Ihr müßt vor den Menschen nicht zittern und beben, sondern ihnen in gutem und mutvollen Willen den göttlichen Ernst der Wahrheit offen verkünden!
GEJ 8B.42,4
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Die Freunde
der Neuen Erde ...sind
weder eine Sekte noch eine Sondergemeinschaft außerhalb der
christlichen Kirchen oder Gemeinden, sondern sie tun ihren Dienst in
der Kirche oder Gemeinschaft, in die sie durch das Schicksal (die Hand
Gottes) hineingestellt wurden. - Wir sehen
unsere Berufung
vor allem darin, den Kern der Lehre Jesu und
Sein vollbrachtes Erlösungswerk wieder in das Zentrum des
christlichen
Glaubens und unserer Verkündung zu stellen. Daneben versuchen
wir
unseren Mitmenschen bewusst zu machen, dass jeder von uns
erlösungsbedürftig ist und dass wir die
vielfältigen
Gebundenheiten und Belastungen unserer Seelen, gerade in unserer Zeit, nicht ohne die Hilfe des "Christus"
lösen können.
- Daneben
bemühen wir uns
einen Beitrag zur
Einheit der Nachfolger Christi zu leisten. Angesichts der 1000fachen
Spaltung und Uneinigkeit unter den Christen sind wir uns bewusst, dass
wir das derzeitige Desaster der Spaltung unter den Gläubigen
nicht
ändern
können, AUSSER, wir konzentrieren uns auf das Wesentliche der
Lehre Jesu:
- D I E L I E B E - -
Nur durch die Liebe kann die Einheit des
Leibes Christi verwirklicht werden. Nur in einer liebenden und
wohlwollenden Geisteshaltung können wir dem Herrn und der
Menschheit dienen und die Wahrheiten erkennen, die uns zu einem
wirkungsvollen Leib Christi vernetzen
möchten.
- Wir stützen
uns bei dieser Aufgabe
auf die Alten und Neuen Offenbarungen Gottes, die uns durch die Bibel
und die neuzeitlichen Offenbarungen gegeben sind.
- Da wir heute zum ersten Mal in
der Menschheitsgeschichte alle Zeichen, der in der
Bibel angekündigten Endzeit in unserer Umwelt erkennen
können, sehen wir eine weitere Aufgabe darin, auf das sich
schon in den Anfängen befindende Endgericht
unserer Erlösungsperiode und die damit verbundene
(persönliche) Wiederkunft Jesu Christi
hinzuweisen.
Die Neuen
Offenbarungen Gottes
zeichnen
sich dadurch aus, dass sie dem heutigen,
verstandesgeprägten Menschen Glaubensinhalte
verständlich und zugänglich machen können, bei denen sich der
denkende Mensch schwer tut. Wer hier nur erneut einen mittelalterlichen Blindglauben (den Jesus
übrigens nie gepredigt hat), von seinen Mitmenschen fordert, wird der geistigen Not unserer Zeit nicht gerecht.
Blindglauben war stets die Wurzel des religiösen
Fanatismus
und jeglicher
Religionskriege „im Namen Gottes“. Im Glaubensfanatismus wird der
Einzelne, sowie ganze
Völker
zum Un-Heil-Bringer über seine Mitmenschen, was der Lehre des
„Heil-Bringers“ Jesus Christus
grundlegend
widerspricht. wir werden gearde auf diesem Gebiet in naher
Zukunft noch einiges erleben, da es zu einem globalen Konflikt der
Kulturen und Religionen kommen wird. Es war an der Zeit, mit Beginn des Industriezeitalters,
der erhöhten Verstandesdominanz und
der Wissensbereitschaft der
Menschen, ein entsprechend klareres und umfangreicheres Bild der
göttlichen Haushaltung und des göttlichen
Erlösungsplanes zu offenbaren. Darum gab Gott uns heutigen
Menschen einen weiteren und tieferen Einblick in
das Wesen
des Lebens Seiner vielfältigen Schöpfungen, aber Er offenbarte auch
tiefere Dimensionen Seiner
eigenen Natur. Er will, dass wir
Ihn, uns selbst und vor allem unseren Glauben verstehen, um
ihn
auch unseren Mitmenschen verständlich und lichtvoll
darlegen zu können. Nur so hat die Menschheit die Chance, vom
