Neue Erde





 
 

 

 


 


 


 





 



Katastrophenstatistik 2010




3. Januar 2010
China: Der Norden Chinas einschließlich der Hauptstadt Peking wird zurzeit von einem heftigen Wintereinbruch mit schweren Schneestürmen und starkem Frost heimgesucht. Die widrigen Wetterbedingungen sorgten vor allem für Chaos im Flugverkehr und legten große Teile des öffentlichen Lebens lahm

3. Januar 2010
Kolumbien: In der kolumbianischen Provinz Nariño ist nahe der Stadt Pasto der 4.276 Meter hohe Feuerberg Galeras zu neuer Aktivität erwacht. Der Vulkan schleudert Asche und Gesteinstrümmer in den Himmel und bedroht so fast 10.000 Menschen, die in seiner unmittelbaren Umgebung leben. Die Behörden forderten die Bewohner des Risikogebiets auf, sich so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen

4. Januar 2010
Pazifik: Die Salomoneninseln sind innerhalb weniger Stunden  von acht Erdstößen erschüttert worden. Das heftigste Beben hatte  eine Stärke von 7,2 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Naturereignisses lag 105 Kilometer südöstlich der Stadt Gizo auf den New Georgia Islands. Nach ersten Behördenangaben gab es in der betroffenen Region  einige Verletzte zu beklagen. Auch mehrere Gebäude wurden beschädigt oder sogar zerstört.

4. Januar 2010
Brasilien: Heftige, lang anhaltende Niederschläge haben in Teilen Brasiliens Dutzende von Erdrutschen und Schlammlawinen ausgelöst. Bisher starben mindestens 73 Menschen bei den verheerenden Naturereignissen. Zahlreiche weitere Bewohner der betroffenen Regionen – darunter die Insel Ilha Grande und der Bundesstaat Rio de Janeiro – werden zurzeit noch vermisst.

4. Januar 2010
Australien: Der Südosten Australiens hat unter heftigen Wetterkapriolen zu leiden.
Nach langer Dürre sorgen nun starke Niederschläge für Hochwasser in den Flüssen und für großflächige Überschwemmungen. Der Fluss Castlereagh, der sonst als dünnes Rinnsal 540 Kilometer nordwestlich von Sydney durch die Landschaft fließt, ist nach kräftigen Niederschlägen zu einem fünf Meter hohen reißenden Fluss geworden. Einige Ortschaften im Bundesstaat New South Wales sind vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. 300 Höfe sind von der Außenwelt abgeschnitten. In dem am schlimmsten betroffenen Gebieten wurden die schlimmsten Regenfälle der letzten 100 Jahre registriert.

4. Januar 2010
Kenia: Bei tagelangen heftigen Regenfällen und Hochwasser, sind in Nordkenia  mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Die örtlichen Helfer befürchten angesichts zahlreicher vermisster Menschen noch mehr Todesopfer. Nach Angaben des Kenianischen Roten Kreuzes haben mehr als 30.000 Menschen ihre Häuser verloren. Der Fluss Kerio trat über die Ufer und die Sturzflut spülte ganze Dörfer weg. Viele Menschen in der Region sind traditionell Viehzüchter und haben ihre Lebensgrundlage verloren, nachdem hunderte Rinder, Schafe und Ziegen in den Fluten ertranken.

9. Januar 2010
USA: Ein schwerer Erdstoß hat die Menschen in Nordkalifornien in Angst und Schrecken versetzt. Das Naturereignis besaß eine Stärke von 6,5 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag mehr als 50 Kilometer südwestlich der Stadt Eureka in einer Tiefe von über 20 Kilometern unter dem Meeresboden. Bei der Naturkatastrophe waren einige (Leicht-)Verletzte zu beklagen und es entstand erheblicher Sachschaden. 

12. Januar 2010
Haiti: Eine Erdbebenserie mit mehr als zehn schweren Erdstößen hat die Bewohner des Karibikstaates Haiti schockiert und in Angst und Schrecken versetzt. Haiti, eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre, wird immer wieder von Naturkatstrophen heimgesucht. Die Erde bebte für knappe 2 Minuten und ließ die Gebäude wie Kartenhäuser in sich zusammenstürzen. Auch der Präsidentenpalast ist zerstört (Bild oben). Das heftigste Beben hatte eine Stärke von 7,0. Das Zentrum des Bebens lag nur 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, wo unter anderem der Präsidentenpalast beschädigt wurde. Berichte über Opferzahlen liegen zurzeit noch nicht vor. Experten gehen aber von tausenden, vbielleicht sogar 100.000 Toten aus. Es besteht die Gefahr, dass Seuchen ausbrechen, da sämtliche Krankenhäuser zerstört sind und kaum eine medizinische Versorgung stattfindet. Niemand hat zur Zeit einen Überblick, da die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen ist.  Helfer suchen – zum Teil mit bloßen Händen – nach Verschütteten. Die Rettungsarbeiten werden unter anderem von den zahlreichen Nachbeben behindert.

(5.12.2010 Letzter Stand:   212.000 Tote, 300.000 Verletzte und 2 Millionen Obdachlose. Die Opferzahlen werden jedoch noch  weiter steigen, da man immer noch Leichen unter den Trümmern findet.)




Die stärksten Erdbeben seit Beginn des 20. Jahrhunderts

Beben ab der Stärke 6,5









17. Januar 2010
Argentinien: In der Drakestraße zwischen Südamerika und der Antarktis hat es ein schweres Erdbeben der Stärke von 6,3 gegeben. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der Wissenschaftler 355 Kilometer südöstlich der argentinischen Stadt Ushuaia in einer Tiefe von rund zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden in der dünn besiedelten Region gab es nicht.

18. Januar 2010
China: Der Nordwesten Chinas wird zurzeit von einem extremen Wintereinbruch, mit Temperaturen von unter minus 40°C heimgesucht. Darüber hinaus gab es vielerorts auch heftige Schneestürme. Insgesamt starben bei den extremen Witterungsbedingungen bisher mindestens vier Menschen, viele tausend weitere Bewohner Xinjiangs konnten von den Behörden gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Der Kälte zum Opfer gefallen sind nach Medienberichten tausende Haus- und Nutztiere.

22. Januar 2010
USA/Kalifornien:  Der Bundesstaat Kalifornien wird seit ein paar Tagen von schweren Unwettern mit heftigen Stürmen und starken Regen- und Schneefällen heimgesucht.  Überschwemmte Straßen, Chaos im Auto- und Flugverkehr und vor allem große Erdrutschgefahr sind die Folgen. Aus Sicherheitsgründen mussten bereits mehr als 1.000 Häuser geräumt werden. In der kalifornischen Wüste -Sierra Nevada - fiel ein guter Meter Neuschnee. Mittlerweile wurde für viele Regionen Kaliforniens der Notstand ausgerufen.

6. Februar 2010
Mexico: Langanhaltende heftige Niederschläge haben in Zentralmexiko für großflächige Überschwemmungen und gefährliche Erdrutsche gesorgt. Insgesamt kamen bei den Naturereignissen mindestens 30 Menschen ums Leben, tausende Häuser standen unter Wasser. Betroffen war auch die Metropole Mexiko-Stadt, wo fast ein ganzer Stadtteil „Land unter“ meldete.

