Katastrophenstatistik 1900-1999



Die folgende Katastrophenstatistik gibt einen Überblick über die großen Natur- und Umweltkatastrophen (Klimakatastrophen) ab dem Jahre 1900. Auffällig ist hier zu sehen, wie die Klimakatastrophen mit dem Jahre 1998 schlagartig zugenommen haben. Mit dem Jahre 1998 hat die Menschheit einen neuen konzentrischen Kreis der Veränderungen  betreten, der uns unweigerlich dem Kulminationspunkt einer alles umfassenden Neuordnung der Lebensverhältnisse auf unserem Planeten näher bringen wird.


(Diese Statistik wird ständig aktualisiert)

Oben: Der Ausbruch 
eines Vulkans kann durchaus auch etwas Faszinierendes und Schönes an sich haben, wenn man ihn in ausreichendem Sicherheitsabstand betrachten kann. Die Rauchsäulen reichen oft bis in die Stratosphäre. Eine 40 Kilometer hohe Asche und Staubwolke kann bei einem starken Ausbruch dann den Tag zur Nacht machen.

Katastrophenstatistik

8. September 1900
Der Galveston Hurrikan von 1900 zerstört die texanische Stadt Galveston. etwa 8.000 Tote.

8. Mai 1902
Der Vulkan Mont Pelèe auf Matinique (Westindische Inseln) bricht aus. 28.000 Tote und zahlreiche Verletzte.

16. Dezember 1902
Ein Erdbeben der Stärke 6,4 in Turkestan. Etwa 4.500 Tote.

4. April 1905
Erdbeben in Indien In der indischen Provinz Kangra verursacht ein Erdbeben der Stärke 8,5 hohe Verluste. Ca. 19.000 Menschen kommen bei dem Erdbeben ums Leben.

8. September 1905
Erdbeben in Italien
Die Region Kalabrien wird von einem Erdbeben der Stärke 7,9 getroffen. 2.500 Tote sind zu beklagen

31. Januar 1906:
Die Küsten Kolumbiens und Ecuadors werden von einer verheerenden Flutwelle überschwemmt, 500 bis 1500 Menschen kommen ums Leben.

16. März 1906
Erdbeben der Stärke 7,1 in Kagi, Taiwan, etwa 1.300 Tote.

8. April 1906  
Vulkanausbruch in Italien
Der bei Neapel gelegene Vulkan Vesuv eruptiert. Infolgedessen sterben hunderte Menschen. Der Vesuv wird durch die Eruption ca. 200 m kleiner.

18. April 1906
Erdbeben in San Francisco (Bild re.). Keine Angaben über die Stärke. 3000 Tote und 250.000 Obdachlose. 28.000 Gebäude werden zerstört.

17. August 1906
Schweres Erdbeben der Stärke 8,2 in Valparaíso, Chile. Circa 1.500 Tote

28. Dezember 1908
Erdbeben in Messina Süditalien mit darauffolgendem Tsunami. Die Stadt wird fast vollständig zerstört. Etwa 83.000 Tote.

23. Januar.1909
Erdbeben in Iran, mit einer Stärke von 7,3. Dabei kamen 5.500 Menschen ums Leben

13. Januar 1915

Erdbeben der Stärke 7,5 in Avezzano, Italien.  30.000 Tote

23. Juni 1915
Erdbeben im Imperial Valley, Kalifornien, USA, 6 Tote

13. Februar.1918
 Erdbeben in China,in der  Provinz Guangdong gibt es ein Erdbeben mit der Stärke 7,3. 10.000 Opfer sind zu beklagen.

??.1919
Aus dem Keludkrater auf Java ergießen sich Schlammlawinen, aus Asche, Staub und Gesteinsmaterial in bewohntes Gebiet und zerstören 104 Dörfer. 5 100 Menschen kommen ums Leben. Entsprechend dem Material und der Neigung können Lahare (Schlammströme) Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen.