toten Volks- und Traditionsglauben zu einer vom göttlichen
Geiste
durchstrahlten, großen Lebensgemeinschaft unter dem Segen der
Himmel zu werden. Gott möchte also keine blinden Sonnenanbeter
unter Seinen Kindern haben, sondern weise und liebevolle Mitregenten
Seines geistigen Reiches, welche den suchenden und fragenden Menschen
die Geheimnisse des Reiches Gottes vermitteln können! Dies
wird im
Einzelnen auf der Seite "Missionshinweise" hinreichend
erklärt. Darum: „Prüfet
alles und das Gute und Wahre
macht euch zu eigen“ Wenn man
schon im
Vorfeld alles ablehnt oder verurteilt, was die allgemein anerkannten
Glaubensnormen der eigenen Kirche oder Gemeinde überschreitet,
hat
man das gleiche Problem, das die Pharisäer und
Schriftgelehrten
zu Jesu Zeiten schon gepflegt haben. Letztlich machte die
Verhaftung am Buchstaben und "den altgewohnten Glaubensvorstellungen" auch
diese Gottesdiener
blind für
das Licht der Wahrheit, welche Jesus ganz neu und provokativ
verkündete. Das Problem ist hier nur, wie soll man
prüfen um
zu einer objektiven und gerechten Beurteilung „der Lebens-
und
Glaubensfragen“ zu kommen? Auf der einen Seite haben wir die
Situation, dass in einer Zeit der 1000 Heilswege kaum noch einer
durchblickt, durch diese Überfülle an mehr oder
weniger
geistvollen Angeboten. Das Unterscheidungsvermögen ist unter
diesem Überangebot schlichtweg bei den meisten Menschen
zusammengebrochen und die suchenden Menschen greifen inzwischen auch
nach den skurrilsten Angeboten auf dem Jahrmarkt der
Methaphysik.
Auf der anderen Seite haben wir dann die
professionellen Jäger der etablierten Landeskirchen, deren
Sektenbeauftragte so ziemlich alles in die Kategorie
"gefährlich"
einstufen, was über ihren eigenen geistigen Horizont oder
gegen
die
Interessen ihres Arbeitgebers geht. So konnte es von dieser Seite auch
den "Neuen
Offenbarungen" nicht anders ergehen als Jesus, der
sich vor 2000 Jahren anmaßte an die Grundfesten des Tempels
und
ihres
Machtanspruchs in Sachen Seelenheil zu rütteln. Auch die Neuen
Offenbarungen Gottes nehmen hier kein Blatt vor den Mund, sondern legen
den Finger auf die gleichen Stellen des Machtmissbrauchs und der
bewussten Blindhaltung, die auch Jesus damals offen legte und
anklagte.
Es gibt leider in den Kirchen und
christlichen Gemeinschaften nur wenige Nikodemusseelen die sich die
Mühe machen, den Herrn vorurteilsfrei in Seinem jetzigen,
geistigen Auftreten (in Seinem Neuen Wort) aufzusuchen und sich um
eine
ehrliche Wahrheitsfindung bemühen. Aber es gibt auch einige
wenige
Repräsentanten aus den Reihen der Kirchen, die sich mehr oder
weniger offen für die Neuen Offenbarungen einsetzen. Die
meisten
Würdenträger erwarten aber wie damals die Priester in
Jerusalem, dass wenn Gott sich erneut in irgendeiner Form den Menschen
offenbaren sollte, Er sich des Tempels (heute der etablierten und
anerkannten
Kirchen und Gemeinden) zu bedienen hätte. Doch Gott
wählte
vor 2000 Jahren den Weg Seiner Offenbarungen nicht nach den
hochmütigen und eitlen Vorstellungen der Schriftgelehrten und
Pharisäer und Er tut es auch heute nicht. Er kommt auch heute
auf
unspektakuläre und unerkannte Weise in Seinem Neuen Wort zu
uns
Menschenkindern, wie damals in der Stallhöhle in Bethlehem;
unerkannt von den Würdenträgern und Großen
dieser Welt.
Die einfachen Menschen
waren es, die Er schon bei Seiner Geburt bevorzugte und daneben die
"wirklich Weisen und Sehenden" (Repräsentiert durch die drei
Weisen aus dem
Morgenland).