7. Februar 2010
USA:  Heftige Regenfälle in Zusammenhang mit einem schweren Sturm haben in Kalifornien für zahlreiche Erdrutsche in den Bergen um Los Angeles gesorgt. Dabei wurden 40 Gebäude beschädigt oder zerstört. Tausende Menschen mussten zudem aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen. Die Schlammlawinen machten aber auch Straßen unpassierbar und rissen zahlreiche Pkws mit. Verletzte gab es nach ersten Informationen allerdings nicht.

7. Februar 2010
Südjapan und Taiwan:  Ein heftiges Erdbeben hat Teile Südjapans und die Insel Taiwan erschüttert. Der Erdstoß besaß eine Stärke von 6,4 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens lag 115 Kilometer südwestlich von Ishigaki-jima, der Hauptinsel der Yaeyama-Inseln, und 225 Kilometer südöstlich der Stadt Hua-lien auf Taiwan in einer Tiefe von mehr als 16 Kilometern unter dem Meeresboden. Über mögliche Opfer oder größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

7. Februar 2010
USA: Das Schneechaos im Nordosten der Vereinigten Staaten nimmt immer dramatischere Züge an. Ein erneuter Blizzard hat wiederum gewaltige Neuschneemengen gebracht, die Städte wie Washington, Philadelphia oder New York fast vollständig lahm legten. Geschäfte, Behörden, Schulen blieben fast ausnahmslos geschlossen. Aus Washington wurden sogar die größten Schneehöhen seit 100 Jahren gemeldet: 1,39 Meter. Der Flugverkehr  an der gesamten  US-Ostküste kam fast nahezu komplett zum Erliegen.




Was ist bloß mit der Erde los?

Extreme Wetterlage, ein weiteres Indiz für globale Veränderungen


Auf der Nordhalbkugel:
In Deutschland und Europa setzt klirrende Kälte den Menschen zu – in vielen Orten gab’s so viel Schnee wie seit dem Winter 1962/63 nicht mehr.

Fünf Schneestürme haben den Osten der USA zeitweise lahmgelegt. In Washington D.C. fiel 1,40 Meter Schnee – so viel wie seit 1884 nicht mehr.

• In der Mongolei sind knapp zwei Mio. Schafe, Ziegen, Pferde verendet – bei minus 50 Grad Kälte (sonst durchschnittlich minus 25 Grad).

Auf der Südhalbkugel:
Im brasilianischen Rio de Janeiro tobt gleichzeitig die schlimmste Hitzewelle seit 50 Jahren, Temperaturen bis 46 Grad – schon 100 Tote.

In Ecuador und Venezuela herrscht Dürre – so wenig Regen wie seit 40 Jahren nicht mehr.

Im Norden immer mehr Eis, im Süden immer extremere Hitze.

Klima in Tropen "außergewöhnlich warm"

Entscheidender für das Weltklima ist nach Auskunft des Meteorologie-Experten der Universität Kiel ohnehin weniger die Wetterentwicklung in unseren Breiten als das Klima in den Tropen und die seien im Moment "außergewöhnlich warm".

Sind die Wetter-Extreme ein Zufall oder hängen sie mit der globalen
Instabilität zusammen ?
 

Experten haben eine weltumspannende Ursache ausgemacht: Über dem Pazifik (zwischen Australien und Mittelamerika) liegt derzeit eine riesige warme Zone.

Sie wurde ausgelöst durch das Wetterphänomen El Niño, einem ungewöhnlich warmen Meeresstrom. Auf Wärmekarten der US-Behörde für Meeresforschung ist diese Zone als gewaltiges rotes Gebiet zu sehen. Über dem Nordatlantik staut sich dagegen arktische Kälte.

Wetterforscher Klaus Wolter (US-Universität Colorado): „El Niño und die Kälte über dem Nordatlantik bringen die Winterstürme nach Nordamerika und Europa.“

Professor Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: „Durch die globale Erwärmung gibt es mehr Wärmeenergie in der Atmosphäre. Der damit verbundene Energieaustausch sorgt unter anderem für die extremen Wetterbedingungen. Die Hitze auf der Südhalbkugel gehört ebenso dazu wie die Kälte bei uns.“



Kippt jetzt unser ganzes Klima ins Extreme?

Eine neue US-Studie (University of California) warnt davor, dass wichtige Ökosysteme ohne Vorwarnung zusammenbrechen könnten. Forscher sprechen von Kipp-Punkten.
http://neue-studie/warnt-vor-ploetzlichem-kollaps-der-oekosysteme.html

Laut WWF sind besonders der brasilianische Regenwald, die Arktis, der Golfstrom, das grönländische Inlandeis und der indischen Sommermonsun gefährdet. Wenn diese Ökosysteme kippen, würden sie sich davon nie mehr erholen!  Das käme einem globalen Klimakollaps gleich!

Prof. Gerstengarbe: „Es ist aber nicht vorhersagbar, wann es zum Kippen kommt.“ Solche Prozesse können innerhalb kürzester Zeit passieren.

Kältewelle kein Zeichen für nachlassenden Klimawandel

Macht die Erderwärmung tatsächlich Pause? US-Forscher haben jetzt eine Studie mit eindeutiger Botschaft vorgelegt: Der Klimawandel geht nach ihrer Ansicht ungebremst weiter. Das vergangene Jahrzehnt, so sagen sie, war sogar das wärmste seit Beginn der Messungen. (Nachrichten vom 16. April 2010: Der Monat März 2010, war global gemessen der Wärmste seit 130 Jahren)
Forscher: Ausmaß des Klimawandels wird unterschätzt
http://nachrichten.t-online.de/studien-zur-erderwaermung
 





16. Februar 2010
Indonesien: Im Osten Indonesiens hat es ein heftiges Erdbeben  der Stärke von 6,2 gegeben.  Das Zentrum des Naturereignisses lag 295 Kilometer nordwestlich der Stadt Saumlaki auf den Tanimbar Inseln in einer Tiefe von 128 Kilometern unter dem Meeresboden. Über Opfer oder größere Sachschäden gab es keine Meldung.

18. Februar 2010
Asien:  In der Grenzregion von China, Nordkorea und Russland hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke von 6,9 ereignet. Das Zentrum des Naturereignisses lag rund 90 Kilometer südöstlich der Stadt Yanji in der chinesischen Provinz Jilin und 100 Kilometer nordöstlich von Chongjin in Nordkorea. Noch im mehr als 1.200 Kilometer entfernten Peking kamen nach Medienberichten Häuser ins Schwanken. Informationen über mögliche Opfer oder größere Sachschäden liegen zunächst nicht vor.

21. Februar 2010
Portugal: Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind bei schweren Unwettern mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 68 weitere seien verletzt worden und mehrere Menschen würden noch vermisst. Stundenlanger Regen führte zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen. Die Wassermassen spülten Autos ins Meer, zerstörten mehrere Brücken und rissen Bäume um. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern. Der Flughafen musste geschlossen werden. Auch zahlreiche Straßen waren unpassierbar. Der Sachschaden beträgt über 1 Milliarde Euro.

25. Februar 2010
Spanien: Schwere Niederschläge haben in einigen Regionen Südspaniens für großflächige Überschwemmungen gesorgt. Am schlimmsten betroffen ist in erster Linie Andalusien und vor allem die Region um die Stadt Cordoba. Dort mussten sogar hunderte von Menschen vor den Fluten des fünftlängsten Flusses Spaniens, des Guadalquivir, in Sicherheit gebracht werden.

