Katastrophenstatistik 2008-Heute





Ein gutes Neues Jahr!

Dieser gut gemeinte Wunsch dürfte wohl für die wenigsten Menschen in diesem Jahr zur Wirklichkeit werden. Der Preisanstieg der Rohstoffe und Konsumgüter wird sich weiter nach oben schrauben. Zwei hungrige Giganten sind erwacht! China und Indien treten als Schwellenländer in den Reigen der Industriestaaten ein und entdecken nebst dem Hunger nach Energie und Rohstoffen auch  die Welt des Genusses und der Konsumgüter für  ihre Bürger. China kaufte im letzten Jahr nicht nur enorm viel Öl, sondern erdweit auch Holz, wo es nur zu kriegen war. Ja, man kaufte auch in Deutschland ganze Wälder und Waldbestände auf, um seinen Hunger nach Rohstoffen zu stillen und ist inzwischen erdweit operierender, stolzer Waldbesitzer. In der Folge wurde Kopierpapier  um ca. 30% teurer, Toilettenpapier um 13%. Doch auch Milchprodukte stehen bei dem 1 Milliarde Volk hoch im Kurs. Und da die Nachfrage bekanntlich den Preis bestimmt, kam es bei Milchprodukten zum Jahresende zu folgendem Preisanstieg: Deutsche Markenbutter 46,2%, Speisequark 37,2%, Vollmilch 27,9%, H-Milch 22,9% und Süße Sahne 19,8%.

Aber auch Speiseöl wurde um 26,2% und Apfelsaft um 13,4% teurer. Brot und Teigwaren wurden teurer
, Weizenmehl um 19%, und Benzin - das Blut in den Vehnen der Wirtschaft - um 18,6%.  Ach ja, Strom, Gas und Heizöl sind natürlich im Rahmen der Konzernsarnierungen auch kräftig gestiegen. Und seid man gemerkt hat, dass der Verbraucher scheinbar in eine Art Konsumletargie verfallen ist, und keinerlei nennenswerte Reaktion zeigt,  werden die Steuern gnadenlos erhöht. Gleichzeitig mahnen die Hüter des Wohlstandes den Verbraucher mit erhobenem Finger aber noch schnell, nur nicht auf die Idee zu kommen, das Konsumverhalten zu verändern oder gar um irgendwelche Lohnerhöhungen über 4% zu fragen. Seit der Euroeinführung hat der deutsche Bürger ca. 25-30% seiner Kaufkraft durch Preisanstiege, bei gleichzeitiger Stagnation des Einkommens verloren. In der Tageszeitung liest man dann von Managern, die sich in einer Gehaltsspanne zwischen 200Tausend - 800Tausend Euro im Monat bewegen. Soviel Stunden hat kein Tag und soviel Tage kein Jahr, um dieses Gehalt durch Arbeit oder Verantwortung zu rechtfertigen. Letztlich zahlt der dumme Verbraucher diesen ganzen Betrug am Volk über das Produkt. Denn auf dieses werden ja die Kosten eines Konzerns umgelegt. 
Letztlich sind all diese äußeren Erscheinungen nur Abbilder einer inneren Seelenverfassung. Und solange wir nicht in unserem Inneren Ordnung schaffen, werden sich wohl kaum die Äußeren Umstände verändern und in Ordnung bringen lassen. Dies alles läuft eher auf ein noch größeres Chaos mit enormen Gewaltpotential hinaus.

Der Beginn des Jahres ist von Fluten und Überschwemmungen geprägt.  Das neue Jahr beginnt also so, wie sich das alte Jahr verabschiedet hat. Wir nähern uns in konzentrischen Kreisen unaufhaltsam dem Punkt X , der das gesamte bisherige Weltgefüge grundlegend erschüttern und verändern wird.  Harren wir der Dinge die da kommen werden und begreifen wir das Ganze als eine "Not-wendige" Maßnahme, um das Leben auf diesem Planeten überhaupt noch zu ermöglichen.

Jeder Organismus wehrt sich mit seinen Möglichkeiten gegen einen Krankheitserreger - in unserem Fall sind wir, der Mensch, dieser Krankheitserreger auf der Erde. Machtstreben, ausbeutender Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Arroganz und Ignoranz werden dafür sorgen, dass die Menschheit bis auf kleine Restbestände vom Angesicht der Erde hinweggefegt wird. In den kommenden 6 Jahren werden sich gravierende Veränderungen im Naturhaushalt der Erde zeigen, welche alle bisherigen Prognosen über die Klimaveränderung und die damit einhergehende wirtschaftliche und soziale Instabilität  auf der Erde hinfällig machen werden. In spätestens 6 Jahren haben wir auch in den sogenannten zivilisierten Ländern
Zustände, die jedem klar machen werden, dass hier etwas ganz Dickes auf die Menschheit zukommt.








Katastrophenstatistik


2. Januar 2008
Indonesien: Im Zentrum und im Osten der indonesischen Insel Java sind in den letzten Tagen über 120 Menschen bei Erdrutschen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Viele Menschen werden noch vermisst. Heftiger, lang anhaltender Monsunregen weichte vielerorts den Boden auf und setzte weite Landstriche unter Wasser. Teile der Hauptstadt Jakarta melden „Land unter“. Mehrere zehntausend Bewohner der betroffenen Regionen sind zurzeit auf der Flucht vor den Fluten. Rund 1.500 Häuser wurden bereits zerstört, mehr als 7.000 weitere Gebäude sind beschädigt. Bis sich die Lage auf Java normalisiert wird es vermutlich noch eine Weile dauern, denn das Wasser fließt nur langsam wieder ab.
 
4. Januar 2008
Mosambik: Starke Regenfälle haben in den letzten Tagen und Wochen in Mosambik zur schwersten Hochwasserkatastrophe seit Jahren geführt. Über 50.000 Menschen werden zurzeit von den Wassermassen bedroht, mehr als 13.000 sind bereits aus der Gefahrenzone evakuiert worden. Hilfskräfte mussten dabei viele Bewohner der betroffenen Region von Häuserdächern oder aus Bäumen retten. Mittlerweile wurde auch die wichtigste Verbindungsstraße zwischen Mosambik und dem Nachbarland Simbabwe wegen des Hochwassers gesperrt.

4. Januar 2008
Indonesien: Die Insel Sumatra ist wieder von einem heftigen Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden. Das Zentrum der des Bebens lag 175 Kilometer nordwestlich der Stadt Bengkulu in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern unter dem Meeresboden. Viele Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Informationen über mögliche Opfer oder größere Schäden liegen nicht vor. 

6. Januar 2008 
USA: Mehr als 300 Häuser der Wüstenstadt Fernley in Nevada wurden überschwemmt, als der Damm eines Kanals nach tagelangem Regen auf einer Länge von 45 Metern gebrochen war. 3500 der 200.000 Einwohner wurden in Sicherheit gebracht. Eine gewaltige Wasserwand war über die Stadt hereingebrochen. Ein Mann aus Fernley berichtete, das Wasser sei furchterregend schnell gestiegen. Viele Menwschen wurden mit Hubschraubern von ihren Dächern gerettet

6. Januar 2008
Griechenland: Die griechische Halbinsel Peloponnes ist von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag rund 120 Kilometer südwestlich der griechischen Hauptstadt Athen in einer Tiefe von ca. 50 Kilometern unter dem Erdboden. Auch auf Kreta, den Ägäis- und den Ionischen Inseln und sogar im Süden Italiens war das Erdbeben zu spüren. Todesopfer, Verletzte oder große Sachschäden gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.
 

7. Januar 2008

Indonesien: In der indonesischen Provinz Papua erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Region. Das Zentrum des Bebens lag rund zehn Kilometer nördlich der Stadt Manokwari in einer Tiefe von zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Es kam unter anderem zu rund 20 Bränden infolge von Kurzschlüssen. Todesopfer und Verletzte waren nach ersten Berichten nicht zu beklagen. Viele Bewohner der betroffenen Region liefen in Panik auf die Straßen und versuchten sich aus Angst vor einem Tsunami in höher gelegenen Regionen in Sicherheit zu bringen

8. Januar 2008 
Australien: Lang anhaltende Niederschläge haben in Teilen Australiens zu den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren geführt. Besonders schlimm betroffen sind die Bundesstaaten New South Wales, Queensland und das Northern Territory. Dort sind mehrere tausend Menschen in ihren Häusern von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Ansicht von Experten kann es noch Tage dauern, bis sich die Lage in den Hochwassergebieten wieder normalisiert. 

9. Januar 2008
Kanada: Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat die Queen Charlotte Islands vor der Südwestküste Kanadas erschüttert. Das Zentrum lag nach Angaben der Erdbebenwarte rund 280 Kilometer nordwestlich der Stadt Port Hardy im kanadischen Bundesstaat British Colombia in einer Tiefe von zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer und größere Schäden liegen nicht vor.

14. Januar 2008
Mosambik: Anhaltende Überschwemmungskatastrophe in Mosambik - siehe 4 Januar-. Bis jetzt sind mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Inzwischen wurden 30.000 Bewohner der betroffenen Regionen aus dem Krisengebiet in Sicherheit gebracht. Insgesamt sind jetzt mehr als 100.000 Menschen von dem Hochwasser.

22 Januar 2008
Bolivien: Wochenlang anhaltende, ungewöhnlich heftige Regenfälle haben in Bolivien für schwere Überschwemmungen gesorgt. Bisher wurden 21 Menschen Opfer der Fluten. Insgesamt sind 20.000 Haushalte von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 30 Millionen US-Dollar. Die Wetterturbulenzen werden im Zusammenhang mit dem Klimaphänomen „La Niña“ gesehen. Es droht der Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Malaria und Gelbfieber.