Und genau so, wie man Jesus damals an den alten Offenbarungs-Schriften
- die durch Moses und die Propheten gegeben waren - gemessen hat
(besser gesagt, an der allgemein gültigen Auslegung des
Tempels), genauso versucht man heute die "Neuen Offenbarungen" an der
Bibel zu messen. Aber der gleiche geschichtliche Irrtum von damals
wiederholt sich in unseren Tagen aufs Neue. Zu vieles, was Jesus damals
sagte und tat, ließ sich in den alten Schriften nicht finden,
ja Er widersprach sogar dem Gesetz Mose! In der absolut provokativen
Bergpredigt sagte Jesus (Matth. 5,38-41):
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Ihr habt
gehört, daß gesagt ist (2.
Mose 21,24):
»Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Ich
aber
sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem
Übel, sondern: Wenn dich
jemand auf deine
rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn
jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem
laß auch den Mantel. Und wenn
dich jemand nötigt, eine Meile mit ihm zu gehen,
so geh zwei Meilen mit ihm.
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Und auch die
Art wie Er
Moses und die Propheten auslegte war ganz neu, ja fremd bis
beängstigend, weil sie die Möglichkeit in den Raum
stellte,
dass man sich in vielen Dingen - die jahrtausendelang
„Tradition
und Wahrheit“ waren - geirrt hatte. Die Bergpredigt
ist in
ihrer Radikalität auch heute noch ein Stolperstein
und ein
unbequemes Hindernis für all jene Gläubigen, welche
in ihrem
Welttum und Karrieredenken nicht wahrhaben wollen,
dass man
nicht zwei Herren dienen kann. Daneben wird Gott sich in Seinen
Offenbarungen nicht nur in ständigen Wiederholungen des schon
gesagten erschöpfen, sondern uns auch zwangsweise ganz neue
Gerichte und Speisen zumuten.
Jesus hatte
damals keine Chance bei den „geistigen Hütern der
Macht“, aber das einfache Volk liebte Ihn und glaubte an Ihn.
Und
so verbreitet sich auch heute das Neue Wort Gottes, von den Kirchen und
christlichen Gemeinden ignoriert oder angefeindet, vor allem wiederum
beim einfachen Fußvolk, welches jenseits aller komplizierten
Dispute und Verdächtigungen mit dem Herz erfasst hat, was die
"Welt-Weisen" nicht erkennen wollen. Und da sich Geschichte immer
wieder auf der Grundlage der menschlichen Natur wiederholt, gilt auch
heute noch das Wort Jesu aus Matth. 23.13, gerichtet an die
Hüter
der Macht in allen Fraktionen:
„Wehe
euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
Ihr
verschließt den Menschen das Himmelreich.
Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr laßt auch die nicht
hinein,
die hineingehen wollen.
„Wehe euch ihr Schriftgelehrten und Pharisäer die ihr die
Schlüssel zum Reiche Gottes in eurer Hand haltet.
Ihr selbst geht aber nicht hinein und die hineingehen wollen, denen
verwehrt ihr es oder hindert sie daran!“ |
Würde
man
die Bibel mit dem gleichen Maß messen, mit der christliche
Kreise
oder Sektenbeauftragte der Kirchen die Neuoffenbarungen der
kritischen Prüfung (ihres begrenzten Verstandes) unterziehen,
so
müssten auch große Teile der Bibel von ihnen
verworfen
werden (manchmal hat es den Anschein, dass sie dies auch schon getan
haben, auch wenn
es nicht öffentlich ausgesprochen wird). Die
Wahrheiten in den Schriften werden aber nur dem ganz geoffenbart, der
bereit ist sein eigenes Welt-, Gottes- und
Wahrheitsverständnis
für eine größere Schau, für ein
größeres Verständnis des Lebens in seinen
unendlichen
Dimensionen und Tiefen aufzugeben. Und dass die Wahrheiten der
Bibel nicht so offen daliegen, wie sich das die meisten Bibelchristen
heute wünschen zeigt die Tatsache, dass es weltweit über 500
christliche Sondergemeinschaften neben den großen Kirchen
gibt.
Sie alle lesen scheinbar eine andere Wahrheit aus dem Buch der
Bücher oder
sie interpretieren die Schriften auf unterschiedliche Weise, was sie
mehr oder weniger voneinander trennt! Die Bibel lässt aufgrund
ihrer stenographischen und an die Zeit Jesu gebundenen Darlegung der
heilsgeschichtlichen Ereignisse einen großen Spielraum
für
Auslegungen und Interpretationen. Sie ist wie ein Steinbruch, aus dem
sich zwar alle mit dem gleichen Baumaterial versorgen, aber doch
unterschiedlichste Religionsgebäude daraus erschaffen.
