Katastrophenstatistik 2. Januar 2008
Indonesien: Im Zentrum und im Osten der
indonesischen Insel Java sind in den letzten Tagen über 120 Menschen bei
Erdrutschen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Viele Menschen werden noch
vermisst. Heftiger, lang anhaltender Monsunregen weichte vielerorts den Boden auf
und setzte weite Landstriche unter Wasser. Teile der Hauptstadt Jakarta melden
„Land unter“. Mehrere zehntausend Bewohner der betroffenen Regionen sind
zurzeit auf der Flucht vor den Fluten. Rund 1.500 Häuser wurden bereits
zerstört, mehr als 7.000 weitere Gebäude sind beschädigt. Bis sich die Lage auf
Java normalisiert wird es vermutlich noch eine Weile dauern, denn das Wasser
fließt nur langsam wieder ab.
4. Januar 2008
Mosambik: Starke Regenfälle haben in den letzten
Tagen und Wochen in Mosambik zur schwersten Hochwasserkatastrophe seit Jahren
geführt. Über 50.000 Menschen werden zurzeit von den Wassermassen bedroht, mehr
als 13.000 sind bereits aus der Gefahrenzone evakuiert worden. Hilfskräfte
mussten dabei viele Bewohner der betroffenen Region von Häuserdächern oder aus
Bäumen retten. Mittlerweile wurde auch die wichtigste Verbindungsstraße
zwischen Mosambik und dem Nachbarland Simbabwe wegen des Hochwassers gesperrt.
4. Januar 2008
Indonesien: Die Insel Sumatra ist wieder von
einem heftigen Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden. Das Zentrum der des
Bebens lag 175 Kilometer nordwestlich der Stadt Bengkulu in einer Tiefe von
mehr als 30 Kilometern unter dem Meeresboden. Viele Menschen rannten in Panik
auf die Straßen. Informationen über mögliche Opfer oder größere Schäden liegen nicht
vor.

6. Januar 2008
USA: Mehr als 300 Häuser der Wüstenstadt Fernley in
Nevada wurden überschwemmt, als der Damm eines Kanals nach tagelangem Regen auf
einer Länge von 45 Metern gebrochen war. 3500 der 200.000 Einwohner wurden in
Sicherheit gebracht. Eine gewaltige Wasserwand war über die Stadt
hereingebrochen. Ein Mann aus Fernley berichtete, das Wasser sei furchterregend
schnell gestiegen. Viele Menwschen wurden mit Hubschraubern von ihren Dächern
gerettet
6. Januar 2008
Griechenland: Die griechische Halbinsel Peloponnes ist von einem
schweren Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag
rund 120 Kilometer südwestlich der griechischen Hauptstadt Athen in einer Tiefe
von ca. 50 Kilometern unter dem Erdboden. Auch auf Kreta, den Ägäis- und den
Ionischen Inseln und sogar im Süden Italiens war das Erdbeben zu spüren.
Todesopfer, Verletzte oder große Sachschäden gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.
7. Januar 2008
Indonesien: In der indonesischen Provinz Papua erschütterte
ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Region. Das Zentrum des Bebens lag rund zehn
Kilometer nördlich der Stadt Manokwari in einer Tiefe von zehn Kilometern unter
dem Meeresboden. Es kam unter anderem zu rund 20 Bränden infolge von
Kurzschlüssen. Todesopfer und Verletzte waren nach ersten Berichten nicht zu
beklagen. Viele Bewohner der betroffenen Region liefen in Panik auf die Straßen
und versuchten sich aus Angst vor einem Tsunami in höher gelegenen Regionen in
Sicherheit zu bringen
8. Januar 2008
Australien: Lang anhaltende Niederschläge haben
in Teilen Australiens zu den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren geführt.
Besonders schlimm betroffen sind die Bundesstaaten New South Wales, Queensland
und das Northern Territory. Dort sind mehrere tausend Menschen in ihren Häusern
von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Ansicht von Experten kann es noch Tage
dauern, bis sich die Lage in den Hochwassergebieten wieder normalisiert. 9. Januar 2008
Kanada: Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat
die Queen Charlotte Islands vor der Südwestküste Kanadas erschüttert. Das
Zentrum lag nach Angaben der Erdbebenwarte rund 280 Kilometer nordwestlich der
Stadt Port Hardy im kanadischen Bundesstaat British Colombia in einer Tiefe von
zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer und größere
Schäden liegen nicht vor.
14. Januar 2008Mosambik:
Anhaltende Überschwemmungskatastrophe in Mosambik - siehe 4 Januar-.
Bis jetzt sind mindestens 50 Menschen ums
Leben gekommen. Inzwischen wurden 30.000 Bewohner der betroffenen
Regionen aus dem Krisengebiet in Sicherheit gebracht. Insgesamt
sind jetzt mehr als 100.000 Menschen von dem Hochwasser.
22 Januar 2008
Bolivien: Wochenlang anhaltende, ungewöhnlich heftige Regenfälle haben
in Bolivien für schwere Überschwemmungen gesorgt. Bisher wurden 21 Menschen Opfer
der Fluten. Insgesamt sind 20.000 Haushalte von der Hochwasserkatastrophe betroffen.
Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 30 Millionen US-Dollar. Die
Wetterturbulenzen werden im Zusammenhang mit dem Klimaphänomen „La Niña“
gesehen. Es droht der Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Malaria und
Gelbfieber.
23. Januar 2008
Indonesien: Wieder einmal ist Indonesien von einem schweren
Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte eine Stärke von 6,1 auf der
Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag vor der Küste Sumatras etwa 20
Kilometer südwestlich der Insel Nias in einer Tiefe von 20 Kilometern unter der
Erdoberfläche. Genaue Angaben über Tote und den Sachschaden liegen noch nicht
vor.
30. Januar 2008
China: Seit Wochen anhaltende Schneestürme haben in Süd-,
Zentral- und Ostchina für über 50 Todesopfer und Sachschäden in Milliardenhöhe
gesorgt. Insgesamt sind rund 78 Millionen Chinesen von den verheerenden
Unwettern betroffen. Die meisten Menschen starben bei Verkehrsunfällen. In
Flughäfen, Bahnhöfen und Busstationen warten zurzeit Hunderttausende von
Menschen auf die Weiterreise. Lebensmittel und Energie drohen in vielen
Gebieten knapp zu werden Aussicht auf Wetterbesserung besteht in den nächsten
Tagen nach Angaben von Meteorologen nicht.
3. Februar 2008
Kongo: Zwei Erdbeben haben in Ruanda und in der Demokratischen Republik
Kongo mindestens 40 Todesopfer gefordert, mehrere hundert weitere Bewohner der
betroffenen Regionen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Erdstöße hatten eine
Stärke von 5,9 bzw. 5,0 auf der Momentmagnitude. Nach Angaben von lokalen
Behörden stürzten bei den Naturkatastrophen zahlreiche Häuser, Schulen und eine
Kirche ein. Das ganze Ausmaß der Schäden steht jedoch noch nicht fest.
7. Februar 2008
USA: Mehr als 50
Tote und mehrere hundert Verletzte durch Tornadoserie. Eine verheerenden
Tornadoserie (6 Tornados) hat in mehreren US-Bundesstaaten gewütet und ein Feld
der Verwüstung hinterlassen. Die Killer-Tornados erreichten Windgeschwindigkeiten
von bis zu 240 Kilometern in der Stunde. Die schlimmsten Wirbelstürme seit 23
Jahren wurden von Regen und Hagel begleitet und richteten in Tennessee,
Arkansas, Kentucky, Alabama und Mississippi schwere Sachschäden an. Teilweise wurden
ganze Straßenzüge zerstört oder schwer beschädigt.
12. Februar 2008
China: Der
heftigste Winter seit 50 Jahren mit eisigen Temperaturen und heftigen
Schneefälle hat in China schwere Schäden in der Natur angerichtet. Bei dem
Kälteeinbruch der letzten drei Wochen sind nach Medienberichten rund zehn
Prozent der gesamten Waldfläche – 17 Millionen Hektar - zerstört worden.
14. Februar 2008
Afghanistan: Der
schlimmste Winter seit 30 Jahren hat bereits mehr als 930 Menschenleben
gefordert. Viele Dörfer waren nach über Wochen von der Außenwelt abgeschnitten.
Auch die Schäden in der Landwirtschaft sind enorm: Allein 320.000 Stück Vieh
sind seit Anfang des Jahres erfroren oder verhungert.
14. Februar 2008
Bolivien: In den
östlichen Provinzen von Bolivien ist auf Grund von verheerenden
Überschwemmungen der Notstand ausgerufen. Durch langanhaltende Niederschläge sind
bis jetzt mehr als 50 Menschen in den Fluten umgekommen, viele weitere werden
noch vermisst. Die Behörden rechnen in den nächsten Tagen nicht mit einer
Entspannung der Lage.
14. Februar 2008
Griechenland: Im
Süden Griechenlands hat zwei Mal kurz hintereinander die Erde heftig gebebt. Die
Erdstöße besaßen eine Stärke von 6,7 und 6,0 auf der Momentmagnitude. Die
Zentren der Beben lagen 55 bzw. 70 Kilometer südwestlich der Stadt Kalamata in
einer Tiefe von rund 30 Kilometern unter dem Mittelmeerboden. Die Erdstöße
waren aber im ganzen Süden Griechenlands und auch bis nach Ägypten zu spüren. Angaben
über Verletzte oder Sachschäden lagen nicht vor.