25. Februar 2010
Japan: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 vor der südjapanischen Inselprovinz Okinawa ist glimpflich verlaufen. Das Zentrum des Bebens lag in einer Tiefe von nur zehn Kilometern im Meer vor der Küste Okinawas, rund 1500 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio. Ein solch starkes Beben hatte es vor der Küste Okinawas zuletzt im Jahr 1909 gegeben.

27. Februar 2010
Chile:  Vor der chilenischen Küste hat es ein sehr schweres Erdbeben der Stärke von 8,8 gegeben. Das Zentrum der Naturkatastrophe lag 100 Kilometer nordwestlich der Stadt Chillan und 325 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Santiago. Nach ersten Berichten kamen mindestens 500 Menschen bei dem Beben ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. In Concepción kam es  zu Feuern und hunderte Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.  Das Pazifik-Warnzentrum der USA gab  einen Tsunami-Alarm für nahezu den kompletten Pazifikraum raus. Der Ort Lloca wurde praktisch komplett weggespült. Augenzeugen sprechen von bis zu zehn Meter hohen Flutwellen. Geologen registrierten rund 90 Nachbeben bis zu einer Stärke von 6,2.

28. Februar 2010
Das Sturmtief "Xynthia" ist in der Nacht über Westeuropa hinweggezogen und hat in Portugal und Spanien schwere Schäden verursacht. Am schlimmsten traf es jedoch Frankreich - dort starben mindestens 45 Menschen. Die meisten von ihnen ertranken nach Angaben der Behörden bei Überschwemmungen an der Atlantikküste im Department Vendée. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde wurden in der Nacht Häuser abgedeckt, Bäume entwurzelt und ganze Hafenbereiche verwüstet. 1 Millionen Menschen sind ohne Strom.

4. März 2010
Taiwan: Die Insel Taiwan ist von einem heftigen Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag 40 Kilometer nordwestlich von T'ai-tung und 250 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Taipeh, aber auch in Taipeh gerieten noch Häuser ins Schwanken. Bei dem Naturereignis wurden mindestens 64 Menschen verletzt, nach Behördenangaben stürzten aber auch zahlreiche Gebäude ein und die Stromversorgung brach zum großen Teil zusammen. 

5. März 2010
Kenia:  Lang anhaltende schwere Niederschläge haben in Teilen Kenias für großflächige Überschwemmungen gesorgt. Nach ersten Informationen kamen dabei mindestens sechs Menschen ums Leben, zahlreiche weitere gelten zurzeit noch als vermisst. Besonders betroffen von dem Naturereignis waren unter anderem die Städte Nakuru und Marsabit im Westen beziehungsweise Norden des Landes.

5. März 2010
Türkei: Im Osten der Türkei hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Der Erdstoß um 04:32 Uhr Ortszeit besaß laut dem U.S. Geological Survey in Denver eine Stärke von 6,0 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum lag 45 Kilometer westlich der Stadt Bingol und 625 Kilometer östlich der Hauptstadt Ankara. Nach ersten Informationen starben bei der verheerenden Naturkatastrophe mindestens 57 Menschen, Dutzende weitere wurden zum Teil schwer verletzt – zumeist beim Einsturz von Gebäuden. 

10. März 2010
Marokko: In Marokko hat es  eine Reihe von Naturkatastrophen gegeben. Langanhaltende heftige Niederschläge lösten in mehreren Teilen des Landes Hochwasser und Erdrutsche aus. Im  Nordosten und in Zentralmarokko kam es zu kräftigen Stürmen. Insgesamt starben mindestens zehn Menschen bei den Naturereignissen, sechs weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Zeitgleich haben große Teile Südeuropas – darunter Italien, Kroatien und Spanien inklusive Mallorca – unter einem neuen Wintereinbruch zu leiden. Es fielen innerhalb kurzer Zeit bis zu 70 Zentimeter Neuschnee.

11. März 2010
Chile:  Nicht einmal 14 Tage nach dem sehr schweren Erdbeben in Chile mit der Stärke 8,8, bei dem fast 500 Menschen starben, hat die Erde mehrfach erneut gebebt. Das heftigste Nachbeben besaß eine Stärke von 7,2. Das Zentrum lag 110 Kilometer westlich von Rancagua und 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Santiago. Dort gerieten nach ersten Berichten zahlreiche Gebäude ins Schwanken. Informationen über Opfer lagen zunächst nicht vor.

14. März 2010
Japan: Große Teile Japans sind von einem heftigen Erdbeben der Stärke von 6,6 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag 80 Kilometer südöstlich von Sendai auf der Hauptinsel Honshu und 285 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. Noch hier  gerieten viele Gebäude ins Schwanken, wodurch Sachschaden entstand. Nach ersten Informationen gab es bei dem Naturereignis keine Opfer zu beklagen.

19. März 2010
China: Weite Teile Chinas werden zurzeit von der schlimmsten Dürrekatastrophe seit mehr als 50 Jahren heimgesucht. Besonders betroffen von der ungewöhnlichen Wasserknappheit sind vor allem die Provinzen Yunnan, Guizhou und Sichuan sowie das autonome Gebiet Guǎngxī im Süden des Landes.  Mittlerweile haben  20 Millionen Chinesen unter der Trockenheit und dadurch bedingten Ernteausfällen zu leiden.  Die Schäden durch die extremen Wetterbedingungen liegen nach Behördenangaben in Milliardenhöhe.

24. März 2010
Australien: Die Millionenstadt Perth in Westaustralien ist von einem schweren Unwetter heimgesucht worden, das eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 120 Kilometer pro Stunde, Golfball-großen Hagelkörnern und heftigen Regenfällen zerstörte zahlreiche Stromleitungen, beschädigte viele Gebäude und sorgte für überschwemmte Straßen. Zeitweilig waren weit über 200.000 Menschen ohne Energieversorgung. Es gab zudem großes Chaos im Straßen- und Flugverkehr. Nach ersten Schätzungen von Experten wird der Gesamtschaden deutlich über 100 Millionen Euro liegen.

26. März 2010 
Chile: Nach dem verheerenden Erdbeben vom 27. Februar, hat es in Chile erneut ein heftiges Beben Stärke von 6,2 gegeben.  Das Zentrum lag 65 Kilometer nördlich der Stadt Vallenar in der Atacama-Region. Nach ersten Berichten gab es dieses Mal aber keine Opfer oder größere Sachschäden zu beklagen.

4. April 2010
Mexico:  In der Baja California hat es ein starkes Erdbeben der Stärke 7,2 gegeben . In der nicht besiedelten Naturlandschaft kamen keine Menschen zu schaden.
 
7. April 2010 
Brasilien: Der heftigste Regensturm der letzen Jahrzehnte hat in Brasilien bereits über 200 Todesopfer gefordert , die meisten von ihnen starben durch Schlammlawinen und Überschwemmungen. Zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst – vor allem in den Elendsvierteln der Metropole. Rund zehntausend Bewohner der am schlimmsten betroffenen Regionen sind mittlerweile von den zuständigen Behörden aus der Gefahrenzone evakuiert. Besonders betroffen waren Bewohner der Slums von Rio de Janeiro.