23. Januar 2008
Indonesien: Wieder einmal ist Indonesien von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte eine Stärke von 6,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag vor der Küste Sumatras etwa 20 Kilometer südwestlich der Insel Nias in einer Tiefe von 20 Kilometern unter der Erdoberfläche. Genaue Angaben über Tote und den Sachschaden liegen noch nicht vor.

30. Januar 2008
China: Seit Wochen anhaltende Schneestürme haben in Süd-, Zentral- und Ostchina für über 50 Todesopfer und Sachschäden in Milliardenhöhe gesorgt. Insgesamt sind rund 78 Millionen Chinesen von den verheerenden Unwettern betroffen. Die meisten Menschen starben bei Verkehrsunfällen. In Flughäfen, Bahnhöfen und Busstationen warten zurzeit Hunderttausende von Menschen auf die Weiterreise. Lebensmittel und Energie drohen in vielen Gebieten knapp zu werden Aussicht auf Wetterbesserung besteht in den nächsten Tagen nach Angaben von Meteorologen nicht.

3. Februar 2008
Kongo: Zwei Erdbeben haben in Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo mindestens 40 Todesopfer gefordert, mehrere hundert weitere Bewohner der betroffenen Regionen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 5,9 bzw. 5,0 auf der Momentmagnitude. Nach Angaben von lokalen Behörden stürzten bei den Naturkatastrophen zahlreiche Häuser, Schulen und eine Kirche ein. Das ganze Ausmaß der Schäden steht jedoch noch nicht fest.

7. Februar 2008

USA: Mehr als 50 Tote und mehrere hundert Verletzte durch Tornadoserie. Eine verheerenden Tornadoserie (6 Tornados) hat in mehreren US-Bundesstaaten gewütet und ein Feld der Verwüstung hinterlassen. Die Killer-Tornados erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern in der Stunde. Die schlimmsten Wirbelstürme seit 23 Jahren wurden von Regen und Hagel begleitet und richteten in Tennessee, Arkansas, Kentucky, Alabama und Mississippi schwere Sachschäden an. Teilweise wurden ganze Straßenzüge zerstört oder schwer beschädigt.

 12. Februar 2008
China: Der heftigste Winter seit 50 Jahren mit eisigen Temperaturen und heftigen Schneefälle hat in China schwere Schäden in der Natur angerichtet. Bei dem Kälteeinbruch der letzten drei Wochen sind nach Medienberichten rund zehn Prozent der gesamten Waldfläche – 17 Millionen Hektar - zerstört worden.

14. Februar 2008
Afghanistan: Der schlimmste Winter seit 30 Jahren hat bereits mehr als 930 Menschenleben gefordert. Viele Dörfer waren nach über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Schäden in der Landwirtschaft sind enorm: Allein 320.000 Stück Vieh sind seit Anfang des Jahres erfroren oder verhungert.

14. Februar 2008
Bolivien: In den östlichen Provinzen von Bolivien ist auf Grund von verheerenden Überschwemmungen der Notstand ausgerufen. Durch langanhaltende Niederschläge sind bis jetzt mehr als 50 Menschen in den Fluten umgekommen, viele weitere werden noch vermisst. Die Behörden rechnen in den nächsten Tagen nicht mit einer Entspannung der Lage.

14. Februar 2008
Griechenland: Im Süden Griechenlands hat zwei Mal kurz hintereinander die Erde heftig gebebt. Die Erdstöße besaßen eine Stärke von 6,7 und 6,0 auf der Momentmagnitude. Die Zentren der Beben lagen 55 bzw. 70 Kilometer südwestlich der Stadt Kalamata in einer Tiefe von rund 30 Kilometern unter dem Mittelmeerboden. Die Erdstöße waren aber im ganzen Süden Griechenlands und auch bis nach Ägypten zu spüren. Angaben über Verletzte oder Sachschäden lagen nicht vor.

20. Februar 2008
Indonesien: Der Westen Indonesiens ist von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,5 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 310 Kilometer südöstlich der Stadt Banda Aceh auf Sumatra in einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern unter der Insel Simeulue. Es sind bisher mindestens 3 Tote und 25 Verletzte zu beklagen. Zudem wurden zahlreiche Gebäude beschädigt oder zerstört.

21. Februar 2008
USA: Ein heftiger Erdstoß hat den Nordosten des US-amerikanischen Bundesstaats Nevada erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude und war bis Utah und Kalifornien zu spüren. Das Beben zerstörte zahlreiche Gebäude. Zahlen über Opfer lagen nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag 243 Kilometer westlich von Salt Lake City in einer Tiefe von nur neun Kilometern unter der Erdoberfläche.

 22. Februar 2008
Philippinen: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen, sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere werden zurzeit noch vermisst. Ausgelöst wurden die Naturkatastrophen von langanhaltenden Niederschlägen. Insgesamt sind sieben Provinzen des Landes betroffen. Rund 400.000 Menschen waren auf der Flucht vor den Wassermassen.

 22. Februar 2008
Ecuador: Verheerende Überschwemmungen nach schweren Regenfällen haben in Ecuador mindestens zwölf Menschenleben gefordert. Tausende Häuser sind völlig zerstört oder unbewohnbar. Insgesamt sind 60.000 Ecuadorianer direkt oder indirekt von den Fluten betroffen. Die Regierung des Andenstaates hat den Notstand ausgerufen.

22. Februar 2008

Norwegen:  Ein Erdebeben der Stärke  6,2  hat die Polarinselgruppe Spitzbergen erschüttert. Berichte über Schäden lagen nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag 140 Kilometer südöstlich der Stadt Longyabyen.

25. Februar 2008
China: Der Norden Chinas wird zurzeit von einer schweren Dürre heimgesucht. Insgesamt 2,5 Millionen Menschen leiden deshalb zurzeit unter Wasserknappheit. In den letzten Monaten fielen zum bis zu 70 Prozent weniger Niederschläge als normal. Als Folge sind in vielen Regionen die Grundwasserspiegel stark gesunken und zahlreiche Brunnen ausgetrocknet. Auch zwei Millionen Stück Vieh und elf Millionen Hektar Ackerland sind von der Dürre betroffen.

 25. Februar 2008
Indonesien: Die indonesische Insel Sumatra ist innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mal von schweren Erdbeben erschüttert worden. Wie das US-Geological-Survey in Denver mitteilte, hatten die Erdstöße eine Stärke von 6,4 und 7,0 auf der Momentmagnitude. Die Zentren der Beben lagen jeweils rund 160 Kilometer südwestlich der Stadt Padang. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden gar es erst einmal nicht.

 27. Februar 2008
Großbritannien: Ein Erdbeben der Stärke 4,7 und 5,3 hat die Grafschaft Lincolnshire, etwa 200 Kilometer nördlich von London erschüttert. Das Beben war jedoch in vielen Teilen Englands zu spüren. Zahlreiche Bewohner der betroffenen Regionen rannten nach der Naturkatastrophe in Panik auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu bringen.

2. März  2008
Mitteleuropa: 12 Tote, zahlreiche Verletzte und Schäden in Milliardenhöhe: Dies ist die Bilanz nach dem schweren Orkantief Emma, das am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometer pro Stunde in großen Teilen Mitteleuropas gewütet hat. Der Sturm deckte dabei Dächer ab und knickte Bäume um, zahlreiche Flüge mussten abgesagt werden. In Hamburg gab es darüber hinaus eine schwere Sturmflut bei der die Pegelstände auf fünf Meter über normal stiegen.

3. März 2008
Philippinen: Ein Erdbenen der Stärke 6,9 hat die Region Bicol auf den Philippinen erschüttert. Das Zentrum lag 175 Kilometer südöstlich der Stadt Pandan in einer Tiefe von 24 Kilometern unter dem Meeresboden. Informationen über Opfer oder größere Sachschäden lagen nicht vor.

 3. März 2008
Indonesien: Erneut hat ein schweres Erdbeben die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag 140 südwestlich von Padang in einer Tiefe von 23 Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer oder größere Schäden lagen nicht vor.

3. März 2008
Ecuador: Der seit Wochen anhaltendende Dauerregen, gefolgt von verheerenden Überschwemmungen, hat bis heute mindestens 23 Todesopfer gefordert. Es entstand ein Sachschäden in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Tausende von Häusern sind unbewohnbar oder völlig zerstört worden. Insgesamt sind über 60.000 Ecuadorianer direkt oder indirekt von den Fluten betroffen.

 

 

Deutscher Wetterdienst zieht Bilanz.

Dicke Pullis und warme Mäntel konnten in diesem Winter meist im Schrank bleiben. Richtig kalt wurde es in Deutschland kaum. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen bei 2,9 Grad und damit etwa 2,7 Grad über dem langjährlichen Mittelwert. Die Messungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass das Thermometer nur am Rande der Alpen unter minus 15 Grad sank. Die tiefsten Werte wurden in Reit im Winkl mit minus 22,6 Grad und Oberstdorf mit minus 22 Grad gemessen.

Sonniges Baden-Württemberg

Im Süden und Osten Deutschlands herrschten dagegen fast sommerliche Temperaturen. Etwa in Wielenbach bei Weilheim mit 22 Grad. Die meiste Sonne bekamen die Menschen in Baden-Württemberg ab, hier schien sie rund 300 Stunden. Der Norden hatte da das Nachsehen. In Schleswig-Holstein bekamen die Menschen 119 Stunden Sonne.

