Katastrophenstatistik
2000 -
2007
Katastrophenstatistik
In
der folgenden Statistik werden in erster Linie solche Katastrophen
aufgenommen, die über "das normale Maß" hinausgehen, oder auch
solche Wetterphänomene, welche in ihrem Ausmaß zwar keine übermäßigen
Naturkatastrophen darstellen - so zum Beispiel die sich ab dem Jahr
2005
häufenden Tornados in Europa - die aber in dieser Statistik trotzdem
erwähnenswert sind, da
es sie bisher in Europa nicht gegeben hat. Sie sind in ihrer Kraft und
Auswirkung zwar nicht mit ihren großen Brüdern im
Süden der USA zu vergleichen - hier gehören sie zum
normalen Jahresablauf -, aber sie sind
deutliche Indikatoren für eine Klimaveränderung in Europa.
Ein
weiteres deutliches Indiz für die Klimaveränderung sind vor allem die
seit einigen Jahren fast regelmäßig wiederkehrenden Hochwasserkatastrophen
in Mitteleuropa, die es in diesem Ausmaß bisher nicht gegeben hat. Zu
beobachten ist inzwischen auch, dass die Sommermonate in Mitteleuropa
vermehrt unter Wolken und einem erhöhten Niederschlag statt finden,
während Südeuropa unter extremer Hitze und Trockenheit zu leiden hat.
Es scheint so, dass durch die Klimaveränderung (Anstieg
der Temperatur im
globalen Mittel) die Wasserverdunstung zunimmt und so auch ein erhöhter
Niederschlag in bestimmten Ländern und Gebieten zu verzeichnen ist.
Diese Niederschläge fallen dann jedoch durch ihren extremen
Karakter auf und führen oft zu Hochwasser und Überflutungen.
Überschwemmungen
gehören zu den häufigsten und teuersten Naturkatastrophen auf der Erde. Mehr
als die Hälfte aller Toten bei Extremereignissen gehen auf das Konto von nicht
zu kontrollierende Wassermassen. Auch wenn Sturmfluten in diesen Statistiken
mit eingerechnet sind, sind es häufig gerade die Flusshochwasser, die viele
Menschenleben fordern und gewaltige Schäden verursachen.
In China ertranken 1887 in den Fluten des Huang Ho 900.000 Menschen, als seine Dämme brachen. Bei einer ähnlich dramatischen
Hochwasserkatastrophe im Jahr 1998 war sogar ein Fünftel aller Chinesen - 240
Millionen Menschen - betroffen. Weit mehr als 3000 Tote wurden gemeldet, 21,2
Millionen Hektar Ackerland verschwanden unter den Wassermassen. Allein die
direkten Schäden beliefen sich auf circa 50 Milliarden Mark.
Aber
nicht nur China ist anfällig für Hochwasserereignisse, auch der
Mississippi
verbreitet in Nordamerika noch immer Angst und Schrecken. Das
topfdeckelflache
Bangladesch wird im Durchschnitt beinahe einmal pro Jahr von einer
Überschwemmungskatastrophe heimgesucht. Aber Hochwasser gibt es auch in
Mitteleuropa immer häufiger. Bei den Flutkatastrophen ab dem Jahre 1997
in Ostdeutschland,
entlang der Donau und in der Schweiz, sowie des Po in Italien und der
Flüsse in
Spanien bekamen viele Menschen die Macht der Flüsse zu spüren. Hitze
auf der einen Seite und Hochwasser auf der anderen, werden in den
kommenden Jahren mehr und mehr auch in das Wetter Europas eingreifen
und jedem Menschen klarmachen, dass hier etwas nicht mehr stimmt. Der
Mensch muss es erst am eigenen Leib erfahren, bevor er reagiert und ans
Denken kommt.
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5. Juni 2000 Indonesien: Erdbeben mit der Stärke
7,9 auf der indonesischen Insel Sumatra. 117 Tote und 1.000 Verletzte.
13.
Juli 2000
Durch anhaltenden Regen entsteht eine Schlammlawine in der chinesischen
Provinz Shaanxi. Es gibt 120 Todesopfer 13.
Juli 2000
Indien: Ein durch anhaltende Regenfälle verursachter Erdrutsch, fordert
in Bombay 250 Menschenleben
7. August 2000
Deutschland: Das bis jetzt in Deutschland seltene Phänomen einer
Windhose (Tornado) verursacht in Osnabrück Millionenschäden
15. Oktober 2000Schweiz/Italien: Tagelange heftige Regenfälle auf der Alpensüdseite
lösten Mitte Oktober in der Schweiz und in Italien verheerende
Flutkatastrophen aus. 13.
Januar 2001
El Salvador: Bei zwei Erdbeben der Stärke 7,6 und 6,6 sterben ca.
1150 Menschen, etwa 4.400 wurden verletzt. 26. Januar
2001Indien: Erdbeben der Stärke 7,9 in Gujarat- Indien. Offiziell 17.110 Tote,
nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 50.000. 13.
Februar 2001El Salvador: Erdbeben in El Salvador, Stärke 6,6. nach inoffiziellen Angaben
kamen 274 Menschen ums Leben, mehr als 2.400 wurden verletzt.
28. Februar 2001: USA: Erdbeben an der Nordwestküste der USA, 60 km südwestlich von
Seattle. Stärke von 6,8. Es wurden nur 250 Menschen, in dem
dünn besiedelten Gebiet verletzt. Juni
2001 USA: Hurrikan Allison verwüstet die Küstenregionen der
US-Bundesstaaten Texas und Louisiana. Über 20 Tote und rund 20.000
zerstörte Häuser. Sachschaden mehr als 1. Milliarde US-Dollar.
23. Juni 2001 Peru: In Peru ereignete sich eines der schwersten Erdbeben, die
Südamerika in den vergangenen Jahren erlebte; das Epizentrum lag
etwa 900 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Lima. 169 Menschen
kamen ums Leben, über 1.400 wurden verletzt. 24.
Juni 2001Philippinen: Mit gewaltigen Eruptionen
brach der auf der philippinischen Insel Luzon gelegene Vulkan Mayon
aus, eine weitere Erruption erfolgte am 26. Juli.
24. Juni 2001China: Taifun
Chebi hinterließ im südöstlichen China Spuren der Verwüstung. 150
Menschen kamen ums Leben. 25. Juni 2001
China: In der Provinz Fujian wütet ein Taifun und fordert 100
Menschenleben 30. Juli 2001Indien/Pakistan: Eine Überschwemmungskatastrophe infolge des heftigsten Monsunregens
seit über 100 Jahren, forderten Ende Juli in den
südasiatischen Staaten Indien und Pakistan mehr als 130
Menschenleben. Einige Tage anhaltende Starkniederschläge bewirkten
die Überflutung von mehreren tausend Dörfern, an vielen
Stellen brachen die Deiche. Mehrere hunderttausend Menschen wurden
obdachlos. 31. Juli 2001 Polen: Hochwasserkatastrophe im Südosten und Osten Polens. Die nach
Starkniederschlägen extrem hohe Wasserführung der Weichsel
bewirkte, dass der Fluss weiträumig über die Ufer trat und
verheerende Überschwemmungen auslöste. Mehrere Menschen
starben. Hoher Sachschaden. 12.
August 2001Iran: Im Nordosten des Iran, die
schwersten Überschwemmungen seit mehr als 200 Jahren. Nach offiziellen
Angaben starben bei der Hochwasserkatastrophe mehr als 300 Menschen.
15 Oktober 2001Nordkorea: Überschwemmungen in Nordkorea, mehrere Hundert Menschen kamen ums
Leben. Die Katastrophe wurde durch andauernde Starkniederschläge
ausgelöst. November 2001Karibik: Hurrikan Michelle richtet vor allem in Kuba schwere Schäden an. 3.
Februar 2002
Türkei: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 fordert in Afyon,
Bolvadin 45 Tote .
3.
März 2002
Afghanistan: Ein Erdbeben der Stärke 7,4 in der Region Hindukusch
fordert 166 Menschenleben . 5.
März 2002
Philippinen: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 auf Mindanao fordert 15
Menschenleben. 26.
März 2002
Afghanistan: Ein erneutes Erdbeben der Stärke 6,1 in der Region
Hindukusch fordert diesmal 1.000 Menschenleben.
12.
April 2002
Afghanistan: Die Region kommt nicht zur Ruhe. Wieder ein Erdbeben -
Stärke 5,9 - in der Region Hindukusch mit 50 Toten .
22.
Juni 2002
Iran: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 fordert 261 Menschenleben.
August
2002 Deutschland:
Jahrhunderthochwasser in
Ostdeutschland, Tschechien und Österreich. Der Pegel der Elbe steigt
auf 7,51 Meter. Insgesamt kamen 40 Menschen ums Leben, Hunderttausende
mussten evakuiert
werden. Der Schaden wird insgesamt auf über 10 Milliarden
Euro geschätzt.
31.
Oktober
2002
Italien: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 im Süden Italiens fordert 29
Menschenleben 26. November 2002
Der Orkan Jeanett richtet in Teilen Deutschlands großen Schaden an. Es
kommen 11 Menschen ums Leben 21.
Januar 2003
Erdbeben im Westen Mexikos, 29 Tote . 22.
Februar 2003
Deutschland: Erdbeben der Stärke 5,5 entlang des Rheins zwischen Basel
und Freiburg im Breisgau mit Epizentrum bei Straßburg, geringe
Schäden
im Elsaß 1.
Mai 2003
Türkei: Erdbeben der Stärke 6,4 in Bingöl, Anatolien mit 167 Toten.
8 .Mai 2003
Afrika: Land
unter in Ostafrika. Bei schweren Regenfällen in Ostafrika sind
mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 120.000 Einwohner
wurden obdachlos. Äthiopien:
Rund 100.000 ohne
Wohnung. Im Osten Äthiopiens, wo das Hochwasser eine monatelange
Dürre beendete, ertranken nach Angaben der Behörden
mindestens 40 Menschen. "Ganze Dörfer wurden zerstört und die
Menschen flüchteten in die Berge.
In Kenia ist besonders der Westen des
Landes betroffen. Rund 35 Menschen ertranken. Über 20.000 Menschen
im Grenzbezirk zu Uganda wurden obdachlos. Nach einem Dammbruch nahe
der Hauptstadt Nairobi sind dort seit Montag eine Million Menschen von
der regulären Wasserversorgung abgeschnitten.
21. Mai 2003  Algier: Schwerstes
Beben seit 1980.
Zwei Erdstöße der Stärke 6,7 auf der Richterskala hatten am Mittwoch
die Region
um die Hauptstadt Algier und den östlich davon gelegene
Verwaltungsbezirk Boumerdes erschüttert.
Semmouri wurde fast völlig zerstört . Mehr
als 2278 Menschen wurden in der Region tot geborgen. 11.450
wurden verletzt und 250.000 haben ihr Obdach verloren. Rund
200 Nachbeben folgten. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 70
Kilometer östlich von Algier nahe der Stadt Thénia. Die Erdstöße waren
bis nach
Spanien zu spüren, auf Mallorca erreichten sie noch die Stärke 4,0.
27.
Mai 2003Algerien: Erneutes Erdbeben der Stärke 5,8 in Algerien mit 9 Toten.
28.
Mai 2003 Algerien: Ein
neues Erdbeben hat den Nordosten Algeriens erschüttert. Die Erdstöße
erreichten nach Angaben algerischer Medien eine Stärke von etwa 5,5 auf
der
Richterskala. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Semmouri im
Verwaltungsbezirk
Boumerdès rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier.
21.
Juli 2003
China: Erdbeben der Stärke 6,0 in der Provinz Yunnan mit 16 Toten.
Juli/August
2003Europa: Hitzewelle in Europa mit Bränden in den Südeuropäischen
Ländern. Nicht nur alle Höchsttemperaturrekorde sind
gebrochen, auch hatte der Sommer eine ungewöhnliche Länge.
Die Temperaturen lagen 2-3° über den bisher gemessenen Werten.
Durch die hohe Kreislaufbelastung kamen besonders viele alte
Menschen zu Tode. Man nimmt an, dass ca. 10.000 Menschen in Folge
der Hitze in Europa ums Leben kamen. Die Temperaturverläufe in der
Antarktis waren in den letzten 400.000 Jahren nie so hoch geschnellt,
wie in diesem Jahr. 26.
September,2003Japan: Seebeben der Stärke 8,0 vor Hokkaidō, Japan . 26.
Dezember 2003
Iran: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam, Südiran, fordert etwa 40.000
Tote . 22.
Februar 2004
Marokko:
Bei einem Erdbeben mit der Stärke 6,3 kommen insgesamt 571 Menschen ums
Leben,
mehr als 400 werden verletzt. Mit einer Stärke von 6,3 war es das
stärkste Beben in Marokko seit mehr als 40 Jahren.29. Juli 2007Bangladesch/Indien:
Starke Überschwemmungen haben mehr als 20 Millionen Menschen in
Bangladesch obdachlos gemacht. Über 400 Menschen ertranken in den
Fluten, in Ostindien kamen 730 Menschen ums Leben. 4.
August 2004
Griechenland: Ein Erdbeben der Stärke 5,7
hat am Morgen die Ostägäis erschüttert. Um
fünf Uhr morgens
wurden die Einwohner und Urlauber an der türkischen Küste und auf den
griechischen Inseln Rhodos und Kos von den Stößen aus dem Schlaf
gerissen. In
Panik sprangen viele Menschen aus Fenstern und von Balkonen, dabei gab
es 14
Verletzte. 23.
Oktober 2004
Japan: Ein Erdbeben der Stärke 6,8 bei Niigata mit 31 Toten und mind.
3.000 Verletzte. 20.
November 2004
Costa Rica: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 fordert in Costa Rica
mindestens 7 Menschenleben.
28. November
2004
Japan: Ein Seebeben der Stärke 7,1 vor der Insel
Hokkaidōfordert mind. 10 Verletzte. 2.
Dezember 2004
Die Philippinen werden von einem Taifun heimgesucht, es kommen 1.000
Menschen ums Leben. 24.
Dezember 2004
Antarktis: Erdbeben der Stärke 7,8 bis 8,2 in der Antarktis. Das
Epizentrum lag in der Region der zu Australien gehörenden
Macquarie-Inseln .
26.
Dezember
2004Indonesien: Ein Seebeben der Stärke 9,3 und Nachbeben bis zu 7,5 vor Sumatra,
Indonesien löste einen Tsunami
aus, der in Indonesien, Indien, Malaysia, Malediven, Thailand, Sri
Lanka, Somalia, Kenia und Tansania zahlreiche Opfer forderte. Etwa
280.000 Tote und 800.000 Obdachlose. Am 14. Februar 2005 hat die
amerikanische NOAA das Erdbeben auf 9.3 aufgestuft und somit ist es das
zweitgrößte Erdbeben der Menschheitsgeschichte. 24.
Januar 2005
Ein Erdbeben auf den Nikobaren-Inseln der Stärke von 6,3.
24.
Januar 2005Griechenland/türkei: Es ereignet sich ein Seebeben der Stärke 5,5 im Mittelmeer, etwa 49
Kilometer südlich der
griechischen Insel Kastellorizo und nahe der türkischen Touristenstadt
Kas . 25.
Januar 2005
Türkei: Sieben Erdstößen der Stärke 5,5
erschüttern innerhalb von drei Stunden den Südosten der
Türkei. 22.
Februar 2005
Iran: In Sarant bebt die Erde mit einer Stärke von 6,4. Es sterben über
400 Menschen. 22.
Februar 2005
Durch extremen Schneefall kommt es in Indien, Pakistan und
Afghanistan zu großen Lawinenabgängen. Es sterben über
1.000 Menschen. 14.
März 2005
Indonesien: Ein Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert Aceh in der
Tsunamiregion vom 26 Dezember 2004. 20.