7. April 2010
 
Indonesien: Fünf Jahre nach dem Tsunami von Weihnachten 2004 hat sich erneut ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 vor Sumatra ereignet. Gemessen an der Stärke des Bebens waren die Folgen glimpflich, mehrere Häuser stürzten ein, doch es gab nur wenige Verletzte und vermutlich keine Toten.

12. April 2010
 
Südspanien: In Südspanien hat die Erde kräftig gebebt. Der Erdstoß besaß eine Stärke von 6,3 auf der Momentmagnitude. Das Epizentrum lag rund 24 Kilometer südöstlich der Stadt Granada in 616 Kilometern Tiefe in der Nähe der Bergkette Sierra Nevada. Meldungen über mögliche Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor. Die Region am Atlantik gilt als ein erdbebengefährdetes Gebiet. 1755 ereignete sich in Lissabon eines der verheerendsten Erdbeben in der europäischen Geschichte. 

14. April 2010
  
China: Mehr als 1700 Tote und mindestens 12.000 Schwerverletzte - so lautet die  Bilanz eines schweren Erdbebens der Stärke  6,9, das den Westen Chinas erschütterte. Das Zentrum des Bebens lag im Süden der Provinz Qinghai nahe Tibet. Ein Reporter des staatlichen chinesischen Fernsehens berichtete. "Auf einen Schlag fielen die Häuser in sich zusammen. " Die Behörden gehen davon aus, dass die Opferzahlen in den nächsten Tagen noch deutlich weiter steigen werden, denn viele Bewohner der Krisenregion liegen noch verschüttet unter den Trümmern ihrer Häuser. Besonders stark betroffen von dem Erdbeben sind die Städte Yushu und Jiegu, wo zwischen 80 und 90 Prozent der Häuser zerstört sein sollen. Doch noch ist das ganze Ausmaß der Naturkatastrophe längst nicht absehbar.

15. April 2010  
Indien: Im Nordosten Indiens hat ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometer pro Stunde eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Bei der Naturkatastrophe starben mindestens 120 Menschen, Dutzende weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Wirbelsturm zerstörte oder beschädigte auch zehntausende Gebäude und kappte zahlreiche Strom- und Telefonleitungen. Am schlimmsten betroffen von dem Zyklon waren die indischen Bundesstaaten Westbengalen und Bihar.

16. April 2010
Island:  Auf Island ist der Eyjafjallajökull-Vulkan gestern zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ausgebrochen und speit größere Mengen an Lava. Die  Rauch- und Aschewolke stieg in eine Höhe von 8 Kilometer in die Atmosphäre. Mehrere hundert Bewohner mussten aus Sicherheitsgründen bereits aus der Region evakuiert werden, da Überschwemmungen und Sturzfluten durch Schnee- und Eisschmelze infolge des Vulkanausbruchs drohen. Die gewaltige Staubfahnesorgt für Chaos im europäischen Flugverkehr. Auf Island, in Skandinavien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland sind bereits fast alle Starts und Landungen abgesagt. Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001, hat kein Ereignis sich so gravierend auf den Luftverkehr ausgewirkt, wie die gewaltige Aschewolke aus dem Vulkan Eyjafjallajökull.

26. April 2010  
Taiwan: Der Südosten Taiwans ist von einem schweren Erdbeben der Stärke von 6,5 erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens lag 270 Kilometer südöstlich der Stadt T'ai-tung in einer Tiefe von mehr als 20 Kilometern unter dem Meeresboden. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden liegen noch nich vort. 

5. Mai 2010
USA: Heftige Stürme und massive Niederschläge haben in den U.S.-Bundesstaaten Tennessee und Mississippi eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Vielerorts kam es zu großflächigen Überschwemmungen, bei denen mindestens 28 Menschen starben. Einen Toten und Dutzende Verletzte - forderte zudem ein Tornado in Arkansas, der zudem zahlreiche Bäume umknickte und Stromleitungen zerfetzte.

7. Mai 2010
China: Der Südwesten Chinas ist von heftigen Unwettern – darunter ein Tornado – heimgesucht worden. Nach Behördenangaben starben bei den Naturkatastrophen mindestens 25 Menschen, über 150 weitere Bewohner in den betroffenen Regionen wurden zum Teil schwer verletzt.

9. Mai 2010
Indonesien: Vor der Küste Indonesiens hat es ein sehr schweres Erdbeben der Stärke von 7,2 gegeben. Das Zentrum des Bebens lokalisierten die Wissenschaftler rund 220 Kilometer südöstlich der Stadt Banda Aceh auf der Insel Sumatra in einer Tiefe von 45 Kilometern unter dem Meeresboden. Ersten Berichten zufolge sorgte die Naturkatastrophe zwar für einige Sachschaden, Tote oder Verletzte waren aber offenbar nicht zu beklagen.

9. Mai 2010
Indien: Die indischen Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar sind von heftigen Unwettern mit Sturm und starken Niederschlägen heimgesucht worden. Nach Behördenangaben starben mindestens 43 Menschen bei den verheerenden Naturereignissen, Dutzende weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Laut ersten Berichten aus der Krisenregion sorgten die Unwetter zudem für erhebliche Sachschäden.

11. Mai 2010
USA: Der U.S.-Bundesstaat Oklahoma ist von einer verheerenden Tornadoserie heimgesucht worden, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat. Nach Behördenangaben kamen bei den Wirbelstürmen mindestens fünf Menschen ums Leben, fast 60 weitere wurden verletzt. Einige von ihnen schweben noch in Lebensgefahr. Die Tornados richteten große Sachschäden an. Es wurden zahlreiche Häuser beschädigt oder zerstört, Stromleitungen zerfetzt und Gegenstände herumgeschleudert.

11. Mai 2010
China: Mindestens 70 Tote, zahlreiche Vermisste, Hunderttausende Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen: Dies ist die bisherige Bilanz der schweren Überschwemmungen nach lang anhaltenden heftigen Niederschlägen in China. Unter der Naturkatastrophe zu leiden haben insgesamt 13 Provinzen im Süden der Volksrepublik. Nach Behördenangaben sind über zehn Millionen Chinesen von dem Hochwasser direkt oder indirekt betroffen.

20. Mai 2010
Sri Lanka: Lang anhaltende heftige Niederschläge haben in Teilen Sri Lankas für zahlreiche Schlammlawinen und großflächige Überschwemmungen gesorgt. Nach ersten Berichten der zuständigen Behörden starben mindestens 20 Menschen, zahlreiche Menschen sind zurzeit noch von den Fluten eingeschlossen. Das Hochwasser und die Schlammmassen waren zudem für große Sachschäden verantwortlich.

21. Mai 2010
Polen: Fünfzehn Tote, tausende Evakuierte und Sachschäden von ca. 3,5 Milliarden Euro: Dies ist die bisherige Bilanz der verheerenden Überschwemmungen der letzten Tagen in Polen .Vielerorts stehen Gebäude, Äcker und Wiesen unter Wasser (100.000 Hektar).  Besonders betroffen war der Südosten des Landes, wo von Flüssen wie Oder und Weichsel höchste Rekord-Pegelstände der letzten 100 Jahre gemeldet wurden. Von Hochwasser und Überschwemmungen betroffen waren in den letzten Tagen auch Teile Ungarns, der Slowakei und Tschechiens.

