|

|
UN-Weltklimabericht 2007
Weltklimarat warnt vor
drastischen
Umweltfolgen
Brüssel/Berlin(dpa)
Der Klimawandel bedroht die
Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen. Treffen werde er vor
allem die
Ärmsten und Schwächsten, heißt es in der bislang dramatischsten Warnung
der
Vereinten Nationen vor den Folgen der Erderwärmung.
|
Der UN-Klimarat
wurde
1988 gegründet. Das Gremium soll
wissenschaftliche Daten zum Klimawandel sammeln, auswerten und
verständlich
darstellen. Ins Leben gerufen wurde der Zwischenstaatliche Ausschuss
(Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) von der
Weltwetterorganisation (WMO) und dem UN-Umweltprogramm (UNEP).
Der Rat mit
Sitz in Genf forscht
nicht selbst, sondern fasst seriöse wissenschaftliche Studien zusammen.
Er hat
bislang drei umfassende Berichte zum Klimawandel veröffentlicht (1990,
1995 und
2001). Der Klimarat soll zudem aufzeigen, wie sich die Änderungen auf
Umwelt
und Gesellschaft auswirken sowie realistische Vermeidungs- und
Anpassungsstrategien zeigen.
Seine Berichte
dienen als
wissenschaftliche Grundlage für die internationale Klimapolitik. Das
Dokument
des Weltklimarats wird auch dem G-8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm
an der
Ostsee präsentiert. Die EU will dort die USA dazu drängen, sich
ebenfalls auf
verbindliche Grenzwerte bei der Emission von Treibhausgasen zu
verpflichten.
Debatte im
UN-Sicherheitsrat
Der Klimawandel
wird demnächst
auch im UN-Sicherheitsrat auf der Tagesordnung gehen. Am 17. April 2007
will
der Rat
auf Initiative Großbritanniens der Frage nachgehen, welche Bedrohung
der
Klimawandel für den Weltfrieden darstellt.
|
Fachleute aus 130 Ländern hatten
den alarmierenden zweiten Teil des UN-Klimaberichts am Freitag in
Brüssel nach
zermürbendem und zum Teil nächtelangem Ringen verabschiedet. Der
Vorsitzende
des Weltklimarats (IPCC), Rajendra K. Pachauri, warnte vor
Ernteeinbrüchen,
Überschwemmungen und Artensterben. Auch für Deutschland und Europa
werden große
Schäden erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte
schnelles und
entschiedenes Handeln der internationalen Gemeinschaft, um den
Temperaturanstieg zu begrenzen.
Der stellvertretende
Versammlungsleiter in Brüssel, Martin Parry, sagte, «die Folgen werden
alle
Kontinente zu spüren bekommen». Allein in den Mündungsdeltas
asiatischer Flüsse
- wie in Bangladesch - werde der Anstieg des Meeresspiegels eine
Milliarden-Bevölkerung treffen. Kleine Inseln und ganze Landstriche
könnten von
der Landkarte verschwinden. Mindestens ein Fünftel aller Tier- und
Pflanzenarten sind den Forschern zufolge vom Aussterben bedroht. Besonders
gefährdet seien die Mittelmeerregion, die Pole und Gebiete südlich der
Sahara.

Für
Deutschland erwartet Prof.
Wolfgang Cramer vom Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung, dass
Krankheiten wie von Zecken ausgelöste Hirnhautentzündungen zunehmen.