20. Februar 2008
Indonesien: Der
Westen Indonesiens ist von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Der
Erdstoß hatte eine Stärke von 7,5 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des
Bebens lag rund 310 Kilometer südöstlich der Stadt Banda Aceh auf Sumatra in
einer Tiefe von mehr als 30 Kilometern unter der Insel Simeulue. Es sind bisher
mindestens 3 Tote und 25 Verletzte zu beklagen. Zudem wurden zahlreiche Gebäude
beschädigt oder zerstört.
21. Februar 2008
USA: Ein
heftiger Erdstoß hat den Nordosten des US-amerikanischen Bundesstaats Nevada
erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude und
war bis Utah und Kalifornien zu spüren. Das Beben zerstörte zahlreiche Gebäude.
Zahlen über Opfer lagen nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag 243 Kilometer
westlich von Salt Lake City in einer Tiefe von nur neun Kilometern unter der
Erdoberfläche.
22. Februar 2008
Philippinen:
Bei
schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen, sind
mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere werden zurzeit
noch vermisst.
Ausgelöst wurden die Naturkatastrophen von langanhaltenden
Niederschlägen.
Insgesamt sind sieben Provinzen des Landes betroffen. Rund 400.000
Menschen waren
auf der Flucht vor den Wassermassen.
22. Februar 2008
Ecuador:
Verheerende Überschwemmungen nach schweren Regenfällen haben in Ecuador
mindestens zwölf Menschenleben gefordert. Tausende Häuser sind völlig zerstört oder
unbewohnbar. Insgesamt sind 60.000 Ecuadorianer direkt oder indirekt von den
Fluten betroffen. Die Regierung des Andenstaates hat den Notstand ausgerufen.
22. Februar 2008
Norwegen:
Ein Erdebeben der Stärke 6,2 hat die Polarinselgruppe
Spitzbergen erschüttert. Berichte über Schäden lagen nicht vor. Das
Zentrum des Bebens lag 140 Kilometer südöstlich der Stadt Longyabyen.
25. Februar 2008
China: Der
Norden Chinas wird zurzeit von einer schweren Dürre heimgesucht. Insgesamt 2,5
Millionen Menschen leiden deshalb zurzeit unter Wasserknappheit. In den letzten
Monaten fielen zum bis zu 70 Prozent weniger Niederschläge als normal. Als
Folge sind in vielen Regionen die Grundwasserspiegel stark gesunken und
zahlreiche Brunnen ausgetrocknet. Auch zwei Millionen Stück Vieh und elf
Millionen Hektar Ackerland sind von der Dürre betroffen.
25. Februar 2008
Indonesien: Die
indonesische Insel Sumatra ist innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mal von
schweren Erdbeben erschüttert worden. Wie das US-Geological-Survey in Denver
mitteilte, hatten die Erdstöße eine Stärke von 6,4 und 7,0 auf der
Momentmagnitude. Die Zentren der Beben lagen jeweils rund 160 Kilometer
südwestlich der Stadt Padang. Berichte über mögliche Opfer oder größere
Sachschäden gar es erst einmal nicht.
27. Februar 2008
Großbritannien: Ein
Erdbeben der Stärke 4,7 und 5,3 hat die Grafschaft Lincolnshire, etwa 200
Kilometer nördlich von London erschüttert. Das Beben war jedoch in vielen
Teilen Englands zu spüren. Zahlreiche Bewohner der betroffenen Regionen rannten
nach der Naturkatastrophe in Panik auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu
bringen.
2. März 2008
Mitteleuropa: 12
Tote, zahlreiche Verletzte und Schäden in Milliardenhöhe: Dies ist die Bilanz
nach dem schweren Orkantief Emma, das am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten
von bis zu 230 Kilometer pro Stunde in großen Teilen Mitteleuropas gewütet hat.
Der Sturm deckte dabei Dächer ab und knickte Bäume um, zahlreiche Flüge mussten
abgesagt werden. In Hamburg gab es darüber hinaus eine schwere Sturmflut bei
der die Pegelstände auf fünf Meter über normal stiegen.
3. März 2008
Philippinen: Ein
Erdbenen der Stärke 6,9 hat die Region Bicol auf den Philippinen erschüttert.
Das Zentrum lag 175 Kilometer südöstlich der Stadt Pandan in einer Tiefe von 24
Kilometern unter dem Meeresboden. Informationen über Opfer oder größere
Sachschäden lagen nicht vor.
3. März 2008
Indonesien: Erneut
hat ein schweres Erdbeben die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Das Beben
hatte eine Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag
140 südwestlich von Padang in einer Tiefe von 23 Kilometern unter dem
Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer oder größere Schäden lagen nicht vor.
3. März 2008
Ecuador: Der
seit Wochen anhaltendende Dauerregen, gefolgt von verheerenden Überschwemmungen,
hat bis heute mindestens 23 Todesopfer gefordert. Es entstand ein Sachschäden
in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Tausende von Häusern sind
unbewohnbar oder völlig zerstört worden. Insgesamt sind über 60.000
Ecuadorianer direkt oder indirekt von den Fluten betroffen.
Deutscher Wetterdienst zieht Bilanz.
Dicke Pullis und
warme Mäntel konnten in diesem Winter meist im Schrank bleiben. Richtig kalt
wurde es in Deutschland kaum. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen bei 2,9
Grad und damit etwa 2,7 Grad über dem langjährlichen Mittelwert. Die Messungen
des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass das Thermometer nur am Rande der
Alpen unter minus 15 Grad sank. Die tiefsten Werte wurden in Reit im Winkl mit
minus 22,6 Grad und Oberstdorf mit minus 22 Grad gemessen.
Sonniges
Baden-Württemberg
Im Süden und
Osten Deutschlands herrschten dagegen fast sommerliche Temperaturen. Etwa in
Wielenbach bei Weilheim mit 22 Grad. Die meiste Sonne bekamen die Menschen in
Baden-Württemberg ab, hier schien sie rund 300 Stunden. Der Norden hatte da das
Nachsehen. In Schleswig-Holstein bekamen die Menschen 119 Stunden Sonne.
Bundesweit
zeigte sich die Sonne in diesem Winter gut 255 Stunden, deutlich öfter als im
langjährigen Mittel von 155 Stunden.
Doch das Ganze hat einen Haken
Stürmische Zeiten für Mitteleuropa?
Fast jedes Jahr rasen seit einigen Jahren Sturmtiefs wie über
Europa hinweg und hinterlassen oft beträchtliche Schäden oder fordern gar
Menschenleben. Abgedeckte Hausdächer, kahlrasierte Wälder und Menschen, die
mitten im Winter ohne Strom und Telefon auskommen müssen, sind die regelmäßigen
Folgen.
Eine meteorologische Faustregel sagt: Je wärmer der Winter, umso
häufiger und ausgeprägter die Stürme! Der Klimawandel lässt die Temperaturen
steigen. Werden die zunehmenden Sturmwarnungen damit zur Normalität? Noch
fehlen quantitativ eindeutige Beweise, doch die Indizien dafür mehren sich.
|
10. März 2008
England/Frankreich: Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis
zu 130 Kilometer pro Stunde hat im Süden Englands sowie in Frankreich und
Belgien ein Todesopfer gefordert und große Sachschäden angerichtet. Der Sturm
deckte Dächer ab, knickte Bäume um und beschädigte Stromleitungen. Zehntausende
von Menschen waren zumindest zeitweilig ohne Energieversorgung. Im Straßen-,
Bahn- und Flugverkehr kam es zu schweren Behinderungen. Nahe der Insel Guernsey
sank ein Fischkutter und in der Nähe von La Rochelle kam es zur Havarie eines
Frachtschiffes. Meteorologen haben schon für Morgen einen weiteren Wintersturm
mit Orkanböen angekündigt.
15. März 2008
USA: Ein Tornado hat die Innenstadt von Atlanta im
US-Bundesstaat Georgia verwüstet. Es gab zwei Tote und mindestens 27 Verletzte.
Der Sachschaden wird auf 200 Millionen US-Dollar geschätzt. Mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometer pro Stunde zog der Tornado durch
die Stadt und zerstörte dabei Stromleitungen und Häuserdächer. Die Fenster von
Hochhäusern barsten und die Sportarena Georgia Dome und das Kongresszentrum
wurden schwer beschädigt.
Tornados Wirbelnde Winde
Tornados sind die "kleinen"
Brüder der Hurrikans. Doch
trotz ihrer geringen Ausdehnung und Lebensdauer, richten sie große
Schäden an, da sie sich mit einer enormen Geschwindigkeit mit
bis zu 400, manchmal sogar knapp 500, Kilometern pro Stunde ihren Weg
durch das Land suchen. Hierbei hinterlassen sie eine Schneise der
Verwüstung. In ihrem Strudel reißen sie Autos, Lastwagen, Bäume und
Häuser mit und
katapultieren sie in die Landschaft. Ihre Kraft reicht aus, um ganze
Städte zu zerstören.
|
15. März 2008
Indonesien: Ein erneuter Erdstoß mit einer Stärke von 6,2, hat vor
der Westküste des Landes die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Das
Zentrum des Bebens befand sich rund 300 Kilometer südwestlich der Stadt Banda
Aceh auf der Insel Sumatra in einer Tiefe von 35 Kilometern unter dem
Meeresboden. Es liegen keine Informationen über mögliche Opfer oder Schäden vor.
09. April 2008Brasilien: Schwere, langanhaltende Niederschläge
haben im Nordosten Brasiliens zu verheerenden Überschwemmungen geführt.
Mindestens 35 Menschen ertranken in den Fluten, rund 190.000 weitere
sind auf der Flucht vor den Wassermassen.