16. Dezember1920
Ein Erdbeben der Stärke 8,6 erschüttert die Provinz Gansu in China. Rund 200.000 Tote.

3. Februar 1923
Erdbeben der Stärke 8,5 auf Kamschatka, Sowjetunion .

24. März 1923
Erdbeben der Stärke 7,3 in China, etwa 5.000 Tote .


25. Mai 1923
Erdbeben der Stärke 5,7 im Iran, etwa 2.200 Tote .

1. September 1923
Erdbeben der Stärke 7,9 in der Sagamibucht. Zerstörung von Tokio u. Yokohama. 150.000 Tote und 1,5 Millionen Obdachlose.

16. März.1925|
Erdbeben in China,in der Provinz Yunnan bebt die Erde mit einer Stärke von 7,1. 5000 Menschen sterben.

18. März.1925
In den USA wütet ein schwerer Tornado. Dabei kommen ca. 2000 Menschen ums Leben, Tausende werden verletzt.

7. März.1927 
Erdbeben in Japan, in Tango wird mit einer Stärke von 7,6 registriert. 3.000 Menschen sterben bei dem Unglück.

22. Mai 1927
Erdbeben der Stärke 7,9 bei Xining in China mit schätzungsweise 200.000 Opfern.

2. November 1928
Der Ausbruch des Ätna, ist der stärkste des Vulkanes seit 1669. Man erkennt die Gefahr rechtzeitig und die Menschen können evakuiert werden.

1. Mai.1929
Erdbeben in Iran, mit der Stärke 6,4.Es kommen  3.300 Menschen ums Leben.

6. Mai 1930
Erdbeben im Iran mit einer Stärke von 6,3 fordert  2.500 Todesopfer.

 August 1931
Überschwemmungen des Jangtse in China. Circa 1,4 Millionen Tote.

25. Dezember 1932
Erdbeben in China,in der Provinz Gansu wird der Boden von einem Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert. Das Erdbeben fordert 70.000 Todesopfer

2. März 1933
In Sanriku in Japan kommt es zu einem Erdbeben mit der Stärke 8,4 bei dem 2990 Menschen zu Tode kommen

11. März 1933
 
In Long Beach in Kalifornien gibt es ein Erdbeben,das 115 Menschenleben fordert

25. August 1933
Bei einem Erdbeben kommen in China etwa 10.000 Menschen ums Leben


18. Januar 1934
 
In der indischen Region Bihar bebt die Erde. Das Beben kostet 10.000 Menschen das Leben

30. Mai 1935
Belutschistan/Pakistan: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Quetta, Prov. Belutschistan fordert circa 60.000 Tote .

16. Juli 1935
Erdbeben der Stärke 6,5 auf Taiwan.  2.700 Tote

25. Juli 1935
Der Jangtsekiang in China verursacht eine verheerende Flutkatastrophe. Die Opferzahl wird mit 200.000 Toten angegeben


13. August 1935
Durch ein Hochwasser bricht in Italien die Staumauer Alla Sella Zerbino. Dabei richten die Überflutungen große Schäden an. 100 Todesopfer sind zu beklagen

2.September 1935
Ein Hurrikan trifft den US-Bundesstaat Florida.435 Menschen sterben bei dem Sturm

1. Februar 1938
Ein Seebeben der Stärke 8,5 ereignet sich in der Banda Sea, Indonesien

21.September 1935
USA Long Island wird von einem Hurrikan verwüstet.600 Menschen kommen ums Leben


25. Januar 1939
Chile: Starkes Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillán mit etwa 30.000 Tote .


26. Dezember 1939
Türkei: Erdbeben der Stärke 7,8 in Erzincan, Anatolien mit etwa 20.000 bis 30.000 Tote

10. November 1940
In Rumänien sterben bei einem Erdbeben der Stärke 7,3 ca 1000 Menschen.

10. September 1943
Im japanischen Tottori sterben bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 1190 Menschen

14. November 1944
Durch ein Erdbeben auf den Philippinen kommen in Mirondo 78 Menschen um

7. Dezember 1944

In Tonankai (Japan) kommen durch ein Beben der Stärke 7,1 etwa 1000 Menschen ums Leben

12. Januar 1945
Ein Erdbeben in Mikawa (Japan) tötet mit seiner Stärke 7,1  1900 Menschen

April 1946:
Erdbebens vor Alaska. Eine Springflut reißt die fünfköpfige Besatzung eines Leuchtturmes in den Tod. Stunden später erreicht die Welle das fast 3700 km entfernte Hawaii, wo 159 Menschen sterben.