März 2005Japan: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert Kyushu auf Japan. 1
Toter und ca. 500 Verletzte. 30.
Mai 2005 Mexiko: Heftiger
Ausbruch des
"Colima"-Vulkans in Mexiko
Der aktivste Vulkan Mexikos, der Colima, hat bei einem
gewaltigen Ausbruch Lava und Gestein bis in eine Höhe von 5.000 Metern
in die
Atmosphäre geschleudert. Nach Behördenangaben handelt es sich um die
heftigste
Eruption seit 15 Jahren. Menschen kamen dabei nach ersten Berichten
nicht zu
Schaden. 22.-
23. August 2005Deutschland: Flutartige Regenfälle im gesamten Alpenraum und in Südbayern.
Die Niederschlagsmenge lag vielerorts über 200 Liter/m²
binnen 2 Tagen. Beträchtige Zerstörung von Brücken und
Verkehrswegen durch Schlamm- und Gerölllawinen. Die
Deutsche-Bahn meldete Schäden in zweistelliger Millionenhöhe.
28.
August 2005 Karibik: Hurrikan Katrina, mit Windgeschwindigkeiten über 300km/h, tobt in
den Küstenregionen des Golfes von Mexiko. Circa 80 % der Stadt New
Orleans werden überflutet. Schätzungsweise über 1.000
Tote. 8. Oktober 2005
Erdbeben in Indien und Pakistan. über 80.000 Tote und 2 Millionen
Obdachlose. 18. Oktober 2005 Vom 18. zum 19. Oktober 2005 wurde "Wilma" zu einem gefährlichen und
extrem starken Hurrikan der Kategorie 5. Zeitweise reichten die
Windgeschwindigkeiten bis knapp 300 km/h im Mittel mit geschätzten
Spitzenböen bis etwa 350 km/h. "Wilma" ist damit der stärkste bisher beobachtete Hurrikan aller Zeiten. 21.
Oktober 2005
Mexiko: Die Halbinsel Yucatan wird von Hurrikan Wilma verwüstet.
Über dem Atlantik brauen sich einer US-Studie zufolge mehr als
doppelt so häufig schwere Stürme und Hurrikans zusammen wie noch vor
100 Jahren. Während es zwischen 1900 und 1930 im Durchschnitt jährlich
6 heftige Stürme und Hurrikans gegeben hat, waren es im
Zeitraum von 1995 bis 2005 im Durchschnitt 15.
8. Januar
2006 Griechenland: Erdbeben
zwischen der Insel Kreta und dem griechischen Festland.
Stärke 6,9. Das Beben war tief im Erdinneren und verursachte trotz
der Stärke nur geringen Sachschaden. Die eurasische Platte
verschob sich um 6 Meter auf die afrikanische Platte zu. Diese
Verspannung wird irgendwann durch ein erneutes Beben wieder abgebaut.
17.
Februar 2006 Philippinen: Ein großer Erdrutsch auf den Philippinen hat vermutlich mehr
als 200 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der örtlichen
Rettungskräfte gelten
derzeit noch 1.500 Personen als vermisst. Das Unglück ereignete sich
auf der
zentralen Insel Leyte, wo die Erdmassen ein ganzes Dorf unter sich
begruben. 21.
Februar 2006 Namibia: Erdbeben der Stärke 7,5 in
Namibia. Keine Angaben über Opfer oder Zerstörungen. Dieses
Erdbeben wurde ohne nähere Angaben nur kurz in den Nachrichten
erwähnt, aus welchen Gründen auch immer.
27. März 2006 Deutschland:
Mehrere Tornados in
Norddeutschland. Am Montag, den 27. März 2006 entstanden im Rahmen
von kräftigen Gewittern in Norddeutschland einige Tornados.
Schlimme Folgen hatte ein Tornado, der gegen 19 Uhr im Süden
Hamburgs tobte. Dort stürzten Baukräne um, zwei Menschen
kamen dabei ums Leben. Es kam zu Stromausfällen, Fahrzeuge wurden
umgestoßen, viele Dächer abgedeckt. Der Sachschaden liegt in
zweistelliger Millionenhöhe.
31. März 2006 Iran: Erdbeben
im Iran der Stärke 6,6. Es wurden 300 Dörfer zerstört.
28. März-21 April 2006 Deutschland Tschechien: Hochwasser
in Bayern,
Tschechien (8 Tote) und Ostdeutschland entlang der Elbe. Am 7 April
wird die Rekordmarke von 2002 in Hitzacker erreicht. Am 9 April
übersteigt das Hochwasser die Rekordmarke um 12 cm auf 7,63 Meter.
Im Osten Österreichs an der Grenze zur Slowakei brachen mehrere
Dämme. In Budapest (Ungarn) erreichte die Donau die Rekordmarke
von 8,58 Metern. Auch in Tschechien war die Lage kritisch. Das
Elbe-Einzugsgebiet nördlich der Hauptstadt Prag bis zur deutschen
Grenze wurde zum Notstandsgebiet erklärt.Auch in
Serbien-Montenegro wurde der Ausnahmezustand wegen
Überschwemmungsgefahr verhängt. Der Fluss Tisa hat mit 8,02
Metern seinen höchsten Wasserstand seit hundert Jahren erreicht.
4. April 2006: USA: Tornado-Rekord-Serie in den USA : "Jeder, der das überlebt hat,
hat Glück gehabt"
, sagte ein Betroffener. 63 Tornados in
zwei Tagen. Die
Stürme waren entstanden, als am
Sonntag eine Kaltfront vom Westen auf feuchtwarme Luft im Süden traf. Allein
23 Menschen straben dabei nach Angaben des
US-Nachrichtensenders CNN im besonders hart getroffenen Nordwesten des
Bundesstaates Tennessee. Die Behörden im Berzirk Dyer erklärten, der
Tornado
habe Häuser bis auf die Fundamente zerstört. Bilder aus Dyersburg
zeigten ein
weites Gebiet mit Schutt- und Trümerhaufen sowie geknickten Bäumen.
Allein 23 Menschen straben dabei nach Angaben des
US-Nachrichtensenders CNN im besonders hart getroffenen Nordwesten des
Bundesstaates Tennessee. Die Behörden im Berzirk Dyer erklärten, der
Tornado
habe Häuser bis auf die Fundamente zerstört. Bilder aus Dyersburg
zeigten ein
weites Gebiet mit Schutt- und Trümerhaufen sowie geknickten Bäumen.
27. Mai 2006 Indonesien: Erdbeben vor der
Küste der indonesischen Insel Java. 6000 Tote, 20.000 Verletzte
und 100.000 Obdachlose. Das sind mehr Obdachlose, als nach dem Tsunami
am 26 Dezember 2004 vor Sumatra. Hunderte von Dörfern wurden
vollkommen zerstört. 7.
Juni 2006 Indonesien:
Vulkan
Merapi durchbricht Bergrücken mit Lavaströmen.
Die
Aktivitäten des Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java haben
einen
neuen Höhepunkt erreicht. Nach Angaben der Behörden hat sich ein
Bergrücken
aufgelöst, der bislang als Barriere größere Mengen an Lava
zurückgehalten
hatte. Diese ergießen sich nun an der West- und Südflanke des 2.968
Meter hohen
Stratovulkans talwärts. Tausende Menschen ergriffen daraufhin die
Flucht und
suchten Schutz in Auffanglagern am Fuß des Hochrisikovulkans.
17. Juli 2006 Indonesien: Erneutes
Erdbeben vor der
Küste der indonesischen Insel Java. Eine mehrere Meter hohe
Tsunami zerstört die Küstenregion um den Touristenort
Pangandaran auf einer Länge von 160 Kilometer und fordert ca. 800
Tote und 50.000 Obdachlose. 18.
Juli 2006 Ostasien:Unwetter in Ostasien.
Hunderte Todesopfer in China, Korea und Japan.
Die Zahl der Toten nach dem Taifun "Biblis", mit Windgeschwindigkeiten
von 170 Stundenkilometern, ist in China auf mehr als 600 gestiegen,
etwa 200 Menschen werden noch vermisst. Betroffen waren sechs Provinzen
in der Mitte und im Süden des Landes. Auch in Japan rissen
Überschwemmungen und Schlammlawinen mindestens 24 Menschen in den
Tod Mehr als drei Millionen Einwohner wurden wegen des Sturms in
Sicherheit gebracht.
Taifune sind in Asien ein alljährliches Ereignis. Doch nehmen sie
in letzter Zeit an Intensität deutlich zu.
18. Juli 2006 Nordkorea: In
Folge des Taifunes Biblis
kam es auch in Nordkorea zu Überschwemmungen mit ca. 3000 Toten.
Etwa 60.000 Menschen wurden nach Schätzungen des
Welternährungsprogramms (WFP) aus ihren Häusern vertrieben
oder ganz obdachlos. Rund 30.000 Hektar Ackerland seien überflutet
oder weggespült worden. Das entspricht einem Verlust von 100.000
Tonnen Nahrungsmitteln, in diesem von Lebensmittelknappheit geplagten
Land. 19.
Juli 2006 Europa: Nach 2003,
erneuter
Jahrhundertsommer in Europa. Ganz Mittel- und Westeuropa stöhnt
unter der seit Wochen anhaltenden Hitzewelle. Erste Hitzetote in
Frankreich, wo man mit über 40 Grad die höchste
Julitemperatur seit 1840 misst. Autowaschen und Rasen bewässern
sind unter Strafe verboten, da der Grundwasserspiegel besorgniserregend
abgesunken ist. Auch England verzeichnet den wärmsten Tag seit
Aufzeichnung der Lufttemperatur. Höchste Alarmstufe für
Waldbranntgefahr in ganz West- und Mitteleuropa bis hinauf nach
Schweden.. 26.
Juli 2006 USA: Ungewöhnliche Hitze in
den USA und in Europa. Nicht nur weite Teile Mittel- und
Südeuropas werden in diesem Juli von einer lang andauernden
Hitzewelle heimgesucht sondern auch Nordamerika. In den
südwestlichen Landesteilen der USA entlang des Flusses "Colorado"
südwestlich vom "Grand Canyon" wurde am Montag eine
Höchsttemperatur von 48 Grad gemessen. Dort liegen die
Höchstwerte der Temperatur schon seit 14 Tagen auf ähnlich
hohem Niveau, im Juli 2006 wurde an der Station "Needles Airport" noch
kein Tag mit einem Maximum von unter 40 Grad registriert. Eine
Temperatur von 40 Grad in Europa und knapp 50 Grad im Westen der USA
ist als ein extremes Witterungsereignis anzusehen. Viele leiden an
Hitzestress, Sommersmog liegt in der Luft und immense
Ernteausfälle sind jetzt schon sicher. In Ostdeutschland rechnet
man mit einem Ernteverlust von mind. 50%.
27. Juli 2006 China: Erneuter
Taifun über
China. Der tropische Wirbelsturm "Kaemi" traf die Küste der Provinz
Fujian
Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. Während
der Nordwesten Chinas unter der Dürre ächzt, kämpft der
Süden mit verheerenden Sommerstürmen und
Überschwemmungen: Mehr als 600.000 Menschen mussten ihre
Häuser, Felder und Fischerboote verlassen, um sich vor der Gewalt
des Taifuns "Kaemi" in Sicherheit zu bringen. Rund 44.000 Fischerboote
wurden in den letzten Tagen angewiesen, Schutzhäfen anzulaufen.
Noch immer werden mehr als 200 Chinesen vermisst, mehr als drei
Millionen Anwohner wurden evakuiert.
Auch Nordkorea wurde wieder betroffen. Ca.150 Menschen seien ums Leben
gekommen, noch einmal so viele würden vermisst. 17.000 Familien
seien obdachlos geworden. (Da Nordkorea ein sehr abgeschottetes Land
ist, liegen hier keine genaueren Zahlen vor). 3.
August 2006 China: Der Tropensturm "Prapiron"
tobt mit Windstärke 12 in China. Er fordert über 1000 Tote in
China und zerstört 46.000 Häuser. Der Sachschaden
beläuft sich auf ca. 250 Millionen Euro. 8.
August 2006 Nord-Korea:
Zehntausende
heimatlos nach Hochwasser. In Folge des Tropensturms
"Prapiron" forderte extremes Hochwasser in
Nord-Korea ca. 100 Tote. Über 10.000 Familien wurden heimatlos gemacht.
Die Wassermassen lösten Erdrutsche aus und zerstörten etwa 12.000
Häuser,
rissen Brücken und Straßen weg.
8.
August 2006 Ecuador:
Der
Vulkan Tungurahua in Ecuadors
ist ausgebrochen und hat mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen.
Drei
kleinere Dörfer am Fuß des Berges wurden nach Behördenangaben
vollständig
zerstört und rund 14.000 Bewohner der nahe gelegenen Stadt Baños
befinden sich
auf der Flucht. Mehrere Provinzen sind vom Ausbruch und dem
herabfließendem
Lava betroffen und wurden vom Präsidenten zum Katastrophengebiet
erklärt. Eine
bis zu zwanzig Zentimeter hohe Ascheschicht bedeckt das Umfeld des mehr
als
5.000 Meter hohen Stratovulkans. 11. August 2006  China: Der Supertaifun
„Samoai“ trifft auf
die chinesische Küste. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215
km/h und sintflutartigen Regenfällen bringt er erneut Chaos
über das Land und ist der schwerste Taifun seit 50 Jahren. Er
erreichte die Stärke des Hurrikans "Katrina", der 2005 die
US-Golfküste verwüstet hatte. Dies war bereits der 8 Taifun
in diesem Jahr, der über China tobte. Über 300 Tote und
tausende von zerstörten Häusern. Rund 210.000 Menschen litten
unter Trinkwassermangel. Etwa 50.000 Menschen seien durch
Überschwemmungen oder Erdrutsche von der Außenwelt
abgeschnitten. Die Behörden hatten vorsorglich mehr als 1,3
Millionen Menschen aus der Region in Sicherheit gebracht.
16. August
2006
Äthiopien: Hunderte Tote bei Überschwemmungen.
Im Süden Äthiopiens sind bei schweren Überschwemmungen
mehr als 800 Menschen ums Lebens gekommen. Viele Gebiete sind nur
schwer zugänglich sind. Daher befürchten Entwicklungshelfer
und Behörden, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte.
Rund 30.000 Menschen sollen obdachlos geworden sein. Hilfstrupps
retteten rund 6.000 Menschen aus den Fluten. Mit Hubschraubern und und
Schnellbooten bemühten sich Helfer weiter, auch in entlegene
Regionen zu gelangen. Dort sind nach Angaben der Armee noch tausende
Viehhirten durch das Hochwasser von der Außenwelt abgeschnitten.
17.
August 2006
Nordkorea: Bei den schweren Unwettern und
Überschwemmungen in Nordkorea im vergangenen Monat hat es nach
Angaben einer Hilfsorganisation fast 55.000 Tote und Vermisste gegeben.
Rund 2,5 Millionen Menschen seien Obdachlos geworden. 231 Brücken
und große Gebiete Agrarland seien von den Fluten fortgespült
worden. 17. August
2006 Equador: Der 5.000 Meter hohe Vulkanberg
Tungurahua in
Ecuador ist ausgebrochen. Glühend heiße Felsbrocken, Asche
und Lava zerstörten laut Salaza 20.000 Hektar Nutzflächen.
Etwa 3.200 Bewohner aus den Dörfen am Fuße des Vulkans wurden
in Sicherheit gebracht. Drei kleine Dörfer seien zerstört und
die Stadt Baños mit ihren 14.000 Bewohnern evakuiert worden. 22.