Natürlich ist bei allen "alleine der Heilige Geist" der
Architekt
"ihres Glaubensgebäudes". Aus diesem
Dilemma der Spaltung und Uneinigkeit unter den Gläubigen
können uns die „Neuen Offenbarungen
Gottes“
befreien, da sie umfangreiche Aufklärung in alle Bereiche des
Lebens und der theologischen Fragen bringen und uns auch die
Altoffenbarungen der Bibel neu erschließen können.
Ein Beispiel der einseitigen
Voreingenommenheit kirchlicher Machtträger und deren
Sektenbeauftragter.
Hätte ein König David heute mit seinem Lebensstil in
einer
Kirche oder
bei bibeltreuen Christen oder auch bei den Neuoffenbarungsfreunden die
Chance, als ein Mann nach dem Herzen Gottes erkannt zu werden, wie er
ja in der Bibel genannt wird?
Wie sah sein weltliches Leben neben
seiner Gottesliebe aus? Er verliebte sich in die Ehefrau seines
Hauptmannes, den er darum wissentlich in den Tod auf dem Schlachtfeld
schickte, um seinen Gelüsten ein Hindernis aus dem Weg zu
räumen. Heute nennt man so etwas geplanten Mord wegen
Vorteilsdenkens. Einen anderen seiner Hauptmänner
tötet
König David kurzerhand,
weil dieser Barmherzigkeit an Frauen und Kindern eines feindlichen
Volkes (der Philister) gezeigt hatte; sie sollten alle ohne Erbarmen
getötet werden. Dieser Hauptmann übte also
Barmherzigkeit und
war
seiner Zeit scheinbar weit voraus. Hat nicht Jesus später
gesagt,
Gott
habe kein gefallen am Opfer sondern an der Barmherzigkeit. Dieser Mann
wäre wahrscheinlich einer der ersten Anhänger Jesu
geworden,
er hatte aber das Pech in einer noch sehr kriegerischen und
erbarmungslosen Zeit zu
leben. Das kostete ihm dann auch das eigene Leben.
Und wenn
David es dann auch noch fertig brachte, in einer Art spirituellen
Verzückung nackt durch die Straßen seiner Stadt zu
tanzen,
dann möchte
ich nicht das Urteil der heutigen Gottesmänner, biblischen
Fundamentalisten und NO-Freunde über solch einen Menschen
hören! Ich weiß nicht ob das Thema Drogen damals
schon
aktuell
war. Heute würde das Verhalten solch eines Menschen
wahrscheinlich
einen Drogentest auf einer Polizeiwache nach sich ziehen und ein
aktives Amt in einer Kirchengemeinde
stände wohl
eher nicht zur Diskussion für solch einen Sünder und Chaoten. Also konnte
dieser David wirklich "ein
Mann nach dem Herzen Gottes" sein, wie ihn die Bibel im Nachhinein nennt???? Hätte er
heute bei den gängigen
Denkmodellen und Rastern in Kirchen und Gemeinden und in unserer
Gesellschaft eine Chance, trotz seiner
seltsamen Verhaltensmuster und menschlichen Schwächen, als
Auserwählter und Beauftragter Gottes erkannt
zu werden?
Ich will mit diesem Hinweis nur zeigen, dass Gott die
Dinge oft ganz anders beurteilt als Seine Gläubigen das tun.
Die wenigsten sind bereit und objektiv genug, auch die Neuoffenbarungen
einmal aus einer höheren Betrachtungsebene, mit ein wenig
Wohlwollen und Offenheit zu lesen und nicht mit dem platten und
stumpfen Seziermesser des vorurteilsbeladenen
Kopfverstandes oder dem Raster eines traditionellen
Glaubensverständnisses. Geistige Wahrheiten
erfasst in der Tiefe nur der durch die Liebe erleuchtete Herzverstand,
welcher den Glaubensdingen viel näher ist als jeder noch so
gebildete Intellekt und Kopfverstand?
Inwieweit durchdringt der Geist Gottes „auf
Seine Weise“
das Leben unserer Kirchen und Gemeinden wirklich? Haben wir den Mut,
den
Wind (den Heiligen Geist) dort wehen zu lassen wo und wie
Er es will?
Oder kanalisieren "die Verantwortlichen und Wortführer" in den
Kirchen,
Gemeinden und Gemeinschaften
nicht vielmehr die Wahrheiten nach "ihrem eigenen
Verständnis"!