Ostdeutschland müsse sich auf trockenere Sommer und mehr Niederschläge
im
Winter einstellen. «Das heißt, Dürre und Hochwasserrisiko am selben Ort
im
selben Jahr», sagte Cramer, der an den Beratungen teilnahm
und am Report
mitgearbeitet hatte. Dies werde sich auch negativ auf Land- und
Forstwirtschaft
auswirken. Der Anstieg des Meeresspiegels gefährde Menschen an den
Küsten. Regierungsvertreter und
Wissenschaftler hatten seit Montag in Brüssel darum gerungen, wie die
auf rund
1500 Seiten dargelegten wissenschaftlichen Klima-Erkenntnisse auf eine
etwa
20-seitige «Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger»
verkürzt werden
können. Der Report soll die Auswirkungen des Klimawandels auf die
einzelnen
Regionen der Erde zeigen. Dabei schwächten mehrere Staaten - wie die
großen
Luftverschmutzer USA, Russland und China sowie Saudi-Arabien - den
Bericht nach
Angaben von Verhandlungsteilnehmern ab. Pachauri sprach dennoch von
einem «guten
Ergebnis. «Fluten,
Wirbelstürme, Dürre- und
Hitzeperioden werden immer mehr Menschen gefährden», sagte Parry.
Ohnehin schon
wasserarme Regionen in Afrika könnten vollends verdorren. Auch
Unterernährung
wird zu einem immer größeren Problem.» Letztlich müssten sich
Milliarden von
Menschen neue Lebensräume suchen. Arme Länder seien vom
Klimawandel besonders
betroffen, da sich die Menschen dort gegen die Folgen nicht schützen
könnten.
Die reicheren Staaten müssten diesen Menschen helfen, sagte Parry.
Zudem müsse
der Ausstoß klimaschädlicher Emissionen drastisch reduziert werden.
«Der Bericht ist ein klares Signal
an die Politik, zu handeln», sagte der Geschäftsführer des
UN-Klimasekretariats
(UNFCCC), Yvo de Boer. Die Regierungschefs müssten sich auf
verbindliche
Vorgaben zum Klimaschutz einigen und nun ein Nachfolge-Abkommen für das
Kyoto-
Protokoll verabschieden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
sagte: «In
diesem Jahr müssen wir entscheidende Weichen für ein multilaterales
Klimaschutzregime für die Zeit nach 2012 stellen, um eine globale
Erwärmung um
mehr als zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu
verhindern. Die Umweltorganisation
Greenpeace
forderte, Merkel solle die Bevorzugung klimaschädlicher Braunkohle beim
Handel
mit Verschmutzungsrechten sofort beenden. Das G8-Treffen im Juni solle
zu einem
«Klimakrisengipfel» umgewandelt werden. «Dieser Report zeigt, dass uns
einfach
die Zeit davonläuft», betonte Greenpeace International. Stephan Singer,
Klimaexperte der
Umweltstiftung WWF Europa, sagte, die
Auswirkungen des Klimawandels seien viel
drastischer als vor einigen Jahren erwartet. «Die weltweite Landkarte
muss
umgezeichnet werden.» Eine Erwärmung um ein bis zwei Grad führe zu
einem
Meeresspiegelanstieg um vier bis sechs Meter. «Dann sind Städte wie New
York,
Amsterdam und Tokio dem Untergang geweiht.» Die
Weltgesundheitsorganisation
(WHO) rechnet mit gesundheitlichen Klimawandelfolgen für Millionen
Menschen
weltweit.
Der dritte Teil des
UN-Klimaberichts, der sich mit möglichen Gegenmaßnahmen befasst, wird
im Mai in
Bangkok veröffentlicht. Danach wird das Thema Klima beim Treffen der
sieben
reichsten Industrieländer und Russlands (G8) im Ostseebad Heiligendamm
im Juni
wieder auf der Tagesordnung stehen.
Süd-Kurier
08.04.2007
Analyse:
Sandkastenspiele um das
Klima
Von Roland Siegloff, dpa
Brüssel: - Augen zu und durch: Zwar kommt
der Klimawandel, und er kommt
schneller und heftiger als bisher erwartet. Aber allzu klare Warnungen
im
neuesten Klimabericht der Vereinten Nationen haben einflussreiche
Staaten am
Freitag in Brüssel verhindert.