August 2006 Europa: Während
Mitteleuropa nach der Rekordhitze im Juli, ab Anfang August einen
Temperatursturz von bis zu 25 Grad erlebte und es insgesamt zu kalt und
zu naß war (durchschnittliche Tagestemperaturen 17 ° Celsius,
Nachttemperaturen 5-8° C), leidet Südeuropa weiter unter einer
Rekordhitze mit bis zu 44 Grad Celsius. In Nordspanien, auf Sizilien
und in Griechenland kommt es zu verheerenden Waldbränden. Es
werden über 30.000 Hektar Wald und Ackerfläche vernichtet.
Tausende von Nutztieren kommen in den Flammen um. 23.
August 2006Türkei: Heftige
Waldbrände an der türkischen Küste. Besonders
betroffen ist das Hinterland des Urlaubsortes Bodrum. Nach offiziellen
Angaben haben die Flammen hier bereits 700 Hektar Wald
zerstört. 30.August
2006 Niger:
10.000 obdachlos nach
Überschwemmungen in der Wüste. Mitten in der
Sahara hatte es im Niger in den vergangenen Wochen so viel geregnet,
wie insgesamt in den
vergangenen zehn Jahren. Im letzten Jahr litten die Menschen wegen
enormer
Trockenheit noch an einer landesweiten Hungersnot.
17.
September 2006USA: Im
Norden des US-Bundesstaats Minnesota brennen die Wälder. Etwa ein
Drittel des Bundesstaates steht unter hoher bis extremer
Waldbrandgefahr. Auch in Kalifornien gibt es neue
Wäldbrände. Dort wurde bislang ein Haus von Feuer
zerstört, weitere sind bedroht. 25.
September 2006USA: Im
US-Bundesstaat Kalifornien kämpft die Feuerwehr seit Tagen gegen einen
Großbrand im Los Padres Nationalpark nördlich von Los Angeles. Der
kalifornische Gouverneur hat für den Landkreis den
Notstand ausgerufen. In dem bergigen 
Terrain des Los Padres Nationalparks sind bisher mehr als 50.000 Hektar
Wald vernichtet. Noch nicht einmal die Hälfte der Brände sind unter
Kontrolle. 27.
September 2006 USA: Weiterhin heftige
Waldbrände in den USA.
Betroffen sind vor allem Nationalparks in den westlichen
Bundesstaaten. Im San-Bernardino-Nationalpark in Kalifornien
brach
erneut ein Feuer
aus. Im Gallatin-Nationalpark in Montana vernichteten die Flammen
bereits mehr als 400 Quadratkilometer Wald. Weitere Brände wurden
aus
Wyoming, Idaho, Washington und Oregon gemeldet. Dieser Sommer ist die
schlimmste Waldbrandsaison in den USA seit sechs Jahren.
30.
September 2006 Vietnam: bereitet sich
erneut auf einen
Wirbelsturm vor. Durch den Taifun mit dem Namen "Xangsane"
starben auf den Philippinen schon 90 Menschen. Aus den
Küstenregionen Vietnams werden 180.000 Anwohner ins Landesinnere
evakuiert. 23.
September 2006
Bangladesch/Indien: Bei schweren Unwettern
mit
Stürmen und Überschwemmungen sind in Ost-Indien und Bangladesch
mindestens 170
Menschen ums Leben gekommen. Die meisten davon waren Fischer, die sich
nicht
mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Zurzeit werden noch
rund 1.800
Fischer im Golf von Bengalen vermisst. Bei ihnen besteht nach Angaben
von
Behördensprechern keine große Hoffnung mehr auf Rettung. Rund 375.000
Menschen
in der Region wurden durch die extremen Wetterbedingungen zudem
obdachlos. 2.
Oktober 2006
Deutschland:
Ein Tornado
hat in der Nacht zum Montag schwere Zerstörungen in der thüringischen
Ortschaft
Quirla angerichtet. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen
verletzt,
zwei von ihnen schwer. 88 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Sie
wurden in
Notunterkünften versorgt. Der Tornado deckte Dächer ab, drückte
Dachstühle ein,
brachte Giebelwände zum Einsturz und demolierte mehrere Autos. Strom-
und Fernmeldeleitungen
knickten um. Die Schäden gehen in die Millionen.
2.
Oktober 2006
Philippinen/Vietnam: Mindestens 16 Menschen
sind
in Vietnam durch den Taifun „Xangese“ ums Leben gekommen, nachdem der
Wirbelsturm zuvor bereits auf der philippinischen Hauptinsel Luzon
mindestens
76 Menschen in den Tod gerissen hatte. In Vietnam waren vorsorglich
300.000
Menschen evakuiert worden. Die Windgeschwindigkeiten des Taifuns
erreichten
fast 150 Stundenkilometer und sorgten zusammen mit den ergiebigen
Niederschlägen vor allem in der Stadt Danang im Osten des Landes für
erhebliche
Probleme. 9. Oktober
2006 Griechenland: Rekordniederschläge
führen in
Griechenland zu Überschwemmungen. Besonders
schwer betroffen ist Saloniki, wo
innerhalb zweier Tage so viel Regen wie sonst im gesamten Oktober fiel.
Aufgrund des Hochwassers haben die Behörden den Notstand ausgerufen und
mehrere
gefährdete Dörfer evakuieren lassen. Die Wassermassen zerstörten
hunderte
Häuser, überfluteten Straßen und lösten Erdrutsche aus. Ersten
Schätzungen
zufolge entstanden Schäden in Millionenhöhe. 10.
Oktober 2006
China: Im
Nordwesten Chinas sind
bei einem Erdrutsch vermutlich zwölf Menschen ums Leben gekommen. Nach
tagelangen
Regenfällen hatten sich 50.000 Kubikmeter Geröll und Schlamm gelöst und
fast
100 Häuser bei dem Dorf Gaolou im Landkreis Huaxian in der Provinz
Shaanxi
unter sich begraben.
16.
Oktober 2006
Hawaii: Zwei schwere Erdbeben (Stärke 6,6+5,8) haben innerhalb von nur sieben
Minuten die Inselgruppe
Hawaii erschüttert. Das Epizentrum lag nur 19 Kilometer
vor der Vulkaninsel Big Island . Es wurde
Katastrophenalarm ausgelöst.
12.
Oktober 2006
USA: Im US-Bundesstaat Texas
haben Rekordniederschläge zu einem
katastrophalen Hochwasser geführt.
Besonders schwer betroffen ist der Großraum Houston, wo innerhalb
kürzester
Zeit bis zu 300 Millimeter Regen pro Quadratmeter fielen. Mindestens
drei
Menschen kamen ums Leben, als sie von den Wassermassen in ihren Autos
eingesperrt wurden. Östlich der Großstadt sorgte zudem ein Tornado für
zahlreiche
Schäden an Gebäuden. 22.
Oktober 2006
Spaniens: Ergiebige Niederschläge
haben im Westen Spaniens zu schweren Überschwemmungen geführt.
Besonders
betroffen ist die Region Galicien, in der ganze Straßenzüge teilweise
bis zu
zwei Meter unter Wasser standen. Die Fluten schwemmten Autos weg,
unterspülten
Straßen und richteten in Wohnhäusern und Geschäften schwere Schäden an.
30.
Oktober 2006 Philippinen: Ein erneuter schwerer Taifun "Cimaron" ist in der Nacht über den Norden
der Philippinen gefegt.
Dabei sollen mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen sein. Der
Sturm erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern in der
Stunde. Die Stromversorgung in der Region brach zusammen. Straßen waren
durch Schlammlawinen unpassierbar und weite Landstriche standen unter
Wasser.
November
2006 Australien: Jahrtausenddürre
in Australien. Die Flüsse und Gewässer führen nur
noch 50% der sonst üblichen Wassermenge im Vergleichsmonat.
Spiegel TV 
Forscher
prophezeien Australien verheerende HitzeHitzewellen, extreme Dürren,
Ernteausfälle: Der Klimawandel wird Australien einer neuen Studie zufolge
schwer treffen.
Als trockenster von Menschen bewohnter Kontinent ist Australien
einiges gewöhnt. Doch seit 2002 stöhnt das Land unter einer Dürre, die als
schlimmste seiner Geschichte gilt. Doch sollten Forscher in Diensten der
australischen Regierung Recht behalten, wird es noch viel schlimmer kommen.
Dürren werden das Land demnach doppelt so oft wie bisher heimsuchen, und auch
die betroffene Fläche wird auf das Zweifache des bisherigen Werts anwachsen.
"Außergewöhnlich
heiße" Jahre kamen bisher etwa alle 20 bis 25 Jahre vor, heißt es in dem
Bericht des Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation ( CSIRO),
Australiens oberster Forschungsbehörde. Künftig aber würden solche Temperaturen
wahrscheinlich jedes oder jedes zweite Jahr auftreten. Und: Dieses Szenario
könnte schon im Jahr 2010 einsetzen. Die Gebiete, die von extremer Hitze
betroffen sind, könnten von 5 auf 95 Prozent der Fläche Australiens wachsen.
"Manche
dieser Vorhersagen lesen sich eher wie ein Katastrophenroman als wie ein
wissenschaftlicher Bericht", sagte Australiens Landwirtschaftsminister
Tony Burke. "Klar ist, dass der Trockenheitszyklus regelmäßiger und
heftiger kommen wird." Premierminister Kevin Rudd bezeichnete den Bericht
als "äußerst verstörend". "Die Analyse zeigt, dass Ausmaß und
Frequenz von außergewöhnlich heißen Jahren in den vergangenen Jahren rapide
angestiegen sind und der Trend sich fortsetzen wird."
Die Folgen bekommen unter anderem
die Landwirte zu spüren. Früher galt Australien als zweitgrößter
Weizenexporteur der Welt. Doch im vergangenen Jahr führte das Land lediglich 13
Millionen Tonnen aus. Die Forscher fordern in dem Bericht, größere Gebiete als
hilfsbedürftig auszuweisen, um die Folgen der Trockenheit dort zu lindern.
|
2.
November 2006
Türkei: Überschwemmungen
in der Türkei. Bei neuen
Überschwemmungen im Südosten der Türkei sind
mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Hunderte von Haustieren
verendeten. Die sintflutartigen Regenfälle in der Südosttürkei haben
damit
innerhalb von zwei Tagen mindestens 32 Menschen das Leben gekostet.
Acht
Menschen würden noch vermisst. Der türkische Agrarminister Mehdi Eker
sprach
bei einem Besuch der Region von den schwersten Überschwemmungen der
vergangenen
50 Jahre. Unwetter auch in Istanbul, Izmir und anderen Landesteilen.
8. November
2006 Spanien: Heftige Unwetter im
Süden Spaniens und Portugals haben heftige Regenfälle,
Unwetter und Überschwemmungen ausgelöst und Flüsse in
reißende Gewässer verwandelt. Nach Angaben der
Behörden fielen mancherorts über 100 Liter
Niederschlag pro Quadratmeter. Menschen
mussten aus ihren Autos gerettet werden, welche von den Fluten
mitgerissen wurden.
9.
November 2006 China: Eine
Dürre bedroht über zwei Millionen
Menschen in China. Eine lang andauernde
Trockenheit hat im Süden Chinas zu
einem schweren Trinkwassermangel für fast 2,5 Millionen Menschen
geführt. In
der Provinz Guangxi fiel im Vergleich zum Vorjahr weniger als die
Hälfte der
Niederschläge, in einigen Regionen gab es sogar überhaupt keinen Regen.
Als
Folge sind inzwischen wie in der Provinzhauptstadt Nanning zahlreiche
Wasserspeicher ausgetrocknet, was den Engpass in der
Trinkwasserversorgung
ausgelöst hat.
20.
November 2006 Afghanistan: Schwere Überschwemmungen
haben in den letzten Tagen in der
Provinz Badghis im Westen Afghanistans mindestens 80 Todesopfer
gefordert.
Knapp 100 Bewohner der Region werden zurzeit noch vermisst. Heftige
Regenfälle
hatten Sturzfluten ausgelöst, die zahlreiche Straßen unpassierbar
machten und
Menschen mit in den Tod rissen. 22.
November 2006
Mogadischu:
Wochenlange sintflutartige Regengüsse
haben weite Landstriche Ostafrikas überschwemmt. In Somalia, Äthiopien
und
Kenia kamen nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als hundert
Menschen ums
Leben. Hunderttausende seien in höher gelegene Gebiete
geflohen. Zahllose Menschen warten in den ostafrikanischen
Flutgebieten auf ihre Rettung und müssen sich nicht nur gegen die
Wassermassen
sondern auch Krokodile wehren. Nach Einschätzung der
Vereinten Nationen und der
Hilfsorganisationen sind bereits mehr als eine Million Menschen von der
Katastrophe betroffen. Der Ausbruch von Seuchen wird befürchtet. Noch
bis vor
wenigen Wochen hatten Teile der nun überfluteten Regionen mit einer der
schlimmsten Dürren seit zehn Jahren zu kämpfen.
27.
November 2006
 Indonesien: Der
seit Monaten brodelnde
Schlammvulkan auf der indonesischen Insel Java ist weiterhin aktiv und
hat
inzwischen mehr als 12.000 Menschen in die Flucht getrieben. Ganze
Dörfer und
zahlreiche Industrieanlagen sind von den übel riechenden aber nicht
gesundheitsgefährlichen Schlammfluten bedeckt. Täglich quellen mehr als
130.000
m³ Schlamm aus dem Erdinneren und haben bereits mehrere Sperranlagen
und
Auffangbecken überflutet. Über einen Kanal werden nun große Mengen der
Schlammmassen in den nahe gelegenen Fluss Porong geleitet. Noch
scheiterten
alle Bemühungen, den Ausfluss zu stoppen. Auslöser der dauerhaften
Schlammeruption war eine Probebohrung auf der Suche nach Erdgas im Mai
2006,
bei der das unterirdische Schlammreservoir in 3.000 Metern Tiefe
getroffen
worden war. 30.
November 2006
Philippinen: Der
Taifun "Durian", bricht mit Windgeschwindigkeiten
von bis zu 225 Kilometer in der Stunde über die Philippinen
herein und löst im Bereich des Vulkans Mayon durch schwere
Regenfälle, gewaltige Schlammlawinen aus. Es kommen über 1000
Menschen ums Leben. Zwei Dörfer wurden vollkommen von den
Schlammlawinen überflutet und zerstört. "Durian"
ist bereits der vierte Taifun, der die Philippinen innerhalb der
letzten drei
Monate heimgesucht hat. 30.
November 2006 Deutschland: Der vergangene Herbst von September bis November war der wärmste
seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, wie die folgende Grafik zeigt.
Ein weiteres Indiz für die schnell voranschreitende
Klimaveränderung.
7.
Dezember 2006
England: In nur
30
Sekunden ist ein Mini-Tornado am Donnerstagmittag durch den Londoner
Stadtteil
Kendal Rise gerast. Sechs Menschen wurden dabei verletzt und bis zu 100
Häuser
beschädigt. Es war wie ein Zyklon", sagte ein Bewohner von
Kensal Rise. Trümmerteile seien durch die Luft geflogen,
Fensterscheiben
zerborsten und Bäume umgeknickt.
9. Dezember 2006
Australien: Verheerende
Waldbrände in
Australien. Im Südosten
Australiens verbanden sich zwei Brände
zu einer 250 Kilometer langen Flammenwand. Die bei einem Blitzeinschlag
entstandenen Brände zerstörten über 280.000 Hektar Buschland. Dies entspricht
etwa der Größe des Saarlandes. Zudem seien weitere 4.000
Quadratkilometer Land
von den Flammen bedroht. Im Bundesstaat New South
Wales wurde ein historischer geschützter Wald
zerstört. Berichten zufolge brach auch in Western Australia westlich
der Stadt
Perth ein Buschfeuer aus. Die Lage auf der
waldreichen Insel Tasmanien ist besonders kritischtion, wo
bereits mehr als 11.000 Hektar Land zerstört wurden.