10. April 2008Afghanistan: Mehr als 500 Kältetote und 50.000 verendete
Schafe, Ziegen und Rinder kamen nach dem strengsten
Winter seit mehr als 30 Jahren ums Leben. Da in vielen Regionen auch die Obsternten durch
den Frost vernichtet wurden, drohen nach Ansicht von
Hilfsorganisationen Hungersnöte.
10. April 2008Österreich:
Rund 1.500 Kubikmeter Geröll haben
sich im Salzburger Pinzgau aus dem Fels gelöst und sind in die Tiefe
gestürzt. Der gewaltige Erdrutsch verschüttete eine Straße auf einer
Länge von circa 50 Metern. Felsbrocken und
der Schutt türmten sich bis zu zehn Meter hoch auf. Opfer
sind nicht zu beklagen. Ursache für den Erdrutsch waren vermutlich
ungewöhnliche Temperaturunterschiede innerhalb
weniger Stunden.
12. April 2008Südpazifik: Ein schweres Erdbeben hat im Gebiet zwischen Neuseeland und der
Antarktis den
Südpazifik erschüttert. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des
Bebens lag rund 120 Kilometer südlich von Macquarie Island in einer
Tiefe von zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer und größere
Sachschäden in der dünn besiedelten Region liegen nicht vor.
28. April 2008
Spanien: Heftige Waldbrände wüten zurzeit auf der Kanaren-Insel
La Gomera. Die Feuer haben bereits zahlreiche Häuser zerstört. 500 Menschen
mussten bereits vor den Flammen fliehen. Die Waldbrände bedrohen auch den
Nationalpark Garajonay.
29. April 2008
USA: Drei Tornados haben im Bundesstaates Virginia mindestens für
über 200 Verletzte und schwere Sachschäden gesorgt. Die Stürme beschädigten
zahlreiche Wohnhäuser und Geschäfte, rissen Dächer ab, knickten Bäume ab und
wirbelten Autos umher.
30. April 2008
USA: Verheerende Waldbrände wüten zurzeit in der Nähe von Los
Angeles/Kalifornien. Die Flammen haben bereits mehr als 160 Hektar Land
verwüstet. Mehr als 1.000 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert
werden. Nach Angaben von Rettern wird es vermutlich noch einige Tage dauern,
bis alle Feuer gelöscht sind.
1. Mai .2008
Iran: Der Westen des Iran ist von einem Erdbeben erschüttert
worden. Nach Medienberichten hatte der Erdstoß eine Stärke von 4,7 auf der
Richterskala. Trotz der geringen Stärke wurden bei dem Beben in der Provinz
Lorestan insgesamt mehr als 100 Menschen verletzt. 6. Mai 2008
Myanmar/Birma: Mehr als 100.000 Tote, 30.000 zerstörte Häuser und 1 Millionen Obdachlose:
Dies ist die erste Schätzung der Hilfsorganisationen nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“, der mit
Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometer pro Stunde über Myanmar (das
ehemalige Birma) hinweg gezogen ist und dabei eine Spur der Verwüstung
hinterlassen hat. Der
Sturm vernichtete in vielen Regionen des Landes
Reisfelder, knickte Bäume um und deckte Dächer ab. Darüberhinaus sanken vor der
Küste des Landes 57 Schiffe beim Durchzug des Zyklons. Die Katastrophe ist vergleichbar mit den Folgen der Tsunamiwelle am
26.
Dezember
2004 vor der Küste Indonesiens. Besonders schlimm
betroffen von der Naturkatastrophe sind das Irrawaddy-Delta und
auch die
Hauptstadt Rangun. Trotz aller
Schäden ist das ganze Ausmaß der Katastrophe
noch immer nicht abzusehen. (15.05.2008) Bis zu 150.000 Menschen sind vermutlich bei dem
verheerenden Wirbelsturm Nargis ums Leben gekommen. Dies schätzen Helfer vor Ort. Die offiziellen Zahlen liegen
allerdings weit darunter: Die staatlichen Medien sprechen zurzeit von 38.491
Toten und 27.836 Vermissten. 2,5 Millionen weitere
Bewohner des Landes haben direkt unter den Auswirkungen des Zyklons
zu leiden. Insbesondere in ländlichen Bereichen sind bisher keine Hilfslieferungen
angekommen. Es fehlt dort daher an allem Lebensnotwendigen: Wasser,
Nahrungsmittel, Medikamente, Zelte. Noch immer weigert sich die Militärjunta
des Landes ausländische Experten in großem Stil in die Krisenregion
einreisen zu lassen.
3. Mai 2008
Chile: Im Süden Chiles ist der nur 1.122 Meter hohe Vulkan
Chaiten ausgebrochen und hat Feuer und Asche hoch in die Atmosphäre
geschleudert. Mehr als 2.000 Bewohner verschiedender Orte in unmittelbarer Nähe
des Feuerbergs mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Verletzte gab
es nach ersten Medienberichten nicht. Windböen trugen den Ascheregen bis ins
benachbarte Argentinien.
3. Mai 2008
USA: Tornados haben den US-amerikanischen Bundesstaat Arkansas
heimgesucht und dabei mindestens sieben Menschenleben gefordert, zahlreiche
weitere Bewohner der Region wurden zum Teil schwer verletzt. Die Wirbelstürme
zerstörten bis zu 400 Häuser und knickten viele Bäume ab. Auch in Kansas,
Oklahoma, Missouri und Texas richteten die insgesamt 25 Tornados schwere
Sachschäden an.
11. Mai 2008USA: Eine Serie von Tornados und anderen schweren Unwettern hat
im Mittleren Westen und im Südosten der USA für schwere Sachschäden und
mindestens 22 Todesopfer gesorgt. Zahlreiche weitere Menschen wurden zudem
verletzt oder gelten als vermisst.
12. Mai 2008
China: Ein Erdbeben der Stärke von 7,9 hat die chinesische
Provinz Sichuan erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag circa 80 Kilometer
nordwestlich der Stadt Chengdu in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter
der Erdoberfläche. Bei dem schlimmsten Beben seit 32 Jahren starben nach
offiziellen Angaben mindestens 12.000 Menschen, Zehntausende wurden verletzt,
hunderttausende von Gebäuden sind zerstört oder stark beschädigt. Das ganze
Ausmaß der Katastrophe ist jedoch noch nicht zu übersehen. Immer wieder gibt es
neue Meldungen über Tote und Verschüttete aus den Provinzen Sichuan, Gansu,
Shaanxi und Yunnan.
(21.05.2008) Von
offizieller Seite werden jetzt über 40.000 Tote bestätigt, Tausende von
Menschen gelten weiterhin als vermisst.
25. Mai 2008 USA: Erneute Tornadoserie im Mittlere Westen der USA. Die
Wirbelstürme forderten insgesamt mindestens acht Menschenleben und richteten
schwere Sachschäden an. Bereits einige Tage vorher wurde ein Mensch bei
schweren Stürmen und Tornados im Bundesstaat Colorado getötet, 13 weitere
erlitten Verletzungen. Insgesamt sind in diesem Jahr bereits über 100
Tornado-Opfer in den USA registriert worden – so viele wie seit Jahren nicht
mehr.
25. Mai 2008 China: Ein
heftiges Nachbeben in der chinesischen Krisenregion Sichuan hat erneut für ein
Todesopfer gesorgt und schwere Sachschäden angerichtet. Der Erdstoß mit einer
Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude zerstörte mehr als 70.000 Häuser, die
das Beben vom Pfingstmontag heil überstanden hatten, 200.000 weitere wurden
schwer beschädigt. Das Beben war noch im knapp 1.300 Kilometer entfernt gelegenen Peking
zu spüren. Unterdessen gehen chinesische Behörden davon aus, dass bei dem
schweren Erdbeben vom 12. Mai 2008 mindestens 70.000 Menschen ums Leben
gekommen sind. Bis jetzt wurden mehr als 62.500 Tote offiziell bestätigt, rund
24.000 Bewohner der betroffenen Regionen werden aber noch immer vermisst.
28. Mai 2008 
China: Nach sintflutartigen Regenfällen sind in der
südchinesischen Provinz Guizhou mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen, 28
weitere werden zurzeit noch vermisst. Von den Niederschlägen ausgelöste
Schlammlawinen und Überschwemmungen zerstörten tausende von Häusern und machten
zahlreiche Straßen unpassierbar. Insgesamt sind 500.000 Bewohner der Region von
der Naturkatastrophe betroffen.
(Nachtrag 16 Juni 2008: Viele Regionen Chinas werden zurzeit von schweren Unwettern mit
heftigen Regenfällen heimgesucht. Die extremen Wetterbedingungen
sorgten für großflächige Überschwemmungen und zahlreiche Erdrutsche bei
denen mindestens 176 Menschen ums Leben

kamen. Es wurden bisher rund 200.000
Gebäude und zahlreiche Straßen zerstört oder beschädigt. Insgesamt sind
nach Medienberichten 18 Millionen Menschen in mindestens zehn
chinesischen Provinzen von der Naturkatastrophe betroffen. Aus dem
Delta des Perlflusses wurde das schlimmste Hochwasser seit über
50 Jahren gemeldet. Nach Behördenangaben belaufen sich die Schäden auf
mindestens eine Milliarde Euro.
29.05.2008
Island: Mindestens 30 Verletzte durch Erdbeben auf Island. Auch
zahlreiche Gebäude und Straßen wurden von der Naturkatastrophe in
Mitleidenschaft gezogen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2 auf der
Momentmagnitude. Nach Angaben der Wissenschaftler lag das Zentrum des Bebens rund
50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Reykjavik in einer Tiefe von zehn
Kilometern unter der Erdoberfläche.
