NEUE IMPULSE

»Neue Impulse« stellt eine zeitlose Idee dar und ein Forum zur Koordination von Aktivitäten, die (über-)lebensfreundlichen Zielen dienen, d. h. Zielen, die langfristig größtmöglichen Nutzen bei geringstmöglichem Schaden für die größte Anzahl von Lebensbereichen aufweisen.

Viele Menschen haben bereits die besonderen Gegebenheiten der Gegenwart erkannt. Die Verstrickungen von Politik und Wirtschaft dringen ins allgemeine Bewusstsein, ebenso wie die Erkenntnis, dass an den offiziellen Tischen häufig Entscheidungen getroffen werden, die dem Allgemein-wohl entgegenstehen. Nun ist es leicht, sich urteilend über die Betreffenden zu stellen (vor allem, solange man noch nie beweisen musste, wie man selbst in entsprechenden Situationen handeln würde); anspruchsvoll dagegen ist es, offensichtlich lebensfeindlichen Bestrebungen etwas Konstruktives entgegenzusetzen.

»Neue Impulse« versteht sich in diesem Sinne als eine aufbauende alternative, lebendige und Iebensdienliche Kraft, die unabhängig von äußeren Geldgebern und Institutionen, nur aus den Reihen ihrer Mitglieder heraus, Menschen erreichen will, um sie für die Erfordernisse unserer Zeit zu sensibilisieren. Die Menschen sollen angeregt werden, ihre eigenen Talente in die gemeinsame Bestrebung einzubringen. Dabei ist hervorzuheben, dass »Neue Impulse« keine neue politische Partei darstellt und keine parteipolitische Einflussnahme anstrebt.

 

Themen und Ziele

»Neue Impulse« nutzt ausschließlich konstruktive Mittel, wie z. B. Publikationen in Wort, Schrift, Bild und Ton, ebenso wie Stammtische und Diskussionsrunden, Vorträge, Gespräche, den beispielgebenden Aufbau

alternativer Lebensformen. Die Themenbereiche sind so vielfältig wie das Leben selbst. Das Spektrum reicht von Ernährung und Gesundheit, Natur und Landwirtschaft über Kinder, Familie und Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Geld bis hin zur Spiritualität.

Spiritualität verstehen wir eher praktisch orientiert als Erkenntnis und verantwortliche Anwendung der geistigen Grundlagen und Gesetze des Lebens. Hierbei grenzt sich »Neue Impulse« bewusst von der Esoterikszene ab, ebenso wie »NI« weder eine Kirche, Sekte, Glaubensgemeinschaft noch ein neues Weltanschauungssystem darstellen kann und will. Die Mitglieder sind völlig frei in ihrer Religionsausübung und Weltanschauung, »Neue Impulse« vertritt keine geistigen oder religiösen Dogmen.

 

 

Warum überall Geld fehlt!

Die Geschichte vom schlauen Fabian

 

Fabian war innerlich erregt, als er seine Rede übte, die er am kommenden Tag vor einer großen Menschenmenge halten würde. Schon immer hatte er nach Macht und Prestige gestrebt. Nun würde sein Traum bald wahr werden.

Fabian war ein Handwerker, der mit Gold und Silber arbeitete, Schmuck und Verzierungen herstellte, doch es gefiel ihm nicht mehr, dass er sich seinen Lebensunterhalt mit Arbeit zu verdienen hatte. Er suchte den Reiz des Außergewöhnlichen, die Herausforderung - und nun stand sein großer Plan vor der Verwirklichung.

Seit Generationen war der direkte Warentausch die gängige Art des Handels. Wer eine Familie zu ernähren hatte, bewältigte diese Aufgabe entweder ganz durch eigenen Anbau und eigene Viehzucht, oder er spezialisierte sich auf ein bestimmtes Gewerbe. Der Überschuss aus eigener Produktion wurde gegen den Überschuss anderer eingetauscht.

Der Marktplatz war der muntere Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Trotz Staub und Lärm war das bunte Treiben allgemein beliebt, denn es

gab immer viel Neues und Interessantes zu hören. In letzter Zeit schienen sich jedoch Reibereien und Streitigkeiten zu häufen. Wozu noch viele Worte darüber verlieren? Es war an der Zeit, ein besseres System auf die Beine zu stellen.

Für gewöhnlich waren die Menschen bislang guter Dinge gewesen und hatten sich an den Früchten ihrer Arbeit erfreut. Die Regierungsform war ausgesprochen simpel: In jeder Gemeinde wurde ein Bürgerrat gewählt, dessen Aufgabe es war, Freiheiten und Rechte des Einzelnen zu sichern und zu gewährleisten. Niemand durfte gegen seinen Willen zu irgendetwas gezwungen werden, weder auf Betreiben eines Einzelnen noch einer Gruppe.

Das war der einzige Zweck der Regierung, und jeder gewählte Bürgermeister wurde von seiner Gemeinde bereitwillig unterstützt.

Der Markttag warf jedoch einige Probleme auf, denen nicht ohne weiteres beizukommen war. Welchen Wert hatte ein Messer? Sollte es mit einem oder mit zwei Körben Mais bezahlt werden? War eine Kuh mehr wert als ein Leiterwagen? Wo war der Maßstab? Niemandem fiel ein besseres System ein.

Fabian hatte den Menschen verkündet: »Ich habe die Lösung für unsere Probleme mit dem Tauschhan­del!« Alle Mitbürger waren zu einer großen Versammlung geladen.

Münzgeld

Auf dem Stadtplatz kam eine gewaltige Menschenmenge zusammen. Fabian erläuterte sein neues System, das er »Geld« nannte. Da die Sache recht viel versprechend klang, fragten die Menschen ihn neugierig, wie die Umstellung denn in Angriff genommen werden solle.

»Das Gold, aus dem ich normalerweise Schmuck herstelle, ist ein sehr edles Metall«, sagte er. »Es rostet nicht, verfärbt sich nicht und ist unbegrenzt haltbar. Also werde ich aus Gold eine Anzahl Münzen herstellen und jede Münze einen Taler nennen. «

Er erklärte dem Publikum, wie sich der Wert des Talers bald einpendeln würde und dass die Verwendung von »Geld« als Tauschmittel erheblich praktischer wäre als der unmittelbare Austausch von Waren.

Ein Mitglied des Bürgerrates merkte an, dass einige Leute doch ohne ……….

 

 

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