14.
Dezember 2006
Indonesien: Ein
verheerender Erdrutsch
hat auf der indonesischen Insel Sumatra mindestens 17 Menschen in den
Tod
gerissen. Die Zahl der Opfer in der betroffenen Ortschaft Air Dingin,
rund 900
Kilometer nordwestlich von Jakarta, könnte sich noch weiter erhöhen, da
dutzende Personen als vermisst gelten. Lang anhaltende Regenfälle
hatten die
aufgeweichten Erdmassen ins Rutschen gebracht, die mehrere Häuser und
eine
Moschee unter sich begruben. Rettungskräfte suchen fieberhaft nach
weiteren
Überlebenden unter den Tonnen von Schlamm und Geröll. 18.
Dezember 2006 Indonesien:
Zwei starke
Erdbeben erschütterten die indonesische Insel Sumatra. Die Beben
erreichten eine
Stärke von 5,8 und 5,5 auf der Momentmagnitude. Die Epizentren lagen
rund 75
Kilometer südwestlich von Banda Aceh und 150 Kilometer südöstlich von
Sibolga. 21. Dezember 2006 Island:
Ein Wärmeeinbruch mit Temperaturen über dem
Gefrierpunkt und ergiebigen Niederschlägen hat auf Island zu schweren
Überschwemmungen geführt. Die Wassermassen können in den gefrorenen
Böden kaum
versickern, so dass vor allem im Süden des Landes zahlreiche Bäche und
Flüsse über
die Ufer traten. Mehrere Brücken und Straßen wurden zerstört und einige
Ortschaften sind derzeit von der Außenwelt abgeschnitten.
|
Einschub
ARD-Webnachrichten vom 29.12.2006
Gletscherschmelze in der Arktis
Im Norden Kanadas hat sich eine
Eisscholle von der Größe Manhattans
gelöst. Der riesige Eisbrocken brach bereits im Sommer letzten Jahres
vom
Schelfeis ab, doch dies wurde erst jetzt auf Satellitenfotos entdeckt.
Forscher
befürchten, dass er auf Schiffsrouten und Ölförderanlagen zutreibt. Ellesmere Island: Das Eis schmilzt Wenn es ums ewige Eis
geht, sind 16 Monate alte Ereignisse Neuigkeiten - zumal
sie in der grenzenlosen Einsamkeit niemand bemerkt. Erst Satellitenfotos und
die Auswertung seismischer Daten machten kanadische Wissenschaftler auf
die
dramatischen Veränderungen 800 Kilometer südlich des Nordpols
aufmerksam:
"Ein Kollegin der kanadischen Eiswache, hat routinemäßig Satelliten-
und
Radaraufnahmen Nordkanadas analysiert und sah die Änderungen", sagt
Eisforscher Derek Mueller. Bis dahin hatten Ausschläge auf
der Richterskala nicht zugeordnet werden
können. Dann aber machten sie den Zeitpunkt des Abbrechens des 66
Quadratkilometer großen Eisschelfs von der Küste am 13. August 2005
klar. Die
Erschütterung glich noch 250 Kilometer entfernt einem
Erdbeben. "Es
ist 30 bis 40 Meter dick, das ist zehnmal so dick wie das dickste
Seeeis, und
es ist rund 15 Kilometer lang, also ein riesiges Stück Eis", so der
Wissenschaftler.
Die Riesenscholle bewegt sich
Derzeit ist es 50 Kilometer westlich im Packeis
wieder festgefroren. Die
teils 3000 Jahre alte Eismenge wird aber - so die Experten - über kurz
oder
lang von starken Winden nach Süden getrieben und damit in Richtung von
internationalen Schiffahrtsrouten - und Ölförderanlagen. Nur fünf
Schelfeisplatten sind mit dem kanadischen Festland verbunden. Insgesamt sind
sie 90 Prozent kleiner als vor 100 Jahren.
Ein Grund auch für das alamierende
Loslösen der 66 Quadratkilometer. "Es gab ziemlich hohe Temperaturen im
Sommer 2005 und es gab weniger Packeis in den Jahren, das dazu noch
durch
starke Winde vom Eisschelf weggetrieben wurde. So hatte es den
Freiraum, sich
in den Ozean zu bewegen", sagt Mueller. Der Grund: Vermutlich die Klimaerwärmung
Es ist nicht der erste Zwischenfall dieser Art, den der
Eisforscher
beobachtet hat. Im Jahr 2003 brach auf Ellesmere Island in Kanada die
Ward-Hunt-Eisplatte
nach 3000 Jahren plötzlich in zwei Teile. Das Bersten dieser Eisplatte
von etwa
3200 Quadratkilometern Größe führen Wissenschaftler ebenfalls auf
Klimaveränderungen zurück. Noch
vor zehn Jahren hatten die Experten damit
gerechnet, dass das Eis langsam abschmelzen würde. Doch die neue
Dynamik des
ewiges Eises hat selbst die Forscher überrascht.

|
22. Dezember 2006 Malaysia: Im Süden Malaysias haben
ergiebige Niederschläge in der
Provinz Johor zu großflächigen Überschwemmungen geführt.
Schätzungsweise 26.000
Menschen befinden sich auf der Flucht vor den Wassermassen oder haben
Schutz in
Notunterkünften gesucht. In einigen Dörfern ständen die Häuser bis zum
ersten
Stock im Wasser. Zahlreiche Schienen- und Straßenverbindungen sind
durch die
Wassermassen oder Erdrutsche unterbrochen. Der Premierminister
Malaysias nannte
dies die schwersten Überschwemmungen seit über 100 Jahren. 25.
Dezember 2006
Mittelamerika:
Lang andauernde und äußerst ergiebige Regenfälle haben in
Honduras, Nicaragua und Panama mehreren Menschen das Leben gekostet.
Flüsse
traten über die Ufer und mindestens 40 Ortschaften sind derzeit auf
sich allein
gestellt, da Straßen- und Bahnverbindungen überflutet sind. Allein in
Panama
sind Medienberichten zufolge acht Menschen in den Fluten ertrunken.
4.
Januar 2007
Philippinen: Äußerst ergiebige
Niederschläge haben auf
den philippinischen Inseln Samar und Leyte zu schweren Überschwemmungen
geführt
und Erdrutsche ausgelöst. Mindestens neun Menschen kamen durch die
Unwetter ums
Leben. Es wurden 50.000 Menschen von den
Behörden evakuiert. 7. Januar
2007
Brasilien: Im
Südosten Brasiliens haben
tagelange Unwetter mit Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 31
Menschen
das Leben gekostet. Besonders schwer betroffen ist der Bundesstaat Rio
de
Janeiro, in dem Medienberichten zufolge rund 15.000 Menschen ihre
Häuser und
Wohnungen verlassen mussten. Ein Ende der Regenfälle ist nicht in Sicht.
17. Januar 2007
Australien: Im
australischen Bundesstaat Victoria haben verheerende
Waldbrände bereits eine Fläche von 27.000 Hektar verwüstet. Die
Waldbrände verwüsteten in
Australien seit Beginn des Sommers bereits schätzungsweise 10.000
Quadratkilometer Land. 18. Januar 2007
Europa: Der
Orkan „Kyrill“ tobte über Mitteleuropa und forderte mehrere Todesopfer
Mit
Orkanstärke und
Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern fegte
Kyrill über Europa
hinweg und
forderte
mehr als 40 Tote Der
Orkan hat bis zu sieben Milliarden Euro Schaden durch
verursacht. Am schlimmsten betroffen waren
Deutschland, Großbritannien und
die Niederlande. 20. Januar 2007 Zentralafrika: Nach
tagelangen Regenfällen und großflächigen
Überschwemmungen sind in Burundi schätzungsweise 23.000
Menschen obdachlos. Nach Einschätzung des Welternährungsprogramms der
Vereinten
Nationen (WFP) drohe zudem eine Hungersnot für rund 800.000 Menschen,
da die
Ernte gebietsweise bis zu 80 Prozent vernichtet sei. Die Regierung
erklärte
sieben der siebzehn Provinzen Burundis zum Katastrophengebiet.
24. Januar 2007 Südwestafrika: In
den afrikanischen Staaten Angola, Sambia und Mosambik
haben schwere Überschwemmungen mindestens 55 Menschen das Leben
gekostet. Durch
die Wassermassen seien allein in der Region rund um die angolanische
Hauptstadt
Luanda die Häuser von mehr als 1.200 Familien zerstört. In
Samiba hingegen sind schätzungsweise 20.000 Menschen von der Außenwelt
abgeschnitten und müssen aus der Luft versorgt werden. 3.
Februar 2007
USA:
Im US-Bundesstaat Florida haben drei Tornados mindestens 20 Menschen in
den Tod gerissen und über 2.000 Häuser zerstört. Die
Wirbelstürme haben eine rund 65 Kilometer lange Schneise der
Verwüstungen hinterlassen. Allein in
Volusia, einem der vier betroffenen Notstandsbezirke, entstand nach
ersten
Schätzungen zufolge über 80 Millionen Dollar Sachschaden. 4.
Februar 2007
Indonesien:
Schwere
Überschwemmungen in Jakarta Das Hochwasser war am
vergangenen Donnerstag durch sintflutartige
Monsunregenfälle verursacht worden. Von dem Hochwasser sind rund 70
Prozent der
Metropole Jakarta und ihrer Umgebung betroffen; insgesamt leben in dem
Gebiet
rund 18 Millionen Menschen. Das Wasser stand in einigen Bezirken bis zu
vier
Meter hoch in den Straßen. Die Strom- und Wasserversorgung sind
vielerorts
zusammengebrochen. Mehr als 340.000 Menschen im Großraum Jakarta
mussten ihre Häuser
bereits verlassen. Die Zahl der Obdachlosen steigt weiter. Ebenso die
Zahl der
Toten; die Angaben schwanken zwischen 29 und 36 Opfern seit dem
vergangenen
Donnerstag. 7.
Februar 2007
Angola/Afrika: Mindestens 114 Menschen
sind in Angola in den vergangenen
Wochen durch Unwetter ums Leben gekommen. Schätzungsweise 10.000 Häuser
sind
zerstört und 28.000 Menschen obdachlos. Die Hauptstadt Luanda steht
gebietsweise unter Wasser, zahlreiche Straßen und Brücken wurden
weggespült. Medienberichten
zufolge sind zwei Drittel aller Provinzen des südafrikanischen Landes
betroffen. (Tödliche
Cholera-Epidemie im Süden
Afrikas breitet sich aus. In den südlichen Ländern
Afrikas stecken sich immer mehr Menschen mit
den gefährlichen Erregern der Cholera an. Allein in Angola wurden über
4.000
Erkrankungen gemeldet, die Zahl der Todesopfer ist jedoch unbekannt.
Allerdings
starben in Sambia bereits 143 von 414 Cholera-Patienten.
Verantwortlich für die rasche Ausbreitung der gefährlichen bakteriellen
Infektion sind vermutlich die sintflutartigen Regenfälle der letzten
Wochen
sowie der Mangel an sauberem Trinkwasser.) 9.
Februar 2007
Türkei: Ein Erdbeben im Südosten
der Türkei hat in der Nacht zum
Freitag viele Menschen im Schlaf überrascht und mindestens 35 Verletzte
gefordert. Das Beben erreichte eine Stärke von 5,1. Das Epizentrum lag
rund 35
Kilometer südwestlich von Elazig und 560 Kilometer südöstlich der
Hauptstadt
Ankara.
12.
Februar 2007
Portugal:
Ein
starkes Seebeben vor der Küste Süd-Portugals hat für
Schrecken und Aufregung geführt. Die Erschütterungen erreichten eine
Stärke von
6,0. Die Stöße waren bis in die hunderte Kilometer entfernten
Großstädte
Lissabon und Madrid zu spüren. Das Epizentrum des Bebens lag rund 250
Kilometer
südwestlich von Faro im Atlantik in zehn Kilometern Tiefe. 12.
Februar 2007
Frankreich: Ein Tornado hat in den
französischen Vogesen nahe der Stadt
Epinal eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In zwei Dörfern wurden
hunderte Häuser
durch den Wirbelsturm zerstört, mindestens acht Personen erlitten zum
Teil
schwere Verletzungen. Tausende Haushalte seien zeitweise von der
Stromversorgung abgeschnitten gewesen, wie die zuständigen Behörden
berichten.
Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um nach weiteren Verletzten
in den
Trümmern zu suchen und abgedeckte Dächer mit Planen provisorisch
abzudichten.25. Februar 2007
Mosambik:
Stürme, Hochwasser und Dürre.
Mosambik erleidet derzeit die
unterschiedlichsten Naturkatastrophen. Der Zyklon "Flavio" hat das Urlaubsparadies
Vilankulo verwüstet mehr als 100.000 Menschen wurden obdachlos. Im Norden des
Landes ist das Sambesital überflutet, und im Süden herrscht schlimme Dürre. Zehn Menschen starben offenbar
durch den Zyklon, das Gefängnis gibt es nicht mehr, alle Gefangenen sind
geflohen, das Krankenhaus hat kein Dach mehr. Ein Distriktarzt ist für 300.000
Einwohner zuständig und total überfordert und erschöpft.
Dürre im Süden des Landes
Mit der Lebensmittelversorgung
ist es in Mosambik aber ohnehin zur Zeit schwer, da im Süden des Landes Dürre
herrscht und rund eine Million Menschen von Lebensmittelhilfe abhängig sind.
Parallel dazu benötigen über 120.000 Menschen weiter im Norden des Landes im überfluteten
Sambesital Hilfe. Die Summe aus Zyklon, Hochwasser, heftigen Regenfällen,
weiteren angekündigten Zyklonen und Dürre im Süden verschärfen die Lage in
Mosambik zusehends.
US-Behörde stellt Messungen vor
Weltweit wärmster Winter aller Zeiten
Der vergangene Winter war US-Messungen zufolge der weltweit
wärmste aller Zeiten. Noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor mehr als
125 Jahren waren zwischen Dezember und Februar die Temperaturen auf den
verschiedenen Erd- und Wasseroberflächen rund um den Globus so hoch. Dies geht
aus einem Bericht der US-Wetterbehörde NOAA hervor.
Vor allem der ungewöhnlich warme Januar in vielen
Weltregionen habe dazu geführt, dass die gemessene Temperatur etwa 0,7 Grad
Celsius über dem Durchschnitt des vergangenen Jahrhunderts lag. Die
Wissenschaftler machen zum Teil das El-Nino-Wetterphänomen, das die
Meeresoberfläche im östlichen Pazifik aufgewärmt habe, für den ungewöhnlich
milden Winter verantwortlich.
Wärmerekorde mehrfach gebrochen
Nach Angaben der Behörde wurde der zweitwärmste Winter der
Welt vor drei Jahren registriert, die zehn wärmsten Winter lagen alle in den
vergangenen zwölf Jahren. "Wir sagen zwar nicht, dass dies ein eindeutiger
Beweis für den Einfluss von Treibhausgasen ist", sagte NOAA-Meteorologe
Jay Lawrimore der Nachrichtenagentur Reuters. Wie aber erst jüngst in der UN-Klimastudie
festgestellt worden sei, trage der Mensch mit dem Ausstoß von Treibhausgasen
höchst wahrscheinlich eine Mitschuld an der Erderwärmung. Den NOAA-Angaben
zufolge stieg seit 1906 die weltweite Temperatur im Durchschnitt pro Jahrzehnt
um 0,06 Grad an. 
| 1.