9. April 1947
In den Bundesstaaten Texas und Oklahoma wütet ein Tornado,wobei 167 Menschen ums Leben kommen

28. Juli 1948
5390 Menschen sterben durch ein Erdbeben  auf der Insel Fukuj in Japan

5. Oktober 1948
Erdbeben der Stärke 7,3 in Aschgabat, Turkmenistan. Rund 110.000 Tote.

15. August 1950
Indien/Tibet: Ein  Erdbeben der Stärke 8,6 in Assam (Indien) und Tibet fordert  20.000 bis 30.000 Tote.

4. November 1952
Erdbeben der Stärke 9,0 auf Kamschatka, Sowjetunion

11. Mai 1953
In der Stadt Waco in Texas fordert ein Tornado neben erheblichem Sachschaden 114 Menschenleben

9. September 1954 
Erdbeben in Algerien. Im algerischen Orleansville sterben bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 1.250 Menschen.

7. September 1955
Überschwemmungen in Indien. Etwa 45 Millionen Menschen obdachlos.

30. März 1956
Vulkanausbruch auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka. Eine 2 Kilometer große Chaldera (Kraterdurchmesser) brach ein. 35 Kilometer hohe Eruptionssäule. Große Gesteinstrümmer wurden bis zu 25 Kilometer weit, in unbewohntes Gebiet geschleudert.

9. März 1957
Alaska: Starkes Erdbeben der Stärke 9,1 auf Andreanof Island. Kaum besiedeltes Land, daher wenig Sachschaden.

27. Juni 1957
Hurrikan Audrey tobt in Louisiana und Texas. Er hinterlässt Verwüstungen und 500 Menschen fallen ihm zum Opfer


2. Juli 1957
Durch ein Erdbeben der Stärke 7,4 kommen im Iran 1200 Menschen um


27. September 1959
Auf der japanischen Insel Honschu kommen bei einem Taifun 5000 Menschen ums Leben


29. Februar 1960
Erdbeben der Stärke 5,7 bei Agadir-Marokko. Etwa 15.000 Tote.

22. Mai 1960:
Eine elf Meter hohe Welle im Pazifik tötet in Chile 1000 Menschen. Noch auf Hawaii kommen 61 Menschen ums Leben.

22. Mai 1960 
Erdbeben in Chile der Stärke 9,5. Etwa 5.700 Tote. Das stärkste bisher gemessene Beben. Nur die Tatsache, dass es sich in einer dünn besiedelten Region ereignete, erklärt den verhältnismäßig geringen Schaden, den es anrichtete.

16. Februar 1962
In der Nacht auf den 27. 02.verursacht eine Sturmflut in Norddeutschland und Hamburg schwere Überschwemmungen


1. September 1962
Durch ein Erdbeben der Stärke 7,3 sterben im iranischen Qazvin 12320 Menschen


17. März 1963
Ausbruch des Gunung Agung auf Bali. 1.900 Tote und 2.500 Verletzte. Zwar ist der Berg bald darauf erloschen, doch einige Regionen sind noch nach Wochen so erhitzt, dass man sie nicht betreten kann.

27. März 1963
Erdbeben in Alaska der Stärke 8,0. Auch in einer unbewohnten Landschaft. Das Beben war bis nach Afrika zu spüren, wo das Wasser in den Brunnen zu schwanken anfing.