Bundesweit zeigte sich die Sonne in diesem Winter gut 255 Stunden, deutlich öfter als im langjährigen Mittel von 155 Stunden.

 

Doch das Ganze hat einen Haken

Stürmische Zeiten für Mitteleuropa?

Fast jedes Jahr rasen seit einigen Jahren Sturmtiefs wie über Europa hinweg und hinterlassen oft beträchtliche Schäden oder fordern gar Menschenleben. Abgedeckte Hausdächer, kahlrasierte Wälder und Menschen, die mitten im Winter ohne Strom und Telefon auskommen müssen, sind die regelmäßigen Folgen.

Eine meteorologische Faustregel sagt: Je wärmer der Winter, umso häufiger und ausgeprägter die Stürme! Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen. Werden die zunehmenden Sturmwarnungen damit zur Normalität? Noch fehlen quantitativ eindeutige Beweise, doch die Indizien dafür mehren sich.






10. März 2008
England/Frankreich: Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde hat im Süden Englands sowie in Frankreich und Belgien ein Todesopfer gefordert und große Sachschäden angerichtet. Der Sturm deckte Dächer ab, knickte Bäume um und beschädigte Stromleitungen. Zehntausende von Menschen waren zumindest zeitweilig ohne Energieversorgung. Im Straßen-, Bahn- und Flugverkehr kam es zu schweren Behinderungen. Nahe der Insel Guernsey sank ein Fischkutter und in der Nähe von La Rochelle kam es zur Havarie eines Frachtschiffes. Meteorologen haben schon für Morgen einen weiteren Wintersturm mit Orkanböen angekündigt.

15. März 2008
USA: Ein Tornado hat die Innenstadt von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia verwüstet. Es gab zwei Tote und mindestens 27 Verletzte. Der Sachschaden wird auf 200 Millionen US-Dollar geschätzt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometer pro Stunde zog der Tornado durch die Stadt und zerstörte dabei Stromleitungen und Häuserdächer. Die Fenster von Hochhäusern barsten und die Sportarena Georgia Dome und das Kongresszentrum wurden schwer beschädigt.


 

Tornados Wirbelnde Winde 

Tornados sind die "kleinen" Brüder der Hurrikans. Doch trotz ihrer  geringen Ausdehnung und Lebensdauer, richten sie große Schäden an, da sie sich mit einer enormen Geschwindigkeit mit bis zu 400, manchmal sogar knapp 500, Kilometern pro Stunde  ihren Weg durch das Land suchen. Hierbei hinterlassen sie eine Schneise der Verwüstung. In ihrem Strudel reißen sie Autos, Lastwagen, Bäume und Häuser mit und katapultieren sie in die Landschaft. Ihre Kraft reicht aus, um ganze Städte zu zerstören.


15. März 2008  
Indonesien: Ein erneuter Erdstoß mit einer Stärke von 6,2, hat vor der Westküste des Landes die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Das Zentrum des Bebens befand sich rund 300 Kilometer südwestlich der Stadt Banda Aceh auf der Insel Sumatra in einer Tiefe von 35 Kilometern unter dem Meeresboden. Es liegen keine Informationen über mögliche Opfer oder Schäden vor.

09. April 2008
Brasilien: Schwere, langanhaltende Niederschläge haben im Nordosten Brasiliens zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Mindestens 35 Menschen ertranken in den Fluten, rund 190.000 weitere sind auf der Flucht vor den Wassermassen.

10. April 2008
Afghanistan: Mehr als 500 Kältetote und 50.000 verendete Schafe, Ziegen und Rinder kamen nach dem strengsten Winter seit mehr als 30 Jahren ums Leben. Da in vielen Regionen auch die Obsternten durch den Frost vernichtet wurden, drohen nach Ansicht von Hilfsorganisationen Hungersnöte.

10. April 2008
Österreich: Rund 1.500 Kubikmeter Geröll haben sich im Salzburger Pinzgau aus dem Fels gelöst und sind in die Tiefe gestürzt. Der gewaltige Erdrutsch verschüttete eine Straße auf einer Länge von circa 50 Metern.  Felsbrocken und der Schutt türmten sich bis zu zehn Meter hoch auf. Opfer sind nicht zu beklagen. Ursache für den Erdrutsch waren vermutlich  ungewöhnliche Temperaturunterschiede innerhalb weniger Stunden.

12. April 2008
Südpazifik:  Ein schweres Erdbeben hat im Gebiet zwischen Neuseeland und der Antarktis den Südpazifik erschüttert. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 120 Kilometer südlich von Macquarie Island in einer Tiefe von zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer und größere Sachschäden in der dünn besiedelten Region liegen nicht vor.

28. April 2008

Spanien: Heftige Waldbrände wüten zurzeit auf der Kanaren-Insel La Gomera. Die Feuer haben bereits zahlreiche Häuser zerstört. 500 Menschen mussten bereits vor den Flammen fliehen. Die Waldbrände bedrohen auch den Nationalpark Garajonay.
 29. April 2008
USA: Drei Tornados haben im Bundesstaates Virginia mindestens für über 200 Verletzte und schwere Sachschäden gesorgt. Die Stürme beschädigten zahlreiche Wohnhäuser und Geschäfte, rissen Dächer ab, knickten Bäume ab und wirbelten Autos umher.
 
30. April 2008
USA: Verheerende Waldbrände wüten zurzeit in der Nähe von Los Angeles/Kalifornien. Die Flammen haben bereits mehr als 160 Hektar Land verwüstet. Mehr als 1.000 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Nach Angaben von Rettern wird es vermutlich noch einige Tage dauern, bis alle Feuer gelöscht sind.
 
1. Mai .2008
Iran: Der Westen des Iran ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Nach Medienberichten hatte der Erdstoß eine Stärke von 4,7 auf der Richterskala. Trotz der geringen Stärke wurden bei dem Beben in der Provinz Lorestan insgesamt mehr als 100 Menschen verletzt. 
  
6. Mai 2008 
Myanmar/Birma: Mehr als 100.000 Tote,  30.000 zerstörte Häuser  und 1 Millionen Obdachlose: Dies ist die erste Schätzung der  Hilfsorganisationen nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“, der mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometer pro Stunde über Myanmar (das ehemalige Birma) hinweg gezogen ist  und dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Der Sturm vernichtete in vielen Regionen des Landes Reisfelder, knickte  Bäume um und deckte Dächer ab. Darüberhinaus sanken vor  der Küste des Landes 57 Schiffe beim Durchzug des Zyklons. Die Katastrophe ist vergleichbar mit den Folgen der Tsunamiwelle am
26. Dezember 2004 vor der Küste Indonesiens
. Besonders schlimm betroffen von der Naturkatastrophe sind das Irrawaddy-Delta und
auch die Hauptstadt Rangun. Trotz aller
Schäden ist das ganze Ausmaß der Katastrophe noch immer nicht abzusehen. 
(15.05.2008) Bis zu 150.000 Menschen sind vermutlich bei dem verheerenden Wirbelsturm Nargis ums Leben gekommen. Dies schätzen Helfer vor Ort. Die offiziellen Zahlen liegen allerdings weit darunter: Die staatlichen Medien sprechen zurzeit von 38.491 Toten und 27.836 Vermissten. 2,5 Millionen weitere Bewohner des Landes haben  direkt unter den Auswirkungen des Zyklons zu  leiden.      Insbesondere in ländlichen Bereichen sind bisher keine Hilfslieferungen angekommen. Es fehlt dort daher an allem Lebensnotwendigen: Wasser, Nahrungsmittel, Medikamente, Zelte. Noch immer weigert sich die Militärjunta des Landes ausländische Experten in großem Stil in die Krisenregion einreisen zu lassen.
  
3. Mai 2008
Chile: Im Süden Chiles ist der nur 1.122 Meter hohe Vulkan Chaiten ausgebrochen und hat Feuer und Asche hoch in die Atmosphäre geschleudert. Mehr als 2.000 Bewohner verschiedender Orte in unmittelbarer Nähe des Feuerbergs mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Verletzte gab es nach ersten Medienberichten nicht. Windböen trugen den Ascheregen bis ins benachbarte Argentinien.
 
3. Mai 2008
USA: Tornados haben den US-amerikanischen Bundesstaat Arkansas heimgesucht und dabei mindestens sieben Menschenleben gefordert, zahlreiche weitere Bewohner der Region wurden zum Teil schwer verletzt. Die Wirbelstürme zerstörten bis zu 400 Häuser und knickten viele Bäume ab. Auch in Kansas, Oklahoma, Missouri und Texas richteten die insgesamt 25 Tornados schwere Sachschäden an.

11. Mai 2008
USA: Eine Serie von Tornados und anderen schweren Unwettern hat im Mittleren Westen und im Südosten der USA für schwere Sachschäden und mindestens 22 Todesopfer gesorgt. Zahlreiche weitere Menschen wurden zudem verletzt oder gelten als vermisst.

12. Mai 2008
China: Ein Erdbeben der Stärke von 7,9 hat die chinesische Provinz Sichuan erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag circa 80 Kilometer nordwestlich der Stadt Chengdu in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter der Erdoberfläche. Bei dem schlimmsten Beben seit 32 Jahren starben nach offiziellen Angaben mindestens 12.000 Menschen, Zehntausende wurden verletzt, hunderttausende von Gebäuden sind zerstört oder stark beschädigt. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist jedoch noch nicht zu übersehen. Immer wieder gibt es neue Meldungen über Tote und Verschüttete aus den Provinzen Sichuan, Gansu, Shaanxi und Yunnan.
(21.05.2008)  Von offizieller Seite werden jetzt über 40.000 Tote bestätigt, Tausende von Menschen gelten weiterhin als vermisst.   
 