30. Mai 2008
Europa: Große Teile West- und Mitteleuropas sind von heftigen
Unwettern mit sintflutartigen Regenfällen heimgesucht worden, die vielerorts
für Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutsche sorgten. Dabei kamen in
Norditalien zwei Menschen ums Leben, zwei weitere werden zurzeit noch vermisst.
In Ajaccio auf Korsika mussten zudem mehr als 170 Urlauber aus einem
überfluteten Hotel gerettet werden. Die extremen Wetterereignisse, die in
einigen Regionen binnen 24 Stunden für vier Mal so viel Regen sorgten, wie
sonst in einem ganzen Monat, richteten darüberhinaus schwere Sachschäden an.
Steigende Temperaturen bringen mehr Regen
Mit dem
Klima ändert sich auch das Wetter: Niederländische Forscher warnen , dass es
in Zukunft heftige Regenschauer weit häufiger geben könnte als bisher vermutet
- mit schwerwiegenden Folgen. Sie sagen vorraus, dass doppelt so häufig wie
nach den bisherigen Prognosen, mit starken, örtlich begrenzten Wolkenbrüchen zu
rechnen sein wird.
Geert Lenderink und Erik van Meijgaard vom Königlichen
Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) in De Bilt bei Utrecht haben
Daten aus 100 Jahren analysiert und daraus Trends für die Zukunft errechnet.
Für ihre Analyse benutzten sie die gut
dokumentierten Daten der Wetterstation ihres Instituts. Die Beobachtungsdaten
verglichen die Forscher mit detaillierten Modellrechnungen zum vergangenen und
künftigen Klima. Den Haag - Mit steigenden Temperaturen nehmen auch die
Extremwetter-Ereignisse zu.
Bislang gingen die Forscher von folgender
Faustregel aus: Mit jedem Grad, das die Durchschnittstemperatur zulegt, steigt
die Zahl der extremen Niederschläge um etwa sieben Prozent. Im Fachblatt
"Nature Geoscience" schreiben die Forscher, dass die bisherige
Prognose zur Regenzunahme im Bezug auf die tägliche Niederschlagsmenge auch
weiterhin gelte. Auf Stundenbasis betrachtet nähmen die starken Regenschauer
jedoch doppelt so schnell zu - sofern die Tagesdurchschnittstemperatur über
zwölf Grad liege.
|
3. Juni 2008Kolumbien: Heftige Niederschläge haben in der kolumbianischen
Metropole Medellín einen verheerenden Erdrutsch ausgelöst, der zahlreiche
Häuser mit sich riss. Mindestens 27 Menschen sind in den Schlammmassen
gestorben oder wurden von den Trümmern der Gebäude erschlagen, 16 weitere
mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden.
3. Juni 2008
Deutschland: Mindestens drei Menschen sind bei schweren
Unwettern in Baden-Württemberg ums Leben gekommen, rund ein Dutzend weitere
wurden zum Teil schwer verletzt. Besonders schlimm betroffen war das Killertal,
wo der Bach Starzel für heftige Überschwemmungen sorgte. Auch in Hessen,
Rheinland-Pfalz und in anderen Bundesländern sorgten Unwetter für vollgelaufene
Keller, umgestürzte Bäume, Stromausfälle und blockierte Straßen.
5. Juni 2008
Mittelamerika:
In Mittelamerika hat sich die Zahl der
Todesopfer nach den beiden Tropenstürmen „Alma“ und „Arthur“ vom letzten
Wochenende auf mittlerweile zehn erhöht. Betroffen sind Belize, Honduras und Nicaragua. Die Regierung von
Belize musste einige Regionen im südlichen Teil des Landes zum
Katastrophengebiet erklären.
6. Juni 2008
Äthiopien:
Eine langanhaltende Dürre und explodierende Lebensmittelpreise auf dem
Weltmarkt haben in Äthiopien für eine humanitäre Katastrophe gesorgt. Nach
Behördenangaben leiden mittlerweile viereinhalb Millionen Menschen unter
Nahrungsknappheit und sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen.
8. Juni 2008
Griechenland:
Ein schweres Erdbeben hat große Teile Griechenlands erschüttert. Mindestens zwei
Menschen kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben, 145 weitere wurden zum Teil
schwer verletzt. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,1 auf der Momentmagnitude.
Das Zentrum des Bebens lag 35 Kilometer südwestlich der Stadt Patras und rund
200 Kilometer westlich der Hauptstadt Athen in einer Tiefe von rund zehn
Kilometern unter der Erdoberfläche. Vor allem auf dem Peloponnes entstanden große
Sachschäden. So stürzten hunderte von Häusern ein und mehrere tausend Bewohner
der Region wurden obdachlos.
9. Juni 2008
USA:
Schwere
Unwetter und Tornados mit mit sintflutartigen Regenfällen, schwerem
Hagel und verheerenden Überschwemmungen haben im Mittleren
Westen der USA mindestens acht Menschenleben gefordert und schwere
Sachschäden
angerichtet. In den US-Bundesstaaten Michigan, Indiana und
Wisconsin, sind 11 Millionen Menschen von der Flut betroffen. Tausende
von Nutztieren sind ertrunken und 10% des Jahresertrages an Mais, Soja
und Getreide sind vernichtet. Aus Iowa wurden die
schwersten Überschwemmungen seit mehr als
zehn Jahren gemeldet. In vielen Regionen musste der Notstand ausgerufen
werden.
14. Juni 2008
Japan: Nach
dem Erdbeben der Stärke 7,2 im Nordosten Japans ist die Zahl der Toten auf zehn
gestiegen. Nach Angaben des japanischen Fernsehsender NHK erlitten 226 Menschen
teils schwere Verletzungen. Vielerorts gingen Erdrutsche nieder, etwa 90 Häuser
in vier Provinzen wurden beschädigt. Straßen wurden verschüttet, Brücken
stürzten ein. 30.000 Haushalte waren ohne Strom. Nachdem aus
einem Atomkraftwerk radioaktives Wasser gespritzt war, wurden die zwei
Atomkraftwerke der Region inspiziert. Nach Behördenangaben seien jedoch
zunächst keine Schäden festgestellt worden.
23. Juni 2008
Philippinen: Der Taifun „Fengshen“ ist am Wochenende mit
Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde über
die Philippinen hinweg gefegt und hat dabei eine Spur der
Verwüstung hinterlassen. Es kamen ca. 1000 Menschen bei der
Naturkatastrophe ums Leben, dutzende weitere werden zurzeit noch
vermisst. Die Fähre
„Princess of Stars“ war mit mehr als 800 Passagieren und
Crewmitgliedern an Bord während des Sturms auf Grund gelaufen und
dann gekentert. Bisher konnten erst rund 40 Menschen gerettet werden.
An Land hatte Fengshen mit heftigen Niederschlägen unter anderem
für großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche
gesorgt. Nach Behördenangaben wurden dabei bis zu 360.000 Bewohner
der am schlimmsten betroffenen Regionen obdachlos. Auch in der Hauptstadt
Manila standen zahlreiche Straßen unter Wasser. Es wurden zahlreiche Dächer abgedeckt und Strommasten
abgeknickt.
28.Juni 2008Andamanen-Inseln: Die zu Indien zählende Inselgruppe
der Andamanen ist innerhalb von 26 Stunden von zwei heftigen Erdbeben
erschüttert worden. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 6,3 und 6,6 auf der
Momentmagnitude. Die Zentren der Beben befanden sich 120
beziehungsweise145 südwestlich der Hauptstadt Port Blair in einer Tiefe
von rund 17 Kilometern unter der Wasseroberfläche. Informationen über
mögliche Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor.
4. Juli 2008
USA: Blitzeinschläge und
eine langanhaltende Dürre sind die Ursachen für mehr als 1.000 Waldbrände, die in
den letzten Tagen im US-Bundesstaat Kalifornien wüteten. Zur Zeit fressen sich
noch 300 Waldbrände durch die ausgetrocknete Landschaft. 17.000
Feuerwehrmänner arbeiten Tag und Nacht Feuer um die Feuer unter Kontrolle bringen.
Mittlerweile haben die Flammen mehr als 2.000 Quadratkilometer Land zerstört.
Eine Entspannung der Lage ist bis auf Weiteres nicht in Sicht, denn es drohen
auch in den nächsten Tagen weitere heftige Gewitter. Die 1.500 Einwohner des
Städtchens Big Sur verließen auf Anweisung der Feuerwehr ihre Häuser und
brachten sich in Sicherheit. Rund 20 Gebäude sind dort bereits abgebrannt. Mehr
als 1.000 weitere werden von den Flammen bedroht.
(10. Juli 2008Auch mehr als drei Wochen nach dem
Ausbruch der heftigen Waldbrände in Kalifornien ist noch kein Ende der
Katastrophe in Sicht. Aktuell mussten im Norden des US-Bundesstaats insgesamt
14.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Fast
20.000 Feuerwehrleute und andere Helfer versuchen bisher vergeblich die
Flammen unter Kontrolle zu bringen. Bisher wurden bereits 273.000
Hektar Land verwüstet und über 1.500 Häuser zerstört.)
4. Juli 2008
Afghanistan: Aufgrund
einer schweren Dürre drohen dem Norden Afghanistans eine Hungerkatastrophe und
eine Wasserkrise. Nach Angaben der Welthungerhilfe ist in der Hälfte der 34
Provinzen der für die Aussaat wichtige Regen im Frühjahr fast vollständig
ausgeblieben. Die Temperaturen sind seit April auf 45 Grad gestiegen. Die Lebensmittelvorräte
sind durch einen extrem harten Winter bereits aufgebraucht. Die Bauern
verkaufen ihre Tiere, für die kein Wasser und Futter mehr zur Verfügung steht.