26. Juli 1963
Erdbeben der Stärke 6,0 in Skopje, Mazedonien, mit etwa 1.000 Toten.

13. Oktober 1963
Rußland: Erdbeben der Stärke 8,5 auf den Kurilen-Inseln. 

28. März 1964:
Alaska: Ein starkes Seebeben der Stärke 9,2 im vor Alaska im Prince-Williams-Sound löst an der gesamten Westküste der USA eine Flutwelle aus. In Alaska kommen 107, in Oregon vier und in Kalifornien elf Menschen ums Leben.

4. Februar 1965
Starkes  Erdbeben der Stärke 8,7 auf Rat-Island, Alaska. Wiederum nur dünn besiedeltes Land.

2. Juni 1965
Durch einen Wirbelsturm sterben im östlichen Teil Pakistans an die 30000 Menschen


19. August 1966
Türkei: Erdbeben in Varto, Ost-Anatolien, etwa 3.000 Tote .

3. November 1966
Im Golf  von Bengalen fordern Wibelstürme ca 1000 Menschenleben
Von 1965 bis 1967
Eine dreijährige Dürreperiode verheerte Indien. Rund 1,5 Millionen Menschen starben.

15. August 1968
Indonesien: Auf der Insel Celebes ereignet sich ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0. Etwa 68.200 Tote.

31. August 1968
Erdbeben der Stärke 7,7 in Iran, 10.000 Tote

4. Januar 1970
Ein Erdbeben der Stärke 7,5 ereignet sich in der Provinz Junnan (China).10.000 Menschen sterben


28.März 1970
Erdbeben in der Türkei der Stärke 7,4. Die Städte Gediz und Emet im Westen des Landes werden durch ein Beben  zerstört.  2000 Todesopfer werden gemeldet

31. Mai 1970
Peru: Erdbeben in Yungay . Stärke 8,2. Etwa 70.000 Tote. Die Stadt Huaraz wird weitgehends zerstört.

12. November 1970
Wirbelstürme (Zyklone) und Flutwellen in Bengalen. Etwa 500.000 Tote.

12. Mai 1971:
Türkei: Bei einem Beben der Stärke 8,0 bei Burdur im Südwesten der Türkei 70 Menschen ums Leben


22. Mai 1971:

Türkei: Ein Beben der Stärke 6,7 fordert in der Region um die Stadt Bingöl rund 1000 Menschenleben.  


??.1971
Erdbeben in San Fernando-USA der Stärke 6,5 mit einer vertikalen Bodenbewegung (Bodenverschiebung) von 2 Meter. 64 Tote und ein Sachschaden 522 Millionen. Dollar.

10. April 1972
Im Iran kostet ein Erdbeben 5054 Menschen das Leben

Sommer 1972
Hurrikan Agnes wütet an der amerikanischen Golfküste. 134 Tote, Sachschaden drei Milliarden US-Dollar.

24. Dezember 1972
Nicaragua: Ein Erdbeben in Managua fordert  etwa 10.000 Tote.  500.000 Menschen werden obdachlos.

3. April 1974
Im Süden und mittleren Westen der USA toben am 3. und 4. April zahlreiche Tornados und fordern 315 Menschenleben

11. Mai 1974
Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan.Ca.20.000 Tote

18. September 1974
Durch den Wirbelsturm Fifi kommen in Honduras 10.000 Menschen ums Leben

28. Dezember1974
In Pakistan fordert ein Erdbeben der Stärke 6,2 ca, 5300 Tote

4. Februar 1975
China: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 fordert über 10.000 Tote

??.1975
Erdbeben in Haicheng-China der Stärke 7,3. Nur 1000 Tote bei 90%iger Zerstörung der Stadt. Das Beben wurde vorausgesagt und 90.000 Bewohner im Vorfeld evakuiert.

8. August 1975
Verursacht durch einen starken Taifun bricht der Bankuiao-Staudamm in China. Die dadurch ausgelöste Flutwelle zerstört 62 weitere Staudämme. Durch die Flutkatastrophe sterben 231000 Menschen.