25. Mai 2008
USA: Erneute Tornadoserie im Mittlere Westen der USA. Die Wirbelstürme forderten insgesamt mindestens acht Menschenleben und richteten schwere Sachschäden an. Bereits einige Tage vorher wurde ein Mensch bei schweren Stürmen und Tornados im Bundesstaat Colorado getötet, 13 weitere erlitten Verletzungen. Insgesamt sind in diesem Jahr bereits über 100 Tornado-Opfer in den USA registriert worden – so viele wie seit Jahren nicht mehr. 

25. Mai 2008 

China: Ein heftiges Nachbeben in der chinesischen Krisenregion Sichuan hat erneut für ein Todesopfer gesorgt und schwere Sachschäden angerichtet. Der Erdstoß mit einer Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude zerstörte mehr als 70.000 Häuser, die das Beben vom Pfingstmontag heil überstanden hatten, 200.000 weitere wurden schwer beschädigt. Das Beben war noch im knapp 1.300 Kilometer entfernt gelegenen Peking zu spüren. Unterdessen gehen chinesische Behörden davon aus, dass bei dem schweren Erdbeben vom 12. Mai 2008 mindestens 70.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Bis jetzt wurden mehr als 62.500 Tote offiziell bestätigt, rund 24.000 Bewohner der betroffenen Regionen werden aber noch immer vermisst.

28. Mai 2008 
China: Nach sintflutartigen Regenfällen sind in der südchinesischen Provinz Guizhou mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen, 28 weitere werden zurzeit noch vermisst. Von den Niederschlägen ausgelöste Schlammlawinen und Überschwemmungen zerstörten tausende von Häusern und machten zahlreiche Straßen unpassierbar. Insgesamt sind 500.000 Bewohner der Region von der Naturkatastrophe betroffen.
(Nachtrag 16 Juni 2008: Viele Regionen Chinas werden zurzeit von schweren Unwettern mit heftigen Regenfällen heimgesucht. Die extremen Wetterbedingungen sorgten für großflächige Überschwemmungen und zahlreiche Erdrutsche bei denen mindestens 176 Menschen ums Leben kamen. Es wurden bisher rund 200.000 Gebäude und zahlreiche Straßen zerstört oder beschädigt. Insgesamt sind nach Medienberichten 18 Millionen Menschen in mindestens zehn chinesischen Provinzen von der Naturkatastrophe betroffen. Aus dem Delta des Perlflusses wurde  das schlimmste Hochwasser seit über 50 Jahren gemeldet. Nach Behördenangaben belaufen sich die Schäden auf mindestens eine Milliarde Euro. 

 29.05.2008
Island: Mindestens 30 Verletzte durch Erdbeben auf Island. Auch zahlreiche Gebäude und Straßen wurden von der Naturkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2 auf der Momentmagnitude. Nach Angaben der Wissenschaftler lag das Zentrum des Bebens rund 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Reykjavik in einer Tiefe von zehn Kilometern unter der Erdoberfläche.
 
30. Mai 2008
Europa: Große Teile West- und Mitteleuropas sind von heftigen Unwettern mit sintflutartigen Regenfällen heimgesucht worden, die vielerorts für Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutsche sorgten. Dabei kamen in Norditalien zwei Menschen ums Leben, zwei weitere werden zurzeit noch vermisst. In Ajaccio auf Korsika mussten zudem mehr als 170 Urlauber aus einem überfluteten Hotel gerettet werden. Die extremen Wetterereignisse, die in einigen Regionen binnen 24 Stunden für vier Mal so viel Regen sorgten, wie sonst in einem ganzen Monat, richteten darüberhinaus schwere Sachschäden an.



Steigende Temperaturen bringen mehr Regen

Mit dem Klima ändert sich auch das Wetter: Niederländische Forscher warnen , dass es in Zukunft heftige Regenschauer  weit häufiger geben könnte als bisher vermutet - mit schwerwiegenden Folgen. Sie sagen vorraus, dass  doppelt so häufig wie nach den bisherigen Prognosen, mit starken, örtlich begrenzten Wolkenbrüchen zu rechnen sein wird.

Geert Lenderink und Erik van Meijgaard vom Königlichen Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) in De Bilt bei Utrecht haben Daten aus 100 Jahren analysiert und daraus Trends für die Zukunft errechnet.

Für ihre Analyse benutzten sie die gut dokumentierten Daten der Wetterstation ihres Instituts. Die Beobachtungsdaten verglichen die Forscher mit detaillierten Modellrechnungen zum vergangenen und künftigen Klima. Den Haag - Mit steigenden Temperaturen nehmen auch die Extremwetter-Ereignisse zu.

Bislang gingen die Forscher von folgender Faustregel aus: Mit jedem Grad, das die Durchschnittstemperatur zulegt, steigt die Zahl der extremen Niederschläge um etwa sieben Prozent. Im Fachblatt "Nature Geoscience" schreiben die Forscher, dass die bisherige Prognose zur Regenzunahme im Bezug auf die tägliche Niederschlagsmenge auch weiterhin gelte. Auf Stundenbasis betrachtet nähmen die starken Regenschauer jedoch doppelt so schnell zu - sofern die Tagesdurchschnittstemperatur über zwölf Grad liege.






 3. Juni 2008
Kolumbien: Heftige Niederschläge haben in der kolumbianischen Metropole Medellín einen verheerenden Erdrutsch ausgelöst, der zahlreiche Häuser mit sich riss. Mindestens 27 Menschen sind in den Schlammmassen gestorben oder wurden von den Trümmern der Gebäude erschlagen, 16 weitere mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden.
 
3. Juni 2008
Deutschland: Mindestens drei Menschen sind bei schweren Unwettern in Baden-Württemberg ums Leben gekommen, rund ein Dutzend weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Besonders schlimm betroffen war das Killertal, wo der Bach Starzel für heftige Überschwemmungen sorgte. Auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und in anderen Bundesländern sorgten Unwetter für vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, Stromausfälle und blockierte Straßen.

 5. Juni 2008
Mittelamerika:  In Mittelamerika hat sich die Zahl der Todesopfer nach den beiden Tropenstürmen „Alma“ und „Arthur“ vom letzten Wochenende auf mittlerweile zehn erhöht. Betroffen sind  Belize,  Honduras und Nicaragua. Die Regierung von Belize musste einige Regionen im südlichen Teil des Landes zum Katastrophengebiet erklären.

 6. Juni 2008
Äthiopien: Eine langanhaltende Dürre und explodierende Lebensmittelpreise auf dem Weltmarkt haben in Äthiopien für eine humanitäre Katastrophe gesorgt. Nach Behördenangaben leiden mittlerweile viereinhalb Millionen Menschen unter Nahrungsknappheit und sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen.

 8. Juni 2008
Griechenland: Ein schweres Erdbeben hat große Teile Griechenlands erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben, 145 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag 35 Kilometer südwestlich der Stadt Patras und rund 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Athen in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter der Erdoberfläche. Vor allem auf dem Peloponnes entstanden große Sachschäden. So stürzten hunderte von Häusern ein und mehrere tausend Bewohner der Region wurden obdachlos.

 9. Juni 2008
USA: Schwere Unwetter und Tornados mit mit sintflutartigen Regenfällen, schwerem Hagel und verheerenden Überschwemmungen haben im Mittleren Westen der USA mindestens acht Menschenleben gefordert und schwere Sachschäden angerichtet. In den US-Bundesstaaten Michigan, Indiana und Wisconsin, sind 11 Millionen Menschen von der Flut betroffen. Tausende von Nutztieren sind ertrunken und 10% des Jahresertrages an Mais, Soja und  Getreide sind vernichtet. Aus Iowa wurden  die schwersten Überschwemmungen seit mehr als zehn Jahren gemeldet. In vielen Regionen musste der Notstand ausgerufen werden. 

14. Juni 2008
Japan: Nach dem Erdbeben der Stärke 7,2 im Nordosten Japans ist die Zahl der Toten auf zehn gestiegen. Nach Angaben des japanischen Fernsehsender NHK erlitten 226 Menschen teils schwere Verletzungen. Vielerorts gingen Erdrutsche nieder, etwa 90 Häuser in vier Provinzen wurden beschädigt. Straßen wurden verschüttet, Brücken stürzten ein. 30.000 Haushalte waren ohne Strom. Nachdem aus einem Atomkraftwerk radioaktives Wasser gespritzt war, wurden die zwei Atomkraftwerke der Region inspiziert. Nach Behördenangaben seien jedoch zunächst keine Schäden festgestellt worden.


23. Juni 2008
Philippinen: Der Taifun „Fengshen“ ist am Wochenende mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde über die Philippinen hinweg gefegt und hat dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es kamen ca. 1000 Menschen  bei der Naturkatastrophe ums Leben, dutzende weitere werden zurzeit noch vermisst. Die Fähre „Princess of Stars“ war mit mehr als 800 Passagieren und Crewmitgliedern an Bord während des Sturms auf Grund gelaufen und dann gekentert. Bisher konnten erst rund 40 Menschen gerettet werden. An Land hatte Fengshen mit heftigen Niederschlägen unter anderem für großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Nach Behördenangaben wurden dabei bis zu 360.000 Bewohner der am schlimmsten betroffenen Regionen obdachlos. Auch in der Hauptstadt Manila standen zahlreiche Straßen unter Wasser. Es wurden zahlreiche Dächer abgedeckt und Strommasten abgeknickt.