21. Mai 2010
USA: Größere Teile des Ölteppichs im Golf von Mexiko – haben allen Barrieren zum Trotz – endgültig die Küsten Louisianas und der vorgelagerten Inseln erreicht. Berichten zufolge sind mittlerweile rund 40 Kilometer empfindlichen Marschlandesverseucht. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dauert mittlerweile bereits mehr als vier Wochen. Am 20. April hatte es auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ zunächst eine Explosion und einen Brand gegeben. Zwei Tage später versank die Plattform schließlich im Golf von Mexiko vor der Küste Louisianas - seitdem sprudelt aus einem Leck in 1.600 Meter Tiefe, Öl ins Meer. Nach Angaben von BP treten täglich 800.000 Liter Öl aus dem Leck, nach neuen Untersuchungen  vermutet man jedoch, dass es mehr sind. Es wird Jahre dauern, bis sich die Natur von dieser Umweltkatastrophe erholen wird.

23. Mai 2010
Peru: In Peru hat die Erde heftig gebebt. Der Erdstoß kurz vor 18:00 Uhr Ortszeit, hatte eine Stärke von 6,1 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Naturereignisses lag 85 Kilometer südlich von Ayacucho und 360 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lima. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden lagen zunächst nicht vor.

31. Mai 2010
Zentralamerika: In Guatemala, El Salvador und Honduras hat der Tropensturm „Agatha“ eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach ersten Berichten starben bei der Naturkatastrophe circa 150 Menschen, über 100.000 Bewohner der betroffenen Regionen mussten vor Agatha in Sicherheit gebracht werden. In den drei Staaten Zentralamerikas sind große Sachschäden zu beklagen. So wurden zahlreiche Straßen, Brücken und Gebäude beschädigt oder zerstört. Im Zusammenhang mit dem Sturm hatte es lang anhaltende schwere Niederschläge gegeben, die wiederum vielerorts Erdrutsche auslösten. Die Regierungen Guatemalas, El Salvadors und Honduras haben inzwischen den Notstand ausgerufen.

31. Mai 2010
Golf von Mexiko: Der Versuch des Ölkonzerns BP das Ölleck in 1.500 Meter Tiefe am Boden des Golfs von Mexiko im Rahmen der Operation "Top Kill" mit Schlamm und Beton abzudichten ist gescheitert. Die Ölpest könnte daher nach Befürchtungen der U.S.-Regierung bis August 2010 andauern. Dann sollen die notwendigen Entlastungsbohrungen durchgeführt sein, die den Ölfluss stoppen sollen. Bis dahin werden  täglich ca. 1,9 Millionen Liter Öl ins Wasser strömen. Es droht daher die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Schon jetzt sind 240 Kilometer der U.S.-Südküste mit Öl verunreinigt.

7. Juni 2010
Osteuropa: Große Teile Osteuropas haben nach lang anhaltenden kräftigen Niederschlägen, zurzeit mit schweren Überschwemmungen  zu kämpfen. Besonders betroffen sind Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn, wo Flüsse wie Weichsel oder Donau Rekord-Wasserstände melden und zum Teil auch über die Ufer getreten sind. Es gab - unter anderem in der polnischen Stadt Sandomierz – zudem zahlreiche Deichbrüche zu beklagen. Viele Städte und Ortschaften melden zurzeit „Land unter“ . Tausende Bewohner mussten vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. Bisherigen Berichten zufolge starben  mindestens vier Menschen in den Fluten.



Der Schlammvulkan von Sidoarjo, Indonesien

Eruption: seit Mai 2006
Geschätzter Schaden: 2,3 Milliarden Euro




Der teuerste Vulkanausbruch aller Zeiten wurde vom Menschen verursacht! Als es während Bohrungsarbeiten auf der Suche nach Erdgas zu einer Explosion kam, entstand neben dem Bohrloch der Schlammvulkan.

Seitdem speit er täglich 2.464 Kubikmeter giftigen Schlamm aus - genug, um damit ein Dutzend Schwimmbecken von olympischer Größe zu füllen. Der Schlamm blockierte die Schnellstraße, begrub Farmen und Unternehmen in einem Gebiet so groß wie London unter sich.10.000 Menschen wurden obdachlos, etwa 50.000 erlitten Gesundheitsschäden und keinen interessiert es wirklich.

VideoClip > http://www.greenpeace.de/themen/umwelt/






13. Juni 2010
Indien: Vor der Küste der zu Indien gehörenden Nikobaren-Inseln im Golf von Bengalen hat es ein heftiges Seebeben der Stärke von 7,5 gegeben. Das Zentrum des Naturereignisses lag 155 Kilometer westlich der Stadt Mohean auf den Nikobaren in einer Tiefe von 35 Kilometern unter dem Meeresboden. Informationen über mögliche Opfer oder größere Sachschäden in der betroffenen Region gab es zunächst nicht.

13. Juni 2010
China: Wochenlang anhaltende, zum Teil sintflutartige Niederschläge haben in vielen Teilen Chinas für Hochwasser an den Flüssen und großflächige Überschwemmungen gesorgt. Nach Behördenangaben starben bisher über 150 Menschen in den Fluten, zahlreiche weitere werden zurzeit noch vermisst. Besonders betroffen von der Naturkatastrophe ist vor allem der Südosten des Landes. Insgesamt haben über eine Million Menschen unter den Folgen der Überschwemmungen zu leiden. Bei den Naturereignissen sind rund 170.000 Häuser beschädigt oder völlig zerstört worden. Annähernd eine Million Hektar Acker- und Weideflächen wurden verwüstet. Die Sachschäden liegen nach Schätzungen von Experten bereits jetzt bei weit über fünf Milliarden Euro.

17. Juni 2010
Frankreich: Bei den schwersten Überschwemmungen im Südosten Frankreichs seit fast 200 Jahren sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Weit über 1.000 Bewohner der betroffenen Region mussten aus der Luft vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. Ausgelöst wurden die Überschwemmungen und die meterhohen Sturzfluten, die viele Orte und Landstriche verwüsteten, durch sintflutartige Regenfälle. Am schlimmsten betroffen von der Naturkatastrophe sind der Bezirk Var und speziell die Stadt Draguignan.

18. Juni 2010
Myanmar: Heftige Unwetter mit ergiebigen Niederschlägen haben in Myanmar in Südostasien großflächige Überschwemmungen und mächtige Erdrutsche ausgelöst. Bei den Naturereignissen kamen nach bisherigen Berichten mindestens 63 Menschen ums Leben. In den betroffenen Regionen im Nordwesten des Landes gab es zudem große Sachschäden zu beklagen.

20. Juni 2010
Brasilien: Schwere Niederschläge haben im Nordosten Brasiliens großflächige Überschwemmungen ausgelöst. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, starben mindestens 50 Menschen bei dem Hochwasser, annähernd 1000 Menschen werden noch vermisst. 120.000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf. Der Schaden liegt in dreistelliger Millionenhöhe..

23. Juni 2010
Bosnien: Langanhaltende, schwere Niederschläge haben in Nordbosnien für Hochwasser in den Flüssen und großflächige Überschwemmungen gesorgt. Die Wassermassen überfluteten unter anderem unzählige Häuser. Hunderte Menschen mussten nach Behördenangaben vorsorglich aus der Katastrophenregion evakuiert werden. Besonders von dem Naturereignis betroffen war die rund 18.000 Einwohner zählende Kleinstadt Celinac. Hier wurden nicht nur 500 Gebäude überschwemmt, auch die Energieversorgung brach größtenteils zusammen.