Die weltweit angestiegenen Nahrungsmittelpreise verschärfen das Problem.
14. Juli 2008Ecuador:
Der mehr als 5.000 Meter hohe Vulkan
Tungurahua in Ecuador ist nach ersten Aktivitäten im Februar erneut
ausgebrochen. Der Feuerberg schleuderte größere Mengen Asche und
heißes Gestein in die Atmosphäre. Die Bewohner nahe liegender Dörfer
wurden von einem leichten Erdbeben aufgeschreckt.
15. Juli 2008Griechenland: Die griechische Insel Rhodos ist von
einem heftigen Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,4
auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 65 Kilometer
südwestlich von Rhodos-Stadt in einer Tiefe von knapp 70
Kilometern unter der Erdoberfläche. Das Beben
war auch auf Kreta und Santorini zu
spüren. Mittlerweile haben mehrere Nachbeben die Region
erschüttert, darunter ein Erdstoß mit einer Stärke von
5,3. Größere Sachschäden gab es offenbar jedoch nicht.
17. Juli 2008Griechenland: Mehr als 100 Waldbrände wüten zurzeit
in Griechenland. Neben den Inseln Kefalonia und Andros ist auch das
Gebiet um die Hauptstadt Athen betroffen. In einem Gewerbegebiet
westlich der Metropole vernichteten die Flammen vier Industrie- und
Lagergebäude sowie zwei Wohnhäuser. Wegen eines weiteren
heftigen Feuers in der Tempi-Schlucht wurde die wichtigste
Straßenverbindung zwischen Athen und Thessaloniki gesperrt. In der
Region mussten darüberhinaus auch zwei von den Flammen bedrohte Dörfer
aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Nach Behördenangaben haben
extreme Hitze, monatelange Trockenheit und starke Winde die Entstehung
und Ausbreitung der Feuer begünstigt.
17. Juli 2008Kroatien: Mindestens 140 Hektar Land sind
bisher bei heftigen Waldbränden in Kroatien verwüstet worden.
Besonders betroffen ist die Region um den Ort Rogoznica an der
Adriaküste, wo zahlreiche Olivenhaine und zehntausende von
Quadratmetern Buschland in Flammen aufgingen. Feuerwehrleute und
Löschflugzeuge konnten dort verhindern, dass das Feuer auf einen
Ort übergriff. Waldbrände werden auch aus anderen
Regionen des Landes gemeldet, beispielsweise von den Insel Sit, Hvar
und Zut.
22. Juli 2008Deutschland: Nahe der Stadt Münster hat ein
Tornado am Montagabend an 30 Gebäuden teils schwere
Schäden angerichtet. Der durch Temperaturunterschiede aus einer
Gewitterwolke entstandene Wirbelsturm deckte vor allem Dächer ab.
26. Juli 2008Deutschland: Heftige Unwetter haben ganze Teile NRWs unter Wasser gesetzt.
Besonders betroffen
waren Monschau, Aachen, Eschweiler, Wuppertal,
Dortmund und Schmallenberg. An einer Dortmunder Messstation des Wetterdienstes fielen
innerhalb von drei Stunden 178 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist das Doppelte des langjährigen Mittels für den
gesamten Monat Juli.
28. Juli 2008
Arktis-Eisschelf bricht auseinander
Kanada: Das größte Eisschelf der Arktis
hat zwei gigantische Stücke verloren. Die gefrorenen Inseln haben eine Fläche
von insgesamt fast 20 Quadratkilometern. Experten halten das dramatische
Schauspiel für eine Folge des Klimawandels.
Montreal: - Das Ward-Hunt-Eisschelf ist das größte seiner Art in der
Arktis. Doch das könnte schon bald Vergangenheit sein, falls der Verlust an Eis
mit der derzeitigen Geschwindigkeit weitergehen sollte. Jetzt haben sich zwei
gewaltige Brocken des Schelfs, das zur kanadischen Insel Ellesmere gehört,
gelöst und sind ins Meer abgetrieben.
Wie Luc
Desjardins vom kanadischen Eisdienst am Dienstag mitteilte, hat das kleinere
der beiden Stücke eine Fläche von vier bis fünf Quadratkilometern, das größere
von rund 14 Quadratkilometern. "Das erste brach ungefähr am 22. Juli ab,
das zweite in der Nacht zum 24. Juli", erläuterte der Experte. Die Stücke
gehörten seit rund 3000 Jahren zum Ward-Hunt-Schelf. Die Insel Ellesmere
schließt im Norden mit fünf großen Eisschelfen ab, Ward Hunt gilt mit einer
Fläche von 443 Quadratkilometern als das größte.
In der Eisfläche war im Jahr 2002
ein tiefer Riss entstanden, in diesem Frühjahr wurde ein neuer Riss
festgestellt. Derek Mueller von der Trent University im kanadischen
Peterborough sagte, es sei für ihn nicht überraschend, wenn das
Ward-Hunt-Schelf in diesem Sommer noch weitere große Stücke verlöre. Trotz
einer Zeit der relativen Stabilität in den 1980er Jahren wird es seit den
1930er Jahren immer kleiner, sagte Mueller. Allein an seinem Südrand habe das
Schelf in den vergangenen sechs Jahren 18 Quadratkilometer verloren.
Dieser Vorgang sei überall in der Arktis zu
beobachten, sagte Gary Stern, einer der Leiter eines großen internationalen
Projekts zur Meereis-Erforschung. Das Auseinanderbrechen des Ward-Hunt-Schelfs
stehe im Zusammenhang mit ähnlichen Ereignissen, die sich Tausende Kilometer
entfernt abspielten.
|
29. Juli 2008USA :Ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,5 hat den Süden
Kaliforniens erschüttert. Die Erschütterungen waren von der Millionenmetropole
Los Angeles bis nach San Diego zu spüren. Hochhäuser in der Innenstadt
schwanken. Das Epizentrum des Erdbebens lag 47 Kilometer südöstlich des
Stadtzentrums von Los Angeles im Bezirk San Bernardino. Menschen kamen nicht zu
schaden.
5. August 2008Frankreich: In Folge eines heftigen
Unwetters über West- und Mitteleuropa hat ein Tornado große Schäden
nahe der Stadt Hautmont/Nordfrankreich angerichtet. Er hinterließ
eine zehn Kilometer lange Schneise der Zerstörung. Nach letzten Angaben kamen drei Menschen ums Leben und mindestens neun
wurden Verletzt.
6. August 2008China: In der Region Sichuan, in der erst im
Mai dieses Jahres 70.000 Menschen durch ein starkes Beben starben, hat
sich erneut ein Erdbeben ereignet. Die
Erdstöße der Stärke 6.0 forderten 23 Verletzte und
drei Tote.
10. August 2008
Vietnam: Mindestens 86 Menschen sind bei
Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge des Tropensturms „Kammuri“ in
Nordvietnam ums Leben gekommen und ca. 40 weitere werden noch
vermisst. Bewohner der Katastrophenregion mussten aus der
Luft, von Gebäudedächern, vor den Fluten in Sicherheit gebracht
werden. Es kam zu schweren
Sachschäden. So wurden knapp 4.000 Häuser zerstört oder
beschädigt. Die Rettungsarbeiten wurden durch das schlechte Wetter
mit heftigen
Niederschlägen erheblich behindert.
12. August 2008Deutschland: Sachschäden in Millionenhöhe haben zwei Minitornados in Nordrhein-Westfalen und
Hessen verursacht. Einer der Wirbelstürme hinterließ in der Stadt Gießen eine
200 Meter breite und zwei Kilometer lange Spur der Verwüstung. Dort wurden unter
anderem zahlreiche Dächer abgedeckt und Bäume umgeknickt. In Nordrhein-Westfalen beschädigte eine Windhose über 23
Gebäude zum Teil schwer.
15. August 2008 Pakistan: Schwere
Regenfälle haben in den letzten Tagen für großflächige
Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans gesorgt. Nach Behördenangaben sind in
der Grenzregion zu Afghanistan mindestens 200.000 Bewohner von der
Naturkatastrophe betroffen. Bisher starben bereits mehr als 40 Menschen in den
Fluten, 50 weitere werden zurzeit noch vermisst.
16. August 2008
Europa: Schwere Unwetter haben in mehreren Ländern Europas für
insgesamt mindestens 10 Todesopfer gesorgt. Dutzende Menschen wurden bei
Blitzeinschlägen, Stürmen, Hagel, starkem Regen und Hochwasser verletzt. Am
schlimmsten betroffen von den extremen Wetterbedingungen waren unter anderem
Polen, die Slowakei, Italien und Österreich.
20. August 2008USA/Karibik: Über 50 Tote, zahlreiche Verletzte
und Sachschäden in Millionenhöhe: Das ist die bisherige Bilanz nach dem
Tropensturm „Fay“, der in den letzten Tagen mit Windgeschwindigkeiten
von zum Teil mehr als 100 Kilometer pro Stunde zunächst durch die
Karibik und dann über Florida hinweg gezogen ist. Fay sorgte in allen
betroffenen Ländern für heftige Regenfälle, Überschwemmungen und
Erdrutsche. Der Wirbelsturm deckte aber auch Dächer ab, knickte Bäume
um und unterbrach in vielen Regionen zudem die Energieversorgung.
20. August 2008
Indien: Über 80 Todesopfer sind bis jetzt bei schweren Überschwemmungen
nach ungewöhnlich heftigen Monsunniederschlägen im Norden Indiens zu beklagen. Zahlreiche
Dörfer und Kleinstädte in Nordindien sind von den Wassermassen überschwemmt
worden. Hunderte von Hochwasser-Opfern warten auf Häuserdächern noch immer auf
Rettung aus der Luft. Die Fluten zerstörten in einigen Regionen zudem viele landwirtschaftliche
Flächen, darunter zahlreiche Reisfelder. Eine Entspannung der Lage ist nicht in
Sicht.