Und hier beginnt dann schon das Sterben des lebendigen Geistes in den
Kirchen, Gemeinden und auch in der NO-Bewegung. Nach ein paar
hundert Jahren (oder schon
früher) hat man dann
das
menschliche Produkt einer erstarrten Stein- und Machtkirche oder einer
sich selbst umkreisenden NO-Bewegung, in der das
Geistfeuer Gottes kaum noch brennt. Die noch vom Geist
berührten
spalten sich nach altgewohntem Muster erneut ab, um ihre Vorstellung
vom lebendigen Glauben
außerhalb
der toten Kirche oder dem zunehmend dogmatischen oder erstarrenden Verhalten der
eigenen Gemeinde oder Gruppe verwirklichen
zu können. Anfangs brennen alle natürlich
noch im Feuer, so wie dies ja auch bei der verlassenen Mutterkirche der
Fall war. Doch in ihrem Bemühen die Wahrheit zu
bewahren hat man schon wieder den gleichen Weg eingeschlagen wie jene
Kirche, die man als zu starr erkannt und verlassen hat. Schaut man drei Generationen
später einmal nach bei den Aussteigern, dann hat sich die
Geschichte fast haargenau
wiederholt und es kommt zu erneuten Abspaltungen um des Glaubens und
"der Wahrheit" willen. Das Ganze wird dann in der Regel auch noch
biblisch-geistvoll begründet und als von Gott gewollt
interpretiert. Ich glaube der Grundirrtum und der Same des geistigen
Todes liegt hier schon im Ansatz verborgen.
Wenn man das, was sich nur in
Freiwilligkeit entfalten und was man nur in innerer Freiheit Leben kann,
versucht in eine weltliche Form zu kleiden, sprich anstelle
der Liebe im Herzen der Menschen eine äußere
Steinkirche
errichtet, dann kann Religion (Re-Ligio) nur zum weltlichen
Gebrauchsgegenstand im
Alltagsbewußtsein der Menschen werden, um ihr
religiöses Gewissen zu bedienen und sie ruhiger SCHLAFEN zu lassen. Jesus hat durch Sein
Leben und Sterben eine lebendige
Geistkirche der Liebe in den Herzen der Menschen gegründet
und keine
Form irgendeiner Machtinstitution oder Steinkirche. Er will, dass wir
Gott unser Herz in freiwilliger Liebe
darlegen, doch wir bringen Ihm nur Steine.
Die
Strukturen der Macht sind das eine Problem, aber das
größere
Missverständnis liegt in der Vorstellung und dem Irrtum, dass
der Herr
die Verantwortung für Sein Reich in die Hände von
Menschen gelegt hätte.
Doch dem ist nicht so. Er hat nach Seiner Auferstehung keine Menschen
als die Verwalter Seines geistigen Reiches eingesetzt, sondern den
Heiligen Geist. Alleine dieser führt uns in alle
Wahrheiten und in das
Verständnis des Reiches Gottes ein; und erst wenn wir diesen,
Seinen Geist in uns
zulassen, kann sich die Wahrheit, die Liebe und die Gottesgemeinschaft
offenbaren. Menschen sind nur so lange und so weit von Gott
für eine
Aufgabe/ ein Amt auserwählt, wie
sie sich von diesem Geist
leiten und führen lassen und sich in Demut als Diener ihrer
Brüder und Schwestern verstehen. Niemand
hat auf Lebzeiten einen Blankoscheck von Gott erhalten, mit dem
er nach eigenem Gutdünken hier auf der Erde wirtschaften kann.
Jesus kennt die Natur des Menschen, den Hang nach Macht und Genussleben
und Er hat darum auch eine Sicherung und ein Erkennungsmerkmal
für
die Gläubigen in Seine Lehre eingebaut. Jeder, der von
Ihm in
ein Amt berufen wird, soll gleich Ihm irdisch arm, geistig reich,
demütig und aufopferungsvoll sein Leben im Dienste seiner
Mitmenschen leben. Messen Sie einmal an diesen Kriterien ihre Kirchen-
oder Gemeindeführung, ob sie in allen Punkten dieses Bild des
Christus repräsentieren oder sich wenigstens danach ausstrecken .