In Brüssel beriet der
Weltklimarat vier
Verhandlungstage und eine Nachtsitzung lang über die wahrscheinlichen
Folgen
der Erderwärmung. Auch der entschärfte Bericht gibt Anlass zu größter
Sorge.
Hitzetote, Überschwemmungen, Missernten, Wirbelstürme, tropische
Fieberkrankheiten: Milliarden von Menschen werden den Klimawandel zu
spüren
bekommen, treffen wird er vor allem die Ärmsten.
Auf allen Kontinenten sammelten
renommierte Wissenschaftler dafür Signale. «Wenn man diese Daten
zusammenfügt,
gibt es ein globales Bild», sagte der stellvertretende Ratsleiter
Martin Parry
in Brüssel.
Eine Grafik
sollte diese
Zusammenhänge zwischen steigenden Temperaturen und absehbaren Folgen
darstellen. Doch das war den Delegationen aus China und Saudi-Arabien
zu
deutlich, berichteten Teilnehmer aus der Sitzung hinter
verschlossenen Türen. Kein
Wunder, fand Ko-Autor Stephen Schneider aus den USA: «Wer viel Öl
verkauft und
viel Kohle verbraucht, hat kein Interesse an harten Aussagen zum
Klimawandel.»
Sitzungsleiter Parry räumte Streit um die Grafiken ein: «Es gab Spannungen»,
und «wir haben viel verloren».
«Es war ein komplettes Chaos am
Ende», stöhnte Ko-Autor Richard Klein, als er die letzte Sitzung nach
26
Stunden mit Stoppelbart verließ. Trotz klarer Daten und hunderter
Studien aus
jüngsten Jahren hätten Chinesen und Saudis darauf bestanden, den Hinweis auf
«sehr hohe Wahrscheinlichkeit» bei bestimmten Aussagen zu streichen.
Die
Wissenschaftler, besorgt um Exaktheit und eine breite Basis für ihren
Bericht,
bestanden ihrerseits auf den Aussagen. Klein fügte hinzu: «Es gab mehr
als
einen Grund, warum es so lange gedauert hat.»
Auch die US-Vertreter, berichteten
Umweltschützer, hätten «darauf
geachtet, dass Schäden in Nord-Amerika nicht so
stark erwähnt werden». Der Hinweis auf extreme Wetterlagen mit
Wirbelstürmen
und Überflutungen, Trockenheit und Hitzewellen mit entsprechenden
wirtschaftlichen und sozialen Folgen in der Region stehe zwar im 1500
Seiten
dicken, ausführlichen Report des Klimarats. In der politischen
Zusammenfassung
fehlten diese Passagen dann aber.
Schließlich
würde eine konsequente
Reaktion auf das Katastrophenszenario des Klimaberichts einen ganzen
Lebensstil
in Frage stellen. Verwöhnte Europäer und Amerikaner müssten womöglich
auf lieb
gewordene Gewohnheiten verzichten: die Autofahrt zum Kindergarten oder
Bäcker
um die Ecke, die Klimaanlage im Büro, weit gereiste Erdbeeren im Winter
und
eingeflogene Garnelen aus Asien.
«Es ist teilweise schon absurd»,
meinte die Greenpeace-Expertin Gabriela von Goerne nach durchwachter
Nacht im
Sitzungssaal. Und der deutsche Umwelt-Staatssekretär Michael Müller
machte
«eine merkwürdige
Mischung aus Diplomatie und Kindergarten» bei der UN-
Tagung
in Brüssel aus. Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, Rajendra
Pachauri,
wischte solche Einwände vom Tisch: «Jetzt haben wir, was wir für einen
exzellenten
Report halten.»
Der Bericht, betonte Pachauris
Stellvertreter Parry, führe erstmals wissenschaftliche und politische
Bewertungen zusammen. Alle 130 beteiligten Länder, auch die eher
skeptischen,
seien letztlich in seine Aussagen eingebunden. Den Worten müssten Taten
folgen:
«Es gibt viele Gespräche, aber die Emissionen steigen weiter.» Nun sind
die
Staats- und Regierungschefs der größten Industrienationen am Zuge, die
sich im
Juni zum G8-Gipfel in Heiligendamm treffen.