25. Juni 2010
Südchina: Und es regnet immer noch. Die seit Wochen anhaltenden heftigen Regenfälle haben im Süden Chinas für verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Besonders schlimm betroffen sind vor allem die Provinzen Guangdong, Yunnan, Guizhou und Guangxi, wo nach bisherigen Berichten bereits mehr als 370 Menschen bei den Naturkatastrophen ums Leben gekommen sind. Über hundert weitere Bewohner der Krisenregionen werden zurzeit noch vermisst. Rund 4,5 Millionen Chinesen befinden sich auf der Flucht vor den Wassermassen. Insgesamt sind fast 30 Millionen Menschen von dem Hochwasser betroffen. Die Sachschäden bewegen sich in einer Höhe von bis zu elf Milliarden US-Dollar. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht. Meteorologen erwarten in den nächsten Tagen weitere Niederschläge.

30. Juni 2010
Mexiko: Im Süden Mexikos hat sich ein heftiges Erdbeben der Stärke von 6,2 ereignet. Das Zentrum des Bebens lag 125 Kilometer südwestlich der Stadt Oaxaca. Der Erdstoß war aber noch in der 355 Kilometer entfernt liegenden mexikanischen Hauptstadt Mexico City spürbar. Berichte über mögliche Opfer der Naturkatastrophe oder größere Sachschäden liegen noch nicht vor.



MEERESSPIEGEL STIEG SEIT 1994 MEHR ALS 5 ZENTIMETER

Die Erkenntnisse der Wissenschaftler im Einzelnen




• Sowohl der Grönländische als auch der Arktische Eisschild verlieren zunehmend an Masse und tragen zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Dies zeigten Satelliten- und direkte Messungen.

• Das arktische Meereis schwindet deutlich schneller als nach den Vorausberechnungen zu erwarten war: So war der Eisverlust in den Sommern 2007, 2008 und 2009 jeweils rund 40 Prozent größer als der Mittelwert der Simulationsrechnungen, die im vierten Weltklimabericht stehen, wie die Experten betonen.

• In den vergangenen 15 Jahren stieg der Meeresspiegel um mehr als fünf Zentimeter. Der Anstieg liegt damit rund 80 Prozent über den Projektionen aus dem dritten Weltklimabericht aus dem Jahr 2001. Durch den Schmelzwasserzufluss von Eisschilden und Gebirgsgletschern könnte der Pegel bis zum Jahr 2100 global um mehr als einen Meter bis maximal zwei Meter ansteigen, warnen die Experten. Im nächsten Jahrhundert müsse mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden.

  • Europas größter Versicherungskonzern Allianz und die Umweltstiftung WWF warnen vor einem plötzlichen Klima-Schock schon vor dem Jahr 2050! Bei einer weiteren Erderwärmung drohe in vielen Regionen ein Umkippen mit nicht mehr umkehrbaren Schäden, erklärten sie bei der Vorstellung ihrer gemeinsamen Studie in München.
  • Das Eis an den Polen schmelze „in einem Tempo, das alle erstaunt“. Das könne den Meersspiegel schon vor 2050 um einen halben Meter steigen lassen, bedrohe 136 Millionenstädte an den Küsten und gefährde Vermögenswerte von mehr als 18 Billionen Euro, erklärten Allianz und WWF. 
  • Wenn die Erderwärmung zwei Grad überschreite, drohe die Entwicklung von Polen bis zum Amazonas schlagartig umzukippen. In Südeuropa und in Kalifornien könnten Dürren spätestens ab Mitte des Jahrhunderts das regionale Klima bestimmen, warnten Allianz und WWF.
  • Zu den Kipp-Punkten, die den Klimawandel unumkehrbar machen und beschleunigen würden, zählte die Studie die Eisschmelze an den Polen, das Absterben des Regenwaldes am Amazonas, das Schmelzen der Himalaya-Gletscher und die Veränderung des Sommermonsuns in Indien. Hunderte Millionen Menschen seien dadurch existenziell gefährdet.
  • Die Entwicklungsländer seien stärker betroffen, vor allem in Asien. Aber keine Region werde verschont bleiben. „Wir müssen von einem veränderten Planeten ausgehen“, sagte Günther. „Wenn die Himalaya-Gletscher abgeschmolzen sind, sind eine Milliarde Menschen von Wassermangel bedroht. Schicken wir dann das Rote Kreuz hin?“, fragte die WWF-Expertin. Klimaexpertin Günther: „Wir haben nur noch ein kleines Fenster, wo wir reagieren können, um diese Kipppunkte nicht auszulösen.“
Die Ergebnisse einer neuen Studie: Bis Mitte des Jahrhunderts werden Hunderte Millionen Menschen durch Dürre, Überflutungen, Unwetter-Katastrophen und den steigenden Meeresspiegel ihre Lebensgrundlage verlieren. Die dadurch ausgelösten Wanderungsbewegungen könnten alle bisher bekannten Dimensionen weit übersteigen.

Vor allem der Zusammenbruch verschiedener Ökosysteme wird demnach Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Folge: In den folgenden Jahrzehnten könnten sich bis zu 700 Millionen Menschen aufmache, um nach neuem Lebensraum zu suchen.

(Diese neue Prognose wurde von Wissenschaftlern der Universität der Vereinten Nationen, der Columbia Universität und der Hilfsorganisation Care International erstellt.)

Die neuesten Erkenntnisse der Geophysiker und Klimaforscher ist, dass wir nicht weiter von einer linearen Entwicklung bei der Klimaveränderung ausgehen können, sondern dass wir es mit plötzlichen und ruckartigen Bewegungen bei den globalen Klimaveränderung rechnen müssen. Aus diesem Grund können auch keine verlässlichen Zukunftsprognosen gestellt werden. Nur dass da  gravierende Veränderungen auf uns zukommen, darüber ist man sich einig.

Ich wiederhole mich nocheinmal in der Aussage, dass wir es hier in kürzester Zeit mit Veränderungen zu tun bekommen, die sich in der bisherigen Erdgeschichte in Jahrtausenden abgespielt haben. Durch den negativen Einfluss des Menschen auf die Ökosysteme unseres Planeten (Umweltverschmutzung, Raubbau an der Natur auf allen Ebenen und unkontrolliertes Wachstum), haben wir es in kürzester Zeit geschafft, die Erde an den Rand ihrer Belastbarkeit zu bringen.



Videoclip Amazonas:
Daten der Unvernunft:

Machen wir so weiter, werden die Lebensfunktionen des Organismus Erde kollabieren und unser gesamten Zivilisation damit ein Ende bereiten. Die Prophezeiungen sprechen von einer gewaltigen Sichtung der Menschheit von über der Hälfte. Wir werden danach wenn wir Glück haben, im Mittelalter erwachen, wenn wir Pech haben, in der Steinzeit!








5. Juli 2010
Japan: Im Norden Japans hat die Erde heftig gebebt. Der Erdstoß besaß eine Stärke von 6,4 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Naturereignisses identifizierten die Seismologen 120 Kilometer östlich der Stadt Morioka auf der Insel Honshu. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden gab es zunächst nicht

11. Juli 2010
Chile: Ein Beben der Stärke 6,2 hat Teile Chiles erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Calama in einer Tiefe von mehr als 90 Kilometern unter der Erdoberfläche. Berichte über Tote oder Verletzte bzw. größere Sachschäden gab es zunächst nicht.