Wir
sollten nur sehr bald lernen der Führung des Geistes Gottes in
allen Dingen zu
vertrauen und Ihm die Überlegenheit zugestehen, dass Er den
perfekten Erlösungs- und Rettungsplan für alle
Menschen und für
unseren Planeten hat und auch verwirklichen kann, ansonsten wird uns
die Ernte all dessen, was die Menschheit als Kollektiv im Laufe ihrer
Geschichte gesät hat - und hier fallen besonders die letzten
150
Jahre schwer ins Gewicht - wie ein Mühlstein in
einen
globalen Abgrund stürzen. Die Zeichen der Zeit
stehen
überdeutlich auf Warnstufe rot und wir sollten
endlich
begreifen, dass menschliches Vermögen nicht mehr ausreicht, um
die
angelaufenen Probleme und Gefahren unserer Zeit zu bewältigen.
Und
wenn nicht einmal wir gläubigen Menschen angesichts der
dringendst
zu vollziehenden Schritte die "Not-wendigkeit" erkennen, über
unseren Schatten der geistigen Eitelkeiten zu springen, was erwarten
wir dann von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft. (Lesen sie
einmal die Seite "Endzeitnachrichten", um eine Wahrnehmung
dafür zu bekommen, dass wir nicht mehr auf eine globale
Katastrophe warten, sondern schon mitten drin sind)
Leider begreifen nur die wenigsten sich gläubig nennenden
Christen
das Gebot der Stunde. Während da draußen eine Welt
zu Grunde
geht, zelebrieren wir gruppendynamische
Selbstumkreisung mit Gebetsabschluss oder nehmen an Seminaren mit dem
Thema "Erfolg in Beruf und Familie - Gottes
Segensverheißungen in
der Fülle" teil. Was muss noch passieren bis wir wach werden
und
begreifen, was sich da draußen abspielt. Was muss noch
passieren
bis wir endlich unseren Platz in diesen Endzeitgeschehnissen
einnehmen?
Es ist dringend nötig, dass sich die Christen vor
dem
Hintergrund einer globalen Großkatastrophe die Hände
zum
gemeinsamen Wirken reichen. Man sagt: "Jesus verbindet und schafft
Gemeinschaft, der Teufel
aber isoliert die Menschen." Wenn das stimmt, dann sollte uns bewusst
sein, wer ein Interesse an der derzeitigen Uneinigkeit der "gäubigen Menschen" hat. Wenn wir uns wirklich unter die Führung des
Geistes Gottes stellen würden, dürfte es
doch kein
Problem sein einen Weg zur Einheit zu finden, oder? Wer oder was
verhindert diese Einheit der Nachfolger Jesu. Das sollte man einmal zu
einem Seminarthema machen und gemeindeintern als Gruppenarbeit zur
Sprache bringen.
Hinderlich bei der Bildung eines einheitlichen Wirkungsleibes sind doch
einzig und alleine wir Gläubigen, die wir stets das Wirken des
Geistes Gottes in Frage stellen, wenn uns Sein Geist einmal
aus
einer anderen Windrichtung, als der
altgewohnten entgegenbläst.
Wie oft zweifeln wir des Geistes Melodie im Gesang des Anderen an, nur
weil wir in unserer Kirche oder Gemeinde gelernt haben, ein ganz
bestimmtes Lied zu singen. Doch der Geist Gottes ist weit
größer und so auch Sein Orchester und Sein
musikalisches
Repertoire.
Wir sollten uns angesichts des Umgangs miteinander fragen
was wir aus dem Leben Jesu wirklich
gelernt haben und im Alltag umsetzen. Ist Er uns Vorbild in der Art „Seines
Umganges“ mit Suchenden, Gläubigen und
Ungläubigen. War Seine Intention nicht immer: „Wie
kann ich dieser Seele helfen das Heil – die Heilung
– zu finden?“ Hat Er nicht gesagt,
dass Er gekommen ist die Mühseligen und Beladenen zu befreien
und zu erquicken. Der Heiland kam stets den Suchenden und Schwachen
entgegen um sie aufzurichten und zu stärken, für den
ohnehin schweren Erdenweg. Dies tut Er auch heute wieder auf eine Art
und Weise, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und
nicht ein starres Gesetz oder menschlich gegründete
Religionsgebäude und schon gar keine unbeweglichen
Glaubensdogmen.
Scheinbar wird
alles göttliche - wenn es auch noch so rein und klar den
Menschen
gegeben wird - beim Durchlaufen unserer Seelensphären oft
missverstanden, fehlinterpretiert und verändert.