4. Februar 1976
Erdbeben der Stärke 7,5 in Guatemala. Rund 22.800 Tote.

6.Mai 1976
Italien: Erdbeben der Stärke 6,5 in Friaul, es kommen 1000 Menschen ums Leben

25. Juni 1976
Erdbeben der Stärke 7,1 in Papua-Neuguinea.422 Todesopfer

27./28. Juli 1976
China: Erdbeben der Stärke 8,2 in Tangshan, 150 km südlich von Peking, Offiziell 255.000 Tote. Inoffizielle Angaben belaufen sich auf etwa 800.000 Toten .

16. August 1976
Erdbeben auf den Philippinen der Stärke 7,9 löst eine Tsunamiwelle aus,die in den Morogolf einläuft,es sterben 8000 Menschen.

10. Januar 1977
Afrika: Der als ungefährlich geltende Noragongo (Zaire) bricht nach mehreren Jahrzehnten der Ruhe überraschend aus und tötet 2.000 Menschen.

4. März 1977
Erdbeben der Stärke 7,2 im Rumänien, etwa 1.500 Tote

16. September 1978
Iran: Erdbeben der Stärke 7,7 in Tabas. Rund 25.000 Tote.

18. Mai 1980
Amerika: Der Vulkan Mount St. Helens wurde am 18. Mai durch ein Beben der Stärke 5,0 erschüttert. Sekunden später erschüttert eine ungeheure Explosion den Berg und reißt die gesamte Bergkuppe weg. Man schätzt das der Vulkan mit der 500facher Kraft einer Atombombe gewütet hat. Ein 300° heißer Asche-Schlammstrom schießt mit 100-400km/h über Berge und Täler. Nach 30 Kilometern kommt er zum stehen. 500 km² Bergwald und Landschaft werden zerstört.

10. Oktober 1980
Algerien: Das algerische El-Asnam wird von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört. Fast 20.000 Menschenleben fordert dieses verheerende Erdbeben . 

23. November 1980
Italien: Erdbeben der Stärke 7,2 in Kampanien und Basilikata. Etwa 3.000 Tote

11. Juni 1981
Im Iran kommt bes zu einem Erdbeben der Stärke 6,9 mit 3000 Todesopfern

28. Juli 1981
Im Iran fordert schon wieder ein Beben der Stärke 7,3  1.500 Menschenleben

30. Oktober 1983
Mehrere Erdstöße der Stärke 6,0 bis 6,9 töten in Ost-Anatolien 1342 Menschen. 77 Orte werden zerstört.

September 1984
Die Philippinen werden von einem Taifun heimgesucht, es kommen 1400 Menschen ums Leben

25. Mai 1985

Bangladesch: Durch einen Wirbelsturm mit Sturmflut kommt es zu großen Zerstörungen. Ca. 10.000 Tote


19-20. September 1985

Mexiko: Zwei Erdbeben der Stärke 8,1 und 7,5 in Michoacan. Etwa 9.000 Tote (offizielle Zahlen) und 60.000 Obdachlose.

13. November1985
Vulkanausbruch in Kolumbien. Der Navado del Ruiz fordert bei seinem heftigen Ausbruch 25.000 Tote. Aschewolke 650.000 km² bis in eine Höhe von 11.000 Meter. Schmelzwasser aus der Gipfelregion verursachen mächtige Schlammströme, die sich durch bewohntes Gebiet wälzen.

10. Oktober 1986
Erdbeben der Stärke 7,5 in El Salvador, mit 1.500 Toten.

14. April 1988
Bangladesch: Bei einem Hagelsturm in Gopalganj sterben 92 Menschen. Es fielen Hagelkörner von bis zu 1kg Gewicht vom Himmel

20. August 1988
Nepal: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 erschüttert Teile Nordindiens und  Nepals. Es fordert etwa 1.450 Tote.

Sommer 1988
Der bis dahin stärkste, je gemessene Hurrikan „Gilbert“ erreichte zum ersten Mal Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h pro Stunde und leitet eine neue Hurrikandimension ein.

7.Dezember 1988
Armenien: Erdbeben der Stärke 7,0 im Nordwesten Armeniens. Etwa 25.000 Tote und 950.000 Obdachlose.