März 2007 Bolivien:
Schwere
Regenfälle haben in
verschiedenen Teilen Boliviens in den letzten Tagen und Wochen zu
schweren
Überschwemmungen geführt. Insgesamt kamen seit Anfang 2007 mindestens
35
Menschen in den Fluten ums Leben, 350.000 Menschen wurden obdachlos.
Allmählich
werden Lebensmittel und Medikamente knapp und es drohen nach Angaben
von
Hilfsorganisationen Seuchen.
1.
März 2007
USA:
Eine
verheerende
Tornado-Serie hat in den US-Bundesstaaten Alabama, Missouri und Kansas
eine
Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 19 Menschen starben, 50
weitere
wurden zum Teil schwer verletzt. Der Gouverneur
von Alabama hat den Notstand ausgerufen.
7.
März 2007Iran: Ein Erdbeben der Stärke
4,8 hat im Südwesten des Iran mindestens 35
Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude zerstört. Das Zentrum
der Erschütterungen lag 380 Kilometer südwestlich
von Teheran nahe
der Stadt Dorud .
Es liegen keine Meldungen über Tote oder Verletzte vor. Viele Einwohner
liefen in Panik auf die Straßen und übernachteten aus
Angst vor weiteren Beben im Freien.
10.
März 2007Australien: Der
Zyklon „George“ hat im Nordwesten
Australiens mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen, Dutzende
Personen
wurden verletzt. Besonders betroffen war Wodgina
rund 100 Kilometer südlich von Port Hedland. Der
Zyklon fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 275 Stundenkilometern
über das Land, deckte Häuser ab und zerstörte die
Stromleitungen.
20.
März 2007Pakistan: Im pakistanischen Teil
Kaschmirs haben mehrere Erdrutsche
am mindestens 31 Menschenleben gefordert. Ausgelöst wurden
die
Abgänge durch lang anhaltende, ungewöhnlich starke Regenfälle.
25.
März 2007Ein
schweres Beben der Stärke 6,7 hat am Sonntag Zentraljapan
erschüttert und mehr als 170 Verletzte
gefordert. Das Beben war bis ins 300 Kilometer entfernte Tokio zu
spüren. Behördenberichten zufolge stürzten 50 Häuser ein und
weitere 200
wurden zum Teil schwer beschädigt. Das Epizentrum lag etwa 80 Kilometer
nördlich der Stadt Kanazawa. Der ersten
Erschütterung folgten mehr als 50 Nachbeben.
1.
April 2007
Afghanistan
und Pakistan: Am
Wochenende sind bei schweren Überschwemmungen in Afghanistan und
Pakistan
mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle hatten
Lawinen
und Erdrutsche ausgelöst und zu der Katastrophe geführt. Mehrere
hundert Häuser
wurden durch die Wassermassen zum Einsturz gebracht. Zahlreiche Brücken
und
wichtige Straßen wurden zerstört.
2.
April 2007
Argentinien:
Schwere
Unwetter im Norden Argentiniens haben in den vergangen Tagen mindestens
zwölf
Menschenleben gefordert. Das seit einer Woche vorherrschende Sturmtief
führte
in über 60 Orten zu starken Überschwemmungen. Hunderte Häuser wurden
zerstört
und mehr als 16.000 Menschen mussten evakuiert werden. Es kam regional
zu
Rekordniederschlägen von bis zu 600 Millimetern Regen pro
Quadratzentimeter.
2.
April 2007 Südpazifik:
Zwei schwere Erdbeben der
Stärke 8,1 und 6,7 lösten
eine 10
Meter hohe Tsunamiwelle auf den Salomonen-Inseln aus. Das Epizentrum
lag 350 Kilometer nordwestlich der Hauptinsel. Mindestens 20
Menschen
sind ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.
Ganze
Dörfer wurden von der Welle weggespült und tausende von Menschen sind
obdachlos. Mehrere Inseln wurden ganz überflutet.
13. April 2007
Mexiko: Ein schweres
Erdbeben hat am Freitagmorgen kurz vor 01.00 Uhr Ortszeit die
Millionenmetropole Mexiko City erschüttert. Ersten Medienberichten zufolge
kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Das Beben erreichte eine Stärke von 6,0.
Das Epizentrum lag ungefähr 245 Kilometer südsüdwestlich von Mexiko City
14/15. April 2007
China: Unwetter haben im Südwesten Chinas schwere Schäden
angerichtet. Heftige Sturmböen und münzgroße Hagelkörner haben in 27 Bezirken
der Provinz Sichuan zu schweren Zerstörungen und Massenevakuierungen, von über
120.000 Menschen geführt.
15. April 2007
USA: Frühlingsstürme mit
Rekordniederschlägen und starken Windböen bis 140 km/h haben die Nordostküste
der USA heimgesucht. In New York fielen 189 Liter Regen pro Quadratmeter, der
höchst gemessene wert seit 1882. Der Verkehr kam streckenweise zum Erliegen und
über 400 Flüge mussten gestrichen werden.
15. April 2007
Spanien: Unwetter auf Mallorca
fordern ein Todesopfer. Am Wochenende haben Unwetter auf der
Baleareninsel Mallorca für heftige Regenfälle gesorgt, bei denen am Sonntag ein
Mensch ums Leben kam. Der 22 jährige Spanier befand sich Medienberichten
zufolge auf einer Wanderung in einer Schlucht bei Valdemossa, als er von den
anschwellenden Wassermassen mitgerissen wurde. Laut Behördenangaben traten in
weiten Teilen der Insel Flüsse über ihre Ufer und mehrere Straßen wurden
überflutet.16. April 2007
Kolumbien: Am
Dienstagmorgen ist der Vulkan „Nevado del Huila“ (5.780 Meter) im Südwesten
Kolumbiens ausgebrochen. Es wurden 4.000 Bewohner aus den umliegenden Bezirken
Huila, Tolima, Valle und Cauca evakuiert. Durch den Vulkanausbruch wurden
stärkere Erdrutsche ausgelöst, die vier Brücken und einen Großteil der
angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche zerstörten.
20. April 2007
Japan: Ein Erdbeben hat am
Freitagmorgen in der südjapanischen Inselprovinz Okinawa einen Tsunami-Alarm
ausgelöst. Die befürchtete Flutwelle blieb aus. Das Beben erreichte eine Stärke
von 6,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag rund 165 Kilometer nordöstlich
der Insel Ishigaki-jima.
21. April 2007
Chile: Am Samstag hat ein
schweres Erdbeben im Süden Chiles mindestens drei Menschenleben gefordert.
Ersten Medienberichten zufolge werden sieben weitere Menschen vermisst. Das
Beben ereignete sich rund 1.320 Kilometer südlich von Santiago de Chile und
erreichte eine Stärke von 6,2.
25. April 2007
Italien: Im Norden Italiens
haben ausbleibender Regen und hohe Temperaturen eine schwere Dürre ausgelöst.
Der Pegel des Pos war in der vergangenen Woche in einigen Gebieten auf sechs
Meter unter seinen Normalwert gesunken. Auch bei vielen norditalienischen Seen
wurden kritische Wasserstände erreicht. Auch Deutschland leidet derzeit unter
dem ungewöhnlich trockenen April, so dass auch hierzulande Bauern mit
Ernteeinbußen rechnen müssen.
April 2007 wohl wärmster Monat seit 1800
Mitteltemperatur bei knapp zwölf Grad Im zu Ende gehenden April war es so warm wie seit 207 Jahren nicht mehr.
Zuletzt habe es im April des Jahres 1800 wahrscheinlich höhere
Durchschnittstemperaturen gegeben als in diesem Jahr, sagte Meteorologe Michael
Beisenherz vom Wetterdienst Meteomedia. Die Werte von damals seien allerdings
nur vereinzelt überliefert und nicht so genau wie heute. Indes steht fest, dass
der April 2007 gleich mehrere Rekorde seit Beginn regelmäßiger
Wetteraufzeichnungen im Jahr 1901 bricht: So trocken, so warm und so sonnig war
es in diesem Zeitraum noch nie.
"Die Mitteltemperatur für ganz Deutschland wird wahrscheinlich bei
knapp zwölf Grad liegen", sagte Beisenherz. Im Nordosten Deutschlands
lagen die Temperaturen etwa 4 Grad über dem langjährigen Mittelwert der Jahre
1961 bis 1990, im Südenwesten waren es sogar fünf Grad. "Bemerkenswert
sind vor allem die hohen Durchschnittswerte und nicht die absoluten
Höchststände", sagte Beisenherz. Einen Rekord stellt die Trockenheit dar,
die an manchen Orten extreme Ausmaße annimmt: In Karlsruhe gab es im gesamten
April keinen Regen. Dafür schien die Sonne mit etwa 350 Stunden gleich doppelt
so lange wie im Schnitt.
"Hitzetage" meist erst gegen Ende April
Hochsommerliche Temperaturen mit mehr als 30 Grad im April gibt es in Deutschland
nach Angaben des DWD etwa alle zehn Jahre. Der bisher höchste Wert wurde am 22.
April 1968 nördlich von Berlin mit 32,1 Grad gemessen. Meist wird es allerdings
erst Ende des Monats so heiß, dass die Meteorologen von "Hitzetagen"
über 30 Grad sprechen. 
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28. April 2007 England: Am Sonntagmorgen
hat ein Erdbeben hunderte Menschen im Süden Englands in Angst und Schrecken
versetzt. Die Stromversorgung kam zeitweise zum Erliegen und zahlreiche
Telefonverbindungen wurden unterbrochen. Das Beben erreichte eine Stärke von
4,7 auf der Moment-Magnitude. Das Epizentrum wurde rund 100 Kilometer
südöstlich von London in der Grafschaft Kent lokalisiert. Menschen wurden
verletzt und es entstand Sachschaden
28. April 2007 Kolumbien: Mehrere Schlamm-
und Gerölllawinen haben am Samstag in der kolumbianischen Stadt Ibague mindestens
acht Todesopfer gefordert und mehr als 30 weitere Menschen wurden verletzt.
Häuser von rund 2.000 Einwohnern wurden zum Teil völlig zerstört oder schwer
beschädigt. Starke Regenfälle hatten insgesamt 15 Erdrutsche ausgelöst.
30. April 2007 Frankreich: Heftige Gewitter haben weite Teile Frankreichs heimgesucht und zu
Überschwemmungen geführt. Südwestlich von Paris, mussten
300 Menschen evakuiert werden, da ihre Häuser überflutet wurden. Das
Wasser stand bis zu einem Meter hoch auf der Straße, so dass abgestellte Autos bis
unter das Dach voll liefen. Die Regenfälle wirkten sich
besonders dramatisch aus, da die vorhergehende „Dürre“ die Böden ausgetrocknet
hatte.
1. Mai 2007
USA: Nach wochenlanger Trockenheit wüten mehrere große
Waldbrände im US-Bundesstaates Georgia. Die Flammen haben trotz Bemühungen der
Einsatzkräfte bereits über 260 Quadratkilometer Wald- und Sumpflandschaft
zerstört. Die örtlichen Medien sprechen vom „größten Waldbrand in der
Geschichte des Staates“.
1. Mai 2007
Neuseeland: Heftige
Regenfälle haben auf der Nordinsel Neuseelands mehrere Menschenleben gefordert.
In der Nacht zum ersten Mai und am darauf folgenden Morgen fiel innerhalb
weniger Stunden die Regenmenge, die ansonsten um diese Jahreszeit in einem
halben Monat fällt.
2. Mai 2007
Indien: Eine Hitzewelle im
Norden und zentralen Indien hat in den vergangenen Tagen mindestens drei
Todesopfer gefordert. Die Temperaturen stiegen in Zentralindien über 50° C. Im
nördlicher gelegenen Delhi lag die niedrigste Temperatur am Wochenende bei 28,9
° C und damit um sechs Grad höher als der Normalwert für diese Jahreszeit.
4. Mai 2007 USA: Am
Samstag hat ein gewaltiger Tornado im US-Bundesstaat Kansas die Kleinstadt
Greensburg (1.600 Einwohner) nahezu vollständig zerstört und mindestens neun
Menschenleben gefordert. Der Tornado war 1,6 Kilometer breit und hatte eine
Windgeschwindigkeit von bis zu 266 Kilometern pro Stunde. 95 Prozent der Stadt
seien verwüstet. "Der Schutt ist einfach unglaublich."
5. Mai 2007
Am Samstag wurden acht weitere
Windhosen bestätigt. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes wurde aus sechs
Bezirken im Südwesten von Kansas sogar eine zweistellige Zahl von Tornados
gemeldet, weitere Meldungen kamen aus South Dakota und Oklahoma. Das ist nicht mehr
im Rahmen der Normalität.
7. Mai 2007 Sri Lanka:
Heftige Überschwemmungen haben in den vergangenen Tagen in Sri Lanka
mindestens 16 Todesopfer gefordert und zehntausende Menschen obdachlos gemacht.
Mehr als 1.000 Gebäude rund um die Hauptstadt Colombo wurden vollständig
zerstört. 125.000 Menschen flüchteten aus Angst vor den Wassermassen aus ihren
Häusern.
7. Mai 2007 Kanada: In
Westkanada hat eine Borkenkäferepidemie rund 14 Millionen Hektar
Kiefernbestände befallen, das ist mehr als das Eineinhalbfache der Fläche
Österreichs. Die Regierung der kanadischen Provinz Alberta erklärte bereits den
Notstand für ihre Wälder. Die Anzahl der absterbenden Bäume wird auf rund drei
Millionen geschätzt wird. Forstexperten sehen die Ursache der Plage im milden
Winter.
23. Mai 2007 Bulgarien: Mehrere Tornados
haben am Dienstag im Süden und Westen Bulgariens zahlreiche Häuser zerstört und
mindestens zwei Menschen verletzt. Im Süden hat ein Wirbelsturm rund 80 Häuser
beschädigte. Ein weiterer Tornado deckte 30 Kilometer nördlich von Sofia Dächer
ab und entwurzelte dutzende Bäume. Begleitet wurden die Stürme von heftigen
Unwettern mit hohem Niederschlag.
28. Mai 2007 China: in Zentral- und
Südwest China sind am vergangenen Wochenende mindestens 50 Menschen bei
Unwettern ums Leben gekommen. Mehr als 350 Personen wurden verletzt. Heftige
Regenfälle hatten in der zentralchinesischen Region Sichuan mehrere Erdrutsche
ausgelöst, die Menschen und Häuser unter sich begruben. Medienberichten zufolge
zerstörten die Schlammlawinen mehr als 3.000 Gebäude und rund 1.300 Hektar
Farmland. 112.000 Bewohner mussten vorsorglich aus der Region evakuiert werden.
28. Mai 2007 Türkei: Schwere Unwetter im
Osten der Türkei haben am Pfingstwochenende mindestens zehn Menschenleben
gefordert und mehrere Häuser stark beschädigt. Zahlreiche Flüsse traten infolge
heftiger Regenfälle über ihre Ufer.
3. Juni 2007 China: Bei einem starken
Erdbeben der Stärke von 6,2 sind in der südwestchinesischen Provinz Yunnan am
Sonntag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und über 300 wurden verletzt.
180.000 Bewohner mussten aus der betroffenen Region evakuiert werden. Der
Erdstoß brachte tausende Häuser zum Einsturz, unterbrach Strom- und
Wasserleitungen und zerstörte große Teile des Straßennetzes. Der Schaden wird
auf mindestens 243 Millionen Euro geschätzt.