Unser
mentales Netz
fängt nur das auf, was der eigenen Seelenstruktur oder
menschlichen
Natur (auch der religiösen) behagt und entspricht. Und hier
fangen dann die zahllosen und
unfruchtbaren Diskussionen über DIE WAHRHEIT an, die ein jeder
zu
vertreten und zu bewahren sich berufen fühlt. Es gibt bereits
auch
in der
NO-Bewegung solche Schriftgelehrte und Hüter der Wahrheit, die
schon wieder der Hochmut kitzelt. Doch
wenn
wir uns die Früchte dieser Debatten über die Wahrheit
und so
manche
Grabenkämpfe die sich daraus ergeben ansehen, so wird nur
eins klar: Man hat alleine dem
Feind des Lebens,
dem Antichrist in die Arme
gespielt. Man hat erneut das luziferische Prinzip der Spaltung und
Uneinigkeit gepflegt, ohne sich wirklich über die
Auswirkungen des eigenen Handelns im Klaren zu sein. Das ist genau die
Strategie Satans. Satan isoliert und
grenzt ab, während Jesus die Menschen in einer
Liebegemeinschaft
zusammen führt und ZUSAMMEN HÄLT.
Was für ein
Irrtum und Hochmut liegt
dem Denken zugrunde, dass wir meinen, wir wären auf
unseren
Egotrips
und in unserer Unreife berufen, die Hüter der Wahrheit zu
spielen.
Da
hat Satan solchen Jüngern erneut den Nasenring der geistigen
Eitelkeit
angelegt
und führt sie nach belieben vor.
Verstehen wir denn nicht dass die
Wurzel aller Disharmonie, ja aller Sünden immer nur
der
Hochmut ist.
Dass Stolz, geistige Eitelkeit und Selbstüberhebung nur aus
einer
Quelle
gespeist werden und all dieses Unheil unter uns anrichtet.
Und während
sich
die Gläubigen aller Richtungen im tausendsten Konzil der
Selbstumkreisung über die Wahrheit streiten, sich
verdächtigen und
erneut den Bannspruch über Menschen und Werke aussprechen,
stirbt
draußen eine Welt. Werden täglich 100tausende von
Seelen
weiter in den Abgrund der Gottesferne gestürzt und in
Verblendung
und
Unwissenheit gehalten. Während wir uns ins hundertstel und
tausendstel
tief religiöser Fragen und Interpretationen verlieren, brauchen die
Menschen
draußen nur ein einfaches Stück Glaubensbrot, einen
Schluck
nur vom
Wasser des Lebens. Wer reicht es ihnen, wer gibt einer sterbenden Seele
einen Schluck Wasser aus dem Brunnen des Lebens, der aus der wirklichen
Nächstenliebe gespeist wird. Die meisten Menschen
brauchen
heute keine
tiefschürfende Einblicke
in geistig komplizierte Glaubensinhalte, wenn sie nicht
einmal
sich selbst verstehen und nicht
begreifen
was in nächster Nähe um sie herum passiert.
Was der normale Mensch heute in unserer
Informationsgesellschaft vorrangig
braucht, ist nicht eine weitere, unübersichtliche
Fülle
geistigen Wissens oder neue, erdferne Lebensbetrachtungen,
nein,
er
braucht etwas zum anfassen, etwas für seinen momentanen
geistigen
Hunger und Lebensalltag!
Natürlich
muss der Lehrer
mehr
wissen als der Schüler,
und natürlich gibt es die verschiedenen Geistesgaben, mit
denen
der Träger seinen Geschwistern und den Menschen dienen soll.
Aber
man muss nicht jeden mit dem Wissen überschütten oder
überfordern, dass einem selbst anvertraut ist. Auch Jesus
hatte
einen inneren und äußeren Kreis
von Jüngern
und Nachfolgern und er hat Seine Lehre und Sein Wissen wohl dosiert,
immer entsprechend der Reife der Menschen angepasst und vermittelt. Was
der heutige
Mensch vordergründig braucht, in unserer schnelllebigen,
hektischen und lieblosen Zeit, sind die fundamentalen Wahrheiten des
Glaubens, ist der Kern der Lehre, ist die Grundinformation über die
Geschehnisse in der Welt und in seinem Inneren. Nur so kann er auch
zu
einer Selbstbeurteilung und Selbstentscheidung für sein Leben
kommen. Dabei braucht er die Träger der
Liebe Gottes,
er
braucht
unsere
Umarmung, unser Verstehen und unser Mitgefühl! Erst wenn wir
eine
Vertrauensgrundlage im Gegenüber erzeugen können, ist
er auch
bereit sich "wohl dosierte Wahrheiten" aus dem Reiche Gottes
anzuhören.