28.Juni 2008
Andamanen-Inseln: Die zu Indien zählende Inselgruppe der Andamanen ist innerhalb von 26 Stunden von zwei heftigen Erdbeben erschüttert worden. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 6,3 und 6,6 auf der Momentmagnitude. Die Zentren der Beben befanden sich 120 beziehungsweise145 südwestlich der Hauptstadt Port Blair in einer Tiefe von rund 17 Kilometern unter der Wasseroberfläche. Informationen über mögliche Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor.

4. Juli 2008
USA: Blitzeinschläge und eine langanhaltende Dürre sind die Ursachen für mehr als 1.000 Waldbrände, die in den letzten Tagen im US-Bundesstaat Kalifornien wüteten. Zur Zeit fressen sich noch 300 Waldbrände durch die ausgetrocknete Landschaft. 17.000 Feuerwehrmänner arbeiten Tag und Nacht Feuer um die Feuer unter Kontrolle bringen. Mittlerweile haben die Flammen mehr als 2.000 Quadratkilometer Land zerstört. Eine Entspannung der Lage ist bis auf Weiteres nicht in Sicht, denn es drohen auch in den nächsten Tagen weitere heftige Gewitter. Die 1.500 Einwohner des Städtchens Big Sur verließen auf Anweisung der Feuerwehr ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Rund 20 Gebäude sind dort bereits abgebrannt. Mehr als 1.000 weitere werden von den Flammen bedroht.
(10. Juli 2008
Auch mehr als drei Wochen nach dem Ausbruch der heftigen Waldbrände in Kalifornien ist noch kein Ende der Katastrophe in Sicht. Aktuell mussten im Norden des US-Bundesstaats insgesamt 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Fast 20.000 Feuerwehrleute und andere Helfer versuchen bisher vergeblich die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Bisher wurden bereits 273.000 Hektar Land verwüstet und über 1.500 Häuser zerstört.)

4. Juli 2008

Afghanistan: Aufgrund einer schweren Dürre drohen dem Norden Afghanistans eine Hungerkatastrophe und eine Wasserkrise. Nach Angaben der Welthungerhilfe ist in der Hälfte der 34 Provinzen der für die Aussaat wichtige Regen im Frühjahr fast vollständig ausgeblieben. Die Temperaturen sind seit April auf 45 Grad gestiegen. Die Lebensmittelvorräte sind durch einen extrem harten Winter bereits aufgebraucht. Die Bauern verkaufen ihre Tiere, für die kein Wasser und Futter mehr zur Verfügung steht. Die weltweit angestiegenen Nahrungsmittelpreise verschärfen das Problem.

14. Juli 2008
Ecuador: Der mehr als 5.000 Meter hohe Vulkan Tungurahua in Ecuador ist nach ersten Aktivitäten im Februar erneut  ausgebrochen. Der Feuerberg schleuderte größere Mengen Asche und heißes Gestein in die Atmosphäre. Die Bewohner nahe liegender Dörfer wurden  von einem leichten Erdbeben aufgeschreckt. 

15. Juli 2008
Griechenland:  Die griechische Insel Rhodos ist von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,4 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 65 Kilometer südwestlich von Rhodos-Stadt in einer Tiefe von knapp 70 Kilometern unter der Erdoberfläche. Das Beben war auch auf Kreta und Santorini zu spüren. Mittlerweile haben mehrere Nachbeben die Region erschüttert, darunter ein Erdstoß mit einer Stärke von 5,3. Größere Sachschäden gab es offenbar jedoch nicht.

17. Juli 2008
Griechenland: Mehr als 100 Waldbrände wüten zurzeit in Griechenland. Neben den Inseln Kefalonia und Andros ist auch das Gebiet um die Hauptstadt Athen betroffen. In einem Gewerbegebiet westlich der Metropole vernichteten die Flammen vier Industrie- und Lagergebäude sowie zwei Wohnhäuser. Wegen eines weiteren heftigen Feuers in der Tempi-Schlucht wurde die wichtigste Straßenverbindung zwischen Athen und Thessaloniki gesperrt. In der Region mussten darüberhinaus auch zwei von den Flammen bedrohte Dörfer aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Nach Behördenangaben haben extreme Hitze, monatelange Trockenheit und starke Winde die Entstehung und Ausbreitung der Feuer begünstigt.

17. Juli 2008
Kroatien: Mindestens 140 Hektar Land sind bisher bei heftigen Waldbränden in Kroatien verwüstet worden. Besonders betroffen ist die Region um den Ort Rogoznica an der Adriaküste, wo zahlreiche Olivenhaine und zehntausende von Quadratmetern Buschland in Flammen aufgingen. Feuerwehrleute und Löschflugzeuge konnten dort verhindern, dass das Feuer auf einen Ort übergriff. Waldbrände werden  auch aus anderen Regionen des Landes gemeldet, beispielsweise von den Insel Sit, Hvar und Zut.

22. Juli 2008
Deutschland:  Nahe der Stadt Münster hat ein Tornado am Montagabend an 30 Gebäuden teils schwere Schäden angerichtet. Der durch Temperaturunterschiede aus einer Gewitterwolke entstandene Wirbelsturm deckte vor allem Dächer ab.

26. Juli 2008
Deutschland: Heftige Unwetter haben ganze Teile NRWs unter Wasser gesetzt. Besonders betroffen waren Monschau, Aachen, Eschweiler, Wuppertal, Dortmund und Schmallenberg. An einer Dortmunder Messstation des Wetterdienstes  fielen innerhalb von drei Stunden 178 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist das Doppelte des langjährigen Mittels für den gesamten Monat Juli.




28. Juli 2008

Arktis-Eisschelf bricht auseinander

Kanada: Das größte Eisschelf der Arktis hat zwei gigantische Stücke verloren. Die gefrorenen Inseln haben eine Fläche von insgesamt fast 20 Quadratkilometern. Experten halten das dramatische Schauspiel für eine Folge des Klimawandels.

Montreal: - Das Ward-Hunt-Eisschelf ist das größte seiner Art in der Arktis. Doch das könnte schon bald Vergangenheit sein, falls der Verlust an Eis mit der derzeitigen Geschwindigkeit weitergehen sollte. Jetzt haben sich zwei gewaltige Brocken des Schelfs, das zur kanadischen Insel Ellesmere gehört, gelöst und sind ins Meer abgetrieben.

Wie Luc Desjardins vom kanadischen Eisdienst am Dienstag mitteilte, hat das kleinere der beiden Stücke eine Fläche von vier bis fünf Quadratkilometern, das größere von rund 14 Quadratkilometern. "Das erste brach ungefähr am 22. Juli ab, das zweite in der Nacht zum 24. Juli", erläuterte der Experte. Die Stücke gehörten seit rund 3000 Jahren zum Ward-Hunt-Schelf. Die Insel Ellesmere schließt im Norden mit fünf großen Eisschelfen ab, Ward Hunt gilt mit einer Fläche von 443 Quadratkilometern als das größte.

In der Eisfläche war im Jahr 2002 ein tiefer Riss entstanden, in diesem Frühjahr wurde ein neuer Riss festgestellt. Derek Mueller von der Trent University im kanadischen Peterborough sagte, es sei für ihn nicht überraschend, wenn das Ward-Hunt-Schelf in diesem Sommer noch weitere große Stücke verlöre. Trotz einer Zeit der relativen Stabilität in den 1980er Jahren wird es seit den 1930er Jahren immer kleiner, sagte Mueller. Allein an seinem Südrand habe das Schelf in den vergangenen sechs Jahren 18 Quadratkilometer verloren.

Dieser Vorgang sei überall in der Arktis zu beobachten, sagte Gary Stern, einer der Leiter eines großen internationalen Projekts zur Meereis-Erforschung. Das Auseinanderbrechen des Ward-Hunt-Schelfs stehe im Zusammenhang mit ähnlichen Ereignissen, die sich Tausende Kilometer entfernt abspielten.









29. Juli 2008
USA :Ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,5 hat den Süden Kaliforniens erschüttert. Die Erschütterungen waren von der Millionenmetropole Los Angeles bis nach San Diego zu spüren. Hochhäuser in der Innenstadt schwanken. Das Epizentrum des Erdbebens lag 47 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Los Angeles im Bezirk San Bernardino. Menschen kamen nicht zu schaden.

5. August 2008
Frankreich: In Folge eines heftigen Unwetters über West- und Mitteleuropa hat ein Tornado große Schäden nahe der Stadt Hautmont/Nordfrankreich angerichtet. Er hinterließ eine zehn Kilometer lange Schneise der Zerstörung. Nach letzten Angaben kamen drei Menschen ums Leben und mindestens neun wurden Verletzt.

6. August 2008
China: In der Region Sichuan, in der erst im Mai dieses Jahres 70.000 Menschen durch ein starkes Beben starben, hat sich erneut ein Erdbeben ereignet. Die Erdstöße der Stärke 6.0 forderten 23 Verletzte und drei Tote.

10. August 2008
Vietnam: Mindestens 86 Menschen sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge des Tropensturms „Kammuri“ in Nordvietnam ums Leben gekommen und ca. 40 weitere werden noch vermisst. Bewohner der Katastrophenregion mussten aus der Luft,  von Gebäudedächern, vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden. Es kam zu schweren Sachschäden. So wurden knapp 4.000 Häuser zerstört oder beschädigt. Die Rettungsarbeiten wurden durch das schlechte Wetter mit heftigen Niederschlägen erheblich behindert.