12. Juli 2010

China: Nachdem schon im Juni über 400 Menschen bei Überschwemmungen in verschiedenen Teilen des Landes starben, wurden in den letzten Tagen erneut Todesopfer aus insgesamt neun Provinzen gemeldet. Wieder waren es lang anhaltende, heftige Niederschläge, die vielerorts Hochwasser und Erdrutsche auslösten, bei denen über 50 Chinesen ums Leben kamen. Mindestens ein Dutzend Menschen werden zurzeit noch vermisst. Es entstanden Sachschäden in Milliardenhöhe. Unter anderem wurden mehr als 160.000 Gebäude beschädigt oder zerstört.

19. Juli 2010
Papua-Neuguinea: Zwei dicht aufeinander folgende starke Erdbeben haben sich am Sonntag vor der Küste von Papua-. Neuguinea ereignet. Das erste Beben erreichte eine Stärke von 7,1. Wenig später folgte ein zweites, tiefer im Untergrund ausgelöstes Beben auf der vorgelagerten Insel New Britain. Dieses hatte eine Magnitude von 7,2. Beide Beben verursachten jedoch keine signifikanten Schäden.

23. Juli 2010
China: Nach dem Regen kam der Sturm: Der Taifun Chanthu erreichte am Freitag die chinesische Küste und überzog die ohnehin durch Überschwemmungen schwer getroffenen Region mit Sturmböen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Kilometern pro Stunde überzog er die Provinzen Guangdong und Guangxii, bevor er zum tropischen Sturmtief abschwächte. Bisher haben die  durch starke Monsunregen ausgelösten Überschwemmungen mehrere milliarden Dollar Schaden angerichtet, mehr als 700 Menschen starben. Meteorologen kündigten für einen Bereich von Yunnan im Südwesten bis nach Jilin im Nordosten weitere Starkregen an.

24.Juli 2010
Südamerika: Die Kältewelle in Südamerika hat schon dutzenden Menschen das Leben gekostet. Peru hat den Notstand ausgerufen, um schneller helfen zu können.Seit Beginn des Jahres hat die Kälte in dem Andenstaat den Angaben zufolge über 400 Menschen das Leben gekostet.Die verheerende Kältewelle hält auch in anderen Teilen Südamerikas weiter an. In Argentinien erfroren bisher 19 Menschen. Aus Bolivien werden 25 Kälteopfer gemeldet.

28. Juli 2010
China: In China ist keine Entspannung der Lage absehbar. Zu den schweren Überschwemmungen und Starkregenfällen kommt  auch noch ein Erdrutsch, der am Dienstag früh in der Region Hanyuan im südliche Sichuan niederging. Die Erd- und Schlammmassen begruben 60 Häuser unter sich, 4.000 Menschen mussten fliehen, 21 werden noch vermisst. Auslöser war  auch hier der Regen, der die Erde duchweichen ließ. Die Überschwemmungen in diesem Jahr gelten jetzt schon als die schwersten dieses Jahrzehnts. Allein das Einzugsgebiet des Flusses Jangtse hat 15 Prozent mehr Niederschlag erhalten als im langjährigen Durchschnitt üblich. Bei den Naturkatastrophen starben nach Behördenangaben bisher mindestens 127 Menschen, rund 1.300 weitere werden zurzeit noch vermisst.

30. Juli 2010
Russland: Bei verheerenden Waldbränden durch die seit Wochen anhaltende Gluthitze sind in Russland mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Den europäischen Teil Russlands plagt seit Anfang Juli eine beispiellose Hitzewelle. In Moskau war es gestern mit 38,2 Grad Celsius so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 160 Jahren. Durch die extrem hohen Temperaturen stehen in der Umgebung der Hauptstadt zahlreiche Wälder und Torfmoore in Flammen. Ganze Dörfer wurden ein Raub der Flammen. Bis jetzt sind über 2.000 Häuser abgebrannt, wodurch tausende von Menschen obdachlos wurden. Nach Angaben des Chefs des Moskauer Wetterdienstes, Alexej Lijachow, lagen die Temperaturen acht Grad über dem Durchschnitt - und machten damit den diesjährigen Juli zum heißesten seit 130 Jahren.

3. August 2010
Pakistan:  Über 1500 Menschen verloren ihr Leben und Hunderttausende sind obdachlos. Insgesamt 4,2 Millionen Menschen sind von der Flut betroffen. Brücken, Mobilfunkmasten und Häuser sind einfach fortgespült worden. Ganze Dörfer stehen bis zum dritten Stockwerk unter Wasser. Ackerland ist überflutet und damit unbrauchbar geworden. Das ist die vorläufige Bilanz der seit Jahrzehnten schlimmsten Fluten in Nordwestpakisten.  Die Behörden sprechen bereits jetzt von den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten, obwohl das ganze Ausmass noch nicht erfasst werden kann.

5. August 2010
Papua-Neuguinea: In Papua-Neuguineas hat die Erde heftig gebebt.  Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,0 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Naturereignisses lag nach Angaben der Seismologen 75 Kilometer südöstlich der Stadt Kimbe auf der Insel New Britain. Berichte über mögliche Opfer oder größere Sachschäden in der betroffenen Region gab es zunächst nicht.

6. August 2010
Russland: Die verheerenden Wald- und Torfbrände in Russland sind noch immer nicht unter Kontrolle. Obwohl mittlerweile über 150.000 Helfer im Kampf gegen die Flammen im Einsatz sind, wüten landesweit noch immer fast 600 Feuer. Bisher kamen bei den Naturkatastrophen 52 Menschen ums Leben, hunderte weitere mussten schon medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Auch die Hauptstadt Moskau ist noch immer in dichte Rauchwolken gehüllt, die das Atmen fast unmöglich machen. Doch damit nicht genug. Denn nun drohen die Feuer auch auf Bereiche über zu greifen, die seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 radioaktiv verseucht sind.

8. August 2010
Pakistan: Neuer Regen hat die Lage in den Hochwassergebieten Pakistans und Indiens weiter verschärft. Die Zahl der Todesopfer stieg auf über 1600. Mehr als 13 Millionen Menschen sind nach Angaben der Behörden inzwischen von dem Hochwasser betroffen. Die Lage ist verzweifelt und die Vorhersagen sind düster, denn erneut hat es im Nordwesten des Landes, wo das Wasser eigentlich auf dem Rückzug ist, heftig geregnet. Mit Sorge blicken die Verantwortlichen derzeit vor allem in den Süden, in die Provinz Sindh: Entlang der Lebensader des Landes, des Indus, haben die Behörden Alarmtstufe Rot ausgerufen. Hunderte Dörfer sind bereits überflutet und 350.000 ha Ackerland verwüstet. Die Lebensmittelpreise sind bereits um 400% gestiegen.