Also genug der unfruchtbaren
Debatten und Diskussionen bis hinein ins Internet. Reibt euch den
Bücherstaub aus den Augen und
geht
einmal
auf die Strasse und schaut euch die Realität des Lebens der
Menschen im Hier und Jetzt an. Denn hier werdet ihr
dem
Herrn begegnen, hier ist sein Arbeitsfeld und hier und jetzt sterben
die
Menschen an allen Formen des geistigen Hungers (und zunehmend auch des
leiblichen Hungers). Nachfolge Jesu bedeutet nicht die
ständig wiederholte, historische Betrachtung Seines Lebens vor
2000
Jahren, sondern das Mitleben mit dem gegenwärtigen Christus.
Wer nicht den gegenwärtigen Christus in sein Leben bittet
und einfließen lässt, dem wird auch der historische
Jesus
wenig weiterhelfen können.
Wir stehen kurz vor einem alles verändernden
Geschehens innerhalb der jetzigen Endzeitphase. Lassen wir also die
peripheren Themen des Glaubenslebens beiseite und konzentrieren wir uns
auf das Wesentliche und unsere jetzige Aufgabe. Was unsere
Aufgabe als Christ ist? Nun, wir stehen vor dem von Jesus vor 2000
Jahren angekündigten, größten und
umfassendsten Gericht unserer
Erlösungsperiode und Seiner
persönlichen Wiederkunft.
Dies den Menschen zu verkünden
und sie in den Leib der einzigen Kirche die Gott je
auf Erden gegründet hat einzubinden, nämlich die unumschränkte Liebe
zu Gott und die tätige und
uneigennützige Liebe zu unserem Nächsten,
dazu
sind wir aufgerufen.
Wir leben in den letzten Tagen einer sterbenden Welt die
keine Zukunft mehr hat. Und doch verhalten wir uns meist so, als gelte
es sich hier
für die Ewigkeit einzurichten. Wo investieren wir unsere Kraft
und
Energie, wo bauen wir unsere Zukunft? In
den Tod oder in das Leben? Allen Gläubigen :
Erst wenn wir täglich
bereit sind
„unseren“ Glauben aufs Neue zu hinterfragen, sind
wir auch für die
Veränderungen bereit, die Gott in unserem Leben vollbringen
will. Erst
wenn wir bereit sind, unsere bisherigen, oft lieb gewonnenen und
scheinbar Sicherheit vermittelnden Glaubensbegründungen
loszulassen, können wir
größeres empfangen und einen neuen geistigen
Horizont erblicken. Das
religiöse
Leben ist eine ewige Geburt, hört die Geburt auf, so tritt der
geistige
Tod ein.
Das
Boot, das dich über den Fluss ans andere Ufer getragen
hat war gut, richtig und unentbehrlich für diese Wegstrecke.
Doch am
anderen Ufer solltest du dich bei ihm für seine Dienste
bedanken und es stehenlassen, denn auf dem nun vor dir
liegenden Weg, würde es dir zu einer
hinderlichen, ja unerträglichen Last werden.
In
diesem Sinne Wünsche ich uns allen den Mut zur
Veränderung und
Erneuerung unter der leitenden Hand unseres geliebten Bruders und
Heilandes Jesus Christus, des Messias aller Menschen, der gekommen ist uns aus
den harten Banden unseres Falls zu erlösen.
Wir sind
die Kinder des größten und mächtigsten
Königs doch unser Geist lebt im Exil und
kleidet sich mit den Lumpen eines Bettlers
Wissen Sie übrigens,
warum David trotz seiner Schwäche und Sündhaftigkeit
in der
Bibel als "ein Mann nach dem Herzen Gottes" bezeichnet
wird? - Er wird so
bezeichnet,
weil er unter diesen seinen Schwächen und Leidenschaften
selbst am meisten gelitten hat.
- Und
weil er sich als einen
sündhaften Menschen erkannt hat, der mit dieser Last aber
immer
wieder zu Gott gegangen ist, um von Ihm Gnade und Stärkung
für seine Berufung zu erfahren.
- Dies machte ihn zu einem
Menschen nach dem Herzen Gottes. Denn sein Wille war auf das Gute
gerichtet, wenn auch sein Fleisch schwach war. In diesem Sinne lasst
uns Menschen nach dem Herzen Gottes sein.
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