21. August 2008
China:
Mindestens drei Todesopfer hat das zweite heftige Erdbeben innerhalb von 48
Stunden im Südwesten Chinas gefordert, über 100 Bewohner verletzt. Der Erdstoß besaß
eine Stärke von 5,9 auf der Momentmagnitude. Das Beben richtete in der
betroffenen Region große Sachschäden an und zerstörte unzählige Häuser. In der
Gemeinde Sudian mussten aber über 1.200 Menschen aus Sicherheitsgründen
evakuiert werden.25 .August 2008Indien/Nepal: Ungewöhnlich heftige Monsunniederschläge haben in
Nepal und Nordindien zu schweren Überschwemmungen geführt. Allein in Nepal befinden sich
60.000 Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Im indischen
Bundesstaat Bihar sind rund eine Million Menschen von dem
Hochwasser bedroht. Berichte über mögliche Todesopfer oder Verletzte
liegen zurzeit noch nicht vor.
26. August 2008Indonesien: Vor der Küste Indonesiens ist es zu Erdbeben der Stärke von 5,7 gekommen. Das
Zentrum des Bebens lag 140 Kilometer südwestlich von T.-Telukbetung auf
Sumatra und 265 Kilometer westlich der Hauptstadt Jakarta auf Java. Nach Augenzeugenberichten
gerieten in Jakarta Hochhäuser ins Schwanken.Berichte über mögliche Opfer oder größere
Sachschäden lagen zunächst nicht vor.
28. August 2008
Karibik: Der Sturm „Gustav“ hat
auf Haiti und in der Dominikanischen Republik eine Spur der
Verwüstung hinterlassen. Durch Überschwemmungen und
Erdrutschen nach heftigen Regenfällen, kamen mindestens 350 Menschen
ums Leben, über200.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt -
drei viertel der Ernte ist vernichtet. Experten befürchten, dass
der Sturm über
der Karibik wieder Hurrikanniveau erreichen, und auf den
Küstenabschnitt um New Orleans zusteuern wird. (
2. September 2008 USA:
Mindestens 7 Tote und Sachschäden in Millionenhöhe: Dies ist die erste Bilanz
nach dem Hurrikan „Gustav“ in den USA. Der tropische Wirbelsturm war in den
letzten 24 Stunden mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometer (Böen 340km/h) pro
Stunde vor allem über große Teile des US-Bundesstaats Louisiana hinweggefegt .)
30. August 2008
China: Mindestens 32 Menschen sind bei einem erneuten schweren Erdbeben
im Südwesten Chinas ums Leben gekommen, fast 500 weitere wurden zum Teil schwer
verletzt. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 5,7. Das Zentrum der
Naturkatastrophe lag 35 Kilometer südöstlich der Stadt Panzhihua in der Provinz
Sichuan. Das Erdbeben zerstörte mehr als 250.000 Häuser sowie einige Brücken
und Staudämme. Über 150.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
1. September 2008
Indien: Bei den Überschwemmungen im Osten Indiens sind allein im
Bundesstaat Bihar bisher mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche
weitere werden zurzeit noch vermisst. Zu der verheerenden Naturkatastrophe war
es gekommen als der Fluss Kosi nach ungewöhnlich heftigen Monsunniederschlägen
über die Ufer getreten war und die Wassermassen weite Landstriche unter Wasser
setzen. In Bihar sind insgesamt 3,5 Millionen Menschen von den Überschwemmungen
betroffen, 1,2 Millionen verloren dabei ihr Dach über den Kopf. Insgesamt sind
in der diesjährigen Regenzeit in Indien bisher bereits mehr als 1.700 Menschen
in den Fluten gestorben.
5. September 2008 Karibik: Mindestens 500 Menschen sind bei dem tropischen Wirbelsturm „Hanna“
in Haiti ums Leben gekommen, zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst.
Hanna setzte große Gebiete unter Wasser und zerstörte hunderte von Häusern. Über
dem Atlantik tobt mit „Ike“ längst ein neuer Hurrikan. Ike, den die Meteorologen
schon jetzt in die Kategorie vier der fünfstufigen Hurrikan-Skala hochgestuft
haben, bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von zurzeit 215 Kilometern pro
Stunde auf Haiti zu und könnte das Land am Samstag erreichen.
7. September 2008England: Heftige Unwetter mit schweren
Niederschlägen haben in einigen Teilen Großbritanniens für großflächige
Überschwemmungen gesorgt. Fünf Menschen kamen ums Leben, tausende
Bewohner vor allem im Nordosten Englands mussten vor dem Hochwasser in
Sicherheit gebracht werden. Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht
in Sicht.
8. September 2008Karibik: Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu
195 Kilometer pro Stunde ist Hurrikan „Ike“ am Wochenende über Teile
der Karibik hinweggefegt und hat dabei eine Spur der Verwüstung
hinterlassen. Mindestens 58 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe
allein in Haiti ums Leben - unter anderem bei schweren
Überschwemmungen. Kuba brachte Ike sieben Meter hohe Sturmflutwellen
und ebenfalls schwere Niederschläge. Rund 800.000 Menschen mussten in
den östlichen Landesteilen aus der Gefahrenzone evakuiert werden.
10. September 2008Iran: Mindestens sieben Tote und fast 50
Verletzte: Das ist die erste Bilanz nach dem schweren Erdbeben, das den
Süden des Irans erschüttert hat. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,1 auf der
Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag rund 60 Kilometer
südwestlich der Stadt Bandar-e Abbas und rund 80 Kilometer nordwestlich
von Al Khasab im Oman. Die Naturkatastrophe zerstörte weit über 100
Häuser.
15. September 2008
USA: Hurrikan „Ike“ ist am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von
mehr als 170 Kilometer pro Stunde über Texas und die benachbarten
US-Bundesstaaten hinweg gezogen und hat dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen.
Mindestens 55 Menschen starben durch den Tropensturm, fünf Millionen waren ohne
Strom und 2,2 Millionen hatten sich bereits vor der Ankunft von Ike in
Sicherheit gebracht. Der Hurrikan zerstörte 49 Ölplattformen,
entwurzelte Bäume und machte Autobahnen unpassierbar. Auch 100.000 Häuser
standen unter Wasser. Insgesamt wurden 800 Kilometer Küste überschwemmt
. Ike hatte einen Durchmesser von ca. 1000 Kilometer.
Nachtrag 4 Oktober:
Die Tropenstürme, die Ende August und Anfang September in der Karibik
wüteten, haben in Haiti weitaus mehr Menschen das Leben gekostet als
zunächst angenommen. Bislang seien fast 800 Leichen geborgen worden.
Bei den vier Tropenstürmen "Fay", "Gustav", "Hanna" und "Ike" wurden
mindestens 60 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen des
Karibikstaates zerstört, ebenso wie zahlreiche Straßen, Brücken und
Häuser. Noch immer werden 310 Menschen vermisst. Fast 170.000 Familien
wurden obdachlos. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt.
15. September 2008Taiwan: Mindestens zehn Tote und Sachschäden in Millionenhöhe: Dies ist
die Bilanz nach dem Taifun „Sinlaku“, der am Sonntag über den Nordosten Taiwans
hinweggefegt ist. Springfluten und heftige Niederschläge lösten schwere Überschwemmungen
und mehrere Erdrutsche aus. Sinlaku, der mittlerweile zu einem Tropensturm
herunter gestuft wurde, bewegt sich jetzt auf die Ostküste Chinas zu. Rund
500.000 Menschen wurden dort bereits vor dem Wirbelsturm in Sicherheit
gebracht.
21. September 2008Georgien: Nach heftigen Niederschlägen wird zurzeit der Osten Georgiens
von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Bisher sind drei Menschen in den
Fluten ums Leben gekommen. Die Wassermassen und heftige Hagelschauer richteten auch
schwere Sachschäden an und zerstörten mehrere Dörfer. Darüber hinaus wurden
Äcker, Weinanbaugebiete und Obstplantagen in Mitleidenschaft gezogen.
22. September 2008
Indien:
Über 2.300 Menschen sind bisher durch die langanhaltenden, heftigen
Monsunniederschlägen in Indien ums Leben gekommen. Insgesamt sind von den
extremen Wetterbedingungen zurzeit 22 Millionen Bewohner in 16 Bundesstaaten
betroffen. Die heftigen Regenfälle haben vielerorts für Überschwemmungen und
Erdrutsche gesorgt, bei denen viele der Opfer zu beklagen waren. Zahlreiche
Dörfer sind zurzeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Meteorologen
rechnen mit weiteren Niederschlägen in den nächsten Tagen
24. September 2008Ostasien: Mindestens sechs Tote, über 60
Verletzte und Sachschäden in mehrstelliger Millionenhöhe: Dies ist die
bisherige Bilanz nach dem Taifun „Hagupit“, der in den letzten Tagen
auf den Philippinen, in Taiwan und an der Südküste Chinas gewütet hat.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde knickte
der Wirbelsturm Bäume und Strommasten um und sorgte für Chaos im Flug-
und Straßenverkehr. Heftige Niederschläge sorgten zudem nach
Behördenangaben in einigen Regionen für schwere Überschwemmungen.