22. September 1989
Hurrikan Hugo tobt im Golf von Mexiko. Über 50 Tote, Sachschaden von über vier Milliarden US-Dollar. Über Guadeloupe und den Nordosten von Puerto Rico Richtung Nordwesten ziehend erreicht Hugo als Hurrikan der Kategorie 4 am Morgen des 22.09. die Küste von South Carolina - in der Nähe der Stadt Charleston, die er größtenteils dem Erdboden gleichmacht.  Das Wasser steht bis zu 2 Metern hoch in den Strassen der Stadt.

20. Juni 1990
Erdbeben der Stärke 7,7 im Iran. 40.000 bis 50.000 Tote.

16. Juli 1990
Philippinen: Auf der Inel Luzon fordert  ein Erdbeben der Stärke 6,8 über 1600 Menschenleben

April 1991
Ein verheerender Zyklon in Bangladesch fordert etwa 139.000 Tote.

15. Juni 1991 
Der Vulkan Pinatubo (Philippinen) bricht aus. Es war der heftigster Ausbruch im 20. Jahrhundert, 1.000 Tote und 15 Millionen Tonnen SO2 (Schwefeldioxid) werden freigesetzt. Die Wolke erstreckt sich in einem Band vom 20° Breitengrad südlich bis zum 30° Breitengrad nördlich. Insgesamt wurden 3 km³ Eruptionsmasse ausgestoßen.

19. Oktober 1991
In Indien kommen durch ein Erdbeben der Stärke 7,0 ca. 2000 Menschen ums Leben

8. November 1991
Philippinen: Ein Wirbelsturm verursacht mit einer Sturmflut große Zerstörungen. Es kommen ca. 7.000 Menschen ums Leben

13. März 1992
Türkei: Mehr als 500 Menschen sterben durch ein Beben der Stärke 6,3 in Ost-Anatolien.
13. April 1992
Holland: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 schreckt die Bewohner von Roermond (Niederlande) auf. Die Bilanz 30 Verletzte im Rheinland Kreis Heinsberg, Aachen, Bonn, Köln, neben geringen Sachschäden.

22. August 1992
Hurrikan Andrew tobt im Golf von Mexiko. Über 50 Toten und Tausenden von Obdachlosen. Sachschaden 30 Milliarden US-Dollar. Das Auge des Hurrikans der Kategorie 4-5 erreicht am 23 August Florida in der Region zwischen Miami und Florida City. Dort vernichtet der Hurrikan 63.000 Wohnungen, 250.000 Menschen werden obdachlos. Andrew zieht weiter über den Golf von Mexiko, wo er 200 Ölplattformen teilweise bis zum Totalverlust beschädigt.  

2. September 1992
Nicaragua: 120 Km vor Pazifikküste von Nicaragua Erdbeben der Stärke 7,0. Etwa 180 Tote.

12. Dezember 1992
Indonesien: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 fordert in der Region Flores etwa 2.500 Tote .
 
9. Januar 1993
Neuguinea: Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea, 60 Tote .

Februar 1993
Mit einer gewaltigen Eruption bricht der Vulkan Mayon auf den Philippinen aus.

12. - 16. März 1993
An der amerikanischen Ostküste verwüsten schwere Schneestürme ganze Landstriche. In New Yorck verursacht ein drei Tage anhaltender Blizzard große Schäden.Alleine hier sterben 243 Menschen.Insgesamt kommen 427 Menschen ums Leben

Juni 1993
Erdbeben in der Mojave Wüste USA der Stärke 7,3. Unbewohnte Landschaft.

12. Juli 1993
Japan: Seebeben vor Hokkaido–Japan der Stärke 7,8 mit 30 Meter hoher Tsunamiwelle. 243 Tote und 600 Millio. Dollar Schaden.