ARD-nachrichten
7. April 2007
UN-Klimarat stellt
Bericht vor
Der
Klimawandel verändert die
ganze Erde.
Es
wird vor allem die armen
Menschen treffen - auch
in den Industriestaaten. Dies ist eine Warnung des
neuen Weltklimaberichts, der
ein dramatisches Szenario vom Klimawandel für alle
Gebiete der Erde entwirft. Immerhin konnten sich am Ende
alle Mitglieder des
Klimarats, auch Russland und China, auf den Report mit rund 1500 Seiten
einigen.
Einige
Zehntausend Menschen
starben in Mitteleuropa im Sommer 2003 infolge der Hitze - sie sind
Opfer der
Klimaveränderung, die der UN-Klimabericht klar benennt. Der Klimawandel
lässt
sich bereits beobachten und wirkt sich auf allen Kontinenten aus. Seine
Folgen
können verheerend sein - es ist ein dramatische Szenario, das der
zweite Teil
des UN-Klimaberichtes entwirft: Dürren und Überschwemmungen,
schmelzende
Gletscher, ansteigende Meeresspiegel, sterbende Korallenriffe - viele
Auswirkungen des Klimawandels, über die Experten lange sprachen, werden
in dem
Bericht erstmals wissenschaftlich dokumentiert und auf Ebene der
internationalen Staatengemeinschaft festgehalten.
UN-Klimarat
IPCC:
Das
gesamte Ökosystem verändert
sich
.
Erstmals bestehe auch Einigkeit
darüber, dass es sich nicht um regionale Erscheinungen handelt, sondern
dass
alle Kontinente betroffen sein werden, hob Martin Perry, einer der
Konferenzleiter hervor: "Es
gibt mehr Wasser in den feuchten Tropen und
Gebieten, wo es schon feucht ist und in trockenen Regionen wird die
Wasserversorgung abnehmen und werden Dürren zunehmen. Es ist genau das,
was wir
nicht brauchen." Die
Erderwärmung, so Perry, werde Auswirkungen haben auf
das gesamte Ökosystem der Erde. Bis zu 30 Prozent der Tier- und
Pflanzenarten
seien vom Aussterben bedroht, wenn die Erde sich um zwei bis drei Grad
erwärme.

Betroffen sein
werden vom
Klimawandel vor allem die Arktis, die kleinen Inselstaaten, Teile
Afrikas und
die Bereiche der großen Flussmündungsdeltas in Asien. Dort leben
Milliarden von
Menschen - ihre Heimat könnte durch ständige Überflutungen ebenso
unbewohnbar
werden wie die kleinen Pazifikinseln durch ein Ansteigen des
Meeresspiegels. In
Afrika könnten zunehmende Trockenheit und ansteigende Temperaturen zu
immer
schlechteren Ernten führen.
Die
Armen trifft es - auch in den
Industriestaaten
.
All dies könnte große
Wanderungsbewegungen auslösen! Betroffen vom Klimawandel
sind vielfach gerade
die Menschen, die am wenigsten durch den Ausstoß von Treibhausgasen
dazu
beitragen, macht der Vorsitzende des Weltklimarates, Rajendra Pachauri,
deutlich: "Es sind die
Ärmsten der Armen der Welt - das schließt die Armen
in wohlhabenden Ländern ein. Sie werden am meisten betroffen sein - sie
sind
die Verwundbarsten, was den Klimawandel angeht."
Streit
um 20 von 1500 Seiten
Die Verabschiedung des
Klimaberichts hatte sich um einige Stunden verzögert - und stand
zeitweise
sogar auf der Kippe, weil vor allem die Delegationen der USA, Chinas und
Saudi-Arabiens warnende Formulierungen immer wieder abschwächen oder
streichen
wollten. Dabei ging es nicht um den rund 1500 Seiten Teil
mit
wissenschaftlichen Daten, sondern vor allem um die 20-seitige
Zusammenfassung
und Bewertung, die Politiker zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen
werden.