25. September 2008Ost-Afrika: Eine lang anhaltende Dürre und daraus
resultierende schlechte Ernten sowie gestiegene Lebensmittelpreise und
militärische Konflikte haben am Horn von Afrika eine humanitäre
Katastrophe ausgelöst. Mittlerweile sind rund 17 Millionen Bewohner der
Länder Äthiopien, Somalia, Dschibuti, Eritrea, Uganda und Kenia von
Hunger bedroht. Allein in Äthiopien können nach Angaben der Vereinten
Nationen circa 9,6 Millionen Menschen nicht mehr ohne
Nahrungsmittelhilfe auskommen.
29. September 2008Ostasien:
Im Zusammenhang mit dem Taifun „Hagupit“ sind in
Vietnam bei Überschwemmungen, Erdrutschen und heftigen
Niederschlägen bisher 42 Leichen geborgen worden. Über 60
Menschen
wurden zum Teil schwer verletzt. Der Wirbelsturm zerstörte
200.000 Häuser. Zehntausende Hektar Acker- und Weideland wurden
überschwemmt, wobei viele Tiere in den Fluten ertranken. Auf
seinem Weg hatte Hagupit bereits auf
den Philippinen für 8 und in China für 17 Todesopfer gesorgt.
2. Oktober 2008Thailand: Der Norden und der Nordosten
Thailands werden seit rund drei Wochen von schweren Überschwemmungen
nach heftigen Monsunniederschlägen heimgesucht. Mindestens 23 Menschen sind in den Fluten
ertrunken, über 200.000 weitere leiden an durch Wasser übertragene
Krankheiten wie Durchfall, Hautausschlag o.ä..Iinsgesamt sind 25 Provinzen des Landes von der Naturkatastrophe
betroffen.
5. Oktober 2008
Algerien: Überschwemmungen nach extrem heftigen Niederschlägen haben in
den letzten Tagen in Algerien mindestens 33 Menschenleben gefordert. Die
Wassermassen überschwemmten zudem mehrere hundert Häuser. Es konnten 150
Menschen aus den überfluteten Gebieten lebend gerettet werden.
5. Oktober 2008
Kirgistan: Bei einem Erdbeben der Stärke von 6,6 auf hat es im Süden
Kirgistans mindestens 70 Tote gegeben, 50 weitere Menschen wurden zum Teil
schwer verletzt. Der Erdstoß richtete auch große Sachschäden an und zerstörte über
100 Häuser. Zwei Stunden später ereignete sich den Angaben zufolge in der
zentralasiatischen Republik ein Nachbeben der Stärke 5,1. Im Zentrum von
Afghanistan wurde ein Erdbeben der Stärke 5,9 registriert. Ein weiteres
Erdbeben der Stärke 6,6 wurde von den US-Geologen in Tibet gemessen. Berichte
aus diesen Regionen über Opfer oder Schäden gibt es bisher nicht.
6. Oktober 2008
Afghanistan: In Afghanistan hat es ein
heftiges Erdbeben der Stärke von 5,9 gegeben. Das Zentrum des
Bebens lag nur 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kabul und
105 Kilometer südwestlich von Jalalabad. Berichte über mögliche Opfer
und
größere Sachschäden in der relativ dicht besiedelten Provinz Paktia
liegen
bisher nicht vor.
11. Oktober 2008Kaukasus:
Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat im Nordkaukaus mindestens 13 Menschen
gekostet, mehr als 100 wurden verletzt. Das Zentrum des
Bebens lag 45 Kilometer östlich der Stadt Groznyy in der Republik
Tschetschenien. Das Beben sorgte auch
für größere Sachschäden und zerstörte
zahlreiche Gebäude, über 50.000 Bewohner der Region waren ohne
Strom.
13. Oktober 2008Mexiko:
Der Hurrikan „Norbert“ ist am
Wochenende mit Spitzengeschwindigkeiten von 200 Kilometer pro
Stunde über Mexiko hinweggefegt und hat eine Spur der
Verwüstung
hinterlassen. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Wirbelsturm ums
Leben. Der Hurrikan deckte zahlreiche Dächer ab, knickte Bäume um
und zerstörte Hochspannungsleitungen. Mehrere hunderttausend Bewohner
der betroffenen Regionen waren ohne Strom. Heftige Regenfälle sorgten
zusätzlich für Überschwemmungen.
16. Oktober 2008Mexiko:
Der Süden Mexikos und Teile
Guatemalas sind von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der
Erdstoß hatte eine
Stärke von 6,6 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag 55
Kilometer südwestlich
der Stadt Tapachula im Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von ca. als
20 Kilometern unter dem Meeresboden. Die
Naturkatastrophe war noch in der 205 Kilometer entfernt gelegenen
Hauptstadt Guatemalas - Guatemala City – deutlich zu spüren. Angaben
über Opfer oder Sachschäden liegen noch nicht vor.
Tagesschau.de
17.10.2008
Neuer
Bericht der Wissenschaftler
Rekordtemperaturen
in der Arktis 
Der Klimawandel nimmt nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA in
der Arktis dramatische Ausmaße an. Wie aus dem dritten Arktisbericht von 46
Wissenschaftlern aus zehn Ländern hervorgeht, liegen die Temperaturen zurzeit
um fünf Grad über dem Normalwert und damit so hoch wie nie zuvor im Herbst. Das
Jahr 2007 sei das wärmste in der Arktis seit Beginn der Aufzeichnungen, für
dieses Jahr rechnen die Wissenschaftler mit dem zweithöchsten Wert.
Dominoeffekt: "System verstärkt sich selbst"
Auch
die Schmelze der Eisberge geht laut Bericht weiter, die Eisfläche wird kleiner.
Die Wissenschaftler sprechen von einem Dominoeffekt: Der Verlust des Eises
führe zu größerer Sonneneinstrahlung und damit zur Erwärmung des Ozeanwassers.
Die wärmere Luft und das wärmere Wasser wiederum beeinträchtigten Tiere und
Pflanzen. Zudem werde der Teil des winterliches Seeeises kleiner, der bis in
den Sommer hält. Die negative Entwicklung des arktischen Systems verstärke sich
selbst. So verlor die Eisdecke auf Grönland im vergangenen Jahr nach Angaben
der Wissenschaftler ein Volumen von 101 Kubikkilometern. Dies wiederum trägt
zum Anstieg des Meeresspiegels bei:
Das veränderte Klima beeinflusst das sensible Ökosystem der
Region. In der Tierwelt werden die Rentierherden kleiner. Wachsende Sorge gibt
es um die Eisbären in der Arktis. Weil die Eisdecke der Arktis im Sommer
rascher schmilzt, haben die Räuber weniger Platz und Zeit, um Robben zu jagen -
die Tiere verhungern. Auch für die pazifischen Walrosse schwinden nach und nach
Lebensraum und Nahrung. Die neuen Berechnungsgrundlagen seien, so Schellnhuber,
dass sich die Abschmelzraten der Gletscher im Himalaya sowie des grönländischen
Eisschildes in den vergangenen Jahren verdoppelt bis verdreifacht hätten.
Ursache sei unter anderem der verstärkte Schadstoffausstoß chinesischer
Kohlekraftwerke. Dadurch werde das Eis grauer und könne weniger Sonnenlicht
reflektieren.
Tatsächlich nähmen die CO2-Emissionen derzeit drastisch zu - vor
allem aufgrund der Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern wie China
und Indien, sagte der Wirtschaftsforscher Gernot Klepper vom Kieler Institut
für Weltwirtschaft. Derzeit gebe es eine jährliche Zunahme der Emissionen aus
der Verbrennung fossiler Brennstoffe um 3,5 Prozent. Vor 20 Jahren habe die
jährliche Zunahme noch bei einem Prozent gelegen.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel warnte davor, das
Engagement für den Klimaschutz infolge der Finanzmarktkrise zu vernachlässigen.
Es gehe nach wie vor um die Frage, ob man dafür "jetzt relativ wenig
Geld" ausgeben oder in einigen Jahrzehnten "ungeheure Summen"
für die Folgen des Klimawandels aufbringen wolle. " Noch sind wir reich
genug, uns Klimaschutz zu leisten - wir sind zu arm, um auf Klimaschutz zu
verzichten", betonte der SPD-Politiker.
Mehr Infos ....
|
23. Oktober 2008Jemen: Beim schwersten Unwettern der letzten 30 Jahren sind im Jemen mehr als 60 Menschen ertrunken oder durch Blitzschläge
getötet worden. Etwa 1700 Häuser sind durch die
schlammbraunen Fluten zerstört worden. Insgesamt mussten mehr als 3000 Menschen gerettet
werden. Gestern waren noch rund 800 Menschen vom Wasser eingeschlossen.28. Oktober 2008Pakistan:
Zwei schwere Erdbeben mit einer Stärke von über 6.0, haben in der
Provinz Balutschistan mehr als 160 Todesopfer
gefordert. Hunderte
Häuser sind Berichten zufolge in den Dörfern Balutschistans
zerstört worden. Offenbar liegen noch immer viele Menschen unter
den Trümmern begraben.
3. November 2008Frankreich: Nach langanhaltenden, heftigen Regenfällen werden zurzeit viele Regionen Frankreichs von schweren
Überschwemmungen heimgesucht. Am schlimmsten betroffen sind der Westen und
der Südosten des Landes. Die Wassermassen ließen zahlreiche
Flüsse über die Ufer treten und rissen Autos und
Motorräder mit. Viele Dörfer sind komplett von der
Außenwelt abgeschnitten. Hunderte von Menschen mussten vor den
Fluten in Sicherheit gebracht werden.
