen, wird
den wachen
Menschen bewußt werden, daß hier umfassende soziale und ökologische
Veränderungen vor sich gehen. Die Schläfer aber werden in ihrer
zunehmenden
Sorge um den Erhalt ihres Wohlstandes nur instinktiv spüren, daß hier
etwas
nicht stimmt. Ihr Vertrauen und ihr Glaube an Technik und Wissenschaft
wird
ihre Ohren aber taub machen für die warnende Stimme der Propheten,
Seher und
Prediger, so wie dies auch bei Noah der Fall war. Dabei wird das Geistfeuer
Gottes die Herzen der Seinen in zunehmendem Maße erfassen; und in einer
letzten, erdweiten Verkündung des Evangeliums, wird noch einmal eine
Gnadenzeit
vor dem Abschlußgericht unserer Erlösungsperiode ausgerufen.
Möge der Inhalt dieses
Buches in die Herzen vieler Menschen dringen und ihnen bewußt machen,
daß sich
das Reich Gottes nicht außerhalb unserer Existenz, irgendwo
unerreichbar in
einer geistigen Ferne befindet, sondern „das Reich Gottes ist in uns“
und es
unterliegt in seinem Offenbarwerden unserem Wollen, Denken und Tun.
Vor allem
unterliegt es dabei unserem Willen zur uneigennützigen, selbstlosen
Liebe! Das
Reich Gottes ist „Hier und Jetzt“, wenn wir es nur einmal in unserem
eigenen
Herzen zulassen! Eines
will dieses Buch nicht sein, ein
Angstmacher oder ein Aufruf zur Resignation. Auch will es
keine geistige
Anleitung sein zum Thema: „Wie und wo baue ich mir am besten einen
Bunker?“
Wer es so auffaßt, der hat
weder von diesem Buch, noch vom Heilsplan Gottes der darin enthalten
ist etwas
verstanden, und er sollte nach einem Gebet um geistige Führung, zur
richtigen
Zeit noch einmal bei der ersten Seite beginnen. Dieses
Buch soll den Leser anregen sein
Leben bewußt und in Selbstverantwortung in die Hand zu nehmen und sich
in
seinen zahlreichen, unreflektierten Verhaltensweisen einmal zu
hinterfragen.
Eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster sind um so hartnäckiger, je
mehr man
sich (oft unbewußt) in ihnen begründet hat oder sie gar für geistige
Tugenden
hält! Weniges beherrscht der Mensch so vollkommen wie die Selbsttäuschung und
den Selbstbetrug.
Ich wünsche jedem Leser,
daß er sich
vorurteilsfrei und objektiv mit dem Inhalt dieses Buches
auseinandersetzen
kann, um den Heilsplan Gottes in seiner ganzen Fülle zu erkennen.
Daneben
wünsche ich jeder aufrichtig suchenden
Seele das Gute und Wahre zu erkennen und zu ergreifen, auf daß
ihr
Leben durchdrungen werde vom Geist der Freiheit in Jesu Christi. Denn wen der
Sohn
frei macht, der ist
frei!!!
Durch
das unauflösliche
Band der Liebe, fühle ich mich mit allen Geschöpfen und Kindern Gottes
verbunden.
Euer
Bruder Erhard
Dies
ist das Inhaltsverzeichnis der kompletten Buchausgabe (345 Seiten) - Gottes
neue Propheten
- Buchstruktur
- Abkürzungen
- Zeitbestimmung
- Freier
Wille
- Der
dreifache Sinn des göttlichen Wortes
- Die Kette
der Propheten
- Die
Prophetenschule
- Jesus
der Christus
- Ist die Bibel abgeschlossen
- Die
Zeichen der Zeit
- Zerfall
der geistig-religiösen Grundwerte im Menschen
- Kriege
und Katastrophen - Deren Ursache
- Die Kräfte
des Himmels werden sich bewegen
- Veränderungen
im Kosmos
- Meteoriteneinschläge
- Annäherung
eines Sternes
- Das
große Völkerringen
- Das Lied
der Linde
- Der Antichrist
- Das
geistige Prinzip des Antichristen
- Der
Antichrist als Persönlichkeit
- Der
Glaubenskampf
- Verkündigung,
Drangsale, Verfolgung
- Scheidung
der Geister
- Der
Kampf gegen alles Geistige
- Missionsarbeit
in der letzten Zeit
- Zusammenschluss der
kleinen Herde
- Dies ist
die Kirche der Liebe
- Der Vorläufer Christi
- Die Wiederkunft Christi
- Die
Erlösungstat und das innere Wesen Jesu
- Die
persönliche Wiederkunft Christi
- Das Kommen des Herrn
ist wörtlich zu verstehen
- Entrückung der Gläubigen
- Vier-Winde Evangelium
- Das
Feuergericht
- Abwenden
des Gerichtes durch Gebet?
- Reinigung
der Erde
- Die
Auflösung der alten Schöpfungen
- Die
Zerstörung der Erde ist Folge von Experimenten
- Geophysik
der Erde
- Hot
Spots und Vulkane
- Der
Ausbruch des Krakatau im Jahre 1883
- Plinianische
Säulen
- Der
innere Aufbau der Erde
- Letztes
Gericht auch ein Liebeakt Gottes
- Die
Neubannung
- Die
Naturseelenentwicklung
- Das
Gericht der Neubannung
- Abstiegs-
und Aufstiegsmöglichkeiten im Jenseits
- Können
geistige Partikelchen in der Neubannung leiden?
- Begründung
der Zerstörung und der Neuschöpfung
- Der
Reinkarnationsgedanke
- Die
Rückkehr des verlorenen Sohnes
- Beendung
einer Erlösungsperiode
- Die Neue
Erde - Das Tausendjährige Friedensreich
- Bewohner
der neuen Erde
- Das Wunder
der neuen Schöpfung
- Die
persönliche Gegenwart Christi
- Biblische
Hinweise
- Das
allerletzte Gericht zum Ende des Tausendjährigen Reiches
- Die
ferne Zukunft der Erde und Der materiellen Schöpfung
- Das
Liebewerben des Vaters
- Ein
letztes Wort an Meine Kinder
- Jesus - Der Herr - Der
Vater
- Zurück zu
den Wurzeln
- Die
Bergpredigt
- Die zwei
Liebegebote Jesu
- Die Zehn
Gebote
- Anhang
- Biographie
Jakob Lorbers
- Selbstbiographie
von Bertha Dudde
- Literaturverzeichnis
– Bezugsquellen
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Spendenbasis:
SCHRIFTENVERSAND-NEUE ERDE
See 22
D-91230 Happurg
Tel: 09157-9279651 oder über
folgende E-Mailadresse: info@neue-erde.org |
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