Am Ende waren jedoch auch die Umweltschutzorganisationen zufrieden mit
dem
erzielten Ergebnis - etwa die Greenpeace-Beobachterin Gabriela von
Goerne:
"Nichtsdestodrotz
sind die wissenschaftlichen Fakten klar. An denen kann
man nicht rütteln und die finden sich auch in dem Report wieder".
Lösungsvorschläge, wie dem Klimawandel
begegnet werden kann, will der Weltklimarat im dritten Teil seines
Berichtes im
Mai vorstellen. Schon jetzt machte Versammlungsleiter Perry aber
deutlich:
Veränderungen
oder eine Abmilderung der Erderwärmung werden erst langfristig
wirken - kurzfristig müssen wir uns anpassen.
UN-Sicherheitsrat
führt erstmals
Klimadebatte
Klimawandel
- eine Gefahr für Frieden und Sicherheit
Erstmals
hat der UN-Sicherheitsrat den Klimawandel auf seine Agenda
gesetzt und damit die Bedeutung des Themas für Frieden und Sicherheit
in der
Welt verdeutlicht. Der Kampf um Ressourcen und auch der Migrationsdruck
würden
zunehmen, so die Warnung des UN-Gremiums.
Immer
höhere Temperaturen, die Polkappen schmelzen und der Meeresspiegel
steigt. Für viele Länder sind die Folgen des Klimawandels bisher pure
Theorie -
für die Malediven das Todesurteil: "Wenn der Meeresspiegel um zwei
Meter
steigt, versinken die kleinen Inseln im Wasser", erklärt der
Außenminister
der Malediven, Ahmed Shahid, vor dem obersten Gremium. Das wäre das
"Ende
unserer Nation". Mit diesen Worten führt der Außenminister des
Inselstaates seinen Kollegen im Sicherheitsrat den Ernst der Lage vor
Augen.
Der Kampf ums Überleben, um
Wasser und fruchtbares Land werden weltweit in
Zukunft zu Konflikten führen. Ein guter Grund, dass sich
das höchste UN-Gremium
zum ersten Mal mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzt, so die
britische Außenministerin Margret Beckett. Der Klimawandel bedrohe den
Frieden
und die Sicherheit und gehöre deshalb auf die Agenda des
Sicherheitsrates,
betonte sie. Dass 52 Länder sich bei der offenen Debatte zu Wort
meldeten,
wertete Beckett als besten Beweis, dass Großbritannien mit dieser
Meinung nicht
allein da steht.
"Klimawandel
gehört nicht in den UN-Sicherheitsrat"
Die
Antworten aus dem russischen und chinesischen Lager kamen prompt: Das
Thema Klimawandel gehöre nicht in den Sicherheitsrat, so die
Botschafter beider
Länder. Der russische Botschafter bat, nicht zu dramatisieren oder zu
übertreiben. Außerdem gebe es andere Orte und Organisationen, die für
den
Klimawandel zuständig seien. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon betonte
allerdings,
dass auch er das 15er Gremium durchaus in der Pflicht sieht. Der
Sicherheitsrat
müsse mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, um die Gründe für
Konflikte
durch die globale Erderwärmung anzugehen, so der UN-Generalsekretär.
"Kein
Land kann Probleme dieser Dimension allein lösen", sagte
auch Deutschlands Entwicklungshilfeministerin Heidemarie
Wieczorek-Zeul.
Zusammenarbeit sei gefragt. Wirtschaftliche und finanzielle
Entscheidungen, die
einem Landes dienten, könnten in einem anderen Land zu Problemen und
Konflikten
führen. Von Kyoto über Bali nach ???Dieser Frage wird auf der nächste Seite nachgegangen >>>>

|
|
|