12. August 2008
Deutschland:  Sachschäden in Millionenhöhe haben zwei Minitornados in Nordrhein-Westfalen und Hessen verursacht. Einer der Wirbelstürme hinterließ in der Stadt Gießen eine 200 Meter breite und zwei Kilometer lange Spur der Verwüstung. Dort wurden unter anderem zahlreiche Dächer abgedeckt und Bäume umgeknickt. In Nordrhein-Westfalen beschädigte eine Windhose über 23 Gebäude zum Teil schwer. 

15. August 2008
Pakistan: Schwere Regenfälle haben in den letzten Tagen für großflächige Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans gesorgt. Nach Behördenangaben sind in der Grenzregion zu Afghanistan mindestens 200.000 Bewohner von der Naturkatastrophe betroffen. Bisher starben bereits mehr als 40 Menschen in den Fluten, 50 weitere werden zurzeit noch vermisst. 

16. August 2008
Europa: Schwere Unwetter haben in mehreren Ländern Europas für insgesamt mindestens 10 Todesopfer gesorgt. Dutzende Menschen wurden bei Blitzeinschlägen, Stürmen, Hagel, starkem Regen und Hochwasser verletzt. Am schlimmsten betroffen von den extremen Wetterbedingungen waren unter anderem Polen, die Slowakei, Italien und Österreich.

20. August 2008
USA/Karibik: Über 50 Tote, zahlreiche Verletzte und Sachschäden in Millionenhöhe: Das ist die bisherige Bilanz nach dem Tropensturm „Fay“, der in den letzten Tagen mit Windgeschwindigkeiten von zum Teil mehr als 100 Kilometer pro Stunde zunächst durch die Karibik und dann über Florida hinweg gezogen ist. Fay sorgte in allen betroffenen Ländern für heftige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche. Der Wirbelsturm deckte aber auch Dächer ab, knickte Bäume um und unterbrach in vielen Regionen zudem die Energieversorgung.

20. August 2008
Indien: Über 80 Todesopfer sind bis jetzt bei schweren Überschwemmungen nach ungewöhnlich heftigen Monsunniederschlägen im Norden Indiens zu beklagen. Zahlreiche Dörfer und Kleinstädte in Nordindien sind von den Wassermassen überschwemmt worden. Hunderte von Hochwasser-Opfern warten auf Häuserdächern noch immer auf Rettung aus der Luft. Die Fluten zerstörten in einigen Regionen zudem viele landwirtschaftliche Flächen, darunter zahlreiche Reisfelder. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.
   
21. August 2008
China: Mindestens drei Todesopfer hat das zweite heftige Erdbeben innerhalb von 48 Stunden im Südwesten Chinas gefordert, über 100 Bewohner verletzt. Der Erdstoß besaß eine Stärke von 5,9 auf der Momentmagnitude. Das Beben richtete in der betroffenen Region große Sachschäden an und zerstörte unzählige Häuser. In der Gemeinde Sudian mussten aber über 1.200 Menschen aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

25 .August 2008
Indien/Nepal: Ungewöhnlich heftige Monsunniederschläge haben  in Nepal und Nordindien zu schweren Überschwemmungen geführt. Allein in Nepal befinden sich 60.000 Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Im indischen Bundesstaat Bihar sind rund eine Million Menschen von dem Hochwasser bedroht. Berichte über mögliche Todesopfer oder Verletzte liegen zurzeit noch nicht vor.

26. August 2008
Indonesien: Vor der Küste Indonesiens ist es zu Erdbeben der Stärke von 5,7 gekommen. Das Zentrum des Bebens lag 140 Kilometer südwestlich von T.-Telukbetung auf Sumatra und 265 Kilometer westlich der Hauptstadt Jakarta auf Java.  Nach Augenzeugenberichten gerieten  in Jakarta Hochhäuser ins Schwanken.Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor. 

28. August 2008
Karibik: Der Sturm „Gustav“ hat auf Haiti und in der Dominikanischen Republik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Durch Überschwemmungen und Erdrutschen nach heftigen Regenfällen, kamen mindestens 350 Menschen ums Leben, über200.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt - drei viertel der Ernte ist vernichtet.  Experten befürchten, dass der Sturm über der Karibik wieder Hurrikanniveau erreichen,  und auf den Küstenabschnitt um New Orleans zusteuern wird. ( 2. September 2008  USA: Mindestens 7 Tote und Sachschäden in Millionenhöhe: Dies ist die erste Bilanz nach dem Hurrikan „Gustav“ in den USA. Der tropische Wirbelsturm war in den letzten 24 Stunden mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometer (Böen 340km/h) pro Stunde vor allem über große Teile des US-Bundesstaats Louisiana hinweggefegt .)

30. August 2008
China: Mindestens 32 Menschen sind bei einem erneuten schweren Erdbeben im Südwesten Chinas ums Leben gekommen, fast 500 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 5,7. Das Zentrum der Naturkatastrophe lag 35 Kilometer südöstlich der Stadt Panzhihua in der Provinz Sichuan. Das Erdbeben zerstörte mehr als 250.000 Häuser sowie einige Brücken und Staudämme. Über 150.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

1. September 2008
Indien: Bei den Überschwemmungen im Osten Indiens sind allein im Bundesstaat Bihar bisher mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst. Zu der verheerenden Naturkatastrophe war es gekommen als der Fluss Kosi nach ungewöhnlich heftigen Monsunniederschlägen über die Ufer getreten war und die Wassermassen weite Landstriche unter Wasser setzen. In Bihar sind insgesamt 3,5 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, 1,2 Millionen verloren dabei ihr Dach über den Kopf. Insgesamt sind in der diesjährigen Regenzeit in Indien bisher bereits mehr als 1.700 Menschen in den Fluten gestorben.

5. September 2008 
Karibik: Mindestens 500 Menschen sind bei dem tropischen Wirbelsturm „Hanna“ in Haiti ums Leben gekommen, zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst. Hanna setzte große Gebiete unter Wasser und zerstörte hunderte von Häusern. Über dem Atlantik tobt mit „Ike“ längst ein neuer Hurrikan. Ike, den die Meteorologen schon jetzt in die Kategorie vier der fünfstufigen Hurrikan-Skala hochgestuft haben, bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von zurzeit 215 Kilometern pro Stunde auf Haiti zu und könnte das Land am Samstag erreichen.

7.  September 2008
England: Heftige Unwetter mit schweren Niederschlägen haben in einigen Teilen Großbritanniens für großflächige Überschwemmungen gesorgt. Fünf Menschen kamen ums Leben, tausende Bewohner vor allem im Nordosten Englands mussten vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht werden. Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht.

8. September 2008
Karibik:  Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometer pro Stunde ist Hurrikan „Ike“ am Wochenende über Teile der Karibik hinweggefegt und hat dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 58 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe allein in Haiti ums Leben - unter anderem bei schweren Überschwemmungen. Kuba brachte Ike sieben Meter hohe Sturmflutwellen und ebenfalls schwere Niederschläge. Rund 800.000 Menschen mussten in den östlichen Landesteilen aus der Gefahrenzone evakuiert werden.

10. September 2008
Iran: Mindestens sieben Tote und fast 50 Verletzte: Das ist die erste Bilanz nach dem schweren Erdbeben, das den Süden des Irans erschüttert hat. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 60 Kilometer südwestlich der Stadt Bandar-e Abbas und rund 80 Kilometer nordwestlich von Al Khasab im Oman. Die Naturkatastrophe zerstörte weit über 100 Häuser.

15. September 2008
USA: Hurrikan „Ike“ ist am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Kilometer pro Stunde über Texas und die benachbarten US-Bundesstaaten hinweg gezogen und hat dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 55 Menschen starben durch den Tropensturm, fünf Millionen waren ohne Strom und 2,2 Millionen hatten sich bereits vor der Ankunft von Ike in Sicherheit gebracht. Der Hurrikan zerstörte 49 Ölplattformen, entwurzelte Bäume und machte Autobahnen unpassierbar. Auch 100.000 Häuser standen unter Wasser. Insgesamt wurden 800 Kilometer Küste überschwemmt . Ike hatte einen Durchmesser von ca. 1000 Kilometer.
Nachtrag 4 Oktober: Die Tropenstürme, die Ende August und Anfang September in der Karibik wüteten, haben in Haiti weitaus mehr Menschen das Leben gekostet als zunächst angenommen. Bislang seien fast 800 Leichen geborgen worden. Bei den vier Tropenstürmen "Fay", "Gustav", "Hanna" und "Ike" wurden mindestens 60 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen des Karibikstaates zerstört, ebenso wie zahlreiche Straßen, Brücken und Häuser. Noch immer werden 310 Menschen vermisst. Fast 170.000 Familien wurden obdachlos. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt.

15. September 2008
Taiwan: Mindestens zehn Tote und Sachschäden in Millionenhöhe: Dies ist die Bilanz nach dem Taifun „Sinlaku“, der am Sonntag über den Nordosten Taiwans hinweggefegt ist. Springfluten und heftige Niederschläge lösten schwere Überschwemmungen und mehrere Erdrutsche aus. Sinlaku, der mittlerweile zu einem Tropensturm herunter gestuft wurde, bewegt sich jetzt auf die Ostküste Chinas zu. Rund 500.000 Menschen wurden dort bereits vor dem Wirbelsturm in Sicherheit gebracht.

21. September 2008
Georgien: Nach heftigen Niederschlägen wird zurzeit der Osten Georgiens von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Bisher sind drei Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Die Wassermassen und heftige Hagelschauer richteten auch schwere Sachschäden an und zerstörten mehrere Dörfer. Darüber hinaus wurden Äcker, Weinanbaugebiete und Obstplantagen in Mitleidenschaft gezogen.