(Satelittenaufnahme vom 31. Juli und 3. August)





8. August 2010
Deutschland: Hochwasseralarm in Ostdeutschland: Dauerregen hat die Neiße auf sieben Meter anschwellen lassen. Straßen sind überflutet und die Pegel in Görlitz steigen auf eine gefährliche Rekordhöhe. Nach starken Regenfällen ist der Fluss Neiße in Sachsen auf ungeahnte Höhen angeschwollen. In der Nacht zum Sonntag stieg der Strom nach einem Dammbruch in Polen rasend schnell an. Binnen drei Stunden kletterte der Pegel in Görlitz um 4 Meter auf über 7 Meter. Der Pegel der Neiße in Görlitz lag am Morgen bei 7,07 Metern – normal ist zu dieser Jahreszeit ein Stand von 1,70 Metern. Das wäre der höchste Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1912.
In den Nachbarländern Tschechien und Polen kam es ebenfalls zu starken Überschwemmungen.Dramatisch war die Lage in der 18 000 Einwohner zählenden Stadt Bogatynia. Der Fluss trat beiderseits über die Ufer. Zahlreiche Gebäude brachen zusammen und Menschen mussten mit Helikoptern gerettet werden. Die Bilanz: Mindestens neun Tote und Sachschäden in Milliardenhöhe.

10. August 2010
Russland: 55 Tote, 7.600 Quadratkilometer zerstörte Fläche und 26.000 Feuer insgesamt: Die Wald- und Torfbrände in Russland haben sich mittlerweile zu den schlimmsten in der Geschichte des Landes entwickelt. Und ein Ende der Katastrophe ist nach wie vor nicht in Sicht. Denn noch immer lodern landesweit hunderte Feuer, die für gewaltige Rauchwolken und giften Smog auch in Städten wie Moskau oder Jekaterinburg am Ural sorgen. Aufgrund der enormen Luftbelastung sterben in der russischen Hauptstadt zurzeit doppelt so viele Menschen wie unter normalen Bedingungen. Die Sachschäden durch die Flammen haben die zweistellige Milliardenhöhe erreicht. Experten fürchten, dass die Brände auf radioaktiv verseuchte Gebiete oder Atomanlagen übergreifen könnten. Als besonders gefährdet gilt die Wiederaufbereitungsanlage in Majak rund 1.500 Kilometer östlich von Moskau. Dort hatte es vor mehr als 50 Jahren einen großen Atomunfall gegeben und die Großregion gilt seitdem als hochgradig verstrahlt. Vertreter der Umweltschutzorganisation Greenpeace warnten bereits vor nuklearem Fallout, falls die Feuer diese Region tatsächlich erreichen sollten. Zurzeit sind sie noch rund 80 Kilometer davon entfernt.

11. August 2010
China: Neue Regenfälle haben im Katastrophengebiet in Nordwestchina weitere Erdrutsche ausgelöst. Die Zahl der Toten in der Provinz Gansu ist mittlerweile auf mehr als 1100 gestiegen, über 1000 Menschen werden noch vermisst. Nach heftigen Regenfällen waren am Sonntag im tibetischen Teil der Provinz Gansu mehrere Erdrutsche niedergegangen. Später stürzten die Wasser- und Schlammmassen eines Flusses zu Tal und brachen über eine Stadt und mehrere Dörfer herein. Die Geröllawienen haben Häuser bis zum dritten Stockwerk verschüttet.

17. August 2010
Spanien: Schwere Unwetter mit sintflutartigen Niederschlägen haben im Süden Spaniens für mindestens drei Tote und große Sachschäden gesorgt. Der Regen löste vielerorts Überschwemmungen und Sturzfluten aus, die zahlreiche Häuser unter Wasser setzten. Betroffen von der Naturkatastrophe sind unter anderem die Provinzen Cordoba, Malaga und Granada.

24. August 2010
Deutschland: Zwei Tornados haben in verschiedenen Regionen Deutschlands gewütet. Einer der Wirbelstürme ereignete sich auf der Ostseeinsel Usedom, wo ein Landwirt  verletzt wurde als sein Traktor durch den Tornado umstürzte. Daneben wurden vor allem Bäume umgeknickt und einige Dächer abgedeckt. Für Schäden in Millionenhöhe sorgte ein Wirbelsturm in der hessischen Gemeinde Grünberg. Dort wurden durch den Wirbelsturm rund 100 Gebäude beschädigt.

27. August 2010
Deutschland: Tief „Cathleen“ hat dem Westen und Norden Deutschlands zum Teil sintflutartige Regenfälle und einen Tornado beschert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen in Steinfurt-Burgsteinfurt 162 Millimeter (mm), in Ahaus 151 mm und am Flughafen Münster/Osnabrück 140 mm Niederschlag innerhalb von 24 Stunden – jeweils ein Vielfaches der langjährigen Monatsmittel. Durch den Regen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, zahlreiche Straßen und Keller standen unter Wasser.

27. August 2010
Türkei: Langanhaltende heftige Niederschläge haben im Nordosten der Türkei für einen Erdrutsch und großflächige Überschwemmungen gesorgt. Nach Behördenangaben kamen mindestens elf Menschen bei den Naturkatastrophen ums Leben,  weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Besonders schlimm betroffen war die Schwarzmeer-Provinz Rize, wo mehrere Häuser von den Schlamm- und Geröllmassen zerstört wurden.

28. August 2010
Iran: Im Nordosten des Iran hat sich ein heftiges Erdbeben ereignet, bei dem mindestens drei Menschen starben, Dutzende weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Erdstoß zeigte eine Stärke von 5,7 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum des Bebens identifizierten die Wissenschaftler gut 105 Kilometer östlich der Stadt Semnan. Das Naturereignis war noch in der 285 Kilometer entfernt gelegenen iranischen Hauptstadt Teheran wahrnehmbar.

29. August 2010
Niger: Schwere Niederschläge haben in den letzten Tagen und Wochen im Niger für Hochwasser am gleichnamigen Fluss und vielerorts auch für großflächige Überschwemmungen gesorgt. Nach UN-Angaben sind mittlerweile 200.000 Menschen obdachlos. Betroffen ist unter anderem auch Niamey, die Hauptstadt des Landes. Die Fluten setzten aber auch zahlreiche landwirtschaftliche Flächen unter Wasser und zerstörten dabei in vielen Regionen die Ernten. Der Hälfte der rund 14 Millionen Einwohner droht Unterernährung. Zunächst wegen der vorangegangenen Dürre, jetzt wegen des Hochwassers.

30. August 2010
Pakistan: Die Flutkatastrophe in Pakistan nimmt einfach kein Ende. Nach einem Dammbruch im Süden des Landes mussten Hunderttausende Menschen aus der Stadt Sujawal in der Provinz Sindh in aller Eile in Sicherheit gebracht werden. Berichte über mögliche Opfer in Zusammenhang mit der anschließenden Überschwemmung des Stadtgebiets lagen zunächst nicht vor. Seit Beginn der Naturkatastrophe starben nach Behördenangaben über 1.600 Menschen, rund 20 Millionen sind direkt oder indirekt vom Hochwasser betroffen.

4. September 2010
Neuseeland:Ein schweres Erdbeben hat auf der Südinsel Neuseelands erhebliche Schäden angerichtet. Die Beben hatten  eine Stärke von 7,1.  Dem Hauptbeben folgten mehrere kleinere Erschütterungen. Besonders betroffen war die zweitgrößte Stadt Neuseelands, Christchurch. Die Behörden verhängten den Notstand über den 340.000-Einwohner-Ort. Der Bürgermeister Bob Parker sagte dem nationalen Rundfunk. Er sei "entsetzt" über das Ausmaß der Schäden, die größer seien als zunächst angenommen.








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