3. November 2008Vietnam: Heftige, lang anhaltende Regenfälle haben in vielen Teilen
Vietnams für die schlimmsten Überschwemmungen seit
Jahrzehnten gesorgt. Besonders stark betroffen ist unter anderem die
vietnamesische Hauptstadt Hanoi. Mindestens 95 Menschen kamen bisher ums Leben, zahlreiche weitere
werden zurzeit noch vermisst. Zehntausende von Häusern
wurden überflutet und tausende Hektar landwirtschaftlicher Fläche
zerstört. Eine Besserung der Lage ist
nicht in Sicht; die Meteorologen rechnen in den nächsten Tagen
mit weiteren Niederschlägen.
10. November 2008Kuba: Der Hurrikan „Paloma“ ist mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometer pro Stunde über große
Teile Kubas hinweg gezogen und hat dabei eine Spur der Verwüstung
hinterlassen. Mehr als eine halbe Million Menschen, darunter knapp
zehntausend Touristen, wurden zuvor von den Behörden aus der
Gefahrenzone evakuiert. Der Wirbelsturm sorgte vielerorts für große
Sachschäden und deckte Häuser ab oder knickte Bäume, Telefon- und
Strommasten um. Menschen kamen nicht ums Leben.
14. November 2008
USA:
Das verheerensdste Feuer seit 50 Jahren frisst sich
als Feuerwalze durch Süd-Kalifornien. Rund 10.000 Häuser wurden
evakuiert, mindestens 180 Gebäude - Luxusvillen und
Mehrfamilienhäuser - liegen in Schutt und Asche. Ein ganzer Park mit
500 mobilen Containerunterkünften wurde dem Erdboden gleich gemacht.
Knapp 20 Helikopter und Löschflugzeuge sind neben über Tausend
Feuerwehrleute im Einsatz. Trotzdem haben sich die
Waldbrände in der Umgebung von Los Angeles weiter ausgebreitet. Die
Millionenstadt war am Sonntag von drei Seiten eingeschlossen. Bisher
verbrannte eine Fläche von 75
Quadratkilometern.
17. November 2008Indonesien: Mindestens zwei Tote, 37 Verletzte
und mehrere hundert beschädigte oder zerstörte Häuser: Dies ist die
erste Bilanz nach einem schweren Erdbeben vor der Nordküste der
indonesischen Insel Sulawesi (früher: Celebes). Das Beben hatte eine
Stärke von 7,5 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens befand
sich rund 135 Kilometer nordwestlich der Stadt Gorontalo.
23. November 2008Philippinen:
Mindestens sechs Tote, 200 überflutete Dörfer und 15.000 Menschen
auf der Flucht vor den Wassermassen: Dies ist die bisherige Bilanz nach
den
verheerenden Überschwemmungen im Norden der Philippinen. Tagelange
heftige
Niederschläge hatten die Naturkatastrophe in den Provinzen Isabela und
Cagayan
ausgelöst. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, in den
nächsten Tagen wird mit weiteren ergiebigen Regenfällen gerechnet.
23. November 2008Kolumbien: Bis zu
zehn Menschen sind vermutlich bei einem heftigen Ausbruch des Vulkans Nevado
del Huila in Kolumbien ums Leben gekommen, neun weiter wurden zum Teil schwer
verletzt. Die Eruption des Feuerbergs vor einigen Tagen hatte in der
betroffenen Region 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Bogota mehrere
Schlammlawinen ausgelöst. Diese zerstörten unter anderem sechs Brücken und
richteten große Schäden in einem Wohngebiet an.
26. November 2008Brasilien:
Seit 50 Tagen anhaltende heftige Regenfälle
haben im Süden Brasiliens für zahlreiche Erdrutsche und Hochwasser
gesorgt. Am schlimmsten betroffen ist der Bundesstaat Santa Catarina,
hier wälzten sich aufgeweichte Hügel als Schlammlawine durch die
Landschaft .Bei der schlimmsten Naturkatastrophe in diesem Teil
Brasiliens kamen bisher mindestens 100 Menschen
ums Leben, mehr als 20 weitere werden zurzeit noch vermisst.
Über 80.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und einige
Ortschaften sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten.
30. November 2008Sri Lanka: Mindestens sieben Menschen sind im
Norden Sri Lankas bei großflächigen Überschwemmungen nach dem Zyklon
Nisha und lang anhaltenden schweren Regenfällen gestorben. Die
Wassermassen zerstörten zudem fast 10.000 Häuser und machten 80.000
Bewohner der betroffenen Regionen obdachlos.
1. Dezember 2008Brasilien:
Immer mehr Unwetter-Tote. Das verheerende Unwetter begleitet
von Überschwemmungen und zahlreichen Erdrutschen hat in Brasilien
mehr Todesopfer gefordert als zunächst gedacht. Mittlerweile
gehen die Behörden von mindestens 120 Toten aus. Fast 20 Menschen
werden zurzeit im Bundesstaat Santa Catarina noch vermisst. Insgesamt
sind rund 1,5 Millionen Menschen von der Naturkatastrophe betroffen.
Fast 100.000 Bewohner der Region haben ihr Dach über dem Kopf verloren.
Eine Entspannung der Lage ist noch nicht in Sicht. Die Meteorologen
rechnen in den kommenden Tagen mit weiteren Regenfällen.
1. Dezember 2008
Italien: Das schlimmste Hochwasser seit über
20 Jahren wird aus der Lagunenstadt Venedig gemeldet. Starke Regenfälle
und heftiger Wind haben dort den Meeresspiegel um bis zu 1,56 Meter
über normal ansteigen lassen. Große Teile der Metropole einschließlich
des weltberühmten Markus-Platz stehen unter Wasser.
5. Dezember 2008USA. Im Bundesstaat Kalifornien hat wieder einmal die Erde gebebt.
Der Erdstoß hatte eine Stärke
von 5,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag in einer nur dünn
besiedelten Wüstengegend knapp 200 Kilometer nordöstlich von Los Angeles. Die
Naturkatastrophe war aber auch in einigen Regionen Nevadas und Arizonas
deutlich zu spüren. Berichte über mögliche Opfer oder größere Schäden liegen nicht vor.
6. Dezember 2008
Osttimor/Indonesien: Auch vor Osttimor hat es ein heftiges Erdbeben gegeben.
Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,2
auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des lag ca. 160 Kilometer nordwestlich der Stadt Dili in einer Tiefe von rund
400 Kilometern unter dem Meeresboden. Opfer oder größere Sachschäden gab es
offenbar nicht.
9. Dezember 2008
Neuseeland: Die mehr als 1.000 Kilometer
nordöstlich von Neuseeland gelegenen Kermadec-Inseln sind von einem
schweren Erdbeben der Stärke von 6,8 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag rund 220 Kilometer
südöstlich von Raoul Island in einer Tiefe von mehr als 13 Kilometern
unter dem Meeresboden. Informationen über mögliche Opfer oder
Sachschäden liegen nicht vor.
11. Dezember 2008Italien: Einige Regionen Italiens sind von
heftigen Unwettern heimgesucht worden. Besonders schlimm ist die
Situation unter
anderem in Rom, wo zahlreiche Straßen und
Unterführungen nach schweren Niederschlägen überschwemmt wurden. Der
Tiber hatte einen Wasserpegel von 12 Meter, normaler Wasserstand ist 6
Meter. Eine
Frau ertrank, als sie mit ihrem Auto in den Wassermassen stecken blieb
15. Dezember
2008Europa: Schneechaos legt mehrere Länder lahm. Nach dem
Schneechaos in Frankreich mit mehreren Toten und weiträumigen Stromausfällen
hat sich die Situation nur sehr langsam entspannt. Knapp hunderttausend
Haushalte sind weiter ohne Strom und Telefon. Tausende Schüler mussten im Zentralmassiv
und in den Alpen zu Hause bleiben. Im Département Vaucluse befürchten die
Behörden wegen der massiven Schnee- und Regenfälle Hochwasser. Sieben Bergpässe
mussten gesperrt werden, mehr als 20

waren nur mit Schneeketten passierbar. Auf
Mallorca legte ein kräftiger Hagelschauer am Sonntag Teile der Tramuntana-Berge
unter Eis. mehrere Dörfer waren von der Umwelt abgeschnitten. Die Schneedecke
wuchs über Nacht in manchen Gegenden um 70 Zentimeter und weitere Niederschläge
sind vorhergesagt. In Simplon liegen inzwischen zwei Meter Schnee, eine
rekordverdächtige Höhe für Mitte Dezember. Spanien
: Eine Schneedecke von mehr als 1 Meter Höhe hat sich über
Andalusien, im Süden Spaniens gelegt und ein Verkehrschaos verursacht. In
Mittelspanien mussten 39 Menschen aus ihren Autos gerettet werden, die vom
starken Schneefall überrascht wurden. Österreich: Stärkste Schneefälle seit
Jahrzehnten. Im Süden Österreichs schneite es in den vergangenen Tagen so stark
wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wegen der Lawinengefahr blieben viele Straßen
weiter gesperrt und Täler wie das Kärntner Lesachtal von der Außenwelt
abgeschnitten. Auch die Südschweiz liegt unter meterhohem Schnee begraben.
Zermatt, wie auch einige andere abgelegene Seitentäler, sind von der Außenwelt
abgeschnitten. Die Versorgung ist nur mit Hubschraubern möglich.
19. Dezember
2008
Chile: Große Teile Chiles sind von mehreren schweren Erdbeben erschüttert
worden. Der heftigste Erdstoß hatte eine Stärke von 6,3 auf der
Momentmagnitude. Die anderen Beben in den letzten 24 Stunden erreichten Werte
von 6,0, 5,5, und 5,2. Das Zentrum der Beben lag weniger als 80 Kilometer
nördlich der Stadt Valparaiso. Berichte über mögliche Opfer oder größere
Sachschäden liegen nicht vor.