30. September 1993
Indien: Erdbeben der Stärke 6,4 in Maharashtra/Südwesten Indiens circa 30.000 Tote.

17. Januar 1994
Erdbeben bei Los Angeles (San Fernando) USA Stärke. Stärke 6,7 auf der Richterskala hatte. 75 Tote und Tausende von Obdachlosen. Sachschaden 30 Milliarden Dollar.

Februar 1994
Seebeben vor Java-Indonesien der Stärke 7,2. Tsunami 300 Tote.

März 1994
Erdbeben im Südwesten Kolumbiens der Stärke 6,8. Durch Schlammlawinen und Flutwellen kamen Hunderte ums Leben.

16. Januar 1995
Japan: Erdbeben der Stärke 7,2  in Kobe-Japan. Über 6.400 Tote und 400.000 Verletzte, 250.000 Obdachlose und einem Rekordsachschaden.
  
28. Mai 1995
Erdbeben in Sachalin-Rußland der Stärke 7,9. Circa 3.000 Tote.

6. September 1995:
Türkei: Bis zu 5000 Menschen sterben bei einem Beben der Stärke 6,8 in Ost-Anatolien, die Stadt Lice wird zerstört.

1. Oktober 1995
Türkei: Ein Beben im Westen des Landes (Stärke 6,0) fordert mehr als 100 Todesopfer.

23. Oktober 1995
China: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 fordert in der Provinz Sichan 81 Tote

3. Februar 1996
China: In Yunnan Sheng fordert ein Erdbeben 300 Todesopfer

13. Mai 1996
Durch einen Tornado kommen in Bangladesch 600 Menschen  zu Tode

5. Februar 1997
Im nordöstlichen Teil des Irans töten zwei Beben ungefähr 100 Menschen

27. Februar 1997
In Pakistan bebt die Erde mit einer Stärke von 7,1.Es sterben 60 Menschen

28. Februar 1997
Iran: Erdbeben der Stärke 5,5. Offiziell 965 Tote, inoffiziell 3.000 Tote

28. Februar 1997
1100 Menschen sterben in Armenien und Aserbaidschan durch ein Erdbeben der Stärke 6,1

10. Mai 1997
Erdbeben in Khorassan-Iran mit einer Stärke von 7,1. Mehrere tausend Tote. Dem Hauptbeben folgten 130 Nachbeben mit einer Stärke zwischen 2,8 und 5,5. Es machte mehr als 200 Dörfer dem Erdboden gleich; 50 000 Menschen wurden obdachlos.

13. Mai 1997
Schwere Unwetter toben in der chinesischen Provinz Yunnan und Guangdong  fordern 290 Menschenleben

19.Mai 1997
Ein schwerer Wirbelsturm richtet verheerende Verwüstungen an. Über 500 Menschen finden dabei den Tod.

25. Juni 1997
Ausbruch des Vulkans Soufrière auf Montserrat-Karibik. Am 3. August 1997 zerstören Glutlawinen mehrere Ortschaften, 10 Menschen sterben und 20 werden vermisst. In den folgenden Wochen werden die Hauptstadt Plymouth und der Flughafen durch Glut- und Schlammlawinen zerstört. Zwei Drittel der Insel werden unbewohnbar.

Juli 1997
Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Mitteleuropas. Die Oder erreichte den höchsten Wasserstand im 20. Jahrhundert. Das Hochwasser erstreckte sich von Tschechien über Polen und Schlesien bis Brandenburg. In Tschechien bedeckte das Hochwasser zeitweise 40 Prozent des Staatsgebiets. Schäden in Höhe von 620 Millionen DM.




26. September 1997

Die italienischen Städte Assisi und Perugia werden von zwei Erdbeben getroffen. Neben hohen Sachschäden kommen 11 Menschen ums Leben

10. Januar 1998
Im Nordosten Chinas bebt die Erde mit einer Stärke von 5,7. Es sterben 70 Menschen

5. Februar 1998
Afghanistan: Erdbeben der Stärke 6,1 in Afghanistan mit etwa 4.500 Toten.

24. März 1998
In Bangladesch richtet ein Zyklon schwere Verwüstungen an.Mehr als 250 Tote sind zu beklagen

4. April 1998
Verursacht durch anhaltende Regenfälle kommt es im westlichen Teil Irans zu einem Erdrutsch bei dem 120 Menschen sterben

30 Mai 1998
Erdbeben im Norden Afghanistans, Stärke 7,1. Circa 5.000 Tote.

9. Juni 1998
Ein Zyklon zerstört ganze Gegenden in der Provinz Gujarat ( Indien) . Über 3000 Menschen sterben

27. Juni 1998
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 im Südosten der Türkei, kamen circa 150 Menschen ums Leben.