6. Juni 2007 Oman: Der schwere Zyklon
„Gonu“ hat das Sultanat Oman am persischen Golf erreicht. Mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern pro Stunde, handelt es sich um
den stärksten Sturm in dieser Region seit 60 Jahren. 28 Menschen kamen ums
Leben, 26 werden noch vermisst. Tausende von Menschen mussten von der Küste aus
in höher gelegene Gebiete fliehen, da der Sturm bis zu zwölf Meter hohe Wellen
gegen die Küste trieb.
10. Juni 2007 Australien: An der australischen Ostküste haben tagelang
andauernde, regenreiche Stürme zu dramatisch steigendem Hochwasser geführt. Neun
Menschen kamen ums Leben und ca. 5.000 Menschen mussten vor den Wassermassen
fliehen. 100.000 Häuser waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Für den Hunter
River wird ein Wasserspiegel von mehr als elf Metern über dem Normalstand
erwartet wird.
10. Juni 2007 China: Neun Millionen Einwohner in sechs chinesische
Provinzen sind von den anhaltenden Regenfällen, Schlammlawinen und
Überschwemmungen betroffen. Mindestens 66 Menschen kamen ums Leben. Knapp
50.000 Häuser wurden zerstört und rund 500.000 Bewohner der Region befinden
sich auf der Flucht.
11. Juni 2007
Bangladesh: Die stärksten
Regenfälle seit Jahrzehnten haben in Bangladesh Überschwemmungen und Erdrutsche
ausgelöst und dabei mindestens 91 Menschenleben gefordert. Nach heftigen
Monsunregenfällen rutschten Teile eines Hügels als Schlammmasse auf ein Dorf
und begruben Dutzende von Bambus- und Strohhütten unter. Alleine hier starben 31 Menschen.
11. Juni 2007 Indien: Bei einer
Hitzewelle im Norden Indiens sind am vergangenen Wochenende mindestens 37
Menschen gestorben. Ersten Medienberichten zufolge war die Region Uttar Pradesh
am stärksten betroffen. Die Temperaturen stiegen in der Provinz Rajasthan auf
über 49° C und in der Hauptstadt Neu Delhi auf 44,9° C, die höchsten Werte seit
Beginn des Jahres.
13. Juni 2007 Mittelamerika: Ein schweres
Erdbeben hat die mittelamerikanischen Länder Guatemala und El Salvador
erschüttert und Panik in der Bevölkerung ausgelöst. Die örtlichen Behörden
meldeten aber bislang keine Opfer oder größere Schäden. Da Beben erreichte eine
Stärke von 6,8 auf der Moment-Magnitude. Das Epizentrum lag im küstennahen
Bereich des Pazifiks, rund 115 Kilometer südwestlich von Guatemala City.
25. Juni 2007 England: Schwere Regenfälle
haben in weiten Teilen des Landes Chaos ausgelöst .Drei Menschen ertranken in
den Fluten. Am schlimmsten getroffen hatte es die Stadt Sheffield in Yorkshire.
Dort fiel in mehreren Bezirken die Stromversorgung aus und Menschen mussten mit
Hilfe der Luftwaffe aus überfluteten Stadtteilen evakuiert werden.
26. Juni 2007 Pakistan: Der Zyklon
„Yemyin“ hat am Dienstag die pakistanische Küste getroffen und mindestens 13
Menschenleben gefordert. Es werden nach dem Unwetter noch über 200 Fischer
vermisst. Am schwersten betroffen war die im Westen des Landes gelegene Provinz
Belutschistan. Dort starben bei heftigen Regenfällen zehn Menschen. Rund 10.000
Bewohner dieser Region mussten von der Küste aus in höher gelegene Gebiete
flüchten.
26. Juni 2007 Rumänien: Einer seit
mehreren Tagen andauernden Hitzewelle sind in Rumänien bereits 29 Menschen zum
Opfer gefallen. Die Temperaturen stiegen im Süden des Landes auf über 40 Grad
Celsius. Eine Abkühlung ist nach Angaben der rumänischen Meteorologen vorerst
nicht in Sicht. Der Wasserstand der Flüsse sinkt und zahlreiche Brunnen sind
bereits ausgetrocknet.
27. Juni 2007
Russland: Die
südwestrussische Region um die Stadt Wolgograd leidet zurzeit unter eine
extremen Dürre. Seit knapp einem Monat steigen die Temperaturen tagsüber auf
über 30 Grad Celsius und es fallen keine nennenswerten Niederschläge. Laut
Behördenangaben zerstörte die Trockenheit bereits 700.000 Hektar
landwirtschaftliche Fläche, auf der hauptsächlich Sommergetreide wuchs. Der
verursachte Schaden wird auf rund 51,8 Millionen Euro geschätzt.
27. Juni 2007
Griechenland: Eine
Hitzewelle hat in Griechenland mindestens acht Todesopfer gefordert und mehrere
schwere Waldbrände ausgelöst. Es werden seit Tagen Temperaturen von bis zu 46
Grad Celsius gemessen. Mittlerweile zerstören mehr als 100 Feuer die
Landschaft. Die griechische Regierung hat bei ihren Nachbarstaaten um Hilfe bei
der Bekämpfung der Flammen gebeten, da die eigenen Löschkapazitäten in dieser
Ausnahmesituation nicht ausreichen.
Wetterextreme in
Europa
Hitze im Süden, Orkan und Regen im Norden
Die Hitzewelle in Südeuropa dauert
weiter an. Allein in Griechenland starben in Folge der extremen Temperaturen in
den vergangenen fünf Tagen mindestens elf Menschen. Bereits am frühen Vormittag
liegen die Temperaturen in vielen Orten über 35 Grad. In der Athener Vorstadt
Nea Philadelfeia wurde gestern mit 47 Grad Celsius ein neuer Juni-Hitzerekord
gemessen. In Folge der extremen Trockenheit gab es zahlreiche Waldbrände.
In der Nacht war im Norden Athens der
größte Waldbrand seit 25 Jahren außer Kontrolle geraten. Bis in die
Mittagsstunden hinein hingen über der griechischen Hauptstadt dicke
Rauchwolken, aus denen auf zahlreiche Stadtteile Asche niederrieselte. Nach
einer bisherigen Bilanz haben die Flammen mehr als 1000 Hektar Pinien- und
Tannenwald zerstört. Zu dem verendeten unzählige Tiere. Der Berg Parnitha, auf
dem es weiterhin brennt, wird in Griechenland "die Lunge Athens"
genannt, weil er die größte grüne Fläche der Vier-Millionen-Metropole ist. Ausgebrochen waren die Brände nach
einer sechstägigen Hitzewelle mit Temperaturen um die 45 Grad. Dies waren die
höchsten Juni-Temperaturen die bislang im Ägäisraum gemessen wurden. Auch in anderen südeuropäischen
Ländern - von Italien bis in die Türkei - ist die Lage ähnlich. Die Zahl der
Todesopfer in allen betroffenen Ländern zusammen stieg inzwischen auf mehr als
50. In Frankreich gab es den ersten großen Waldbrand des Jahres. 40 Kilometer
südwestlich von Cannes mussten mehrere Campingplätze evakuiert werden.
Völlig anders ist die Situation in
Nordeuropa.
In Schweden und in Norddeutschland wurden mehrere Fähr- und
Bahnverbindungen durch Orkan und Regen lahm gelegt.In England kam es zu
Überflutungen ganzer Stadtgebiete, aufgrund des hohen
Niederschlages. Etwa 440 Helgoland-Touristen
saßen auf Deutschlands einziger Hochseeinsel fest. Vielerorts wurden
Bäume
entwurzelt, Dutzende Keller liefen voll Wasser. Die Regenfälle in Indien und England
gäben ebenso wie die Hitzewellen in Südosteuropa Hinweise darauf, was wegen des
Treibhauseffektes künftig „Häufiger und in schlimmeren Ausmaß“ zu erwarten
sei,sagte Salvano Briceno vom Uno-Programm „Internationale Strategie zur
Verringerung von Katastrophen“ (ISDR) in Genf.
Nach einer neuen Studie des
Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) war es in Deutschland über einen Zeitraum
von 12 Monaten noch nie so warm, wie zwischen Juni 2006 und Mai 2007. Die
mittlere Temperatur lag bei 11 Grad Celsius und damit um 3 Grad über dem
bisherigen langjährigen Mittel. Die Wissenschaftler zeigen sich vor allem über
die Größe des neuen Rekords überrascht.
Nachdem der April in Mitteleuropa,
mit seinen hochsommerlichen Temperaturen alle Frühjahrs-Hitzerekorde
gebrochen hat, war es ab Mitte Juni bis Mitte Juli wieder zu kalt und zu nass. Wir können
nicht davon ausgehen, dass wir in den nächsten Jahren eine geordnete
Verlaufskurve der Klimaerwärmung zeichnen können, es wird vielmehr so
aussehen, dass wir durch eine sehr instabile Phase der
Klimaveränderung gehen werden, die uns innerhalb von nur wenigen
Wochen alles vorführen wird, was es an Wetterextremen zu bieten gibt.
Gerade in Mitteleuropa werden uns Hitze, Regen und kühle Tage ein
ständiges Wechselspiel bieten. Instabilität ist das zentrale Thema auf
allen Gebieten der menschlichen Existenz, die alle kurzfristigen
Zukunftsprognosen Lügen strafen werden.
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4. Juli 2007 Australien: Der Südosten
Australiens erlebt zurzeit die schlimmsten Überschwemmungen der letzten 17
Jahre. Mehr als 230 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Starke Regenfälle
ließe die Seen Lake Wellington und Lake Victoria und ihre Abflüsse über die
Ufer treten.
4. Juli 2007 USA: Durch die anhaltende Hitze in
Mittelamerika sind mehr als 12.000 Hektar Land im Osten des Bundesstaats
Utah Waldbränden zum Opfer gefallen. Die Brände waren am Freitag 160 Kilometer
östlich von Salt Lake City ausgebrochen und hatten sich schnell ausgebreitet.
Drei Menschen starben in den Flammen, hunderte mussten evakuiert werden. 10. Juli 2007 Indien:
Schwere Monsununwetter haben in Indien schon über 350 Menschenleben
gekostet. Millionen Menschen in mehreren Bundesstaaten wurden durch die
Unwetter obdachlos. Es ist keine Beruhigung der Lage in Aussicht. 11. Juli 2007 Argentinien:
Hohe Minustemperaturen im Süden Südamerikas. In Buenos Aires
hat es seit 89 Jahren zum ersten Mal wieder geschneit. Über 40
Menschen starben bereits wegen der ungewohnten Kälte von über minus 20
Grad.12. Juli 2007 China: Zentral-
und Südchina wird seit 2 Wochen von heftigsten Stürmen und Regenfällen heimgesucht.
Es starben bisher
ca. 130 Menschen und viele werden noch vermisst. Eine
Millionen Chinesen sind auf der Flucht und vier Millionen Hektar
Ackerland sind zerstört. Der Wasserpegel des Flusses Huai stieg an
einem Tag um einen Meter. In der zentralchinesischen Provinz Anhui
werden die
schlimmsten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert befürchtet.
Zwei Milliarden Ratten und Mäuse haben
ihren Lebensraum verloren. In der Provinz Hunan fraßen Ratten rund
1,6
Millionen Hektar Ackerfläche kahl, nachdem ihre Höhlen überflutet
worden waren. Hochwasser und Unwetter zerstörten in China bislang
100.000 Häuser, weitere 400.000 wurden beschädigt. Die wirtschaftlichen
Schäden
werden auf 990 Millionen Euro geschätzt. Mehr
als 200 Millionen Menschen sind in den letzten Wochen in Asien von
schweren Überschwemmungen betroffen. Mehr als 500 Menschen kamen in den
Fluten ums Leben.
16 Juli 2007Japan: Ein Erdbeben der Stärke 6,8 vor Japans Westküste hat auf
der Hauptinsel Honshu 7 Todesopfer gefordert, über 700 Menschen wurden
verletzt. Über 500 vorwiegend traditionell gebaute Häuser wurden zerstört.
Durch das Beben wurde im Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa ein Brand ausgelöst,
es trat radioaktiv belastetes Wasser aus. In der 250 Kilometer entfernten
Hauptstadt Tokio gerieten Wolkenkratzer ins Wanken.
22. Juli 2007Deutschland: In der Nacht zum 22 Juli
haben in Süddeutschland heftige Unwetter mit Hagelschlag gewütet. Bis zu 80
Liter Regen pro Quadratmeter gingen in einer Stunde nieder. Zahlreiche Straßen
und hunderte Keller wurden überflutet. Eine 82-jährige Frau ertrank in ihrem
Keller. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt. In Teilen von Oberbayern und Baden-Württemberg lagen die Hagelkörner
zeitweise so hoch, das auf den Strassen kein Durchkommen mehr war. In der
Gegend von Starnberg beschädigte der Hagel neben vielen Fahrzeugen eine
Gärtnerei. Mehrere Tausend Quadratmeter Glasfläche wurden zertrümmert.
23. Juli 2007 England: Jahrhunderthochwasser in Mittel-
und Südwestengland. Die schwersten Überschwemmungen seit 60 Jahren verwandelten
weite Teile Mittelenglands in eine Seenlandschaft. 350.000 Menschen sind
derzeit ohne Trinkwasser. Der Schaden wird auf 3 Milliarden Euro geschätzt. Premierminister
Gordon Brown macht den Klimawandel verantwortlich: „Wie andere
Industrienationen müssen auch wir uns mit den Konsequenzen des Klimawandels
auseinandersetzen.“ Laut Wetter-Statistik hat Großbritannien von Mai
bis Juli die nassesten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen vor 240 Jahren
erlebt. Mancherorts viel in einer Stunde so viel Regen, wie sonst im ganzen Monat. 23. Juli 2007 Indonesien: Heftige Unwetter
mit langanhaltenden sintflutartigen Regenfällen haben auf der indonesischen
Insel Sulawesi zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Dabei
starben mindestens 32 Menschen, mehrere tausend wurden obdachlos.
26. Juli 2007 Süd- und Südosteuropa. Die seit Tagen
anhaltende Hitzewelle, mit Temperaturen von 46 Grad, die schon am Morgen über 40 Grad lagen, fordert
immer mehr Opfer in der Natur und unter den Menschen.
Italien: Apulische
Adriaküste Die schlimmste Situation seit Menschengedenken. Fast wäre in
dem süditalienischen Ferienparadies Peschici gestern eine Katastrophe passiert.
Waldbrände fraßen sich blitzschnell durch die trockene Vegetation. Das Feuer
zerstörte Campingplätze mit sämtlichen Wohnwagen und Autos (Foto) und einen Friedhof, Gasleitungen explodierten. Zwei
Menschen verbrannten in ihrem Auto. Hundert Menschen waren plötzlich von Feuer
umzingelt. Ihnen blieb nur die Flucht ins Meer. In den süditalienischen Regionen Apulien und Kalabrien kämpfen
Dutzende Löschflugzeuge gegen Hunderte Brandherde. Mehr als 300 Menschen
mussten sich wegen Rauchvergiftungen behandeln lassen. Auch in Mittelitalien
tobten Feuer.
Griechenland: Volle Krankenhäuser in Griechenland. Bei
Temperaturen um die 46 Grad im Süden und um Athen starben mindestens zwei
Menschen. In einigen Regionen fiel der Strom aus, die Bevölkerung wurde
aufgerufen, Klimaanlagen nicht durchgehend laufen zu lassen und das Haus nur wenn absolut nötig zu verlassen. Die Feuerwehr
kämpfte auf dem Festland und auf Inseln mit Flugzeugen und Hubschraubern gegen
Waldbrände.