 22. September 2008

Indien: Über 2.300 Menschen sind bisher durch die langanhaltenden, heftigen Monsunniederschlägen in Indien ums Leben gekommen. Insgesamt sind von den extremen Wetterbedingungen zurzeit 22 Millionen Bewohner in 16 Bundesstaaten betroffen. Die heftigen Regenfälle haben vielerorts für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt, bei denen viele der Opfer zu beklagen waren. Zahlreiche Dörfer sind zurzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Meteorologen rechnen mit weiteren Niederschlägen in den nächsten Tagen

24. September 2008
Ostasien: Mindestens sechs Tote, über 60 Verletzte und Sachschäden in mehrstelliger Millionenhöhe: Dies ist die bisherige Bilanz nach dem Taifun „Hagupit“, der in den letzten Tagen auf den Philippinen, in Taiwan und an der Südküste Chinas gewütet hat. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde knickte der Wirbelsturm Bäume und Strommasten um und sorgte für Chaos im Flug- und Straßenverkehr. Heftige Niederschläge sorgten zudem nach Behördenangaben in einigen Regionen für schwere Überschwemmungen.

25. September 2008
Ost-Afrika:  Eine lang anhaltende Dürre und daraus resultierende schlechte Ernten sowie gestiegene Lebensmittelpreise und militärische Konflikte haben am Horn von Afrika eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Mittlerweile sind rund 17 Millionen Bewohner der Länder Äthiopien, Somalia, Dschibuti, Eritrea, Uganda und Kenia von Hunger bedroht. Allein in Äthiopien können nach Angaben der Vereinten Nationen circa 9,6 Millionen Menschen nicht mehr ohne Nahrungsmittelhilfe auskommen. 

29. September 2008
Ostasien: Im Zusammenhang mit dem Taifun „Hagupit“ sind in Vietnam bei Überschwemmungen, Erdrutschen und heftigen Niederschlägen  bisher 42 Leichen geborgen worden. Über 60 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Wirbelsturm  zerstörte 200.000 Häuser. Zehntausende Hektar Acker- und Weideland wurden überschwemmt, wobei viele Tiere in den Fluten ertranken. Auf seinem Weg hatte Hagupit bereits auf den Philippinen für 8 und in China für 17 Todesopfer gesorgt.

2. Oktober 2008
Thailand: Der Norden und der Nordosten Thailands werden seit rund drei Wochen von schweren Überschwemmungen nach heftigen Monsunniederschlägen heimgesucht. Mindestens 23 Menschen sind in den Fluten ertrunken, über 200.000 weitere leiden an durch Wasser übertragene Krankheiten wie Durchfall, Hautausschlag o.ä..Iinsgesamt sind 25 Provinzen des Landes von der Naturkatastrophe betroffen.

5. Oktober 2008
Algerien: Überschwemmungen nach extrem heftigen Niederschlägen haben in den letzten Tagen in Algerien mindestens 33 Menschenleben gefordert. Die Wassermassen überschwemmten zudem mehrere hundert Häuser. Es konnten 150 Menschen aus den überfluteten Gebieten lebend gerettet werden.
 
5. Oktober 2008
Kirgistan: Bei einem Erdbeben der Stärke von 6,6 auf hat es im Süden Kirgistans mindestens 70 Tote gegeben, 50 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Erdstoß richtete auch große Sachschäden an und zerstörte über 100 Häuser. Zwei Stunden später ereignete sich den Angaben zufolge in der zentralasiatischen Republik ein Nachbeben der Stärke 5,1. Im Zentrum von Afghanistan wurde ein Erdbeben der Stärke 5,9 registriert. Ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,6 wurde von den US-Geologen in Tibet gemessen. Berichte aus diesen Regionen über Opfer oder Schäden gibt es bisher nicht.
 
6. Oktober 2008
 Afghanistan: In Afghanistan hat es ein heftiges Erdbeben der Stärke von 5,9 gegeben. Das Zentrum des Bebens lag nur 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kabul und 105 Kilometer südwestlich von Jalalabad. Berichte über mögliche Opfer und größere Sachschäden in der relativ dicht besiedelten Provinz Paktia liegen bisher nicht vor.

11. Oktober 2008
Kaukasus: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat im Nordkaukaus mindestens 13 Menschen gekostet, mehr als 100  wurden verletzt. Das Zentrum des Bebens lag 45 Kilometer östlich der Stadt Groznyy in der Republik Tschetschenien.  Das Beben sorgte auch für größere Sachschäden und zerstörte  zahlreiche Gebäude, über 50.000 Bewohner der Region waren ohne Strom. 

13. Oktober 2008
Mexiko: Der Hurrikan „Norbert“ ist am Wochenende mit Spitzengeschwindigkeiten von 200 Kilometer pro Stunde über Mexiko hinweggefegt und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Wirbelsturm ums Leben. Der Hurrikan deckte zahlreiche Dächer ab, knickte Bäume um und zerstörte Hochspannungsleitungen. Mehrere hunderttausend Bewohner der betroffenen Regionen waren ohne Strom. Heftige Regenfälle sorgten zusätzlich für Überschwemmungen.

16. Oktober 2008
Mexiko: Der Süden Mexikos und Teile Guatemalas sind von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,6 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag 55 Kilometer südwestlich der Stadt Tapachula im Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von ca. als 20 Kilometern unter dem Meeresboden. Die Naturkatastrophe war noch in der 205 Kilometer entfernt gelegenen Hauptstadt Guatemalas - Guatemala City – deutlich zu spüren. Angaben über  Opfer oder  Sachschäden liegen noch nicht vor.


Tagesschau.de 17.10.2008
Neuer Bericht der Wissenschaftler

Rekordtemperaturen in der Arktis

Der Klimawandel nimmt nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA in der Arktis dramatische Ausmaße an. Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46 Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. Das Jahr 2007 sei das wärmste in der Arktis seit Beginn der Aufzeichnungen, für dieses Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert.

Dominoeffekt: "System verstärkt sich selbst"

Auch die Schmelze der Eisberge geht laut Bericht weiter, die Eisfläche wird kleiner. Die Wissenschaftler sprechen von einem Dominoeffekt: Der Verlust des Eises führe zu größerer Sonneneinstrahlung und damit zur Erwärmung des Ozeanwassers. Die wärmere Luft und das wärmere Wasser wiederum beeinträchtigten Tiere und Pflanzen. Zudem werde der Teil des winterliches Seeeises kleiner, der bis in den Sommer hält. Die negative Entwicklung des arktischen Systems verstärke sich selbst. So verlor die Eisdecke auf Grönland im vergangenen Jahr nach Angaben der Wissenschaftler ein Volumen von 101 Kubikkilometern. Dies wiederum trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei:

Das veränderte Klima beeinflusst das sensible Ökosystem der Region. In der Tierwelt werden die Rentierherden kleiner. Wachsende Sorge gibt es um die Eisbären in der Arktis. Weil die Eisdecke der Arktis im Sommer rascher schmilzt, haben die Räuber weniger Platz und Zeit, um Robben zu jagen - die Tiere verhungern. Auch für die pazifischen Walrosse schwinden nach und nach Lebensraum und Nahrung. Die neuen Berechnungsgrundlagen seien, so Schellnhuber, dass sich die Abschmelzraten der Gletscher im Himalaya sowie des grönländischen Eisschildes in den vergangenen Jahren verdoppelt bis verdreifacht hätten. Ursache sei unter anderem der verstärkte Schadstoffausstoß chinesischer Kohlekraftwerke. Dadurch werde das Eis grauer und könne weniger Sonnenlicht reflektieren.

Tatsächlich nähmen die CO2-Emissionen derzeit drastisch zu - vor allem aufgrund der Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern wie China und Indien, sagte der Wirtschaftsforscher Gernot Klepper vom Kieler Institut für Weltwirtschaft. Derzeit gebe es eine jährliche Zunahme der Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe um 3,5 Prozent. Vor 20 Jahren habe die jährliche Zunahme noch bei einem Prozent gelegen.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel warnte davor, das Engagement für den Klimaschutz infolge der Finanzmarktkrise zu vernachlässigen. Es gehe nach wie vor um die Frage, ob man dafür "jetzt relativ wenig Geld" ausgeben oder in einigen Jahrzehnten "ungeheure Summen" für die Folgen des Klimawandels aufbringen wolle. " Noch sind wir reich genug, uns Klimaschutz zu leisten - wir sind zu arm, um auf Klimaschutz zu verzichten", betonte der SPD-Politiker.

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23. Oktober 2008
Jemen: Beim schwersten Unwettern der letzten 30 Jahren sind im Jemen mehr als 60 Menschen ertrunken oder durch Blitzschläge getötet worden.  Etwa 1700 Häuser sind durch die schlammbraunen Fluten zerstört worden. Insgesamt mussten mehr als 3000 Menschen gerettet werden. Gestern waren noch rund 800 Menschen vom Wasser eingeschlossen.

28. Oktober 2008
Pakistan: Zwei schwere Erdbeben mit einer  Stärke von über 6.0, haben in der Provinz Balutschistan  mehr als 160 Todesopfer gefordert. Hunderte Häuser sind Berichten zufolge in den Dörfern Balutschistans zerstört worden. Offenbar liegen noch immer viele Menschen unter den Trümmern begraben.