17. Juli 1998
Seebeben vor der Nordküste von Papua–Neuguinea. Es werden 2000 Menschen von einer Flutwelle (Tsunami) getötet.

23. August 1998
Erdbeben mit einer Stärke von 6,5 vor der Pazifikküste Nicaraguas.

September 1998
Bangladesh erlebte aufgrund von verheerendem Monsunregen, die schlimmsten Überschwemmungen des Jahrhunderts. Etwa zwei Drittel des Landes versanken in den Fluten von Ganges und Brahmaputra. Nach Auskunft der Behörden kamen über etwa 1000 Menschen ums Leben.

September 1998
Hurrikan George wütet in der Golfregion. Etwa 200 Tote und hoher Sachschaden.

November 1998 
Hurrikan „Mitch“ tobte über Mittelamerika. Besonders betroffen waren Honduras, Nicaragua, El Salvador und Guatemala. Mehr als 10.000 Tote. Etwa 350.000 Häuser zerstört. In Honduras wurde circa 95 Prozent der Ernte vernichtet. Durch dieses Ereignis wurde die gesamte Region in ihrer Entwicklung um etwa 20 Jahre zurückgeworfen. In Nikaragua geht eine Schlammlawine nieder, die zehn Dörfer unter sich begräbt.

24. Januar 1999
Erdbeben bei Armenia-Kolumbien mit der Stärke 6,2 forderte über 1.000 Menschenleben, 250.000 werden Obdachlos.

11. Februar 1999
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 fordert in Afghanistan 70 Tote .

28. März 1999
China: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in der Region Xinjiang, China und Indien, fordert 100 Menschenleben.

03. Mai 1999
Am 03. Mai 1999 überquerte ein Tornado der höchsten Stufe F5 auf der sechsteiligen Fujita-Skala Teile der Stadt Oklahoma City. Es gab zahlreiche Tote und Schäden in Milliardenhöhe. Mit einem Dopplerradargerät wurden bei diesem Tornado Windgeschwindigkeiten von 510 km/h festgestellt - der bisher weltweit höchste Wert.

 
6. Mai 1999
Iran: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran fordert  26 Menschenleben .

15. Juni 1999
Mexiko: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 fordert in Mexiko 20 Menschenleben.

17. August 1999
Türkei: Zwei Erdbeben der Stärke 7,4 und 7,2 in der West-Türkei bei Izmit. 18.000 Tote, 40.000 Verletzte und 600.000 Obdachlose.

7. September 1999
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Griechenland forderte fast 143 Menschenleben.

21. September 1999
Taiwan: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 forderte 2.300 Menschenleben.

30. September 1999
Mexiko: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Oaxaca fordert 35 Menschenleben.

12. November 1999
Ein weiteres Erdbeben in der Türkei kostete 790 Menschen das Leben.

3. Dezember 1999
Der Orkan Anatol wütet mit Windgeschwindigkeiten bis 190 km/h in Dänemark und Südschweden. Er richtet großen Schaden an.

17. Dezember 1999
Bei einer Unwetterkatastrophe in Venezuela sterben ca, 25.000 Menschen

22. Dezember 1999
Algerien: Erdbeben der Stärke 5,5 in Algerien mit 24 Toten.

26. Dezember 1999
Der Orkan Lothar wütet in Mitteleuropa und erreicht Windgeschwindigkeiten von 260 km/h. Neben den Sachschäden auch große Waldschäden. 80 Tote.







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