In Mazedonien erstickte ein Mann nahe der Stadt Bitola bei dem
Versuch, sein Haus vor einem Großbrand zu retten, der bereits seit dem
Wochenende in der Region tobt. Das Flächenfeuer bedroht nach Angaben
mazedonischer Medien bereits die Vororte der drittgrößten Stadt des
Landes mit rund 100000 Einwohnern. Die andauernd hohen Temperaturen von
deutlich über 40 Grad haben in Mazedonien zahlreiche Busch- und
Waldbrände begünstigt.
Ungarn: Auch Ungarn erlebt eine nie gekannte Hitzeperiode mit
täglichen 45 Grad. Besonders viele alte Menschen sind hier betroffen, bei denen
der Kreislauf einfach zusammenbricht. Die Zahl der Toten ist noch nicht genau
bekannt. Nach Berechnungen der Gesundheitsbehörden sind binnen einer Woche 500 Menschen wegen der Hitzewelle gestorben.
Rumänien: In Rumänien starben gestern mindestens drei weitere
Menschen bei Rekord-Temperaturen von 44 Grad. Am selben Tag fielen landesweit
mehr als 1000 Menschen ohnmächtig auf der Straße um. Innerhalb einer Woche
starben in der Hitze mehr als 30 Menschen.
Frankreich: An der französischen Mittelmeerküste rückten die
Feuerwehren aus, um aufflammende Brände zu bekämpfen. Auf einem Militärgelände
in Canjuers (Département Var) zerstörten Feuer ein Waldgebiet von rund 400
Hektar. Die Feuerwehr setzte Löschflugzeuge ein.
4. August 2007 Südasien-Indien: Weite Regionen Südasiens sind von ungewöhnlich
heftigen Monsunregen überflutet worden. In Teilen Indiens, Bangladesch und
Nepal sind über 20 Millionen Menschen obdachlos geworden und die Ernte wurde
vielerorts vernichtet. Rund 5 Millionen Hektar Ackerland sind
vom Hochwasser zerstört worden. Betroffen
sind vor allem der Norden Indiens sowie die
angrenzenden Staaten Bangladesch und Nepal. Nach wochenlangen heftigen
Regenfällen sind Dutzende Flüsse über die Ufer getreten und haben weite
Teile
der Region überflutet. Allein in den indischen Bundesstaaten Bihar,
Uttar
Pradesh und Assam sind bislang mehr als 120 Menschen ums Leben
gekommen. Aus Bangladesch
wurden 64 Tote gemeldet. Damit sind seit Beginn des diesjährigen
Monsuns (Juni) in
Südasien über 1400 Menschen infolge der Flut gestorben. Die
Verbreitung von Seuchen aufgrund des verschmutzten Trinkwassers wird
befürchtet. Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen
sind
allein im Norden Indiens eine Million Kinder gefährdet. 2. August 2007 Sudan: Starke Niederschläge
haben im Rahmen der Regenzeit den
Norden Sudans in eine Seenlandschaft verwandelt. Mehr als 60 Menschen, viele
tausend Stück Vieh und über 20.000 Lehmhäuser wurden bislang Opfer der Fluten.
Nach Angaben der Behörden bedrohen jetzt Seuchen wie Malaria die Region. 5. August 2007 Vietnam: Ein heftiger Sturm
begleitet von sintflutartigen Regenfällen hat in vielen Teilen Vietnams für Überschwemmungen
gesorgt. Dabei kamen mindestens neun Menschen ums Leben, 14 weitere werden noch
vermisst. Mehrere tausend Bewohner der betroffenen Regionen sind obdachlos
geworden.
10. August 2007 Schweiz/Deutschland: Tagelange Extremniederschläge haben zu Hochwasser
in der Zentralschweiz und am Rhein geführt. In mehreren Kantonen wurde Hochwasseralarm
ausgelöst. Betroffen sind vor allem Bern und die Zentralschweiz, aber auch Basel,
Aargau und St. Gallen. In den Bezirken Delsberg und Pruntrut im Kanton Jura wurden
etliche Dörfer überschwemmt und Straßen zerstört worden. In Zürich wurde mit
141 Liter pro Quadratmeter die größten Regenmengen innerhalb von 24 Stunden
seit rund 100 Jahren gemessen. In der Region Bern fielen 120 Liter. Besonders
kritisch war die Lage in Olten im Kanton Solothurn, wo die Aare über die Ufer
trat. Teile der Stadt waren überflutet, ein Gebäude stürzte ein. Die heftigen Regenfälle in den letzten Tagen haben vor allem auch
im Süden Deutschlands viele Flüsse anschwellen oder sogar über die Ufer treten
lassen. Auch der Oberlauf des Rheins ist mittlerweile von einer Hochwasserwelle
betroffen, die sich langsam nach Norden verlagert. So wird in Karlsruhe
vermutlich heute ein Pegelstand von 8,35 Meter erreicht, rund ein halber Meter
weniger als im Rekordjahr 1999. 13. August 2007 Nordkorea: Nach tagelangen schweren
Regenfällen und Überflutungen seit dem 7. August sind in Nordkorea hunderte Menschen
ums Leben gekommen oder werden vermisst. Die Behörden sprechen von mehr als
30.000 zerstörten oder schwer beschädigten Häusern. Über 60.000 Familien seien
obdachlos geworden. Zehntausende Hektar Ackerland wurden überflutet und wichtige
Eisenbahnstrecken, Straßen und Brücken zerstört. Die Stromversorgung und
die Telefonleitungen in weiten Teilen des Landes sind unterbrochen. 16. August 2007 Peru:
Ein Erdbeben der Stärke 8,0 erschütterte Peru in der
Nacht in zwei kurz aufeinanderfolgenden Wellen. Es war das stärkste
Beben in
Peru seit 36 Jahren. Das Epizentrum lag rund 150 Kilometer südöstlich
der
Hauptstadt Lima in einer Tiefe von etwa 30 Kilometern. Am
schlimmsten von der Naturkatastrophe betroffen sind die Städte Ica,
Pisco, Chincha und Cañete an der Pazifikküste. Allein in der Region um
Ica
wurden 80.000 Menschen durch das Beben obdachlos. In der Kleinstadt
Pisco,
wo etwa 130.000 Menschen leben wurden 85 Prozent aller Häuser zerstört.
Bisher
wurden mehr als 500 Leichen geborgen. Mindestens 1.500 Menschen wurden
verletzt. 18. August 2007 Karibik: Der Hurrikan "Dean" ist der erste Wirbelsturm der diesjährigen
Hurrikan-Saison. Er wurde der Kategorie 4 zugeordnet und ist mit einer
Geschwindigkeit von 215km/h über die Kleine-Antillen-Inseln St. Lucia und
Martinique hinweggefegt. Dabei deckte er Dächer ab und zerstörte Bananen- und
Zuckerrohr-Plantagen. Auf Martinique starb ein Mann während des Sturms, sechs
Menschen wurden verletzt. Zudem seien alle Bananen-Plantagen zerstört und 70
Prozent der Zuckerrohr-Farmen verwüstet. "Dean" bewegt sich auf die
Virgin-Inseln der USA zu, am Sonntag wird der Hurrikan auf Jamaika und vor der
mexikanischen Halbinsel Yucatan erwartet.
Die fünf Hurrikan-Kategorien
Ein Hurrikan ist ein tropischer Sturm mit einer Windgeschwindigkeit
von mindestens 119 Kilometern in der Stunde. Maßgeblich ist dabei der
Durchschnitt der Messwerte in zehn Metern Höhe in einem Zeitraum von
einer Minute. Nach der Windgeschwindigkeit werden fünf
Hurrikan-Kategorien unterschieden:
Kategorie 1: 119 - 153 Kilometer pro Stunde
Kategorie 2: 154 - 177 Kilometer pro Stunde
Kategorie 3: 178 - 209 Kilometer pro Stunde
Kategorie 4: 210 - 249 Kilometer pro Stunde
Kategorie 5: über 250 Kilometer pro Stunde
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21. August 2007 Karibik: Dean erreichte die höchste Stufe (5) der Gefahrenscala und hat
bislang mindestens 12 Todesopfer gefordert und auf seinem etwa 3000 Kilometer
langen Weg durch die Karibik erhebliche Verwüstungen angerichtet. Betroffen
waren die Kleinen Antillen, die Dominikanische Republik, Haiti und Jamaika.
Dort haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Das Sturmzentrum hat bei dem
Fischerort Majahual mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde an der Grenze zu
Belize das mexikanische Festland erreicht und schwächte sich hier ab.
21. August 2007 China: Mindestens 30 Tote haben der Taifun
„Sepat“ und ein ihn begleitender Tornado in China gefordert, weitere 60
Menschen mussten mit zum Teil schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt
werden. Mehrere zehntausend Haushalte waren zudem in den betroffenen Regionen
ohne Strom. In den chinesischen Provinzen Zhejiang, Fujian und Guandong
mussten insgesamt knapp eine Million Menschen vor dem Wirbelsturm in Sicherheit
gebracht werden. Zuvor hatte Sepat bereits auf Taiwan gewütet und auch dort
schwere Schäden verursacht. 22. August 2007 Polen: Ein Sturm mit Orkanböen
von 130 Kilometern in der Stunde und mehr hat im Nordosten Polens mindestens
sechs Menschen das Leben gekostet, 14 Menschen, die auf der Mausurischen
Seenplatte segelten werden noch vermisst.
23. August 2007 USA: Schwere Unwetter mit
ergiebigen Niederschlägen haben in mehreren Staaten im Mittleren Westen der USA
für schwere Überschwemmungen gesorgt. 22 Menschen ertranken bisher in den
Fluten. Besonders stark betroffen sind Iowa, Wisconsin, Minnesota und Oklahoma.
In Ohio wurden die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren gemeldet.
26. August 2007 Italien: In Rom wurden gestern 41 Grad gemessen - die bisher höchste
Temperatur des Sommers. Die Hitze treibt die Feuer in Kalabrien, Kampanien und auf
Sizilien weiter an. Alleine auf Sizilien kämpft die Feuerwehr gegen insgesamt 264 Waldbrände,
welche ganze Dörfer und Gemeinden akut bedrohen. Besonders heftig wüten die Feuer im Hinterland der
Touristenstadt Messina. Dort starben drei Menschen, als ein Hotel ausbrannte.
Auch Urlauber sind
weiter von den Bränden betroffen. Südlich von Salerno in Aquafredda musste ein
komplettes Feriendorf evakuiert werden, das von den Flammen bedroht wurde. Augenzeugen sprechen von einem beispiellosen Notstand. Wegen der extremen Hitze brechen inzwischen auch weiter
im Norden weitere Feuer aus - unter anderem in Lazium.
Griechenland: In Griechenland wird
die Lage immer dramatischer. Die Waldbrände wüten nun bereits den
dritten Tag in Binnen 24 Stunden seien 89 neue Brände ausgebrochen, von
denen 28 als
besonders gefährlich einzustufen seien. Auch am Rand der Hauptstadt
Athen brach ein neues Feuer aus. Die verheerenden Waldbrände haben
inzwischen auch
die ersten Häuser im antiken Olympia auf der Halbinsel Peloponnes
erreicht. Von
den Bränden ist fast das halbe Land betroffen. Am schlimmsten wüten die
Feuer
im Westen der Halbinsel Peloponnes, auf der Insel Euböa und in der
Region um
Korinth. Auch in Mittelgriechenland flammten am Sonntag immer wieder
Feuer auf.
Inzwischen konzentriert sich die Feuerwehr auf den Schutz von
Siedlungen und historischen Stätten. Für viele Menschen kam allerdings
jede
Hilfe zu spät. Nach offiziellen Angaben starben bislang mehr als 60
Menschen
in den bis zu 20 Metern hohen Flammen. Die Regierung rief im ganzen
Land den
Notstand aus. In Griehenland, wie auch in Italien wurden mehrere Männer
wegen des Verdachtes der Branntstiftung festgenommen. Ministerpräsident
Kostas Karamanlis sprach
von
einer "nationalen
Tragödie". Bisher sind durch durch die Waldbrände insgesamt über
280.000 Hektar Wald in Griechenland vernichtet worden.
6.-10. September 2007 Nicaragua: Mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde (höchste Kategorie)ist
Hurrikan „Felix“ über große Teile Nicaraguas hinweg gezogen und hat dabei eine
Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 100 Menschen starben bei der
Naturkatastrophe, zahlreiche weitere werden noch vermisst. Mehr als 50.000
Menschen wurden obdachlos oder mussten aus besonders gefährdeten Regionen
evakuiert werden.
7. September 2007 Taipeh: Ein 30 Sekunden
dauernder schwerer Erdstoß hat in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh und
anderen Teilen des Landes für Angst und Schrecken gesorgt. Das Beben hatte eine
Stärke von 6,5 . Das Zentrum lag 115 Kilometer südöstlich von Taipeh in einer
Tiefe von 62,9 Kilometern unter dem Meer. Über mögliche Todesopfer und Schäden liegen
keine Informationen vor.
7. September 2007 Österreich und Rumänien: Schwere
Unwetter mit heftigen Niederschlägen haben in Österreich und Rumänien zu
Überschwemmungen und Schlammlawinen geführt. Es fielen bis zu 150 Liter Regen
pro Quadratmeter innerhalb eines Tages. In Rumänien sind dabei mindestens fünf
Menschen ertrunken oder durch Blitze getötet worden. Weitere Menschen werden
noch vermisst. Die Stadt Tecuci ist durch die Fluten von der Außenwelt
abgeschnitten. 12. September 2007 Indien/Bangladesch: Der
Nordosten Indiens und große Teile Bangladeschs werden durch die schon seit
Wochen andauernde Monsunniederschläge noch immer von den schwersten Überschwemmungen
seit Jahren heimgesucht. Bis zu 3.000 Menschen starben in den Fluten. Mehr als
2.000 Dörfer und Städte sowie Hunderttausende Hektar Acker- und Weideland
wurden in beiden Ländern seit Anfang Juli unter Wasser gesetzt. Fast 13,5
Millionen Menschen ohne Dach über dem Kopf. 10.000 bis 20.000 Dörfer
überflutet. Meteorologen kündigten für die nächsten Tage neue Regenfälle an.
14. September 2007 Sumatra: Serie von schweren
Erdbeben in Indonesien. Innerhalb von zwei Tagen haben jetzt sieben Erdstöße mit
einer Stärke von 6 oder mehr die indonesische Insel Sumatra erschüttert.
Zwischen dem 12. und 14. September erreichten die Beben eine Stärke von 8,4,
7,9 und 7,0. Es kamen mindestens 23 Menschen ums Leben, 90 weitere wurden zum
Teil schwer verletzt. Nach Augenzeugenberichten erreichten Wellen von bis zu
drei Meter Höhe die Küsten Sumatras. In der Stadt Padang stürzten wie in
Bengkulu zahlreiche Gebäude ein. Die Auswirkungen der Erdstöße waren zum Teil
noch in Singapur und Malaysia zu spüren, wo Hochhäuser schwankten und teilweise
evakuiert wurden.
ARD Nachrichten 16.Sept. 2007 Rekord-Eisschmelze in der Arktis
Nordwestpassage durchgehend schiffbar
Die arktische Nordwestpassage vom Atlantik zum Pazifik ist nach Angaben
der Europäischen Raumfahrtagentur Esa nach einer Rekordschmelze völlig eisfrei
und somit für Schiffe befahrbar. Die Route durch die kanadische Arktis ist
gewöhnlich wegen des Eises auch im Sommer für Schiffe weitgehend unpassierbar.