3. November 2008
Frankreich:  Nach langanhaltenden, heftigen Regenfällen  werden zurzeit viele Regionen Frankreichs von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Am schlimmsten betroffen sind der Westen und der Südosten des Landes. Die Wassermassen ließen zahlreiche Flüsse über die Ufer treten und rissen Autos und Motorräder mit. Viele Dörfer sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Hunderte von Menschen mussten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden.

3. November 2008
Vietnam:  Heftige, lang anhaltende Regenfälle haben in vielen Teilen Vietnams für die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten gesorgt. Besonders stark betroffen ist unter anderem die vietnamesische Hauptstadt Hanoi. Mindestens 95 Menschen kamen bisher ums Leben, zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst. Zehntausende von Häusern wurden überflutet und tausende Hektar landwirtschaftlicher Fläche zerstört. Eine Besserung der Lage ist  nicht in Sicht; die Meteorologen rechnen in den nächsten Tagen mit weiteren Niederschlägen.

10. November 2008
Kuba:  Der Hurrikan „Paloma“ ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometer pro Stunde über große Teile Kubas hinweg gezogen und hat dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mehr als eine halbe Million Menschen, darunter knapp zehntausend Touristen, wurden zuvor von den Behörden aus der Gefahrenzone evakuiert. Der Wirbelsturm sorgte vielerorts für große Sachschäden und deckte Häuser ab oder knickte Bäume, Telefon- und Strommasten um. Menschen kamen nicht ums Leben.

14. November 2008
USA:  Das verheerensdste  Feuer seit 50 Jahren  frisst sich als Feuerwalze durch Süd-Kalifornien. Rund 10.000 Häuser wurden evakuiert, mindestens 180 Gebäude - Luxusvillen und Mehrfamilienhäuser - liegen in Schutt und Asche. Ein ganzer Park mit 500 mobilen Containerunterkünften wurde dem Erdboden gleich gemacht.  Knapp 20 Helikopter und Löschflugzeuge sind neben über Tausend Feuerwehrleute im Einsatz. Trotzdem haben sich die Waldbrände in der Umgebung von Los Angeles weiter ausgebreitet. Die Millionenstadt war am Sonntag von drei Seiten eingeschlossen. Bisher verbrannte eine Fläche von 75 Quadratkilometern.

17. November 2008
Indonesien: Mindestens zwei Tote, 37 Verletzte und mehrere hundert beschädigte oder zerstörte Häuser: Dies ist die erste Bilanz nach einem schweren Erdbeben vor der Nordküste der indonesischen Insel Sulawesi (früher: Celebes). Das Beben hatte eine Stärke von 7,5 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens befand sich rund 135 Kilometer nordwestlich der Stadt Gorontalo.

23. November 2008
Philippinen: Mindestens sechs Tote, 200 überflutete Dörfer und 15.000 Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen: Dies ist die bisherige Bilanz nach den verheerenden Überschwemmungen im Norden der Philippinen. Tagelange heftige Niederschläge hatten die Naturkatastrophe in den Provinzen Isabela und Cagayan ausgelöst. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht,  in den nächsten Tagen wird mit weiteren ergiebigen Regenfällen gerechnet.

 23. November 2008
Kolumbien:  Bis zu zehn Menschen sind vermutlich bei einem heftigen Ausbruch des Vulkans Nevado del Huila in Kolumbien ums Leben gekommen, neun weiter wurden zum Teil schwer verletzt. Die Eruption des Feuerbergs vor einigen Tagen hatte in der betroffenen Region 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Bogota mehrere Schlammlawinen ausgelöst. Diese zerstörten unter anderem sechs Brücken und richteten große Schäden in einem Wohngebiet an.

26. November 2008
Brasilien: Seit 50 Tagen anhaltende heftige Regenfälle haben im Süden Brasiliens für zahlreiche Erdrutsche und Hochwasser gesorgt. Am schlimmsten betroffen ist der Bundesstaat Santa Catarina, hier wälzten sich aufgeweichte Hügel als Schlammlawine durch die Landschaft .Bei der schlimmsten Naturkatastrophe in diesem Teil Brasiliens kamen bisher mindestens 100 Menschen ums Leben, mehr als 20 weitere werden zurzeit noch vermisst.  Über  80.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und einige Ortschaften sind  komplett von der Außenwelt abgeschnitten.

30. November 2008
Sri Lanka: Mindestens sieben Menschen sind im Norden Sri Lankas bei großflächigen Überschwemmungen nach dem Zyklon Nisha und lang anhaltenden schweren Regenfällen gestorben. Die Wassermassen zerstörten zudem fast 10.000 Häuser und machten 80.000 Bewohner der betroffenen Regionen obdachlos.

1. Dezember 2008
Brasilien:  Immer mehr Unwetter-Tote. Das verheerende Unwetter begleitet von Überschwemmungen und zahlreichen Erdrutschen hat in Brasilien  mehr Todesopfer gefordert als zunächst gedacht. Mittlerweile gehen die Behörden von mindestens 120 Toten aus. Fast 20 Menschen werden zurzeit im Bundesstaat Santa Catarina noch vermisst. Insgesamt sind rund 1,5 Millionen Menschen von der Naturkatastrophe betroffen. Fast 100.000 Bewohner der Region haben ihr Dach über dem Kopf verloren. Eine Entspannung der Lage ist noch nicht in Sicht. Die Meteorologen rechnen in den kommenden Tagen mit weiteren Regenfällen.

1. Dezember 2008
Italien:  Das schlimmste Hochwasser seit über 20 Jahren wird aus der Lagunenstadt Venedig gemeldet. Starke Regenfälle und heftiger Wind haben dort den Meeresspiegel um bis zu 1,56 Meter über normal ansteigen lassen. Große Teile der Metropole einschließlich des weltberühmten Markus-Platz stehen unter Wasser.

5. Dezember 2008
USA. Im Bundesstaat Kalifornien hat wieder einmal die Erde gebebt. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 5,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag in einer nur dünn besiedelten Wüstengegend knapp 200 Kilometer nordöstlich von Los Angeles. Die Naturkatastrophe war aber auch in einigen Regionen Nevadas und Arizonas deutlich zu spüren. Berichte über mögliche Opfer oder größere Schäden liegen nicht vor.

6. Dezember 2008
Osttimor/Indonesien: Auch vor Osttimor hat es ein heftiges Erdbeben gegeben. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,2 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des lag ca. 160 Kilometer nordwestlich der Stadt Dili in einer Tiefe von rund 400 Kilometern unter dem Meeresboden. Opfer oder größere Sachschäden gab es offenbar nicht.

9. Dezember 2008
Neuseeland: Die mehr als 1.000 Kilometer nordöstlich von Neuseeland gelegenen Kermadec-Inseln sind von einem schweren Erdbeben der Stärke  von 6,8 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag rund 220 Kilometer südöstlich von Raoul Island in einer Tiefe von mehr als 13 Kilometern unter dem Meeresboden. Informationen über mögliche Opfer oder  Sachschäden liegen nicht vor.

11. Dezember 2008
Italien:  Einige Regionen Italiens sind von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Besonders schlimm ist die Situation unter anderem in Rom, wo zahlreiche Straßen und Unterführungen nach schweren Niederschlägen überschwemmt wurden. Der Tiber hatte einen Wasserpegel von 12 Meter, normaler Wasserstand ist 6 Meter. Eine Frau ertrank, als sie mit ihrem Auto in den Wassermassen stecken blieb

 15. Dezember 2008
Europa: Schneechaos legt mehrere Länder lahm. Nach dem Schneechaos in Frankreich mit mehreren Toten und weiträumigen Stromausfällen hat sich die Situation nur sehr langsam entspannt. Knapp hunderttausend Haushalte sind weiter ohne Strom und Telefon. Tausende Schüler mussten im Zentralmassiv und in den Alpen zu Hause bleiben. Im Département Vaucluse befürchten die Behörden wegen der massiven Schnee- und Regenfälle Hochwasser. Sieben Bergpässe mussten gesperrt werden, mehr als 20 waren nur mit Schneeketten passierbar. Auf Mallorca legte ein kräftiger Hagelschauer am Sonntag Teile der Tramuntana-Berge unter Eis. mehrere Dörfer waren von der Umwelt abgeschnitten. Die Schneedecke wuchs über Nacht in manchen Gegenden um 70 Zentimeter und weitere Niederschläge sind vorhergesagt. In Simplon liegen inzwischen zwei Meter Schnee, eine rekordverdächtige Höhe für Mitte Dezember. Spanien: Eine Schneedecke von mehr als 1 Meter Höhe hat sich über Andalusien, im Süden Spaniens gelegt und ein Verkehrschaos verursacht. In Mittelspanien mussten 39 Menschen aus ihren Autos gerettet werden, die vom starken Schneefall überrascht wurden. Österreich: Stärkste Schneefälle seit Jahrzehnten. Im Süden Österreichs schneite es in den vergangenen Tagen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wegen der Lawinengefahr blieben viele Straßen weiter gesperrt und Täler wie das Kärntner Lesachtal von der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Südschweiz liegt unter meterhohem Schnee begraben. Zermatt, wie auch einige andere abgelegene Seitentäler, sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Versorgung ist nur mit Hubschraubern möglich.

 19. Dezember 2008
Chile: Große Teile Chiles sind von mehreren schweren Erdbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoß hatte eine Stärke von 6,3 auf der Momentmagnitude. Die anderen Beben in den letzten 24 Stunden erreichten Werte von 6,0, 5,5, und 5,2. Das Zentrum der Beben lag weniger als 80 Kilometer nördlich der Stadt Valparaiso. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden liegen nicht vor.





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