In diesem Jahr sei die Eisfläche in der Nordpolregion aber auf ihre geringste
Ausdehnung seit Beginn der Satellitenbeobachtung vor 30 Jahren geschrumpft,
teilte die Esa jetzt mit. Aktuelle Aufnahmen zeigten, dass die gesamte Route
gegenwärtig schiffbar sei.  Leif Toudal Pedersen vom dänischen Raumfahrtzentrum bezeichnete
den Rückgang des Eises als extrem. Die Eisfläche im Nordpolargebiet sei bis auf
drei Millionen Quadratkilometer geschrumpft. Das seien eine Million
Quadratkilometer weniger als die bislang geringsten Ausdehnungen in den Jahren
2005 und 2006, und auch damals war der Seeweg nicht vollkommen frei. Die
weiteste Ausdehnung wird jeweils im März und die geringste im September
registriert. Im Jahr 2040 könnte die Arktis eisfrei sein Die Arktis reagiert offenkundig sehr stark auf den Klimawandel.
Einige Wissenschaftler haben vorhergesagt, dass der Nordpol bereits 2040
eisfrei sein könnte. Die Arktis-Anrainer sehen im Abschmelzen des Eises aber
durchaus Vorteile. Neben der Nordwestpassage wird der Zugang zu Erdöl- und
Gasreserven in dem Gebiet frei. Dies hat bereits zu neuen Rangeleien um die
Souveränitätsrechte in der Arktis geführt (der Kampf um die Rohstoffe wird immer unverhüllter. Kommentar vom Seitengestalter). So stellten russische Forscher
kürzlich demonstrativ die Nationalflagge in 4000 Meter Tiefe auf dem
Meeresboden unter dem Nordpol auf, um den Anspruch des Landes auf das Gebiet zu
unterstreichen. 
| 17. September 2007
Afrika: Jahrhundertflut im Dürregürtel Afrikas. Ungewöhnlich
lang andauernde, schwere Regenfälle haben in 20 Staaten Afrikas zu
Überflutungen geführt. Über 1,5 Millionen Menschen sind vor dem Wasser auf der
Flucht. Die Medien sprechen von über 300 Todesopfer. Von Senegal
im Osten bis Kenia im Westen sind Tausende Quadratkilometer überflutet. Ganze
Städte stehen unter Wasser und eine Versorgung über den Landweg ist oft nicht mehr
möglich, da hunderte von Brücken weggeschwemmt wurden und die Fahrpisten – wo
noch vorhanden - vollkommen verschlammt sind. In weiten Landstrichen ist
die Ernte zerstört, wodurch eine nachfolgende
Hungersnot vorprogrammiert ist. Im Sudan ist es die schlimmste Überschwemmung seit
Menschengedenken. Hier starben 50 Menschen an der Cholera und die Vereinten
Nationen befürchten das großflächige Ausbrechen von Seuchen und Malaria. 23. September 2007 Bengalen: Ein schwerer Sturm
und daraus resultierende hohe Wellen haben im Golf von Bengalen mindestens 100
Fischer das Leben gekostet. Zahlreiche Boote sind während des Unwetters
gesunken. Zunächst ging man von 1.200 Todesopfern aus, doch die meisten
Vermissten konnten sich doch noch retten und in Sicherheit bringen.
24. September 2007 England: Mehr als zehn kleinere
Tornados haben vor allem in Süd- und Mittelengland eine Spur der Verwüstung
hinterlassen. Die Wirbelstürme stürzten Bäume um, deckten zahlreiche Dächer ab
und wehten Autos von den Straßen. Verletzte sind nach einer ersten Bilanz nicht
zu beklagen.
4. Oktober 2007 Vietnam:
Nach dem Taifun "Lekima" ist in Vietnam die
Zahl der Todesopfer auf mindestens 64 gestiegen. Weitere 15 Menschen
werden noch vermisst. Es war das schlimmste Hochwasser seit 20 Jahren
in Vietnam. Nach 5 Tagen starken Dauerregens standen viele Dörfer
meterhoch unter Wasser. Der Wirbelsturm war am
Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Kilometern pro Stunde
über Teile
Vietnams hinweg gezogen und hatte 77.000 Wohnhäuser zerstört.
4. Oktober 2007 Taiwan: Mit bis zu 184 Kilometern pro Stunde war
der Taifun "Krosa" über Taiwan gezogen und hat schwere Verwüstungen
hinterlassen. Dabei kamen mindestens 7 Menschen ums Leben, mindestens
40 weitere wurden verletzt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 198 Kilometern
in der Stunde hatte der Sturm Bäume umgeknickt und Häuser zerstört. Schwere
Regenfälle lösten Erdrutsche und Überschwemmungen aus. Bis zu 2,2 Millionen
Haushalte waren ohne Strom. 9. Oktober 2007China:
Der Taifun "Krosa", verursachte an der Ostchinesischen Küste massive
Überschwemmungen. 1,4 Millionen Menschen wurden evakuiert.
14.Oktober 2007
Haiti: Tagelang
anhaltende Niederschläge haben in Haiti für verheerende Überschwemmungen
gesorgt. Es sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. 18.000 Menschen
mussten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden.
15.Oktober 2007
Tunesien: Heftige
Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen haben in Tunesiens für großflächige
Überschwemmungen gesorgt. Bisher starben 13 Menschen bei der Naturkatastrophe,
vier weitere werden zurzeit noch vermisst.
18.Oktober 2007
Vietnam: Heftige
Regenfälle haben in Vietnam zum wiederholten Mal in diesem Jahr für schwere
Überschwemmungen gesorgt. Es starben mindestens acht Menschen in den Fluten.
Tausende Häuser und viele Reisfelder standen unter Wasser. Es wurden 20.000
Bewohner in der Hochwasserregion evakuiert.
21.Oktober 2007
Kolumbien: Schwere,
lang anhaltende Niederschläge haben vor allem im Norden Kolumbiens für
großflächige Überschwemmungen gesorgt. Der Regen ließ mehrere Flüsse
anschwellen und über die Ufer treten. Dabei kamen mindestens drei Menschen ums
Leben. Esd waren insgesamt 70.000 Einwohner betroffenen.
24. Oktober 2007
USA: Die seit Tagen anhaltenden Brände in
Kalifornien haben bisher 170.000 ha Wald zerstört. Insgesamt wurden 1.500 Häuser ein Raub
der Flammen. Bisher mussten 1 Millionen Menschen evakuiert werden.
5. November 2007 Karibik:
Mindestens 142 Todesopfer, zahlreiche Verletzte und Sachschäden in
Milliardenhöhe verzeichnet die Bilanz, nach dem verheerenden Hurrikan „Noël“ in
der Karibik. Besonders schwer getroffen
hat der am Freitag zum Hurrikan hochgestuft Wirbelsturm, die Dominikanische
Republik und Haiti, wo allein 82 beziehungsweise 48 Todesopfer zu beklagen
waren. Aber auch auf den Bahamas, auf Kuba und Jamaika kamen mehrere Menschen
ums Leben. Die meisten Opfer waren nicht auf den mit Spitzengeschwindigkeiten
von bis zu 180 Kilometer pro Stunde wütenden Sturm zurückzuführen, sondern auf
die durch heftigen Regenfall verursachten reißenden Ströme, Überschwemmungen
und Erdrutsche.
5. November 2007 Mexiko: Tagelang anhaltende Niederschläge haben in den
mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu den schwersten
Überschwemmungen seit Jahrzehnten geführt. Die Wassermassen überfluteten mehr
als Zweidrittel der Fläche von Tabasco. Es kamen bislang zwölf Menschen ums
Leben, rund 900.000 Menschen wurden obdachlos. Zehntausende sind komplett von
der Außenwelt abgeschnitten. Die Strom- und Wasserversorgung ist in vielen
Bereichen Tabascos komplett zusammengebrochen. Nach Angaben der zuständigen
Behörden vom 16.11.07, waren insgesamt 1,2 Millionen Menschen von der Flut
betroffen. 200.000 Häuser, 7.000 Kilometer Straßen sowie zahlreiche Brücken
wurden beschädigt oder zerstört. Insgesamt 800 Städte, Siedlungen und Dörfer
meldeten zum Teil Land unter. Nach Schätzungen von Experten wird es noch Monate
dauern, bis alle Schäden beseitigt sind.
7. November 2007
Vietnam: Bei der dritten Hochwasserkatastrophe innerhalb
weniger Wochen sind in Vietnam mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Grund
für die Überschwemmungen in den zentralen Küstenregionen des Landes waren erneut
heftige Niederschläge.
14. November 2007
Chile: Der Norden Chiles ist von einem starken Erdbeben
erschüttert worden, das mindestens zwei Todesopfer gefordert hat. Über 150
weitere Menschen in der Region wurden verletzt. Der Erdstoß zerstörte 4.000 Häuser und machte 15.000 Bewohner
obdachlos. Der Erdstoß hatte eine Stärke von 7,7 auf der Momentmagnitude. Das
Zentrum des Bebens lag rund 170 Kilometer nordöstlich der Stadt Antofagasta in
einer Tiefe von 60 Kilometern. Mittlerweile hat es mehrere Nachbeben gegeben,
die eine Stärke von bis zu 6,8 erreichten.
16. November 2007
 Bangladesch:
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde ist der
tropische
Wirbelsturm "Sidr" über den Südwesten Bangladeschs hinweggefegt. Die Zahl der Toten wir inzwischen (21.11.07) mit 3.400
an
gegeben.
Hilfsorganisationen befürchten allerdings, dass sich die Zahl in den
nächsten Tagen noch erhöhen wird, da noch Tausende vermisst
werden. Hunderttausende Bewohner waren von den
Behörden schon
vor dem Durchzug des verheerenden Zyklons evakuiert worden. Viele
Dörfer sind
noch immer von der Außenwelt abgeschnitten, hunderte Fischer werden
nach wie
vor vermisst. Mehr als 5.000 Menschen wurden verletzt. Der Sturm sorgte
auch
für brachiale Wellen an den Küsten, wo drei Küstenorte verwüsteten. Schwere Regenfälle ließen die
Flusspegel um bis zu fünf Meter ansteigen wodurch weite
Landstriche überflutet wurden. Die Sachschäden sind gewaltig; es wurden bis zu 95 Prozent der
Ernten durch Sidr vernichtet und ganze Ortschaften vollständig
zerstört. Insgesamt sind 1,5 Millionen Menschen ohne Obdach. .
16. November 2007
Vietnam: Schwere Regenfälle haben erneut in Vietnam mehrere
Flüsse über die Ufer treten lassen. Bei den großflächigen Überschwemmungen
kamen in den letzten Tagen mindestens 48 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere
werden noch vermisst. Die Wassermassen haben mehr als 160.000 Häuser
überflutet. Einige Bahnstrecken des Landes sind durch Erdrutsche und
Schlammlawinen unpassierbar geworden.
25. November 2007USA: Fünf Wochen nach den verheerenden Waldbänden im Oktober
wüten erneute Waldbrände in Kalifornien. In der Prominentensiedlung Malibu
wurden bisher 53 Häuser zerstört. Mehr als 10.000 Menschen befinden sich auf
der Flucht vor den Flammen. Mittlerweile haben die mehr als 1.700 Helfer die
Brände weitgehend unter Kontrolle gebracht.
25. November 2007 Indonesien: Im Osten Indonesiens ereigneten sich erneut zwei
schwere Erdbeben der Stärke 6,4 und 6,3. Das Zentrum lag beide Mal knapp 50
Kilometern nordwestlich der Stadt Raba auf der Insel Sumbawa. Bei den Beben
kamen mindestens drei Menschen ums Leben, 45 weitere wurden zum Teil schwer
verletzt. Dutzende von Häusern in der Region stürzten ein. Weitere Informationen
über Verletzte oder Sachschäden liegen noch nicht vor.
26. November 2007 Philippinen: Der Taifun „Mitag“ ist mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometer pro Stunde über Teile der
Philippinen hinweggezogen und hat dabei mindestens sieben Menschenleben
gefordert. In einigen Regionen kam es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen.
Hunderttausende von Menschen hatten sich bereits beim Annahen des Wirbelsturms
in Sicherheit gebracht.
30. November 2007 Algerien:
Unwetter mit lang anhaltenden Regenfällen haben in den letzten Tagen in
Algerien zu schweren Überschwemmungen geführt. Bisher sind 12 Tote registriert,
daneben wurden zahlreiche Menschen zum Teil schwer verletzt. Auch zahlreiche
Gebäude und Brücken wurden beschädigt oder zerstört. In der Hauptstadt Algier
stürzten mehr als 30 Häuser ein. Bei der Naturkatastrophe kamen mindestens elf
Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt.
4. Dezember 2007 USA: Mit
Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern pro Stunde fegte ein Sturm über
den Nordwesten der USA hinweg. Es kamen mindestens vier Menschen ums Leben und
weitere wurden verletzt. Der Sturm mit der Stärke eines Hurrikans entwurzelte zahlreiche
Bäume. In einigen Regionen kam es auch zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
Besonders schlimm betroffen waren die US-Bundesstaaten Washington und Oregon,
wo der Notstand ausgerufen wurde.
7.Dezember 2007 Malaysia:
Verheerende Monsunstürme mit schweren Niederschlägen haben zu heftigen
Überschwemmungen in großen Teilen Malaysias geführt. Mindestens 21 Menschen
starben in den Fluten, mehrere zehntausend Bewohner der betroffenen Regionen
sind zurzeit auf der Flucht vor den Wassermassen. 13. Dezember 2007
Malaysia: Schwerste Monsunstürme mit heftigen Niederschlägen
haben zu Überschwemmungen in großen Teilen Malaysias geführt. Mindestens fünfzehn
Menschen starben in den Fluten, mehrere zehntausend Bewohner der betroffenen
Regionen sind zurzeit auf der Flucht vor den Wassermassen.
14. Dezember 2007
Karibik: Der Tropensturm „Olga“ hat in den letzten Tagen in
mehreren Karibik-Staaten für schwere Schäden gesorgt. Besonders betroffen waren
Haiti und die Dominikanische Republik. Es kam zu heftigen Regenfällen, die in
verschiedenen Regionen schwere Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten. Dabei
kamen mindestens 25 Menschen ums Leben. Zahlreiche Menschen gelten noch immer
als vermisst.
20.Dezember 2007 Neuseeland:
Große Teile Neuseelands sind von einem schweren Erdbeben erschüttert worden.
Der Erdstoß hatte eine Stärke von 6,6 auf der Momentmagnitude. Das Zentrum lag
20 Kilometer südwestlich der Stadt Gisborne in einer Tiefe von 35,6 Kilometern.
Es gab eine Tote und mehr als 20 verletzte. Das Erdbeben ließ in Gisborne
einige Häuser einstürzen und beschädigte mehrere Geschäftszeilen. Es war das
schwerste Erdbeben seit 20 Jahren in.
28. Dezember
2007 Indonesien:
Tagelang anhaltende schwere Regenfälle haben auf der indonesischen Insel Java
zu mehreren verheerenden Erdrutschen geführt. Die Schlammmassen begruben zum
Teil ganze Dörfer unter sich. Hilfskräfte gehen von mindestens 130 Todesopfern
aus und bemühen sich noch verschüttete Menschen zu bergen. Die Hoffnung
Überlebende zu finden ist aber gering. Tausende von Menschen verloren bei den
Naturkatastrophen ihre Häuser.
Wir wünsche allen Lesern unserer Katastrophenstatistik ein waches und vertrauensvolles
Jahr 2008
Alles wird gut!
Am Ende fällt die große Steppe in die kleinen Herzen der Vögel und der Samen des Lebens in den Schoß der Unfruchtbaren! Am
Ende spricht ihr schönstes Wort für all jene, die noch immer vor dem
Dornbusch ihre Schuhe lösen, ihre Tränen verbergen und ihre bitte
stammeln, DIE LIEBE
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